Was braucht ein Softwareentwickler an Eigenschaften? Überraschende (?) Einsichten.

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Die Werkzeuge für die Softwareentwicklung zu kennen gehört mit zum grundlegenden Handwerkszeug des Entwicklers. Und er muss auch mit neuen Tools umgehen können.

Ich bin in der Ausbildung aktiv und habe es auch immer wieder mit Schülerinnen und Schülern zu tun, die die wirklich gute Frage stellen: Was für Eigenschaften muss ich eigentlich mitbringen, um ein guter Programmierer zu werden?“

Da treffen sie bei mir auf den richtigen. Zunächst mal, vom Begriff des Programmierers sollten wir uns schon seit längerem verabschieden. Zwar gibt es immer noch hie und da die Kellerkinder, die sich nur von Pizza und Koffein ernähren und am Fließband Code produzieren.
Aber heutzutage ist dieser Typus selten geworden und wird auch nicht mehr wirklich gesucht.
Ein guter Softwareentwickler, denn das ist es, was die Programmierer von heute sind, entwickelt Software. Das kann von der ganz tiefen Maschinencodeprogrammierung bis zum zusammenstellen von Softwarepaketen alles sein. Und hier ergibt sich die erste wichtige Eigenschaftsgruppe.

1) Ein guter Softwareentwickler ist offen und unvoreingenommen neuen Entwicklungen gegenüber und schreibt nur dort eigenen Code, wo es notwendig ist.

Denn oft bieten sich Out of the Box Lösungen an, die nur an die jeweilige Anwendungssituation angepasst werden müssen. Oder es gibt bereits ein Stück Programm, das durch ein wenig Umprogrammmierung genau die Anforderungen erfüllt. Ein wichtiges Talent eines Softwareentwicklers ist nämlich zu erkennen, wann eben nicht selbst programmiert werden muss.

2) Ein Softwareentwickler ist ein SEHR soziales Wesen

Das mag ob der Klischeebilder so manchen überraschen. Aber wie gesagt, die Zeiten des im Keller sitzenden Nerds, der nur an seinen Code denkt sind vorbei und werden von der Zunft nur noch mit einer großen Prise Selbstironie persifliert. Die Systeme, die heute entwickelt werden, sind so komplex, dass ein Entwickler alleine sie gar nicht stemmen könnte. Und die Anforderungen kommen von so vielen „Stakeholdern“, dass es quasi schon ein Entwicklungsparadigma ist, die Entwickler so lange wie möglich vom Code fernzuhalten, um die eigentlichen Komponenten und Wünsche des Kunden zunächst klar zu definieren.

Und auch wenn die Entwicklung begonnen hat, läuft dies meist in Teams, es wird sich mit anderen Entwicklern ausgetauscht, der Code wird mittlerweile gerade beim Extreme Programming gar zu zweit entwickelt. Und der Entwickler hat heute immer häufiger auch direkten Kundenkontakt, da er neben der Entwicklung der Software auch immer häufiger beratende Tätigkeiten übernimmt, um zum Beispiel dem Fachbereich bei der Spezifikation der Anforderungen zu helfen oder in auf neue interessante Entwicklungen hinzuweisen.

3) Ein Softwareentwickler hat Freude an Rätseln und ist nicht zwangsweise ein Mathegenie

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Neugier und Interesse an technischen Neuerungen sind ebenfalls wichtige Eigenschaften eines Entwicklers

Ja sicher, eine gute Note in Mathematik ist natürlich von Vorteil. Aber viel wichtiger ist ein Sinn und Freude an und für Logik und die Lust und der Biss, auch komplexe Rätsel zu lösen. Denn komplexe Systeme bieten manigfaltige und zum Teil ebenfalls komplexe Möglichkeiten für den Einbau von Fehlern. Und um diese zu finden, benötigt der Entwickler ein hohes Maß an logischem Verständnis und den Biss, auch schwierige Programmierfehler zu finden und zu bereinigen. Ich frage oft, ob potentielle Anwärter auf die Ausbildung als Softwareentwickler Freude am Lösen von auch schwierigen Rätseln haben. Blickt man mich dann wissend an, ist schon der erste Indikator da für eine erfolgreiche Karriere als Entwickler.

4) Ein Softwareentwickler kann gut Englisch lesen, schreiben und sprechen.

Für mich mit am wichtigsten ist es, dass ein guter Softwareentwickler englisch beherrscht. Sowohl die gute Fachliteratur, als auch die Kommunikation im Netz unter den Entwicklern läuft weitestgehend in Englisch ab. Gerade in der Fachliteratur dauert es manchmal bis zu einem Jahr, bis wichtige und relevante Bücher ins Deutsche übersetzt werden. Wer hier die englischen Originale lesen kann, ist klar im Vorteil. Nur ein Beispiel aus meiner eigenen Tätigkeit als Softwareentwickler. Habe ich ein Programmierproblem oder suche nach einer Lösung für eine spezielle Programmieraufgabe, dann kann ich, da ich fließend englisch sprechen, schreiben und lesen kann die Frage weltweit in Foren, Social Media Plattformen und Blogs stellen. Und da immer irgendwo auf der Welt gerade Tag ist, wandert die Frage um den Globus und kann weltweit eine Antwort finden. Würde ich mich nur auf Deutsch äußern, so wäre die mögliche Menge an Antworten schon durch die Sprachbarriere eingeschränkt.
Während meiner Zeit bei IBM entwickelten wir grundsätzlich in englisch, nicht nur die Dokumentation sondern auch die Kommentare im Code. Dadurch war es weltweit möglich, den Code und die dahinterliegenden Ideen zu versehen und weiter zu entwickeln.
Und als ich für den Apple Newton programmiert habe, habe ich virtuell mit Menschen aus Amerika, Australien und diversen anderen Ländern zusammengearbeitet, um virtuell ein komplexes Programmierprojekt zu meistern.
Software wie Linux wäre ohne Englisch als Lingua Franca der Entwicklerszene gar nicht denkbar.

5) Ein Softwareentwickler muss eine Leidenschaft für alles neue technische haben und eine positive Sicht auf die technologische Entwicklung der Zukunft.

Das klingt jetzt sehr philosophisch, aber lässt sich sehr einfach erklären. Nur wenn ich Freude an der Veränderung habe, wenn ich mir immer wieder klar bin, dass nichts in der Softwareentwicklung so beständig ist wie der Wandel, kann ich auch nach Jahren mit der Entwicklung noch Schritt halten, habe noch die Skills, die ich als Entwickler brauche.

Nun seid ihr gefragt: Kennt ihr noch andere wichtige Eigenschaften eines Softwareentwicklers? (Und kommt mir nicht mit „Er muss programmieren können“, das setze ich natürlich voraus 😉 )

Warum ich sich bei der Arbeit gut fühlen für eine gute Idee halte.

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Die Balance finden du musst,stark die dunkle Seite des Stress ist.

Die Berliner Morgenpost berichtete vor kurzem über den Beruf des „Feel-Good Managers“. Also eines für das Wohlergehen der Mitarbeiter Verantwortlichen. Klingt erst mal nach Mitarbeiterbespaßung nichts seriösem. Aber wenn man die Rolle genauer analysiert, steckt da viel Überlegung mit drin. Stress, zumal negativer Stress wie er heute offensichtlich in vielen Branchen existiert (man möge sich nur die aktuellen Statistiken der Krankenkassen ansehen) schädigt nicht nur den Mitarbeiter sondern auch das Unternehmen. Nicht nur Kreative, auch der „normale Sachbearbeiter“ ist unter Stress nicht so produktiv, wie in einer entspannten Arbeitsatmosphäre. Denn der allseits immer wieder ins Feld geführte „Eustress“ also der positive Stress ist im oftmals fremdgesteuerten Alltag kaum realisierbar. Hier wird man durch Termine, immer komplexere Anforderungen oder schlicht durch ein schwieriges Arbeitsumfeld unter Distress, also negativen Stress gesetzt. Hier ein Augenmerk darauf zu haben, dass die Mitarbeiter so angenehm wie möglich arbeiten können, kann ein elementarer Vorsprung für die Akquirierung aber auch das Halten wichtiger Mitarbeiter sein.

Gerade in Zeiten des War for Talents ist so etwas ein Faktor, der oftmals mit nur geringem monetären Aufwand realisiert werden kann.

Insofern bin ich gespannt, ob sich der Beruf des Feel-Good Managers in Deutschland irgendwann auf breiterer Front durchsetzt.

Denn in Deutschland herrscht immer noch eher die calvinistisch geprägte Sichtweise: Arbeit ist nur dann auch wertvolle und wichtige Arbeit, wenn sie „weh tut“.

Natürlich gilt es hier auch die Balance zu finden. Bespaßung nur um der Bespaßung willen macht keinen Sinn. Vor dem einsetzen eines „Feel Good Managers“ ist es auf jeden Fall sinnvoll zu prüfen, ob nicht bereits durch einige Prozessvereinfachungen oder andere „klassische“ Veränderungen die Stimmung generell gehoben werden kann. Und natürlich gilt auch immer noch die alte Wahrheit: „Oft klagen wir auf hohem Niveau.“

 

Amazon App Store bietet heute 7 Apps für Kinder gratis!

Heute wieder mal ein Schnäppchen, dieses Mal insbesondere für Eltern. Amazon bietet heute in seinem App Store die Spiele: Dr. Pandas Supermarkt, Kinder-Tiere-Piano Pro, FaceGoo,  Drop the Cake, Cutie Mini Monsters, Fun English Course und Word Rush! gratis an. Also alle Android User, heute lohnt der Besuch gerade für Eltern kleinerer Kinder ganz besonders!

 

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Tablethalterung extrem. Wenn der eigene Oberschenkel zum Tablettisch wird

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Auch diese Halterung lässt sich auf mehr als eine Art verwenden.

Nein, das ist kein Verleser. Es gibt wirklich eine  Tablethalterung, die als ein Feature die Befestigung auf dem Oberschenkel hat. Und das kann sinnvoller sein, als so manch einer denkt (wenn es auch definitiv extrem geekig aussieht).

Die Halterung hat mir mobilefun.de zur Verfügung gestellt im Rahmen meiner Testreihe zu Halterungslösungen für das Aufstellen oder Befestigen eines Tablets.

Sie ist von PadPivot und sieht schon wenn nicht in Verwendung sehr interessant aus.

Neben der klassischen Einsatzmöglichkeit als Stütze für den Schreibtisch (auch hier wie bei der vor kurzem vorgestellten Halterung sind zwei Positionierungen möglich) bietet die Halterung die Möglichkeit, das Tablet an den Oberschenkel zu schnallen (!!).

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Mit Hilfe eines flexiblen Bandes lässt sich die Halterung auch am Schenkel fixieren.

Klingt zunächst ziemlich albern, aber wenn man sich bestimmte Szenarien vorstellt, macht das ganze doch wieder Sinn. Was mir spontan einfiel: Eine Vorlesung mit wenig Platz auf den Klapptischen. Ein Vortrag in einem nur bestuhlten Raum. Zu hause auf der Couch.

Das ganze sieht schon ziemlich merkwürdig aus, funktioniert aber extrem gut und wenn man erst mal über den Anblick hinweg gekommen ist, ist diese Art der Nutzung eines Tablets durchaus angenehm.

Aber auch wenn man nicht unbedingt sein Tablet auf den Oberschenkel schnallen will, bietet die Halterung viele verschiedene und praktische Möglichkeiten, sein Tablet auf dem Schreibtisch aufzustellen Und wird sie nicht benötigt, so kann man das ganze sehr platzsparend zusammenfalten und hat somit stets eine Tabletstütze dabei.

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Auch auf den Tisch lässt sich die Stütze stellen und damit das Tablet auf verschiedene Arten aufrecht positionieren.

Um das Tablet auf der Halterung zu fixieren ist eine adhäsive Platte angebracht. Hier kann es sein, dass bei Tablets, die eine aufgeraute Oberflache haben (ich denke hier zum Beispiel an das Asus Transformer TF300T mit der riffeligen Rückenseite)diese Platte Probleme bereitet, aber das ganze funktioniert immer noch als aufrecht gestellte Stütze. Lediglich auf die Funktionalität, das Tablet ans Bein zu schnallen sollte man aus Sicherheitsgründen dann verzichten.
Alles in allem eine sehr geekige und interessante Lösung, die durch die hohe Flexiblität besticht. Der Preis ist zwar auf den ersten Blick ganz schön happig aber dafür erhält man eine leichte und universell einsetzbare Lösung , die vom Smartphone bis zum 10 Zoll Tablet alle Geräte sauber abstützt.

 

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O2 oder: Kundenservice über Twitter, wie er sein sollte.

Ich bin als Blogger auch häufig unterwegs und blogge via UMTS über meine Erlebnisse bzw.von Barcamps  oder Konferenzen. Dafür reicht meine Datenflatrate von O2 aus, aber gelegentlich passiert es auch mir, dass ich vor Ende der Flatrate doch noch zu viel Monat übrig habe.

Bislang habe ich das Zusatzpacket dann nicht gebucht, weil es mir einfach zu kompliziert war. Dachte ich. Denn warum auch immer setzte ich neulich einen Tweet an @02de ab, aus dem sich ein Kurzdialog mit folgendem Inhalt entspann:

2013-08-15 14_57_50-Uwe Hauck (bicyclist) on Twitter

Erst mal ne tolle Ansage, der ich aber nicht so wirklich glauben schenken wollte, weil man als jemand, der sich intensivst mit Social Media beschäftigt diese Versprechen ja kennt, die nicht sehr viel mehr sind als Werbegewäsch.

Doch dann, wie der Zufall so will, geht diesen Monat meine Datenflat doch tatsächlich knapp eine Woche zu früh zu Ende.

Ich erinnere mich an den Chat mit O2 und nehme den Ball wieder auf:dialog2

Worauf O2 tatsächlich reagiert, und zwar so positiv, wie ich gar nicht zu hoffen wagte:

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getwittert getan, sie bekamen gewünschte Infos und binnen zweier weiterer Tweets, die natürlich wegen des Datenschutzes via DM gingen,  konnte ich wieder mit voller Geschwindigkeit surfen. Ich bin ja mit O2 in meiner Umgebung, wo ich wohne und arbeite sehr zufrieden, weil ich fast immer HSDPA bekomme, aber ich muss sagen, nicht erst seit diesem Beispiel bin ich persönlich auch von dem O2 Service via Social Media sehr angetan.

Neben simyo (gell @manumarron) muss ich sagen, ist O2 jetzt die zweite Company, die mich auch via Social Media überzeugt und einen wirklich super Service abliefert.

Danke dafür O2, so gewinnt man nicht nur Kunden, so macht man Kunden zu Fans.

Und ja, ich weiß, andere haben da negative Erfahrungen gemacht und würden nie wieder…. Aber mal ganz ehrlich. Das höre ich von jedem Telko Provider und im Gegenzug auch diverseste Postings, die mit eben diesem hochzufrieden sind. Für mich hat O2 überzeugt, nicht weil jemand geschimpft oder gelobt hat, sondern weil sie wirklich einen Service nahe am Kunden bieten. Und erzählt mir nix von, das ist ja wohl das wenigste. Nein, ist es nicht, es gibt diverse Companies, die hier wirklich nix drauf haben.

Es gibt sie doch, die guten Beispiele von Social Media durch Unternehmen.

Und danke an (VR) und (MS), die beiden Mitarbeiter, die mit mir kommunizierten: Wer auch immer hinter diesem Kürzel steckt, ihr habt O2 wahrscheinlich viel mehr geholfen, als jede TV Werbung das kann 😉 .

 

Das Humble Origin Bundle, unter anderem mit Crysis 2, Battlefront 3 und der Sims 3 Starter Edition als pay what you want!

Da heißt es doch zugreifen. Zur Zeit gibt es beim Humble Bundle ausgesuchte High End Köstlichkeiten von Origin.

Aber wer sich das Bundle beschafft, sollte mit dem einlösen der Codes etwas warten, zur Zeit sind die Server von Origin dem Ansturm an Lizenzeinlösungen offenbar nicht gewachsen.

Unter anderem wären da

 

Da heißt es doch: ZUGREIFEN!

Warum wir ein Grundwissen von Informationstechnologien für alle brauchen

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Nur wer weiß, was technisch möglich ist, kann auch Angebote und Dienste richtig bewerten.

Wir leben in einer Zeit, die immer mehr von uns fordert. Wo immer neue technologische Möglichkeiten auf den Markt drängen. Aber oft arbeiten wir noch nach althergebrachten Methoden oder mit überkommenen Technologien.

Nicht,weil wir nicht anders könnten, sondern weil uns gar nicht bewusst ist, dass es Alternativen gibt. Jüngstes selbst erlebtes Beispiel. Eine Firma spricht permanent von Apps, die sie entwickeln wollen und weckt damit die Sorge eines Kunden, ob auch alle Mitarbeiter diese „Apps“ den auf ihren Endgeräten nutzen können und ob es nicht viel zu teuer wäre, so eine App für alle Betriebssysteme zu entwickeln.

Es stellt sich heraus, dass es sich nicht um eine „klassische“ App für ein mobiles Endgerät handelt, sondern die Firma stehts von einer WEB App gesprochen hat, die auch ohne Installation, einfach durch Aufruf einer Webadresse gestartet werden kann.

Wäre dies nicht zutage getreten (ja, ich hatte da beratend meine Finger im Spiel), hätte die Firma, die die App produziert womöglich nur aus der Unwissenheit des Kunden heraus die Anwendung nicht verkauft.

Hier ist niemand ein Vorwurf zu machen aber es zeigt für mich deutlich, dass wir längst über das Stadium hinweg sind, wo sich die Fachabteilung, die mit IT-Technologien oder gar dem Internet aktiv arbeitet, nur das notwendigste zu wissen. Hier muss beständige Weiterbildung gerade in den neuen, im entstehen begriffenen Technologien geschehen, im gerade die Potentiale zu erkennen, die es für die Zukunft ermöglichen, etwas zu vereinfachen oder gar eine Marktführerschaft zu erlangen. Auf einen neuen Internet Trend aufspringen ist leicht, aber es ist sehr gefährlich, wenn man hier zu lange wartet. Besser ist es, auch mal einen Trend mitzumachen, der später im Sande verläuft, als erst dann einzusteigen, wenn der Markt bereits aufgeteilt ist. Und meine Erfahrung aus mittlerweile 30 Jahren IT und ca. 20 Jahren Internetentwicklung und Beratung zeigen mir. Die Zyklen werden immer kürzer. Mittlerweile reichen ca. 3 Jahre um zu erkennen, ob eine neue Technik oder Plattform dauerhaft besteht, oder wieder verschwindet.

Aber es ist elementar, dass ein grundlegendes Verständnis für die Möglichkeiten der IT vermittelt wird. Und für die Wichtigkeit, beständig auf dem Laufenden zu bleiben. Sonst kann es sein, dass man vom Markt abgehängt wird, ohne es wirklich zu verstehen.

Noch ein weiteres, kurzes Beispiel. Immer noch entwickeln diverse Agenturen Apps zunächst für IOS und dann „irgendwann“ auch für Android. Schaut man sich die Marktanteile an, ist das eine fatale Strategie, weil man dann für eine Minderheit einen Dienst anbietet und der Mehrheit indirekt sagt: Das ist keine Anwendung, kein Dienst für euch.

Das große Problem mit allem IT technischen ist, dass oftmals neue Möglichkeiten entstehen, die so nicht außerhalb des Zirkels der IT „Profis“ gestreut werden. Und wenn, dann in einer Sprache, die nicht wirklich vermittelt, welche Potentiale die neue Technik hat. Das ist, neben der leider in Deutschland weit verbreiteten Technologiephobie ein Hauptproblem, warum oft komplexe Lösungen entwickelt werden, wo man längst mit neuen Methoden viel einfacher und eleganter Probleme lösen könnte.

Mein Fundstück der Woche: Der gStick, ein Stift, der eine Maus ist

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Der gStick, eine ganz spannende Lösung für den mobilen Einsatz. Er ersetzt die herkömmliche Maus. (Bild: Kickstarter)

Gerade im mobilen Bereich (Tablet, Notebook)  ist eine Standardmaus ganz schön sperrig. Und die miniaturisierten Mäuse sind nicht wirklich ergonomisch. Das hat sich wohl auch Gordon Alan Stewart gedacht und den gStick entwickelt. Eine Maus in der Form eines Stifts. Das Kickstarterprojekt ist bereits so erfolgreich, dass der notwendige Betrag innerhalb 24 Stunden eingegangen ist und die edle Karbonversion bereits ausverkauft. Verfügbar ist noch die Version aus Plastik und was dieser Stift kann, zeigt folgendes Video ganz gut.
Das Konzept an sich finde ich ganz spannend, da wir alle ja an das Halten eines Stiftes gewöhnt sind. Für mich stellt sich nur die Frage, ist das ganze auch wirklich ergonomischer? Schliesslich meine ich mich zu erinnern, dass ich gerade als Linkshänder beim Schreiben mit Stift nach einiger Zeit immer einen Krampf in der Hand bekommen habe. Zudem bietet der Stift die Lösung für ein Problem, das möglicherweise auch bald im mobilen Bereich verschwinden wird. Je mehr wir uns mit Tablets und Smartphones umgehen, um so mehr werden die alten Wege des Navigierens im System überflüssig. Aber zumindest im Moment ist dieser Stift sicher eine interessante, weil sehr portable Lösung für alle, die auch unterwegs mit Notebook und externer Maus arbeiten möchten.

Wer das Projekt unterstützen möchte, noch kann man für 25$ einsteigen und erhalten dann einen Stift mit Plastikgehäuse.