Radtour 2.0 und Duftalarm bei Fahrradhelmen

Ein Blog, dem zu folgen sich in den nächsten Monaten lohnen wird. Nordseerunde: Bericht über eine zweimonatige Radtour entlang der Nordsee, dokumentiert und protokolliert in WordPress, Twitter und diversen anderen Social Media.

Und noch eins, was ich sehr spannend finde: Ist mein Helm nach einem Sturz noch zu gebrauchen? Demnächst kann man riechen, ob ein Helm noch gut ist;) Im Ernst.. Lest selbst: Duftalarm signalisiert Sicherheitsrisiko bei Fahrradhelmen

Crowdsourcing im Unternehmen, das Ende des Herrschaftswissens

Auch im Unternehmen muss man sich in Zukunft daran gewonnen, dass die normalen Hierarchien des Wissens zunehmend durch die neuen Technologien abgelöst werden. Jeder kann sich immer schneller informieren, Google und Wikipedia sind auf den meisten Smartphones verfügbar und somit kann der übliche „Fachexperte“ im Unternehmen immer seltener mit Buzzwords einen Blumentopf gewinnen. Schon heute sind die „unteren Etagen“ der Unternehmen bereits besser informiert, als die in ihren Managementgeschwängerten Führungsetagen beheimateten Zahlenverwalter (Manager). Wenn ich als Mitarbeiter bereits Folien vereinfachen muss, damit sie mein Vorgesetzter versteht, dann ist in Zeiten des Crowdsourcing der Weg nicht mehr weit zum kompletten Umgehen der Verwaltungsebenen. Warum? Der grosse Vorteil ist die Beschleunigung. Heutzutage ist man als Entwickler und „einfacher Mitarbeiter“ oft mehr damit beschäftigt, verschiedenste Exceltabellen und Zahlengräber fürs Management zu produziern, als wirklich zu arbeiten. Wenn hinter mir dauernd jemand steht, der für die Softwareentwicklung die vor mir liegt wissen will, wie viele PT ich dafür brauche, möchte ich ihm am liebsten zurufen. „So viele bis ich fertig bin, stupid.“ Es gibt nun mal keine festen Zahlen für die Aufwände zur Entwicklung von etwas neuem. Und wer glaubt, mit immer mehr Kontrolle und Überwachung der Mitarbeiter, wird man besser, wird früher oder später erleben, wie sich gerade die besten Köpfe nach anderen Tätigkeiten umsehen. Früher war es leicht, als Management von oben herab zu agieren, heute ist das Wissen in der Crowd und wer das ignoriert, verliert.

Der Experte von heute muss vor allem auf das Wissen der vielen reagieren und den Katalysator bilden. Denn er ist längst nicht mehr der Inhaber des technischen Wissens. Er ist vielmehr der Verwalter und Koordinator geworden.

Das ZDF sieht einen Zusammenhang zwischen Bloggern und Köhlers Rücktritt

Am Mittwoch im Heute Journal:

Ich stimme zu, dass Blogs und Twitter eine erstaunliche politische Einflussnahme erreichen, aber doch wohl eher wenn es um Themen geht, die Community gerecht sind. Was das interessante ist, ist hier zum einen die Interaktion von Bloggern mit klassischen Medien um das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen. Und zum anderen, der grundsätzlich kritische Tenor des Staatsfern.. aeh des ZDF, das ja erwiesenermaßen zunächst einen hervorragenden Journalisten (Brender) und dann einen herausragenden und extrem fundiert recherchierenden Kabarettisten (Schramm) rauseckelt. Ist da etwa jemand im CDU Lager beleidigt über so viel politische Einflussnahme, dass gleich entsprechende Feature fürs ZDF beauftragt werden?
Dazu kann ich in Memoriam Zensursula nur wiederholen.
„Ihr werdet euch noch wünschen, wir wären unpolitisch“ ? Sollte der Zusammenhang zwischen diesem Twitterposting und dem Abgang Köhlers tatsächlich bestehen zeigt mir das vor allem eines. In der neue n Zeit, mit den neuen sozialen Medien verschieben sich die Machtverhältnisse. Und zwar gewaltig.

Warum ich Edutainment für extrem wichtig halte, und warum ich „Sealife“ für eine tolle Einrichtung halte.

Heute, beim Besuch des Sealife Grossaquariums in Konstanz ist mir eins bewusst geworden. Es wird in Zukunft immer wichtiger werden, solche Einrichtungen zu fördern, die auf unterhaltsame Weise Themen aus Wissenschaft und Forschung, aus Umweltschutz und Tierschutz den Menschen nahe bringen. Denn wir werden es erleben, dass die Schulen immer weiter von ihrem (Allgemein-)Bildungsauftrag Abschied nehmen um für die Arbeitswelt gut vorbereitet Arbeitnehmer heranzuzüchten, die zwar Zins- und Zinseszins ausrechnen und die Rendite und das „Am Ende des Tages“ jeder Investition kalkulieren können, aber keinen Sinn mehr für Natur oder Kultur, schlicht, keine Bildung mehr besitzen.
Damit wird es in Zukunft wichtig werden, solche Einrichtungen wie Sealife zu fördern, um zumindest noch ein minimales Quaentchen an Bildung in die Köpfe derer zu bringen, die arbeitsmarktgerecht verdummt worden sind.

Auf jeden Fall war der Aufenthalt im Sealife für uns eine Bereicherung, gerade auch jetzt, wo BP genau das ruiniert, was dort ausgestellt wird.So haben sich alle drei Kids an der Wand der Wünsche für den Ozean gewünscht, das BP für alle Schäden aufkommt, die sie der Natur angetan haben. Irgendwie scheint unsere Erziehung ja doch zu fruchten 😉

Mein Linux powered Teleskop Setup oder Plug and Play mit Linux

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Oben seht ihr meinen aktuellen Astronomie Setup  mit einem Celestron Nexstar mit computergesteuerter Nachführung und Ausrichtung.

Die kleine Steuerung rechts im Bild ist die normale Handsteuerung des Teleskops.

Damit lassen sich schon diverse Objekte ansteuern und die Ausrichtung des Teleskops vornehmen. Das geht über die Justage an drei Sternen am Himmel besonders einfach.

Danach kommt der links zu sehende Netbook ins Spiel.Über ein RS232 auf USB Adapterkabel hab ich ihn mit der Schnittstelle des Teleskops verbunden. Der Adapter wird von ubuntu automatisch an /dev/ttyUSB0 erkannt. Dann Stellarium gestartet, dort unter Einstellungen die Celestron Ansteuerung ausgewählt, das Teleskop justiert und schon kann ich mit Hilfe des Programms jeder beliebige Stern auf der 3d Sternkarte des virtuellen Planetariums angewählt werden und das Teleskop richtet sich nach Eingabe von STRG Teleskopnummer (Bei mir Teleskop 1) automatisch auf diesen Stern aus. Ich musste dafür keine Treiber installieren, nichts neu konfigurieren. Es war einfach Plug and Play. Perfekt, so lob ich mir das.