Das Kurio Tablet für Kinder. So sollte ein Kindertablet aussehen

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Der rote Rahmen ist nur ein Schutz gegen Stürze und lässt sich auch abnehmen.

Als mir angeboten wurde, das Kurio Tablet für meinen Blog zu testen, war ich zunächst zwiegespalten. Zu oft schon hatte ich Geräte in der Hand, die mit einem echten Tablet nur den Bildschirm gemein hatten.
Aber die Spezifikationen des Kurio Tablets klangen gut. Also ließ ich mich auf den Test ein. Und ich muss sagen, ja, das ist ein Kindertablet, das ich empfehlen kann.
Es basiert auf Android und die technischen Daten sind erstaunlich gut für den geringen Preis von knapp 120 Euro:
7 Zoll kapazitiver Touchscreen (5-Punkt)
Auflösung: 1024×600 pixel
Prozessor: Intel® Atom® Z2520–1.2 GHz Dual core
Betriebssystem: Android™ 4.4 KitKat
Speicher: 8GB
Arbeitsspeicher: 1GB
Kamera: Front: 0.3Mpx / Back: 2.1Mpx
Konnektivität: Wi-Fi, 802.11 b/g/n – Bluetooth 4.0
Lautsprecher: 2x1Watt
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch und viele weitere
USB Verbindung: Micro USB 2.0 – OTG support
Batterie: Lithium Polymer Akku 3000mAh
Micro SDHC Card Slot für bis zu 32GB mehr Speicher

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Im Elternmodus hat man über ein eigenes Widget sehr einfach Zugriff auf die entsprechenden Einstellungen. Alles andere entspricht einem normalen Android Tablet

tabletkatjaDas Tablet besitzt zwei Account Kategorien, zum einen den Eltern Account, der einem Standard Android Account sehr nahe kommt zum zweiten Kinderaccounts. Diese können zum Beispiel keine Spiele selbst installieren und auch die sonstigen Einstellungen werden über den Elternaccoutn geregelt. Abhängig vom Alter des Kindes lassen sich verschiedene Internetdienste sperren, Apps können entsprechenden Kategorien zugeordnet werden und dezidiert je Kinderaccount freigegeben werden.
Dabei lassen sich zudem noch Parameter einstellen wie die Möglichkeit, ins Internet zu gehen, Die Zeit, die am Tablet verbracht werden darf sowie Werbefilter und ob der USB Port genutzt werden kann.

Um hier nicht vollständig von den Einstellmöglichkeiten erschlagen zu werden, hat das Tablet bereits vorgefertigte Profile für Kinder unter 7 Jahren, von 8-9, von 10-12 Jahren ab 13 und ab 13 mit sozialen Netzwerken. Wer es genauer haben will, kann sich aber auch seine eigenen Filter einrichten. Auf den Kinderaccounts ist das Installieren von Apps dann nicht möglich, die zur Verfügung stehenden Apps werden stets im Elternprofil freigegeben.
Interessant auch dass der Hersteller offenbar mit verschiedenen Kindersendern je nach Land kooperiert, auf unserem Testtablet waren einige Filme des Toggo Clever Clubs vorinstalliert sowie der Toggo TV Planer.

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Es lassen sich Zeiten, Webfilter und Zugriff auf USB einstellen

Was die Performanz angeht, so haben meine Kinder das Tablet mit ihrere Lieblingsapp Minecraft für Mobile ausgiebig getestet und für sehr gut befunden. Auch ich konnte keine größeren Lags feststellen. Lediglich der kleine Speicher von nur 8GB schränkt das ganze ein, Medien kann man aber zumindest auf eine Micro SD Karte auslagern.

 

Die in unserem Fall rote Plastikschutzhülle schützt das Tablet for Stössen und dem herunterfallen aber auch ohne Hülle wirkt das Tablet sehr robust.

Insgesamt ist das Kurio Tablet für den Preis eine gute Anschaffung, zumal es wirklich optimal auf die Verwendung in der Familie abgestimmt ist, und neben Standardeinstellungen viele Möglichkeiten bietet, das Tablet auf den eigenen Bedarf einzurichten.

Wenn ein Kind in der Familie sich ein Tablet wünscht, kann ich sehr zum Kurio Tablet raten.  Und dem haben auch meine drei Tester zugestimmt, die das Tablet wirklich auf Herz und Nieren geprüft haben. Auch von ihnen ein dickes Daumen hoch.

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Entweder, man greift auf ein festes Profil zurück oder erstellt ganz eigene Vorgaben
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Jedes Kind bekommt ein eigenes Profil das man dann auch noch mit entsprechenden Filtern hinterlegt.

Der Polaroid Cube, eine Action Cam in Würfelform

cube2cube1Das kleine Ding sieht auf den ersten Blick gar nicht aus wie eine Action Cam. Eher wie etwas, aus dem man „was bauen“ kann.
Und der Polaroid Cube ist nicht nur klein, sondern in der Bedienung auch sehr einfach gehalten. Es gibt lediglich einen Einschaltknopf, mit dem man die Kamera startet. Drückt man dann einmal auf diesen Knopf, macht man ein Foto, drückt man zweimal, startet die Videoaufzeichnung. Dabei kann die Kamera bis 1080p aufzeichnen bzw. Fotos mit 5mp erstellen und das dann auf einer Micro SD Karte speichern. Natürlich ist auch ein Microphon eingebaut und das Laden des Akkus erfolgt durch einen Standard Micro-USB Anschluß.

Mit einer Akkuladung läuft die Kamera ca 1 1/2 Stunden. Das ganze Gerät ist spritzwassergeschützt und sehr kompakt, es lässt sich mittels des Magneten an jedem metallischen Objekt befestigen.
Ich habe mal auf einer meiner Heimfahrten vom Büro ein kleines Stück weg auf Video gebannt. Leider bei nicht all zu gutem Wetter aber das zeigte dann zumindest sehr gut, dass die Kamera tatsächlich Spritzwasserfest ist. Bei mir wurde sie in die Smartphone Halterung geklemmt, es gibt aber auch noch diverse weitere Halterungen für die Cam, die im Handel für knapp 100 Euro zu haben ist und das neben schwarz auch noch in anderen Farben.

 

 

Für mich gerade für diejenigen, die ohne grossartige Zusatzeinstellungen aufzeichnen wollen, wenn sie zum Beispiel im Gelände unterwegs sind eine schöne und kompakte Lösung, die bei dem Preis auch kein all zu großes Loch in die Haushaltskasse reisst.

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Kalender von Snapfish. Die, die auch mit Chromebook gehen, Erfahrungen mit einem Fotokalender

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Bilder der Enkel für die Großeltern, verewigt in einem A5 Jahreskalender. Und uns gefällt, was wir bekommen haben.

Jedes Jahr gibt es bei uns neben anderen Geschenken auch einen Jahreskalender mit Bildern der Kinder für die Großeltern.
Immer wieder mal probiere ich dafür einen neuen Anbieter aus, so in diesem Jahr Snapfish.

Flux also den Browser gestartet und auf die Seite von Snapfish. Da ich hauptsächlich am Chromebook arbeite, hier gleich die erste Überraschung. Die Weboberfläche, auf der man sich seinen individuellen Kalender zusammenstellen kann funktioniert sehr gut  mit dem Chromebook. Bilder hochladen, Kalender auswählen und dann zusammenstellen. Alles kein Problem. Zudem erzeugt der Dienst auf Wunsch automatisiert einen Kalender nach dem gewünschten Format, man kann ihn sich aber auch noch nach Belieben individualisieren. Es gibt klassische Kalender oder kreative, bei denen man auch noch einzelne Monate mit Bildern (zum Beispiel vom Geburtstagskind des Tages) hervorheben kann. Tischkalender sind ebenso drin wie Wandkalender.

Und daneben kann man auch noch Tassen, Poster, Teddies, Puzzle und diverse andere kreative Druckerzeugnisse erstellen. Alles in allem ein umfangreicher Dienst, der eine Vielzahl an kreativen Möglichkeiten bietet. Dieses Jahr sollte es für uns ein DIN A5 Kalender werden. Fluchs also die entsprechenden Bilder hochgeladen und zunächst mal eine automatische Zusammenstellung erzeugen lassen. Das sah schon sehr gut aus, nur ein oder zwei Bilder hab ich dann noch ausgetauscht. Binnen knapp 15 Minuten war damit ein schöner Kalender zusammengestellt. Schon mal etwas, das mir sehr gefällt, wenn ich mich nicht ewig mit der Erstellung herumschlagen muss.

Und das Ergebnis überzeugt mich. Schon nach wenigen Tagen waren die fertigen Kalender in der Post und die folgenden Bilder geben hoffentlich einen Eindruck davon, wie gut die Kalender wirklich gelungen sind.

 

Wir sind hochzufrieden und ich denke, auch den Großeltern werden die Kalender sehr gut gefallen.  Snapfish bietet alles, was man von einem Kalenderservice erwartet, die Bedienung ist einfach und geht schnell von der Hand und die Ergebnisse gefallen uns sehr gut. Zusätzlich hab ich jetzt noch eine Tasse mit einem ganz bestimmten Motiv unseres England Urlaubs bedrucken lassen, auch hier ist die Qualität wirklich gut auch wenn die Lieferung einen Tick länger dauert, was aber wohl eher der Grundlage für das Motiv geschuldet ist. Die Kalender sind im Design genau so angekommen, wie die Vorschau es dargestellt hat an Farbgebung und Gesamtdesign ist nichts zu meckern. Die eigentliche Qualität der Bilder hängt eher von Auflösung und Auge des Fotografen ab als von den Druckqualitäten des Dienstes.

 

Im Moment bietet Snapfish verschiedene Gutscheine an, wenn ihr also den Dienst selbst ausprobieren wollt, folgende Rabatte gibt es im Moment:

 


25% Rabatt auf alle Foto-Grußkarten

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Equipment für unterwegs und daheim. Der Bluetooth Kopfhörer und die Powerbank von V7

Ich mag ja wie den meisten bekannt sein dürfte vor allem Gadgets, die mir unterwegs auch nützlich sind. Deshalb fand ich den folgenden Test besonders interessant. Es geht dabei um einen Bluetooth Kopfhörer und eine Powerbank von V7, verfügbar bei Amazon im Store von Amabay.

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Der Kopfhörer in Aktion. Ein voller Erfolg, aber auf dem falschen Kopf 😉

Ok, die Kombination ist insbesondere auch interessant, falls ihr zu den mittlerweile doch recht vielen Ingress Spielern gehört. Aber auch, wer öfter mal auf Reisen ist, der dürfte an beiden Produkten seine Freude haben.
Zunächst mal zum Bluetooth Kopfhörer, der mich in mehreren Punkten angenehm überraschte.
Hat man den Kopfhörer aufgeladen und eingeschaltet, wird man von einer Stimme begrüsst, die zwar englisch aber klar und sehr einfach erklärt, wie der Kopfhörer mit dem Smartphone verbunden werden sollte. Noch besser ist, dass das ganze auch über NFC angestossen werden kann, was die Verbindung extrem einfach gestaltet.
Nach dem Koppeln dann der absolute Wow Effekt. Der Klang ist wirklich klasse. Klare Höhen und vor allem ein deutlich hörbarer aber nicht überdrehter Bass. Das macht mal so richtig Spass. Hab dann gleich mal meine Frau den Kopfhörer ausprobieren lassen. War ein Fehler. Denn da war er dann erst mal eine Weile weg. Aber letztlich konnte sie mir ebenfalls bescheinigen, dass der Klang wirklich gut ist.

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Film sehen mit Smartphone und Bluetooth Headset. Der Klang ist wirklich super… Oh, und Dr. Who macht auch auf dem Smartphone Spaß.

Sie nutzt ja einen Funk Kopfhörer ab und zu fürs Fernsehen, weil ich eigentlich selten fern sehe. Jetzt hab ich den Auftrag rauszufinden, wie ich den Bluetooth Kopfhörer mit dem Fernseher verbinden kann, denn dessen Klang scheint ihr deutlich mehr zu gefallen. Die Hörmuscheln sind angenehm gepolstert, man hat zwar kein Noisecanceling aber doch eine deutliche Geräuschreduzierung. Der Tragekomfort ist sehr angenehm und für den Transport lässt sich der Kopfhörer zusammenklappen. Für mich klar eine Kaufempfehlung, zumal wirklich jedes unserer bluetoothfähigen Geräte problemlos verbunden werden konnte.

Als zweites Testgerät stand mir dann noch eine Powerbank zur Verfügung. Diese gehört eher zu den kleineren mit knapp 6600mAh ist aber auch entsprechend kompakt. Für mich ideal für meine „Geekjacke“ denn sie passt sehr unauffällig in eine der sehr vielen Taschen und ist damit immer dabei.

Was ich sehr positiv finde ist die Tatsache, dass die Powerbank eine gute Ausgangsleistung liefert, so dass auch das Testsmartphone, ein LG G3 sehr zügig aufgeladen wurde. Gerade das LG ist recht empfindlich bei zu geringem Eingangsstrom und meldet dann sofort, dass nur langsam geladen wird. Diese Meldung kam bei der Powerbank nicht und der Akku wurde sichtlich schnell geladen.

 

Mitgeliefert wird ein kurzes USB Kabel für das Laden des Akkus und das Laden der Endgeräte. Gerade durch die kompakte Bauweise ist die Powerbank als immer dabei Notfallversorgung sehr gut geeignet. Der Preis mit knapp 22 Euro ist nicht der allergünstigste, aber bei Ausstattung und Verarbeitung sowie der Leistung der Powerbank auf jeden Fall gerechtfertigt. Die Powerbank habe ich jetzt immer dabei und komme mit meinem Smartphone jetzt auch durch die härteren Bloggertage. Und wem das Kabel zu kurz ist. Es gibt ja noch die jedem Smartphone beiliegenden Kabel. ich habe mittlerweile aber diese kurzen Kabel schätzen gelernt, gerade wenn man sein Smartphone während der Nutzung auflädt. Dann bilden Akku und Smartphone dank kurzem Kabel fast eine Einheit und auch in der (Jacken-)Tasche hat man dann nicht so viel Kabelsalat.

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Die Gigaset Kamera im Testbericht

Mittlerweile läuft die neue Gigaset Elements Kameras seit knapp einer Woche. Stabil, unauffällig und funktioniert.
Das ist schon mal die wichtigste Botschaft zu Beginn. Die Kamera ist nicht ganz billig mit knapp 150 Euro. Dafür bietet sie aber auch eine hohe Qualität, ein gutes bis sehr gutes Kamerabild und vollständige Integration in die Gigaset Infrastruktur.

Was steckt aber drin. Zunächst deshalb ein Unboxing der Kamera

Um die Kamera in die Gigaset Elements Infrastruktur einzubinden, schließt man diese via LAN Kabel an den Router an, gibt in der App dann eine neue Kamera an und ergänzt die ID, die auf der Rückseite der Kamera aufgedruckt ist. Fertig, das wars. Von nun an ist in der Gigaset Elements App und auch auf dem Webinterface die Kamera verfügbar.

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Die Kamera ist in der App genauso integriert, wie die anderen Sensoren

Die Kamera kann ein Sichtfeld bis zu einer Weite von 15 Metern bei einem horizontalen Winkel von 80° und einem vertikalen Winkel von 45° überwachen.

 

Dabei kann man auch entweder immer oder automatisiert Infrarot zuschalten, um auch nachts noch Aufnahmen zu bekommen. Das klappt auch sehr gut, lediglich leichte Reflektionen der IR Lampen stören ein klein wenig, aber das Blickfeld ist gut sichtbar und auch die Auflösung stimmt. Da bieten die günstigeren Kameras z.B. bei Amazon eine weit geringere Qualität.

Dass die Kamera nicht schwenken kann, ist zu verschmerzen, da das Sichtfeld an sich sehr groß ist. Die Kamera besitzt einen Bewegungssensor, der bei hinreichend viel Bewegung im Sichtfeld auch informiert und entsprechend eine kurze Filmsequenz speichert. Zusätzlich kann man sich über die App auch ein Live Bild der Kamera ansehen.

Die Kamera an sich ist robust und dürfte auch langfristig stabil und sicher laufen. Man zahlt hier für die Qualität der Verarbeitung und die Integration sicher einen höheren Preis als für eine Standalone Lösung, andererseits erhält man einen weiteren zuverlässigen Sensor für die Hausüberwachung, der stabil und konstant läuft.

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Ja, man soll es nicht machen, aber hier mal aus einer überdachten Position ein Eindruck einer Aufnahme bei Nacht. Für den Außenbereich soll nächstes Jahre ein Kamera folgen.

 

Gerade für die schnelle Installation und das einfache Setup ist sowohl die Kamera an sich als auch das Gesamtsystem wirklich empfehlenswert.

Google Inbox, ein neuer Versuch, der EMail Struktur zu geben

2014-10-24 08_19_43-Inbox – uwehauck@gmailIch gestehe, auch für mich ist die EMail mittlerweile sowohl beruflich als auch privat eher ein notwendiges Übel, weil die Mehrheit meiner Follower/Freunde noch immer darauf baut als primäres Kommunikationsmedium.

Deshalb auch bin ich über jeden neue Idee froh, die mir die Bearbeitung meiner Mails erleichtert.

Insofern habe ich natürlich gleich bei Google um ein Invite angefragt, als publik wurde, dass mit Google Inbox ein neuer Dienst bereits steht, der es ermöglicht, strukturierter  mit EMails umzugehen.

Im Prinzip operiert der neue Mail Client mit Labels, so dass beim zurückkehren in die „alte Inbox“ plötzlich alles mit vielen Labels sortiert ist.

Wer also bislang seine EMail schon mit Ordnern und Filtern verwaltet hat, sollte sich sehr genau überlegen, ob Inbox für ihn ein Gewinn ist, da die App vermutlich seinen wohlsortierten EMail Eingang erst mal gehörig durcheinanderwirbelt.

Da bislang aber mein Hauptaccount noch bei einem anderen Dienstleister läuft, nutze ich Inbox sehr gerne, da es nun tatsächlich ziemlich intelligent meine eingehenden EMails sortiert und priorisiert. So tauchen verschieden Reisebuchungen tatsächlich unter dem Label reisen auf und gleiches gilt für Rechnungen etc.

Man sollte sich aber im klaren sein es ist eine BETA. Also nicht meckern, wenns nicht sauber funktioniert. Zudem werden wohl erst noch weitere Tests ergeben, wie sprachgewandt die Anwendungen wirklich ist, und ob sie deutsche Hotelrückmeldungen und Rechnungen ebenso zuverlässig kategorisiert wie englische.

Wer Interesse hat kann sich auf der Inbox Seite von Google anmelden. Die App im Store alleine bringt nichts, da erst die Freigabemail im Posteingang angekommen sein muss.

Zusätzlich solltet ihr dran denken, dass das ganze bislang nur für Google Mail geht.

 

 

Und nein, leider habe ich selbst keine Invites, bislang kommen Einladungen nur direkt von Google, allerdings betrug meine Wartezeit nur einen Tag und nach Informationen anderer Nutzer wurde ein großes Kontingent rausgehauen und es sollen wohl weiter folgen.

Und ja, zwingend um diese Filterung zu ermöglichen schauen Googles Algorithmen natürlich in die Inhalte der Mails. Hellsehen kann auch Google noch nicht, wer sich also daran stört, dass die Mails für die Kategorisierung gescannt werden, der sollte die Finger von Inbox lassen.

[appbox googleplay com.google.android.apps.inbox]

 

Warum ich Windows Phone mag aber dennoch bei Android bleibe

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Die Hardware ist ausgereift und die Kacheloberfläche eine wirklch gute Idee für ein Smartphone…. aber…

Tja, es war und ist ein schöner Ausflug. Nach dem Test des Lumia 630, das ich als Budget Smartphone jedem nur wärmstens empfehlen kann, war ich doch sehr angenehm überrascht von der Schnelligkeit und Eleganz von Windows Phone 8.1. Und dank Nokias Kamerasoftware und der neuen Benachrichtigungszentrale ist das System an sich jetzt auch rund. Also folgte ein weiterer Test, diesmal mit  einem High End Smartphone, dem Lumia 1520. Mein Interesse speziell: Die Kamerasoftware und Hardware (wir reden hier von 20 Megapixel PureView und vielen Einstellmöglichkeiten).

Und ich mag Windows Phone immer noch.  Die Kacheln sind auf dem Smartphone sehr schick, und durch die LiveTiles auch überaus funktional. Ich bekomme quasi mit einem Blick die wichtigsten Infos aus Mail und Social Media ohne etwas öffnen zu müssen.

ABER: Leider trifft auch mich die App Gap. Beziehungsweise die App und Hardware Gap. Es gibt zwar für viele Plattformen und Hardwareerweiterungen Apps von Drittanbietern, aber oft sind diese nicht tief integriert bzw. laufen nicht so stabil oder umfassend wie die Lösungen, die ich von Google/Android gewohnt bin.

Eines der gravierndsten Beispiele ist auch hier wie bei Apple das Sharing. Ganz egal, in welcher App ich bei Android bin, mir wird jede App dargestellt, in der ich auch nur irgendwie teilen kann, wenn ich das will.

Bei Windows Phone ist das eher mit IOS zu vergleichen. Die App muss das Sharing integriert haben, und selbst wenn es integriert ist, klappt das oft nur sehr holprig.

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Es gibt auch App Highlights, die man bei Android vergebens sucht, aber meist ist es leider andersrum.

Ein Beispiel: Ich bin im Browser und möchte einen Link auf meinen Social Media Kanälen teilen, und zwar nicht einzeln, sondern über Dienste wie Buffer. Das klappt leider nur zum Teil und mit Add On Software. Und dort ergibt sich dann das nächste Problem. Die URLs werden nicht gekürzt (Shortener sei Dank) sondern in voller Länge gesendet, was vor allem bei Twitter zu vielen Nachrichten führt, die Twitter nicht übernimmt.

Auch bei den mittlerweile so beliebten Smart Home, Wearable und sonstigen Devices ist Windows Phone noch nicht so weit. Man spürt zwar, dass der eine oder andere Hardwarehersteller erkennt, dass in Windows Phone durchaus Potential ist, aber noch zögern die meisten, warten erst mal ab.

Und was mich am meisten stört ist die fehlende Integration von Google. Sorry, ja, auch wenn alle Google für die Ausgeburt des Bösen halten, ich mag die Dienste und die intelligente Integration, die mir Google bietet.

Und hier fehlt so ziemlich alles in der Qualität und Integration, die ich möchte. Kein automatischer Upload in mein Picasa/Google+ Album. Kein Goggles oder Google Now. Klar hat Windows Phone Bing, aber das ist für meine Bedürfnisse nicht das, was ich erwarte. Und Cortana klappt zwar, wenn ich das System auf USA umstelle und erkennt auch viel, aber ist längst noch nicht so stark ins System verankert wie Googles Sprachsuche das ist.

Das Lumia 1520 ist, was die Hardware angeht ein geniales Smartphone. Der eigenständige Kamerabutton, der mir auch Fotos erlaubt, ohne das Telefon entsperren zu müssen und damit sehr schnelle Schnappschüsse möglich macht, die flüssige Bedienbarkeit der Oberfläche ohne Ruckeln,das Kachel-Konzept. Alles Punkte, die mich von Windows Phone anders denken lassen, als noch vor ein oder zwei Jahren. Aber es ist halt immer nur „fast“ alles da, was ich möchte, die netten „Gimmicks“, die mir das tägliche Arbeiten erleichtern, die mein Smartphone Dinge für mich erledigen lassen fehlen mir noch. Sicher, ich kann Fotos automatisch auf OneDrive speichern. Aber solche Geschichten wie Stories, wie AutoAwesome. Automatische Bildsuche bei Google, alles Dinge, die hier fehlen. Und wenn ich jemandem Windows Phone empfehlen soll, dann muss er Geld mitbringen. Viele Apps, die bei Google bereits integraler Bestandteil des Systems sind, oder von den Plattformen angeboten werden, existieren bei Windows Phone einfach nicht.

Dann muss ich auf Fremdentwickler zurückgreifen, und die Kosten was. Das ist an sich ja kein Problem, aber wie soll ich jemandem vermitteln, dass er plötzlich für Software bezahlen muss, die er unter IOS oder Android vom Dienstanbieter kostenlos bekommt.

Windows Phone 8.1 an sich ist ein gelungenes OS und damit zu arbeiten macht wirklich Freude. Aber ohne schlechtes Gewissen kann ich es dennoch nur denjenigen empfehlen, die primär ein Smartphone für Telefonie, EMail und Twitter/Facebook benötigen. Alles weitere braucht eine Einzelfallprüfung, und da ist man leider schnell bei Android oder IOS auf der sichereren Seite.

Ich rechne aber Windows Phone durchaus Chancen ein. Meine Einschätzung ist, dass es zumindest auf dem Smartphone in den nächsten Jahren IOS überholen wird. Schon wegen der Nähe zum Windows Desktop, die mit Windows 10 ja noch sehr viel enger werden wird und damit das Windows Phone zu einem validen Endgerät für den Arbeitsplatz werden lässt.

 

 

Amazon Instant Video und Fire TV

fireNachdem ich jetzt bereits seit einiger Zeit Amazon Prime Kunde und damit auch Instant Video Kunde bin, war es an der Zeit, das ganze mal auch auf Amazons hauseigenem Streaming Device Fire TV zu testen. Der Testsetup bestand aus Fire TV und zusätzlich einem echten Gamecontroller.

Sowohl der Setup als auch die Navigation, soviel schon mal vorneweg ist sehr einfach. Lediglich das einwählen ins WLan ist mit einem geringen Aufwand verbunden (hier rächte sich mein langes aber sicheres WLan Passwort wieder einmal ;)) Ansonsten klappt der Setup sehr gut. Interessant, dass die gelieferte Fire TV Box quasi schon auf meinen Account eingestellt ist, ich mich also nur noch mit meinem Passwort anmelden muss und alles da ist, wie bekannt.

Neben den Filmen bietet Fire TV auch Apps wie die Mediatheken der Öffentlich Rechtlichen und Spiele. Hier kann man die Apps, die man bereits im App Store von Amazon erworben hat auch auf dem Fire TV nutzen. Allerdings sollte man sich die Auswahl gut überlegen, da der interne Speicher der Box (8GB) nicht erweiterbar ist. Für mich der Kritikpunkt, zumal selbst mobile Apps mittlerweile immer größer werden und schon mal die 2-3 GB erreichen.
Ansonsten aber, flüssige Bedienung, ausführliche und klare Einführung durch ein Introvideo und die Response Zeiten der Oberfläche sind top.

Wer also mit dem Instant Video Angebot von Amazon zufrieden ist, dem kann ich FireTV nur ans Herz legen. Einfacher kann man seine Filme nicht auf den Fernseher bringen und hat zudem noch eine Spielekonsole für kleines Geld.

Dabei bietet schon Amazon Prime Instant Video eine wirklich gute Filmauswahl und zusätzlich kann man auch aktuellere Filme und Serien für einen geringen Betrag leihen oder wenn man sie längerfristig digital besitzen will auch kaufen. Dabei bewegen sich die Leihgebühren meist irgendwo bei 3 Euro, also quasi eine bedienerfreundliche Videothek für zu hause.

 

Interesse: Das Amazon Prime Instant Video Angebot kann jeder 30 Tage kostenlos testen.

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