Ich kündige (nicht)!

Jetzt ist es so weit. Morgen werde ich meine neue Stelle antreten. Im Bereich Online Marketing werde ich ein schon jetzt tolles Team mit meinen Skills rund um Social Media und Internet zu verstärken versuchen. Aber ich kündige nicht wirklich sondern wechsle nur. Vom Kreditwerk, der Tochter der Bausparkasse Schwäbisch Hall hin zur Mutter selbst.

Und dieser Schritt scheint mein Umfeld mehr zu verblüffen, als mich selbst. Ich gestehe, ich bin vom „Stallgeruch“ her ein Informatiker und nicht der prototypische Marketing Mensch. Aber das Thema hat mich schon immer fasziniert und mit Marketing, gerade im Bereich online habe ich mich schon lange beschäftigt. Jeder, der mich etwas näher auch privat kennt, weiß das.

Ich denke  persönlich, nichts kann im Moment spannender sein, als einem Unternehmen bei seinen Schritten in den sozialen Medien zu helfen. Auch wenn viele das Netz am liebsten für sich behalten würden. mit dem richtigen Geist, das glaube ich fest, kann man auch als Unternehmen einen spannenden Beitrag leisten. Dafür ist natürlich eine andere Denke notwendig, aber ich bin da Querdenker genug, um da „anders zu denken“.

Und für mich war es einfach die Gelegenheit, das zu tun, was ich in meinen Vorträgen zu „Arbeitswelt der Zukunft“ und ja, auch meinen Kindern immer sage. Sucht euch später einen Beruf, dem ihr mit Leidenschaft und Herzblut nachgeht. Wir alle arbeiten viel zu viel um etwas zu tun, was nicht unserer Leidenschaft entspricht. Insofern war für mich das ganze ein Wechsel von Leidenschaft (Softwareentwicklung) zu Leidenschaft (Internet Marketing, Social Media). Ich finde, man sollte neue Chancen nutzen, sich auch mal verändern, wenn sich die Gelegenheit bietet. Und dank toller Unterstützung war für mich weder die Entscheidung, mich zu bewerben noch das Thema und das Umfeld schwierig. Ab 1. Februar heißt es also: Tschüss Senior Software Engineer und Hallo Referent Online Marketing. Was mich erwartet? Ich ahne es, aber ich weiß es nicht. Da halte ich es mit dem schönen Gedicht von Robert Frost:

The Road Not Taken

Two roads diverged in a yellow wood,
And sorry I could not travel both
And be one traveler, long I stood
And looked down one as far as I could
To where it bent in the undergrowth;

Then took the other, as just as fair,
And having perhaps the better claim,
Because it was grassy and wanted wear;
Though as for that the passing there
Had worn them really about the same,

And both that morning equally lay
In leaves no step had trodden black.
Oh, I kept the first for another day!
Yet knowing how way leads on to way,
I doubted if I should ever come back.

I shall be telling this with a sigh
Somewhere ages and ages hence:
Two roads diverged in a wood, and I –
I took the one less traveled by,
And that has made all the difference.

Der nicht gegangene Weg

Zwei Wege trennten sich im fahlen Wald
und, weil ich nicht auf beiden konnte gehn
und einer bleiben, macht‘ ich lange Halt
und schaute auf des einen Wegs Gestalt,
soweit ich durch die Büsche konnte sehn.

Ging dann den andern – der, genauso schön,
den größer’n Anspruch hatte auf Gebrauch,
denn Gras wuchs drauf und brauchte Drübergehn –
obgleich die Wand’rer, muß ich schon gestehn,
gebrauchten einen wie den andern auch.

Sie lagen vor mir, beide gleich, zuhauf
mit Blättern, die kein Tritt noch aufgestört.
Ich hob mir einen Weg für später auf!
Doch Wege führ’n zu and’rer Wege Lauf:
Ich wußte wohl, daß keiner wiederkehrt.

Und seufzend werd‘ ich einmal sicherlich
es dort erzählen, wo die Zeit verweht:
Zwei Waldeswege trennten sich und ich –
ich ging und wählt‘ den stilleren für mich –
und das hat all mein Leben umgedreht.

Update: Seit heute ist auch mein Gastbeitrag beim Bausparfuchs Blog online 😉 Danke für die Einladung, mich vorzustellen.

 

Schlecker, Social Media und die Macht des Konsumenten

Ich möchte mir hier kein Urteil zur Causa Schlecker erlauben. Aber eins finde ich dennoch bemerkenswert. Immer wieder wurde mir gesagt, ach was, dieses Social Media mit seinen Shitstorms und Streisand Effekten hat doch in Wirklichkeit gar keinen Einfluß auf Unternehmen. Für mich ist spätestens seit der Insolvenz von Schlecker klar, dass dies nicht stimmt. Denn im Gegensatz zur Vergangenheit, in der man auch für Nachrichten reiner Konsument war und die Macht des einzelnen sich stark einschränkte, da eine Massenbewegung schwer organisierbar war, haben mir die neuen Social Media Plattformen eines gezeigt.

Der Kunde ist nicht mehr länger nur reiner Konsument. Und wer als Unternehmer, oder als Manager reines Gewinnstreben als Ultima Ratio vor das Wohlergehen der Mitarbeiter stellt, der wird in der neuen, der sozialer geprägten Welt schnell scheitern. Smartphones,die von Chinesen unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden, Drogeriemärkte, die mit ihren Mitarbeitern schlecht umgehen. Heute ist es möglich, die Botschaft weiträumig zu verbreiten. Natürlich bedeutet das nicht zwangsweise, dass jedes Vergehen gleich ans Licht kommt. Aber neben dem Produkt tritt immer mehr auch der ethisch moralische Aspekt in den Vordergrund. Geht das Unternehmen gut mit den Ressourcen um, mit seinen Mitarbeitern, mit der Gesellschaft?

Die Zeiten des reinen Strebens nach höheren Verkaufszahlen und mehr Gewinn nähern sich ihrem Ende. Nur wer auch ethisch handelt, wird in Zukunft Kunden längerfristig an sich binden. Denn auch Moral und Ethik werden mehr und mehr zu einem Merkmal, das einen Vorsprung vor der Konkurrenz bedeutet. Das beliebte Buzzword „Corporate Social Responsibility“ sollte nicht unterschätzt werden. Das hat zumindest mir auch die Causa Schlecker gezeigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Google+ als Facebook Killer? Das ist zu kurz gegriffen. Ich nutze die „Datenkrake“ gern

Google der Facebook Killer? Mag sein, dass viele von Facebook zu Google abwandern werden. Aber Google ist für mein Gefühl weit mehr. Geht man den Migrationsweg zu Google+ konsequent, und vergisst man zunächst mal die Bedenkenträger mit ihrer Datensammelpsychose, so ist für mich Google+ wieder zu einer zentralen Einstiegsstelle und zu meiner Arbeitsplattform im Netz geworden. Schon lange nutze ich Google Reader, um mich über die aktuellen Themen des Netzes auf dem Laufenden zu halten, arbeite intensiv mit Google Docs und Google Mail und jetzt migriert mein soziales Netz, und auch wenn das etwas überheblich klinge mag, vor allem die „wertvollen Kontakte“ zu Google+. Dank des Google+Twitter und Google+Facebook Plugins für Chrome, bleibe ich dennoch auch über meine Communities auf Facebook und Twitter auf dem Laufenden. Dank Android und dessen Synchronisationsmöglichkeiten habe ich meine Terminplanung komplett auf Google Calendar umgestellt, so daß meine Familie immer weiß, wo ich wann beruflich erreichbar bin und wir private und berufliche Termine perfekt koordinieren können. Und ein Backup unserer wichtigen Familienfotos liegt als privates Album bei Picasa.

Mein Büro liegt schon seit längerem in der (Google-) cloud.

 

Warum ich alles so zentralisiere? Warum ich mich in die „Fänge“ von Google begebe?

Weil ich Service erwarte, und zwar für all meine Bedürfnisse. So umfassend, wie das Google jetzt dank Google+ als weitere Erweiterung schafft, finde ich das nirgendwo sonst im Netz. Und wer mich jetzt dafür verdammt, der sollte mal hinterfragen, ob nicht jeder Microsoft Nutzer sich auch „in die Fänge“ von Microsoft, jeder Apple Nutzer nicht in die Klauen von Steve begibt? Ich denke, das tun wir nicht. Stets habe ich auch lokale Backups auf Festplatte, so daß ich, sollte mir der Dienst doch zu bedenklich erscheinen, dort weg. (Wer seine Daten nicht selbstverantwortlich sichert, hat meiner Ansicht nach sowieso noch nicht begriffen, wie man sicher und datenerhaltend im Netz arbeitet)

Selbst mein WLan ist mobil.

Aber ich sage, Google hat dasselbe Problem wie McDonalds. Alle schimpfen, aber wegen der hohen öffentlichen Aufmerksamkeit kann sich Google viel weniger schwerwiegende Fehler leisten, als andere Dienste.

Ich für meinen Teil habe dank der Dienste von Google viele  Aspekte meiner Arbeit im Netz optimiert, verbringe paradoxerweise oft gar weniger Zeit im Netz, weil ich mit den diversen Tools verschiedenste Prozesse automatisieren kann.

Google+ ist ein weiterer Teil, der für mich die Arbeit im Netz extrem erleichtert. Sollten die vermuteten Businessfunktionen wie Dashboard etc. tatsächlich kommen, dann noch einen Tick mehr.

Sorry, wenn ich nicht auf Google die Datenkrake bashe. Für mich stellt Google Dienste zur Verfügung, die meine Arbeit erleichtern. That’s what counts for me.

Rezension zu „Das Social Media Marketing Buch“ aus dem O’Reilly Verlag

O’Reilly Verlag, 248 Seiten
ISBN: 9783897216570

Autor: Dan Zarella

Deutsche Bearbeitung: Karen Heidl

 

 

 

 

 

Dank bloggdeinbuch.de und dem O’Reilly Verlag kann ich das Social Media Marketing Buch rezensieren.

Der erste Eindruck, der ins Auge fällt: Ungewohntes Format. Das Buch ist breiter als Hoch, Softcover und mit knapp 240  Seiten noch in die Kategorie „angenehmer Leseumfang“ einzuordnen.

Zielsetzung des Buches ist, dem Leser einen Überblick über die unter dem Oberbegriff „Social Media“ verfügbaren Plattformen mit den jeweiligen Zielgruppen, Umgangsformen und Möglichkeiten für das Marketing zu bieten. Die einzelnen Kapitel folgen einem ähnlichen Aufbau. Zunächst wird die Plattform beschrieben, dann aufgezeigt, wie man selbst auf der Plattform Content bereitstellen bzw. sich im Medium bewegen kann und schließlich werden noch ein paar Fallstricke und Besonderheiten erwähnt. Das ganze wird abgeschlossen durch eine Aufzählung der wichtigsten Tipps auf einen Blick, die es sehr schnell ermöglicht, nochmal zu reflektieren, was bei der entsprechenden Plattform zu berücksichtigen ist.

Als beschriebene Plattformen werden vorgestellt:

  • Bloggen
  • Twitter und Microblogging
  • Social Networking
  • Mediasharing
  • Social News und Bookmarking
  • Verbraucherportale
  • Foren

und zum Abschluss finden sich noch ein Kapitel über Strategien für den Social Media Auftritt und ein Kapitel über die Möglichkeiten der Erfolgskontrolle.

Der Autor Dan Zarella ist hauptberuflich Inbound-Marketing Manager bei dem US-Unternehmen HubSpot, was sich in den Hauptbeispielen, die im Buch aufgeführt werden niederschlägt. Nichts desto trotz ist es Karen Heidl, die für die deutsche Übersetzung verantwortlich zeichnet gelungen, das Buch an die Bedürfnisse der deutschen Leser anzupassen, sei es durch „eindeutschen“ der Beispiele oder ergänzende Informationen zu den deutschen Plattformen wie Xing oder der VZ Gruppe.

Dan Zarrella schreibt in einem flüssigen, nicht zu technischen Stil und Karen Heidl ist es gelungen, auch in der deutschen Übersetzung den Text flüssig und verständlich umzusetzen.

„Das Social Media Marketing Buch“ versteht sich nicht als allumfassendes Fachbuch, sondern eher als Einführung in die Thematik, mit der Zielsetzung, den Leser an die verschiedenen Plattformen und Möglichkeiten heranzuführen. Sehr schön sind hier die jedes Kapitel abschließenden „Wichtigsten Tipps auf einen Blick“, die einen schnellen Überblick vermitteln.

Insgesamt finde ich das Buch sehr gelungen, alleine mir fehlt, auch im Hinblick auf die doch recht sicherheitskritische deutsche Klientel ein Abschnitt über Datenschutz und Sicherheitsrisiken. Das wäre ein gelungener Abschluss des Buches gewesen, das sonst die Themengebiete gut abdeckt. Die Aspekte des Datenschutzes und der Sicherheitsproblematiken verschiedener Netzwerke tauchen zwar gelegentlich innerhalb der einzelnen Kapitel zu den Plattformen auf, werden aber nicht ausführlicher erklärt.

Nett wäre auch ein Kapitel über die mobilen Aspekte der sozialen Netze gewesen. Gerade solche Dienste wie Foursquare, Gowalla oder Google Latitude geben der ganzen Thematik Social Media nochmals ein anderes Gewicht, da sie und die dafür eingesetzten mobilen Endgeräte quasi jeden Nutzer permanent online erscheinen lassen und damit auch für das Marketing noch einige weitere ortsbezogene Aspekte mit ins Spiel bringen.

 

Mein Fazit: Für alle, die in die Thematik Social Media entweder aus beruflichen oder privaten Gründen einsteigen wollen ein sehr gelungenes Starterbuch. Wer sich schon aktiv in den sozialen Medien bewegt wird wenig neues finden.

Allerdings lohnt sich auch für den versierten Social Media Nutzer ein Blick ins Verlagsprogramm von O’Reilly, da es dort auch weiterführende Literatur zu den verschiedenen Teilaspekten gibt. Als Einstieg ist Das Social Media Marketing Buch aber durchaus geeignet.

Daher 3 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für den Social Media Neuling.
[xrr rating=3/5]

 

Und nochmals mein Dank an den  O’Reilly Verlag und bloggdeinbuch.de für die Möglichkeit, dieses Buch zu rezensieren.

 

 



Social Media Spionage oder: Netz bööööse, Menschen guuuuuut ? FUD reloaded.

Manchmal wundere ich mich über Artikel in der ZEIT. Meist schätze ich die Wochenzeitung für ihre dezidierte und gut recherchierte journalistische Arbeit, die auch mal konträre Standpunkte präsentiert. Aber im Artikel: „Falsche Freunde“ hat man doch gehörig danebengegriffen. Dort wird behauptet, die sozialen Netze eigneten sich hervorragend zur Spionage und Unternehmen sperrten diese Dienste genau aus dieser Angst vor Spionage. Das ist extrem kurzsichtig gedacht.

Machen wir doch zunächst mal das technologische Fass auf: Tablets, Netbooks und Smartphones finden immer weitere Verbreitung. Selbst ganz einfache Mobiltelefone besitzen bereits einen Internet Zugang. Wollte ein Unternehmen hier konsequent sein, müsste es jegliche privaten Kommunikationsgeräte am Eingang abnehmen. Und am besten auch noch Aktentaschen, persönliche Kleidung. Leibesvisitationen wären dann auch angebracht. So bekäme  man völlig sichere und <ironie> hochmotivierte </ironie> Mitarbeiter.

Zum anderen. Was ist mit dem privaten Internetzugang zu hause? Wird dort dann ein Firmenscanner einegerichtet, damit ja niemand privat dort etwas über die Firma sagt? Was ist mit Telefon privat, was mit der Kneipe?  Ich denke, nach ein zwei Bierchen oder Glas Wein ist manche  Zunge gelöster als im Büro, wo man in einem professionellen Umfeld professionell arbeitet.

Es ist doch schlichtweg so: Wer etwas ausspionieren will, der schafft das, wer etwas verraten will, ebenso. Statt zu versuchen durch immer mehr Kontrolle mehr Sicherheit aber immer weniger Motivation zu produzieren (wer glaubt, er wird überwacht, arbeitet auch nur noch so. Überwachung ist ein idealer Weg, Mitarbeiter zum Dienst nach Vorschrift zu bringen).

Wichtiger wäre es, eine Unternehmenskultur zu schaffen,  in der sich Mitarbeiter dem Unternehmen verbunden fühlen, in dem sie gerne arbeiten und loyal sind. Das hat aber mit weichen Faktoren zu tun, die sich weder mit Geld erkaufen lassen, noch direkt eine Rendite abwerfen. Dazu gehören eine wirklich ernst gemeinte Work Life Balance (echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf), ein Umfeld, das den Mitarbeitern auch das Gefühl gibt, als Mensch gesehen zu werden, sich einbringen zu können und etwas wichtiges zu leisten. Ja, auch eine gute Vergütung, die dem Mitarbeiter eine gewisse finanzielle Sicherheit gibt, denn oft ist auch hier ein Ansatzpunkt. Jemand, der permanent in Angst vor Kündigung und/oder sozialem Abstieg lebt, wird jede scheinbare weitere Absicherung dankend annehmen. Und letzlich, eine Form der Spionage darf auch nicht vergessen werden. Fluktuation. Jeder Mitarbeiter, den ich verliere, nimmt sein Wissen mit und setzt es willentlich oder unbewußt bei seinem neuen Arbeitgeber mit ein.

Tut mir leid lieber Autor des Artikels in der ZEIT. Mag  ja sein, dass auch Social Media für Spionage genutzt werden. Aber daraus ein Bedrohungsszenario zu konstruieren und die Sperren der Konzerne zu rechtfertigen ist extrem kurzsichtig gedacht.  Dann sollte man am besten dieses ganze böse Internet abschaffen. Und jedem Mitarbeiter den Rat geben „Sprich ja nicht mit fremden Menschen“.

Oder in einen Satz zusammengefasst: Man kann Spionage nicht verhindern, aber man kann die Motivation herunterschrauben.

 

re:publica Tag 2, Bloggers Notes

Heute morgen #webicity Frühstück unter mit vielen anderen Social Media Geeks, Experten, Usern, Technikleuten zum Thema Social Media im Unternehmen. Viele neue Erkenntnisse und gute neue Kontakte. Dann wieder rein in die Sessions, beginnend mit Social Media Measuring, was allerdings komplett überlaufen war, dafür aber umso kontroverser. Hier die ersten Notizen. Auch für Tag 2 gilt. Erst findet ihr hier meine „Raw notes“ die ihr verwenden dürft, wie auch immer ihr wollt. Ich werde selbst nach der re:publica dann nochmal zusammenfassend meine Erkenntnisse und Kommentare zu einzelnen Sessions posten.

Also los, here is the raw stream of information:

Vortrag 1: Social Media Measurements – AG Social Media

Social Media wird mit Indikatoren gemessen (noch), die gar nicht zum Medium passen.
Werbung in Social Media ist eigentlich keine Werbung, oder darf keine sein.
Menschen sind auf Produktforen, weil das Produkt sie interessiert.

Währung des Social Media, entwickelt durch Social Media AG sm-ag.de
Kontakt wird in Deutschland anders gemessen als im Rest der Welt. Zählpixel der IVW… Grundlage der Währung aber komplett kontraproduktiv für Social Media.
Telefoninterviews helfen noch gerade so für grobe Measurements aber heruntergebrochen auf Content wird es sehr problematisch. Social Media ist in dieser Beziehung zu granular, es interessiert z.B. die Reichweite eines einzelnen Posts.
Panels als Weg für Measurements.
Reichweite der Seite durch Pixels. Danach aber, Reichweite in der Konversation. Wird gepostet und geantwortet? reichweite zweiter Ordnung….
Das wichtige ist die Beobachtung der Kommunikation, nicht des Postings an sich.
Messung des Wertes der Person in Social Media.. Bin ich ein Influencer???

Jetzt heisse Diskussion wie zum Beispiel viel negativer Zugriff noch sinnvoll bewertet werden kann.

Vortrag 2: Wir sind Urheber Till Kreutzer

Die Mehrheit im Saal hält das aktuelle Urheberrecht nicht mehr für geeignet, der Referent auch. Die Digitalisierung und das Internet haben die Anforderungen grundlegend verändert.

Kreativität verändert sich in Richtung einer Remix Culture

Kreativität entsteht heute mehr und mehr auf Grundlage schon existierender Schöpfung

Fremde Werke als Basis für etwas neues.

Alle kreativen Inhalte ständig und überall verfügbar.

Es entstehen völlig neue kreative Techniken und alte werden weiterentwickelt

All rights reserved widerspricht dem Remixing Prinzip

Wir verändern Kreativität weg von der individuellen hin zur kollektiven Kreativität. Das Schaffen eines Werkes wandelt sich vom one to many zu einem many to many. Alle machen mit…

Die neue Generation nutzt, was verfügbar, dass es rechliche Konventionen gibt, wird nicht verstanden und/oder nicht akzeptiert, dadurch massenhafte Verstöße. Nicht befolgte Rechte sind aber kontraproduktiv und insofern überholt.

Nach Kreutzer steht das Urheberrecht vor einem Kollaps und muss eu gedacht werden. Anstelle grosser Reform nur kleine Kosmetik

Im Prinzip stehen wir im Moment an der Position „Urheber sind Verbrecher“ nicht Raubkopierer sind Verbrecher“

Wer kreativ tätig wird, begeht meist Urheberrechtsverletzungen, wenn er veröffentlichn will.

Beispiele:

Campbell Dosen von Andy Warhol….
Ebenson Mickey Mouse

Bunnies do Scream von Misterlingo

Sampling von Musik verschwand wegen einer Urheberrechtsklage…

Das geltende Urheberrecht trägt den gesellschaftlichen Wandlungen nicht ausreichend Rechnung

Das Recht ist zu kompliziert, setzt zu viele Hürden.

Das widerspricht den Interessen der Allgemeinheit, der Infovermittler und der Urheber selbst.

Das Gros der Urheber profitiert überhaupt nicht von einer Ausweitung des Urheberrechts. Die meisten Urheber übertragen ihre Rechte sowieso an einen Verwerter.

Die einzigen, die vom aktuellen Urheberrecht profitieren, sind die Verwerter NICHT die Urheber!!!!!!

Wir brauchen ein Urhebervertragsrecht um die echten Urheber zu schützen und den Zwang zur Abtretung der Urheberschaft abzumildern.

Behauptung, Urheberrecht schafft Anreiz zum kreativen Schaffen ist widerlegt. Sie Open Source, Social Media, Web 2.0

Der Schutz von Geschäftsmodellen ist NICHT Aufgabe des Urheberrechts!!

Wir brauche endlich eine Debatte um ein gänzlich neues Urheberrecht. Wir alle sind Urheber und daher eine Anpassung

Handlungsempfehlungen:

Legalisierung von digitalen Kulturpraktiken der remix Culture durch neue Richtlinie auf eu Ebene

Orientierung an der amerikanischen „Fair Use Doctrin“

Perspektivisch. Die Fehler sind systemimanent, wir brauchen einen ganz neuen Ansatz!

Schaffung eines regulatorischen Rahmens, der alle Interessen gleichwertig berücksichtigt.

Verwerter UND Urheber müssen gleichberechtig sein!

Vortrag 3: Daniel Domscheit Berg: Openleaks

(Wikileaks reloaded)

Whistleblowing has great social potential, and it is needed more than ever cause many things happen in secrecy but we need to know.
But it is more than just cablegate. Its not only about big releases but even more the small ones. Corruption in small towns, small cooperations are as important as the big ones…

It is a very responsible topic to deal with

Cause you have raw information without an editorial process so you have to make sure it is authentic AND true.

This dictates the rules…..

Thus it requires a lot of ressources with ethics, standards, expertise and scalability

The important thing, the ressources are available now!!

We have to use them efficient, not reinvent the wheel.

Basic Lessons:
Leaks require context!
Its not our community it is the normal tv watcher that needs to know.
We need projects to join in and spread the word. But they face the exclusivity dilemma, they only publish if they do it exclusive.

The distribution of leaks is just a service. No political agenda no target to reach. Just a delivery service.

The service must be neutral as much as possible.

Power corrupts so we need standards, clear roles and responsibilities.

Such an endeavour requires basic funding…..

OpenLeaks offers something similar to a digital dropbox, you can an anonymously deliver data.

It must provide security for the source as well as the partners

NGOs, media and alike entities must have access to it unrelated to the financial ressources they have.

The problem is about the operational costs

So the idea is shifting part of the costs to the cooperating partners.

Openleaks creates a community of entities with sometimes conflicting interests.

The idea is providing basic security but also synergy effects

The toolbox provided consists of

secure document submission system
flexibly adaptible to the needs of partners
Synergy by sharing documents within the system
as decided by source

Tools for secure document screening, verification and analysis
and collaboration

read/write for partners to receive and publish
read only for some more to publish

OpenLeaks will enable anonymous sources to submit info secuerly to about 100 different orgas.

50:50 split of partners and ngos.
Document flow and distribution can be defined by the source.

The alpha will be launched with our first set of six partners

The public will have a say in the final partners compilation Openleaks wants to work with partners the community trusts.

Vortrag 4:
Some news about flattr
Flattr in different languages
you will be able to flattr anything in may

You can directly flattr but it will stay anonymous

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Nachmittag
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Vortrag 5 Gunter Dueck Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem

Der Vortrag ist eigentlich fast nicht notierbar, da eine amüsante Tour de Force durch diverse Themen.

Aber er beginnt mit Themen rund um Copyright, als „Opfer“ allerdings nicht ernsthaft

Das wertvolle könnte im Internet stecken und nicht in unserem Kopf (Wissen ausgelagert)

In Sackbahnhöfen gibts wenigstens Internet

Die Wohngebiete ohne Internet werden unattraktiv, ebenso die Wohngebiete

Wir brauchen nicht MBit sondern jetzt schon #GBit damit die neuen Techniken überhaupt implementiert werden können.

Infrastrukturen des Staates

Bankberater: Ich will diesen Aktienfond…. Aber wir haben nen hauseigenen

Industrialisierung der Berufe
„IQ“ ist im Internet!

Wissen wir mehr als ein „frisch Gesurfter“?

Industrialisierung der Dienstleistungen kostet gute Jobs

Wanted: Professionals mit EQ, Energie, Verkaufstalent, Sinn für Sinn und Attraktivität, Liebe zum Kunden

Flachbildschirmrückseitenberatung

Die Welt scheidet sich in Professioals und Unprofessionals

Lehrer müssen in Zukunft nicht mehr Kästchenrechnen sondern Pädagogik können…

Wir brauchen keine normale „Amateuerintelligenz“ mehr.
Die neuen Intelligenzen werden wichtiger.

Maximal 1/3 ist professionell. Es liegt daran, dass sie sich „komisch benehmen“.

Das nächste Zeitalter geht nicht mehr um Wissen sondern um andere Skills.
Professionalisierung bedeutet „Persoenlichkeitserziehung!!“

Wir sind der neue „Durchschnitt“ wir müssen die Führung übernehmen!!

Vortrag 6: Panel Medienkompetenz

Lernen für die Gesellschaft der Zukunft

Gute Diskussion aber eigentlich waren nur moderne Lehrer da und nicht diejenigen, die eigentlich gehört hätten werden müssen.

Vortrag 7: Übermorgen.tv

Der Sixtus präsentiert die neue Konzepte des ZDF wie der Elektrische Reporter reloaded.

Der elektrische Reporter war ein Konzept, um aus der Unterhaltung mit intelligenten Menschen einen Beruf zu machen.

der Reporter ist unter der creative commons license… Remixing wenn nicht kommerziell ist erlaubt.

Netzpolitik, Kultur etc. wird eingehen in den elektrischen Reporter

Hyperland und elektrischer Reporter bestehen weiter. Hyperland als Blog der Heute Seite.

Elektrischer Reporter auf ZDF Info, im Blog, im Netz, auf YouTube

Der elektrische Reporter / ZDF Kulturkanal wird ihn in „Marker“ einbauen.

Das kleine Fernsehspiel, neues Projekt: Wer rettet Dina Foxx als crossmediales Format über alle Medienkanäle hinweg.

Leider viel Werbung, wenig Diskussion eher Werbung zu den neuen Formaten.

Abends dann noch mit dem Taxi zur Invite only : NetSchelterhaus Tech Influencer Party ins Sage Restaurant. Ausgesprochen delikates Essen, sehr gute Gespräche und neue Kontakte. Danke Sascha für das Soziale der Media 😉 Für die Hin- und Rückfahrt nutzte ich Taxis, die ich mit der neu für Berlin verfügbaren App MyTaxi buchte, einer App, über die ich morgen nochmals getrennt bloggen werde.

OpenLeaks will enable anonymous sources to submit info secuerly to about 100 different orgas.

50:50 split of partners and ngos.
Document flow and distribution can be defined by the source.

The alpha will be launched with our first set of six partners

The public will have a say in the final partners compilation Openleaks wants to work with partners the community trusts.

Vortrag 4:
Some news about flattr
Flattr in different languages
you will be able to flattr anything in may

You can directly flattr but it will stay anonymous

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Nachmittag
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Vortrag 5 Gunter Dueck Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem

Der Vortrag ist eigentlich fast nicht notierbar, da eine amüsante Tour de Force durch diverse Themen.

Aber er beginnt mit Themen rund um Copyright, als „Opfer“ allerdings nicht ernsthaft

Das wertvolle könnte im Internet stecken und nicht in unserem Kopf (Wissen ausgelagert)

In Sackbahnhöfen gibts wenigstens Internet

Die Wohngebiete ohne Internet werden unattraktiv, ebenso die Wohngebiete

Wir brauchen nicht MBit sondern jetzt schon #GBit damit die neuen Techniken überhaupt implementiert werden können.

Infrastrukturen des Staates

Bankberater: Ich will diesen Aktienfond…. Aber wir haben nen hauseigenen

Industrialisierung der Berufe
„IQ“ ist im Internet!

Wissen wir mehr als ein „frisch Gesurfter“?

Industrialisierung der Dienstleistungen kostet gute Jobs

Wanted: Professionals mit EQ, Energie, Verkaufstalent, Sinn für Sinn und Attraktivität, Liebe zum Kunden

Flachbildschirmrückseitenberatung

Die Welt scheidet sich in Professioals und Unprofessionals

Lehrer müssen in Zukunft nicht mehr Kästchenrechnen sondern Pädagogik können…

Wir brauchen keine normale „Amateuerintelligenz“ mehr.
Die neuen Intelligenzen werden wichtiger.

Maximal 1/3 ist professionell. Es liegt daran, dass sie sich „komisch benehmen“.

Das nächste Zeitalter geht nicht mehr um Wissen sondern um andere Skills.
Professionalisierung bedeutet „Persoenlichkeitserziehung!!“

Wir sind der neue „Durchschnitt“ wir müssen die Führung übernehmen!!

Vortrag 6: Panel Medienkompetenz

Lernen für die Gesellschaft der Zukunft

Gute Diskussion aber eigentlich waren nur moderne Lehrer da und nicht diejenigen, die eigentlich gehört hätten werden müssen.

Vortrag 7: Übermorgen.tv

Der Sixtus präsentiert die neue Konzepte des ZDF wie der Elektrische Reporter reloaded.

Der elektrische Reporter war ein Konzept, um aus der Unterhaltung mit intelligenten Menschen einen Beruf zu machen.

der Reporter ist unter der creative commons license… Remixing wenn nicht kommerziell ist erlaubt.

Netzpolitik, Kultur etc. wird eingehen in den elektrischen Reporter

Hyperland und elektrischer Reporter bestehen weiter. Hyperland als Blog der Heute Seite.

Elektrischer Reporter auf ZDF Info, im Blog, im Netz, auf YouTube

Der elektrische Reporter / ZDF Kulturkanal wird ihn in „Marker“ einbauen.

Das kleine Fernsehspiel, neues Projekt: Wer rettet Dina Foxx als crossmediales Format über alle Medienkanäle hinweg.

Leider viel Werbung, wenig Diskussion eher Werbung zu den neuen Formaten.

Abends dann noch mit dem Taxi zur Invite only : NetSchelterhaus Tech Influencer Party ins Sage Restaurant. Ausgesprochen delikates Essen, sehr gute Gespräche und neue Kontakte. Danke Sascha für das Soziale der Media 😉 Für die Hin- und Rückfahrt nutzte ich Taxis, die ich mit der neu für Berlin verfügbaren App MyTaxi buchte, einer App, über die ich morgen nochmals getrennt bloggen werde.

Betriebsräte und Social Media, zwei Welten treffen aufeinander

Enterprise 2.0 : Wie man IT und Betriebsrat gewinnt titelt ibusiness. Da würde ich gegen halten. Im Moment so gut wie gar nicht.
Vielen Betriebsräten ist das ganze Konzept von Social Media wider erwarten sehr fremd. Es geht um Teilen um Infoaustausch jenseits von Rollen und Titeln. Aber gerade da haben viele Betriebsräte offensichtlich Schwierigkeiten. Was, wenn der Mitarbeiter a in sein Profil Skills stellt, die ihn zum Keyplayer machen. Was passiert dann mit den Mitarbeitern C-X ?
Und wer bestimmt, was der Mitarbeiter denn überhaupt online stellen darf?
Ähnlich mancher Führungsebene haben oft auch Betriebsräte echte Probleme mit dem Konzept der Selbstverantwortung. Wie oft habe ich den für mich geradezu irrsinnigen Spruch gehört: „Wir müssen die Mitarbeiter vor sich selbst schützen“. Da sage ich nur: Wie bitte? Jetzt bestimmen andere darüber, was ich von mir preisgebe, wie ich mich beruflich vermarkte? Dabei geht es dem Betriebsrat doch schon längst ähnlich wie den gesamten Managementbereichen. Wenn es verboten oder kontrolliert wird, geschieht es halt außerhalb der Firma, oder zumindest via Smartphone außerhalb der Firmen-IT.
Viele Mitarbeiter, die soziale Netzwerke auch für die Arbeit nutzen haben längst erkannt, dass sie dadurch effektiver an relevante Informationen kommen, schneller Hilfe finden und sich schlichtweg einfacher und effektiver vernetzen können.

Anstatt sich gegen die neuen Techniken mangels Wissen aufzulehnen und sie generell abzulehnen ist es längst an der Zeit, neben den Gefahren, auch die großen Nutzerpotentiale zu finden. Gerade Betriebsräte sollten wissen, dass Vernetzung das A und O ist. Entweder sie agieren zusammen mit Firmenleitung und Mitarbeitern mit einer positiven Grundhaltung, oder sie werden immer mehr abgehängt.
Die Aussagen die Gewerkschaften wie Verdi zu Urheberrecht und Datenschutz getätigt haben zeigen, dass es noch viel Aufklärungsarbeit bedarf, bis auch die Betriebsräte die Potentiale sozialer Netzwerke erkennen.
Wir sollten uns mehr darauf fokussieren, die Gefahren zu minimieren, anstelle eine ganze Technologie abzulehnen.

Vielleicht ist es aber auch die Grundsorge vor dem Kontrollverlust. Wenn der Mitarbeiter plötzlich selbst bestimmt, wie er im Internet agiert, wie er sich präsentiert und wie er das Netz nutzt, dann braucht er die Kontrollinstanz dort ja nicht mehr oder viel schlimmer organisiert und informiert sich an den per definitionem gesetzten „Fachleuten“ vorbei. So verlieren die Kopfmonopole ihre Bedeutung. Und das kann mehr schmerzen als jeglicher anderer Verlust an Einfluss.

Man sieht, auch hier ist es weniger eine Frage der Technologie als vielmehr ein Kulturwandel der Institutionen, der durch Social Networking bedingt wird. Die Technik ist nur Mittel zum Zweck. Aber eine Kultur des Tauschs, des „Sharing“ muss sich etablieren, damit die Technik auch genutzt wird. Starre Hierarchien und gestriges bürokratisches Denken machen Social Media Initiativen schon im Ansatz kaputt. Nur wenn „Social Media“ auch gelebt UND erlaubt wird, kann sich die Kultur etablieren und zu einem Gewinn für beide Seiten führen.

Der Bausparfuchs ist wieder daheim, aber die Geschichte geht weiter.

Spannend war 2010. Nicht nur für mich, auch für meinen Arbeitgeber, dessen Markenfigur, der @bausparfuchs sich auf eine Reise durch Deutschland begab. Gestützt von einer kreativen Agentur und einigen bereits Social Media affinen Kollegen war der Fuchs sowohl auf Twitter, als auch auf Facebook und in seinem eigenen Blog http://www.bausparfuchs.de. Und ich finde, das ganze war für einen ersten Schritt sehr erfolgreich! Jetzt soll es aber weitergehen. Und dafür werden jetzt auch die Leser des Blogs aufgerufen sein, neue Themen vorzuschlagen, rund ums Haus, ums Bauen, einfach um Themen, die den Fuchs interessieren könnten. War 2010 schon spannend, so würde ich sagen: 2011 brechen wir endgültig auf. Ich bin gespannt, und freue mich, daß ich auch 2011 in dem Team dem Fuchs bei seinem Weg durch die sozialen Medien helfen darf.
Es ist, das habe ich 2010 gelernt, wahrlich nicht leicht, als Unternehmen ehrlich, glaubwürdig und spannend in den sozialen Medien aufzutreten. Aber ich finde, der erste Schritt ist sehr gut gelungen. Und jetzt kommts auch ein bisschen drauf an, was die Community zurückgibt.

Ich hab auf jeden Fall intensiv auch mal die „andere Seite“ kennengelernt, gelernt was für Herausforderungen, für Fragen, für Probleme sich stellen, wenn man eben nicht als Privatperson sondern als Unternehmen ins Social Media Zeitalter aufbricht.

2011 könnte ein ganz schön ausgefuchstes Jahr werden 😉