Von richtigen und falschen Zielen und dem Glück des Status Quo

Wir alle haben Ziele im Leben. Nichts dagegen zu sagen.
Doch mittlerweile wird um das Ziele setzen ein Kult getrieben, der so nicht mehr gesund ist.
Denn sobald ein Ziel erreicht ist, hat man sich ein neues zu setzen. Eine Situation oder einen Status gut zu finden und dabei bleiben zu wollen, das scheint heutzutage nicht mehr adäquat.

Nicht falsch verstehen. Offenheit für neues, Wille, auch etwas neues zu lernen oder sich im Beruf zu verändern, unbestritten gut und richtig.
Aber wenn man sich alleine die Ratgeberregale in den Buchhandlungen ansieht, kann man schon den Eindruck gewinnen, eigentlich ist niemand richtig.

Wir sollten innehalten und uns auch wieder auf bereits erreichtes und vergangene Ziele besinnen. Sonst kommen wir gar nicht mehr zur Ruhe und sind nur noch in Eile, das nächste Ziel, den nächsten Trend zu erreichen.

Glücklich wollen wir alle sein, aber in einem System, das den Status Quo als unzureichend darstellt und das beständige Weiterentwickeln als Ultima Ratio darstellt, werden viele auf der Strecke bleiben oder ein Leben führen, das nicht ihres ist, sondern fremdgesteuert.

Und dass so etwas auf Dauer nicht gut gehen kann, das dürfte klar sein.

Als kleine Leseempfehlung zum Thema Gut reicht völlig empfehle ich das gleichnamige Buch von Bettina Stackelberg: Gut reicht völlig: Selbstbewusste Wege aus der Perfektionsfalle

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