Google ehrt Douglas Adams zum 61. Geburtstag mit einem besonderen Doodle

 

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Bei mir beginnt der Morgen eigentlich immer mit dem Studieren meines Newsreaders, ob es interessante Themen gibt, die ich entweder gleich verbloggen kann, oder die zumindest auf meine Liste: „Mal darüber was schreiben“ kommen können. Heute Morgen war so ein Morgen, der unbedingt einen kleinen Blogbeitrag provoziert. Google gedenkt heute Douglas Adams 61. Geburtstag.

Douglas Adams ist vor allem bekannt durch seine geniale Science Fiction Persiflage „Per Anhalter durch die Galaxis„. Leider ist er am 11. Mai 2001 viel zu früh verstorben. Um seiner zu gedenken wurde der „Towel Day“, also der Handtuch Tag eingeführt. Denn wie jeder weiß  ist man erst dann ein echt cooler Frood, wenn man auch sein Handtuch stehts bei sich hat.

Rezension:2052. Der neue Bericht an den Club of Rome: Eine globale Prognose für die nächsten 40 Jahre

randersDer erste Bericht war damals auch für mich etwas, das mein Denken stark beeinflußt hat. Der Ausblick war düster und eine ganze Generation hat unter dem Eindruck der Prognosen über ihr Verhalten, den Umgang mit der Umwelt und die eigene Zukunft nachgedacht.

Nun gibt es den neuen Bericht des Club of Rome mit einem Blick auf 2052 also vierzig Jahre in die Zukunft. Jorgen Randers, Annette Bus, Ulla Held und Anna Leipprand ziehen dabei verschiedene Experten zu Rate, signalisieren aber auch für mein Gefühl konsequenterweise sehr viel deutlicher, dass es sich hier um Prognosen und Szenarien handelt, und keine festen Wahrheiten (etwas, das für mich in der Erinnerung von der Öffentlichkeit beim ersten Bericht des Club of Rome vielfach angenommen wurde).

Dabei sind die Prognosen durchaus in manchen Bereichen durchaus auch heute schon in Ansätzen sichtbar, wenn man zum Beispiel den Blick auf die Entwicklung Chinas oder das Bevölkerungswachstum richtet.

Das Buch stellt Fragen nach der Vorherrschaft des Westens und der Rolle Chinas in der Weltwirtschaft, hinterfragt die gängigen Wirtschaftsmodelle auf ihre Nachhaltigkeit in einer sich verändernden Welt und zeigt verschieden Wege auf, wie sich die Welt weiterentwickeln könnte.

Was mir an diesem Buch sehr angenehm auffällt, ist die zwar wissenschaftliche fundierte Argumentationsweise, die der Autor aber stilistisch ohne den wissenschaftlichen Zahlenwust und Tabellenwald schafft. Vielmehr wirkt das Buch wie ein Gespräch, wie eine recht persönliche Sicht, die aber durch andere Wissenschaftler und deren Erkenntnisse gestützt wird.

Das macht das ganze Buch sehr glaubwürdig. Denn das Buch ergeht sich nicht alleine in einem Zukunftspessimismus sondern zeigt durchaus alternative Pfade auf, wie wir mit Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Finanzwirtschaft umgehen können, ohne auf zu viel unserer bisherigen Lebensweise verzichten zu müssen.

Insgesamt ein spannendes Buch, das zum Nachdenken über die eigenen Handlungsweisen anregt und mehr als der erste Bericht auch den einzelnen hinführt zu den Möglichkeiten, die jeder von uns hat, die Zukunft mitzugestalten.

Für mich eine klare Leseempfehlung für jeden, der sich Gedanken über die Zukunft macht.

Erschienen ist „2052. Der neue Bericht an den Club of Rome“ im Ökom Verlag und zum Preis von 24.95 € als Buch bzw. für 19,95 € als Ebook erhältlich.

Mein Dank geht an BloggDeinBuch und den Ökom Verlag für die Bereitstellung des Buches.

Tolino gegen Kindle, der neue gegen den Platzhirsch

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Der Tolino Shine. Seine Vorteile, offene Formate und die Telekom Cloud als virtueller Buchspeicher.

Es kommt Bewegung in die EBook Reader Szene. Nachdem die Verlage meiner Ansicht nach viel zu lange nur über Amazon und dessen Vertriebsmodell mit Kindle und einem proprietären EBook Format geklagt hatten, haben jetzt verschiedene Buchversender, wie z.B. auch Weltbild, die ja schon lange eigene EBook Reader anbieten mit dem Tolino die Herausforderung endlich angenommen. Und einiges spricht dafür, dass der Tolino durchaus konkurrenzfähig sein könnte. Technologisch spielt er in einer ähnlichen Liga wie der Kindle paperwhite aber das ist es gar nicht, was das Gerät für mich interessant macht.
Da ist zum einen das für mich schlagenste Argument. Ich kann verschiedene Formate auf das Gerät laden. So gehen epub, txt, pdf. Ich bin außerdem nicht an einen Händler gebunden und kann von diversen Anbietern eBooks auf das Gerät laden, ebenso von offenen Bibliotheken DRM freie Bücher. Im Gegensatz zum Kindle besitze ich also eine weitaus größere Wahlfreiheit.
Ein weiteres Argument, mit dem Tolino habe ich vergleichbar Amazons Whispersync über WLan oder auch und das ist neu über die Hotspots der Telekom kostenlosen Zugriff auf die Telekom Cloud, von der ich nicht nur meine Bücher herunterladen, sondern auch eigene hochladen kann. Damit präsentiert sich die Telekom quasi als Cloudstorage für Bücher. Ein interessantes Konzept allemal. Allerdings bleibt abzuwarten, inwieweit der Kunde überhaupt noch auf einen eInkReader anspringt. Mittlerweile scheint ein immer größerer Teil der EBooks auf Tablets gelesen zu werden, die sich als Universal-Entertainmentgeräte gerade einen großen Teil des Ebook Markts zu holen scheinen.

Möglicherweise müssen hier die entsprechenden Händler schnell nachlegen, so denkt man, aber auch dieser Trend ist durch entsprechende Leseapps für Android und iOS abgedeckt. Also auch hier weit mehr Offenheit als beim Kindle.
Vielleicht ist es jetzt gar nicht so wichtig, welches Gerät im Angebot ist. Vielmehr muss der Fokus darauf liegen, ein umfassendes Ebook Programm bereitzustellen und auch bei Verwaltung und Ablage in der Cloud den vergleichbaren einfachen Service zu bieten, wie dies Amazon schon tut.

Dann hat der deutsche Buchhandel durchaus eine Chance, sich als empfehlenswerte Konkurrenz zu Amazon zu etablieren. Zumindest im EBook Bereich. Und zwei Aspekte sollten hierbei im Vordergrund stehen. Die Wahlfreiheit was Formate und Händler angeht und das Angebot. Hier muss ein breitgefächertes Angebot an Büchern verfügbar sein. ALLE Neuerscheinungen und möglichst viel aus dem aktuellen Programm. Nur bei einer großen Abdeckung ist das Gerät konkurrenzfähig. Denn Preis und Leistung, so erste Testberichte, stimmen.

Warum Facebook immer uninteressanter wird

Ja, es gab wohl mal die Zeit, da war Facebook hip. Aber so, wie sie sich in den letzten Wochen und Monaten aufführen, graben sie sich ihr eigenes Grab. Jüngstes Beispiel? Der neue Dienst Vine von Twitter, eine Videosharing Anwendung wurde kurz nach dem Start von Facebook gekappt, so daß man keine Freunde mehr über Facebook finden kann.

Warum mich das stört und was das mit dem sinkenden Interesse an Facebook zu tun hat?

Meiner Ansicht sind speziell zwei Entwicklungen für Facebook gefährlich. Zum einen isoliert sich die Plattform mit diesem rigiden Aussperren immer mehr in einer Kultur, die vom Vernetzen lebt. Andere Plattformen bieten als ersten Schritt an, seine Freundesliste aus den „anderen Social Media Plattformen“ zu befüllen. Die rigide Sperrpolitik kann hier durchaus zu indirekten Abwanderungstendenzen führen.

Zum anderen verliert Facebook gerade in seinem Herkunftsland, den USA an Attraktivität bei der „jungen Generation“. Auf einer Plattform aktiv sein, auf der auch schon die Eltern unterwegs sind, ist halt nicht wirklich etwas, das cool ist.

So melden aktuelle Nachrichten, dass es, auch wegen der oft schwer durchschaubaren Datenschutzbestimmungen von Facebook mittlerweile als hip gilt, der Plattform den Rücken zu kehren.

Möglicherweise haben wir schon mit dem Börsengang den Zenit von Facebook gesehen. Im Moment zumindest macht die Plattform nicht wirklich vieles, was sie für Nutzer attraktiver macht, sondern schädigt zum Teil eher ihr Image.

Es wird Zeit, dass man sich bei Facebook wieder mehr Gedanken um die Nutzer macht, anstelle nur auf den (Geld-)markt zu schauen, sonst bietet man zwar einen Blumenstrauß an Werbeformen an, der aber irgendwann kaum mehr jemanden erreicht.

 

Keine Tweetdeck App und Air Anwendung mehr. Nur noch Web?

Wie Tweetdeck angekündigt hat, will man sich in Zukunft auf die Weiterentwicklung der Webanwendung konzentrieren.

Die Anwendungen für mobile Endgeräte und for Air sollen beendet werden. Das halte ich persönlich für eine sehr seltsame Strategie. Wenn ich beobachte, wann ich wie twittere, so passiert das in der überwiegenden Zahl der Fälle mobil via Smartphone. Insofern halte ich diesen Schritt für eher kontraproduktiv.

Aber ich denke, das ist die Konsequenz daraus, dass Twitter Geld verdienen muss und damit natürlich auch gewährleisten, dass möglichst viele Kunden über das Webfrontend bzw. die eigene Twitterapp  kommen und dann mit mehr Werbung bespielt werden können. Für mich ist das aber ein NoGo, da ich weiterhin die Wahl haben möchte und immer noch mit den Möglichkeiten der mobilen Twitter App nicht so glücklich bin wie mit den Alternativen (zur Zeit nutze ich Plume).

Für mich neben all dem, was mich mittlerweile an Facebook stört noch ein weiterer Grund, mein Augenmerk als Blogger und webaffiner Mensch in Zukunft verstärkt auf Google+ zu richten.

 

 

Es muss nicht immer Original sein. Dockingstation für das Google Nexus 7 mit dem speziellen Kniff

20130302_143605Eigentlich bin ich ein Verfechter von Originalzubehör. Nicht nur, weil dort gewährleistet ist, dass auch alles passt, sondern weil meist auch die Qualität höher ist.
Deshalb war ich doch eher kritisch, als mir mobilefun.de eine Dockingstation für das Google Nexus 7 für einen Test überließ.
Aber ich bin von diesem Nexus 7 Zubehör angenehm überrascht. Nicht nur, dass das Tablet  in die Nexus 7 Dockingstation perfekt passt, es bietet auch die Möglichkeit, ein Nexus 7 mit stoßabweisender Hülle anzudocken. Dazu besitzt das Dock einen kleinen Einsatz, der beim Standard Nexus 7 im Dock verbleibt, und den man entfernt, will man das Tablet mit einer Schutzhülle ins Dock stellen. Beides funktioniert sehr gut und durch den breiten Fuß steht das Dock stabil.
Das weitere Zubehör beschränkt sich auf ein USB Kabel zum Anschluß an den PC. Ein Netzteil ist nicht dabei, das vermisse ich aber auch nicht wirklich, da ja bei den meisten Tablets und Smartphones ein entsprechender Adapter beigefügt ist, und ich es angenehm finde, wenn ich nicht bei jedem neuen Kauf mit dem kompletten Zubehörsatz zugeworfen werde.

Mein Sohn, der sich das Nexus 7 zusammengespart hatte, nutzt die Docking Station jetzt in seinem Zimmer, was schon deshalb praktisch ist, weil das Tablet dann an einem sicheren Ort geladen wird 😉

Alles in allem kann man für den Preis von 23,49 Euro nicht viel falsch machen und hat eine elegante Möglichkeit, sein Nexus 7 am Schreibtisch zu laden und gleichzeitig dank des angenehmen Winkels auch zu benutzen.

bild1Dennoch bleibe ich prinzipiell bei meiner Empfehlung. Vor allem, wenn es um technisch komplizierteres Zubehör geht, sollte man sich zumindest gut überlegen, ob man auf Drittanbieter setzt oder das Original.