Beinahe wäre ich tot gewesen

Ein bewegtes Jahr liegt fast hinter mir. Der Anfang war beinahe mein Ende im wortwörtlichen Sinne. Menschen, die meinten, mir wohlgesonnen zu sein, jagten mich in eine Hölle aus Angst, Panik und Wertlosigkeit. Dank anderer Menschen, die mich begleitet haben, die mich so akzeptierten wie ich bin, habe ich es langsam wieder geschafft, in der Düsternis ein Licht zu sehen.
Und ich habe Menschen kennengelernt, die meine Talente erkannten, förderten und mir so zu der Chance meines Lebens verholfen haben (Danke Erik)
Ich habe in diesem Jahr viel gelernt, vor allem, wie sehr ich von der Meinung anderer über mich abhängig war und wie falsch ich damit lag.
Und ich habe gelernt, dass Unwissenheit, Ignoranz und Intoleranz furchtbare Schäden in meiner Seele angerichtet haben.
Meine Geschichte scheint ein Happy End zu bekommen, im Moment manifestiert sich der physische Teil dieses Happy Ends, das gleichzeitig ein unglaublich positiver Wendepunkt wurde. Es wird ein Buch geben über meine Geschichte, bei einem großen, spannenden, tollen Verlag. Und es wird so alles gut geht zur nächsten Buchmesse erscheinen.
Aber die Menschen, die mir dazu verholfen haben waren nicht die, die mich in dieses Jahr geführt haben. Es waren Menschen, die ich über dieses böse Internet kennen- und schätzen gelernt habe. Und es waren Menschen, die mir auf dem Barcamp in Stuttgart mit offenen Herzen zugehört und mir wundervolles Feedback und Impulse gegeben haben.
Ja, nach einem katastrophalen, existenzbedrohenden Anfang hat sich das Jahr 2015 doch noch zum guten gewendet.
Und denen, die mich ins Dunkel gestossen haben, habe ich verziehen. Aber vergessen werde ich es nie.
Und auch wenn es wieder Kritiker geben wird die dieses Internet am liebsten löschen würden (Nicht war Frau Doktor?)
Twitter, Facebook, eure EMails und Whatsapp Nachrichten. All das hat mir während meiner Therapie zurück ins Leben unendlich gut getan und geholfen. Wegen meiner Familie und wegen euch, meiner erweiterten Familie habe ich gekämpft und es letztlich geschafft.
Ich muss jetzt noch 5 Wochen Reha hinter mich bringen, die ich aber mit Rückblick auf die Tagesklinik eher als Betreuten Urlaub abarbeiten werde. Dann bin ich zurück, stärker denn je.

Danke euch allen. Von Herzen Danke.
Auch ihr habt mir das Leben gerettet!

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