Ein Blog im Wandel

Bislang war Living the Future mein Projekt, um meine Gedanken zu sammeln zur Zukunft (der Arbeitswelt), zu neuen Technologien und wie diese sich auf die Gesellschaft auswirken. Rückblickend muss ich mir hier eingestehen, dass ich in einigen Themenfeldern zu optimistisch, zu blauäugig war. Für mich persönlich ist das Thema Work-Life Balance gescheitert und ich würde, wenn ich denn dieses Thema überhaupt noch anfassen würde zu strikter Work-Life Separation raten, weil es extrem selten zugunsten des Arbeitnehmers läuft. Aber wie gesagt, das Thema fasse ich aus Gründen vorerst nicht mehr an.

Das letzte nun fast ein Jahr hat mich aber ordentlich durchgeschüttelt, fast zerstört und dann wieder so positiv überrascht, dass ich es immer noch nicht fassen kann. Mir sind Dinge zugestoßen, die ich meinem ärgsten Feind nicht wünsche und mein Leben habe ich nur durch unglaublich viel Glück behalten. Das einen so etwas ändert, kann man nachvollziehen, denke ich.

Deshalb wird sich, so wie ich mich in diesem Jahr gewandelt habe, auch der Blog wandeln. Im Augenblick bin ich noch in der finalen Reha und werde wohl Anfang Januar 2016 wieder ins „normale“ Berufsleben einsteigen.

Parallel ist mein autobiographischer Roman in den letzten Zügen und geht im Januar ins Lektorat bei einem großen deutschen Verlag. Über diese Zusammenarbeit bin ich sehr glücklich und werde über die Entstehung des Buchs, das wohl im Januar 2017 erscheint regelmäßig berichten.

Mein Hauptfokus wird ab jetzt weg von Technologien hin zum Leben an sich gehen. Ich möchte das Thema Depressionen und generell psychische Erkrankungen stärker thematisieren und parallel in meiner Rolle als Autor mehr eigene Texte präsentieren.

Wer meinen Blog also hauptsächlich wegen der reinen Technikthemen gelesen hat, der wird sich von nun an mit deutlich weniger derartigem Kontent begnügen müssen. Mir sind im Moment schlicht andere Themen weit wichtiger.

Living the Future heißt für mich ab jetzt, auf die Frage danach, wo ich mich in 5 Jahren sehe schlicht zu antworten: Am Leben.

Zu viele Plattformen, zu wenig Mehrwert

Gerade schrieb die Wirtschaftswoche in ihrem Blog vom Jahr der Entscheidung für Foursquare. Aber ich sehe nicht nur Foursquare in der Rechtfertigungsfalle.

Soziale Netzwerke, auch wenn uns die Kritiker oft anderes suggerieren wollen, sind vor allem dazu da, uns zu vernetzen und uns damit auch das Leben etwas einfacher zu machen.

Doch sobald ich auf zu vielen Plattformen präsent sein muss, kippt hier der Nutzen ins Gegenteil. Zumal ich, wenn ich eine Plattform wirklich sinnvoll nutzen möchte auch eine große Zahl derer erreichen will, die mir wichtig sind.

Auch wenn neue Plattformen wie Ello bessere Nutzererlebnisse versprechen, so lange die Mehrheit meiner beruflichen wie privaten Kontakte dort nicht aktiv ist, rechnet sich für mich der Aufwand nicht. Zumal ich nicht auf diversen Plattformen aktiv sein will.

Außerdem ist ein entscheidender Faktor, wie gut ich die Plattformen zeitversetzt bedienen kann, insbesondere in meiner Rolle als Blogger.

Da ich meinen Blog nicht tagsüber mit Content befülle, sondern dies in der Regel Abends auf der Couch passiert, brauche ich Technologien, die es mir ermöglichen, meine Artikel zeitversetzt zu veröffentlichen UND zu bewerben. Und hier gibt es eben nicht für alle Plattformen, sondern meist nur für die großen Player gute Tools.

WordPress erlaubt mir z.B. zeitversetzte Veröffentlichungen mit Verlinkungen in Google+, Facebook und Twitter. Ebenso kann ich via Buffer Artikel abends sammeln, die dann in den nächsten Tagen über Plattformen wie LinkedIn, Xing, Twitter, Facebook und Google+ gestreut werden.

Solche Features bieten neue Plattformen meist nicht, so daß ich hier manuell Content einpflegen müsste, wozu mir die Zeit aber zu schade ist.

Und ich denke, hier zeigt sich auch das Problem eines Dienstes wie Foursquare, zwar checke ich dort häufig ein, denn das geht quasi binnen ein paar Sekunden. Aber auf die Plattform aktiv um dort zu sehen, wer eincheckt und was dort geschrieben wird, das tue ich höchste selten.

Damit hat aber der Dienst ein Problem, denn womit soll er dann Geld verdienen, wenn seine Nutzer ihn nur indirekt nutzen und quasi nichts von den eigentlichen Inhalten der Plattform sehen.

Es bleibt spannend, welche der neu gestarteten Plattformen die nächsten Jahre überdauern werden und welche verschwinden. Bis dahin ist für mich weiterhin der Hauptfokus Twitter, Facebook und Google+ um mich und meinen Blog zu vermarkten.

Smartwear ist Quatsch, noch nutzen wir Dumbwear

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Hilfreich sind unsere Devices. Smart aber noch lange nicht.

Etwas hat mich schon immer an dem Begriff Smartwear und weiter gefasst Smart-Anything gestört. Und zwar, dass wir noch sehr weit von wirklich smarten Devices entfernt sind. Bislang nutzen wir zwar komplexe, vernetzte Hard- und Software, aber wirklich smart ist da noch gar nichts.

Zwar bietet uns die Software ortsbasierte Empfehlungen, kann uns an Aufgaben auch im Kalender erinnern und versteht gesprochene Sprache. Aber wirklich smart ist all das nicht.

Ich verstehe unter einem smarten Device ein Gerät, dass mir Dinge abnimmt, ohne dass ich noch aktiv eingreifen muss. Launcher wie Aviate weisen zwar den Weg, sind aber auch noch sehr weit von wirklicher Smartheit entfernt.

Erst wenn es Devices gibt, die in meinem Namen intelligent und vor allem richtig handeln, die zum Beispiel anhand meines Ortes für mich komplett neue Informationszusammenstellungen generieren, unabhängig von irgendwelchen durch mich zu tätigenden Voreinstellungen, dann wird die Sache langsam smart. Und sie sollten von meinem Handeln lernen, irgendwann wissen, was ich nutzen oder wissen will, wenn ich im Büro, zuhause, auf Reisen bin. Und das alles selbstlernend, nicht, in dem ich immer noch zeigen muss, was ich will, damit genau das und nichts anderes dann dargestellt wird.

Wir haben viele nützliche Software, die schon sehr sinnvoll unseren Alltag unterstützt. Aber smart ist davon noch nichts.

Bist du als Kunde wichtig? Achte auf die Kleinigkeiten!

Produkte verkaufen viele. Aber ob neben den Produkten auch ich als Person wichtig bin, das erkennt man oft an den Details.

Oft sind es Kleinigkeiten wie zum Beispiel kostenloser Sprudel an heißen Tagen, der irgendwo im Laden steht.
Oder wie gepflegt der Wartebereich aussieht, ob man sich für die billigsten Möbel für den Kunden entschieden hat und ob das ganze nur funktional oder auch ästhetisch eingerichtet ist. Und das kann man vom Arzt über die Bank bis hin zum Einzelhändler beobachten.

Und auch der Umgang ist entscheidend. Mein liebstes Beispiel dazu ist die Verkäuferin im Supermarkt, die, wenn der Kunde wirklich im Mittelpunkt steht und er gerade ein Produkt nicht findet, weil nicht auf Lager auch mal sagt: „Im Moment ist das bei uns ausverkauft, aber das Geschäft drei Straßen weiter (ja, Konkurrenz) könnte es noch haben.“

DAS ist Kundenfokus, und ganz ehrlich, solch ein Geschäft würde ich sicher häufiger aufsuchen und auch weiterempfehlen, weil ich dort als Kunde auch wertgeschätzt werde, wenn man mit mir nicht gleich Geld machen kann.

Ein anderes schönes und aktuelles Beispiel sind die Zimmer in Hotels. Ich achte immer darauf, wie viele Steckdosen es gibt, wie teuer das W-Lan ist (es darf eigentlich heutzutage gar nichts mehr kosten in Zeiten von UMTS und LTE) und vor allem auch, wie schnell und wie verfügbar.

Ebenso ist es spannend zu sehen, ob der Frühstücksbereich liebevoll ausgestattet ist, oder eher funktional. Macht man sich Gedanken über verschiedene Essgewohnheiten (Englisches Frühstück, Kontinental, Vegetarisch)?

Ist das Bad eine weiße Kachelwüste oder gibt es schöne Akzente?

Es sind einfach die kleinen Dinge, auf die ich mittlerweile achte, und die für mich den Unterschied machen zwischen zufriedener Kunde und glücklicher Kunde, der auch wieder kommt.

Die Vorweihnachtszeit wird auch hier im Blog etwas ruhiger

Auf Grund privater Umstände aber auch, weil ich denke, es tut uns allen gut, ob wir nun christlichen Traditionen folgen oder einfach nur die Wintersonnwende feiern, etwas zurückzutreten und durchzuatmen wird hier auf dem Blog in den nächsten Wochen deutlich weniger passieren. Sicher wird es den einen oder anderen vorweihnachtlichen Beitrag geben, aber ich will dieses Jahr bewußt ein paar Stufen runterschalten, um wieder neue Energie zu tanken denn ich habe gemerkt, dass meine inneren Akkus doch fast leergesaugt sind.

 

In diesem Sinne, nutzt die Zeit, trefft Freunde und Familie und keine Sorge, der Blog wird spätestens zum neuen Jahr in alter Frische weiterlaufen.

 

Das Ende der Erwerbsarbeit und ein notwendiger Diskurs

Zuletzt war es Larry Page, einer der Gründer von Google, der das Thema in die Medien brachte. Mit zunehmender Digitalisierung und immer bessere Künstlicher Intelligenz und Robotertechnologie müssen/sollen/dürfen wir uns in Zukunft auf einen Rückgang der Erwerbsarbeit gefasst machen.

Das klingt jetzt schlimmer, als es ist, wenn man bestimmte Prämissen betrachtet und endlich in den eigentlich wichtigen Diskurs einsteigt. Denn bislang haben wir immer eines erlebt. Es wurde eine neue Technologie entwickelt, um dem Menschen die Arbeit abzunehmen. Dann aber hat man nicht am Paradigma der Sinnhaftigkeit menschlicher Existenz durch Erwerbsarbeit gerüttelt, sondern „unnütze Humanressourcen freigesetzt“ oder um es nicht im Managementsprech, sondern ehrlich zu formulieren, Menschen gefeuert, die man nicht mehr (aus-)nutzen konnte und nützliche Mitarbeiter auf andere Tätigkeiten verteilt. Der Wert des Menschen war und ist in der heutigen Wirtschaft noch ein direkter Faktor aus dem, was sie oder er für Geld leistet. Ehrenamtliches, nicht bezahlte Tätigkeiten, alles minderwertig. Und nur wer Geld verdient, darf voll an der Gesellschaft teilhaben.

Das muss sich aber schon deshalb ändern, weil wir in Zukunft schlicht so viel automatisierte Tätigkeiten selbst in Bereichen haben werden, dass ein Festhalten am Dogma der Vollbeschäftigung schlicht eine Verleugnung der Realität bedeutet.

Wir brauchen dringend einen Diskurs, wie wir als Gesellschaft damit umgehen wollen, dass wir unseren persönlichen und gesellschaftlichen Wert  nicht mehr aus unserer Erwerbstätigkeit ziehen können/sollen, weil wir sonst in Zukunft ganze Gesellschaftsschichten komplette von der Teilhabe abkoppeln werden.

Page hat die Vision der Halbtagsarbeit, es wird sicher auch andere Konzepte geben, aber wir sollten die gesellschaftliche Teilhabe und auch die Möglichkeit, an der Wirtschaft teilzuhaben nicht mehr vom „Besitz“ einer Vollzeitarbeitsstelle abhängig machen. Und dafür muss sich auch das Bild von den „normalen Arbeitnehmern“ ändern, die angeblich zum Arbeiten getragen werden müssen und nur unter ständiger Kontrolle und rund um die Uhr etwas für die Wirtschaft leistet.

Das ist mein Hauptgrund, warum ich dafür eintrete, endlich vom Bild der Bezahlung anhand Zeit hin zu gehen zu einer Bezahlung anhand Ergebnis. Und warum auch ich für eine Form von bedingungslosem Grundeinkommen bin. Wie genau, das ist einer der wichtigen Diskurse der nächsten Zeit aber wir müssen uns als Gesellschaft auf eine immer digitalere, immer stärker automatisierte Welt einstellen, in der es einfach nicht mehr zielführend ist, jeden Menschen in eine bezahlte Erwerbstätigkeit drängen zu wollen.

Und das kann auch eine viel menschenfreundlichere Welt sein, weil so mehr Zeit für wichtige aber nicht bezahlte Tätigkeiten wie Pflege kranker Menschen, Ehrenamt, Tätigkeiten in Gemeinde und Region frei wird und zudem gerade auch kreative Menschen mehr Freiräume bekommen für neue Ideen.

Natürlich kann auch alles so weitergehen wie bisher, immer weniger wirklich wohlhabende, immer mehr Menschen an der Armutsgrenze. Aber mal ehrlich. Selbst dem verbohrtesten Politiker oder Manager muss mit der Zeit aufgehen, dass hier immer mehr sozialer Sprengstoff gebildet wird und letztlich irgendwann das ganze in irgendeiner Form zu Protesten führen wird. Wir dürfen nicht den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf Grund des Profitdenkens einiger weniger aufgeben.

Und wir dürfen die Augen nicht davor verschließen, dass die nächsten Jahre Automatisierung und Digitalisierung in nie gekanntem Ausmaß bringen werden. Denn sie werden auf jeden Fall den Sharholdern nützen, da diese dann jene ach so teuren Humanressourcen abbauen können.

 

 

Home Automation: Es fehlen die Standards, die Schnittstellen, das gemeinsame

Der nächste Hype, das Smart Home. Aber wenn die Wirtschaft weiterhin so ignorant nur 20140712_133034auf die eigenen Marktanteile und Standards setzt, wird auch dieser neue Anlauf wieder im sprichwörtlichen Sande verlaufen.
Im Moment arbeiten 4 konkurriende Systeme in verschiedenen Testphasen bei uns zu hause. Da wären Hue als Ansteuerung für die Beleuchtung, Netatmo als digitale Wetterstation mit Fernzugriff, Gigaset Elements für die Hausüberwachung und AVM Fritzbox mit ansteuerbaren Steckdosen. Und komplett autonom arbeiten noch 4 Webcams rund ums Haus für die Außenüberwachung.

Also vier verschiedene Systeme mit vier verschiedenen zugrunde liegenden Technologien. Am ehesten kann ich hier noch mit Gigaset Elements zumindest in naher Zukunft vieles Abdecken, da im Moment die neue Webcam auf dem Weg zu mir ist und für das neue Jahr noch schaltbare Steckdosen und Rauchmelder angekündigt wurden.61MDaOZdiUL._SL1500_

Aber generell gilt, es muss alles zusammenspielen. Und zwar auf der Ebene der Protokolle und der Apps. Mit Apps wie imperihome gibt es zwar erste Ansätze, verschiedene Systeme zu integrieren, aber so lange das nicht für alle gilt ist für mich das ganze uninteressant, zumal nicht überall alle Systeme und Erweiterungen verfügbar oder einsetzbar sind.

Dienste wie IFTTT ermöglichen mir zwar in begrenztem Maß eine Integration von z.B. Netatmo mit Hue um bei Dämmerung oder entsprechend schlechtem Wetter die Lampen zu aktivieren. Aber eine Plattform im Web ist für mich eine Krücke für einen zu hause stehenden Server.

Und die Webcams kann ich nur indirekt über deren Alarmmails integrieren. Nutze ich hier einen bestimmten Betreff, kann ich über IFTTT zum Beispiel das Anschalten bestimmter Lampen triggern. AVMs Schaltsteckdosen sind hier noch gar nicht integrierbar und insofern fliegen diese wohl bald wieder aus dem Test.

Man spürt hier bei den Herstellern klar, dass die Bindung und das Einsperren des Kunden in das eigene System viel mehr  als der Nutzen für den Anwender im Fokus steht. Und Entwicklungszeiten von Jahren für Erweiterungen sind nicht wirklich nachvollziehbar, wenn andere Hersteller bereits Lösungen am Markt haben.

Mein Testsetup. Das Basispaket, ergänzt um einen Fenstersensor.
Mein Testsetup. Das Basispaket, ergänzt um einen Fenstersensor.

Vermutlich wird auch dieser Smart Home Anlauf scheitern, nicht daran, dass die Technologien nicht ausgereift wären, aber sie sind zu sehr Insellösungen, die nur mit dem entsprechenden Fachwissen integriert werden können. Und auch große Player wie Apple oder Google werden das Dilemma nicht lösen, sondern vermutlich alles nur noch komplexer gestalten.

Für mich als technisch sehr versierten Menschen ist es kein Problem, hier die System über Tricks und Kniffe miteinander zu verheiraten. Aber das bedeutet wieder hohen Aufwand und ist nicht wirklich das, was ich mir von einfachen Hausautomatisierungslösungen erwarte. Bevor hier weiter in die Entwicklung neuer Komponenten investiert wird rate ich den Herstellern DRINGEND zu einem runden Tisch, um sich zumindest über einheitliche Schnittstellen und Protokolle klar zu werden. Sonst kann hier noch so viel auf den Markt geworfen werden, der Erfolg wird ausbleiben.

 

Nachdenken vor dem Online Kauf. Viele bereuen online getätigte Einkäufe

Das unabhängige DSL-Vergleichsportal www.schlaubi.de hat eine Umfrage unter 1,683 Erwachsenen aus ganz Deutschland durchgeführt, um mehr über das Online-Verhalten der Deutschen in Erfahrung zu bringen. 

 Dabei kamen einige meiner Meinung nach sehr interessante Punkte zu tage:

Von denjenigen, die online shoppen haben knapp 47% schon Online Einkäufe bereut.  Man möge sich das vor Augen führen: Wir reden von knapp jedem ZWEITEN Einkauf.

Die meisten (23%)  führen den Spontankauf auf mobile Zugänge zurück, gefolgt von  Auktionen (17%) und einer „feuchtfröhlichen Laune“  ( 13%)

Auch interessant ist das Ranking, das zudem nicht ohne „Schmunzelmomente“ ist:

1.       Kleidung  – 59%

2.       Gadgets/ elektronische Geräte  – 26%

3.       Karten für Veranstaltungen (Konzerte, Fußball etc.) – 22%

4.       Reisen/ Flüge –  14%

5.       Sexspielzeug –  9% 

Wie die Verteilung der Geschlechter ist  lasse ich mal, angesichts der momentan laufenden Genderdebatten mal völlig außen vor.

 

Ich finde hier vor allem die Aussage spannend, dass mobile Endgeräte zu den großen Einkaufsverführern gehören. Warum ist das so? Ich denke, wenn man sieht, dass Kleidung und elektronische Geräte auf den ersten Plätzen sind, dann kann ich mir gut vorstellen, dass hier auch oft das offline ansehen, online shoppen greift. Da sehe ich etwas im Laden, das mir gefällt, vergleiche gleich mit dem Smartphone die Preise und finde dann ein scheinbar unschlagbares Schnäppchen, greife also spontan zu, obwohl ich das Device vielleicht gar nicht brauche.

Generell gilt also beim Online-Kauf noch viel mehr als beim Offline Shoppen. Erst überlegen, dann kaufen. Am besten, man sucht sich Dinge aus, und legt sie auch virtuell erst mal in einen Warenkorb oder auf eine Merkliste, damit man sich noch mal in Ruhe überlegen kann, ob man das nun wirklich braucht.

Für ganz harte Shopping Addicts empfehle ich die 2 Wochen Regel. Zwei Wochen warten, wenn man meint, etwas unbedingt haben zu wollen, und erst wenn der Wunsch dann immer noch gleich stark ist, sollte man wirklich den Erwerb erwägen.