
Es lohnt sich im Moment, im Google Play Store vorbeizuschauen, denn es gibt eine neue Schnäppchenaktion zum Mittsommer:

Künstliche Intelligenz, Wissenschaft, Mental health und was mir sonst noch in den Sinn kommt

Es lohnt sich im Moment, im Google Play Store vorbeizuschauen, denn es gibt eine neue Schnäppchenaktion zum Mittsommer:
Interessante Antwort auf einen meiner Tweets heute. Jeder mache sich dazu sein eigenes Bild. Der Shortlink führt zu folgendem Artikel von netzpolitik.org: DJU/ver.di: Leistungsschutzrecht irgendwie in Ordnung.
Und gerade wegen dieser Antwort kann ich mich nur nochmal wiederholen: SO seid ihr nicht meine Gewerkschaft.

Gespannt wartete die Szene gestern auf die Präsentation von Microsoft, die den Erwartungen entsprechend sich um das Microsoft Tablet rankte:
Was man an technischen Daten bekannt gab, wirkt eher wie ein Notebook mit Tablet Funktion. Das finde ich aber positiv, da es ein Schritt in Richtung all in one ist, den ich schon seit längerem erhoffe. Mehr als zwei Gadgets will niemand wirklich unterwegs dabei haben, also Smartphone und PC Ersatz.
Auf den ersten Blick kein schlechtes Konzept. Vor allem interessant, alle Komponenten zu integrieren, die man bei anderen Anbietern teuer dazu kaufen muß. Inwieweit das Bluetooth Keyboard in dieser Form wirklich alltagstauglich ist, läßt sich erst im realen Test prüfen. Das eine Hülle mit Stütze integriert ist, ist dagegen sehr positiv, war doch bislang bei den meisten Käufern die erste Amtshandlung nach Erwerb eines Tablets die Ergänzung um ein Cover der einen oder anderen Ausprägung.
Zumindest scheint Microsoft mit diesem Modell ein Gerät umgesetzt zu haben, das wirklich die Denkweise eines Tablet Users unterstützt und vollste Mobilität anbietet, ohne dabei die Office Nutzbarkeit zu vernachlässigen.
Aber das kritische wird der Preis sein. Es muss sich schon deutlich um die 500 Euro maximal bewegen, um im aktuellen Tablet Markt noch konkurrenzfähig zu sein, wenn ich mir aber die Hardware so anschaue, fürchte ich eher einen Preis um die 1000 Euro, was dem Tablet eher einen sehr schlechten Start bescheren dürfte. Mittlerweile ist im Markt angekommen, dass ein Tablet kein vollwertiger Arbeitsrechner sein kann, und für ein Drittgerät (neben Notebook und Smartphone) über 400 oder 500 Euro ausgeben werden wohl die wenigsten wollen.
Die Windows 8 Variante hat folgende Specs:
903 g
13.5 mm
10.6” ClearType Full HD Display
42 W-h
microSDXC, USB 3.0, Mini DisplayPort Video, 2×2 MIMO antennae
Touch Cover, Type Cover, Pen with Palm Block
VaporMg Case & Stand
64 GB, 128 GB
Die Windows RT Variante kommt mit folgenden Specs:
Windows RT
676 g
9.3 mm
10.6” ClearType HD Display
31.5 W-h
microSD, USB 2.0, Micro HD Video, 2×2 MIMO antennae
Office Home & Student 2013 RT, Touch Cover, Type Cover
VaporMg Case & Stand
32 GB, 64 GB
Was aber definitiv positiv ist. Microsoft ist mit Windows 8 endlich auch in der „neuen“ Zeit der touchbasierten Betriebssysteme angekommen und verabschiedet sich endgültig vom alten Windows Menü. Zumindest bei den Tablets war dieses schlicht unbenutzbar und insofern könnte Windows 8 sich als letzte Chance für Microsoft und Ballmer herausstellen, den Markt nicht ganz zu verlieren.
Zunächst: Ja unser Roboterstaubsauger von Klarstein ist immer noch im Einsatz, allerdings zumeist bei mir im Büro. Denn meine Frau konnte sich nicht so ganz mit ihm anfreunden. Zum einen bleibt er doch an der einen oder anderen Stelle hängen, da manchmal die Höhe der Möbel nicht so ist, dass er problemlos unten durch passt. Zum anderen sollte man ihn für einen normal großen Raum doch mind. 45 Minuten laufen lassen. Deshalb reinigt er die Haupträume nur gelegentlich. Aber wenn er saugt, dann sorgfältig, so kann man wirklich sagen, dass er, sofern er jede Stelle erreichen kann auch wirklich ordentlich reinigt. Letztlich muss man zwei Dinge beachten. Es sollten keine Hindernisse im Weg sein, auf denen er sich festfahren kann (hohe Kanten oder große Kabelberge) und alle Möbel sollten entweder so hoch sein, damit er darunter passt oder er sollte dagegen fahren können, um sie zu erkennen. Wir haben z.B. ein Sofa im Wohnzimmer, das fast exakt der Höhe des Staubsaugers entspricht, so daß er hin und wieder darunter hängen bleibt.
Dadurch kann er aber nicht kaputt gehen, denn er erkennt, wenn er irgendwo hängen bleibt, und schaltet sich in einen Wartemodus, und piept dann um Hilfe (ja, wirklich). Der Absturzschutz an kannten funktioniert dagegen hervorragend, wir haben das ausgiebig im Flur getestet.
Anbei ein kleiner Film während seiner heutigen Saugtour im Büro, das er übrigens im Verhältnis zu einem normalen Staubsauger, wenn auch hörbar so doch deutlich leiser reinigt.
Wenn man sich den Gesetzsentwurf zum neuen Leistungsschutzrecht ansieht, ist das ein Totalangriff auf alle, die im Netz auch nur ansatzweise professionell bloggen. Selbst wenn ich nur auf meinem privaten Blog auch Werbung schalte, kann ich von der Contentmaf.. aeh von den Verlegern schon abgemahnt werden.
Das kann nur eines heißen. Wir müssen dagegen angehen. Wir müssen aufklären, die Öffentlichkeit darauf hinweisen, dass wir bald wieder in einer Welt leben, in der nur durch die offizielle (Staats?-)Presse Informationen verteilt werden und jeder, der dazu im Netz eine eigene Meinung kundtun, mit dem Damoklesschwert der Abmahnung bedroht wird.
Udo Vetter hat hierzu unter dem Titel: Digitial kastriert eine sehr gute Analyse geschrieben.
Wer denn Gesetzentwurf direkt nachlesen will, findet ihn hier: http://www.irights.info/userfiles/RefE%20LSR.pdf
Und hier kann man eine Petition gegen das verschärfte Leistungsschutzrecht mitunterzeichnen: http://openpetition.de/petition/online/freiheit-im-internet-das-mindestmass
Ich rufe ja nicht zu einem Shitstorm auf, aber ich hoffe doch schon irgendwie, dass aus dieser Nachricht ein Shitstorm entsteht. Die neunjährige Martha Payne und ihr Blog „Never Seconds“ die Qualität ihres Schulessens dokumentiert und damit international für Aufmerksamkeit und in ihrer Schule für besseres Essen gesorgt.
Nun hat sie einen Maulkorb bekommen und muß ihr Blog schließen, denn sie darf keine Fotos mehr in der Schule machen! Das geht ja wohl gar nicht. Ich hoffe, es gibt einen riesigen Aufschrei in der Community und wir alle sollten Martha dringenst helfen, auch in Zukunft weiter bloggen zu dürfen. So was nenne ich Zensur!
Heute hat sie ihren letzten Blogeintrag geschrieben. Von der Schule wurde ihr verboten, weitere Fotos zu machen und Die Anweisung kam direkt von den Behörden der Region Argyll and Brute in Schottland, also dem Bezirk von Marthas Schule.
Ich hoffe, das erzeugt einen riesigen Aufschrei, wer den Politikern dort die Meinung sagen will, kann dies via Twitter oder auch direkt bei den Behörden von Argyll tun!
Und falls der Blog wirklich ganz verschwinden sollte, hier noch mal ihr letztes Posting:
Bin ehrlich gesagt fassungslos über so ein Verhalten:
Update 3: Nach dem großen öffentlichen Aufruf darf Mary nun doch weiter bloggen UND fotografieren! Ich freu mich sehr! http://www.bbc.co.uk/news/uk-scotland-glasgow-west-18454800#TWEET160058
Update 4: Und die Spendenaktion für Marys Fund hat mittlerweile über 500% mehr Spenden bekommen als geplant. So hat die Dummheit des School Council doch noch was gutes gehabt! Hier der Stand von 18:00 Uhr
Update 5: Ich glaube, das ganze werde ich noch etwas weiter begleiten und beobachten. Heute morgen ist der Spendenstand bereits auf unglaubliche 55,000 Pfund gestiegen!
Update 6: Montag morgen und Martha hat mittlerweile mehr als das 1000 fache an Spenden bekommen, als eigentlich geplant war. Jetzt muss ich der Schulbehörde ja geradezu für diese Unwissenheit über den Streisandeffekt danken!
Der zweite Tag mit dem Samsung Galaxy SIII, das mir dankenswerterweise von Simyo im Rahmen der Simyotour bereitgestellt wurde. Heute gehts ans „eingemachte“ oder besser „installierte“, denn ich betrachte die verfügbare Software.


Neben den von Android Icecream Sandwich bekannten Änderungen im Vergleich zu Gingerbread bzw. Honeycomb hat Samsung beim Galaxy SIII natürlich auch wieder eigene Anpassungen durchgeführt. Persönlich finde ich solche Modifikationen eher schlecht, da sie das Update auf neue Android Versionen verzögern und ich so beim SIII im Gegensatz zum Galaxy Nexus oft einige Monate länger warten muß, bis eine neue Android Version auf dem Smartphone erscheint.
Aber betrachten wir zunächst ein Mal, was Samsung alles an Modifikationen zum Standard Icecream Sandwich ergänzt hat.
Zuallererst fällt auf, dass das SIII einen Hardwarebutton mittig unterhalb des Displays hat. Den Homebutton und rechts und links Buttons, die nur sichtbar werden, wenn das Gerät benutzt wird und die die Funktion Menü (links) und zurück (rechts) haben. Der Vorteil? Man hat mehr Bildschirm zur Verfügung, da diese Buttons bei Icecream Sandwich normalerweise im Display unten eingeblendet sind und somit einen Teil des Displays dauerhaft besetzen.
Weiter hat Samsung eine Reihe von S-„NAME“ Anwendungen ergänzt, darunter S Memo, S Planner, S Suggest und S Voice.
S Memo bietet eine Notizfunktion, die sowohl mit Tastatur, als auch per passendem Stift funktioniert.
S Planner ist ein von Samsung entwickelter Kalender, der im Gegensatz zum Android Originalkalender einige zusätzliche Optionen und vor allem mehr Informationen in den Übersichtsansichten bietet.
S Suggest wiederum schlägt dem Nutzer interessante neue Apps vor (was ich zwar für eine Spielerei halte, aber es kann für den einen oder anderen bei der Flut neuer Anwendungen sicher von Nutzen sein)

Sehr gespannt war ich auf SVoice, das ja eine direkte Konkurrenz zu Siri beim IPhone darstellen soll und von Samsung in Zusammenarbeit mit VLingo entwickelt wurde. Tatsächlich ist die Erkennung recht hoch, auch verschiedene Präsuppositionen werden erkannt, so z.B. wie bei Siri, dass ich, wenn ich frage: „Brauche ich morgen einen Regenmantel?“ als Antwort Wetterinformationen haben will. Auch Kalendereinträge lassen sich so erstellen oder Abfragen. Aber natürlich sind, wie bei Siri auch dem ganzen noch Grenzen gesetzt, und wer einen allgemeinen und freien Dialog erwartet, der dürfte enttäuscht sein. Man sollte spätestens jetzt drüber nachdenken, sich von seinem Provider eine nicht zu kleine Internet Flatrate zu kaufen, wie die All Net Flat oder die 100 oder 200 Pakete von Simyo, denn man muß wissen, jede Anfrage an S Voice führt dazu, dass das Smartphone auch Zugriff aufs Internet braucht um die Fragen zu beantworten. Ebenso leben viele der installierten Anwendungen davon, Daten aus dem Netz ziehen zu können (MyTaxi z.B. Google Maps) und deshalb kann bei zu geringem Datenvolumen bald Schluß mit schnellen Antworten sein. Im folgenden Noch ein netter Vergleich von „Ritchiesroom“ zwischen der Spracherkennung von Siri und von S Voice:
Eine nette Lösung ist S Sleep, der intelligente Schlafmodus, der bevor der Bildschirm abgedunkelt oder abgeschaltet wird via Kamera prüft, ob er ein Gesicht vor sich erkennt und das Display dann angeschaltet läßt. Das ganze funktioniert erstaunlich gut, und vermutlich um so besser, je mehr der Nutzer die Gesichtserkennung von Android Icecream Sandwich zuvor trainiert hat.
Bei den zusätzlich installierten Anwendungen wunderte ich mich etwas darüber, dass gerade die „BILD“ App mit installiert ist, was vielleicht nicht unbedingt der Zielgruppe für ein so hochpreisiges Smartphone entspricht. Ansonsten finde ich die Auswahl gelungen, mit MyTaxi, KaufDa, HRS Hotels und Lieferheld scheint man sich wirklich Gedanken über die Zielgruppe gemacht zu haben. Es ist auf dem Smartphone auch angenehm wenig unnötige Software zu finden, die Zusatzprogramme machen Sinn.



Auch bei den Gesten hat Samsung nicht an innovativen Ideen gespart. Einen Screenshot z.B. macht man, in dem man mit der Handfläche über das Display wischt, Desktop Icons kann man wie schon beim SII durch berühren des Icons und Kippen des Geräts verschieben und noch viele weitere Funktionen lassen sich auch durch Gesten steuern oder werden intelligent unterstützt.
So ruft das Smartphone z.B. die Nummer an, wenn man im Laufe des Schreibens einer SMS plötzlich das Telefon ans Ohr hält.
Was die Batterie des Geräts angeht kann ich auch schon erste Ergebnisse vermelden, nachdem das Gerät heute morgen um 6:00 Uhr vom Netzteil getrennt wurde und ich den Tag über das SIII anstatt meines Nexus genutzt habe um gelegentlich EMails zu prüfen, Twitter abzufragen bzw. mit neuen Nachrichten beliefert zu werden, lag die Akku Kapazität um 12:30 noch bei 44%. Gegen 16:30 musste das SIII dann bei einem Akku Stand von nur noch 8% endgültig ans Netzteil. Ich denke, nach einigen Ladezyklen dürfte das noch besser werden.
Abschließend noch ein Screenshot vom Quadrant Standard Benchmark, direkt nach Auspacken des Geräts also bevor ich viel an eigener Konfiguration beigesteuert hatte, die das Ergebnis verfälschen könnte.
Endlich kann man im deutschen Play Store von Google auch eBooks kaufen!
Das ist ein Feature, auf das ich sehr lange gewartet habe, jetzt müssen nur noch die Preise und die Auswahl stimmen: