Wissenschaftler gut, Medien böse. Dr. Spitzer nennt uns Schrumpfhirne

Tut mir leid, aber manchmal frage ich mich wirklich, wie man mit solchen Ansichten im Kreis der Wissenschaftler bleiben darf. Wie Bianca Gade, das Schrumpfhirn @chiliconcharme entdeckte (vermutlich mit ihren letzten noch verbliebenen Hirnzellen) hat der gute ehrenwerte und ach so medial versierte Herr Dr. Spitzer (der übrigens DVDs mit seinen Vorträgen für die Verdummungsflimmerkisten vertreibt) folgendes festgestellt:

 

Digitale Demenz

Digitale Medien sind zweifelsfrei Teil unserer Kultur und Arbeitswelt. Dennoch gilt: Sie machen süchtig, schaden langfristig dem Körper (Stress, Schlaflosigkeit, Übergewicht mit allen Folgen) und vor allem dem Geist: Das Gehirn schrumpft, weil es weniger zu tun hat, der Stress macht zudem Nervenzellen kaputt und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Die Symptome der digitalen Demenz sind die zunehmende Unfähigkeit, sich zu orientieren, d.h. zu wissen, wo man ist, was gerade los ist, und letztendlich sogar, wer man ist; ihre Folgen sind sozialer Abstieg, Vereinsamung, Depression, und ein um einige Jahre früherer Tod. Was können wir tun und was sollten wir tun?“

Klar doch, das widerspricht zwar allem, was es an Studien gibt, bzw. ist durch nichts eindeutig zu belegen, weil ähnlich den Strahlungsstudien jeder z.B. Killerspielstudie, die eine Gewaltverstärkung behauptet mind. eine Studie entgegensteht, die das Gegenteil aufzeigt.

Solche Pauschalisierungen und Pöbeleien helfen zudem im Diskurs überhaupt nicht weiter und sind nach meinem Geschmack schon gar nicht eines Wissenschaftlers würdig, der sachlich und wissenschaftlich fundiert argumentieren sollte und daher wissen, dass es eine alleinige Wahrheit nicht gibt. So gab es auch schon Studien, die nachgewiesen haben, dass unter anderem Computerspiele gegen Demenz helfen, dass Killerspiele bei Soldaten, die aus dem Krieg mit Traumata nach hause kamen diese Traumata sogar lindern konnten und vieles mehr. Und klar, dass fast bei allen Amokläufern die Eltern Waffenbesitzer waren, hat natürlich im Gegensatz zu einem Spiel am Computer gar nix damit zu tun.

Noch ein Zitat und Beispiel einer recht einseitigen Sicht auf die Welt:

„Spitzer: Nun, Beispiel: Man lässt Leute ein gewalttätiges Computerspiel spielen oder eben was anderes und hinterher guckt man, wie gewalttätig sind die. Und auch das kann man experimentell messen. Man lässt sie zum Beispiel einen Drink mixen aus Tabasco und Wasser. Und wenn die vorher ein Gewaltspiel gespielt haben, dann tun sie mehr Tabasco rein. Sie können das in Gramm Tabasco messen, dass die Leute vierfach – die tun da wirklich viermal mehr da rein -, vierfach aggressiver werden. Und es gibt eine Reihe von solchen Tests, wo man Aggressivität ganz objektiv messen kann. Und mit solchen Methoden kann man rausfinden: Ja, da gibt es einen Zusammenhang. Wir wissen auch, dass der Anblick einer Waffe den Testosteronspiegel ansteigen lässt. Das wissen wir mittlerweile. Ihr männliches Sexualhormon, was auch Aggression macht, ja, geht rauf, einfach nur, wenn Sie 15 Minuten mit einer Knarre spielen. Und solche Mechanismen, die kann dann die Hirnforschung liefern.“ 

Da frage ich mich doch, oh mein Gott, was passiert dann wohl, wenn ich eine Waffe in der Hand halte? Esse ich dann die Tabascoflasche pur?

Nein danke, auf solche populistischen Pauschalverurteilungen kann ich verzichten. Liegt aber bestimmt an meinem Schrumpfhirn, mit dem ich ja nur gelernt habe, differenzierter zu denken, als so manch ein Dr.

Gott sei Dank gibt es diverse Studien, die seine kruden Ansichten seit langem widerlegt haben und man kann ja immer noch einfach die DVD nicht ansehen oder seine Bücher nicht kaufen. Gibt schließlich auch noch wertvollere Dinge. Vernetzung, Freunde, Gedankenaustausch und kreatives Agieren in den Sozialen Medien zum Beispiel. Und dank Schrumpfhirn ist das ja ganz einfach.

Und auch von Seiten der Wissenschaft erntet Spitzer für seine einseitige, populistische Sichtweise durchaus Kritik: Zitat Wikipedia: „Der Psychologe und Hochschullehrer Dirk Frank kritisierte die einseitige und reduktionistische Argumentationsweise Spitzers für seine These, dass Fernsehen „dick, dumm und gewalttätig“ macht: „Spitzer ist vor allem darauf bedacht, den Eindruck zu erwecken, es handele sich um eine mit naturwissenschaftlicher Präzision gestrickte Beweisführung. Umfangreiches Datenmaterial, Grafiken und scheinbar gesicherte Erkenntnisse aus Medizin, Kriminalistik, Ernährungswissenschaft und Pädagogik scheinen diesen Eindruck zu untermauern. Doch Spitzers massenmedial zugespitzte These fällt selber dem Prinzip anheim, das sie zu kritisieren vorgibt: nämlich einer oberflächlichen und vorurteilsgeleiteten Medienbetrachtung.“[4]. Auch von anderer Seite wurde u.a. die Vermengung von Daten aus unterschiedlichen Bereichen sowie die einseitige Interpretation von Studien, die die von ihm abgeleiteten Kausalzusammenhänge nicht eindeutig belegen, kritisiert[5].“

 

Bitte um Mithilfe aus der Crowd. Umfrage zum Crowdsourcing für eine Masterarbeit

Heute in meinem Postfach, eine Mail von Michele Engel, in der sie um Mithilfe bei ihrer Masterbeit zum Thema Crowdsourcing als hilfreiches Marketing Instrument für Unternehmen bittet. Da ich selbst weiß, wie wichtig reale Daten sind und wie spannend es gerade sein kann, eine Masterarbeit über Crowdsourcing mit Hilfe von Crowdsourcing zu erarbeiten, helfe ich gerne mit und bitte auch euch, meine Leser, Frau Engel zu helfen.

Danke schon mal im Voraus all meinen Lesern, die Frau Engel bei ihrer Masterarbeit helfen und bitte, gebt diesen Aufruf an all jene aus eurem Netzwerk weiter, die diese Fragen auch beantworten könnten. Denn Ihr wisst ja, nur mit großen Datenmengen sind Umfragen wirklich repräsentativ.

Hier also ihr Aufruf, es gibt sogar Amazon Gutscheine zu gewinnen 😉

Liebe/r Teilnehmer/in,

im Rahmen meiner Masterarbeit bei Prof. Dr. Hajo Hippner an der Universität Bayreuth führe ich eine Befragung zu Crowdsourcing durch.

Hierbei bin ich auf Ihre Mithilfe angewiesen und freue mich über Ihre Teilnahme! Die hier

gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar und ausschließlich in meine Masterarbeit ein. 
Als kleines Dankeschön werden unter allen Teilnehmern drei Amazon-Gutscheine in Höhe
von jeweils 15 Euro
 verlost. Klicken Sie einfach am Ende der Umfrage auf den Link, um an

der Verlosung teilzunehmen.  
Die Beantwortung der Fragen wird nur ungefähr 10 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen.
Dabei ist es wichtig, dass Sie alle Fragen beantworten. Es gibt keine richtigen oder falschen
Antworten. Gesucht wird Ihre ehrliche, persönliche Meinung.

Selbstverständlich erfolgt die Umfrage anonym. Die von Ihnen angegebenen Informationen und Daten werden streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
  
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Innovation ist wie Pilzezüchten

Dieser Vergleich klingt vielleicht auf den ersten Blick merkwürdig. Aber Pilze zu züchten und Innovation voranzutreiben hat schon Gemeinsamkeiten.

Was ich immer wieder beobachtet, gelernt und selbst erlebt habe ist, dass Innovation, so sie wirklich innovativ und nicht nur evolutionär verändernd sein soll, grosse Freiheitsgrade braucht.

Wenn hinter dem Innovator zu Beginn schon das Management steht, mit Terminen und Kosten droht und als Bedenkenträger für die Akzeptanz funktioniert, dann wird keine Innovation statt finden, dann wird maxinmal bestehendes modifiziert.

Innovation soll immer auch ablösen, bzw. ganz neu erfinden. Und dafür Bedarf es der Möglichkeit, gesetzte Rahmen auch ein Mal zu verlassen. Die grössten Innovationen entstehen nicht nach einem vorgegebenen Projektplan sondern in der Freiheit, nicht auf irgendwen sonst hören zu müssen, eine Idee, so verrückt sie klingen mag verfolgen zu dürfen.

Und ganz wichtig, Innovation muss es auch erlaubt sein, komplett zu scheitern. Alle grossen Erfinder hatten eine Vielzahlv on Misserfolgen zu verkraften, bevor die wirkliche Innovation zu Tage trat.

Unternehmen wie Google haben das erkannt und bieten deshalb entsprechende unreglementierte Freiräume innerhalb des Arbeitsalltags an. Und das ist ein weiterer Aspekt, der wichtig für Innovation innerhalb des Unternehmens ist. Wer nicht die Freiräume während der Arbeitszeit bekommt, aber hochgradig innovativ denkt, wird sich früher oder später vom Arbeitgeber entkoppeln und im schlimmsten Fall Innovation außerhalb und wie die Pilzzucht versteckt und im Dunkeln weitertreiben.

Und durch den technologischen und gesellschaftlichen Wandel und dessen zunehmende Beschleunigung gilt auch ein weiteres Argument nicht mehr:

Mein Unternehmen muss nicht so innovativ sein. Da sage ich klar FALSCH. Wir leben zunehmend in einem Wirtschaftsumfeld, in dem auch bedingt durch die sozialen Netze die Firmen und ihre Produkte austauschbar werden. Schon heute fällt es mir schwer, z.B. auf der Autobahn ein Fahrzeug von Hersteller a vom Fahrzeug der gleichen Klasse von Hersteller b zu unterscheiden.

Hier gilt es für JEDEN innovative Konzepte zu entwickeln, die das Unternehmen und seine Produkte oder Dienstleistungen herausstechen lassen.

Die Innovation, die ich in meinem Unternehmen versäume, geschieht früher oder später bei der Konkurrenz. Wir sind nicht mehr durch die Produkte, sondern durch den Service und das Image verschieden. Und hier braucht es innovative Konzepte, um diese Unterschiede auch in Zukunft zu pflegen und auszubauen.

Aufruf zur Unterstützung: empirische Untersuchung zum Thema „Crowdsourcing“

Hallo liebe Leser,
heute mal ein Aufruf zu Unterstützung einer Masterarbeit zweier Studenten der Uni Bayreuth: Ich zitiere hier mal die Anfrage der beiden Studenten: „im Rahmen unserer Masterarbeit am Lehrstuhl für Direct Marketing der Universität Bayreuth führen wir eine empirische Untersuchung zum Thema „Crowdsourcing“ durch. Zielgruppe sind dabei Marketinginteressierte und internetaffine Menschen. Daher wenden wir uns auch an Sie.

Je mehr Interessierte an unserer Studie teilnehmen und ihre Meinung äußern, desto aussagekräftiger werden unsere Daten. Daher bitten wir Sie darum, den Link zu unserem Online-Fragebogen auf Ihrem Blog livingthefuture.de oder auf Ihrer Facebookpräsenz zu veröffentlichen.

http://meineumfrage.com/crowdsourcing/index.php

Die Teilnahme an unserer Befragung dauert ca. 10 Minuten. Selbstverständlich sind alle Angaben anonym und werden streng vertraulich behandelt. Eine Zuordnung der Personen ist durch die separate Speicherung der Daten nicht möglich. Es findet keine personenbezogene Auswertung
statt.

Alle Teilnehmenden können am Ende des Fragebogens an einer Verlosung von Amazon-Gutscheinen teilnehmen.“

Also bitte liebe Leser, helft mit, als ehemaliger Student weiß ich, wie schwer es oft ist, an empirische Daten zu kommen und das Thema Crowdsourcing interessiert mich auch persönlich. Und ja, ich nehme auch ander Umfrage teil.

re:publica Tag 1: Von der „Digitalen Gesellschaft“ und was bisher geschah

12. 04. 2011 Ankunft bereits am Mittwoch, nach einer amüsanten Zugfahrt mit @mahrko und @alipasha. Das Hotel ist gut, allerdings geheizt, als wolle man daraus eine Sauna machen. Erst mal einchecken und dann auf zum St. Oberholz zum Vorglühen und einer Diskussionsrunde darüber, wie die Netzpolitik im Ausland gesehen wird. Es entwickeln sich sehr spannende Diskussionen über Netzneutralität, die Zensurbestrebungen der EU und von Frankreich, die mit Hadopi ein ziemlich zwielichtiges Gesetz inthronisiert haben. Einen ganz großen Dank an Jérémie Zimmermann, der uns einen sehr guten Überblick über die momentane Situation in der EU gab, was Themen wie Netzneutralität, Zensur und Copyright angeht. Meine Quintessenz, ich muss mich sehr viel stärker mit ACTA beschäftigen, da dort etwas instanziiert werden soll, das in dieser Form hochgradig problematisch ist.

13.04.2011: Aufstehen, Rucksack packen (3fach Steckdose ja nicht vergessen) und dann los zu Tag 1 der re:publica. Die Tore öffnen um 09:00 Uhr für den Checkin

Ab hier meine Live-Notizen aus den Vorträgen, sie werden später noch um eigene Gedanken und Erkenntnisse aus Gesprächen am Rande der re:publica ergänzt.

Live blogging Notes:

Vortrag 1: Design Thinking

Design will auch Dinge verbessern…
Hackfwd – Plattform für die Firmengründung
Design muss sich stets am Menschen orientieren, Design das der Mensch nicht anwendet, weil es besser ist ist sinnloses Design.
Hyperbewusstsein über Probleme dieser Welt.
reset (Plattform)
innocentive.com Innovationsplattformen

openideo als Innovationsplattform für soziale und Umweltthemen
Integration von Ideen ist nicht crowdsourcingtauglich, aber die Bewertung funktioniert.

Geld ist nicht der richtige Motivator
„Buchtitel->DRIVE“
Das Incentive beeinflusst die Motivation

Design Quotient

Vortrag 2: Anonymous

Sources are Trolling sort of crowd sourced distribuded trolling and hacking
Two main targets, Scientology and Wikileaks defence. (starting with pirate bay before wikileaks but shifting
Auch in Tunesien war Anonymous aktiv, um den Menschen zu helfen, sich zu schützen!
„Ebenfalls in Ägypten aktiv. If the government shuts down the internet, shut down your government.

„Some rise by sin and some by firtue fall.“ Shakespeare
Look for the lulz
Annonet and AnonOps
Even Anonymous has certain fundamental ethics regarding violence.
Anti leader, anti celebrity attitude of anonymous. The problem is with concentration of power. Its sort of an ethic of anonymous
There is no leader, there is no one famous

Anonymous is a good example on how to build a political gateway to take action other than the traditional way, anyone can do a part in the process, according to the talents they have.
But it is a very non buerocractic way to take action and anyone can join.

We need sort of a code a lingua franca that even connects the generations.

Vortrag 3: Schwärme und Web2.0
Schwärme von Internetnutzern können neue Orientierung bieten.
Schwarmstrom.
Lichtblick seit 13 Jahren.

Märkte sind Gespräche
Aber viele Unternehmen lassen nicht mit sich reden

Blog bei Lichtblick, ist frei für die Mitarbeiter und Kommentare werden ungefiltert freigeschaltet.

Kunden definieren Marken und zwar im Web-Gespräch (Urteil der Kunden prägt die Marke stärker als die Werbung)

Wirtschaftlicher Erfolg basiert auf Glaubwürdigkeit

Aber nur wer Ökonomie und Nachhaltigkeit glaubwürdig konsequent verbindet ist es auch.

Parallel zur Demokratisierung durch Web 2.0 demokratisiert sich die Energieerzeugung

Intelligentes Energiemanagement ist entscheidend für die Energiewende

Aber „Smart Energy“ ist heute oft nur ein Marketing-Gag

Lichtblick hat mit SchwarmStrom aus ZuhauseKraftwerken intelligente Energie etabliert

Und:Das Konzept funktioniert schon heute.

2 Atomkraftewerke = 100000 Zuhause Kraftwerke. Dabei sehr hohe Energieeffizienz

Web 2.0 kann die Energiewende kritsch begleiten
Und vor allem: beschleunigen

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Nachmittag
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Vortag 4: Modern revolutions are digital revolutions
Africa: Tunisia, Egypt and Libya – A signal for the whole of Africa?

Social Media is something, governments do not really understand, cause it publishes without censorship and reaches to the whole world.

The power is there cause those are normal people, thus a mass movement.

A movement needs a way of free communication, and those plattform made communicating very easy.
Self organizing in the real world can be organized informally by social media through different people from all walks of life.
Social media can also be used to spread hat and bad informations.

They are just a medium for the transport. Its the people that make the difference.

The role of AlJazzera varies from country to country. It depends on what the people can see?.
Mobile internet is a very important factor expecially in developing country.

Its a new way of getting in touch with people far away which would never been possible without mobile internet

Environmentalist view, look at civil societies as the source of revolutions, the power to use the tools is just a part of it.

Governments are often out of touch with the reality of the „normal people“, the citizens.

It is the interconnection with people all over the world that makes the difference. People all over the world supported the revolutions way before their governments did.

It is also about the link between the revolutions taking place and the „outside“ countries spreading the word.
It was also a revolution of the young, turning of the internet was like a signal for even worse to come.

Censorship is very dangerous
After the revolution the most important is to keep „things“ running to make sure, there is money to actually realize the change to have the finanical ressources to pay for the transition.

It is also important to recognize the educational issue of informing the „western world“ about what is going on in the countries under dictatorship and to create a web of support.

(Check the blogger from lybia who won the blog award)

Best of Blog Website

Vortrag 5 Collaborative consumtion

We all hyperconsume
and we design for the dump, isn’t that stupid

All our gadgets are destined to be dumped
BUT this is unsustainable
and we have a rise of self-storage… nooo, i maybe can use it one day.

Germans are not as ill as americans are but we are getting better/worse.

The things we own in the end own us.

Collaborative consumption is about sharing the tools we own. Do you really need all the gadgets every day?
Reduce, reuse, recycle…we all know the recycling sign.
re:duce
re:use
re:cycle
100 items or less??

I will eliminate a large part of stress in my life and I will truly cherish the few things that i own.
Kelly Sutton, Cult of less.

We have to rethink our relationship to material posessions.

Just enough is more.

For many tools its not about owning but using.

Access is often better than ownership.

Do you really need your OWN printer?

There are several services as NeighboorGoods Zipcar CouchSurfing Velib mitfahrgelegenheit.de

Only the few things you use every day should be valuable high quality, the rest, do you really need it?

What do you own which has „idle capacity“ meaning big times of not using it.

If you have two couches couldn’t you share one (couchsurfing)

Design Challenges!!!

Multiple sim cards…can we personalize other objects?? Sharing something personalized??

Diversify Libraries

Open layers: give the raw data and create open Layers. Objects that are easily remixable.

Modular objects, you can take parts away and replace them.

Reconfigurable spaces. A room that can be a bedroom, a kitchen a living room?

Create things that become better through usage. Value trough use?

Get excited and make things.

Vortrag 6: Global Voices

Its a platform to spread information from different blogs in different countries and different languages.
Its what is happening in the world through the eyes of bloggers and Twitterers.

It is about the real story of what mass media show us. Inside jokes, topics that are not always serious but helpful.
The KFC Story shows that a single Blogger can make a change in the way we view another culture.

Twitter can change the view on politicians. The Twitter commentaries on Ghaddafis insane speeches where humorous but also a relief and a way of bonding with each other.

Global Voices focuses on the topics the blogosphere in a special country regards as important. Global Voices is more about translating and spreading than about reporting.

Sometimes its the media that does not care about what bloggers are reporting from the area where bad things happen.

My own opinion: Journalists should not only bash the social media as long as they themselves do only care about the top stories. Bloggers inform about stuff, we in some cases do not report at all.

We need to read about the world, not only about our little area of interest. Bloggers have also the possibility to share in between countries to spread inportant information first hand, unfiltered realistic.

Another issue for a blogging article: What is also important in Japan. Do not forget the people left homeless without a real future after the quake!

Rising Voices is another website to assist new blogging projects.

It is not about the amount of bloggers in a country. Even one Blogger can spread the word to the world and help a movement grow

Important support also takes place to citizen information projects that inform for example about corruption.

Threatened Voices is about crowd sourced information collection on threads and arrests of bloggers…

Global Voices Advocacy follows sentenced bloggers in different countries. We have the luck speak free. Others can’t. We need to help them…

Vortrag 7: Sharing vs Copyright

Ergänzend zu den Notizen vom Vortag.

Wir müssen uns ernsthaft die Frage stellen, ob wir das Internet evtl. ein zweites Mal „entwickeln“ müssen, da im Moment die Infrastruktur des Internets in den (kommerziellen) Händen der großen Internet Provider liegt. Wir haben das Netz bereits ein Mal gebaut. Wir können es auch ein zweites Mal bauen (Freifunk etc.)