Tablet und Subnotebook in einem, das Acer Switch 10 ist neueste Inkarnation eines meiner Ansicht nach wachsenden Trends.
Grin, ja ich weiß, etwas far fetched dieser Titel. Aber er trifft einen Punkt, den ich für sehr wichtig halte. Die Tablets sind/waren nur eine Mode. Denn mal ehrlich, wer kann denn wirklich sinnvoll damit arbeiten außer jenen, die ein Tablet nur zum Konsumieren von Informationen brauchen. Aber genau dafür kann ich auch einen Notebook verwenden und genau deshalb werden letztlich neue Formen von Notebooks die Tablets „assimilieren“ (sic)
Sobald ich etwas mehr als nur lesen und ein paar kurze Mails beantworten will, komme ich um eine elegantere Eingabeform nicht umhin. Und weder Stifteingabe noch Spracheingabe sind so ausgereift, dass es damit wirklich Spaß macht, längere Texte zu schreiben.
Insofern ist auch Microsoft nicht tot, was viele ja bereits ob des Tablet Hypes behaupteten. Vielmehr sehe ich mit der neuen Generation von Surface Tablets und insbesondere mit den Hybriden, von denen ich eine Inkarnation in Form des Acer Switch 10 vor kurzem testen konnte die Chance einer aufgefrischten und moderneren Rückkehr von Microsoft auf den Markt und auch wieder wachsende Zahlen bei den „Notebook“ Verkäufen. Meine Prognose für die Hardware des Everyday Users in den nächsten Jahren werden 13-15 Zoll Notebooks sein, deren Bildschirm abnehmbar und damit zum Tablet modifizierbar sein wird. Während die Smartphones in zwei Formfaktoren bestehen werden (ca 4,5-5 Zoll für kleinere und um die 6 Zoll für größere Geräte) werden die Tablets immer häufiger in ein Dock integriert verkauft werden.
Das einzige Gerät, das über kurz oder lang verschwinden wird sind die Desktop PCs. Denn außer extremen Hardcore Gamern hat nun wirklich niemand Bedarf für ein solches Monstrum, das zudem auch noch weit mehr Strom verbraucht als ein Notebook oder Tablet Hybride.
Auch wenn ich den einen oder anderen in der Wiederholung langweile. Fast ebenso wie die ersten Netbooks eine spannende Nische waren, die aber bei zu vielen Aspekten mit Defiziten zu kämpfen hatte, gilt dies für die Tablets, die zu sehr auf den Konsum fokussiert sind. Auch wenn die Verkäufe der PC Sparten zurückgegangen sind, das heißt noch lange nicht das Ende des Notebooks. Im Gegenteil, da die Geräte ja durchaus sehr leistungsfähig sind und waren, hat einfach der eine oder andere auf einen Erneuerungszyklus seines Notebooks verzichtet (der läuft ja noch) und sich mit diesen neuen trendigen Tablets befasst. Aber ebenso werden wir erleben, dass mit dem Auftauchen immer weiterer Hybridgeräte so manch einer zum guten „alten“ Notebook zurückkehren wird, das im dann gleichzeitig auch ein Tablet liefert. Insofern eine von diesen berühmten (Achtung Managementsprech) Win-Win Situationen.
Für die Gestrigen ist Leistung = Anwesenheit, für die Ehrlichen ist Bezahlung= Anwesenheit, für die Realisten ist Bezahlung=Leistung=Erzieltes Ergebnis
Es ist immer das gleiche, wenn ich meine Thesen zur Arbeitswelt der Zukunft aufstelle. Zwei Kritikpunkte tauchen immer auf. Der erste: Wenn ich den Arbeitnehmer nicht mehr kontrolliere, dann arbeitet er nicht. Der zweite: Wenn ich als Arbeitnehmer nicht mehr an feste Zeiten gebunden bin, dann nutzt mich der Arbeitgeber doch aus.
Und? Jemandem der versteckte Widerspruch in diesen beiden Kritikpunkten aufgefallen?
Da wird zum einen beklagt, es würde dann gar nicht mehr gearbeitet, wenn man die festen Arbeitszeiten zu Gunsten von Vertrauensarbeitszeit auflöst, aber dann meist im gleichen Atemzug geklagt, man würde dann ja erst recht ausgebeutet oder würde sich selbst ausbeuten, wenn es keine festen Arbeitszeiten mehr gibt.
Bevor ich darauf eingehe, ein oder zwei Prämissen, die mir wichtig sind und die immer wieder in den Diskussionen vergessen werden.
Die neue Arbeitswelt ist nur dann eine gute, wenn sie nicht den Arbeitsdruck erhöht. Denn dass dies uneffektiv ist, sehen wir alle an den steigenden Zahlen von Burn Outs und Frühverrentung wegen psychischer Probleme.
Es muss darum gehen intelligenter, nicht mehr zu arbeiten.
Was sind denn die größten Kritikpunkte derer, die sich Gedanken nicht nur um das was sondern auch um das wie gearbeitet wird machen.
Zum einen ist es die unsägliche Präsenzkultur, in der die geleistete Arbeit daran festgemacht wird, dass der Mitarbeiter auch anwesend ist. Körperlich zumindest. Zum anderen die geradezu inflationäre Zahl von Meetings, die immer mehr grassiert und die oft nur dazu führt, dass der Arbeitstag von Meetings durchzogen ist, in denen jeder sich und seine Person darstellt ohne dass hinterher wirklich etwas relevantes als Ergebnis übrig bleibt. Oder wenn, dann wird es meist in einem weiteren Meeting zerredet. (Auch auf der re:publica habe ich diverse Menschen befragt und auch in den Session genau dies als eines der großen Defizite der heutigen Arbeitswelt erfahren dürfen)
Wer in seinem Unternehmen Vertrauensarbeitszeit mit dem Ziel einführt, mehr Leistung durch mehr Anwesenheit zu erzielen, der geht damit völlig fehl, ja handelt sich vermutlich sogar ein weniger an Leistung ein.
Vielen dürfte hierzu das Parkinsonsche Gesetz bekannt sein:
Das Parkinsonsche Gesetz zum Bürokratiewachstum, erstmals veröffentlicht 1955. Es lautet:
“Work expands so as to fill the time available for its completion.”
„Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“
Wie bereits gesagt, es geht darum, ziel- und ergebnisorientiert zu arbeiten. Aber nicht, in dem man jedem Mitarbeiter Ziele und Ergebnisse vorgibt, die auf Biegen und Brechen zu erreichen sind, sondern indem man dem einzelnen die Freiheit lässt, ein übergeordnetes (meist Projekt- oder Teamziel) auf die ihm oder ihr angemessenste Art zu erreichen. Wer jedes Jahr seine „Untergebenen“ anhand von Zielvorgaben beurteilt und neue Ziele für ein Jahr vorgibt, der arbeitet entweder in einer Branche, in der sich rein gar nichts wandelt. Oder er ignoriert wissentlich den immerwährenden Wandel und ist sich im Klaren darüber, dass vermutlich die meisten Ziele der Vorgaben binnen Monatsfrist Makulatur sind.
Nein, definitiv, wenn Vertrauensarbeitszeit, Freiheit der Arbeit von Ort und Zeit nur zum Zwecke eines Mehr an Arbeit eingeführt werden, dann bin ich strikt dagegen, weil das dem Arbeitnehmer wie dem Arbeitgeber schadet.
Die Freiheit muss eine individuelle sein, die es jedem ermöglicht, so zu arbeiten wie es für sie oder ihn am optimalsten ist. Und das kann durchaus auch das klassische 9-17 Uhr sein. Aber eben nur als eine Variante.
Oh, und wer mir jetzt sagt: Das geht aber nicht für alle Berufe, dem kann ich nur sagen: Ja, und? Habe ich jemals gefordert, jeder müsste nach einem ganz bestimmten Dogma arbeiten? Es geht nicht darum, eine Vorgabe durch eine andere abzulösen. Es geht darum den Menschen wieder als Menschen mit individuellen Bedürfnissen zu sehen, nicht als fix verplanbare Humanressource. Und zudem gibt es viele Branchen, die behaupteten, es ginge nicht, bis man es gemacht hat und erkannte, dass die Produktivität sogar stieg, nicht sank.
Nie war es einfacher als heute, sich über neue Produkte zu informieren. Es gibt diverseste Fachzeitschriften und Fernsehbeiträge.
Und wo ich mich immer wieder über die Ratlosigkeit mancher potentieller Kunden wundere ist, wenn sie mich um einen Vergleichsrat fragen, denn Plattformen wie www.netzsieger.de und Preisvergleichsportale wie guenstiger.de helfen einem sowohl bei der Suche nach dem Produkt mit den besten Bewertungen und wenn man sich entschieden hat, auch beim günstigsten Preis. Das ist für mich schon so etwas wie ein Mantra. Leute, das Internet ist die optimale Produktauswahl und Vergleichsmaschine. Nichts besseres als auf solchen Portalen nach dem Produkt zu suchen und zu recherchieren. In kürzerer Zeit mehr Info kann man nicht mal von einem Branchenexperten bekommen.
Die Qual der Wahl und wie man sie am geschicktesten reduziert.
Aber man sollte hier sehr genau abwägen, worauf man baut, wem man vertraut. Interessant zum Beispiel bei Netzsieger, nicht nur die „Experten“ bewerten Produkte, sammeln Testergebnisse, auch die Community kann ihr Voting abgeben. Auch bei solchen Portalen macht es die gute Mischung.
Aber wie finde ich denn nun das Produkt, das zu mir passt? Da sind es vor allem drei Punkte, die wichtig sind: Realismus, Realismus und Realismus.
Noch immer tendieren wir dazu, uns Dinge anzuschaffen, weil man ja mögicherweise das eine oder andere Feature, von dem man zwar jetzt nicht weiß, wofür es gut sein soll dennoch in Zukunft brauchen kann. Dann rate ich: Weglassen, vor allem, wenn es zukaufbare Erweiterungen gibt. Ein Klassiker ist zum Beispiel der Notebook, den man mit allem Schnick und Schnack kauft, der den stärksten Prozessor hat, ein Blueray Brennlaufwerk und eine ultrahohe Auflösung sowie zusätzlich noch eine Zehnertastatur. Dass das Gerät dann natürlich sowohl schwer, als auch teuer ist, nimmt man gerne in Kauf. Zu Beginn. Bis man schnell merkt, dass das Laufwerk fast nie im Einsatz ist, der Zehnerblock eher stört, weil der Notebook deshalb größer als nötig sein muss und und und.
Hinterfragen, was sinnvoll ist, ist das allerwichtigste. Das absolute High End Smartphone brauche ich doch eigentlich meist nur, wenn ich absoluter Experte bin, der alle Feature ausnutzt. Aber wer ist das schon. Hier reichen oft qualitativ gute aktuelle und günstige Geräte. Oder noch besser. Man greife einfach auf das Vorjahresmodell zurück, das in der Regel alles noch hervorragend leistet, aber nur noch einen Bruchteil des Originalpreises kostet.
Daher Vergleichsportale zu rate ziehen, Preise vergleichen und auf die Meinung der Community vertrauen ist gut. Aber an erster Stelle sollte die ehrliche Bedarfserhebung stehen. Dann wird es vielleicht nicht der 1000 Euro teure Powernotebook, sondern ein kleinerer Hybride, der vielleicht bei maximal 400 Euro liegt, aber dennoch alles kann, was man so braucht. Und auch hier können Vergleichsportale helfen, denn oft kann man hier sehen, welches günstigere Gerät ebenfalls gut abschneidet oder es werden gute Alternativen genannt, die gleiche Leistung zu besserem Preis bieten.
Aber auf keinen Fall ohne Vorbereitung in einen Laden, vor allem nicht in einen der berühmten Discounter der jeweiligen Produktsparte gehen und darauf hoffen, mit dem für einen selbst besten Angebot das Ladengeschäft zu verlassen. Hier lieber vorher recherchieren und dann mit den entsprechenden Empfehlungen bestückt zum Einkaufen gehen.
Denn eines ist ganz wichtig: Nicht auf diejenigen hören, die irgendwie am Verkauf des Produkts direkt oder indirekt verdienen. Es sei denn, man hat mehrere Monate, besser Jahre Erfahrung damit, wie dort beraten wird oder nimmt sich jemanden mit, der das ganze Fachchinesisch zu entschlüsseln weiß und vor allem objektiver auf den eigenen Bedarf schaut.Denn eines ist auch sicher. Jeder gute Verkäufer wird genau die Trigger treffen, die einen dazu verleiten werden mehr zu kaufen, als man braucht. Sonst wäre er ja kein guter Verkäufer 😉
Deshalb ist es immer gut, mehr als eine Meinung zu berücksichtigen und damit schließt sich dann auch wieder der Kreis zu den Vergleichsportalen. Auch hier mag es Trends und Tendenzen geben. Aber hier wird nicht am verkauften Produkt, sondern an den Lesern verdient, die wegen guter Empfehlungen zurückkommen und damit zur Nutzerschaft beitragen.
Ich auf einem Barcamp, die ideale Kombination aus geplant und nicht geplant und vielleicht gerade deshalb so beliebt und erfolgreich.
Bei dem Vortrag zur Stein Strategie auf der re:publica ist mir eines in den Sinn gekommen. Wir leben in einer Zeit, in der wir einen unglaublichen Wasserkopf damit beschäftigen, Formalismen zu entwerfen, zu prüfen, durchzuführen. Nichts geht mehr ohne Freigabe, ohne ausfüllen von zig Dokumenten und ohne Software, die uns vorgibt, wann wir was wo zu tun haben.
Dem liegt aber ein großer Irrtum zu Grunde. Der Irrtum ist der, der auch Selbsthilfebücher so erfolgreich, die Leser aber immer verwirrter, erfolgloser zurücklassen.
Es ist die Suche nach dem Rezept fürs Leben. Sei es nun im Beruf oder im Privatleben, immer wollen wir alles „richtig“ machen. Aber oft trauen wir uns nicht selbst zu, das Wissen darüber zu besitzen, was richtig ist. Also suchen wir nach Regeln, nach Vorgaben. Und das hat in der Vergangenheit auch gut funktioniert. Weil unsere Gesellschaft innerhalb einer, manchmal gar mehrerer Generationen stabil war. Es veränderten sich keine grundlegenden Rahmenbedingungen.
Aber genau das hat sich mit der Jahrtausendwende, und eigentlich schon in den Jahren davor gewandelt. Der technologische Fortschritt beschleunigt alle Lebensbereiche. Und was heute noch als feste Vorgabe gilt, kann Morgen falsch sein. Und wie antworten wir auf dieses Dilemma? Nicht, wie es eigentlich vernünftig wäre flexibel und offen für Veränderung. Nein, wir pressen alles noch stärker in Prozesse, schreiben den Menschen noch mehr vor, wie sie was zu tun haben und kontrollieren bis zum Exzess. Das macht zwar nichts besser, aber so fühlen wir uns im Besitz der Kontrolle, die wir eigentlich schon lange verloren haben.
Wer überwacht und kontrolliert wie was geschieht, der macht die Sache nicht besser, sondern er erzielt, wenn er Glück hat, das Ergebnis, das er durch Überwachung haben wollte. Dass dieses Ergebnis oft nicht das optimale und häufig gar das falsche ist, das erkennt dann niemand, weil ja alles „nach den Regeln“ gespielt hat. Dumm nur, dass sich das Spiel zwischenzeitlich geändert hatte.
Wir sollten uns wieder mehr um das Wissen einzelner, um Erfahrung und informelle Lösungen kümmern. Prozesse haben uns bislang nur in falsche Richtungen oder den Burn Out geführt. Und wie eine jüngste Studie wieder eindringlich veranschaulicht. In eine zumindest zur Hälfte unglückliche Arbeitnehmerschaft.
Jau, da schlägt das Herz sowohl des Geekpapas als auch der Geek Kinder höher.Pipoi. RC Pipoi
Bei meinen Recherchen über interessante Gadgets und verrückte Fundstücke stolpere ich manchmal schon über interessante Quellen. So fand ich vor ein paar Tagen doch tatsächlich einen aufblasbaren und fernsteuerbaren Minion und einen ebensolchen R2D2 neben anderen fernsteuerbaren Sachen bei OTTO. Hätt ich nicht erwartet.
Und jetzt das, was mich daran eigentlich positiv überrascht hat, nachdem sich mein Geekkind in mir wieder beruhigt hatte. Es ist nicht Otto direkt, die das vertreiben, aber sie kooperieren mit Partnern, die Waren auf eigenen Namen und eigene Rechnung aber auf der Plattform von OTTO anbieten. Insbesondere das finde ich eine gute Sache, da mir das Programm solcher Versender früher immer als sehr eingeschränkt auf wenige Marken in Erinnerung war. Andererseits sind aber Versandhäuser wie Otto für mich immer schon (vermutlich auch schon durch das Erleben meiner Eltern, die dort bestellten) eine vertrauenswürdige Instanz gewesen. Und das kann eben solchen Drittanbietern nur gut tun, unter dem Dach einer bekannten Versandmarke ihre Produkte vertreiben zu können.
Ich habe dann mal ein wenig weiter gestöbert im Kontext fernsteuerbarer Dinge und bin über ein ganzes Füllhorn von Sachen gestolpert.
Respekt OTTO, gut gemacht, hier auf diesem Wege den Kunden eine breitere Palette anbieten zu können. Freut mich, dass es offensichtlich auch bei den klassischen Versendern Querdenker gibt. OTTO ist mir ja schon in der Vergangenheit mehrfach positiv aufgefallen, was seine Social Media Aktivitäten angeht.
Ich denke, ich werde neben meinem zentralen Versender Amazon doch häufiger auch mal bei OTTO vorbeischauen. Auch wenn er dann nur Plattform ist, so etwas kann für eine Marke mehr bewirken, als das Silodenken, alles nur selbst vertreiben zu wollen.
Manchmal ist es einfach gut, Grenzen weiter zu denken und nicht nur Versandhändler, sondern auch Plattformanbieter zu sein.
Gefällt mir, vor allem, weil es mal nicht aus den USA als Firmensitz angeboten wird, sondern von einer deutschen/europäischen Company.
Mehr davon. Und eindeutig mein Fundstück der Woche. Sowohl mit Blick auf den Geekfaktor als auch mit Blick auf die ganze Rahmenstory.
Oh, und noch direkt zur Webseite: Positv, wie aufgeräumt und dezent das ganze wirkt. Und vor allem, wie schnell das alles lädt. Denn eines nervt insbesondere bei der Produktrecherche ganz besonders. Lange Ladezeiten und überladene Produktseiten.
Und ja, da kommt jetzt mit Sicherheit auch „Boaaah, wer braucht denn das?“ Brauchen? Wer spricht hier von brauchen? Hier geht es um Plain Fun! Aber Spaßverweigerer gibts ja immer. Mir gefallen die beiden auf jeden Fall!
Meine AW414go mit Aviate Launcher und höherer Auflösung, dank ResolutionChanger.
Wer hier eifrig mitliest, weiß, dass ich mich zum einen aktuell für wearable devices begeistere, zum anderen insbesondere Smartwatches genauer unter die Lupe nehme. Im Moment begeistert mich vor allem die AW414go von Simvalley, die bei Pearl mittlerweile für knapp 150 Euro verfügbar ist, und damit was Preis und Leistung angeht einfach unschlagbar ist. Dass ihr euch ein vollständiges Smartphone am Handgelenk einkauft, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
Und selbst der Akku ist schon ganz schön performant. Es geht aber noch mehr.
Hier also ein paar Tipps, ggf. wird daraus eine Reihe.
Hier lässt sich die Auflösung ändern (natürlich nicht die physische aber zumindest die Darstellung via Software)
Vorraussetzung ist allerdings, dass ihr die Smartwatch gerootet habt. Das geht sehr einfach mittels Framaroot (Anleitung dazu und die App findet ihr bei den XDA Developers). Dass ihr dadurch aber eure Garantie verliert (wei auch bei anderen Smartphones, die ihr rootet) brauche ich euch ja wohl nicht zu schreiben…. Danach könnt ihr diverse Modifikationen vornehmen. Ich empfehle hier, greenify einzurichten, das bei mir in Kombination mit Juice Defender meine Akkulaufzeit beinahe verdreifacht hat. Wichtig ist, zuvor ein Tool zum (kurzfristigen) Verändern der Auflösung einzurichten, damit ihr auch die Buttons von Programmen erreicht, die eigentlich nicht auf der kleinen Auflösung funktionieren.
Ich verwende hier Resolution Changer. Für den Alltag fahre ich die Uhr auf 480×480 bei 220 DPI. Um auch andere Programme nutzen zu können, kann man, sofern die Smartwatch gerootet ist, die Auflösung auf 480×480 bei 120 DPI fahren. Dann ist das Bild zwar sehr klein, aber man kommt auch an die Buttons von z.B. Greenify heran, die zu Beginn erscheinen, um Root Zugriff anzufragen. Und beim Umstellen auf höhere Auflösung die Frage nach der zweiten Rückfrage mit Ja beantworten, dann setzt sich zur Not die Auflösung am Ende des Prozesses von selbst zurück.
Um mit der höheren Auflösung dennoch eine Tastatur auf der vollen Breite des Bildschirms zu haben (die meisten Tastaturen schrumpfen equivalent zur Bildschirmauflösung und werden dann fast unbedienbar) rate ich zu Hackers Keyboard, das diverseste Anpassungen erlaubt und sich wieder auf die gesamte Bildschirmbreite ausdehnt, auch wenn die Auflösung verstellt wurde.
All diese Tipps natürlich wie man das so kennt auf eigene Gefahr, ihr solltet schon wissen, was ihr tut.
Und nicht vergessen, hinterher die Auflösung wieder auf sinnvolle Werte zurückzusetzen 😉
Und wer mit dem standardmäßigen Launcher ohne Homescreen nicht zurecht kommt, viele alternative Launcher laufen sehr gut auf der Uhr, ich habe bereits Nova Launcher und Aviate erfolgreich getestet.
Wer die Statusleiste vermisst, dem sei die App: Swipestatusbar ans Herz gelegt, mit der man die Statusleiste durch wischen von oben nach unten temporär erscheinen lassen kann.
Durch die höhere Auflösung lassen sich dann auch einige Programme besser nutzen, die zuvor nicht sauber skalierten. So kann ich bei 480×480 mit 220dpi perfekt mit Ingress arbeiten.
Mit angepasster Auflösung läuft sogar Ingress sehr gut auf der AW414go
Habt ihr Fragen? Tipps? Eigene Hacks? Einfach eine Nachricht in den Kommentaren hinterlassen, mich auf Twitter oder Facebook kontaktieren. Bei hinreichendem Interesse werde ich daraus eine kleine Serie mit verschiedenen Tipps machen.
Den „European Inventor Award“ gibt es schön länger initiiert durch das Europäische Patentamt würdigt der Preis herausragende Erfindungen. Doch 2014 wird der Preis auf breitere Beine gestellt. Ihr, die Öffentlichkeit könnt mitbestimmen, wer den Preis bekommen soll. Bislang waren so disruptive Erfindungen dabei wie Bluetooth, das LCD Display oder auch WLan. Man sieht also, dem Preis geht es nicht nur um Innovation, sondern um Disruption, um Entdeckungen , die nicht nur technologisch, sondern auch gesellschaftlich etwas bewegt haben.
Die Kategorien, in denen Preise ausgelobt werden sind:
Industrie: Herausragende und erfolgreiche Technologien, die von großen europäischen Firmen patentiert wurden.
KMUs: Herausragende Patente kleiner und mittelständischer Unternehmen
Forschung: Für Innovatoren, die an Universtäten oder Forschungslabors arbeiten
Lifetime Award: Preis für einen europäischen Innovator, der über einen längeren Zeitraum aktiv war
Non-European Countries: Für Innovatoren, die außerhalb der EU gearbeitet haben, aber ein europäisches Patent angemeldet haben.
Dieses Jahr kann nun auch die Öffentlichkeit mit abstimmen. Um das ganze noch etwas attraktiver zu gestalten, lobt dabei das Europäische Patentamt für zwanzig zufällig ausgewählte Teilnehmer einen Preis aus. Sie erhalten eine Wasserstoffzellen Akkus, mit denen ein Smartphone auf innovative Art geladen werden kann.
Zudem lohnt es sich schon deshalb, bei der Abstimmung mitzumachen, da das Europäische Patentamt für jede abgegebene Stimme 0,25 Euro an die Aktion Child Vision spendet, die es sich zur Aufgabe macht, inspiriert durch den European Inventior Award Finalisten 2011 Joshua Silver selbst anpassende Brillengläser durch ein in Schulen basiertes Verteilungsprogramm in den Entwicklungsländern bereitzustellen.
Insofern werde ich auf jeden Fall diese Aktion mit meinem Blog weiter begleiten, da ich zum einen die Idee sehr gut finde, die Öffentlichkeit in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen, zum anderen auch die Spendenaktion für eine sehr gute Sache halte.
Und letztlich befasse ich mich in meinem Blog genau mit solchen Innovationen, die nicht nur technisch etwas verändern, sondern eben auch insbesondere die Gesellschaft verändern und das im positiven Sinne.
Also macht mit, es lohnt sich in mehrfacher Hinsicht.
Mir fiel es wieder mal auf einer Konferenz auf. Die re:publica 2014 ein Konglomerat aus Netzaktivisten, Bloggern, Autoren, Journalisten und „ganz einfachen Leuten“.Und es vibriert vor Enthusiasmus, vor Begeisterung vor Lust, zu diskutieren, sich auszutauschen. Dennoch wirkt niemand gehetzt, gestresst. Man nimmt sich Zeit, wichtig ist nur das nächste gute Gespräch.
Auf der Fahrt nach hause, wo auch zu diesem Blogbeitrag die Grundlagen entstanden, machte ich mir dann so meine Gedanken. Warum ist es für viele Menschen im Alltag so viel anders? Warum erlebe ich bei meinen Recherchen und in meinen Workshops und Gesprächen immer wieder zwei sehr gegensätzliche Pole. Da sind zum einen die „geht mir doch weg mit dem ganzen Mist“ Charaktere. Sie machen zwar alles mit, was man ihnen (meist beruflich) vorgibt, sind aber weder mit Herz noch Verstand dabei. Ich nenne sie gerne die Automatenmenschen.
Eine interessante Session war „Burnout and Broken Comment Culture„, die mir vor Augen führte, dass selbst bei den Menschen, die eigentlich in emotional wie auch ökonomisch viel sinnhafteren Welten, denen des Aktivismus leben und arbeiten, viele bereits in die Ökonomisierungsfalle tappen, da sie ja meist gegen genau dieses System kämpfen müssen, und sich dazu oft derer Mittel bedienen müssen, so sehr sie diese auch hassen.
Und dann gibt es da die andere Seite. Traurigerweise meist nur bei den jüngeren. Die Menschen, die brennen für eine Idee, die sich für neues begeistern, die den Wandel leben und in ihrer Arbeit aufgehen, sie neu weiterdenken und enthusiastisch bei der Sache sind.
Das sind die Feuermenschen. Dazwischen? Meist gähnende Leere. Menschen in Balance, die zwar ihre Aufgaben ernst, aber nicht zu ernst nehmen, die willens und interessiert sind, etwas neues zu lernen, ohne es gleich bis ins Detail erfassen zu wollen. Fehlanzeige.
Für diesen Typus Mensch muss ich dann schon auf Konferenzen wie die re:publica fahren.
Oder könnte es sein, dass sich sowohl hinter den Flammen der Flammenmenschen als auch hinter den meist toten, kalten Blicken der Automatenmenschen eigentlich der wirklich Mensch nur versteckt?
Haben wir verlernt, ein Leben zu leben und leben nur noch eine Erwerbsarbeit oder fokussieren uns aus Angst vor Versagen so sehr auf unser Thema?
Denn eines habe ich auch bereits des öfteren beobachtet. Und hier kommt mir zum ersten Mal mein Alter zu gute. Viele der Flammenmenschen verlöschen irgendwann. Und wenn sie Glück haben, dann werden aus ihnen Automatenmenschen. Haben sie Pech, fallen sie gänzlich aus dem System und ihre Flamme verbrennt sie, sie erleben ihren ganz persönlichen Burn Out.
Eine ebenso inspirierende Session dazu war „One day we will be tired baby“:
Leider scheint auch dort die beste Botschaft zu sein: Werde selbständig, alles andere ist schwer.
Interessant hierbei, obwohl die Medien das häufig und gerne falsch koloportieren. Online Sucht ist KEINE anerkannte Erkrankung sondern eigentlich nur aus einem Witz eines Psychiaters entstanden.
Ich kenne in meinem Umfeld einige, die voller Begeisterung und Ideen für ein Thema, ihre Aufgabe gekämpft haben. Und plötzlich von Heute auf Morgen verschwunden waren. Länger, überraschend. Jüngster Fall mittlerweile 6 Monate und Rückkehr ungewiss.
Woher kommt das? Ich denke, es gibt mehrere Faktoren, die zusammenspielen und in der aktuellen Wirtschaftsgesellschaft verstärkt wirken.
Zum einen ist es der Fokus der gesamten Gesellschaft auf Ökonomisierung. Alles ist dem ökonomischen Aspekt unterzuordnen. Das greift mittlerweile sogar bis ins Privatleben. Wenn ich aber auch den Menschen zu einem Wirtschaftsfaktor, oder wie die schlipstragenden Beraterfuzzies so gerne sagen, zu einer fakturisierbaren Humanressource degradiere, dann muss diese Ressource eben auch wirtschaftlichen Kriterien genügen. Und diese heißen auch heute noch, obwohl wir es besser wissen müssten: Wachstum, mehr, besser, höher. Dabei hat jeder Mensch natürlich Grenzen. Und auch wenn uns das so manch einer einreden will: Eine Kultur der Spitzenleistung geht nur über einen sehr begrenzten Zeitraum. Denn niemand ist in der Lange IMMER sein bestes zu geben. Aber eben diese Spitzenleisterkultur fordert genau das.
Der nächste Denkfehler besteht darin, durch Rationalisierung nicht das erreichen zu wollen, was ich als die ureigenste Idee des Einsatzes von Maschinen betrachte, nämlich dem Menschen die Arbeit zu erleichtern. Nein, meist werden Maschinen eingesetzt, um den ach so unvollkommenen Menschen zu ersetzen oder in zu noch mehr Arbeit in der gleichen Zeit zu pressen. 100% Leistung, auch wenn eigentlich jeder wissen müsste, wie dumm diese Forderung ist.
Aber wir leben in einer Zeit der Manager, nicht der Unternehmer. Wer als Manager unternehmerisch denkt, der muss in einer Nische tätig sein, oder damit klar kommen, dass er seinen Posten nicht lange inne haben wird.
Schneller Profit, kurzfristiger Gewinn und der unsägliche weil extrem irrelevante „Shareholder Value“ bestimmen die Strategie eines Unternehmens, schon lange nicht mehr das Streben nach guten, nachhaltigen Produkten oder zufriedenen Kunden. Das hört man zwar dauernd in der Werbung. Aber wir wissen ja, wie ehrlich Werbung zu uns ist.
Gefunden bei echtlustig,com, aber leider noch viel zu häufig wahr.
Wo ist hier aber nun der Unterschied zu dem situativen Kontext, wie ich ihn auf der re:publica erlebt habe?
Nun, dort wird nicht nach dem Wert eines Menschen gefragt, dort ist jeder Mensch per se wert. Dort müssen sich auftretende Unternehmen oder Firmenvertreter rechtfertigen, was sie denn jenseits von Shareholder Value zur Gesellschaft beitragen.
Oder um es einfach zu fassen, auf solchen Konferenzen geht es um die Gesellschaft der Menschen, während es im Alltag der meisten Menschen um die Ökonomie der Unternehmen geht.
Ersteres ist für den Einzelnen, letzteres für die anonyme Wirtschaft, die einem idiotischen weil selbstzerstörerischen Dogma des unendlichen Wachstums hinterherhinkt.
Und als „humaner“ Teil dieses Rädchens, so man nicht den großen Mut aufbringt, selbständig tätig zu werden und auf viele Annehmlichkeiten des Angestelltenlebens zu verzichten, um also als humaner Teil zu bestehen, tja, da gibt es außer in ganz wenigen Ausnahmen für die meisten Menschen nur zwei Lösungsszenarien, Verbrennen, oder verblassen, Innere Kündigung oder Burn Out. Und wenn man die Studien der letzten Jahre liest, erkennt man den Trend. Beides steigert sich.
Und anstatt sich um die wirklichen Gründe zu kümmern, anstatt zu entschleunigen und den Menschen die oft vor allem gewünschte Sicherheit zu geben, kommen dann Sprüche wie „Fördern und Fordern“, „Change-Management“ und der hundertste Workshop darüber, wie man besser miteinander arbeiten könnte, der dann nach einigen Monaten mitsamt der Ergebnisse in irgendeiner Schublade verschwindet und durch einen weiteren Workshop abgelöst wird.
Dabei ist es so einfach, man müsste nur den Druck rausnehmen, Freiheiten ermöglichen, Fehlerkultur nicht nur fordern, sondern auch leben. Aber wer seine Mitarbeiter immer noch jährlich im Gespräch „Führungskraft da oben, Mitarbeiter da unten“ bewertet, der wird auch weiterhin Verbrennen wie Verblassen erleben und nur auf ein ganz kleines Quäntchen von Mitarbeitern zurückgreifen können, die jenseits dieser beiden extreme (noch) arbeiten.
Ich bin nicht always on oder sometimes off. Für mich ist Internet wie Strom: Es ist da, und ich nutze es.
Ich wage zu behaupten, wir dürften im Moment in den meisten Unternehmen fast nur noch Verblasser oder Verbrenner erleben. Erstere als das Heer der Arbeiterameisen, letztere als das Heer der Leittiere, die dann irgendwann auf der Führungsetagenschlachtbank landen.
Vielleicht ist es an der Zeit, der Wirtschaft mal vor Augen zu führen, dass sie, auch wenn sie das sicher nicht gerne hört, ohne eben diese ausbrennenden oder verblassenden Humanressourcen auf lange Sicht nicht existieren kann, und dass der Reichtum weniger auf eben den Schultern vieler „Humanressourcen“ entstanden ist. Auch wenn das die Wohlhabende Minderheit nicht hören will. So leid es mir tut, aber auch sie ist Teil der Gesellschaft und wird früher oder später darunter leiden, wenn es der Gesellschaft als ganzes nicht gut geht.
Und genau das erleben wir immer mehr.
Und zum Abschluß, die Stein Strategie: Für alle, die auch mal querdenken können.
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