Wie Realitätstreu sind unsere Meinungen im Internet?

Gastbeitrag:

Das Internet ist voller Informationen, jedoch wird zu oft davon ausgegangen, dass im Internet vorhandene Daten neutrale und objektive Informationen widerspiegeln. Viel Aufmerksamkeit wird Facebook Likes gegeben, doch was steckt hinter den Zahlen? Mit Hilfe des Facebook for Business Tools konnten wir im Oktober einsehen, wie viele deutsche Facebook Nutzer auf ihrem Notebook oder Smartphone bis dahin spezielle Interessen, Geräte, oder auch Soziale Netzwerke geliked haben. Wie erwartet kann man im direkten Vergleich der deutschen Geschlechter sehen, wie zum Beispiel 78% der Nutzer, die „Einkaufen“ als eine beliebte Freizeitaktivität benannten, weiblich sind und auch Bollywood Filme sind mit 72% weiblichem Anteil der Likes eher eine „Frauensphäre“. Männliche Facebook Nutzer interessieren sich da eher für Formel 1 und PC-Spiele. Die Zahlen wirken überzeugend. Wir können eindeutig die bekannten Geschlechterklischees ausmachen. Doch vor allem was technologische Geräte und Soziale Netzwerke angeht sind die Zahlen nicht so eindeutig interpretierbar.

 

Und dies hat auch einen Grund! Es passiert schon ziemlich häufig, dass wir auf Facebook Fernsehserien oder Musiker liken. Mittlerweile besitzt jeder Künstler oder jede TV-Serie eine offizielle (oftmals von PR-Menschen) betriebene Facebook Seite, die Exklusivinterviews oder Sneak Peeks zu unserem Entertainment zur Verfügung stellen. Wer von uns geht allerdings wirklich auf Facebook und liked sein Smartphone oder sein ultramobiles Tablet? Unsere Recherche ergab, dass (bis Oktober) tatsächlich insgesamt 195.760 deutsche Facebook User ihre Liebe für das „Smartphone“ an sich aussprachen und auch der Tablet-PC erhielt 36.220 Likes. Doch verglichen mit den 933.740 männlichen deutschen Fans von „Motorsport“ sind diese Zahlen eher wenig aussagekräftig. Bei den sozialen Netzwerken sieht es ähnlich aus. Abgesehen von Facebook selbst, welches 2.752.460 männliche und 2.632.280 weibliche Likes erhielt, sind die Daten für Twitter (78.460 männliche vs. 63.620 weibliche) und vor allem Pinterest (gerade einmal 53.300 Likes insgesamt) und Google + (34.400 Likes) nicht so eindeutig interpretierbar.

Manche Bereiche wie Technologie sind (momentan) eben werbetechnisch noch nicht aussagekräftig genug. Oder kann man vielleicht einfach keine Klischees für Tech-Gadgets und Soziale Netzwerke aufstellen?

Kündigung wegen Meinungsäußerung auf Facebook? Das Netz der Beobachtung wird immer kleiner

Wer einen Arbeitsvertrag eingeht, sollte sein Unternehmen im allgemeinen positiv nach außen vertreten. Öffentliche Beleidigungen des Arbeitgebers gelten als Kündigungsgrund. Nun bestätigt sich, dass diese Regel auch die Online-Welt erreicht hat. Wer es sich nicht verkneifen konnte auch die Kollegen auf Facebook als Freunde hinzuzufügen, sollte sich einmal diese zwei Fälle aus diesem Jahr durchlesen:

Der Facebook Kommentar

Vergangenen Donnerstag hatte laut Medienberichten das Landesarbeitsgericht Hamm entschieden, dass die Kündigung eines 26-Jährigen wegen beleidigenden Facebook-Äußerungen rechtsmäßig war. Der Auszubildende hatte auf seinem Facebook-Profil geschrieben, sein Arbeitgeber sei ein Menschenschinder und Ausbeuter. Er beschwerte sich weiter, dass er  „dämliche Scheiße für Mindestlohn minus 20 Prozent erledigen“ müsse. Die darauffolgende Kündigung ficht der Mann gerichtlich an. In erster Instanz wurde die Kündigung als rechtswidrig bezeichnet. Mit Hinweis auf die mangelnde Reife des Mannes entschied das Arbeitsgericht in Bochum, dass interne Disziplinarmaßnahmen sowie ein klärendes Gespräch der Sache genüge getan hätten. Das Landesgericht vertrat allerdings eine andere Meinung: Der Mann hätte wissen müssen, dass seine Bemerkungen öffentlich und beleidigend sind. Er hätte die Konsequenzen in Betracht ziehen müssen. Damit wurde die Kündigung in zweiter Instanz aufrecht erhalten.

Der “Like-Button”

Der feine Unterschied: eine direkte, beleidigenden Aussage auf einem öffentlichen Netzwerk wie Facebook ist ein ausreichender Kündigungsgrund. Das Betätigen des “Like-Buttons” auf Facebook möglicherweise auch, aber nicht zwingend. Das geht zumindest aus einem Urteil des Arbeitsgerichts Dessau-Roßlau hervor. Geklagt hatte eine Sparkassenangestellte, die wegen dem Anklicken eben dieses “Like-Buttons” aus ihrem Job entlassen wurde. Im Vorspiel ging es um eine Kommunikation zwischen der Klägerin und ihrem Ehemann auf Facebook. Die Klägerin kommentierte den Bezug Ihres Mannes auf ein Sparkassen-Schwein – getauft mit den Namenihres Vorgesetzten – mit der Bemerkung, dass alle Schweine irgendwann einmal “vor dem Metzger” stehen würden.  Außerdem postete der Ehemann auf Facebook ein Fisch-Piktogramm, auf dem das Sparkassen-Logo den Mittelteil des Fisches darstellte. Er kommentierte: “Unser Fisch stinkt vom Kopf”. Die Klägerin versah diesen Kommentar mit einem “Like” – öffentlich sichtbar für 155 Facebook Freunde, unter anderem auch Angestellte und Kunden dieser Sparkasse. Die Vorgesetzten werteten das als einen Image-Schaden für die Sparkasse, herbeigeführt durch die Klägerin, und stellten eine fristlose Kündigung aus.

Das Gericht entschied am Ende, dass diese Kündigung nicht rechtens war. Zur Begründung erklärte das Gericht, die Klägerin könne nicht für öffentliche Äußerungen ihres Ehemannes (sprich, der Kommentar über den Fisch oder die Namensgebung des Sparschweins) zur Verantwortung gezogen werden. Desweiteren konnte nicht eindeutig bewiesen werden, ob die Klägern den “Like-Button” selbst betätigte, oder ihr Ehemann, der Zugang zu ihrem Facebook Account hatte.

Das Fazit

Beide Fälle mahnen jeden Arbeitnehmer zur Vorsicht. Der Fall des Auszubildenden zeigt, dass beleidigende Aussagen über den Arbeitgeber auch in der virtuellen Öffentlichkeit zur Kündigung führen können. Der Fall der Sparkassenangestellten ist etwas komplizierter, da Teil der Verantwortung bei ihrem Mann lag und weitere mindernde Umstände hinzu kamen. Wenn man die Begründung des Gerichts ließt, bekommt man allerdings den Eindruck, dass im Allgemeinen eine Kündigung wegen ein paar “falscher” Klicks auf dem Notebook durchaus möglich ist. Das Gericht bewertete das Anklicken des “Like-Buttons” als Zustimmung für die abwertenden Aussagen über den Arbeitgeber Die Klägerin hatte lediglich Glück, dass nicht eindeutig geklärt werden konnte, wer da nun auf welchem Notebook seine Zustimmung ausdrückte – und Kündigung auf Verdacht ist in so einem Fall definitiv nicht legal. Es ist natürlich sehr einfach sich am Ende eines langen Arbeitstages am Notebook oder Smartphone auf Facebook und Co. freie Luft zu machen. Jeder sollte sich in jedem Falle aber bewusst werden, dass die Zahl der Facebook-bezogenen Gerichtsverfahren am Zunehmen ist. Der Arbeitgeber oder auch die Arbeitskollegen sind vielleicht nicht immer nur Facebook “Freunde”.

Facebook – wie die Einnahmengier Nutzer vor den Kopf stößt

Facebooks Börsengang sollte die Erdbeere auf der gigantischen Sahnetorte Mark Zuckerbergs sein. So hat dieses soziale Netzwerk doch wie kein zweites die heutige Gesellschaft beeinflusst – wer nicht auf Facebook ist, ist nicht dabei. Wie die Presse vor kurzem berichtete, werden Menschen ohne Facebook-Profil einer Studie zufolge heutzutage leicht als Psychopathen abgestempelt. Fast wöchentlich lässt sich jedoch mittlerweile von neuen Tiefs der Facebook-Aktien lesen. Analysten, die sich vor dem Börsengang nicht von der fast schon unverständlichen Euphorie anstecken ließen, erkannten schnell, dass Facebook sich im schlimmsten Fall zu einem Reinfall entwickeln könnte.

War das soziale Netzwerk schon vor dem Börsengang auf der Suche nach einer lukrativen Monetarisierungsstrategie, so wurde es nach der Börsenpleite umso wichtiger, zu demonstrieren, dass Facebook Geld abwirft. Dass heute fast jeder junge Mensch in Industrienationen ein Laptop (oder besser noch einen Hybriden wie von Lenovo aktuell vorgestellt), Tablet oder ein Smartphone besitzt, macht es Facebook relativ einfach, Daten zu Geld zu machen. Laut einer Studie stiegen die Notebook-Verkaufszahlen allein 2010 um bis zu 25 Prozent. Wer heutzutage ein Notebook hat, der hält sich in der Regel auch oft auf Facebook auf und ist leichtfertiger bereit, Daten preiszugeben.

Aus amerikanischen Berichten lässt sich herauslesen, dass Facebook deshalb plant, Premium-Unternehmen einen Zugang zu den Mobiltelefon- und Emaildaten der Kunden zu geben. Noch kann man sich nur schwer vorstellen, wie genau die Weitergabe von Daten vonstatten gehen soll. Facebook versuchte aber im Rahmen einer Anwort an das Online-Magazin Gizmodo schon vorab, Bedenken von Datenschützern zu zerstreuen. Darin versucht das Unternehmen zu versichern, dass Verschlüsselungstechniken dafür sorgen sollen, dass Facebook und das werbende Unternehmen keine Nutzer- und Kundendaten abgleichen können.

Facebook hat bislang noch keine Angaben darüber gemacht, ob diese neue Strategie zur Maximierung von Werbeeinnahmen auch in Europa angewendet werden soll. In Deutschland würde der Fall jedoch garantiert vor Gericht landen. Schaut man sich die bisherige Rechtssprechung deutscher Gerichte an, so könnte die neue Marketingidee am Recht auf informationelle Selbstbestimmung scheitern. Im Rahmen des sogenannten Volkszählungsurteil stellte das Bundesverfassungsgericht fest, dass der Bürger vor der unkontrollierten Weitergabe und Verwendung der eigenen Daten geschützt werden müsse. Von daher gewährleiste das Recht auf informationelle Selbstbestimmung „die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen.“

Spannend ist an dieser Stelle lediglich noch, ob Facebook, das werbende Unternehmen oder gleich beide vor Gericht gezogen werden – das wird vor allem darauf ankommen, ob die deutschen Facebook-Nutzer vorab ausreichend informiert werden.

Mein Buchtipp und eine Rezension: Mein Kind auf Facebook

Wirklich empfehlenswert und auch für Eltern sind viele neue Infos dabei, die sich schon auszukennen glauben.


Ja, dieser Text wurde auch bei Amazon veröffentlicht, aber ich muß es einfach hier nochmal wiederholen. Für mich der Social Media Buchtipp für Eltern schlechthin:

Selten begeistert mich ein Buch, aber dieses tut es. „Mein Kind auf Facebook“. Fundiert, dabei in einem angenehmen Schreibstil, den Eltern wie Kinder lesen können und ohne gleich die große „Facebook ist böse“ Keule zu schwingen, beschreiben die Autoren, wie man sich sicher und sinnvoll auf Facebook bewegt. Dabei gehen sie auch auf Details ein, die so manch ein anderer Autor vergessen hat. Wie behandle ich Gewinnspiele auf Facebook? Was steckt hinter all den kostenlosen Spielen?

Durchwoben von vielen Beispielen und üppig illustriert fühlt man sich als Leser auch dann gut informiert, wenn man geglaubt hat, schon alle Fallstricke auf Facebook zu kennen.

Dabei ist das Buch nicht ausschweifend sondern präsentiert kompakt und dennoch vollständig, was es bei Facebook zu beachten gilt. Zeichen der Aktualität, auch die neue Timeline wird im Buch behandelt. Wer dieses Buch erwirbt, bekommt den idealen Leitfaden, um seinen Kindern eine sichere Nutzung von Facebook zu ermöglichen.

Und auch die Eltern lernen durchaus noch den einen oder anderen Kniff und erfahren neues.

Ohne wenn und aber ist dieses Buch seine 5 Sterne wert.

Danke für dieses Fundstück!

„Dieses Facebook sollte man abschaffen“

Facebook böööööse, reale Welt guuuuuuut. Not really, sorry.

Gestern, belauscht. Zwei erwachsene Menschen, geschätzte 40 unterhalten sich über dieses unnötige Facebook, das eh kein Mensch braucht, und wo man sowieso nur liest, was jemand zu Mittag gegessen hat oder Fotos von Betrunkenen auf Parties sieht.

Mal ganz davon abgesehen, dass ich solche Bilder in meiner Timeline wirklich nicht einmal nach langer Suche finden würde, zeigt mir das, was auch auf der re:publica schon zur Sprache kam. Wir müssen viel mehr die „Offliner“  informieren. Ich verlange ja gar nicht, dass die alle auf Facebook gehen (von manchen hoffe ich gar, dass sie es nie tun werden) aber zumindest sollte etwas mehr Verständnis für das Medium da sein.

Und wir sollten uns klar machen, dass es nicht einmal nur um Social Media geht. Die Diskrepanz zwischen der Medienkompetenz der breiten Bevölkerung und dem, was für eine vernünftige Erziehung der Jugend zu Medienkompetenz notwendig wäre, hat sich offensichtlich nicht verkleinert. Wir obliegen dem Irrtum, dass nur durch das Heranwachsen einer neuen Generation, Medienkompetenz quasi auf dem Silbertablett serviert würde.

Aber diese Annahme ist falsch. Wie andere Kulturtechniken auch, muß Medienkompetenz erlernt werden. Und was ich aus solchen Gesprächen wie dem obigen herauslese, es gibt viele Menschen, die gar nicht bereit sind, sich ernsthaft damit zu befassen.

In wie vielen Familien finde ich schon bei 10 oder 12 jährigen einen Spielecomputer oder gar einen Fernseher im Zimmer? Beides Dinge, die bei uns nicht in Frage kämen. Und wie oft wird wirklich kontrolliert, was die Kinder so spielen, womit sie sich ihre Zeit vertreiben?

Immer wieder höre ich auch Kinder im Gespräch, die sich vom letzten Krimi berichten, den sie gemeinsam mit den Eltern gesehen haben. Aber wer glaubt ernsthaft, ein Krimi wäre für einen 10 oder 12 jährigen das richtige?

Wir sollten endlich auch die eigene Verantwortung erkennen und nicht alleine auf die bösen Medien schimpfen, die ja angeblich diesen Müll anbieten. Da unterliegen wir nämlich einem Irrtum. Die sozialen Medien bieten nur die Plattform, der Müll kommt durch die User.

Instagram, Facebook und der Aufschlag in der Realität

Eine von vielen "Trauerbotschaften" mit dem Hashtag #instablack, die sich kritisch mit dem Aufkauf von Instagram durch Facebook auseinandersetzt.

#instablack kursiert im Moment als #hashtag bei vielen Instagram Postings, die auf die eine oder andere Art den Kauf von Instagram durch Facebook betrauern.
Zunächst musste sich die elitäre Gemeinschaft der Instagram/Apple User damit abfinden, dass ihr Zirkel der Kreativen durch die Android App beschmutzt wurde, nun auch noch der Kauf von Instagram durch Facebook.
Hätte es nicht Apple sein können? Nein, denn es wird Zeit, dass wir wieder auf dem Boden der Tatsachen landen. There is no such thing as a free lunch. Wer glaubt, es gäbe im Netz irgendeine große, erfolgreiche App, die nicht letztenendes dazu genutzt wird, damit Geld zu verdienen, der lebt in einer Traumwelt. Auch offene, freie Anwendungen haben irgendwo das Ziel, damit Geld zu machen. Und sei es nur, ähnlich Instagram, indem man die Idee kauft. Oder indem ein Entwickler von einem Unternehmen für seine Arbeit bezahlt wird und sich nebenbei in seiner Freizeit mit der Entwicklung beschäftigt, was durch die Investition „Zeit“ indirekt ebenfalls monetär verrechenbar ist.
Werdet endlich realistisch. Weder Apple, noch Google, noch Facebook oder Twitter haben als primäres Ziel, uns die Welt glücklicher zu machen. Primäres Ziel mag das für denjenigen sein, der die App originär entwickelt. Aber spätestens wenn der Cloud Dienst live geht, und Provider Geld für das Hosting wollen, ist früher oder später der monetäre Gedanke im Fokus. Und das noch viel mehr, sobald Risikoinvestoren ins Spiel kommen.

Meine Prognose ist, auch Foursquare wird früher oder später gekauft werden, und ich persönlich erwarte, dass Google hier zuschlägt.. Oder ggf. Apple, einer der beiden wird sich diesen Markt sichern wollen. Denn auch Foursquare ist letztlich noch nicht rentabel und benötigt einen potenten Partner. Ob es dann bleibt oder stirbt, wir wissen es nicht.

Weleda stellt klar: „Wir betreiben keine Fake-Accounts“

Nachdem die Recherchen von Susanne Popp jetzt ja doch für einiges Aufsehen in der Social Media Szene gesorgt haben, meldet sich jetzt Weleda zu Wort und dementiert jegliche Manipulation ihrer Fan Seiten.
Welche Schlüsse lassen sich aus diesem Fall ziehen?

Zum einen hat Weleda hier richtig reagiert, in dem es zu den Vorwürfen Stellung nimmt. Letztlich merkt man aber auch, dass soziale Netzwerke gerade wenn sie auch mit anonymen Accounts arbeiten, nicht gefeit vor Vorwürfen sind und gleichzeitig eine Kontrolle des Verhaltens und dem Vermeiden von Betrügereien lassen sich schwer verhindern und Authentizität von Nutzern lassen sich schwer nachvollziehen.

Möglicherweise liegt hier auch einer der Gründe für die Klarnamenpflicht, die Google+ weiterhin verlangt. Möglicherweise liegt dahinter das Interesse, die Qualität der Postings auf einem höheren Niveau zu halten. Denn was auch ich in meinem Blog zu spüren bekam. Sobald man anonym posten kann, werden die Texte sehr schnell persönlich und beleidigend. Das ist aber kritisch, gerade für ein Unternehmen, das ja von einem positiven Image lebt.

Es bleibt zu beobachten, wie die Geschichte sich weiter entwickelt. Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Es mag Fake Postings gegeben haben, jetzt wäre es aber für alle Beteiligten zuallererst an der Zeit, in Kontakt miteinander zu treten und die Sache auf einem ruhigen und sachlichen Level zu klären.

So integriert man Facebook und Twitter in Google+ mit Google Chrome

Bitte lest folgenden Artikel zuvor und macht euch selbst einen Reim drauf.

 Update: Stellungnahme von Crossrider erschienen, die Sache klärt sich langsam

Meiner Ansicht nach sind beide Tools definitiv keine Trojaner und haben auch keine solche Intention. Offensichtlich ist man aber bei der Entwicklung, sagen wir mal etwas unglücklich vorgegangen.

 

Eigentlich ganz simpel. Man muss nur die beiden Plugins : Google+Tweet und Google+Facebook in Chrome installieren, (beides Erweiterungen) und schon sieht die Google+ Seite etwas anders aus:

 

 

Damit hat man jetzt zwei neue Reiter für die Streams von Twitter und Facebook. Elegant, einfach und spart den dauernden Wechsel.

Generell würde ich spätestens mit dem Einstieg in Google+ empfehlen, einen intensiven Blick auf Google Chrome zu werfen. Hier gibt es sehr viele sehr gute Plugins für Google+ und auch für andere Services. Zudem ist der Browser sehr schnell und leichtgewichtig.