Twitter als Radiostation: The Social Radio

Wieder mal eine spannende Art, sich den Twitterstream zu Gemüte zu führen.

Unter http://www.thesocialradio.com/ kann man sich eine App für iOS oder Android herunterladen oder über die Weboberfläche seinen Twitterstream vorlesen lassen.

Dazu wird dann im Hintergrund Musik abgespielt, also ähnlich einer Radiostation.  Die App für Android ist aktuell in der Vollversion noch kostenlos zu haben und sieht wirklich sehr interessant aus. Die Aussprache erfolgt sehr deutlich, nur bei vielen Sonderzeichen im Tweed wirds etwas „problematisch“.

Auf jeden Fall einen Blick wert. Zu finden unter:

iPhone: http://itunes.apple.com/us/app/the-social-radio-for-twitter/id487272062?ls=1&mt=8

 

Android: https://market.android.com/details?id=com.thesocialradio

 

Clean2Go, ein Wundermittel das scheinbar wirklich funktioniert

Zwei Tablets und eine faszinierende Reinigungsflüssigkeit

Mit Dank an Sascha Pallenberg bin ich auf das Mittel Clean2Go gekommen. Es handelt sich dabei um einen Displayreiniger, der noch ein paar Besonderheiten mitbringt. Zum einen fühlt sich die Oberfläche danach glatter an, das Wischen mit dem Finger geht besser. Zum anderen bildet sich wohl eine Schutzschicht, die Fingertapser erschwert und leichter entfernbar macht. Ich werde das ganze einem mehrtägigen Test unterziehen und dann hier über die Ergebnisse berichten. Anbei schon mal ein erstes Anwendungsvideo.

Danke schon mal Sascha für den Tipp, bislang wirklich bemerkenswertes Mittelchen und auch noch Made in Germany.

 

 

Mein erstes Anwendungsvideo:

 

Und der Test von Sascha:

 

Blogparade: Dein Tablet Computer

Und wieder ruft der Ostwestf4le zu einer interessanten Blogparade auf: Es geht um den Tablet Computer, den man besitzt. Hier also meine Fakts zu meinen Tablets, ja , ich habe zwei.

  1. Welchen Tablet-Computer besitzt du?
    Ich besitze das Samsung Galaxy Tab 7 und das böse Samsung Galaxy Tab 10.1

    Links das Galaxy Tab 7, rechts das "böse" Galaxy Tab 10.1
  2. Seit wann besitzt Du das Tablet?
    Das Galaxy Tab 7 besitze ich seit Februar 2011, das Galaxy Tab 10.1 seit Mitte September 2011
  3. Wie  sieht Dein Homescreen aus (Screenshot)?

    Der Titelscreen mit den Widgets für den Kalender, meine GTD Todo Liste und der aktuellen Wetterprognose. Die Widgets sind für mich einer der grossen Vorteile von Android.
  4. Wie viele Homescreens sind mit Apps belegt?
    Keine zur Gänze, auf den Homescreens von Android nutze ich die Widgets, davon habe ich 4 Homescreens
  5. Wie viele Apps hast Du auf Deinem Gerät installiert?
    Etwa 270
  6. Was gefällt Dir an Deinem Tablet am besten?
    Beim 7 Zoll das handliche Format, beim 10.1.  dass es meinen Netbook vollständig ersetzt und ich damit auch gut Text erfassen kann, bei beiden die Homescreens mit den Widgets und die offene und kostenlose Entwicklungsumgebung und bei beiden die Geschwindigkeit und die hohe Auflösung (beim 10.1 sage und schreibe 1280×800 also mehr, als mein Netbook)
  7. Was stört Dich an Deinem Tablet?
    Nichts
  8. Stelle Deine Lieblings-App vor!
    Bei beiden habe ich mehrere Lieblingsapps. MyTaxi, Picplz, Plume und Tweetcaster, Footfeed  sowie Friendcaster sind hier die am häufigsten verwendeten.
  9. Wie viel hast du für Apps ausgegeben?
    Weniger als 50 Euro gesamt.


Das Ivori von Megagadgets: Eine Dockingstation der besonderen Art

Selbst das Samsung Galaxy Tab 7 lässt sich, in Querlage mit der iVori Halterung nutzen. Schon dafür ein "Thumbs Up"

Keines meiner bisherigen Smartphones bot mir eine Dockingstation oder auch nur eine Halterung für den Schreibtisch. Und seitdem ich mit meiner Fritzbox und der Android App auch zu hause über das WLan telefonieren kann, lag mein Smartphone (ein LG Optimus Black) stets auf dem Schreibtisch als „Festnetztelefon“ Nun hat mir der Gadgetshop www.megagadgets.de freundlicherweise eine ganz besondere Art von Freisprechreinrichtung zum Test bereitsgestellt. Das iVori, eine Telefonhalterung mit integriertem klassischen Telefonhörer.

Sieht schick aus und funktioniert richtig gut. Die App für die "klassische Wählscheibe" gabs im Android Market kostenlos

Das Ganze wirkt sehr wertig, da die Halterung zu einem Grossteil aus Metall konstruiert ist. Hörer und Smartphone sind schwingend aufgehängt und die Halterung insgesamt lehnt sich in der Form an ein schlankes klassisches Tischtelefon an.

Der Telefonhörer wird in den MicroJack Anschluß des Smartphones gesteckt und fungiert ab dann als Freisprecheinrichtung. Einzig abheben und auflegen muss man direkt am Telefon, da es keine Funktion der Auflagegabel für den Hörer zum Auflegen gibt.Der Hörer selbst hat ein vernünftiges Eigengewicht, so daß er nicht billig wirkt und sicher auf der Gabel liegt. Bei  meinem LG Optimus Black störte lediglich der MicroJack Anschluß ein wenig, da er genau vor dem Bügel liegt, und somit das Smartphone nicht ganz auf der Ablage zu liegen kommt. Zudem muss ich, da beim LG Optimus Black der MicroUSB Anschluß nicht wie fast immer üblich unten sondern oben liegt, das Ladekabel über die Gabel führen, was aber ohne Probleme geht. Die meisten Standard Smartphones passen ohne Probleme auf die Ablage.
Und selbst mein Samsung Galaxy Tab 7 lässt sich quer auf die Ablage legen.Dann hat man ein deutlich grösseres Telefon …

Federnd aufgehängt ruht der Hörer auf der Gabel, die Halterung ist aus Stabilitätsgründen aus Metall und Plastik.

Da die Gesamtkonstruktion aber relativ leichtgewichtig ist, lässt


sich die ganze  Dockingstation inklusive Hörer auch beliebig an einen anderen Platz mitnehmen. Die auf der Dockingstation aufgebrachte Antirutschablage verhindert gleichzeitig, dass das Telefon beim „abnehmen“ des Hörers sofort aus der Halterung fällt, da sie das Smartphone leicht adhäsiv fixiert.

Insgesamt eine wirklich schön gemachte Lösung für eine etwas andere „Telefonablage“ und dank der guten Verarbeitung wirkt sie auch vom ästhetischen Eindruck sehr wertig.


Fazit: Das iVori ist ein wirklich interessantes Gadget, das durch das ansprechende Design und die gute Verarbeitung gefällt. Einzig die Grösse der Ablagefläche ist gerade für Smartphones mit einer leichten Sonderform etwas klein, hier ware ein Zentimeter mehr hiflreich um auch an etwas grösser geratene Geräte den Micro Jack noch gut anbringen zu können.

Mein Wertung: 3 von 5 Sternen, wobei bei etwas grösserer Ablage auch 4 von 5 Sternen drin wären. Jeder, der ein IPhone hat oder ein Gerät mit gleichem Formfaktor besitzt, wird aber am iVori seine Freude haben und auch ich werde es auf dem Schreibtisch als Smartphone Ablage nutzen. Insgesamt ein wunderbares Geschenk für den Geek, der Freude an besonderen Ideen hat. Übrigens lohnt es sich immer sehr, bei

Megagadgets zu stöbern (ok, zuvor am besten die Kreditkarte wegsperren ;)). Speziell meine Frau ist froh über den Shop, denn früher beklagte sie sich immer darüber, man könne mir ja nichts schenken, ich habe ja schon alles. Nun stimmt das bei einem Gadget Freak wie mir ja nie wirklich, aber www.megagadgets.de ist jetzt so was wie die Geburtstagsgeschenküberraschungsplattform für die ganze Familie (vermutlich wird die nächste Anschaffung einer der Jedi-Bademäntel, da in unserer Familie mittlerweile der Star Wars Virus vom Vater auf die Kinder übergeschlagen ist). Hmm, und dann kriegt der Herr Papa den Darth Vader Bademantel. Ich wollte schon immer mal sagen: „Chhhhrr, rrrhhhhhcchh. Luke, ich bin dein Vater… Chrrrr rhhhhoechel“ –ersetze Luke durch Name des eigenen Kindes)

Die digitale Kleinbildkamera wird verschwinden

Löst die digitale Kamera eines Smartphones bald die digitale Kleinbildkamera ab?

Ganz ehrlich. Seitdem mein Smartphone eine Kamera eingebaut hat, mit der ich qualitativ hochwertige Schnappschüsse machen kann, lasse ich die eigentliche Digitalkamera immer öfter zu hause. Meist will ich die Fotos, die ich schiesse ja im Netz teilen, gleichzeitig nicht unnötig viele Gerätschaften herumschleppen und mir auch keine Gedanken machen müssen, wie ich die Bilder hochlade.

 

Und da genau bietet mir mein Smartphone immense Vorteile. Bilder, die ich mit meinem Android Smartphone mache, werden mittlerweile vollautomatisch in meinen privaten Bereich auf Google plus hochgeladen, und ich kann sie noch online via Smartphone auf Google+ nach Belieben mit Circles oder Personen teilen oder privat für mich speichern. Eigentlich warte ich nur noch drauf, dass in einem gewissen Maß auch ein analoger Zoom in Smartphones auftaucht. Dann sehe ich für den Schnappschussfotografen keinen Grund mehr, sich noch eine zusätzliche Kleinbildkamera anzuschaffen. Zumal dann auch Geotagging der Bilder möglich ist und sie extrem einfach mit Freunden geteilt werden können.

Ich wage die Prognose: In ca. 5 Jahren werden mehr Smartphones mit eingebauter Kamera und dann vorhandenem analogen Zoom genutzt als digitale Kleinbildkameras.

 

 

 

Die Qualität dieses Smartphone Fotos dürfte für die meisten Gelegenheitsfotografen mehr als ausreichend sein.

 

Javaforum Stuttgart 2011 #jfs2011 Live Blogging Vortrag 5

Vortrag 5:
Safety First, Android sicher programmieren!

@elektrojunge on stage

Es gibt Dinge zu beachten, die nur für mobile Endgeräte gelten.
Android ist strukturiert wie ein Orchester mit vielen „Spielern“, verschiedensten Komponenten, die erst zur Laufzeit miteinander verknüpft durch die „Intents“ die Messengerkomponenten. Wie kann ich nun diese Komponenten absichern, wenn Intents schief laufen.

Es gibt das grobgranulare Sicherheitsmodell basierend auf der Sicherheit des Linux Kernels, der die Prozesse isoliert.
Desktop hat Single UID
Android hat UID per Application
Applikationen, die mit dem gleichen Schlüssel signiert sind, können mit der gleichen UID laufen.
Die Kommunikation zwischen Apps läuft über eine Binder IPC

Weiterer Schutz->Sandboxing von Applikationen
Ich kann nur meine eigenen Ressourcen ansprechen.
Jede App läuft in einer eigenen Instanz der Dalvik VM.
Kommunikation über spezielle Interfaces.

Weiterer Sicherheitsmechanismus
Signieren von Applikationen
Verantwortlich für die Signatur ist der Entwickler
Zertifizierung durch Entwickler und in Verantwortung des Entwicklers
Vertrauen in Entwickler durch Erstellung guter Anwendungen

Daneben Feingranulares Sicherheitskonzept
Basiert auf Permissions
Permissions schränken die Möglichkeiten ein, was Prozesse tun können.
Benutzer erkennt das an den angegebenen Rechten, die die App bei der Installation fordert.

Es gibt:
System permissions Erlaubnis auf Systemdienste zuzugreifen (z.B) Kalender oder Adressbuch
Custom permissions
Permission groups
Permission trees

Definiert werden die Permissions im Android Manifest.
Informationen über Apps und laufende Prozesse kann über PackageManager oder ActivityManager
PackageManager -> Installierte Programme
ActivityManager -> Laufende Programme

Wo sind die Verantwortlichkeiten des Entwicklers?

Per Default kann eine App vom „Umfeld“ nichts sehen.

Component wird exportiert durch android:exported im Intentsfilter

Intents sind vergleichbar mit Messengerobjekten
Niemals sensitive Daten in einen Intent
Ebenso von Anfang an angeben, wer den Intent sehen können soll.
Intentfilter filtern keine schädlichen Intents!
Ein Angreifer kann die Priorität seiner Intentfilter erhöhen.
Bei Intentfiltern spezifische Aktionen und Kategorien angeben und Datenfilter

Activities

Benuten von Activity android:permissions = „de.otw.android.HARM_USER_DATA“

Die Permissions werden in startActivity() bzw. startActivityforResult() geprüft.

Services

Client-> Intent.setComponent() um den Service eindeutig zu identifizieren.

Achtung bei der Verwendung von Binder Interface.

Genehmigung für ServiceConnection im Package Manager prüfen, vor dem Austausch sensitiver Daten.

Server: Genehmigung mit erzwingen
Feingranularere Zugriffskontrolle durch Verwendung von Binder und Context Hilfsfunktionen

Broadcast Receiver

Receiver: Wiederum eine Genehmigung erzwingen

Sender: Immer darüber nachdenken, wer den Intent empfangen können soll. Also einfordern einer Permission und Definieren des Empfängers des Intents.

Don’t user sticky broadcasts for sensitive data!

ContentProvider

Achtung, beim Verwenden eines ContentProvider intern, android:exported=“false“ explizit setzen.
Lese und Schreibrechte trennen
android:readPermission
android;writePermission

TAg schränkt zur Compiletime uri Zugriffe ein.

Mitkönne erlaubte Pfade für uri Zugriffe angegeben werden.

Tips:
Jegliche empfangene Daten aus einem Intent prüfen
SQL Statement und Daten die es enthält klar trennen.

Selection fields final machen um Kontaminierung aus Zufall zu vermeiden

Selektionen komplett vermeiden, Content_uris verwenden.

File I/O

Files, DB und geteilte Preferenzen könne mit Berechtigung installiert werden

Bei Zugriffsberechtigungen auf Datenbanken immer an die Konsequenzen denken und immer den User fragen.
Daten auf SD Karte NIE unverschlüsselt ablegen.

IMMER DRAN DENKEN Nutzerdaten SICHER speichern.

So wenig Permissions wie möglich, anstelle einer Permission manchmal besser ein Dialog.