Ein weiterer Teilerfolg für Samsung. Das modifizierte Samsung Galaxy 10.1 n darf weiter verkauft werden

Das neue Galaxy Tab 10.1 n sieht wohl hinreichend "anders" aus.

Auch hier hatte Apple geklagt, aber heute , so berichtet derWesten.de hat das Düsseldorfer Landgericht entschieden, dass Samsung das neue Galaxy Tab hinreichend stark modifiziert habe, um weit genug von Apples IPad Design entfernt zu sein.
Weiterhin merkte die Richterin laut derwesten.de an daß Zitat: „Auch aus wettbewerbsrechtlicher Sicht neige die Kammer bislang eher dazu, den Anspruch von Apple auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zu verneinen, sagte die Richterin. So könne etwa von einer Herkunftstäuschung wohl nicht die Rede sein. „Die Kammer ist sicher, dass Apple und Samsung besser bekannt sind als der Bundespräsident oder die Bundeskanzlerin.“
Damit dürfte es im Prozess am Januar deutlich schwerer für Apple werden, sich noch mit seiner Geschmacksmusterklage durchzusetzen.

Man darf gespannt sein. (Und der Vergleich der Richterin mit der Bekanntheit des Bundespräsidenten entbehrt nicht einer gewissen Ironie!)

Der erste Promo Trailer vom „Hobbit“ ist online! Ich weiß, was ich nächstes Jahr sehen werde!

Mehr Infos rund um den Film gibt es auf der offiziellen Seite.

Auf jeden Fall ist damit bereits ein ganz bestimmter Kinobesuch mit ein paar ganz bestimmten guten Freunden für mich im nächsten Jahr eingeplant. Und zuvor vermutlich eine lange „Der Herr der Ringe“ Filmnacht 😉

Erscheinungstermin für den in zwei Teilen geplanten Film wird der 14. Dezember 2012 sein. Ich hoffe, und die ersten Bilder in diesem Trailer scheinen es zu bewahrheiten, dass auch der Hobbit so gut umgesetzt ist, wie es schon „Der Herr der Ringe“ war.

Die EU will Krankenschwestern mit Abitur?

Die EU fordert für Krankenschwestern und in Pflegeberufen tätige eine 12 jährige Schulausbildung.

Da mag ja gut gemeint sein, aber ist meiner Ansicht nach illusorisch, so lange diese Berufe weiterhin so schlecht bezahlt werden. Jeder Investmentbroker verdient durch Geld hin und her schieben bedeutend mehr Geld als eine Krankenschwester, die sich um Menschen kümmert und zu deren Heilung beiträgt. Irgendwie scheint mir hier das Bild etwas verzerrt zu sein. 12 Jahre Schule nur dann, wenn auch die Gehälter DEUTLICH steigen! Sonst macht man sich den Nachwuchs noch mehr kaputt, denn wer will schon nach 12 Jahren Schule für ein aktuell normales Gehalt im Pflegebereich arbeiten. Die Gehälter sind jetzt schon zu niedrig, aber mit solchen unausgegorenen Forderungen macht man sich den Nachwuchs noch mehr abspenstig.

Rezension: „Codes“ – Die geheime Sprache der Produkte: ein Sachbuch, spannend wie ein Roman

ISBN 978-648-00301-5, erschienen bei Haufe zum Preis von 29,80 €

Ein Sachbuch, das durch den Inhalt fesselt wie ein guter Roman, kommt mir selten in die Hände. Noch seltener ein Buch, das auch noch innovative Konzepte mit klassischer Präsentation verbindet.

„Codes“ – Die geheime Sprache der Produkte verbindet gekonnt beides.

Es geht um Hirnforschung, um Psychologie und was diese Disziplinen uns im Bereich des Marketings an neuen Erkenntnissen für das Marketing bieten können.

Und es gibt da einiges an überraschenden Erkenntnissen. Zum Beispiel gleich zum Einstieg erfahren wir, wie stark uns die Temperatur eines Getränks bei der Bewertung einer uns vorgestellten Person beeinflußen kann. (Erschreckend stark, um nur so viel vorwegzunehmen).

Die Autoren Christian Scheier, Dirk Bayas-Linke und Johannes Schneider schaffen es gekonnt anhand realer Produktbeispiele und Fällen von erfolgreichem wie erfolglosen Marketingstrategien darzulegen, welche Faktoren uns bei der Produktwahl beeinflußen. Dabei bleibt der Schreibstil konsequent sachlich, auch die entsprechenden Fachbegriffe finden Verwendung, werden jedoch gut erklärt und in den Zusammenhang gestellt mit den im Buch verwendeten Beispielen.

Man beachte den QR Code links unten auf der Seite, der zu weiteren Informationen, Filmen oder Beispielen führt.

Dabei wird das ganze durch QR-Codes unterstützt, die den Leser auf weitere Beispiele, zu den Fallstudien passende Filme und weitere Informationen leiten, ohne dabei den Lesefluß zu beeinträchtigen. Gekonnt verbinden die Autoren damit die Online Möglichkeiten mit der klassischen Struktur und den Vorteilen des Buches.

Neueste Erkenntnisse der Neuropsychologie erläutern, warum wir Marken bevorzugen, welchen Einfluß Farben, Formen und die Bildbotschaften der Produkte auf unser Kauffverhalten haben.

Warum nutzen wir zum Familienfest Pulverkaffee, und keinen löslichen. Warum bedeutet Pudding Trost, Joghurt aber nicht. Warum wirkt ein höher bepreister Energydrink besser als einer, der mit einem Rabatt belegt wurde. Diese und noch viele weitere Beispiele untermauern neueste Erkenntnisse der Hirnforschung, der Psychologie und des Marketing, so daß ein komplexes aber verständliches Bild der Motivationen entsteht, die uns zur Wahl eines bestimmten Produktes führen.

Dabei bietet das Buch sowohl für den Marketingmitarbeiter neue Erkenntnisse für die Verfeinerung der Marketingstrategie an, als auch für den Kunden, der nach der Lektüre des Buches Werbung, Verpackung oder Design eines besser beurteilen kann und damit einen Einblick in die Mechanismen erhält, die zur Wahl eines Produktes führen.

Die Kapitel befassen sich mit den einzelnen Aspekten, die die Attraktivität eines Produktes ausmachen und verbinden hier stets gekonnt neueste Erkenntnisse des Neuromarketing mit Produkten des  Alltags, die wir alle kennen und die oft überraschende Aspekte besitzen, die uns in der Kaufentscheidung beeinflußen.

 

Mein Fazit: Eine hochspannende Lektüre für alle, die genauer verstehen wollen, warum sie kaufen was sie kaufen und wie auch scheinbar abwegige Aspekte einen teilweise entscheidenden Einfluß auf die Produktwahl haben können.

Dabei findet sowohl der Laie als auch der Marketingprofi neue Erkenntnisse und spannende Beispiele, verknüpft mit den multimedialen Möglichkeiten des Internet.

Sehr lesenswert und mir [xrr rating=5/5] 5 von 5 möglichen Sternen wert.

Erschienen ist „Codes-die geheime Sprache der Produkte“ bei Haufe zum Preis von 29,80.

 

Mein Dank gilt www.bloggdeinbuch.de und www.haufe.de für die Chance, dieses hochinteressante Sachbuch zu rezensieren, für mich eine meiner persönlichen Sachbuchüberraschungen dieses Jahres.

 

              

Vom Hyperconsumerism zum gezielten Konsum: Nicht konsumieren als Megatrend

Einfacher, aber wertiger. Weniger, aber langlebiger. Der neue Megatrend?

Ich prognostiziere hier mal einen Trend, den ich noch gar nicht wirklich sehe, außer in einigen wenigen Randgruppen. Was zur Zeit beginnt, sich als „collaborative consumption“ und „Carrot Mob“ einen Weg ins Bewußtsein der Masse zu bahnen, könnte sich in der nahen Zukunft zum neuen Megatrend entwickeln, dem sich Werbung und Marketing dann stellen müssen.

Die Medien, die uns permanent mit Werbebotschaften befeuern, bieten gleichzeitig in nie dagewesener Form Features und Berichte von Umweltzerstörung, Ausbeutung und sklavereiähnlichen Zuständen.
Durch soziale Vernetzung wird jede Verfehlung eines grossen Konzerns so sie denn ruchbar wird, tausendmal schneller gestreut als noch in der Vergangenheit.

Meine These nun lautet. Der Konsument wird kritischer. Sehr viel kritischer. Er fordert in Zukunft Offenlegung nicht nur der Herkunft des Produkts sondern auch der Bedingungen, unter denen produziert wird. Er will wissen, wie die Mitarbeiter geführt werden, was er mit seinem Produkt für einen CO2 Fussabdruck hinterlässt. Der Kunde wird mündiger. Sehr viel mündiger.

Und er wird bald immer häufiger hinterfragen: Brauche ich das wirklich? Die Produktzyklen werden immer kürzer. Mittlerweile sind manche Elektrogeräte schon nach einem halben Jahr hoffnungslos veraltet und Geräte, die älter als zwei Jahre sind, bedeuten gerade im Bereich IT eher ein Sicherheitsrisiko, mangels Updates und Produktpflege.
Aber parallel schrumpft das Einkommen. Es muss häufiger überlegt werden: Leiste ich mir das noch. Und daraus wird in Zukunft immer häufiger die Frage resultieren: Brauche ich das überhaupt? Es wird sich immer weiter eine Kultur des Teilens, eben der collaborative consumption bilden.

Gleichzeitig wird sich auch wieder verstärkt die Frage nach der Herkunft und dem „gerechten Preis“ stellen. Nicht umsonst sind Geschäftsmodelle wie z.B. die hier in Schwäbisch Hall ansässige „Bäuerliche Erzeugergemeinschaft“  mit regionalen, naturbelassenen, qualitativ hochwertigen aber eben auch teureren Produkten dennoch sehr erfolgreich.

Nicht nur der Kapitalismus als solcher steht heute zur Diskussion. Die gesamte Wirtschaft, die nicht auf Langlebigkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist, muss sich die Frage nach ihrer Berechtigung stellen lassen. Dauerhafte Werte sind wieder im Kommen. Das ist für mich einer der grossen neuen Megatrends.

Eine etwas andere Binäruhr von Megagadgets

Es ist gerade 17 Uhr 42

Diese Woche kam sie an, die etwas andere Binäruhr von Megagadgets. Anstelle eines einfachen Binärsystems für die Stunden und die Minuten stellt diese Uhr die Zeit in drei Gruppen dar. Gruppe eins, die roten LEDs zeigen die vollen Stunden an. Gruppe 2 die grünen LEDs die vollen Viertelstunden und Gruppe drei, die gelben LEDs die Minuten.

An sich schon ein Hingucker wirkt die Uhr  auch sehr modern. Das Armband besteht aus einem Metallreif, der in Gummi eingfasst ist. Die LEDs leuchten durch in den Metallreif eingestanzte Löcher.

Das ganze stellt die Uhrzeit auf zwei Arten dar. Einmal direkt durch Beleuchtung und einmal durch eine Animation, bei der die LEDs wie in einer Kaskade nacheinander beleuchtet werden und dann die Uhrzeit zum Schluss darstellen (siehe auch kleiner Film).

Alles in allem seeeehr stylisch, sind die LEDs aus, dann kann man kaum erkennen, dass es sich um eine Uhr handelt.

Lediglich das Uhrengehäuse finde ich etwas zu klobig, wodurch die Uhr deutlicher aufträgt als vergleichbare Uhren. Dank flexiblem Armband und lässt sich die Uhr sehr genau an den eigenen Armumfang anpassen und ist auch trotz der Grösse sehr leicht.

 

Mein Fazit: Ein echter Hingucker, der ausgeschaltet fast wie ein Schmuckarmband wirkt. Wäre das Gehäuse noch etwas kleiner, bekäme die Uhr die volle Punktzahl, so gibt es 4 von 5 Sternen für die Korrosion Binäruhr.

Vom Consumer zum Prosumer, die Individualisierung der Masse

Handarbeit und Manufakturen werden wieder wichtiger.

Wir leben in einer Zeit des Massenkonsums, der immer stärkeren Ähnlichkeit von Produkten. Aber es beginnt sich ein Gegentrend  zu etablieren. Der Wunsch nach individuellem, nach dem Besonderen.

Zum einen in Produkten manifestiert wie Roterfaden oder Manomama, die sich wieder bewußt vom Massenprodukt emanzipieren und auf Werte wie Beständigkeit und Nachhaltigkeit setzen. Zum anderen aber auch durch Individualisierung des Massenprodukts. Von Müslimischungen über Pralines bis hin zu individualisierten Tassen, T-Shirts entsteht ein Trend zur individualisierten Massenproduktion. Der Kunde entscheidet mit, welches Produkt er erwerben will. Das ist für mich definitiv ein wirklich bedeutsamer Trend. Die Einbindung des Kunden bereits im Design- und Produktionsprozess und eine grössere Individualisierung auch im Massenprodukt.

Möglicherweise ist dies aber erst der Anfang. Ansätze wie die Makerbots lassen noch ganz anderes erahnen, wie die Eigenproduktion, quasi das Unikat aus dem eigenen 3D Drucker..

Im Gegensatz zum Consumer von heute, der kauft, was billig und schnell verfügbar ist, wird der Prosumer anspruchsvoller, wünscht eine individuelle Note und beginnt wieder auf Wertigkeit und Nachhaltigkeit zu achten. Möglicherweise einer der Megatrends der nahen Zukunft