Mit USB Port HDMI und Audioausgang wird mit dem Smartdock das Galaxy Note 2 zum vollwertigen PC.
Wir wissen alle mittlerweile, dass die neueste Smartphone Generation die Performanz so manches etwas älteren Desktop PCs mittlerweile bei weitem übertrifft, aber was das erste Video zeigt, ist schon extrem beeindruckend.
Schon alleine mit Hilfe eines USB zu HDMI Adapters lässt sich das Galaxy Note 2 schon sehr gut an einem großen Bildschirm nutzen.
Und bald bietet Samsung auch eine Smartdock Docking Station an mit der man neben HDMI auch noch USB Anschlüsse bekommt. Ein Hands On dazu zeigt das zweite Video. Damit lassen sich externe Festplatten, Maus und Tastatur nutzen und das Galaxy Note 2 stellt auf dem Bildschirm dann auch einen Mauszeiger dar.
Wer weiß, vielleicht erreichen wir tatsächlich bald die Situation des „One device for all“. Immerhin reduziert sich die Zahl der Geräte bereits, wenn man sich den wachsenden Markt für Tablet Hybriden ansieht, bei denen sich die Möglichkeiten immer in den Bereich des Subnotebooks vorwagen und somit ein Tablet früher oder später auch den Notebook als Arbeitsgerät verdrängen könnte.
Wieder mal ne provokative Frage, die ich mir so nie stellen würde. Denn wenn mir etwas das Leben erleichtert, und auch wenn das manch einer bezweifeln mag, für mich persönlich tut das Smartphone genau das, dann werde ich einen Teufel tun, genau das abzuschaffen.
Aber nichts desto trotz lohnt es, einen Blick darauf zu werfen, wofür Menschen ihr Smartphone so einsetzen und was genau die wichtigsten Features sind.
Genau das hat Simyo mal wieder in einer ihrer berühmt/berüchtigten Infografiken gemacht, die ich ganz gelungen finde (außerdem weiß ich ja auch, dass ein Bild oft mehr als tausend.. aber lassen wir das..)
Professionelle Fotografen werden eine Gänsehaut bekommen, wenn sie daran denken mit dem Smartphone fotografieren zu müssen. Aber dies betrifft lediglich eine kleine Gruppe von Menschen. Allen anderen kann davon kaum abgeraten werden. Das iPhone verfügt inzwischen über einen erweiterten Kontrastrahmen. Damit sind durchaus sehr ansehnliche Bilder möglich, die denen vieler Kompaktkameras in Nichts nachstehen.
Fotoqualität dank HDR
Bei HDR handelt es sich um die Abkürzung von High Dynamic Range. Dies steht im Zusammenhang mit dem hohen Kontrastumfang. Wichtiger sind jedoch die Vorzüge, die dieses Prinzip aufweist. Schwierige Lichtverhältnisse werden angepasst. Zielobjekte sind auch unter ungünstigen Bedingungen gut zu erkennen. Dabei kommen teilweise jedoch unnatürlich wirkende Fotos heraus. Diese sind inzwischen bereits als HDR-Bilder bekannt und werden gerade wegen ihres spektakulären Aussehens hoch geschätzt.
Die iPhone Standard-Kamera
Die Kamera im Auslieferungszustand kann dieses „Format“ in der Regel nicht ausgeben. Für normale Fotos reicht die Voreinstellung aus. Um gezielt HDR-Bilder knipsen zu wollen, muss jedoch nachgeholfen werden. Dazu muss eine Einstellung geändert und /oder eine App geladen werden. Wie genau dabei vorgegangen werden sollte, kann bei techfacts.de nachgelesen werden.
Vorteile einer Handykamera
Im Gegensatz zur Kamera ist das Handy eigentlich immer dabei. Schließlich können gute Motive nicht grundsätzlich geplant werden. Kinder und Tiere sind immer für einen Schnappschuss gut und der Fotograf kann im Vorfeld nicht wissen, wann der richtige Moment kommt. Mit einem Kamerahandy ist der Hobby-Knipser jedoch auf alles vorbereitet. Bilder können über diesen Weg auch gleich ins Internet oder zu Freunden gelangen.
Die Idee an sich ist ja nicht neu. Schon die CT berichtete und beschrieb eine solche Konstruktion. Aber jetzt gibt es das „für den Rest von uns“ der nicht so elektrotechnisch begabt ist:
Das ganze passt an jedes Rad, beinhaltet neben der Ladefunktion noch Beleuchtung und kann mit einem eingebauten Akkupack die Beleuchtung noch bis 2 Stunden nach Stillstand weiter versorgen.
Ein absolutes „haben will“ von meiner Seite! Natürlich gibt es ähnliche Geräte, die sich aber bislang hauptsächlich auf Räder mit Nabendynamo konzentrierten, wohingegen diese Lösung für jedes Rad funktioniert und gleichzeitig auch noch die Fahrradbeleuchtung integriert.
Leider ist das ganze noch nicht direkt in Deutschland käuflich erwerbbar, ich hoffe aber, dass das bald auch einen deutschen Vertriebspartner findet, denn die Idee finde ich einfach genial. Zudem bietet der Hersteller Bikeconsole.com auch noch Halterungen fürs Smartphone, so daß man das Smartphone zum Beispiel als dauerhaften Radcomputer und/oder Radnavi einsetzen kann.
Damit lässt sich das Fahrrad zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder nach hause aufladen.
Die technischen Daten:
Passt an jedes Speichenrad
Lädt alle Geräte auf, die über USB ladbar sind
Energiegenerator und Beleuchtung integriert
3W 5.0V DC Output.
Mobiltelefone werden in 2-3 Stunden vollständig geladen.
Geringer Widerstand beim Laden, kein Widerstand, wenn abgeschaltet.
Wirkung beginnt bei 5 kmh. volle Kapazität bei 20 kmh
1W Front LED mit intergrierten Linsenoptik
2 S/B LED Rücklicht.
700mAh Li-ion Batterie betreibt die Beleuchtung noch 2 Stunden nach Stillstand.
Warum das alles? Wollen wir wirklich alle mit unserem Smartphone sprechen? Viele der Anwendungen, die ich Tag für Tag nutze machen mit Spracheingabe zwar auch Sinn, sind aber oft viel langsamer zu bedienen. Zudem ist eine Spracheingabe erst dann wirklich sinnvoll, wenn sie 100% fehlerfrei funktioniert, was ich für die nahe Zukunft stark zu bezweifeln wage.
Für mich ist das ganze ein Featurekampf, der alleine zur Differenzierung von Geräten dienen soll, die letztlich in ihren Merkmalen nicht mehr wirklich unterscheidbar sind. Sie tun alle das gleiche, mal auf die eine oder die andere Art, die nächste Chance ist also, eine gänzlich neue Bedienform einzuführen. Und seit dem Hype um Siri ist hier Spracheingabe das Feature der Wahl. Ob es sich auf Dauer durchsetzen wird, hängt mit Sicherheit auch davon ab, wie schnell die Systeme nicht nur fehlerfrei funktionieren, sondern auch auf mehr als Schlagworte reagieren. Und da ich aus der Computerlinguistik und KI komme, weiß ich um die Fallstricke. Präsuppositionen verstehen (also dass ich z.B. nicht wissen will, ob jemand die Uhr ablesen kann, sondern die Uhrzeit wenn ich ihn frage „Weißt du wie spät es ist?“) und ähnliche semantische Hürden dürften noch auf längere Zeit für Spracherkennungs- UND Verarbeitungssysteme schwierig sein.
Insofern sollte man bei der Wahl seines Smartphones nicht unbedingt die Spracheingabe als Entscheidungskriterium wählen. Sie ist eine nette, oft auch schon erstaunlich gut funktionierende Spielerei. Aber eben wirklich nur eine Spielerei….. Noch.
Überzeugend in Ausstattung und Leistung. Das SIII von Samsung
Nun nutze ich das Samsung Galaxy SIII schon über zwei Wochen. Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen.
Was zuallererst auffällt. Es hakelt wirklich nichts mehr. Sei es die Oberfläche, die Widgets oder auch die Apps. Alles läuft flüssig und reagiert sehr schnell. Ausgesprochen angenehm, wenn man das Smartphone zückt und binnen Sekunden die App auf dem Schirm und die Infos hat. Jetzt ist wirklich nur noch das Netz der Verzögerer, und zumindest für den Raum Hall kann ich für Simyo eine durchaus gute Bilanz ziehen. Im Vergleich zum O2 Netz, das ich auch nutze ist das EPlus Netz, das von Simyo genutzt wird gleichwertig, mal hat der eine besseren Empfang, mal der andere. Wie schon bei den Tests mit dem IPad im ersten Teil meiner Simyotour bin ich auch mit dem SIII in Kombination mit dem Simyo Paket vollauf zufrieden. Klar ist aber auch, dass es wirklich lohnt, eine 1GByte Flatrate zu buchen, denn das Smartphone verführt dank Grösse und Leistungsfähigkeit doch deutlich häufiger zum schnellen nachlesen im Netz.
Sowohl an die Farbe als auch an die Haptik des Gehäuses habe ich mich mittlerweile gewöhnt, lediglich wenn ich es auf schrägen Untergrund legen will, muss ich dran denken, dass es im Gegensatz zum Nexus leichter ins Rutschen gerät.
Da ich, auch durch die Smartphones meiner beiden „Großen“ einen direkten Vergleich habe. Man gewöhnt sich verdammt schnell an die Bildschirmauflösung. Ein kleineres Display hat mittlerweile bei mir keine Chance mehr, und auch wenn Google sich dabei sicher was gedacht hat, ich hätte jetzt auch gerne beim Nexus diese Hardware-Buttons, die dafür sorgen, dass auf dem Bildschirm doch deutlich mehr Platz ist.
Ansonsten mein Eindruck: Wer bereits ein Galaxy Nexus oder ein SII besitzt, sollte sich überlegen, ob er wirklich wechseln will, denn so enorm sind die Unterschiede nicht. Allen anderen kann ich das Galaxy SIII nur intensivst ans Herz legen, selten habe ich ein so ausgereiftes Smartphone in der Hand gehalten, das eher zu viele, als zu wenige interessante Features bietet.
Update: Weil ich direkt auf Twitter danach gefragt wurde. Bei normaler Nutzung hält der Akku einen ganzen Tag durch und ist abends bei ca 10-20%. Wenn ich das Smartphone im Standbymodus lasse, habe ich nach 2 Tagen noch einen halbvollen Akku. Insofern respektable Werte. Wenn ich natürlich intensiv surfe und rechenintensive Apps starte, dann ist der Akku auch beim SIII spätestens nach 6-8 Stunden leer.
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