In eigener Sache: Leseempfehlung „Arbeit im Wandel“

G:/reihe/umschlag/11956-8.dviDas Buch „Arbeit im Wandel“ führt verschiedene kurze Artikel zu einer Sammlung von Trends und Herausforderungen der Arbeitswelt der Zukunft zusammen.

Entstanden ist das Buch im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „International Monitoring“ (IMO) and der RWTH Aachen.

 

Auch ich habe einen kleinen Beitrag geleistet und mein bereits existierendes oder im entstehen begriffenes mobiles Arbeitsumfeld dargestellt, das Cloud basiert unabhängig von Ort und Zeit macht.

Weitere Autoren behandeln Themen wie „Menschliche Arbeitskraft“, „Innovationen am Arbeitsplatz“ , „Kollektive Kompetenz“. Es ist ein Sammelband mit vielen wirklich spannenden Beiträgen und einer guten Mischung aus Wissenschaftstheorie und Berichten aus der Praxis.

Wer Interesse hat, das Buch gibt es direkt beim Verlag (auch als PDF) oder bei Amazon.

 

Sciencestarter – Crowdfunding für die Wissenschaft

Es gibt sie noch, die richtig guten Ideen. Warum nicht eine Plattform wie Kickstarter weiterdenken, neu denken, als Fundingplattform für die Wissenschaft. Wo sich doch immer wieder darüber beklagt wird, dass die Wirtschaft zu viel Einfluß gewinnt. Hier bietet sich nun die Möglichkeit für jeden, interessante wissenschaftliche Projekte zu unterstützen. Noch ist Sciencestarter.de am Anfang, gerade mal etwas mehr als 2 Wochen am Start, aber daraus könnte sich für mich eine wirklich interessante neue Plattform für wissenschaftliche Forschung auch und gerade im Bereich der Grundlagenforschung ergeben.

Es lohnt sich auf jeden Fall, Sciencestarter weiter zu beobachten. Und das eine oder andere Projekt werde ich auch unterstützen.. Vor allem, da zumindest im Moment oft Beträge benötigt werden, die mit der Crowd ohne weiteres erreichbar sein sollten.

Folgende Projekte sind im Moment am Start:

PFEN – ENERGETISCHE NUTZUNG VON PFERDEMIST

ERFINDUNG DER DEUTSCHEN COMPUTERMAUS 1968

GLOBAL CANNABIS CULTIVATION SURVEY, DEUTSCHE VERSION

HOME – SOCIAL MEDIA FÜR ALLE

UUMED – DRAHTLOSER MEDIZINISCHER OPEN-SOURCE-SENSORKNOTEN

ONE WORLD ONE LAB

THERE IS LITERATURE IN AFRICA?! FORSCHUNGSREISE NACH SENEGAL

GESTENINTERAKTION MIT RAUM-ZEITLICHEN DATEN

Die App zur Mars Mission „Be a martian“

be a martian app
Be a martian, alles rund um die Missionen der NASA zum roten Planeten.

Wer sich für Astronomie und insbesondere für die neue Mission der NASA Sonde Curiosity interessiert, dem sei die App „Be a martian“ ans Herz gelegt.

Mit der App kann man die aktuellsten neuen Bilder der Mars Mission direkt auf dem Smartphone oder Tablet sehen, mehr über den Mars und aktive Missionen rund um den roten Planeten lernen, Fragen zum Mars stellen, brandaktuelle Nachrichten erhalten und Videos rund um die Menschen hinter den Missionen sehen.

 

 

 

 

Zu finden ist die App in Googles Play Store:

 

Curiosity ist gelandet, und zwar auch bei Lego

Mein Fundstück der Woche: Aus Lego Mindstorms haben die Bastler Doug Moran and Will Gorman ein voll funktionsfähiges Modell des Mars Rovers Curiosity erstellt.

DAS nenn ich mal eine kreative und gleichzeitig herausfordernde Verwendung für Lego!

Update: Wer den Roboter selbst mit Lego nachbauen will, findet bei Collectspace dazu eine Anleitung, die mit handelsüblichen Standardbausteinen arbeitet und Schritt für Schritt den Zusammenbau erklärt.

Spektrum Sonderhefte und Spektrum Neo jetzt auch als Apps für Android

Meine App Empfehlung des Tages, der Woche, des Monats und eigentlich auch des Jahres: Spektrum Neo und Spektrum Sonderhefte aus der Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH lassen sich jetzt auch dank spezieller Apps sehr bequem mitnehmen. Dabei bieten beide Anwendungen echten Mehrwert und sind auch grafisch sehr schön gestaltet.Ich finde schon die Printausgaben unbedingt lesenswert, wenn man sich mit Wissenschaft aus erster Hand aber dennoch verständlich geschrieben befassen möchte. Aber die Apps setzen dem ganzen noch das Sahnehäubchen auf. Und die Printausgabe von Spektrum der Wissenschaft selbst, lässt sich, so man Abonnent ist, kostenlos als PDF herunterladen bzw. kann auch erworben werden, zwar nicht innerhalb der Apps aber auf der Homepage. Idealer kann man digitale und Printversinen nicht verknüpfen.

Die neue Spektrum Sonderhefte App bietet:

Die Ausgaben bieten:

– alle Artikel im Volltext, mit Lesemodus
– zoombare Bilder und Grafiken
– ergänzende Bildergalerien, Weblinks und Videoclips
– intuitive Navigation
– Lesezeichen für Texte und Bilder
– umfassende Suchoptionen
– Übersicht über alle verfügbaren Ausgaben
– Archivierung aller heruntergeladenen Ausgaben

 

 

Das Lieblingsmagazin unserer Kinder, alle drei sind davon total begeistert.

Und auch Spektrum Neo glänzt mit Besonderheiten.So können die jungen Leser selbst mitbestimmen, welche Artikel jeweils in der nächsten Ausgabe erscheinen sollen.

In den Ausgaben finden die jungen Leser

– alle Artikel des gedruckten Heftes
– zoombare Bilder und Grafiken
– Bildergalerien
– Weblinks

und man kann

– Lesezeichen für Texte und Bilder setzen
– durch alle oder in einzelnen neo-Ausgaben nach Wörtern suchen
– eure heruntergeladenen Ausgaben archivieren

Der Verlag selbst sagt dazu: „Spektrum neo entsteht zusammen mit Experten des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel. Sie hatten im Jahr 2006 für PISA mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaften die Federführung in Deutschland inne. Außerdem entwickeln sie die Science-Olympiaden und führen sie auch durch. 
Die erste Ausgabe von Spektrum neo – „Unser Universum“ – hat sogar schon Bestnoten von Experten bekommen. Ein Gymnasiallehrer aus der Jury der Fachzeitschrift w+v empfiehlt Spektrum neo auf Grund der „gelungenen Grafiken und Schaubilder“ auch ausdrücklich für den Praxiseinsatz in der Schule. Vielleicht auch in eurer?

Ich kann jeder Schule, die die wissenschaftliche Neugier der Schüler wecken will nur zu einem Abonnement der Zeitung raten, wirklich herausragend gut gemacht!

 

Wissenschaftler gut, Medien böse. Dr. Spitzer nennt uns Schrumpfhirne

Tut mir leid, aber manchmal frage ich mich wirklich, wie man mit solchen Ansichten im Kreis der Wissenschaftler bleiben darf. Wie Bianca Gade, das Schrumpfhirn @chiliconcharme entdeckte (vermutlich mit ihren letzten noch verbliebenen Hirnzellen) hat der gute ehrenwerte und ach so medial versierte Herr Dr. Spitzer (der übrigens DVDs mit seinen Vorträgen für die Verdummungsflimmerkisten vertreibt) folgendes festgestellt:

 

Digitale Demenz

Digitale Medien sind zweifelsfrei Teil unserer Kultur und Arbeitswelt. Dennoch gilt: Sie machen süchtig, schaden langfristig dem Körper (Stress, Schlaflosigkeit, Übergewicht mit allen Folgen) und vor allem dem Geist: Das Gehirn schrumpft, weil es weniger zu tun hat, der Stress macht zudem Nervenzellen kaputt und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Die Symptome der digitalen Demenz sind die zunehmende Unfähigkeit, sich zu orientieren, d.h. zu wissen, wo man ist, was gerade los ist, und letztendlich sogar, wer man ist; ihre Folgen sind sozialer Abstieg, Vereinsamung, Depression, und ein um einige Jahre früherer Tod. Was können wir tun und was sollten wir tun?“

Klar doch, das widerspricht zwar allem, was es an Studien gibt, bzw. ist durch nichts eindeutig zu belegen, weil ähnlich den Strahlungsstudien jeder z.B. Killerspielstudie, die eine Gewaltverstärkung behauptet mind. eine Studie entgegensteht, die das Gegenteil aufzeigt.

Solche Pauschalisierungen und Pöbeleien helfen zudem im Diskurs überhaupt nicht weiter und sind nach meinem Geschmack schon gar nicht eines Wissenschaftlers würdig, der sachlich und wissenschaftlich fundiert argumentieren sollte und daher wissen, dass es eine alleinige Wahrheit nicht gibt. So gab es auch schon Studien, die nachgewiesen haben, dass unter anderem Computerspiele gegen Demenz helfen, dass Killerspiele bei Soldaten, die aus dem Krieg mit Traumata nach hause kamen diese Traumata sogar lindern konnten und vieles mehr. Und klar, dass fast bei allen Amokläufern die Eltern Waffenbesitzer waren, hat natürlich im Gegensatz zu einem Spiel am Computer gar nix damit zu tun.

Noch ein Zitat und Beispiel einer recht einseitigen Sicht auf die Welt:

„Spitzer: Nun, Beispiel: Man lässt Leute ein gewalttätiges Computerspiel spielen oder eben was anderes und hinterher guckt man, wie gewalttätig sind die. Und auch das kann man experimentell messen. Man lässt sie zum Beispiel einen Drink mixen aus Tabasco und Wasser. Und wenn die vorher ein Gewaltspiel gespielt haben, dann tun sie mehr Tabasco rein. Sie können das in Gramm Tabasco messen, dass die Leute vierfach – die tun da wirklich viermal mehr da rein -, vierfach aggressiver werden. Und es gibt eine Reihe von solchen Tests, wo man Aggressivität ganz objektiv messen kann. Und mit solchen Methoden kann man rausfinden: Ja, da gibt es einen Zusammenhang. Wir wissen auch, dass der Anblick einer Waffe den Testosteronspiegel ansteigen lässt. Das wissen wir mittlerweile. Ihr männliches Sexualhormon, was auch Aggression macht, ja, geht rauf, einfach nur, wenn Sie 15 Minuten mit einer Knarre spielen. Und solche Mechanismen, die kann dann die Hirnforschung liefern.“ 

Da frage ich mich doch, oh mein Gott, was passiert dann wohl, wenn ich eine Waffe in der Hand halte? Esse ich dann die Tabascoflasche pur?

Nein danke, auf solche populistischen Pauschalverurteilungen kann ich verzichten. Liegt aber bestimmt an meinem Schrumpfhirn, mit dem ich ja nur gelernt habe, differenzierter zu denken, als so manch ein Dr.

Gott sei Dank gibt es diverse Studien, die seine kruden Ansichten seit langem widerlegt haben und man kann ja immer noch einfach die DVD nicht ansehen oder seine Bücher nicht kaufen. Gibt schließlich auch noch wertvollere Dinge. Vernetzung, Freunde, Gedankenaustausch und kreatives Agieren in den Sozialen Medien zum Beispiel. Und dank Schrumpfhirn ist das ja ganz einfach.

Und auch von Seiten der Wissenschaft erntet Spitzer für seine einseitige, populistische Sichtweise durchaus Kritik: Zitat Wikipedia: „Der Psychologe und Hochschullehrer Dirk Frank kritisierte die einseitige und reduktionistische Argumentationsweise Spitzers für seine These, dass Fernsehen „dick, dumm und gewalttätig“ macht: „Spitzer ist vor allem darauf bedacht, den Eindruck zu erwecken, es handele sich um eine mit naturwissenschaftlicher Präzision gestrickte Beweisführung. Umfangreiches Datenmaterial, Grafiken und scheinbar gesicherte Erkenntnisse aus Medizin, Kriminalistik, Ernährungswissenschaft und Pädagogik scheinen diesen Eindruck zu untermauern. Doch Spitzers massenmedial zugespitzte These fällt selber dem Prinzip anheim, das sie zu kritisieren vorgibt: nämlich einer oberflächlichen und vorurteilsgeleiteten Medienbetrachtung.“[4]. Auch von anderer Seite wurde u.a. die Vermengung von Daten aus unterschiedlichen Bereichen sowie die einseitige Interpretation von Studien, die die von ihm abgeleiteten Kausalzusammenhänge nicht eindeutig belegen, kritisiert[5].“

 

Bitte um Mithilfe aus der Crowd. Umfrage zum Crowdsourcing für eine Masterarbeit

Heute in meinem Postfach, eine Mail von Michele Engel, in der sie um Mithilfe bei ihrer Masterbeit zum Thema Crowdsourcing als hilfreiches Marketing Instrument für Unternehmen bittet. Da ich selbst weiß, wie wichtig reale Daten sind und wie spannend es gerade sein kann, eine Masterarbeit über Crowdsourcing mit Hilfe von Crowdsourcing zu erarbeiten, helfe ich gerne mit und bitte auch euch, meine Leser, Frau Engel zu helfen.

Danke schon mal im Voraus all meinen Lesern, die Frau Engel bei ihrer Masterarbeit helfen und bitte, gebt diesen Aufruf an all jene aus eurem Netzwerk weiter, die diese Fragen auch beantworten könnten. Denn Ihr wisst ja, nur mit großen Datenmengen sind Umfragen wirklich repräsentativ.

Hier also ihr Aufruf, es gibt sogar Amazon Gutscheine zu gewinnen 😉

Liebe/r Teilnehmer/in,

im Rahmen meiner Masterarbeit bei Prof. Dr. Hajo Hippner an der Universität Bayreuth führe ich eine Befragung zu Crowdsourcing durch.

Hierbei bin ich auf Ihre Mithilfe angewiesen und freue mich über Ihre Teilnahme! Die hier

gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar und ausschließlich in meine Masterarbeit ein. 
Als kleines Dankeschön werden unter allen Teilnehmern drei Amazon-Gutscheine in Höhe
von jeweils 15 Euro
 verlost. Klicken Sie einfach am Ende der Umfrage auf den Link, um an

der Verlosung teilzunehmen.  
Die Beantwortung der Fragen wird nur ungefähr 10 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen.
Dabei ist es wichtig, dass Sie alle Fragen beantworten. Es gibt keine richtigen oder falschen
Antworten. Gesucht wird Ihre ehrliche, persönliche Meinung.

Selbstverständlich erfolgt die Umfrage anonym. Die von Ihnen angegebenen Informationen und Daten werden streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
  
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!