2013 wird das Jahr der Smartphonemarkt-Konsolidierung

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Ist die Smartwatch das nächste große Ding?

Selten aber doch bei bestimmten Themen wage auch ich mal eine Prognose. So jetzt bezüglich des Smartphone Marktes.

Nachdem wir in den letzten Jahren immer neue Smartphones mit immer spannenderen Formfaktoren oder Features gesehen haben, wage ich die Prognose, dass wir 2013 eine Sättigung erleben werden. Warum ich das vermute? Das liegt vor allem daran, in welchen Bereichen im Moment Innovation beobachtet wird und passiert.

Immer dann, wenn eine neue Technik auftaucht, muss zwangsläufig eine andere „Federn“ lassen, was das Kundeninteresse angeht.

Gerade wenn man die aktuellen Smartphones betrachtet, sind sie zwar immer „besser“ als ihre Vorgänger, aber die Verbesserungen sind nicht mehr wirklich „erfahrbar“ . Das Brot und Butter Geschäft eines Smartphones, Kalender, Internet, Messenger, Social Media erfüllen auch die ein Jahr alten Geräte noch immer perfekt.

Dafür ranken sich die Diskussionen für die neuen Technologien um Google Glass und Smartwatches. Das muss nicht heißen, dass diese Techniken sich in naher Zukunft zum Massenmarkt entwickeln werden. Aber man sieht daran, dass die Aufmerksamkeit sich neuen potentiellen Märkten zuwendet.

Natürlich werden die Smartphones weiter verkauft werden. Aber wir sind bei einer Qualität aktueller Geräte angelangt, bei der es durchaus denkbar ist, eine Generation zu überspringen. Das alte tuts mittlerweile noch so gut, dass nicht immer gleich das nächste Gerät her muss. Aber andere Technologien geraten in den Fokus. Es bleibt spannend. Aber eher im Bezug darauf, was denn nun wirklich das „nächste große Ding“ wird.

Und die nächste Produktkategorie steht auch bereits vor einer Konsolidierung. Tablets werden meiner Ansicht nach in spätestens 1-2 Jahren eine ähnliche Konsolidierung erleben. Wachstum wird dann, wenn überhaupt hauptsächlich auf dem Markt der hybriden Tablets erreicht, die ab Werk ein Tastaturdock mitliefern.
Eine aktuelle nicht repräsentative Umfrage auf Facebook und Twitter ergab ein Durchschnittsalter der Smartphones meiner Follower von ca. 1 1/2 Jahren was ca. 6 Monate älter ist als bei meiner letzten Stichprobe.

Gamification beim Solarstrom, die Changers.com Idee.

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Meine Solarstromtankstelle

Ich bin ein Changer. Was das heißt? Nun, Solarenergie für das Aufladen meiner Devices nutze ich schon länger. Nun hat mich aber der Bausparfuchs auf eine neue Art der Energiegewinnung durch Solar hingewiesen. Dabei ist nicht das technische Prinzip die Neuerung sondern die soziale Komponente. Mit Changers.com ist eine Plattform gestartet, auf der ich meine Solarernte mit andern „teilen“ kann. Quasi Gamification für einen guten Zweck. Und für meine solare Ernte kann ich Badges ähnlich Foursquare aber auch „Preise“ gewinnen, sprich zum Beispiel Einkaufsgutscheine bei ökologische sinnvollen Unternehmen. Dabei erhält man für ein  Gramm eingesparten CO2s  einen Credit, der einen Gegenwert von 10 Cent hat. Und an dem Bonussystem beteiligen sich immer mehr Unternehmen. Zur Zeit z.B. Kinderfee.de, Kochzauber, DHL Go Green,Coffee Circle, Nextbike, Avocadostore.de und andere. 

Um zu starten benötige ich dafür das Starterkit, das aus einem Solarpanel mit Kabel und dem speziellen Akku besteht. Trick dieses Akkus ist, dass man ihn zwar sowohl mit Strom aus der Steckdose als auch mit Solarenergie laden kann. Aber der Akku erkennt, wann Solarstrom genutzt wird  und nur dieser wird zu meinem Energiekonto hinzugezählt.

Die Auswertung ist denkbar einfach. Im Moment für PC und MAC installiert man sich ein kleines Programm, das startet, sobald man den Akku mit dem beigelieferten Kabel anschließt (Micro USB an USB für die Techniker). Dann wird die Energieausbeute des Akkus ausgelesen und zu meinem Konto hochgeladen.

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Die Tankstelle wird neu befüllt mit frischem Solarstrom.

Als Zubehör gibt es noch ein Splitterkabel, damit man ein zweites Panel anschließen kann. Dieses kann ich all jenen anraten, die nicht immer mit direkter Sonne rechnen können. Ein Panel braucht schon direkte Sonne um sinnvoll zu laden, bei zwei Panels reicht auch ein sonniger Tag ohne direkte Sonne.

Alles in allem wie ich finde eine klasse Idee und wert, dass noch mehr Leute davon erfahren und mitmachen.

 

Euer Starterkit könnt ihr euch bei changers.com erwerben, es wird recht schnell geliefert. Ich empfehle gleich noch Splitter und zweites Panel dazuzukaufen.

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Ideal für unterwegs, damit hält das Smartphone deutlich länger durch.

Und dann los, lasst uns die Sonne unsere Devices laden.

 

 

Festgemauert in der Erden ist aber so was von out.

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Nicht auf dem Fernseher, sondern auf meinem Tablet habe ich mir vor kurzem Inglorious Bastards angesehen.

„Loewe liegt am Boden“ vermeldet vor kurzem die Wirtschaftswoche. Und das verwundert mich nicht. Wurde immer gebetsmühlenartig propagiert, der Arbeitnehmer der Zukunft müsse mobil sein, hat sich das nicht bewahrheitet.

Wohl aber eine andere Form der Mobilität. Die der Dinge um uns herum. Nachdem wir bislang stets den großen Fernseher im Wohnzimmer nutzten, wechselt nun ein letztes statisches Stück digitaler Einrichtung in den mobilen Bereich. Warum sollte das Smartphone Second Screen sein? Schon vor einiger Zeit habe ich darauf hingewiesen, dass für die junge Generation, so überhaupt noch relevant der Fernseher der Second Screen ist. Und warum brauche ich überhaupt noch einen statischen, großen, im Wohnzimmer fixierten Bildschirm, wenn ich doch alles auch auf Smartphone, Tablet oder Computer sehen kann. Und zwar wann und wo ich will.

Insofern nur eine konsequente Entwicklung, die nach Musik und Büchern nun das bewegte Bild und dessen Konsum grundlegend verändert.

Und wieder mal hat eine Branche das ganze Thema schlichtweg verschlafen, kommt jetzt mit Smart TV an den Markt, wo der typische Zuschauer mittlerweile viel mehr auf Smart Phone setzt.

Ich und das HTC One. Das könnte was werden mit uns

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Nun sind ein paar Tage ins Land gegangen und mein HTC One Testgerät von Simyo hat mich neben meinem Galaxy Note 2 den ganzen Tag begleitet.

Zeit für ein weiteres Fazit. Ich muss sagen, es gefällt mir. Sehr sogar. Das Gehäuse ist tatsächlich sehr gut gelungen, es liegt gut in der Hand und lediglich die Kühle des Aluminiums könnte den einen oder die andere stören. Die Performanz des Geräts lässt keine Wünsche offen.  Mehrere 3D Spiele, darunter Real Racing 3 und auch Spiderman, das ja wirklich einiges von der CPU fordert laufen sehr flüssig.

Schön auch, wie schnell das Gerät hochfährt, wenn es vollständig ausgeschaltet ist, da sind die Wartezeiten bei Samsung deutlich länger. Auch das Full HD Display mit 1080p, 468 PPI trägt zu den gestochen scharfen Bildern bei, die auch farblich bestechend wirken. Die Kamera hat einige wirklich nette Features zu bieten, und Filme lassen sich gar mit Full HD aufzeichnen.

Ich muss gestehen, auch wenn ich immer noch das große Display meines Galaxy Note 2 zu schätzen weiß, der Formfaktor 4.7 weiß, zu gefallen. Das Display ist groß genug, um auch kleinere Details gut darzustellen, es ist kontrastreich und durch die hohe Pixeldichte auch sehr scharf.

Für mich hat das Gerät nur noch zwei Defiizite, den fehlenden Wechselakku und keinen Slot für Micro SD Karten. Ansonsten muss ich neidlos eingestehen. Das HTC One schlägt für mich das Samsung Galaxy S4 deutlich, wer bei seinem Smartphone auch wert auf gelungenes Design legt, der sollte sich das HTC One auf alle Fälle ansehen.

Wie gut das Konzept des HTC One ankommt, kann ich täglich im Büro erkennen, wo jeder, der das Gerät sieht, es mal genauer unter die Lupe nehmen will und mir erst nach einiger Zeit unter anerkennendem Nicken und mit Kommentaren wie „schickes Teil“, „cool“ oder „gefällt mir“ wieder zurückgibt.

 

 

Smartphone Tarife: Nicht ohne ein Vergleichsportal

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Wer keine Datenflatrate hat, muss immer ein Auge auf den Verbrauch haben. Deshalb: Flatrate rules.

Es ist immer mehr eine Wissenschaft für sich, wenn man versucht, für sein Smartphone einen geeigneten Tarif zu finden. Hier sind Seiten wie handyflatrate-preisvergleich.de nicht nur hilfreich sondern eine dringende Empfehlung von mir. Der Dschungel an Tarifen und Kombinationsmöglichkeiten ist mittlerweile so dicht, dass man sich extrem schwer tut, ohne ein Portal auch nur einigermaßen den Überblick zu behalten.

Denn eines kann ich nur jedem empfehlen. Zumindest eine Datenflatrate MUSS sein, wenn man sich ein Smartphone anschafft. Gerade bei meinem Test mit dem HTC One bin ich froh, dass ich nicht permanent überlegen muss, ob ich online bin, ob ich im WLan arbeite oder im UMTS Netz. Genau genommen macht ein Smartphone nur wirklich Sinn, wenn eine Datenflat dabei ist. Die muss nicht hoch sein, vielen genügen 300 bis 500MB aber es muss gewährleistet sein, dass nach überschreiten dieser Grenze der Zugang gedrosselt wird und nicht plötzlich eine Zahlung per MByte einsetzt.

Man sollte sich also zunächst fragen: Was mache ich unterwegs? Wer nur Mails abruft und vielleicht ein oder zwei Mal in der Woche auch im Netz surft, für den reichen Flatrates mit inklusive Volumen um die 300MB, wer aber ernsthaft surfen möchte, oder auch mal das eine oder andere YouTube Video schauen, der sollte nicht unter 1GB starten. Welchen Anbieter man wählt, hängt zu einem Gutteil auch davon ab, wie gut das Netz in den Regionen ist, wo man voraussichtlich die meiste Zeit online sein will. Das heißt, nicht pauschal glauben, wenn es heißt, o2, vodafone, telekom, eplus wären in der eigenen Region nicht gut zu empfangen.

Es gilt, auf die Seite des Anbieters gehen und sich selbst ein Bild davon machen, oder Bekannte fragen, welchen Anbieter sie nutzen und wie zufrieden sie mit dem Datendurchsatz sind.

Ich persönlich nutze mittlerweile für die Familie eine Simyo Flat 100  mit 200MB Datenflat und 100 Freiminuten in alle deutschen Netze. SMS Flat gibts auch, aber die nutzen wir mittlerweile so gut wie gar nicht mehr.

 

Praxistest des ThumbsUp Touch Speakers von Megagadgets mit Near Field Audio

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Eine Box, auf die man das Smartphone nur legen muss, damit der Lautsprecher funktioniert? Kann das gehen?

Als Gadget Freak konnte ich hier einfach nicht widerstehen. Dankenswerterweise hat mir Megagadgets.de ein Gerät leihweise zur Verfügung gestellt, da ich einen echten Test durchführen wollte, wie denn nun so ein Gerät wirklich den Klang eines Smartphones verbessern kann.

Der Speaker ist sehr stylisch und kommt mit wenig Zubehör. Man kann den Lautsprecher mit drei AA Batterien betreiben, aber auch an ein USB Netzteil oder den Computer via USB anschließen. Schaltet man das Gerät ein, hat man drei Betriebsarten, An, Standby und aus. Beim Standby wird die Box aktiviert, sobald ein Smartphone auf sie gelegt wird.

Der Klang der Box ist sehr gut, natürlich nicht vergleichbar mit dem Sound einer Hifi Anlage aber gerade für unterwegs liefert die Box einen prima Klang.

Alles weitere könnt ihr euch in den nachfolgenden zwei Videos ansehen, in dem ich den Lautsprecher auspacke und einen Hörtest mit verschiedenen Smartphones und sogar Tablets mache.

Für mich ist die Box für den Preis von 39,95 € eine klare Kaufempfehlung, nicht nur wegen des Klangs, auch wegen des nicht zu unterschätzenden Geek-Faktors 😉

Update: Gerade noch festgestellt. Man kann sein Smartphone auch mit dem Display auf den Lautsprecher legen, die Audio Übertragung funktioniert dann auch. Damit brauche ich mein Note 2 nicht mehr aus der Hülle zu nehmen, um den Lautsprecher nutzen zu können. Ein weiteres nicht zu unterschätzendes plus.

 

 


 

 

 

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Die Box kann auch mit Netzteil oder am USB Port betrieben werden. Und Player, die nicht mit Auflegen funktionieren, kann man konventionell anschließen.
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Ohne das schützende Gummiband kommt die Box in elegantem Schwarz daher und ist sehr kompakt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die graue Gummierung schützt vor allem die Lautsprecher vor Beschädigung und ist vor allem für unterwegs sehr sinnvoll.
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Auch mit drei AA Batterien kann man die Box betreiben. Wie lange sie dann durchhält ist noch Sache eines weiteren Tests.

 

 

 

Über die Diskrepanz zwischen Technologe und Nutzer

Das neue Google Nexus 4 kommt auf den Markt. Für mich, der im Moment nach einem neuen Smartphone sucht zunächst ein Grund, sofort zuzuschlagen. Reines Android 4.2, schnelle OS Updates. Aber da ist ja noch das Samsung Note 2, der Nachfolger des legendären Note, das ich mir durchaus auch angeschafft hätte, hätte ich mich damals nicht, Vertreter der reinen Lehre für das Galaxy Nexus entschieden.

Nun denn, was solls denn sein. Ich schwanke, bin mir nicht mehr so sicher. Dann die Entscheidung. Aufhören mit dem Blick eines Technologen, anfangen damit, was ich mit dem Gerät TUN will.

Und dabei fällt mir auf, dass viele meiner bisherigen Technikentscheidungen vom Technologenstandpunkt aus richtig, aber oft in der täglichen Nutzung eher unglücklich waren.

So meine Entscheidung, ein 10.1 Tablet nutzen zu wollen. Eigentlich schöner Formfaktor. Aber auf Dauer stellte ich fest. Fürs Arbeiten zu wenig, fürs reine „Spielgerät“ zu viel. Also Gebrauchtmarkt in Anspruch genommen, abgestossen und weniger technologisch, mehr pragmatisch ein Asus Transformer angeschafft. Auch 10.1 Zoll aber mit Tastatur, die als Dock das ganze zum Subnotebook werden lässt. Jetzt zwar nicht unbedingt das Gerät, dass die  Technologenseele als das seligmachende empfiehlt, aber der reine Nutzer ist hochzufrieden.

Der Gedanke, der sich mir hier aufdrängt. Wie oft entscheiden wir nicht danach, was wir brauchen, sondern wovon wir meinen, dass wir damit in unserem Sozialisationsumfeld möglichst gut dastehen. Das Phänomen kennt wohl jeder zumindest beim Kauf eines PKW, so er oder sie sich nicht gänzlich von den einschlägigen Diskussionen abzukoppeln in der Lage ist.

Bestimmtes Produkt, bestimmtes Signal. Das ist ja auch das, worauf ein Großteil des Marketing basiert, bei Produkten, die sich oft in der reinen Ausstattung nur unwesentlich unterscheiden. Dennoch lohnt es sich bei so manch einer Anschaffung mal aus dem eigenen Sozialisationsumfeld hinauszutreten und mit dem Blick von außen auf den eigenen Bedart zu schauen.

Das kann Nerven und Zeit sparen. Auf jeden Fall bringt es einen in der Kaufentscheidung näher an das, was man später auch wirklich nutzt weil es nützlich für einen ist.

Meine Kaufentscheidung zumindest steht, und wird vermutlich einige überraschen. Aber das macht nix. Wieder eine Schublade gesprengt 😉 Und nein, es wird kein IPhone. So viel Sprengkraft hat die Entscheidung denn doch nicht.