Corona Quarantäne Depression

 

Zwei Wochen Absonderung. Zwei Wochen, die an Ödnis kaum zu übertreffen sind. Und zusätzlich ein Gedankenkarussell. Dazu der Verrückte im Kreml und meine nicht eben nachlassende Angststörung.

Es belastet mich sehr, das muss ich offen gestehen. Ablenken durch Filme und Lesen, ab und zu auch ein Spiel zocken und sonst jeden Tag hoffen, dass alles ruhig bleibt und nicht eine weitere Katastrophe dazu kommt.

Zumal wir immer noch auf die Handwerker wegen des Wasserrohrbruchs in der städtischen Zuleitung warten.… den ganzen Text lesen

Rückblick auf den Patientenkongress Depression

Endlich wieder in Präsenz, fand in diesem Jahr der 6. deutsche Patientenkongress Depression statt. Prominent moderiert von Harald Schmidt, mit ebenfalls prominenten Gästen wie Torsten Sträter. Aber es waren nicht die Promis, die mich begeistert haben sondern der riesige Zuspruch von Betroffenen und Angehörigen, Fachleuten und Medien. Die Depression als Erkrankung wird sichtbarer und damit wird es, und das ist elementar, leichter für Betroffen denn Schritt zu wagen und sich Hilfe zu suchen.… den ganzen Text lesen

400 Meter Angst

Expositionstherapie. Der Fachbegriff für das, was ich in unserem Kurzurlaub anlässlich unserer Silberhochzeit gewagt habe. Eine Hängebrücke, genauer die Highline179 Hängebrücke mit 400 Metern Länge und 100 Metern Höhe. Dazu sollte man wissen, schon eine kleine Klappleiter kann mir weiche Knie verursachen und alles über etwa vier Metern löst bei mir gepflegte Angstzustände aus. Höhenangst, ich hab sie seit meiner Kindheit.

Da aber Angst an sich mein Problem und meine tägliche Herausforderung ist, war es an der Zeit, der Angst mal zu zeigen, wo der Hammer hängt.… den ganzen Text lesen

Tage der Stille

Nicht wundern, wenn es möglicherweise eine Weile dauert, bis ich hier wieder mit Beiträgen aktiv werde. Was aktuell bei Corona und in der Ukraine geschieht, besorgt mich sehr. So sehr, dass ich aus Selbstfürsorge meine Filter hochfahre, um nicht von den schlechten Nachrichten überrollt zu werden.

Ich predige keinen Nachrichtenverzicht, denn man sollte schon auch in Krisenzeiten in der Realität bleiben. Aber wohldosiert. Das heißt bei mir, einmal am Tag Nachrichten reicht.… den ganzen Text lesen

Das Wissen, das Leben und die Angst

Ich war sechs Wochen in Reha. Und abschließend wurde mir bescheinigt, doch all meine Mechanismen sehr gut zu durchschauen. Das mag stimmen. Aber das Problem ist die Umsetzung, die Realität, die vielen Trigger.

Natürlich weiß ich, wie wenig ich kontrollieren kann, was heute, was Morgen, was in drei Monaten passieren mag. Aber es gibt immer Dinge, die man zu Tode denken kann. Es kann was kaputt gehen, was zu viel kostet.… den ganzen Text lesen

Der Vorsatz, keinen Vorsatz zu haben

Mit guten Vorsätzen ist es wie mit so vielem im Leben. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Ich hab da schon so ein paar Ideen. Weniger Facebook (oder gar nicht mehr?) Es sind dort einfach zu viele querdenkende Schwurbelidioten unterwegs. Auch Twitter steht unter Beobachtung. Ach und Instagram. Eigentlich tummeln sich auf allen Plattformen im Moment viel zu viele Querschwurbler, als das es noch Spass machen würde.

Dann Ausmisten, auch so was, das man sich jedes Jahr vornimmt.… den ganzen Text lesen

Ein Jahresrückblick ohne Jahr

Das war dann also 2021. Eigentlich ja 2020 reloaded. Es gibt zwei Ereignisse, die dieses Jahr für mich überhaupt existent machen.

Im Frühjahr die unglaublich erfolgreiche Petition gegen die #rasterpsychotherapie.  Sagenhafte 212.000 Menschen unterstützten mich und halfen mit, Öffentlichkeit zu schaffen. Wir waren damit ein Teil einer gemeinsamen Bewegung, die sich gegen eine Rationierung von Psychotherapie stellten und bewirkten , so dass die Medien und letztlich auch die Parteien verstanden, dass die Gesetzesänderung für Betroffene wie für Therapeut*innen und Angehörige eine fatale Fehlentwicklung dargestellt hätte.… den ganzen Text lesen

Eine wichtige Petition für eine bessere Psychotherapieversorgung. Bitte unterzeichnet

Noch heute bin ich euch allen voll Erstaunen dankbar für die über 200000 Unterschriften gegen die #rasterpsychotherapie. Deshalb möchte ich einer weiteren wichtigen Petition, die von @DianazurLoewen und @AndreasBergholz gestartet wurde, mit meiner und hoffentlich euer aller Unterschrift zum Erfolg verhelfen.

Es geht um folgendes und ich zitiere die Seite der Petition:

Folgen der Pandemie: Mehr Therapieplätze in Ampel-Koalitionsvertrag festschreiben!

Die Corona Pandemie war und ist für uns alle eine große Belastung.… den ganzen Text lesen

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