Das Bild vom Wissenschaftler und warum wir normale Menschen sind

Eine schöne Geschichte habe ich bei Astrodicticum Simplex enteckt: Kinder stellen fest: Wissenschaftler sind ganz normale Menschen
Dort wird berichtet, dass Kinder die Wissenschaftler am Fermilab besuchen durften und über ihr Bild vom Wissenschaftler zuvor und danach befragt wurden. Schöne Geschichten, die da herauskamen.
Als Wissenschaftler find ich das schon deshalb amüsant, weil viele in meinem Umfeld gar nicht wissen, daß ich Wissenschaftler bin, bzw. denken, als Wissenschaftler müsste man an einer Universität oder einem Labor arbeiten. Wissenschaftler zu sein, ist aber vielmehr eine Geisteshaltung, eine Einstellung zum Leben. Es beinhaltet die Lust Fragen zu stellen, nach Antworten zu suchen, sich selbst und seine Arbeit immer wieder zu hinterfragen.
Es bedingt, dass man offen ist für neue Ansichten, daß man Freude an Wissen und Fakten hat. Schon deshalb bin ich auch Skeptiker, weil wir heute in einer Zeit leben, in der erstaunlicherweise Technophobie und der Glaube an esoterische Pseudowissenschaftler noch erschreckend weit verbreitet ist. Ein Wissenschaftler ist jemand, der Wissen schafft. Der sich nicht mit Halbwahrheiten und Pseudowissen abgibt.
Insofern sind wir schon etwas anders, wir wollen die Wahrheit wissen, auch wenn es unangenehm sein kann.
Allerdings gebe ich zu, daß es schwieriger sein kann, einen Wissenschaftler in einem „normalen Unternehmen“ zu beschäftigen. Dort zählt der Status Quo, dort geht es eher um Macht und Kontrolle und wer da zu viel fragt, fällt eher negativ auf. Da muss man als wissenschaftlich denkender Mensch so seine Strategien entwickeln. Hier gilt für mich:

„There are two kinds of people, those who do the work and those who take the credit. Try to be in the first group; there is less competition there.“ Indira Gandhi

Ich fühle mich in der „do the work“ Kategorie mittlerweile sehr wohl. Und wissenschaftlich arbeite ich dann halt eher in meiner „Freizeit“. Aber ganz wichtig. Wissenschaftler sein ist eher eine Geisteshaltung denn eine Berufsbezeichnung.

Kodak Playsport unter Wasser Testfilm

Bin beeindruckt. Heute war ich mit den Kids im Waldbad und mein ältester Sohn und ich haben mal eine kurze Tauchsequenz mit der Kodak Playsport aufgenommen und die Ergebnisse finde ich schon sehr beeindruckend. (Der Lärm unter Wasser rührt eher daher, daß doch eine ganze Rasselbande von Kids im Bad war). Also für mich hat die Playsport damit alle Bloggertests mit Bravour bestanden. Sie lässt sich auch unter Wasser sehr gut bedienen, hat sogar eine Farb/Toneinstellung für Unterwasseraufnahmen, ist extrem robust und Videos fürs Blog lassen sich sehr schnell erstellen. Eigentlich heisst der einzige Schritt: Video von der Kamera auf YouTube laden.
Eine unbedingte Empfehlung meinerseits, wenn man eine Bloggerkamera sucht, die auch Wetter und Wasser gut überstehen soll.

Gute Beratung ist mehr wert als das „günstigste Gerät“: Unser neuer Kaffeevollautomat

Heute waren wir bei unserem lokalen Lieblingselektrofachmarkt „HEM“ und wieder wurde mir bewiesen, daß es sich lohnt etwas mehr zu investieren und auch eine gute Beratung zu bekommen als immer nur auf den billigsten Preis zu achten. Meine Frau wünschte sich einen Kaffeevollautomaten und deshalb beschlossen wir zum HEM zu gehen um uns dort über gute Geräte beraten zu lassen. Tja, daraus wurde dann eine vollständige Kaffeeverkostung mit genauester Erläuterung der vor und Nachteile der verschiedenen Geräte. Letztlich haben wir jetzt eine Nivona 770.

Der Automat macht einen wunderbaren Latte Machiatto, Espresso und Kaffee

Die Marke kannte ich zuvor überhaupt nicht. Muss aber sagen, wir sind höchst zufrieden. Ein ausgesprochen leckerer Kaffee, man kann grosse Tassen verwenden, das Gerät ist sehr einfach zu reinigen und macht einen wunderbaren Milchschaum.

Gut, die Maschine ist kein Billiggerät, aber nach einigen Erfahrungen mit vermeintlich günstigen Angeboten kann ich jedem nur empfehlen, mehr auf Qualität als auf den Preis zu achten. Einige Details an der Maschine sind sehr gut durchdacht und sie ist ihren Preis wirklich wert.
Das ist mir einen besonderen Dank an Herrn Yalcin wert. Sehr freundliche und ausführliche Beratung und der Kaffee war wirklich sehr gut 😉

Was will ich damit sagen? Auch wenn ein Händler scheinbar teurer ist als die Konkurrenz, kann es sich lohnen, etwas mehr zu investieren, wenn man dann letzlich genau das bekommt, was man möchte und in guter Qualität. Ich persönlich finde es wichtiger, das zu bekommen, was mir am optimalsten nutzt und nicht das, was gerade noch so die ihm gestellte Aufgabe erfüllt.

Mit Verlaub Google, eure Fernlöschaktion war dämlich und Wasser auf die Mühlen der Google Gegner.

Ich gebe zu, ich mag mein Android Smartphone. Es ist schnell, quelloffen und bietet geniale Funktionen. Und das Google genauso wie Apple zur Not auch Anwendungen aus der Ferne löschen kann, war mir bewusst, und bei der Wahl von Pest oder Cholera entschied ich mich für den weniger zensierenden Laden.
Aber jetzt eure Remote Lösch Funktion auszuführen war fast so dumm wie die Aktion von „Amazon“ wegen 1984. Oder die Zensur von Apple bei seinen Apps wenn es um leichtbekleidete Damen oder Bilder von Kriegsgewalt geht.
Im heutigen IT Markt geht es um Reputation, um Glaubwürdigkeit. Und mit dieser Aktion habt ihr euch einen riesen Teil eurer Reputation in der Smartphone Szene verscherzt. Böser Fehler, ganz böser Fehler. Jetzt werden sich sicherlich viele überlegen, wo da noch der grosse Unterschied zu Apples rigider App Store Politik ist. Denn wer fehlerhafte Software aus der Ferne löschen kann, kann das auch mit unliebsamer Software machen.

#epicfail

Homöopathie, die Wissenschaft vom Glauben

Die ZEIT berichtet: Heilkraft aus dem Nichts und berichtet, dass Homöopathie nur dann wirkt, wenn man daran glaubt. Oder um es anders zu formulieren. Homööpathie lebt vom Placeboeffekt. Das ist für mich aber nun nicht sehr überraschend. Zwar halte ich es nach wie vor für extrem verantwortungslos, wenn man bei einer schweren, lebensbedrohlichen Erkrankung der Homöopathie den Vorzug gibt.

Aber bei Wehwechen habe ich schon selbst erlebt, dass die Gabe von ein paar Globuli (nein, ich kauf das Zeug nicht, aber meine Frau) tatsächlich unsere Kinder BERUHIGTE (das hat aber nix mit einer wirklichen Behandlung der Grunderkrankung zu tun). Das hat aber garnichts mit einer etwaigen Wirksamkeit des Mittels an sich zu tun. Vielmehr greift hier der Placebo Effekt, der durch den Glauben an eine Wirksamkeit eine positivere Grundeinstellung beim Patienten auslöst und damit die Heilung unterstützt.
Das schlimme an alternativer Medizin ist eher die Charakterlage ihrer Anhängerschaft. Dort herrscht eine geradezu religiöse Gläubigkeit an die Wirkung, und jeder , der das hinterfragt wird geradezu inquisitorisch verfolgt und verdammt.

Auch Bild der Wissenschaft titelte in seiner März Ausgabe „warum Ärzte mit Placebo-Medizin Erfolg haben, Zuckerpillen auf dem Prüfstand“.
Jedem, der fast religiös an solchen Müll wie Vitaminpräparate oder Alternative Heilmethoden glaubt, sei Ben Goldacres Buch „Die Wissenschaftslüge“ ans Herz gelegt. Darin räumt mit einigen Lügen und gefährlichen Behauptungen der alternativen Medizin wie auch der Pharmaindustrie auf.

Mag Steve keine Linkshänder ?

Wenn man Linkshänder ist, und eines der neuen IPhones nutzen will, hat man ein (Empfangs-)problem.

Die TAZ erklärt: Nichts für Linkshänder.
Das an sich fände ich als ausgewiesener Linkshänder ja nur ein bisschen diskriminierend. Aber dass dann Steve uns Linkshändern empfiehlt, es einfach nicht so zu heben, wie ich es als Linkshänder nun mal tue, das finde ich schon ganz schön frech. Zumal gerade er das Ei auf seiner Präsentation genau so hält.
Also, ich werd mir jetzt mein Android Phone schnappen…. Mit der LINKEN Hand. Und genüsslich mit HSDPA surfen…..
Tja Steve. Linkshänder sind nicht nachtragend. Aber auch sie haben ein recht auf funktionierende Geräte die man auch als Linkshänder halten kann.

Und noch ne Frage: Bitte erklär mir Steve: Warum lieferst du der Bloggerszene eigentlich gerade so viel Inhalt? Guerilla Werbung ist das nicht mehr, oder doch?
Gestörtes WLan, Update Probleme mit dem neuen OS, IPhones, die nicht mal aus einem Meter Höhe fallen können (das hält sowohl ein Hero als auch ein Desire ohne Probleme aus). Ich verstehe es nicht. Bitte Steve, erleuchte mich.

Und übrigens. Mit den Designern und den Testingenieuren, denen so ein Fehler nicht auffällt würd ich mal ein ernstes Wörtchen reden. Da war wohl mehr als nur ein (deutsches) Bier im Spiel?