Nach Angry Birds jetzt Bad Piggies, die Schweine schlagen zurück

Rovio ist bekannt für seine Erfolgsreihe von Angry Birds spielen, die schon geradezu Kultstatus erlangt hat.

Und seit heute kann man in Googles Play Store auch die „andere Seite der Macht“ spielen. Mit Bad Piggies legt Rovio eine Variation des Angry Birds Themas vor, die wirklich gelungen ist. Das Grundprinzip ist dabei dasselbe. Man muss in der Rolle eines der kleinen grünen Schweine Objekte einsammeln und damit Runde um Rund weiterkommen. Was sich verändert hat ist die Transportart. Flogen die Angry Birds noch, so müssen sich die Bad Piggies am Boden bewegen und können sich das durch die Konstruktion diverser Fahrzeuge erleichtern. Da kann man Räder zu Autos montieren, aber auch Flugzeuge bauen.

Natürlich ist das ganze nicht mehr so einfach wie Angry Birds und so manch ein Bauauftrag benötigt schon ordentlich Gehirnschmalz. Aber wer Spiele wie Crazy Machines liebt und Spaß am Knobeln hat, kommt bei Bad Piggies voll auf seine Kosten. Wichtig aber, man darf nicht eine Fortsetzung der Angry Birds Reihe erwarten, denn deren einfache Bedienbarkeit gilt zwar weiterhin aber die Rätsel sind durch den Bau der Maschinen für die Fortbewegung doch deutlich schwieriger geworden.

Alles in allem ein wunderbarer Nachfolger für die Angry Birds Reihe und mit Sicherheit nicht das einzige Bad Piggies Spiel.

Nicht das Netz trollt, sondern die Gesellschaft

Ein großer Irrtum in der öffentlichen Diskussion ist meiner Ansicht nach, dass immer behauptet wird, erst durch das Internet und die sozialen Medien gäbe es die ganzen Shitstorms und Beschimpfungswellen im Netz. Erst durch das Internet wäre das Benehmen der Menschen in diesen Medien eskaliert.
Falsch behaupte ich, das einzige, was sich geändert hat ist, dass der Stammtisch plötzlich öffentlich geworden ist. Schon vor der Öffnung des Kanals Internet für die breite Masse gab es Trolle und Dummköpfe, Proleten und Radikale. Nur hatten sie weniger Möglichkeiten, ihre Meinung über den eigenen engen Horizont hinaus zu verbreiten.
Jetzt gibt es dank Internet für jeden die Möglichkeit, seine Meinung zu sagen. Jetzt wird offenbar, dass es eben verschiedene Denkweisen und ja, auch Intelligenzgrade in der Bevölkerung gibt und diese sich ALLE frei äußern können im Rahmen der gesetzlichen Regelungen.
Aber das dem Internet anzulasten heißt, den Bringer der schlechten Nachricht abzustrafen.
Wir sollten uns lieber Gedanken darüber machen, was in unserer Gesellschaft schief läuft, dass solche Meinungen dort existieren. Denn sie existieren weder im, noch durch das Internet. Sie existieren, weil Menschen so denken, weil sie so (schlecht?) informiert sind. Und warum sind sie so schlecht informiert. Da kommt für mich wieder das ins Spiel, was der liebe Herr Prof. Dr. Dr. als unsinnig abtut. MEDIENKOMPETENZ. Denn wer den richtigen Umgang mit Medien, und dazu gehören eben auch Internet bzw. Social Media Plattformen, wer diesen Umgang gelernt und die Mechanismen durchschaut hat, dem bietet das Internet eben auch die Möglichkeit, sich besser und objektiver als jemals zuvor zu informieren.
Aber vielleicht ist es ja besser für Politik und Meinungsträger, die Menschen uninformiert zu lassen. Ich weiß es nicht, ich muss da mal recherchieren 😉

Google startet Rabatt Aktion, Google Play erreicht 25 Milliarden Downloads

25 Milliarden Downloads sind ne Hausnummer, die Google feiern will.

Anlässlich des Erreichens von 25 Milliarden Downloads im Google Play Store hat Google angekündigt, in den nächsten 5 Tagen Apps zum sagenhaften Preis von 25 Cent  zum Kauf anbieten zu wollen. Es lohnt sich also, in den nächsten Tagen bei Google Play vorbeizuschauen. Die ersten Apps sind mittlerweile online!

 

 

Fundstück der Woche: Wolfgang Blau spricht über Urheberrecht, Eisenbahnen und den Buchdruck

Ich schätze Wolfgang Blau, Chefredakteur von »Zeit Online« sehr, nicht nur, weil für die Wochenzeitung arbeitet, die ich schon seit meiner Abiturszeit schätze und im Abo beziehe, sondern auch, weil er einer der wenigen ist, der als Journalist wirklich ein tiefes Verständnis dessen zu haben scheint, was die neue digitale Welt ausmacht. Das hat er erst vor kurzem wieder in einer Keynote bewiesen, die er am 31. August bei einer Urheberrechts-Fachtagung von Bündnis 90/Die Grünen hielt. Aber seht und hört selbst (ja, der Ton wird im Laufe des Videos noch besser)

Barcamp Stuttgart Tag 2

Auch Tag zwei bot viele interessante Sessions und guten Erfahrungsaustausch. Hervorzuheben unter anderem die Session zu Hochsensibilität, einem Thema von dem ich selbst betroffen bin und das hier endlich mal nicht aus der Sicht einer Erkrankung sondern aus der Sicht eines Talents besprochen wurde. Denn Hochsensibilität bietet auch viele Chancen. Danke hier an Ulrike Hensel, die, obwohl zum ersten Mal überhaupt bei einem Barcamp dabei gleich den Mut hatte eine, wie ich finde sehr gut gelungene Session zu halten.

Auch sehr interessant war die Session für Blogging Einsteiger unter anderem mit  @AnneKraemer, in der „alte Hasen“ Tipps und Tricks für den Start eines Blogs gaben.

Einige wichtige Punkte: Dein Blog ist dein Wohnzimmer, du hast Hausrecht.

Wer sich unflätig benimmt darf gesperrt werden.

Nicht zu viele Gedanken übers Schreiben machen. Einfach tun.

Wer sich einen Titel für seinen Blog überlegt, sollte stets auch beachten, werde ich über das Thema, das ggf. im Titel steckt auch in 5 Jahren noch bloggen wollen. Generell ist es ratsamer, etwas allgemeingültigere Blogtitel zu vergeben.

Gute Blogger schreiben primär für sich selbst und denken nicht permanent darüber nach, was andere lesen wollen.

Dann am Nachmittag noch für mich als Gadgetfreak ein besonderes Highlight: Die Outdoor Session zur AR Drone 2.0.

Anstelle diese hier ausführlich zu beschreiben, habe ich ein kleines Video mitgeschnitten, das vermutlich besser einen Eindruck vermittelt, was wir zu sehen bekamen.

Auch für das leibliche Wohl wurde sehr gut gesorgt!

Mein Fazit der beiden Tage: Es war wieder ein herausragendes Event, viele neue Leute durfte ich kennenlernen und altbekannte Bloggerkollegen wiedertreffen. Und da dieses Mal mein Arbeitgeber die Bausparkasse mit dem Bausparfuchsblog auch Sponsor war, konnte ich das ganze auch aus der Sicht eines Sponsors erleben.

Hier war auch die Session zum Thema Barcamp-Sponsoring sehr interessant, in der wir ausgiebig über Motivation und Rolle von Sponsoren disktuierten und vor allem auch drüber nachdachten, wie man barcampfremde Unternehmen auf die Idee und die Möglichkeiten eines Barcamps aufmerksam machen kann. Ein wichtiges Fazit war: Wer als Sponsor nicht nur zahlt, sondern auch präsent ist und idealerweise auch eine nicht werbliche Session veranstaltet, kommt bei den Teilnehmern mit Sicherheit besser an, als ein anonymer Zahler. Vielen Dank an @jantheofel für ein herausragendes Barcamp, das vom Essen, über die Räumlichkeiten bis hin zu Besonderheiten wie Massage, Yoga und Kinderbetreuung wirklich keine Wünsche offen ließ. Und auch als Sponsorenvertreter habe ich mich sehr positiv aufgenommen gefühlt und möchte noch mal allen Teilnehmern der „Corporate Blogging WTF?“ Session sehr für die vielen Inputs und Stimmungsbilder danken. Es ist schön, wenn man auch im Corporateumfeld nicht im luftleeren Raum bloggt, sondern ehrliches Feedback bekommt.

Wenn nicht wirklich schwerwiegende Dinge wie eine Weltuntergang dagegen sprechen, bin ich wieder dabei beim #bcs6

Und nach dem Barcamp ist natürlich vor dem Barcamp. Jetzt bin ich gespannt auf die Premiere des Life-Work-Camps, das ebenfalls in Stuttgart und von @jantheofel ausgerichtet wird.

Und hier noch ein Film, den die Drone aufgenommen hatte, während wir ihr beim Fliegen zuschauten;)

Meine momentanen Spieleempfehlungen für Android Tablets

Neulich las ich einen schönen und wirklich treffenden Satz im Netz: „Es ist nicht so, dass wer alt wird nicht mehr spielt sondern wer nicht mehr spielt alt wird.“

 

Insofern dürfte ich noch zu den ganz Jungen gehören, denn neben meiner Leidenschaft fürs Lesen spiele ich auch ganz gerne das eine oder andere Computerspiel. Mittlerweile wieder etwas häufiger, da die Tablets und Smartphones wirklich gute „Casual Games“ liefern, also Spiele, die man ganz kurz mal für ein paar Minuten spielen kann, oder sich gleich länger damit befassen zu müssen.

 

Hier möchte ich nun einige meiner aktuellen Favoriten dieses Genres vorstellen:

 

Ganz oben steht für mich im Moment dabei „GrannySmith“, ein sogenanntes „Physics game“, bei dem man die liebenswerte Oma „Granny Smith“ über einen Parcour leiten muss, während sie den jungen Apfeldieb verfolgt und versucht, möglichst alle Äpfel vor dem Junge einzufangen.

Das Spiel ist ausgesprochen liebenswert programmiert, mit sehr schöner Comic Grafik, die Zwischensequenzen, die den gefahrenen Kurs nochmals wiederholen, sind in einer schönen auf alt gemachten Videosequenz zu sehen.

Das Spiel bietet wirklich dauerhaften Spielspaß, zumal später auch andere Figuren dazu kommen und die Parcours und Rätsel sich nach und nach steigern. Da gibt es Gebläse, Seilbahnen, Schaukeln etc. über die Granny Smith ins Ziel gelangen muss. Für mich im Moment meine Nummer eins.

Granny Smith kostet im Play Store zur Zeit 1,05 Euro.

 

 

Auch wenn ich, das können meine Freunde und die Familie bestätigen eher zu den gemäßigten Fahrern gehöre, finde ich das eine oder andere Rennspiel doch ganz amüsant.

Zur Zeit die beste Grafik hat für mich dabei Asphalt 7 von Gameloft. Hier wirken die Wagen sehr liebevoll gezeichnet, die Strecken sind sehr abwechslungsreich und man kann diverse Upgrades und andere Fahrzeuge erlangen, wenn man entsprechend viele Siege eingefahren hat. Da das ganze in verschiedene Rennevents eingeteilt ist, kann man auch das eine oder andere Rennen mal zwischendurch bestreiten. Zur Zeit ist Asphalt 7 im Play Store für 0,79 Euro ein wahres Schnäppchen.

 

 

 

Wer es actionreicher liebt, dem empfehle ich einen Blick auf Backstab HD, ebenfalls von Gameloft. Man fühlt sich stark an Assassins Cree erinnert, wenn man beobachtet, wie der Hauptprotagonist in dieser Geschichte den Verrat an ihm rächt. Neben den üblichen Kampfsequenzen kann man auch Gebäude erklettern und sich von Dach zu Dach weiterhangeln (klingt schon sehr nach Assassins Creed oder). Die Grafik in 3D ist sehr gut gelungen und auch die Rätsel sind zwar anspruchsvoll, aber nicht zu schwierig. Lediglich die Steuerung ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da man beim Klettern schon sehr genau den virtuellen Cursor auf dem Bildschirm bedienen muß, um in die gewünschte Richtung zu klettern. Leider gehört Backstab zu den recht teuren Apps, verspricht aber langen Spielspaß für 5,49 Euro.

 

 

 

Wer es lieber beschaulicher mag, und ein Freund von Planen, Hegen und Pflegen ist, dem lege ich die Sims FreetoPlay ans Herz. Hier kann man das bekannt Sims Spiel in einer Free to Play Version nutzen. Natürlich kommt man schneller im Spiel voran, wenn man gelegentlich die inApp Käufe nutzt, aber prinzipiell lässt sich das Spiel auch ganz ohne nutzen. Die Entwickler ergänzen immer wieder neue Möglichkeiten und man erlebt speziell auf dem Tablet eine liebevoll gemachte Simulation, die immer neuer Herausforderungen bietet. Die Sims Freetoplay ist im Play Store kostenlos verfügbar.

 

Ich bin großer Fan des japanischen Brettspiels GO. Auch hierfür bietet die Android Plattform einige Anwendungen an, auch kostenlose, die zum Teil eine erstaunliche Qualität erreichen.

Im Moment ist bei mir Gobandroid installiert, das eine für mich ausreichende Spielstärke bietet und kostenlos im Play Store verfügbar ist. Auch einige Schachanwendungen gibt es, hier finde ich die kostenpflichtige App Shredder am besten, die aus dem bereits sehr bekannten PC Schachprogramm abgeleitet ist und viele Features bietet, unter anderem sogar eine automatische Spielstärkenanpassung anhand der bereits gespielten Partien. Shredder kostet im Play Store 5,99 Euro.

 

 

Für mich das größte Highlight der letzten Zeit ist allerdings: Bards Tale in der Tegra Version. Zwar über 3 GByte groß aber jedes Byte lohnt sich. Tolle Grafik, epischer Humor und eine liebevolle Ausarbeitung von Landschaft un Charakteren versprechen über 30 Stunden Spielspaß. Dazu eine hervorragende Vertonung mit amüsanten Liedern (es handelt ja von einem Barden).

Und als kleines Goodie gibt es das erste Bards Tale tatsächlich auch noch zum Herunterladen für Android innerhalb der App. Die weiteren Teile sollen im Lauf der Zeig auch noch folgen.

Im Moment man absolutes Lieblingsspiel, erhältlich im PlayStore für 4,56 Euro und jeden Cent wert:

 

Barcamp Stuttgart Tag 1

 

 

 

 

Unsere Session „Corporate Blogging WTF?“

Schon legendär ist das Barcamp Stuttgart für viele Aspekte. Da wäre die Super Orga zu nennen, die von Jan und einem klasse Team geleistet wird. Esskultur bewirtete uns wieder mit herausragenden Leckereien und bei einer Rekordteilnehmerzahl von ca. 260 war dennoch genug Platz für diverseste Sessions. Auch ich hielt, diesmal auch in meiner Rolle als Freund des @Bausparfuchs eine Session „Corporate Blogging WTF?“, um mir direkte Inputs der Teilnehmer zu Sinn und Unsinn von Corporate Blogging zu holen.

Fazit dazu: Corporate Blogs sind so etwas wie das Rückenmark einer guten Social Media Strategie. Wichtig ist es, die Gesichter hinter dem Blog zu präsentieren und nich ein Blog als reines Verkaufsinstrument zu sehen.

Jan eröffnet das Barcamp offiziell

Aber auch die anderen Sessions waren hoch spannend. So hatten wir einige interessante Diskussionen in der Lifer-Work Session, Ich lernte, dass EMail noch lange nicht tot ist, aber oft falsch verwendet wird (I call it cc Trolling) und wir wunderten uns gemeinsam über die merkwürdige Strategie von Twitter, die man auch: „Was interessieren uns die User“ nennen könnte.

An dieser Stelle ein großes Lob an die Orga, die uns hervorragend bewirtete und umsorgte.

Und auch die Kinderbetreuung war ein Highlight, das dafür sorgte, dass dieses Mal mehr Jungbarcamper anwesend waren als je zuvor. Auch mit Massagen und Yoga wurden die Teilnehmer, so der Wunsch bestand versorgt und last but not least können wir alle seit diesem Barcamp auch etwas für den guten Zweck tun. Alle Überschüsse, die evtl. anfallen sollten, zusammen mit den Spenden, die hoffentlich auch heute noch in die Spendenbox fließen werden kommen einer Berufsschule in Afrika zu gute und zwar, dank der Auswahl durch Jan, nicht geschmälert durch Verwaltungskosten sondern vollumfänglich.

Jetzt wartet Tag 2 auf mich und ich bin gespannt, welche Themen heute auf den Tisch kommen werden. Auf jeden Fall habe ich schon eine Sache entdeckt, die mich sehr interessiert. Es ist wieder eine AR-Drone da. Diesmal Version 2.0.

Mal schauen, ob das ein neuer Gadgetwunsch von mir wird…