Instagram für Android im Play Store verfügbar!

Lange hats gedauert, aber endlich können auch Android User Instagram Fotos machen. (Also oftmals langweilige Bilder so lange pimpen, bis sie absolut cool aussehen.. Oder halt immer noch hässlich)

Die App ist im Play Store zum Download bereit und immerhin kann man damit nicht nur auf Instagram sondern auch auf Facebook, Foursquare etc. posten.

Hab sie gerade auf mein Galaxy Nexus geladen und werde sie in den nächsten Tagen ausgiebigen Tests unterziehen.

Es wird sich in nächster Zeit zeigen, ob ich zu Instagram umschwenke oder bei der bislang bewährten und auch sehr guten App Picplz bleibe. Hängt mit Sicherheit sowohl von der Performanz als auch den Posting Möglichkeiten ab.

 

 

 

Rezension:Mozarts letzte Arie, ein „Geschichtskrimi“

Rees, Matt Beynon Mozarts letzte Arie Roman 2. Auflage 2012. 318 S.: mit 1 Karte. Klappenbroschur C.H.BECK ISBN 978-3-406-62994-5 Auch als E-Book lieferbar. Von Matt Beynon Rees. Aus dem Englischen von Klaus Modick Erschienen: 09.02.2012, sofort lieferbar! 17,95 € inkl. MwSt.

Als Wolfgang Amadeus Mozart am 5. Dezember 1791 in Wien stirbt, glaubt seine Schwester Maria Anna, besser bekannt als „Nannerl“ nicht an eine Erkrankung Mozarts sondern vermutet ein Komplott. Sie reist nach Wien und nimmt auf eigene Faust Ermittlungen auf.

Das ist die Grundlage eines sehr spannenden und historisch durchaus in weiten Bereichen authentischen Romans „Mozarts letzte Arie“ des Autors Matt Beynon Rees, der im Verlag C.H.Beck erschienen ist.

Rees gelingt mit dem Buch ein kleines Kunststück in dem er bis auf wenige Details historisch belegte Fakten und Erkenntnisse zu einem Kriminalroman verwebt, in dem die These fortgeführt wird, Wolfgang Amadeus Mozart sei vergiftet worden. Angenehmerweise wird nicht die klassische und nach bisherigem Kenntnisstand falsche These neu aufgewärmt, Salieri habe Mozart vergiftet. Vielmehr wird ein Vexierspiel aufgeführt aus Verschwörung, Spionage, Eifersucht und Gier.

Als Nannerl in Wien die Ermittlungen aufnimmt, entdeckt sie eine Verschwörung, in der Mozart tief verstrickt und gleichzeitig unschuldiges Opfer war.

Rees erreicht eine Spannung in seinem Roman, die zum einen durch die Erzählung aus der Sicht von Anna Maria, zum anderen aus dem Verflechten historische Begebenheiten und Schauplätze mit zwar fiktiven aber durchaus möglichen Wendungen der Ereignisse ergibt. Der Schreibstil ist eingängig, dabei nie oberflächlich und erzählt aus Nannerls Sicht die Ereignisse. Die Figuren in der Geschichte sind vielschichtig gezeichnet und die Auflösung dieses Krimis erfährt gegen Ende eine Beschleunigung, die an die überraschenden Wendungen und Wirrungen mancher Agatha Christie Romane erinnert.

Ein Kernmotiv, das auch in anderen historischen Betrachtungen oft sowohl als Oper als auch als Füllhörn versteckter Botschaften betrachtet wurde ist Mozart Zauberflöte, die durchwirkt von freimaurerischen Motiven Mozarts Mitgliedschaft und Ideen im Umfeld der Freimaurer repräsentiert.

Das Buch enthält eine Karte der Schauplätze des Romans im Wien von 1791

Diese Oper spielt zusammen mit anderen Werken Mozarts eine zentrale Rolle bei Nannerls Ermittlungen, die sie in höchste Kreise und ebenso zu den Gräbern und ebenfalls in Lebensgefahr bringen. Wer Freude an einem Kriminalroman hat, der mit historischen Schauplätzen und Ereignissen durchwirkt ist, wer Sinn für die Zeit und die Kultur hat, in der Mozart wirkte, der wird an diesem Roman seine Freude haben. Nie bekommt man den Eindruck jetzt würde der Autor sich in unrealistischen Fantasiegebäuden ergehen, nie sagt man: „So kann es nicht gewesen“ sein. Stehts bleibt im Hinterkopf der Gedanke, warum nicht? Was spräche dagegen, das alles so geschehen ist? Rees selbst fügt ans Ende noch eine Erläuterung an, die aufzeigt, wo der Autor sich dichterische Freiheit erlaubte und wo die Erzählung auf historischen Fakten beruht.

Für mich war der Roman eine Lesefreude, zumal ich die Musik Mozart sehr schätze und insofern auch die Erzählung kritische begleitete, da ich mich auch zuvor bereits mit Mozarts Geschichte befasst hatte.

Ein glaubwürdiger Kriminalroman mit Mozarts Schwester als „Ermittlerin“, ein Lesevergnügen, das mir 5 Sterne wert ist.

[xrr rating=5/5]

Mein Dank geht an den Verlag  C.H.Beck für das Rezensionsexemplar und an Blogg dein Buch für die Plattform, die mir stets neue und häufig sehr gelungene Literatur zur Rezension vermittelt. Bislang bieten die dort aktiven Verlage eine erstaunlich hohe literarische Qualität.

 

 

Earth hour 2012, das offiizielle Video und mein persönlicher Aufruf:MACHT MIT!

Auch 2012 ist es wieder so weit.

um 20:30 Uhr am 31. März werden wieder weltweit freiwillig in über 100 Städten öffentliche Institutionen, Ämter, Behörden aber auch Privatpersonen für eine Stunde jegliches elektrisches Licht ausschalten.

Macht mit, es geht um ein Zeichen, eine Botschaft an all jene Politiker und Manager, die sich immer noch mit der eigenen Hilflosigkeit herausreden oder weiterhin den Profit über die Menschen und die Welt in der wir leben stellen.

Es muss ein Ende haben mit dem Denken an Profit und einen Anfang mit dem Denken an die Menschheit.

Android 4.04 ICS für Galaxy Nexus wird ausgerollt!

ICS 4.04 für das Galaxy Nexus. Mal sehen, wie lange ich drauf warten muss.

Android 4.0.4 ICS rolling out for Nexus S, Xoom, and Galaxy Nexus vermeldet Android Community. Das ist doch mal ne gute Nachricht. Nach dem die Nutzer viel zu lange auf ein neues Update warten mussten (wir erinnern uns, 4.03 wurde kurz nach erscheinen wegen Problemen wieder zurückgezogen) kommt jetzt gleich für drei Endgeräte die neueste Android Version. Was ich aber noch viel besser finde: Google hat offiziell verkündet, dass 4.04 ICS auch mit dem AOSP Sourcebaum zusammengeführt wurde, was es Entwicklern wie CyanogenMod leichter macht, die Änderungen in der neuen Version auch in ihre ROMs zu integrieren, da sie ab jetzt vollen Zugriff auf die offiziellen Modifikationen haben.

Ein guter Schachzug von Google wie ich finde.

Update: Ich habe mir mittlerweile, auch weil ich natürlich, neugierig wie ich bin nicht warten wollte, ICS 4.04 von Google direkt heruntergeladen und selbst installiert. Eine gute Anleitung dazu findet man unter:

http://xponent4.com/technology/how-to-download-install-android-4-0-4-ics-update-on-galaxy-nexus-gsm/

Fazit bislang, sichtbar ist mir noch nichts aufgefallen, das ganze System scheint aber etwas performanter zu sein und die Batterien deutlich zu schonen.

Mehr Ergebnisse, wenn ICS4.04 eine gewisse Zeit auf meinem Galaxy Nexus gelaufen ist.

 

Und noch eine Möglichkeit, mit Gutscheinen zu sparen

Bekannte marken finden sich bei TopgutscheinCode.de

Es ist ja eigentlich sehr naheliegend. Doch die TopGutscheinCode Angebote sind so umfassend, wie ich es noch selten woanders gesehen habe. Als ich mir deren Webseite angeschaut habe, waren knapp 30000 !!!! Gutscheinangebote verfügbar. Und ein Blick auf die Angebotspalette zeigt, man kann von durchaus bekannten Marken wie Dell Gutscheine erhalten.
Das Grundprinzip der Plattform ist dabei denkbar einfach.
Verschieden Sortierungen auf der Website ermöglichen es, nach Kategorien, ausdruckbaren Codes, Sonderaktionen und vielem mehr zu suchen. Auf der Startseite werden zudem die Top 50 Gutscheine, Lastminute Angebote und Gutscheine, die exklusiv nur auf der Plattform angeboten werden angezeigt.
Zusätzlich kann man sich anmelden, um die aktuellsten Aktionen auch per EMail zugesandt zu bekommen. Alles in allem findet man bei Topgutscheincode eine immens große Auswahl an Gutscheinen aus allen Bereichen. Sicher nicht mit der ökologisch sozialen Komponente einer Plattform wie biodeals.de aber dennoch mit einem so großen Anbieterspektrum, dass man durchaus nach mehr als nur dem reinen Sparaspekt auswählen kann. Und einige Anbieter in diesem Kanon sind durchaus ökologisch und sozial unterwegs.

Mein Fazit: Ein interessantes Angebot für Schnäppchenjäger, das kombiniert mit der richtigen Plattform durchaus sehr interessante Schnäppchen ermöglicht. Man merkt, dass es über das Internet als Verbreitungsplattform ganz neue Formen des (Rabatt-) Marketing gibt.

Anonym Surfen im Netz, dank Softwarepaketen wie TOR und Vidalia ganz einfach

Es gibt schon seit längerem im Netz diverse Anonymisierer, die allerdings mal mehr, mal weniger Installationsaufwand und Konfiguration verlangen. Da hilft das Tor Browser Softwarepaket, das man z.B. bei www.soft-ware.net herunterladen kann.

Im Paket enthalten sind nicht nur die TOR Software sondern eine komplette Konfiguration, die sich über ein Installationsprogramm auf den Rechner spielen lässt. Der große Vorteil: Man kann parallel den Standardbrowser nicht anyonm weiterlaufen lassen, und nur wenn man anonym unterwegs sein will den speziell konfigurierten Browser starten.

Und wers nicht glaubt, es gibt auch ein komplettes Video über die (einfache) Installation des Paketes auf YouTube:

Das Paket ist für Windows Rechner verfügbar, unter Linux gibt es mit Vidalia ein ähnliches Paket, dass sich bei den meisten Distributionen mittlerweile in den Repositories integriert ist.

Gerade heute, in Zeiten erhöhten Datenschutzbewusstseins sollte sich jeder Gedanken machen, wie er seine Privatsphäre schützt. Man muss sich natürlich im Klaren sein, dass durch die Anonymisierung der Browser nicht mehr mit der gewohnten Geschwindigkeit ins Netz kommt, weshalb gerade die Installation des Tor Browser Pakets angeraten ist, da man dann zwischen schnellem, aber nicht anonymem Surfen  und anonymisiertem Surfen einfach und schnell wechseln kann.

Im Paket enthalten sind: Mozilla Firefox, Tor zum Verschlüsseln und Weiterleiten der Verbindungen, Vidalia als grafische Benutzeroberfläche für Tor, Polipo als lokaler Proxy-Server und Torbutton, mit dem sich die anonymen Verbindung über das Tor-Netzwerk per Mausklick ein- oder ausschalten lassen.

Das ganze Paket ist so zusammengestellt, dass man es auch auf einem USB Stick installieren kann und somit auch in Cybercafes unproblematisch und ohne Datenspuren surfen kann. Ein klarer Tipp für jeden, der eine wirklich sichere Methode sucht, anonym und ohne Datensammlerrisiko im Netz zu surfen.

DIN SPEC 91253:2012-03 eine Rezension: 44 Seiten „Inhalt“ für 48 Euro!

Ich würde gerne wohlwollend sein. Aber 18 Seiten reiner Inhalt und 36 Seiten Literaturreferenz und Checklisten, die teilweise nur die Skills der Beteiligten abfragen sind einfach nicht genug, um den horrenden Preis von 48 Euro für die Download Version zu rechtfertigen.

Und die ersten 18 Seiten klären weniger die Fragen, die sich ein Mittelständler mit Bezug auf Social Media stellen dürfte, sondern stellen ein Prozessmodell dar, das so auch auf die Einführung neuer Software, einer neuen Buchhaltung oder ähnlichem angewendet werden kann. Lediglich die Anhänge können einen gewissen Mehrwert liefern, aber meist dort, wo sie auf andere Quellen verweisen, die man so mit einer Suchanfrage bei Google ebenfalls finden würde.

Und teilweise ist schlicht falsch, was dort steht. Zitat: „Wesentliche Fragen: Will das Unternehmen Social Media einsetzen?“ Als ob hier eine Wahl bestünde. Social Media wird auch im Sinne des Unternehmens eingesetzt, ob das Unternehmen das nun aktiv betreibt oder igendwann über einen Shitstorm stolpert. Die Frage müsste lauten: „Wie stark wollen wir uns in Social Media einbringen?“

Weder wird auf die einzelnen Plattformen, deren Vor- und Nachteile eingegangen, noch werden aktuelle Technologien und Trend betrachtet wie Mobile Computing. Und das bei einer Spec, die im Jahr 2012 erscheint. Da erscheint der Satz auf Seite 8 „In diesem Kapitel wird eine umfassende Anleitung zur Implementierung von Web 2.0 und Sozialen Medien für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vorgestellt.“ schon fast wie Ironie.

Nach Lektüre der Spec werden bei den meisten Mittelständlern mehr Fragen offen als geklärt sein, denn es wird nur das Management der Einführung betrachtet, die wirklichen Fragestellungen wie „was und wieviele mache ich auf Facebook“, „Soll ich einen Blog führen und wie muss dies aussehen“ werden nur am Rande erwähnt und in die hinteren Kapitel mit Checklisten und Referenzen auf weiterführende Literatur erwähnt. Als Lektüreliste mag die Spec geeignet sein. Um einem Mittelständler die ersten Schritte in den sozialen Medien zu erleichtern benötigt man aber noch einiges mehr. Da empfehle ich eher bei Amazon ein einführendes Buch zum Thema Social Media zu kaufen, das dann zum einen ausführlicher und zum anderen günstiger ist. 44 Seiten für 48 Euro. Das ist extrem mager. Und ich versuche hier noch, vorsichtig zu formulieren.

Bei der gesamten Betrachtung wurde eine der entscheidensten Stellen bei der Einführung von Social Media zudem komplett vergessen. Der Betriebs- oder Personalrat. Schon manche Social Media Initiative ist am Betriebsrat und dessen Bedenken gescheitert. Insofern, wer diese SPEC als Grundlage für eine Social Media Einführung nimmt, der spart nicht, wie die SPEC glauben machen will Kosten, der kann sich vielmehr schon darauf einstellen, dass er zumindest noch weiterführende Literatur zu Social Media braucht (immerhin kennt er dann ein Prozessvorgehensmodell) und vor allem können dann weiterhin Horden an Social Media Beratern ihre Dienste anbieten, um die wirklichen Themen und Fragestellungen von Mittelständlern zu analysieren und Fragen zu beantworten, die wichtiger sind als welches Vorgehensmodell, welche Managementleh(e)re man für die Einführung verwendet.

Und was ich noch gar nicht wusste, Zitat: „Wenn ein Unternehmen Web 2.0 und/oder Soziale Medien einführen möchte, sind entsprechend finanzielle und personelle Ressourcen bereitzustellen.“

Ach was, das hätte ich jetzt nicht gedacht. Und überhaupt. Bitte wenn man schon zwischen Web 2.0 und Social Media unterscheidet, dann sollte man auch erklären, wo da genau der Unterschied liegt….

Den guten Willen in allen Ehren, aber 2012 noch mit einer Social Media Spec so dürftigen Umfangs und Inhalts in die Öffentlichkeit zu gehen, das halte ich für mutig, sehr mutig.