Der Gutmenschenterror

Immer wieder mal lese ich Artikel wie „Warum ich mir kein Smartphone kaufe“ oder „ich bin dann mal offline“.

Und immer häufiger denke ich nur noch „Ja und? Junge/Mädchen, was willst du mir damit beweisen?“

Oft steckt dahinter der erhobene Zeigefinger des Mahners, der dieser bösen Gesellschaft mal vor Augen führen will, wie sie verschwenderisch mit allem möglichen umgeht. Das zumindest meinen diese Mahner und Erinnerer zu erreichen. In Wirklichkeit lösen sie bei mir eher intellektuellen Brechreiz aus. Es ist eine noch viel schlimmere Unkultur heutzutage, dass permanent das Verhalten anderer hinterfragt und an den Pranger gestellt wird. Du isst Fleisch? Verbrecher, du nimmst anderen die Lebensgrundlage weg, zerstört die Umwelt.
Du fährst ein Auto? Umweltsau, du vernichtest die Natur und verbrennst unsere Ressourcen. Und so weiter, und so weiter.
Was aber bei all diesen Aufschreien der riesengroße Denkfehler ist: Die Welt ist nicht schwarz oder weiß. Jeder, der einigermaßen mit Verstand und logischem Denken gesegnet wurde wird wissen, dass es nicht so einfach ist. Nur, weil wir nur noch regionales Obst- und Gemüse essen, retten wir nicht die Natur, nein in manch einem Kontext schädigen wir sie sogar. Und es gibt sowohl Rechnungen, die nachweisen, dass die Produktion von Fleisch mehr Ressourcen frisst, es gibt aber auch gegenteilige Studien. Ganz allerliebst sind diese Spinner, die mir klarmachen wollen, ich würde mit Smartphone und WLan ihre Lebensgrundlage zerstören, sie krank machen. Meist kommen diese dann mit Argumenten, die an Oberflächlichkeit und wissenschaftlicher Unhaltbarkeit nicht mehr zu toppen sind.

Ganz ehrlich Leute. Lebt euer Leben, verzichtet, worauf ihr verzichten wollt, aber bitte: Verzichtet vor allem darauf, euer Gutmenschentum andauernd in die Welt hinauszublasen. Bei mir bewirkt ihr damit genau das Gegenteil. Und aus diversen Gesprächen weiß ich, bei vielen anderen auch. Ich höre euch nicht mehr zu und überlege mir dann zwei mal, ob ein Verzicht wirklich Sinn macht. Gute Argumente höre ich mir gerne an. Aber wer mir mit geradezu missionarischem Eifer einen Konsumverzicht aufdrängen will, wer mich mit der ethisch moralischen Quelle zum Veganer machen will, der hat schon verloren. Der bewirkt bestenfalls das Gegenteil.

Wer mir weiß machen will, ich solle auf möglichst viel Technik verzichten, der dürfte sich wundern wenn er erfährt, dass unser Haushalt durch ein MEHR an Technik die Umwelt schont und Energie spart.

Etwas mehr ruhige Diskussion, etwas weniger missionarischer Eifer wäre in vielen Fällen viel sinnvoller. Aber leider hat offensichtlich die Mehrheit der Menschheit immer noch nicht begriffen, dass es nicht nur schwarz und weiß, gut und böse sondern viele Graustufen gibt. Blicken wir aber in die Vergangenheit, dann dürfte den meisten auffallen, wie oft gerade die angeblichen Gutmenschen mit ihren Ansichten so dermaßen daneben lagen, dass es schon schmerzt. Und da ist die Warnung, dass Zugfahren wegen der Geschwindigkeit die inneren Organe schädigt noch das „niedlichste“.

Die weichen Faktoren der Mitarbeitergewinnung. Warum Geld nicht alles ist.

Wenn es darum geht, warum jemand bei einem Unternehmen beginnt, ist die spontane erste und oft recht kurz gedachte Reaktion: Gute Bezahlung!

Das ist aber sehr kurz gedacht, denn alleine nach dem Geld zu gehen, ist den meisten Menschen nicht genug. Gute Bezahlung gibt es in jeder Branche bei mehr als einem Unternehmen. Und je weniger Arbeitnehmer verfügbar sind -Stichwort Demographischer Wandel- um so wichtiger werden die „weichen Faktoren“. Allen voran die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Und das geht weit über verschiedene Arbeitszeitmodelle hinaus. Das hat auch etwas mit einer Unternehmenskultur zu tun, die genau das beachtet.

Mein Arbeitgeber zum Beispiel schreibt bei seinen Werbeflyern für neue Mitarbeiter und Auszubildende: „Der zweitwichtigste Ort der Welt“. Das hat natürlich auch etwas mit der Kampagne zum „wichtigsten Ort der Welt“, den eigenen vier Wänden zu tun. Aber das geht noch darüber hinaus.

Die Akzeptanz im Unternehmen, dass Menschen neben dem Beruf noch ein Privatleben haben, dass es andere Werte gibt, die möglicherweise gerade auch Menschen mit Familie wichtig sind soll damit ausgedrückt werden. Und weil ein Werbeflyer alleine nicht genügt, wird sie auch gelebt, und zwar in vielfältiger Form: Es gibt eine Kinderbetreuung, die gerade einen Neubau bekommen hat, damit noch mehr Kinder von Mitarbeitern in Fußnähe ihrer Eltern betreut werden können, während diese wieder in ihren Beruf einsteigen. Es gibt die Möglichkeit für Pflegezeiten zur Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen.

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Auch eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit zeigt, dass ein Arbeitgeber mehr macht, als nötig.

Es gibt ein riesiges Portfolio an verschiedenen Teilzeitmodellen. Wer mit dem Rad zur Arbeit will, findet nicht nur Abstellmöglichkeiten sondern auch Umkleiden und Duschen. Das Betriebsrestaurant genießt zu Recht einen sehr guten Ruf und heißt bewusst nicht Kantine. Die Gesundheit der Mitarbeiter wird aktiv gefördert durch entsprechende Kursangebote, mehrere Betriebssportgruppen und seit neuestem auch noch durch ein „Bewegungszentrum“. Und, und, und. Sicher, alles auch Maßnahmen, die den Arbeitnehmer am Arbeitsplatz halten sollen. Aber das ist ja durchaus eine berechtigte Motivation. Aber nicht die einzige denn immer mehr Unternehmen erkennen den Wert eines zufriedenen Arbeitnehmers. Von Stressresilienz bis geringem Bedürfnis zum Jobwechsel gibt es viele Faktoren, die für eine Nachdenken über Maßnahmen jenseits des reinen Gehalts sprechen.

Wir alle verbringen einen großen Teil unseres Lebens bei unserem Arbeitgeber. Wer da nur darüber nachdenkt, ob die Bezahlung stimmt, der denkt zu kurzsichtig. Die Botschaft eines guten Arbeitgebers ist, dass er sich jenseits der eigentlichen Arbeitsaufgabe zum Ziel gesetzt hat, zufriedene, gesunde und glückliche Arbeitnehmer zu haben. Dass das nicht immer klappt, dass es auch immer mal Problemfälle oder schwierige Situationen gibt; geschenkt. Das ist überall so. Aber die Grundlage muss stimmen, der grundsätzliche Fokus auf ein Wohlergehen des Mitarbeiters. Denn nur so kann man Mitarbeiter langfristig ans Unternehmen binden. Und auch wenn in der öffentlichen Diskussion immer wieder von gebrochenen Lebensläufen, von häufigen Wechseln die Rede ist. Gerade bei Berufen, die ein hohes Maß an Fachwissen benötigen, die lange Einarbeitungszeiten bedingen oder bei Arbeitgebern, die nicht ganz optimal in den großen Ballungszentren ihre Lage haben gilt es, dem Mitarbeiter Gründe jenseits des monetären zu bieten, gerade diesen Arbeitgeber auszuwählen.

Das Gehalt ist die Basis, aber die weichen Faktoren sind es, die die Bindung zum Unternehmen stark machen. Und die so manchen Mitarbeiter viel eher zum Fürsprecher machen, als Bezahlung alleine.

Und für Bewerber gilt. Wer nur nach dem Gehalt schaut, der vergisst, dass er sich den großen Teil des Tages am Arbeitsplatz aufhalten wird. Hier gilt es immer auch die Rahmenbedingungen zu prüfen. So albern das klingen mag, eine gute Versorgung mit Essen und Trinken kann auch etwas wichtiges sein. Spätestens dann, wenn man als Alternative nur das Essen in einem Schnellimbiss oder aufgewärmtes hat. Und auch wenn ich Single bin, sollte man zumindest über Optionen nachdenken, die man evtl. als Elternteil mal zu schätzen weiß. Und was auch nicht zu vernachlässigen ist, ist die Verkehrsanbindung, die Unterstützung bei den Kosten (Stichwort Jobticket) und ggf. die Möglichkeit, mit dem Rad zur Arbeit zu kommen und auch Einrichtungen wie sichere Abstellplätze oder Duschen vorzufinden. Alles nicht abwegig, denn alles z.B. bei meinem Arbeitgeber möglich.

 

 

Smartphone Halterungen fürs Fahrrad, Testbericht Teil 2

bike1Wir erinnern uns: Gestern habe ich eine Fahrradhalterung vorgestellt, die im Prinzip der ähnelt, die wir alle aus dem Auto kennen. Die funktionierte schon sehr gut, hatte aber für mich persönlich einen Nachteil. Nicht regenfest. (Ok, und nicht in der passenden Größe für mein Note 3, aber das ist eine ganz andere Geschichte, ich sage nur Zerolemon 10.000 mAh Akku Case).

Heute also eine wetterfeste Variante, die ihr im obigen Bild in der Mitte seht. Hergestellt wird das gute Stück von Arkon  und das Testobjekt stammt wiederum von mobilefun.de. Während die Halterung keine großen Überraschungen bietet, bis auf ein kleines aber feines Detail, auf das ich noch später zu sprechen komme, ist die Hülle selbst wetter- und spritzwasserfest. Und trotz einer Folie, die das Display vor Wasser schützt, kann man auch in der Hülle das Smartphone noch bedienen.

 

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Im Bild zu sehen, die kleine goldfarbene Schraube, die die Halterung zusätzlich fixiert.

 

Zwar nicht mehr ganz so genau, wie ganz ohne Hülle, aber es funktioniert sogar noch mit Handschuhen mit Touchscreenbeschichtung und auf jeden Fall mit dem bloßen Finger. (Hab das Thema Handschuhe in den letzten Tagen wieder aktiv ausprobieren dürfen, bei morgendlichen 0 Grad). Die Tasche ist nicht an eine bestimmte Größe gebunden, alles was bis zu 5 Zoll Displaygröße hat, sollte reinpassen, im Bild seht ihr das Galaxy Nexus meiner Frau in der Tasche.

 

Wie auch schon die gestrige Halterung lässt sich diese Version mittels Schrauben an den Lenker klammern, wobei hier oben erwähntes Detail positiv auffällt. Direkt hinter der Position, in der die Halterung fixiert wird ist eine Schraube angebracht, die man dort festschraubt und somit 100% das Herausrutschen der Halterung während der Fahrt verhindert. Zwar gilt auch für diese Halterung, dass sie bei normalem Gebrauch bombenfest hält, aber da sie ja auch den Anspruch einer längeren Outdoor Tauglichkeit für sich postuliert ist es gut zu wissen, dass sie auch bei einer etwas raueren Mountainbike Tour nicht durch die Vibrationen irgendwann doch locker wird.

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In der Mitte sehr schön zu sehen, die Öffnung für das Audiokabel

Was mir im Gegensatz zu meinem Referenzmodell, das ich im Alltag für mein Note 3 nutze positiv aufgefallen ist. Die Tasche hat auch noch einen Ausgang für ein Audiokabel. Ich nutze selbst zwar Bluetooth aber wer lieber kabelgebundene Headsets nutzt, der wird dieses Detail zu schätzen wissen. Und vor allem, wer ein Ladegerät am Fahrrad besitzt, um via Nabendynamo seine Gadgets aufzuladen, kann hier sein Smartphone direkt damit verbinden, auch wenn es in der Hülle ist.

Der Verschluss erfolgt mittels zweier Reißverschlüsse, die so verarbeitet sind, dass nicht so schnell an den Verschlüssen selbst Wasser eindringen kann. Natürlich erhebt die Tasche nicht den Anspruch 100% wasserdicht zu sein, aber Regenschauer und Spritzer übersteht sie sehr gut. Auch das habe ich bereits in der Praxis erproben können und mein Smartphone war immer noch trocken.

Zusätzlich bietet diese Lösung bei Stürzen noch einen Schutz gegen Kratzer, wer noch mehr Schutz will: Nun, ihr wisst ja, es gibt genug Outdoor Cases. Und hier noch ein schöner Pluspunkt für die Tasche. Auch in einem ziemlich dicken Case passt das Smartphone noch hinein. Dafür wurden verschieden dicke Schaumstoffunterlagen beigefügt, die das Smartphone nach unten polstern und gewährleisten, dass es stabil und sicher in der Hülle verankert ist. Wer noch einen Powerakku dabei hat, auch der wird diese Tasche mögen, denn auch ein Akku passt, wenn man nur den dünnen Schaumstoff nimmt, mit einem Smartphone noch in die Tasche und kann so dafür sorgen, dass auch ein längerer Trip noch vollständig getrackt werden kann.

Während ich die gestrige Halterung eher im Anwendungsbereich der Stadtradler verorte ist diese hier definitiv etwas für diejenigen, die auch mal etwas holpriger und schlammiger unterwegs sind. Gerade wer dann noch ein Navi/Smartphone dabei haben will, der sollte sich diese Tasche, die es zum Preis von 23,99 Euro bei mobilefun.de gibt, mal anschauen.

 

 

 

Eine Lenkerhalterung für Smartphones. Bikergadgets galore.

Als Alltagsradler bin ich natürlich immer an mehr oder minder nützlichen Gadgets fürs Fahrrad interessiert. Und als Nutzer eines Smartphones war und ist für mich interessant, wie ich es möglichst sicher direkt am Rad transportiere, da ich keinen Tacho mehr verwende sondern lieber auf das genauere GPS meines Smartphones zurückgreife.

Nun gibt es ja diverse Möglichkeiten, ein Smartphone im Auto zu befestigen. Heute will ich also mal schauen, wie sich die Lösung fürs Auto am Fahrrad so macht.

Dafür hat mir mobilefun.de (ihr wisst schon, mein Lieblingsversender für Smartphone Gadgets) eine Auswahl an Halterungen für einen Test bereit gestellt.

Hier also zu Beginn schon mal das Setup für diesen und den nächsten Artikel. Denn solche Sachen müssen natürlich in real life getestet werden.

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von rechts nach links. Das heutige Testobjekt, das Gerät für den morgigen Test und daneben noch ein Referenzgerät, das speziell für das Note 3 entworfen wurde.

Heute also die Halterung ganz rechts, die Herbert Richter iGrip T5-1814 Fahrrad Halterung. Dass der Hersteller hauptsächlich im Autozubehörsegment unterwegs ist, sieht man der Halterung an, soll aber nicht als Kritik gewertet werden. Die Grundidee ist, eine Halterung anzubieten, die das Smartphone „as is“ hält, also keinerlei eigenen Schutz jenseits des sicheren Halts bietet.

Damit hier auch gleich der erste Rat. Die Halterung an sich ist sehr gut und hält das Smartphone wirklich fest. Für den Fall eines Sturzes ist aber zu empfehlen, kein „blankes“ Smartphone dort zu befestigen, also keines ganz ohne Case oder Hülle. Sonst kann es durchaus passieren, dass das gute Stück ein paar Schramnen abbekommt. Das ist aber rein dem Konzept dieser Halterung geschuldet. Dafür ist die Befestigung der Halterung an sich am Fahrrad sehr sicher gelöst, zwei Schrauben halten den Teil für den Fahrradlenker bombenfest, da wackelt nichts.

Sowohl die Befestigung am Lenker ist stabil und sicher, als auch der zweifache Sicherungsmechanismus, einmal durch die bike3Klemmvorrichtung, die das Smartphone an sich schon sehr gut fixiert, zum zweiten durch einen Gummi, den man um Halterung und Smartphone spannt. Ein Fahrtest hat keinerlei Beanstandungen ergeben, sowohl nur mit Grip als auch mit zusätzlichem Spanngummi. Die Halterung an sich erinnert dabei sehr stark an die Halterungen für Autos, was aber kein Nachteil sein muss.fahrrad6

Insgesamt ist die Halterung für all jene empfehlenswert, die sich um den generellen Schutz ihres Smartphones selbst kümmern. Vorteil der Halterung ist die klarere Darstellung, da keine zusätzliche Folie das Display bedeckt und die bessere Bedienbarkeit des Touchscreens gerade auch im Winter (Handschuhe etc.). Allerdings ist der Preis mit 29,49€ nicht gerade billig.

Facebook kauft Oculus VR für 2 Milliarden Dollar

Auf der Webseite von Oculus VR teilt man mit, dass Facebook das Unternehmen, das für seine innovative und aus einer Kickstarter Kampagne hervorgegangene VR Brille Oculus Rift bekannt ist, für schlappe 2 Milliarden Dollar gekauft hat.
Bleibt abzuwarten, inwieweit die Entwicklung normal weiter laufen wird, und was facebook mit diesem Kauf bezweckt.

Die Oculus Rift hatte bei Kickstarter über eine Million Dollar erzielt und war als Achtungserfolg aus der Finanzierung gegangen.

Erste Reaktionen aus der Entwickler Community gibt es schon. So hat der Erfinder hinter Minecraft Pläne für eine Oculus Rift Version gestoppt, nachdem er von der Akquisition durch Facebook erfuhr.

Nach Aussage von Facebook soll die Oculus Rift weiterentwickelt werden und der Firmensitz von Oculus VR weiterhin im kalifornischen Irvine verbleiben.

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Die Reaktion es Minecraft Entwicklers auf die Übernahme von Oculus VR durch Facebook

 

Mittlerweile hat Markus Persson, der Kopf hinter Minecraft sich in seinem Blog auch nochmals ausführlich zu den Gründen geäußert:

Kurz gesagt Zitat:“ But I don’t want to work with social, I want to work with games.“

Dem ist glaube ich nichts hinzuzufügen.

Kleiner Lautsprecher ganz groß: Der X-Mini 2

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Mini: Der Name ist Programm. Aber nicht beim Klang.

Der nachfolgende Text entstammt der Feder eines lieben Kollegen, Jörg Zimmermann, der, da er bereits den Vorgänger besitzt, der ideale Tester für diesen Lautsprecher ist, da er einen direkten Vergleich anstellen kann.
Das Wort hat Jörg :

Das Soundwunder „X-Mini“ begleitet mich schon seit geraumer Zeit. Als Musiker benötige ich schnell mal einen Lautsprecher für den iPod der in die Jackentasche passt und ein ausreichend differenziertes Klangbild
abgibt. Das hatte ich mit dem X-Mini gefunden.

Was mich bis jetzt störte war:
Der durch die Deckelklappe beschränkte Abstrahlwinkel (man kann also nur  von „vorne“ gut hören).
Dass die Wiedergabe nur Mono ist.
Der X-Mini II brachte Abhilfe: Keine Deckelklappe und mit dem X-Mini I als
Stereopaar verwendbar.

X-Mini II ist etwas größer (siehe Bild) und besitzt keinen kompletten Schutz mehr für den Membran. Dafür wird ein kleiner Stoffbeutel mitgeliefert. Das heißt aber vorsicht mit spitzen Gegenständen in der Tasche oder andere Aufbewahrung finden.

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Der Resonanzraum für den Bass ist deutlich größer, was einen deutlich voluminöseren Bass zur Folge hat. Sehr  gut. Damit ergänzt er den bassarmen X-Mini I. Die Höhen sind weniger stark ausgeprägt und damit wirkt der X-Mini-II etwas dumpfer. Nach etwas Eingewöhnung kann das Gehör sich darauf einstellen. Durch den kugelförmigen Aufbau ist der Klang von allen Seiten her gleich. Direkt von oben kommen die Höhen noch etwas besser zur Geltung.
Der X-Mini II ist aber nur unwesentlich (im Sinne von kaum hörbar) „lauter“ als sein Vorgänger. Hier helfen nur zwei X-Minis.

Die Gewichtsunterschiede sind meines Erachtens nebensächlich, auch wenn sie nominal sehr groß wirken. Dafür wurde die Akkulaufzeit beim neuen Modell nahezu verdoppelt.

 

X-Mini I

X-Mini II

Gewicht

57,4 g

83 g

Maße

65,2 x 50,1 mm

60 x 60 x 44 mm

Lautsprecher Output

2W

2,5 W

Batteriespannung

220mAh

400mAh

Batterieladezeit

1 Stunde

2,5 Stunden

Musikwiedergabe

4-6 Stunden

8-12 Stunden

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Vielen Dank Jörg für diesen ausführlichen und hilfreichen Test. Zu haben ist der XMini 2 wie viele meiner vorgestellten Gadgets bei mobilefun.de für 22,49 €

Ein Tabletständer für Big Size Tablets und sogar Notebooks

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Gebt zu, so zusammengeklappt kommt man schwerlich drauf, was das ist.
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Hier und in den folgenden Bildern ist sehr schön zu sehen, dass der Tabletständer viele verschiedene Positionierungsmöglichkeiten bietet.

Bislang hab ich ja immer Gadgets vorgestellt, die möglichst kompakt sind. Ist auch irgendwie klar, da ich bekennender digitaler Nomade bin und gerne mein Büro im Rucksack oder Messenger Bag mit mir trage. Allerdings fiel mir beim neuesten Trend zu Big Size Tablets jenseits der 10 Zoll doch auf, dass die meisten Tabletständer dafür eher ungeeignet, weil zu schwach oder instabil sind.
Dafür gibts jetzt aber von mobilefun.de Abhilfe: Den Big Size Tablet Ständer, den man auch für Notebooks verwenden kann.

Das ganze ist natürlich nicht mehr ganz so kompakt, lässt sich aber dennoch auf ein sehr transportables Format zusammenklappen. Als ich ein Foto des zusammengeklappten Ständers gepostet habe, war es sehr amüsant mitzuerleben, auf welche Vermutungen die Follower kamen, worum es sich dabei handeln könnte.

Wie bei den meisten Tabletständern ist das Objekt der Begierde eher unspektakulär, aber die Funktionalität überzeugt. Der Ständer lässt sich sinnvoll ab 7 Zoll Tablets nutzen, aber erst für Tablets aber einer Größe von 10 Zoll macht er wirklich richtig viel Sinn. Die Konstruktion ist stabil und lässt sich in verschiedenen Winkeln aufstellen. Das ganze besteht aus gut verarbeitetem Plastik, und die Gelenke und Standfüße lassen sich mühelos ausziehen bzw. aufklappen.

Wer für unterwegs allerdings eine leichtgewichtige Lösung sucht, der sollte sich besser nach etwas anderem umsehen, die Konstruktion, vermutlich auch der benötigten Stabilität geschuldet, wiegt immerhin ordentliche 269g. Wenn aber eines der neuen 12 Zoll Tablets oder gar ein Ultrabook oder Chromebook damit gestützt werden soll, ist dieser Ständer sicher eine gute Wahl, da auch größere Formfaktoren sicher in der Halterung stehen und Tablets sowohl im Hoch- als auch im Querformat stabil stehen (siehe auch Bilder unten). Bei Mobilefun kostet dieser Ständer 17,99€ , was ich für einen angemessenen Preis halte.

An dieser Stelle übrigens auch mal ein Dank an Mobilefun.de, die mir immer wieder interessante Geräte zur Verfügung stellen, um sie zu testen und zu besprechen. Und bisher hatte ich bei der Auswahl weitestgehend Glück, es war noch kein Totalausfall dabei.

 

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Die Fitbit Aria Waage: Vernetzte Gewichte

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Hier hält das Innenleben, was die Verpackung verspricht. Mehr steckt da nicht drin, braucht es aber auch nicht. Die Einrichtung der Aria läuft schnell und problemlos.
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nicht nur funktional, sondern auch im Aussehen weiß die Aria zu gefallen. Sonst sind nützliche Gadgets ja oft von eher fragwürdigem Design.

Es gibt ja selbst für mich Grenzen, bei denen ich mich frage: Muss das? Ist das nicht etwas übertrieben? Aber da ich der Meinung bin, man solle alles erst objektiv betrachten, bevor man etwas ablehnt, war ich gerne bereit, die mir von mobilefun.de zur Verfügung gestellte Körperfettwaage Fitbit Aria zu testen. Zumal ich ja mit dem Fitbit Flex schon erstaunlich gute Erfahrungen gemacht hatte.

 

Als Waage bietet die Aria keine Überraschungen…. Fast. Sie wiegt zuverlässig das Gewicht und wenn man barfuß auf der Waage steht auch noch den Körperfettanteil. So weit so gut. Hat man die Waage über die Windows/MacOS Software oder das Webinterface eingestellt, kann man bis zu 8 weitere Personen erfassen, also auch für die größere Familie geeignet. Spannend wird es, wenn sich jemand auf die Waage stellt, der nicht gespeichert ist. Das interessante ist nämlich, dass die Waage erkennt, wer sich auf ihr befindet. So konnten wir das gleich zu Beginn live miterleben, als sich mein Jüngster, vom Schicken Design und dem neuen Gadget herausgefordert natürlich sofort drauf stellte. Wird nachdem ich  mich gemessen habe zum Abschluß mein Kürzel UH dargestellt, so erschien bei meinem Sohn „Gast“. Warum ist das so wichtig? Nun, ich will ja nicht, dass meine eigenen Ergebnisse, zumal wenn ich die Waage für die Fitness und das Tracking meiner Werte nutzen will, diese verfälscht werden. Dem beugt die Waage sehr elegant vor, auch meine Frau, die sich zu einem Test zur Verfügung stellte wurde als Gast erkannt.

Die Waage geht für die Speicherung der Messwerte ins WLan und lädt die Werte als private Daten auf das Fitbit Konto. Über die Webseite oder eine Smartphone App kann ich so neben meinen Flex Daten jetzt auch noch die Daten der Waage ablesen und analysieren. Wer sich nur gelegentlich wiegt, für den dürfte das etwas oversized sein. Andererseits, gerade da ich mich etwas mehr bewegen und insgesamt fitter werden will ist die Waage eine interessante Ergänzung.

Die Waage arbeitet sehr schnell, stellt man sich auf sie, sind die Werte binnen weniger Sekunden erfasst und werden dann bei bestehender WLan Verbindung auf die Webseite gesichert. Im Vergleich mit anderen Waagen ist die Fitbit recht genau, die Abweichungen bewegen sich im Gramm Bereich.

Die Einrichtung, die via direkter Verbindung und einer Windows Anwendung funktioniert, ist sehr einfach und gut erklärt.

Alles in allem, ja, es ist ein Stück Luxus, sich eine WLan fähige Waage anzuschaffen, aber durch die automatische und einfache Erfassung und die gute Aufbereitung kann ich jedem, der sich ein wenig mehr für Fitness interessiert und erst recht jedem, der ans Abspecken denkt, die Waage nur empfehlen. Einfacher kann man kein Buch über seine Werte führen und gerade wer trainiert und/oder Gewicht verlieren will, der findet mit der Aria eine sehr elegante und einfache Lösung fürs Gewichtstracking.

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Dank dazu gehörender App, kann man alle Fitbit Produkte und deren Werte in einer Anwendung verwalten.

Insgesamt wirkt die Aria durchdacht, mit ein paar interessanten Zusatzfunktionen (die Gast-Funktion hat mich ehrlich überrascht). Mit 112,49 Euro gehört sie ins obere Preissegment bietet für diesen Preis aber auch eine einfache Bedienung, eine genaue Messung und über die Anbindung ans Internet eine gute Möglichkeit zur Auswertung der gemessenen Daten. Wer nur hin und wieder sein Gewicht messen will, für den ist die Waage auf jeden Fall oversized, dem dürfte eine günstige Standardwaage genügen. Aber im Fitness Segment ist die Aria sicher eine Anschaffung wert, gerade wenn evtl. noch mehrere Personen die Waage nutzen. Zusammen mit dem Fitbit Flex oder einem anderen Aktivitätentracker lässt sich so das eigene Fitnessprogramm hervorragend überwachen.

Für alle technisch interessierten Leser hier noch die Produktdetails:

Produkt Details:

  • Kabellose Synchronisation über WiFi
  • Display mit Hintergrundbeleuchtung
  • Bis zu 8 Nutzerkonten gleichzeitig
  • Touchscreen Steuerung
  • Verschiedene Maßeinheiten: lb. kg. st.
  • Betriebszustand: 0–56° C
  • Relative Luftfeuchtigkeit: 0–95%
  • Spritzwassergeschützt und Kondensations beständig

Technische Details:

  • Unterstützt iPhone, iPod Touch, iPad (running iOS 4 & 5)
  • Android
  • Windows Mobile 7+

Batterieanforderungen:

  • 4x Standard 1.5V Größe AA Batterien (inklusive)

Maße:

  • Maße ca.: 31.2cm x 3.34cm x 31.2cm
  • Gewicht ca. : 1.93kg