Buchtipp in eigener Sache „Lieber Papa, bist du jetzt verrückt?“

Als ich mein Buch „Depression abzugeben“ geschrieben habe, war das für mich schon ein unerwartetes Abenteuer und dass ihr, meine Leser*Innen meine Geschichte so positiv aufnehmen würdet (aktuell 4,4 von 5 möglichen Sternen bei Amazon… Wow), hätte ich nie erwartet.

Was aber ziemlich schnell klar wurde, das Buch betrachtet die Krankheit Depression hauptsächlich aus meiner Sicht, der des Betroffenen.

Lange rumorten verschiedene Ideen in mir, wie wir auch das Thema Angehörige angemessen behandeln können, bis schliesslich die Idee geboren wurde, einen Briefwechsel zu beschreiben, den ich mit meiner Tochter Katja (16) und indirekt auch mit der ganzen Familie geführt habe.… den ganzen Text lesen

Das Hörbuch von „Depression abzugeben“ ist verfügbar

Es ist soweit. Seit heute kann das Hörbuch zu „Depression abzugeben“ bei Audible erworben und angehört werden. Es handelt sich um die ungekürzte Originalausgabe, eingesprochen von Bernd Reheuser.

Glaubt mir,  es ist nochmal etwas ganz Neues, wenn mein das eigene Werk, gesprochen von einem Profischauspieler hört. Und ich finde, er macht das richtig gut!

Würde mich sehr freuen, wenn ihr mir Feedback gebt, natürlich bevorzugt auf Audible und/oder Amazon, wie euch das (Hör-)buch gefällt.… den ganzen Text lesen

Ich bin zwei Leben

Hätte es ihn nicht gegeben, diesen einen Tag,

wo das Tunnelendlicht sich als Zug erwieß,

wo das Leben den Endpunkt zu erreichen schien,

ich würde es nie erfahren haben,

mein zweites Leben, seinen ersten Tag,

und viele weitere, die seitdem folgen,

denn ich lebe wieder,  lebe neu, lebe jetzt, lebe erst,

die Jahre davor waren wie eine Kopie, eine Variante

des Lebens, so gar nicht meins, aber dennoch voll

Geschehen, das mich weitermachen ließ,

Liebe, Freundschaft, Familie, schöne Momente

es gab sie durchaus,

aber irgendwas fehlte, war falsch, war gestohlen,

es fühlte sich hohl an, ich folgte falschen Idealen,

„Sei folgsam, sei erfolgreich, mach Karriere“

alles falsche Kreuzungen meines Lebenswegs,,

erst als der letzte Abzweig vor der Klippe endete,

erst als schon Steine ins Meer stürzten, da war genug verloren

um die eine Brücke zu betreten, die mir immer zu gefährlich schien,

am anderen Ende war nicht purer Sonnenschein, aber ein

Meer spannender Pfade, kaum begangen, neu und aufregend,

da war das Leben, das echte, das eigene, das ich fast für eine

billige Kopie meiner Selbst geopfert hätte.… den ganzen Text lesen

Ein Geschenk für beste Freunde

Ein Gedicht, als Dankeschön für all jene Menschen, die ohne Bedingungen, ohne „ja aber“ ihren Freundinnen oder Freunden zur Seite stehen, auch wenn sie sich Jahrzehnte nicht gesehen haben:

Ihr seid besondere Menschen, und das ist ein kleines Dankeschön.

 

Der Lebensweg ist unbestimmt,
und oft doch endet, was beginnt
mit Freud und Lachen und zerronnen,
ist Zeit und Lieb, die einst begonnen.

des Lebens Licht, es wird gar schwach,
doch denk dran, liegst du nächtens wach.… den ganzen Text lesen

Depression abzugeben wird zum Hörbuch und ist bereits vorbestellbar

Seit heute kann man bei Amazon „Depression abzugeben“ auch als Hörbuch vorbestellen. Damit wird ein großer Wunsch von mir wahr und auch diejenigen, die lieber Hörbücher hören, können „Depression abzugeben“ endlich hören.

Den Sprecher habe ich mir bei anderen Einspielungen angehört und er passt wie ich finde sehr gut. Jetzt bin ich nur noch gespannt, das Hörbuch selbst endlich hören zu können. Das wird sicher noch mal ein sehr komisches Gefühl sein.… den ganzen Text lesen

Vom Bitten um Verzeihung und einem neuen Aufbruch

Nein, ich meine nicht das Verzeihen gegenüber meinen Eltern. Mittlerweile weiß ich, ja auch das muss irgendwann passieren.
Aber jetzt muss ich es erst mal schaffen, mir selbst zu verzeihen. Dafür, dass ich Chancen nicht genutzt habe. Dafür, dass ich sicher oft ungerecht war und kein guter Vater.
Dafür, dass ich den falschen Idealen gefolgt bin, dass ich nicht auf meine Seele gehört habe und wertvolle Talente lange Jahre habe verkümmern lassen.… den ganzen Text lesen

Man ist so alleine

Wenn sie da ist, fühlt man sich plötzlich wie ein Astronaut einsam im All. Man blickt hinunter auf die Erde, auf die Menschen, deren Leben, deren Lebenswege. Man erinnert sich an die Schmerzen, die Trauer, die vernarbten Seelenschichten, die man sich nach und nach zugelegt hat, bis der Panzer einen so weit weg von den Menschen getragen hat, dass man irgendwann wie ein Astronaut auf einer fremden Welt nur noch mit dem Seelenpanzer nach draußen konnte.… den ganzen Text lesen

Freilandhaltung, die Fortsetzung von „Depression abzugeben“

Weil weder Bastei Lübbe noch meine Agentur an ein Leserinteresse für „Freilandhaltung“ glaubt, gehe ich jetzt mal einen anderen Weg. Ihr könnt hier die ersten drei Kapitel nach und nach lesen. Gebt Kommentare, teilt die Kapitel, schreibt darüber.

Ich möchte von meinen Lesern wissen, ob daraus doch noch ein Buch werden soll. Denn eigentlich fing meine Geschichte erst mit der Entlassung so richtig an.  Der Text ist in der ersten Rohfassung, noch ohne großes Lektorat, also quasi frisch aus der Feder (Aehm, Tastatur)

Und nun viel Spass mit Vorwort und Kapitel 1: Bald mehr.… den ganzen Text lesen