Das Ende der Erwerbsarbeit und ein notwendiger Diskurs

Zuletzt war es Larry Page, einer der Gründer von Google, der das Thema in die Medien brachte. Mit zunehmender Digitalisierung und immer bessere Künstlicher Intelligenz und Robotertechnologie müssen/sollen/dürfen wir uns in Zukunft auf einen Rückgang der Erwerbsarbeit gefasst machen.

Das klingt jetzt schlimmer, als es ist, wenn man bestimmte Prämissen betrachtet und endlich in den eigentlich wichtigen Diskurs einsteigt. Denn bislang haben wir immer eines erlebt. Es wurde eine neue Technologie entwickelt, um dem Menschen die Arbeit abzunehmen. Dann aber hat man nicht am Paradigma der Sinnhaftigkeit menschlicher Existenz durch Erwerbsarbeit gerüttelt, sondern „unnütze Humanressourcen freigesetzt“ oder um es nicht im Managementsprech, sondern ehrlich zu formulieren, Menschen gefeuert, die man nicht mehr (aus-)nutzen konnte und nützliche Mitarbeiter auf andere Tätigkeiten verteilt. Der Wert des Menschen war und ist in der heutigen Wirtschaft noch ein direkter Faktor aus dem, was sie oder er für Geld leistet. Ehrenamtliches, nicht bezahlte Tätigkeiten, alles minderwertig. Und nur wer Geld verdient, darf voll an der Gesellschaft teilhaben.

Das muss sich aber schon deshalb ändern, weil wir in Zukunft schlicht so viel automatisierte Tätigkeiten selbst in Bereichen haben werden, dass ein Festhalten am Dogma der Vollbeschäftigung schlicht eine Verleugnung der Realität bedeutet.

Wir brauchen dringend einen Diskurs, wie wir als Gesellschaft damit umgehen wollen, dass wir unseren persönlichen und gesellschaftlichen Wert  nicht mehr aus unserer Erwerbstätigkeit ziehen können/sollen, weil wir sonst in Zukunft ganze Gesellschaftsschichten komplette von der Teilhabe abkoppeln werden.

Page hat die Vision der Halbtagsarbeit, es wird sicher auch andere Konzepte geben, aber wir sollten die gesellschaftliche Teilhabe und auch die Möglichkeit, an der Wirtschaft teilzuhaben nicht mehr vom „Besitz“ einer Vollzeitarbeitsstelle abhängig machen. Und dafür muss sich auch das Bild von den „normalen Arbeitnehmern“ ändern, die angeblich zum Arbeiten getragen werden müssen und nur unter ständiger Kontrolle und rund um die Uhr etwas für die Wirtschaft leistet.

Das ist mein Hauptgrund, warum ich dafür eintrete, endlich vom Bild der Bezahlung anhand Zeit hin zu gehen zu einer Bezahlung anhand Ergebnis. Und warum auch ich für eine Form von bedingungslosem Grundeinkommen bin. Wie genau, das ist einer der wichtigen Diskurse der nächsten Zeit aber wir müssen uns als Gesellschaft auf eine immer digitalere, immer stärker automatisierte Welt einstellen, in der es einfach nicht mehr zielführend ist, jeden Menschen in eine bezahlte Erwerbstätigkeit drängen zu wollen.

Und das kann auch eine viel menschenfreundlichere Welt sein, weil so mehr Zeit für wichtige aber nicht bezahlte Tätigkeiten wie Pflege kranker Menschen, Ehrenamt, Tätigkeiten in Gemeinde und Region frei wird und zudem gerade auch kreative Menschen mehr Freiräume bekommen für neue Ideen.

Natürlich kann auch alles so weitergehen wie bisher, immer weniger wirklich wohlhabende, immer mehr Menschen an der Armutsgrenze. Aber mal ehrlich. Selbst dem verbohrtesten Politiker oder Manager muss mit der Zeit aufgehen, dass hier immer mehr sozialer Sprengstoff gebildet wird und letztlich irgendwann das ganze in irgendeiner Form zu Protesten führen wird. Wir dürfen nicht den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf Grund des Profitdenkens einiger weniger aufgeben.

Und wir dürfen die Augen nicht davor verschließen, dass die nächsten Jahre Automatisierung und Digitalisierung in nie gekanntem Ausmaß bringen werden. Denn sie werden auf jeden Fall den Sharholdern nützen, da diese dann jene ach so teuren Humanressourcen abbauen können.

 

 

Fundstück der Woche: Google über Spracherkennung

Dieses Video kann ich jedem nur ans Herz legen, der ein wenig davon verstehen will, warum ich Computerlinguistik und Künstliche Intelligenz studiert habe, und warum mich alles rund um Sprache und deren Verstehen auch heute noch unendlich fasziniert und ich quasi „privat“ weiterhin daran forsche.

Für mich ist es eine der größten technologischen Herausforderungen überhaupt und es ist faszinierend, was heute bereits möglich ist.

Kalender von Snapfish. Die, die auch mit Chromebook gehen, Erfahrungen mit einem Fotokalender

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Bilder der Enkel für die Großeltern, verewigt in einem A5 Jahreskalender. Und uns gefällt, was wir bekommen haben.

Jedes Jahr gibt es bei uns neben anderen Geschenken auch einen Jahreskalender mit Bildern der Kinder für die Großeltern.
Immer wieder mal probiere ich dafür einen neuen Anbieter aus, so in diesem Jahr Snapfish.

Flux also den Browser gestartet und auf die Seite von Snapfish. Da ich hauptsächlich am Chromebook arbeite, hier gleich die erste Überraschung. Die Weboberfläche, auf der man sich seinen individuellen Kalender zusammenstellen kann funktioniert sehr gut  mit dem Chromebook. Bilder hochladen, Kalender auswählen und dann zusammenstellen. Alles kein Problem. Zudem erzeugt der Dienst auf Wunsch automatisiert einen Kalender nach dem gewünschten Format, man kann ihn sich aber auch noch nach Belieben individualisieren. Es gibt klassische Kalender oder kreative, bei denen man auch noch einzelne Monate mit Bildern (zum Beispiel vom Geburtstagskind des Tages) hervorheben kann. Tischkalender sind ebenso drin wie Wandkalender.

Und daneben kann man auch noch Tassen, Poster, Teddies, Puzzle und diverse andere kreative Druckerzeugnisse erstellen. Alles in allem ein umfangreicher Dienst, der eine Vielzahl an kreativen Möglichkeiten bietet. Dieses Jahr sollte es für uns ein DIN A5 Kalender werden. Fluchs also die entsprechenden Bilder hochgeladen und zunächst mal eine automatische Zusammenstellung erzeugen lassen. Das sah schon sehr gut aus, nur ein oder zwei Bilder hab ich dann noch ausgetauscht. Binnen knapp 15 Minuten war damit ein schöner Kalender zusammengestellt. Schon mal etwas, das mir sehr gefällt, wenn ich mich nicht ewig mit der Erstellung herumschlagen muss.

Und das Ergebnis überzeugt mich. Schon nach wenigen Tagen waren die fertigen Kalender in der Post und die folgenden Bilder geben hoffentlich einen Eindruck davon, wie gut die Kalender wirklich gelungen sind.

 

Wir sind hochzufrieden und ich denke, auch den Großeltern werden die Kalender sehr gut gefallen.  Snapfish bietet alles, was man von einem Kalenderservice erwartet, die Bedienung ist einfach und geht schnell von der Hand und die Ergebnisse gefallen uns sehr gut. Zusätzlich hab ich jetzt noch eine Tasse mit einem ganz bestimmten Motiv unseres England Urlaubs bedrucken lassen, auch hier ist die Qualität wirklich gut auch wenn die Lieferung einen Tick länger dauert, was aber wohl eher der Grundlage für das Motiv geschuldet ist. Die Kalender sind im Design genau so angekommen, wie die Vorschau es dargestellt hat an Farbgebung und Gesamtdesign ist nichts zu meckern. Die eigentliche Qualität der Bilder hängt eher von Auflösung und Auge des Fotografen ab als von den Druckqualitäten des Dienstes.

 

Im Moment bietet Snapfish verschiedene Gutscheine an, wenn ihr also den Dienst selbst ausprobieren wollt, folgende Rabatte gibt es im Moment:

 


25% Rabatt auf alle Foto-Grußkarten

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Home Automation: Es fehlen die Standards, die Schnittstellen, das gemeinsame

Der nächste Hype, das Smart Home. Aber wenn die Wirtschaft weiterhin so ignorant nur 20140712_133034auf die eigenen Marktanteile und Standards setzt, wird auch dieser neue Anlauf wieder im sprichwörtlichen Sande verlaufen.
Im Moment arbeiten 4 konkurriende Systeme in verschiedenen Testphasen bei uns zu hause. Da wären Hue als Ansteuerung für die Beleuchtung, Netatmo als digitale Wetterstation mit Fernzugriff, Gigaset Elements für die Hausüberwachung und AVM Fritzbox mit ansteuerbaren Steckdosen. Und komplett autonom arbeiten noch 4 Webcams rund ums Haus für die Außenüberwachung.

Also vier verschiedene Systeme mit vier verschiedenen zugrunde liegenden Technologien. Am ehesten kann ich hier noch mit Gigaset Elements zumindest in naher Zukunft vieles Abdecken, da im Moment die neue Webcam auf dem Weg zu mir ist und für das neue Jahr noch schaltbare Steckdosen und Rauchmelder angekündigt wurden.61MDaOZdiUL._SL1500_

Aber generell gilt, es muss alles zusammenspielen. Und zwar auf der Ebene der Protokolle und der Apps. Mit Apps wie imperihome gibt es zwar erste Ansätze, verschiedene Systeme zu integrieren, aber so lange das nicht für alle gilt ist für mich das ganze uninteressant, zumal nicht überall alle Systeme und Erweiterungen verfügbar oder einsetzbar sind.

Dienste wie IFTTT ermöglichen mir zwar in begrenztem Maß eine Integration von z.B. Netatmo mit Hue um bei Dämmerung oder entsprechend schlechtem Wetter die Lampen zu aktivieren. Aber eine Plattform im Web ist für mich eine Krücke für einen zu hause stehenden Server.

Und die Webcams kann ich nur indirekt über deren Alarmmails integrieren. Nutze ich hier einen bestimmten Betreff, kann ich über IFTTT zum Beispiel das Anschalten bestimmter Lampen triggern. AVMs Schaltsteckdosen sind hier noch gar nicht integrierbar und insofern fliegen diese wohl bald wieder aus dem Test.

Man spürt hier bei den Herstellern klar, dass die Bindung und das Einsperren des Kunden in das eigene System viel mehr  als der Nutzen für den Anwender im Fokus steht. Und Entwicklungszeiten von Jahren für Erweiterungen sind nicht wirklich nachvollziehbar, wenn andere Hersteller bereits Lösungen am Markt haben.

Mein Testsetup. Das Basispaket, ergänzt um einen Fenstersensor.
Mein Testsetup. Das Basispaket, ergänzt um einen Fenstersensor.

Vermutlich wird auch dieser Smart Home Anlauf scheitern, nicht daran, dass die Technologien nicht ausgereift wären, aber sie sind zu sehr Insellösungen, die nur mit dem entsprechenden Fachwissen integriert werden können. Und auch große Player wie Apple oder Google werden das Dilemma nicht lösen, sondern vermutlich alles nur noch komplexer gestalten.

Für mich als technisch sehr versierten Menschen ist es kein Problem, hier die System über Tricks und Kniffe miteinander zu verheiraten. Aber das bedeutet wieder hohen Aufwand und ist nicht wirklich das, was ich mir von einfachen Hausautomatisierungslösungen erwarte. Bevor hier weiter in die Entwicklung neuer Komponenten investiert wird rate ich den Herstellern DRINGEND zu einem runden Tisch, um sich zumindest über einheitliche Schnittstellen und Protokolle klar zu werden. Sonst kann hier noch so viel auf den Markt geworfen werden, der Erfolg wird ausbleiben.

 

Equipment für unterwegs und daheim. Der Bluetooth Kopfhörer und die Powerbank von V7

Ich mag ja wie den meisten bekannt sein dürfte vor allem Gadgets, die mir unterwegs auch nützlich sind. Deshalb fand ich den folgenden Test besonders interessant. Es geht dabei um einen Bluetooth Kopfhörer und eine Powerbank von V7, verfügbar bei Amazon im Store von Amabay.

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Der Kopfhörer in Aktion. Ein voller Erfolg, aber auf dem falschen Kopf 😉

Ok, die Kombination ist insbesondere auch interessant, falls ihr zu den mittlerweile doch recht vielen Ingress Spielern gehört. Aber auch, wer öfter mal auf Reisen ist, der dürfte an beiden Produkten seine Freude haben.
Zunächst mal zum Bluetooth Kopfhörer, der mich in mehreren Punkten angenehm überraschte.
Hat man den Kopfhörer aufgeladen und eingeschaltet, wird man von einer Stimme begrüsst, die zwar englisch aber klar und sehr einfach erklärt, wie der Kopfhörer mit dem Smartphone verbunden werden sollte. Noch besser ist, dass das ganze auch über NFC angestossen werden kann, was die Verbindung extrem einfach gestaltet.
Nach dem Koppeln dann der absolute Wow Effekt. Der Klang ist wirklich klasse. Klare Höhen und vor allem ein deutlich hörbarer aber nicht überdrehter Bass. Das macht mal so richtig Spass. Hab dann gleich mal meine Frau den Kopfhörer ausprobieren lassen. War ein Fehler. Denn da war er dann erst mal eine Weile weg. Aber letztlich konnte sie mir ebenfalls bescheinigen, dass der Klang wirklich gut ist.

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Film sehen mit Smartphone und Bluetooth Headset. Der Klang ist wirklich super… Oh, und Dr. Who macht auch auf dem Smartphone Spaß.

Sie nutzt ja einen Funk Kopfhörer ab und zu fürs Fernsehen, weil ich eigentlich selten fern sehe. Jetzt hab ich den Auftrag rauszufinden, wie ich den Bluetooth Kopfhörer mit dem Fernseher verbinden kann, denn dessen Klang scheint ihr deutlich mehr zu gefallen. Die Hörmuscheln sind angenehm gepolstert, man hat zwar kein Noisecanceling aber doch eine deutliche Geräuschreduzierung. Der Tragekomfort ist sehr angenehm und für den Transport lässt sich der Kopfhörer zusammenklappen. Für mich klar eine Kaufempfehlung, zumal wirklich jedes unserer bluetoothfähigen Geräte problemlos verbunden werden konnte.

Als zweites Testgerät stand mir dann noch eine Powerbank zur Verfügung. Diese gehört eher zu den kleineren mit knapp 6600mAh ist aber auch entsprechend kompakt. Für mich ideal für meine „Geekjacke“ denn sie passt sehr unauffällig in eine der sehr vielen Taschen und ist damit immer dabei.

Was ich sehr positiv finde ist die Tatsache, dass die Powerbank eine gute Ausgangsleistung liefert, so dass auch das Testsmartphone, ein LG G3 sehr zügig aufgeladen wurde. Gerade das LG ist recht empfindlich bei zu geringem Eingangsstrom und meldet dann sofort, dass nur langsam geladen wird. Diese Meldung kam bei der Powerbank nicht und der Akku wurde sichtlich schnell geladen.

 

Mitgeliefert wird ein kurzes USB Kabel für das Laden des Akkus und das Laden der Endgeräte. Gerade durch die kompakte Bauweise ist die Powerbank als immer dabei Notfallversorgung sehr gut geeignet. Der Preis mit knapp 22 Euro ist nicht der allergünstigste, aber bei Ausstattung und Verarbeitung sowie der Leistung der Powerbank auf jeden Fall gerechtfertigt. Die Powerbank habe ich jetzt immer dabei und komme mit meinem Smartphone jetzt auch durch die härteren Bloggertage. Und wem das Kabel zu kurz ist. Es gibt ja noch die jedem Smartphone beiliegenden Kabel. ich habe mittlerweile aber diese kurzen Kabel schätzen gelernt, gerade wenn man sein Smartphone während der Nutzung auflädt. Dann bilden Akku und Smartphone dank kurzem Kabel fast eine Einheit und auch in der (Jacken-)Tasche hat man dann nicht so viel Kabelsalat.

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Die Gigaset Kamera im Testbericht

Mittlerweile läuft die neue Gigaset Elements Kameras seit knapp einer Woche. Stabil, unauffällig und funktioniert.
Das ist schon mal die wichtigste Botschaft zu Beginn. Die Kamera ist nicht ganz billig mit knapp 150 Euro. Dafür bietet sie aber auch eine hohe Qualität, ein gutes bis sehr gutes Kamerabild und vollständige Integration in die Gigaset Infrastruktur.

Was steckt aber drin. Zunächst deshalb ein Unboxing der Kamera

Um die Kamera in die Gigaset Elements Infrastruktur einzubinden, schließt man diese via LAN Kabel an den Router an, gibt in der App dann eine neue Kamera an und ergänzt die ID, die auf der Rückseite der Kamera aufgedruckt ist. Fertig, das wars. Von nun an ist in der Gigaset Elements App und auch auf dem Webinterface die Kamera verfügbar.

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Die Kamera ist in der App genauso integriert, wie die anderen Sensoren

Die Kamera kann ein Sichtfeld bis zu einer Weite von 15 Metern bei einem horizontalen Winkel von 80° und einem vertikalen Winkel von 45° überwachen.

 

Dabei kann man auch entweder immer oder automatisiert Infrarot zuschalten, um auch nachts noch Aufnahmen zu bekommen. Das klappt auch sehr gut, lediglich leichte Reflektionen der IR Lampen stören ein klein wenig, aber das Blickfeld ist gut sichtbar und auch die Auflösung stimmt. Da bieten die günstigeren Kameras z.B. bei Amazon eine weit geringere Qualität.

Dass die Kamera nicht schwenken kann, ist zu verschmerzen, da das Sichtfeld an sich sehr groß ist. Die Kamera besitzt einen Bewegungssensor, der bei hinreichend viel Bewegung im Sichtfeld auch informiert und entsprechend eine kurze Filmsequenz speichert. Zusätzlich kann man sich über die App auch ein Live Bild der Kamera ansehen.

Die Kamera an sich ist robust und dürfte auch langfristig stabil und sicher laufen. Man zahlt hier für die Qualität der Verarbeitung und die Integration sicher einen höheren Preis als für eine Standalone Lösung, andererseits erhält man einen weiteren zuverlässigen Sensor für die Hausüberwachung, der stabil und konstant läuft.

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Ja, man soll es nicht machen, aber hier mal aus einer überdachten Position ein Eindruck einer Aufnahme bei Nacht. Für den Außenbereich soll nächstes Jahre ein Kamera folgen.

 

Gerade für die schnelle Installation und das einfache Setup ist sowohl die Kamera an sich als auch das Gesamtsystem wirklich empfehlenswert.

Technologiepartnerschaft: Zuhause-WLAN überall – orderbird und airfy machen Gastronomen internetfähig

Berliner Startups locken Gäste zurück in heimische Cafés

Berlin, 30.10.2014. Öffentliche WLAN-Hotspots sind ein Reizthema in Deutschland: kein WLAN, WLAN mit Zeitbeschränkung oder WLAN nur mit Kennwort. Warum? Das Zauberwort heißt Störerhaftung – eine Gesetzesnovelle wird nicht vor 2015 erwartet. Dabei ist Gäste-WLAN für Unternehmer ein Servicemerkmal mit Differenzierungscharakter. Zwei Berliner Start-ups lösen diese Probleme auf einen Schlag und machen Gastronomen somit wettbewerbsfähig gegen große Konkurrenten wie Starbucks.

Der smarte Router

Der iPad-Kassenanbieter für die Gastronomie orderbird stattet alle Neukunden mit den Routern vom Technologiepartner airfy aus. Dieser kleine HotSpot macht den Unterschied und ist wirklich smart: Er macht Internet an jedem Ort in einer sehr guten Empfangsqualität verfügbar. Alle Daten werden über einen VPN-Router geleitet, so dass airfy als bei der Bundesnetzagentur registrierter Provider den Rechtsschutz übernimmt. Damit ist die sogenannte Störerhaftung, durch die die Unternehmer für alle Handlungen der WLAN-Nutzer rechtlich haftbar gemacht werden, abgesichert.

Kostenfreies WLAN für Gäste – ganz einfach, wie zu Hause

Um das WLAN kostenfrei zu nutzen, registriert sich der Gast einmalig mit seinem individuellen und persönlichen Kennwort als Nutzer im airfy-Netzwerk. Egal ob in Berlin oder München – sobald ein airfy-HotSpot in der Nähe ist, kann der Gast automatisch das kostenfreie WLAN nutzen. Es fühlt sich so an, als wäre das Zuhause-WLAN überall.

Zukunftsfähig für neue internetbasierte Dienste

Warum ist Gästen WLAN so wichtig? Bei Hotels ist kostenfreies WLAN im Zimmer bereits das wichtigste Entscheidungskriterium für eine Buchung.* Auch in der Gastronomie sind WLAN-Hotspots Anziehungspunkte. Noch immer gibt es schwarze Funklöcher und selbst Datenvolumina sind schnell erschöpft, so dass mobiles Internet nicht überall verfügbar ist. Doch gerade für internetbasierte und ortsgebundene location-based Services wird Internet benötigt. Ein Beispiel aus dem Bereich Mobile Payment, wo mobile Datenübertragung die Zugangsvoraussetzung ist: Mit der PayPal-App können Kunden bargeldlos mit dem Smartphone zahlen und Gutscheine einlösen.

WLAN as a Service: Wenn das WLAN zum Service wird

orderbird bietet den Gastronomen einen Rundum-sorglos-Service mit den airfy-Routern: Der Kunde muss sich um nichts kümmern. Der HotSpot wird einfach mit dem Internetanschluss und Strom verbunden, der Rest läuft dann automatisch. Die Cloud-basierte Lösung ermöglicht jederzeit eine Fernanalyse und vorausschauende Beratung für eine ungestörte Datenübertragungsqualität. Dabei sichert die Technologiepartnerschaft von airfy und orderbird Gastronomen eine ausgezeichnete Netzwerkqualität. Anstatt der marktüblichen signalverstärkenden „Repeater“ kommt die Mesh-Technologie zum Einsatz: Das drahtlose Netz sucht sich bei Signalstörungen automatisch und dynamisch einen neuen Übertragungsweg – es wird sozusagen ein „intelligentes“ Netzwerk geschaffen.

Die Vision von orderbird ist es, die Gastfreundschaft zu beflügeln: Das Internet als kostenfreier Service für Kunden ist ein wesentlicher Baustein auf diesem Weg. Bastian Schmidtke, Co-Founder von orderbird, erläutert: „Für Gäste und Gastronomen bieten wir mit airfy die mit Abstand smarteste und günstigste Lösung – WLAN wie zu Hause, überall. Mit unserer Technologiepartnerschaft wollen wir auch kleinen Gastronomiebetrieben die Vorteile ihrer großen Wettbewerber ermöglichen.“ Steffen Siewert, CEO und Gründer von airfy, ergänzt: „Gemeinsam mit orderbird ermöglichen wir zahlreichen innovativen Gastronomen kostenfreies WLAN. Der neuartige airfy-Router verbindet Hardware und cloudbasierte Software und löst nicht nur WLAN-Probleme. Erstmals ermöglichen wir Gastronomen heute und künftig, leichter und schneller Zugang zu neuen Technologien in ihrer Branche zu erlangen.“

* Studie von Statista:

WLAN im Zimmer führt deutlich bei gewünschten Gratisleistungen im Hotel – 61,9 % bei Privatreisenden und zu 74,2% bei Geschäftsreisenden.

Über orderbird:

orderbird (www.orderbird.com) ist das mehrfach ausgezeichnete Nr. 1 iPad-Kassensystem in der Gastronomie. Jakob Schreyer, Bastian Schmidtke, Patrick Brienen und Artur Hasselbach gründeten 2011 die orderbird AG, um eine Kassenlösung anzubieten, die erschwinglich und intuitiv ist und sich den Bedürfnissen der modernen Gastronomie anpasst. Derzeit sind 60 Mitarbeiter am Hauptstandort Berlin für das schnell wachsende Unternehmen im Einsatz. Mit über 2.700 Kunden – Restaurants, Cafés, Bars, Clubs, Eisdielen, Food Trucks und Biergärten – in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Großbritannien und Irland zählt orderbird POS zu den beliebtesten Kassensystemanwendungen in der Gastronomiebranche.

Über airfy:

airfy (www.airfy.com) ist einfaches, sicheres und kostenfreies WLAN überall. Die Plug & Play-Lösung von airfy macht es kinderleicht, sowohl Freunden zu Haus als auch Kunden in Gastronomie oder Hotels kostenloses Internet anzubieten. Steffen Siewert, CEO und Gründer, und sein Team können auf mehr als 10 Jahre Erfahrung im WLAN-Geschäft verweisen. airfy wurde im Oktober 2013 gegründet und arbeitet mit einem 14-köpfigen Team in Berlin.

Microsoft Band: Es ist ein Fitnessarmband mit Extras

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Kompatibel mit IOS, Android und Windows Phone, Microsofts Fitnesstracker. Bildquelle: Microsoft

Nun  hat Microsoft die Katze aus dem Sack gelassen und präsentiert Microsoft Band. Ein Fitnessarmband auf Steroiden. Mit Touch Bildschirm und Kachelhaptik. Mit Spracheingabe und Benachrichtigungen. Und das interessanteste. Es arbeitet mit Microsofts Windows Phone ebenso zusammen wie mit Android oder IOS.

Aber Microsoft Band hat auch ein paar Besonderheiten. So ist ein UV Sensor verbaut, Zudem gibt es einen Herzfrequenzmonitor im Armband.

Die Bedieung der Oberfläche läuft via Touch und Microsoft gibt als Laufzeit mit einer Ladung BIS ZU 48 Stunden an. Aus Erfahrungen mit anderen Devices kann man also auf jeden Fall mit einem vollen Tag und einer Nacht rechnen, was bei dem ebenfalls integrierten Schlaftracker ganz sinnvoll ist.

Das Band kann zudem Nachrichten von Facebook oder Twitter darstellen und bietet auch eine Darstellung der nächsten Termine oder eingehender Anrufe.

Preislich liegt das Fitnessarmband bei 199$.

 

Zudem startet mit Microsoft Health die hauseigene Fitnessplattform von Microsoft.

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Bildquelle Microsoft