Wie auf der Seite von Picplz zu lesen ist, macht der Dienst am 3. Juli zu. Bis dahin kann jeder, der den Dienst bislang nutzte, seine Bilder von dort noch herunterladen.
Man sieht mal wieder, dass gerade Bilderdienste nicht unbedingt ein wirklich sicherer Hafen für die Archivierung der eigenen Erinnerungen sind:
Hier noch die Ankündigung:
„On July 3, 2012, picplz will shut down permanently and all photos and data will be deleted. To download your photos, choose Your Photos below and click the Download link next to each of your photos that you want to save. Thank you for your support of picplz and we apologize for any inconvenience this may cause you.“
Gut, dass ich bereits zu Instagram gewechselt habe und parallel meine gesamten Bilder auch noch lokal sichere und bei Google Drive.
Man sollte sich niemals nur auf einen Dienst verlassen.
Fundstück der Woche dieses Mal die erste Folge der neuen Serie „Tron Uprising“, die wohl den Erfolg von „Star Wars the Clone Wars“ kopieren soll und in den USA angelaufen ist:
Das Asus Transformer TF300T in der Dockingtastatur wirkt wie ein Netbook oder SubnotebookWer mich regelmässig liest weiß, dass für mich der interessanteste Formfaktor bei den Tablets die Kombigeräte sind, bei denen die Dockingstation gleichzeitig auch als Tastatur dient. Nun gibt es von Asus einen Nachfolger des berühmten Premierengeräts Asus Transformer Prime. Das Asus Transformer TF300T ist ein Tablet mit Quadcore Prozessor und Tegra3 Graphik und damit mit der modernsten Chipsatzausstattung auf dem Tablet Markt. Jetzt die Gelegenheit zu haben, genau dieses Tablet zu testen war eine Chance, die ich nutzen musste.
Hier also meine ersten Erfahrungen mit dem Asus TF300T und ein paar Bildimpressionen. Zunächst aber zu den technischen Rahmendaten:
Lieferumfang: Asus EeePad TF300T-1K118A 25,7 cm (10,1 Zoll) Tablet-PC blau, Netzteil, Netzkabel, KeyDock, Garantiekarte
Bei Amazon ist das ganze im Moment für ca. 499 Euro zu haben, inklusive Keyboard Dock.
Neben dem Akku im Tablet selbst besitzt auch das Tastaturdock einen Akku, so daß im angedockten Modus Laufzeiten bis 15 Stunden erreicht werden, das Tablet alleine schafft immerhin noch 10 Stunden.
Die von mir getestete Variante besitzt kein 3G, was aber kein Problem darstellt, da ich über einen MIFI Router dennoch 3G mit mir führe und durch den in das Tastaturdock eingebauten USB 2.0 Port tatsächlich auch den MIFI Router aufladen kann!.
Zudem besitzt das Tablet einen SD Karten Slot und intern 32GByte Speicher, so dass auch das Mitführen grösserer Datenmengen oder, und das ist für mich ein sehr interessanter Aspekt, das Einlesen von Bilddateien kein Problem darstellt.
Die Performanz des Tablets ist hervorragend, Android 4 spielt hier in Kombination mit dem Tegra3 Chip seine Qualitäten voll aus. Da ruckelt und hängt nichts, auch rechenintensive Apps starten sehr schnell und laufen flüssig.
Die etwas zu klein geratene rechte Shift Taste trübt den positiven Gesamteindruck der Dockingtastatur nur geringfügig.Da es sich um eine vollwertige Konvertierung in ein „Netbook“ handelt, besitzt das Tablet im angedockten Modus auch einen Cursor und lässt sich über ein Touchpad steuern UND über den Bildschirm. Insofern sehr gute Integration. Einziger Kritikpunkt an der Tastatur ist, dass manche Tasten etwas ungewohnt positioniert sind, so daß ich zum Beispiel zu Beginn des öftern die Cursor Hoch Taste erwischte anstelle der doch recht klein geratenen rechten Shift Taste.
Das Gehäuse meines Testgeräts besteht aus Plastik in dunklem Blau. Entgegen meiner ursprünglichen Annahme auch durch Fotos in Presseartikeln befeuert sieht das Blau sehr edel und wertig aus.
Dank bereits vorinstalliertem Polaris Office lassen sich auch unterwegs Officedokumente erstellen und die Tastatur reagiert so schnell, dass sie auch mir als passioniertem 10Finger Schreiber keine Schwierigkeiten macht (die Shift Taste ausgenommen wie geschrieben).
Die Performanz des Tegra 3 Chips lässt nichts zu wünschen übrig. Rechenintensive Spiele wie GTA3 oder Dark Meadow liefern ruckelfreie und hochauflösende Bilder mit großer Detailtiefe. Auch als Gamer Tablet ist das Transformer TF300T definitiv geeignet.
Wer bislang auf Reisen einen Notebook oder ein Tablet mitnehmen wollte und sich nicht entscheiden konnte. Sofern man kein Softwareentwickler ist oder spezielle Anwendungen benötigt, also für den üblichen Standard Business Einsatz reicht das TF300T völlig aus. Lediglich einen VGA Ausgang vermisst man, aber auch nur bedingt, da ein Mini HDMI Ausgang verbaut ist, und man somit via HDMI ein Bildsignal zum Beispiel an einen geeigneten Beamer oder Flachbildschirm senden kann.
Zusätzlich hat das Tablet noch einen Micro SD Slot, was die Datentransfers und die Speichererweiterung nochmals einfacher macht.
Mein Fazit. Ein rundum gelungenes Gerät, das durchaus als ernsthafter Ersatz für den mobilen Nutzer dienen kann. Allerdings muss man sich auf die durch das Tablet und Smartphone OS Android bedingten Einschränkungen einstellen. Durch die hohe Performanz, die grosse Mobilität und das Prinzip der vielen Schnittstellen und hohen Erweiterbarkeit kann das TF300T aber durchaus überzeugen und übertrifft meiner persönlichen Meinung nach bei weitem die anderen Tablets mit ähnlicher Ausstattung, selbst wenn man das geniale Tastaturdock aus der Betrachtung herausnimmt.
Update: Nachdem ich das Gerät jetzt bereits einige Zeit habe, wurde mittlerweile auch ein Update von ASUS für die Systemsoftware bereitgestellt. Nun kann auch das ASUS Transformer per Gesichtserkennung entsperrt werden, es wurden einige andere Bugs bereinigt und unter anderem läuft jetzt auch Software, die den brandneuen Tegra3 Chip nutzt stabiler (zuvor war nach einiger Laufzeit offensichtlich durch einen Treiberbug die meiste Software flackernd hängen geblieben, das ist jetzt besser geworden, aber noch nicht verschwunden.)
Update 2: Auch nach einer Woche intensiven Tests bin ich hochzufrieden mit dem TF300. Einige Tegra3 Spiele haben offenbar noch Probleme mit Icecream Sandwich. Deutlichstes Zeichen, ein einfrierender flackernder Bildschirm. Schnelle Abhilfe schafft der Home Button. Wenn man das Spiel stabil spielen will, sollte man das Tablet im Moment neu starten. NVidia und Asus ist das Problem bekannt und wird wohl mit einem baldigen Update bereinigt.
Ansonsten kann ich nur sagen, ein herausragendes Tablet mit hoher Performanz und einer optimalen Integration von Touch-Tablet und Keyboard Dock.
Update 3: Nachdem das Flackern in Spielen nicht wirklich besser wurde nach dem Update habe ich einen weiteren Tipp genutzt, und das Tablet nach dem Update auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und danach die Apps aus dem Backup bei Google reinstalliert. Was soll ich sagen, jetzt laufen alle Apps stabil! Ab nun gibt es keinen Grund mehr, das TF300T nicht zu empfehlen.
Im Tablet selbst finden sich noch ein Micro SD Port und ein Mini HDMI AnschlußDie USB 2.0 Schnittstelle im Tastaturdock liefert genug Strom, um z.B. einen Mifi Router zu laden. Ein UMTS Stick wird allerdings NICHT erkannt.Der Docking Mechanismus mit Stromanschluß und zwei extra Haltestiften macht das ganze sehr stabil.
Ein Beispiel für Marthas Schulessen. Quelle: Marthas Blog "NeverSeconds"
Vermutlich dürften viele meiner Leser die Geschichte des neunjährigen Mädchens mitbekommen haben, die dadurch, dass sie ihr (offensichtlich sehr oft schlechtes) Schulessen dokumentierte nicht nur internationales Aufsehen erhielt, sondern auch dafür sorgte, das unter anderem Jamie Oliver auf sie aufmerksam wurde und letztenendes tatsächlich auch ihr Schulessen sich verbesserte, nachdem sich selbst örtliche Behörden eingeschaltet hatten.
Was mir das zeigt? Zum einen, dass die Relevanz der Blogs nicht durch Dienste wie Facebook oder Twitter verwässert wird sondern im Gegenteil eher noch steigt. Denn nur im Blog kann ich frei nach meinem Gusto, in meinem Stil meine Inhalte publizieren. Zum anderen sollten wir nicht die journalistische Kraft des Mediums Blog unterschätzen. Sicher, wenn es um komplexe Zusammenhänge geht, die nicht nur tiefe Recherche sondern auch die Möglichkeit, überhaupt Zugriff auf bestimmte Informationen zu erhalten bedingen, dann mag der „klassische Journalist“ noch im Vorteil sein. Aber über die Fakten, Tatsachen und auch Missstände im eigenen Umfeld kann niemand so gut berichten, wie ein Betroffener mit einem Hang zum Schreiben. Denn der Amateur ist, wie der Name schon sagt, oft derjenige, der sein Thema „amare“ also liebt. Und damit jenseits von Leserzwängen und Auflagen darüber schreibt, was ihm am Herzen liegt. Und wenn er Glück hat oder hinreichende Relevanz, dann streut die Geschichte oft viel dynamischer als sie das in den klassischen Medien tun würde.
Das Blog ist nicht tot, ganz im Gegenteil, es wird erwachsen, die Themengebiete etablieren sich, die auch längerfristig noch Leser finden und es bildet sich nach und nach eine mediale Symbiose aus klassischem Journalismus, Journalisten, die sich sowohl im klassischen Print wiederfinden als auch in der Bloggerszene und „reinen“ Bloggern.
Betrachtet man nur wie sich z.B: die ZEIT mittlerweile im Netz etabliert hat, so sieht man: Es geht auch beides, man muß nur aufhören zu klagen und handeln. Dann kann man sogar mit neun Jahren wirklich was bewegen!
Warum klagen wir eigentlich so viel? Warum scheinen die Pessimisten immer wieder recht zu bekommen und alles „nur noch schlimmer“ zu werden. Das ist es, was ich mich gefragt habe, als ich vor kurzem bei zwei Buspassagieren mittleren Alters ungewollt mithören musste, wie sie sich über das immer schlimmer werdende Leben beklagten.
Dabei sahen beide weder unterernährt, noch krank, noch arm aus. Also eigentlich kein Grund zur Klage.
Wir tendieren dazu, Verantwortung abzugeben. Das dürfte eines der wichtigsten Elemente unserer Klagekultur sein. So lange ich mich beklagen kann, kann ich den Eindruck erwecken, durchschaut zu haben, wo die Probleme liegen aber signalisiere gleichzeitig, dass ich ja ohnmächtig bin und doch nichts verändern kann.
Auftritt soziale Medien. Dort gibt es Foren, direkten Austausch, Bewertungsplattformen, Liquid Feedback, Vernetzung. Alles böse Technik aber alles auch völlig neue Möglichkeiten, die eigene meist eh nur so empfundene Ohnmacht zu überwinden. Dennoch scheint mir die Mehrheit der Bevölkerung in einer Art Klagestarre zu verharren.
Vielleicht liegt das ganze ja gar nicht an den Möglichkeiten, sondern am mangelnden Willen zur Übernahme von Eigenverantwortung. Soll doch der Staat, die Schule, der Arbeitgeber, die Presse, die Politiker, die Medien was machen, damit es besser wird. Ich bin ja nur ein kleines Licht.
Komisch nur, dass viele Veränderungen eben von solchen „kleinen“ Lichtern ausgehen, die im entscheidenden Moment oder einfach nur, weil die Schmerzgrenze erreicht ist, beginnen Eigenverantwortung zu übernehmen. Und das kann im ganz kleinen anfangen. Öfter mal hinterfragen, öfter mal angeblich gegebene Wahrheiten oder esoterisches Halbwissen überprüfen, anstelle es einfach nur hinnehmen.
Selbst denken. Ja, das strengt an, aber wer etwas verändern will, muss sich auch ein wenig anzustrengen bereit sein. Und er wird auf Widerstände stossen. Denn das eigene Denkmodell, den eigenen Tellerrand zu verlassen strengt an. Aber nur so entsteht neues, in dem man nicht alles als gegeben hinnimmt und sich nicht irgendwelchen Vorgaben fügt, nur weil das nun mal so ist.
Und nein, ich nehme mich da gar nicht aus und ich finde es auch nicht schlimm, wenns mal nicht klappt. Aber wer den Weg zu gehen bereit ist, wird erfolgreicher sein, als derjenige, der nur klagend davor steht und mit dem Finger auf den gefährlichen Weg zeigt und andere bittet: „Mach das weg“.
Eine wichtige Frage. Weil sie tief an der Menschlichkeit, an der Kultur unserer Gesellschaft ansetzt. Ich beobachte mit immer größerer Besorgnis eine sich individualisierende Gesellschaft, in der die Verantwortung füreinander scheinbar immer unwichtiger wird.
Die Inspiration zu diesem Artikel verdanke ich einer Kollegin, die zu Recht darauf hinwies, ob wir nicht auf eine Zwei-Klassen Gesellschaft zusteuern, die zwischen denen, die Technik verstehen und sich leisten können und „dem Rest“ unterscheidet.
Wir haben technisch wie kulturell die Möglichkeiten, sowohl ältere Menschen als auch Behinderte als VOLLWERTIGE Mitglieder der Gesellschaft zu sehen. Behinderung an sich ist nur eine Frage des Standpunktes. Für mich ist jeder Mensch gleich viel wert, unabhängig von Alter, Behinderung oder Geschlecht. Aber bezahlen wir Frauen wirklich gleich für gleiche Arbeit? Kann sich ein behinderter Mensch auf eine Stelle wirklich gleichberechtigt bewerben, wenn er dafür geeignet ist? Und habe ich als über 50 Jähriger wirklich noch eine Chance auf dem Arbeitsmarkt? Ja, die Politik will uns das suggerieren, aber im Alltag erlebe ich immer wieder das Gegenteil. Mein Arbeitgeber bietet für Behinderte entsprechende Möglichkeiten an, aber das ist eher die Ausnahme denn die Regel, sonst wären ja offensichtlich solche Initiativen wie wheelmap.org von Raul Krauthausen nicht notwendig.
Wir sollten eine sehr wichtige Diskussion endlich proaktiv führen. Wollen wir eine Gesellschaft, die weiterhin lediglich nach Rendite und Profitgesichtspunkten mit ihren Menschen „umgeht“?
Wollen wir eine Gesellschaft, in der der Umgang mit Krankheit und Alter immer eine Frage nach der Rendite, nach dem „lohnt sich das noch“ zu sein scheint?
Und wie wollen wir unseren Kindern ethische und moralische Werte vermitteln, wenn wir ihnen letztlich beibringen müssten: Sie zu, dass du das Gymnasium schaffst, und dann möglichst Investmentbroker oder Topmanager wirst, damit du genug Geld verdienst. Mal im Ernst, wer kann den, wenn er nicht wirklich nur nach moralischen Gesichtspunkten erzieht, seinen Kindern noch ernsthaft einen Beruf im Handwerk, der Gastronomie oder Gott bewahre als Krankenpfleger oder Altenpfleger empfehlen?
Und wie tief ist eine Gesellschaft eigentlich schon gesunken, in der die Politik aufheult, weil sich Großkonzerne über schrumpfende Profite beklagen, aber die wirklich wichtigen Berufsgruppen mit Hungerlöhnen abgespeist werden?
Das heutige Managergehalt ist an sich schon oft sehr zu hinterfragen. Stelle ich es dann aber noch gegen das Gehalt einer Krankenschwester oder eines Altenpflegers, dann kann ich mich nur noch fremdschämen.
Wir brauchen eine öffentliche Diskussion, die unsere Gesellschaft wieder weg von einer Kultur des Profitdiktats hin zu einer offenen, menschlichen und von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägten Gesellschaft führt. Und neue Beteiligungsmodelle, neue Diskussionsformen, und ja, auch hier wiederum betrachte ich auch Social Media als Chance, können, ja müssen diese Diskussion antriggern, wollen wir nicht bald noch aggressivere Protestformen auf den Straßen erleben.
Auf Open Petition ist eine neue Petition gestartet, die sich gegen die von der GEMA geplante Gebührenerhöhung wendet, die für viele Clubs das Aus bedeuten könnte. Unter dem Titel „Gegen die Tarifreform 2013 – GEMA verliert Augenmaß“ kann jeder mitzeichnen und so den Protest gegen die Gebührenerhöhung unterstützen.
Macht alle mit. Um zu veranschaulichen, wie hoch die Gebührenerhöhung wirklich ist, und was das für Veranstalter bedeuten könnte hier ein Auszug aus der Petition. Zitat: “
Die GEMA-Gebühren für eine Abendveranstaltung mit Musik, die um 19:30 Uhr beginnt, würden sich dann ab 0:30 Uhr nochmals deutlich verteuern.
Discotheken, deren Veranstaltungen in der Regel von 22 bis 5 Uhr laufen, sind besonders betroffen.
Ihnen drohen Erhöhungen von durchschnittlich 400 Prozent (6 Euro Eintritt, 200 qm Fläche) bis zu 1.400 Prozent (15 Euro Eintritt, 500 qm Fläche). Das ist definitiv existenzgefährdend.“
Und es gibt auch eine Auswertung des bisherigen Zeichnungsverlaufes:
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