Wissen wandelt sich heute sehr schnell. Wohl dem, der gute Quellen kennt.
Die Diskussion um Bildung wird intensiv geführt aber leider oft am eigentlichen Kern vorbei. Wir leben in einer Welt voller Informationen, in der wir auf jede beliebige Nachricht, jedes beliebige Wissensfragment von überall zugreifen können. Warum also lernen unsere Kinder in der Schule immer noch stumpf auswendig. Warum werden zum Teil Informationen vermittelt, die bereits veraltet sind?
Weil wir den Paradigmenwechsel noch nicht vollzogen haben. Wir sind nicht mehr eine Wissensgesellschaft, wir sind eine Informationsgesellschaft. Und wir sind eine Gesellschaft, in der nicht der gewinnt, der vieles weiß, sondern der, der weiß, wo er die korrekten , tragfähigen und richtigen Informationen finden kann.
Das Wissen von heute kann bereits Morgen veraltet sein. Einen Vorsprung hat derjenige, der weiß, dass er Information immer wieder hinterfragen muss und der es gelernt hat, Information zu bewerten, zu prüfen und zwischen war und falsch, zwischen wertvoller Information und nutzlosem Geplappere zu unterscheiden.
Der Wandel vollzieht sich mittlerweile viel zu schnell, wir sollten uns beim Auswendiglernen auf die Grundlagen beschränken. Rechtschreibung und die Grundlagen der Mathematik, alles weitere sollte im Kontext von Informationssuche und Zusammenfassung zu neuen Ergebnissen eher kreativ den mit dem Nürnberger Trichter gelehrt werden.
Geben wir es doch zu, die meisten haben so gut wie alles vergessen in jenen Schulfächern, deren Inhalte sie nicht später nochmals im Beruf gebraucht haben. Und was konnte ich wirklich im Studium von meinen Erkenntnissen aus der Schule nutzen? Richtig, die Grundlagen des Lesens, Schreibens und Rechnens. Alles andere war wissenschaftliche Arbeit, die aus Recherche, Bewertung und Neuarrangieren bzw. Erkenntnisgewinn aus bestehender Information besteht.
Wir müssen endlich begreifen, dass wir die falschen Werkzeuge mitgeben für den Weg in die Zukunft. Es muss Schluss sein mit Bulemielernen, nur um die nächste Arbeit zu überstehen. Das hilft niemandem.
Immer wieder beklagt man sich in Gesprächen mit mir, meist wenn ich Freundes- oder Bekanntenkreis wieder einen Rechner einrichten, ein Zubehör reparieren oder eine Software aufspielen soll über die ach so schwierige Technik.
Und die da klagen haben Recht. Noch haben sie recht, denn für mich ein weiterer Megatrend der nahen Zukunft ist das Prinzip Vereinfachung.
Initiiert durch die neuen Technologien von Tablet und Smartphone beginnt insbesondere die technologiegetriebene Industrie sich endlich Gedanken zu machen, wie man den Umgang mit Hardware vereinfachen kann. Und das auch deshalb, weil die Entwicklung vom großen Desktoprechner über Notebooks jetzt in Richtung „wearable devices“ geht. Smartwatches, Google Glass. Alles Technologien, die nach sehr einfachen natürlichen Eingabemöglichkeiten verlangen. Wenn ich nur noch Fingergesten oder gar die Sprache verwenden kann, muss das Interface klar und einfach sein. Und gerade bei Technologien, die einen gewissen „verspielten“ Aspekt haben, bei denen sich der eine oder andere sicher fragen wird „brauche ich das?“ ist es dringend angeraten, den Umgang so angenehm und unaufdringlich wie möglich zu machen, will ich die für den Erfolg nötige Marktakzeptanz erreichen.
Das bedingt aber auch, dass wir immer mehr erleben werden, dass Technologie unaufdringlich im Alltag verschwindet. Ich trage ein Fitnessarmband, das eigentlich auch als „Schmuck“ durchgehen könnte. Ich nutze eine Smartwatch, die mit der passenden Uhrenapp wie eine ganz normale Armbanduhr aussieht. Und wir werden eine noch viel weiter gehende Integration erleben.
Google Glass ist der erste Schritt, die nächsten Generationen werden früher oder später so unauffällig ausehen, dass sie nicht mehr von einer normalen Brille zu unterscheiden sind.
Damit werden die Technologien, denen wir Jahrzehnte lang, manchmal zu Recht vorgeworfen haben, sie würden uns das Leben nur schwerer und komplizierter machen endlich dem Anspruch gerecht, das Leben zu erleichtern.
Aber nur, wenn wir sie als das akzeptieren, was sie sind, Enablertechnologien, deren Anwendung, deren Verankerung in der Gesellschaft wir in der Hand haben. Wir müssen uns neben der neuen Technologie stets um die moralischen und gesellschaftlichen Implikationen kümmern. Und das bevor der Staat mit oft viel zu harter Hand und meist unwissend ob der Möglichkeiten reglementarisch eingreift.
Auch deshalb habe ich die Wolfsburger Erklärung des 2b AHEAD ThinkTanks mitunterzeichnet , weil ich denke, wir sollten den Entwicklungen nicht passiv und ablehnend hinterherlaufen sondern aktiv, ja proaktiv und wenn möglich positiv mit den neuen Technologien und deren gesellschaftlichen Implikationen umgehen. Technik kann das Leben schwer, oder einfach machen. Es liegt an uns, was wir wollen.
Das Buch „Arbeit im Wandel“ führt verschiedene kurze Artikel zu einer Sammlung von Trends und Herausforderungen der Arbeitswelt der Zukunft zusammen.
Entstanden ist das Buch im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „International Monitoring“ (IMO) and der RWTH Aachen.
Auch ich habe einen kleinen Beitrag geleistet und mein bereits existierendes oder im entstehen begriffenes mobiles Arbeitsumfeld dargestellt, das Cloud basiert unabhängig von Ort und Zeit macht.
Weitere Autoren behandeln Themen wie „Menschliche Arbeitskraft“, „Innovationen am Arbeitsplatz“ , „Kollektive Kompetenz“. Es ist ein Sammelband mit vielen wirklich spannenden Beiträgen und einer guten Mischung aus Wissenschaftstheorie und Berichten aus der Praxis.
(Bitte beachten, bitte lesen, bitte nachdenken und wer trollt fliegt raus. Ich hoffe, das war jetzt klar und JEDER hat das Ironietag begriffen…..)
Nun. ganz so verwundert bin ich da nicht. Wenn ich mir die deutsche „Hochkultur“ so ansehe mit ihrer inhärenten Aversion gegen alles technische, dann ist das nur konsequent. (Ok, vielleicht nicht gerade umsatzfördernd für den deutschen Markt, aber das steht auf einem anderen Blatt)
Hier verstecken sich um des Technophobiker Friedens Willen ein EBook Reader und ein Tablet. Man will ja in Ruhe arbeiten dürfen.
Sobald auch nur ein technischer Begriff in irgendwelchen Unterlagen auftaucht, die nicht für die IT Abteilung bestimmt sind, kriegt die Hälfte derer, die den Text korrekturlesen alles mögliche zwischen Hautausschlag und Pickeln. Auch der Umgang mit neuer Technik ist eher von Angst, Haß und Ablehnung geprägt (Neumodisches Zeug,Spielzeug, Kinderkram, früher haben wir das auch ohne gemacht).
So lange wir uns immer wieder auf vergangene Zeiten zurückziehen und jeder neuen Technologie zunächst nur schlechtes unterstellen, werden wir eben von internationalen Konzernen auch so behandelt. Wie ein Entwicklungsland, dem man erst mal langsam und schonend beibringen muß, dass die nächste Technologie nicht den Weltuntergang heraufbeschwört (was das CERN erst per Gerichtsverfahren bestätigt bekommen musste).
Ich lache immer innerlich über die Phobiker, die nicht ein Jota bereit sind, sich auf eine Technik einzulassen und GENAU DESHALB dann mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Und dann werde ich ernsthaft gefragt, wie ich es schaffe, mit all den neuen Dingen fertigzuwerden. Aehem, hallo, jemand zu hause McFly ? Genau dafür NUTZE ich ja Technik, um mir das Leben zu vereinfachen.
Aber was will ich von einem Volk erwarten, bei dem die Mehrheit esoterischen Scharlatanen glaubt und die Schulmedizin für gefährlich hält? In der Impfgegner ungestraft Kinder in Lebensgefahr bringen dürfen und Hochschulen mit vollem Ernst Pseudowissenschaften lehren. Ich habe manchmal das Gefühl, während der Rest der Welt sich in die Zukunft bewegt, orientieren sich die meisten Deutschen eher zurück in Richtung Mittelalter.
Aber man hat da ja so seine Möglichkeiten. Nicht umsonst gibt es eine wirklich kreative Industrie, die neue Techniken wie Smartphones oder Tablets so verpackt, dass auch der durchschnittliche Fortschrittshasser nicht bemerkt, mit was er da konfrontiert wird. Und offen nutze ich schon lange keine UMTS Sticks mehr, könnte ja sein, dass man von irgendwelchen durchgeknallten Elektrosensiblen gelyncht wird, während sie unter der Strahlung diverser WLans, Strommasten etc. stehen, die sie aber nicht spüren, weil sie ja nicht wissen, dass sie da sind. Und meist hilft es schon, falls man erwischt wurde, glaubhaft so zu tun, als schalte man das Netzwerk ab. Selbst getestet, funktioniert prima, auch wenn man genau so weiter „strahlt“ wie zuvor. 😉
Oh, und übrigens, von Social Media brauch ich ja gar nicht erst anzufangen. Das ist ja alles eh nur ein Hype von Leuten, denen langweilig ist. Und nützlich ist das auch nicht. Braucht kein Mensch… Ich geh dann mal in den Keller, wieder mein Viereck rausholen. Das mit dem Rad war ja auch so ein Irrtum.
Social Media, kein Phänomen, das sich in „Social Media beruflich“ und „Social Media privat“ konsequent trennen lässt.
Nestle Australien hat gerade wieder mit einem kleinen Shitstorm zu kämpfen. Ohne es zu ahnen startete das Unternehmen eine Facebook Page für KitKat auf der auch ein in einem Bärenkostüm steckender Mann zu sehen ist. Was Nestle dabei nicht bedachte, der Mann im Bärenkostum hat große Ähnlichkeit mit Pedobär, einer Figur, die immer dann eingesetzt wird, wenn ein Foto gezeigt wird, bei dem der Eindruck eines pädophilen Inhaltes entstehen könnte. Entstanden ist diese Figur in 4chan.
Hier zeigt sich die Wichtigkeit, nicht nur ein Social Media Team einzusetzen, sondern bei der Auswahl der Mitarbeiter darauf zu achten, dass diese auch aktiv in Social Media unterwegs sind und auch weiterhin die Freiräume haben, Social Media auch jenseits der direkten Bezüge zum Unternehmen zu beobachten. Denn was hinter Pedobär steckt ist ein Meme, also ein begrifflicher oder semantischer Zusammenhang, der sich nur demjenigen wirklich erschließt, der sich mit den Gepflogenheiten der Community wirklich auskennt, der die Kanäle beobachtet, die Trends versteht und Teil der Social Media Sozialisierung ist. Social Media macht man nicht von 9-17 Uhr. Social Media ist Teil eines Lebensstils, der sich weniger um Hierarchien oder tradierte Gepflogenheiten kümmert als dass er neue Trends beobachtet und die Rituale und Meme der Social Media Welt selbst lebt und ein Teil davon ist.
Ich empfehle, bei jedem Mitarbeiter, der für Social Media Aufgaben gesucht wird tatsächlich auf seine Relevanz in der Szene zu achten. Erste Hinweise können Dienste wie Empireavenue, Klout, Kred oder Peerindex liefern. Ebenso ist es, zu beobachten, ob derjenige nur auf den Hauptkanälen aktiv ist bzw. diese kennt oder ob er auch mit neuen Plattformen oder Memen etwas anfangen kann. Wer Social Media beruflich ausüben will, darf nicht in den Kategorien beruflich oder privat denken. Social Media weicht genau diese Grenzen massiv auf.
Das wäre nicht passiert, wäre die Social Media Welt ernsthaft beobachtet und und „gelebt“ worden. (Quelle: gutjahr.biz)
Aktuell gibt es hierzu ein weiteres trauriges aber leider auch gutes Beispiel dafür, wie ein Umgang mit Social Media, der mehr auf Gewinn und Kostensparen ausgelegt wurde, als auf ernsthaften Umgang mit der Community komplett nach hinten losgehen kann. Das Attentat in einem Kino in den USA während der Vorstellung des neuen Batman Filmes wurde zum Trending Topic auf Twitter unter dem Hashtag #aurora. Was dann geschah, lässt sich am besten im Blog von Richard Gutjahr verfolgen. In aller Kürze: Eine Versender von Bekleidung sprang auf das vermeintlich neutrale Hashtag an und machte Werbung für Bekleidung mit dem Namen Aurora, völlig ignorierend, dass es sich beim #aurora Hashtag um das Hashtag zum Attentat in den USA handelte. Und musste dann auch noch eingestehen, dass es sich nicht selbst um seine Social Media Kanäle kümmerte, sondern diese sogar noch outgesourct hatte. Typischer Fall von einen wichtigen Kommunikationskanal nicht ernst genommen. Hier müssen so manche Marketing und Vertriebsmenschen noch sehr umdenken. Hinaustrompeten von Werbebotschaften wird immer weniger funktionieren. Es geht vieles deutlich in Richtung bilaterale Kommunikation. Und wer dies nicht beherrscht, den wird der Markt direkt durch die Kunden abstrafen.
Es ist ratsam einen kleinen Kreis einzusetzen, der sich wirklich und ausschließlich mit allem rund um die Social Media Kanäle des Unternehmens befasst. Denn Social Media, wenn es in allen Facetten ernst genommen wird IST ein Fulltime Job.
Richard Gutjahr bringt es in seinem Blog sehr gut auf den Punkt: Ein soziales Netzwerk ist mehr als nur ein Marketing-Werkzeug. Ähnlich wie unsere menschliche Kommunikation, transportiert es neben der reinen Sach-Information Werte, Haltungen und Beziehungsbotschaften. Ein Tweet und sein Kontext sagen mehr als 140 Zeichen.
Disruptive Technologien fördern den auch kulturellen Wandel. Schüren aber auch (oft unbegründete) Ängste
Immer wieder gerate ich in Diskussionen an Klagen wie: Das wird alles immer komplexer, das Internet überflutet mich mit Informationen. Und gleichzeitig höre ich Klagen, die Jugend würde das selbst Denken zu Gunsten des Netzes aufgeben.
Beides mag für Einzelfälle stimmen, dramatisiert und stilisiert die neuen Möglichkeiten aber zu einer Gefahr, die ich so nicht sehe.
Vielmehr ist das Netz nur ein weiterer Schritt, um eine immer komplexer werdende Welt (so weit richtig, da der Mensch immer stärker einzugreifen in der Lage ist) weiterhin handhabbar zu halten.
Wer sagt denn, dass ich das Denken einstelle, nur weil ich etwas im Web googeln kann? Das Gegenteil ist der Fall, viele neue Ideen entstehen gerade, weil man Zugriff auf ein Füllhorn an Informationen hat. Der Schlüssel ist die gekonnte Filterung von Informationen. Zwar droht nach mancher Meinung eine „Filterbubble“, hier sehe ich aber nur insofern eine Gefahr, sofern derjenige, der das System nutzt schon zuvor nicht über seinen eigenen Tellerand zu blicken gelernt hatte.
Wir erleben gerade eine Phase der Adaption innerhalb eines Paradigmenwechsels. Und dabei erleben wir die üblichen Phasen der Ablehnung, der Angst vor dem Neuen und dem angeblich drohenden Kulturverfall. Das gab es schon zu früheren Zeiten, und in nachfolgendem Video geht der Online Chef der ZEIT Wolfgang Blau in einer Keynote genau auf diese Ängste vor Wandel ein.
30 Minuten, die sich WIRKLICH lohnen.
Wir müssen uns immer mit neuen Techniken und deren Implikationen auf unseren Alltag auseinandersetzen. Das bedingt jede Technologie, die massiv in unseren Alltag eingreift. Aber deshalb die Technologie a priori abzulehnen bringt nicht weiter. Vielmehr muss sich jede Gesellschaft adaptieren, die Vorteile nutzen und die Gefahren und Nachteile abmildern.
Ich genieße den Umstand, nicht mehr wie früher teilweise Monate auf ein neues Buch warten zu müssen, eine Information mühsam suchen zu müssen sondern „Googlen“ zu können bzw. bei Amazon aus einem Füllhorn von Publikationen auswählen zu können.
Und diverse andere Techniken, vom Smartphone über Navigationssysteme, bis hin zu Heimvernetzung gestalten für mich das Leben von mir und meiner Familie deutlich leichter und angenehmer als noch vor Jahren. Es kommt darauf an, den Willen zum Wandel zu haben und aktiv zu sein. Wer nur beklagt, dass früher alles besser war (was so noch nie gestimmt hat), der wird früher oder später von der Entwicklung abgehängt.
Wer sich aber bewußt auf den Wandel einlässt, der wird erleben, dass vieles einfacher wird, manches gar nicht so schlimm und die paar wirklichen Gefahren wird er oder sie verstehen und bewältigen können.
Aktuell erlebt die Politik und die Medienlandschaft ihre Kulturrevolution. Und der, der sich darauf einläßt gewinnt, das zeigen Zeitungen wie die ZEIT oder Parteien wie die Piraten momentan deutlich.
Dabei geht es nie um eine unreflektierte Fortschrittsgläubigkeit aber das bewußte Auseinandersetzen mit Chancen wie Risiken birgt oft einen Vorsprung, der sich gerade für Unternehmen, die die Zeichen der Zeit frühzeitig erkennen zu einem entscheidenden Marktvorteil verstärken kann. Jede Technologie erlebt ihren Hype, dann den Abschwung aber wenn sich die Technologie auf Grund ihres Nutzen etablieren kann, hat der den entscheidenden Vorteil, der die Technologie bereits versteht. Deshalb rate ich sehr dazu, die Hypes zu beobachten, zu bewerten und im besten Fall zu verstehen zu versuchen, denn dann kann man schnell umsetzen, sollte aus dem Hype eine neue Basistechnologie oder ein gesellschaftlicher Trend (siehe Social Media) erwachsen.
Dabei ist eines wichtig, und da bietet gerade das Internet das Werkzeug quasi aus erster Hand, um die Möglichkeiten zu verstehen. Information direkt von der Quelle, keine aufbereiteten, politisch oder redaktionell angepassten Inhalte vor allem bei Studien und Forschung. Wer es wirklich wissen will, kann die Quelle nachlesen. Genau deshalb ist auch die Open Data Bewegung so wichtig. Nur wer freien Zugriff auf Information hat, unabhängig von beruflichem Stand oder finanziellen Mitteln kann auch objektiv urteilen.
Immer häufiger wird der meiner Ansicht nach völlig überladene Begriff der Work-Life-Balance in letzter Zeit in den Medien kritisch hinterfragt. So schrieb erst kürzlich die „Karrierebibel“:
Ich verwende in meinen Vorträgen zur Arbeitswelt der Zukunft schon seit längerem den Begriff der „Work-Life-Integration“. Denn das denken in den Dimensionen Arbeit und Privat halte ich für falsch und riskant. Balance finde ich meiner Ansicht nach nur, wenn ich mich stets in beiden Feldern nach Bedarf bewege und zwischen diesen variabel jonglieren kann. Auch ein Verschwimmen ist meiner Ansicht nach durchaus akzeptabel. Der grosse Irrtum in den meisten Diskussionen ist, dass jeder, der seinen Fokus auf die Arbeit legt gleich übertreibt. Das ist wahr, es gibt solche Menschen. Aber die haben ein Defizit, das nichts mit einem Mangel an Ausgleich zu tun hat sondern mit der Charaktereigenschaft, nicht nein sagen zu können. Und da wir immer noch in einer 9-17 Uhr Kultur leben, in der nur der ein Topleister ist, der dann auch noch Überstunden anhängt, ist die Gefahr der Ausbeutung hier sehr groß.
Davon müssen wir weg kommen, es müssen wieder mehr die Resultate zählen und REALISTISCHE Zielvorgaben. Deshalb ist neben der Work-Life-Integration auch in gewissem Rahmen ein Abschied vom alternativlosen Wachstumsdenken notwendig. Denn eines muss jedem klar sein. Nur ein zufriedener AUSGEGLICHENER Mitarbeiter kann auch Top Ergebnisse liefern. Wer unter Druck steht, macht zwangsläufig Fehler.
Wir müssen ein integratives Leben führen, in dem es möglich ist, eine Familie zu gründen UND in einem interessanten Beruf zu arbeiten. Und zwar OHNE eine Auszeit nehmen zu müssen. Technologisch sind wir schon lange so weit dank mobiler Endgeräte und schneller Datenleitungen. Aber in den Köpfen arbeiten wir immer noch wie im 19. Jahrhundert nach dem Muster Arbeit=Zeit. Wichtig ist das (Team-) Ergebnis. Und dass wir ein glückliches Leben führen, sei es im Privaten wie auch im Beruflichen. Das klingt nach Träumerei aber wer nicht träumt, der will auch nichts mehr verändern…
Schon ganz nah dran ist auch das Galaxy Tab 10.1 mit Tastaturdock. Es fehlt noch die Änderbarkeit des Bildwinkels und die Verwendung des Tablets als "Monitor zum Zuklappen".
Ich finde Tablets eine erstaunlich nützliche Sache. Da ist er, der berühmte Satz, der ein „aber“ geradezu herausfordert. Und ja, ich habe da ein großes ABER. Und zwar die Tatsache, daß Tablets keines der bisherigen Devices im Moment ersetzen können. Immer noch nutze ich auch Smartphone und Notebook, und eigentlich ist ab und zu auch noch der Netbook mit seinem handlichen Formfaktor angenehm.
Auftritt: Asus Transformer Prime. Das Konzept begeistert mich. Ich habe zum einen einen Netbook/Subnotebook, zum anderen aber, wenn ich den „Bildschirm“ abnehme auch ein Tablet.
Das ist meiner Ansicht nach die Zukunft: Die drei bislang getrennten Kategorien Tablet, Netbook und Notebook werden verschmelzen und zu einer Tabletbook Kategorie vereint, in der der Notebook mit allen üblichen Schnittstellen ebenso abgedeckt ist, wie das Tablet mit seiner hohen Portabilität. Und es wird hier dann auch ein neues OS geben, bzw. eine tiefgehende Weiterentwicklung der bisherigen Tablet OS. Denn bislang bietet jedes OS entweder eine Tablet geeignete Umgebung an oder die typische Notebook Umgebung. Noch bietet aber keines eine wirklich integrative Umgebung an, die BEIDES abdeckt.
Meine ideale Vision eines all in one Geräts bietet einen Dockingslot fürs Smartphone, parallel eine Tastatur und einen abnehmbaren Bildschirm. Alles modular integriert und einzeln upgradebar. Ich glaube zwar nicht, dass die Hersteller das so schnell realisieren werden, denn so können sie ja nur ein Gerät anstelle von dreien verkaufen, aber in weiterer Zukunft sehe ich das als die ideale Kombination. Und mit dem Asus Transfomer Prime gibt es jetzt den ersten Ausblick auf diese Vision.
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