Kameravergleich Huawei Mate 20 X und iPhone XR

Heute nach langem mal wieder etwas nerdig/technisches.

Weil ich gerade beide Geräte im Zugriff hab, mal ein ganz persönlicher und rein subjektiver Vergleich beider Kameras. Manches überrascht, manches war zu erwarten.

 

Anbei jeweils ein Bild vom Mate 20x und eins vom iPhone XR.

 

 

IPhone XR
Mate 20 X Standardmodus
Mate 20 X Nachtmodus

 

iPhone XR
Mate 20 X
Mate 20 X optisches Weitwinkel
Mate 20 X Standard
Mate 20 X optisch 3 fach
Mate 20 X 10 fach Max.Zoom

 

iPhone XR
iPhone XR max 6 Digitalzoom
Mate 20 X
iPhone XR

 

iPhone XR
Mate 20 X Supermacro

 

iPhone XR

 

 

 

Mate 20 X
iPhone XR
Mate 20 X
iPhone XR
Mate 20 X

 

Der SCIO Molekular Scanner. Unboxing und erster Test

Vor ein paar Tagen war er endlich da. Der SCIO Molekular Scanner von Consumer Physics. Eines der Kickstarter Projekte, die auch liefern und das Ergebnis meiner Unterstützung erreichte mich diese Woche.

Anstelle einer langatmigen Beschreibung habe ich zur Abwechslung mal wieder zwei Videos gedreht.

Das erste ist das Unboxing des Scanners und des Zubehörs.

 

Das zweite zeigt ein paar erste Scans und wie das Gerät an sich funktioniert.

Viel Spass

Mein Samsung Galaxy S7 Edge. Erfahrungen, Tipps und Tricks

Nachdem ich in letzter Zeit eher über meine Depression oder mein Buchprojekt berichtet hatte, jetzt mal wieder einer der Artikel, deretwegen das Blog eigentlich entstanden ist. Seit über 3 Monaten ist mein Daily Driver das Samsung Galaxy S7 Edge. Wer mich kennt, wird sich jetzt wundern, warum es nicht das Note7 wird. Zwei Gründe. Zum einen die bessere Akkulaufzeit, die jetzt nicht so intensiv ins Gewicht fällt, für mich aber immer noch ein relevanter Faktor ist. Zum anderen meine Erfahrungen mit meinem persönlichen  Nutzungsverhalten bei den bisherigen Note Devices, die ich besessen habe.

Tough Case von der Seite
Man sieht sehr deutlich, dass wegen der abgerundeten Kanten das Case nicht alles Kanten schützen kann. Hier ist eine etwas stabilere Folie angeraten

Ja, zu Beginn fand ich die  Note und insbesondere Note Stift spezifischen Feature toll, hab sie auch hin und wieder genutzt. Das hielt aber jedes Mal maximal 2-3 Wochen an. Danach blieb der Stift in seinem Fach und auch die „speziellen“ Features habe ich kaum mehr genutzt. Um wirklich gut Notizen machen zu können, ist selbst der Bildschirm eines Note7 noch zu klein, gerade bei meiner Sauklaue. Zudem dauerte mir die Umsetzung von schnellen Notizen in Druckschrift dann doch immer zu lang. Da war ich mit dem Tippen auf der virtuellen Tastatur wesentlich schneller.

Als also das S7 Edge auf den Markt kam, und die Specs eigentlich eher an ein etwas geschrumpftes Note ohne Stift denken ließen, war mein Beschluß gefasst. Weg vom Stift, hin zu einem reinen Touchscreen Smartphone. Und mit all den Sensoren und der möglichen Zusatzhardware hab ich schnell erkannt, dass die Kombi mir auch im Umgang mit Depressionen und der Angststörung helfen kann. Sag noch mal einer, Technik sei nur Spielerei.

Und ich habe es nicht nur nicht bereut, ich bin auch nach einigen Monaten noch schwer begeistert. Die Größe ist ideal, die Schnelligkeit herausragend und auch in der Handhabung liegt es sehr gut in der Hand. Ich werde mir das Note 7 mal ansehen (an ein Testgerät bin ich bislang noch nicht gekommen, da sollte sich aber was machen lassen), sollte ich es in die Finger bekommen. Aber für mich das nächste spannende Device wird mit Sicherheit das S8Edge sein.

Jpeg
Das Tough Case von Spigen hat auch einen Kickstand und schützt zudem die Kamera stärker. An den Pulssensor kommt man dennoch gut ran.

Was gibt es nun für Tipps. Zum ersten, Cases und Displayfolien. Solltet ihr euch für eine Panzerglasfolie entscheiden, achtet auf zweierlei. Erstens werden auch Folien verkauft, die die Edges aussparen. Die kann man gleich wieder liegen lassen, da sie genau an der entscheidenden Stelle keinen Schutz bieten.

Zweitens. Wenn es eines mit Schutz auch für die Edges ist, folgt sehr genau der Anleitung. Dann funktioniert das auch bestens. Zudem solltet ihr dann bei einem etwaigen Case sehr genau darauf achten, wie stramm es sitzt und wie hoch der Schutzrahmen an den Edges gezogen wird. Denn sitzt es zu stramm oder geht der Rand zu hoch, dann hebt das Case das Panzerglas wieder ab und somit ist zwar der Schutz noch gegeben, aber die Bedienung klappt nur noch eingeschränkt.

S7 Edge
Mein persönlicher Daily Driver mit meinem ganz speziellen Setup

Wer also ein stark schützendes Case verwendet, sollte auf eine klassische Bildschirmfolie setzen, auch hier gibt es bereits dickere Versionen, die einen höheren Schutz auch bei Stürzen bieten. Und testet auch immer, wie gut sich die Kante noch nutzen lässt, wenn sowohl Folie (Panzerglas) als auch Case montiert sind, auch hier kann es zu Problemen kommen.

Ich verwende das Spigen Tough Armor Case in Verbindung mit dem Urcover Nano Crystal 6H Anti Shock Screenprotector. Der wird zwar von manchen Käufern kritisiert, weil er angeblich nicht so gut hält. Wenn man sich aber genau an die Anleitung hält, sollte das kein Problem sein. Bei mir zumindest sitzt es bombenfest. Wenn es mal etwas eleganter sein soll, wechselt das Case zum Tech21 Evo Wallet, das für meinen Geschmack ideal den verstärkten Schutz eines Tough Cases mit dem Look and Feel eines Wallet Cases verbindet.

Auch wenn es einige Kritiker des Edge Displays gibt, ich verwende es ausgiebig. Nachrichtenticker laufen nach mehrfachem Wischen über die Kante des öfteren ab und sparen mir das anschalten des

Gear S2
Mein persönlicher Gesundheitscoach. So behalte ich Puls, Schritte, Wasseraufnahme im Blick und werde auch immer mal wieder gewarnt, wenn ich zu faul rumhänge

Smartphones. Für die Nacht habe ich die Einstellung für Uhrzeit und Weckzeit auf dem Edge aktiviert und anders als manche Kritiker nutze ich auch die Seitenleiste des öfteren, um schnellen Zugriff auf wichtige Informationen zu bekommen. Für mich ist das Edge Display klar ein Mehrwert, den ich nicht mehr missen möchte, und den ich vor allem deutlich häufiger verwende, als noch zu Note Zeiten den Stift.

Was ich als weiteres Zubehör empfehlen kann, ist die induktive Ladestation. Eleganter und einfacher lässt sich das S7 Edge nicht aufladen.

Das ganze ist bei mir mit der Galaxy Gear S2 verbunden, die ich, jetzt kommen wir doch wieder auf meinen schwarzen Hund, für mich wichtig geworden ist, um in Bewegung zu bleiben, und auch um gerade wegen meiner Angststörung meinen Puls zu überwachen als Indikator, was mich wann in „Aufruhr“ versetzt. Auch hier bin ich froh, mit der Gear S2 und dem S7 Edge Hardware an der Hand zu haben, die mich hier unterstützt.

Und zusätzlich habe ich auch die Gear VR. Ob ihr es glaubt, oder nicht, die hat mir in Verbindung mit der Software „Be Fearless“ schon

Gear VR
Eigentlich alles ganz simpel, der Effekt ist dennoch enorm. Die Gear VR

deutlich dabei geholfen, meine Höhenangst zu bekämpfen. Es gibt dafür eine Software, die einen mittels VR von einem Glasaufzug bis hin zum Helikopterflug oder dem gehen auf dem Dach eines Wolkenkratzers alles erleben lässt. Als ich davon hörte, habe ich noch gespottet. Wenn man es aber mit dem S7 Edge in der Gear VR selbst erlebt, dann kriegt man sehr schnell weiche Knie.

 

 

 

Gigaset Elements mit neuen Sensoren

Mein Testsetup. Das Basispaket, ergänzt um einen Fenstersensor.
Das Basispaket und der  Fenstersensor. Er erkennt sowohl geöffnete als auch gekippte Fenster und rückmeldet das an die App.

Bei uns ist schon seit geraumer Zeit das Gigaset Elements System im Gebrauch. Wer es nicht kennt, das ganze ist eine Art Hausalarmanlage mit Videoüberwachung und Einbruchssensor. Der Vorteil: Es müssen keine Kabel verlegt werden, alles wird entweder aufgeklebt oder nutzt normale Steckdosen. Das Basisset von Gigaset Elements habe ich bereits in einem früheren Blogbeitrag getestet. Heute soll es um die neuen Sensoren Plug und Button gehen, sowie um die bislang bei uns nicht vorhandene Siren.

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Plug, Button und Siren

Plug ist eine Schaltsteckdose, die sich über Regeln schalten lässt. Das können zeitgesteuerte Regeln sein, Events der Gesamtanlage wie zum Beispiel das Ankommen eines Bewohners oder auch der Druck auf Button, den Knopf um die Steckdose zu schalten. Angenehm ist vor allem die recht kompakte Bauform von Plug, die es ermöglicht, ihn quasi bei fast jeder Steckdose anzubringen. Über die Zeitschaltung lassen sich zum Beispiel regeln definieren, die den Plug zu einer bestimmten Zeit ein, oder ausschalten oder dann, wenn erkannt wird, dass jemand zum Beispiel im Erfassungsbereich der Gigaset Kamera ist.

20151221_103550.jpgPlug wird wie alle Sensoren der Elements Serie über die App und die Basisstation gekoppelt und steht von da an auch von Ferne zur Verfügung und lässt sich ansteuern.

 

 

 

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Hier wird abhängig zur Regel das Verhalten der Steckdose definiert.
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Im Regelmanager kann man auch komplexere Regeln anlegen, die zum Beispiel den Alarmzustand des Gesamtsystems ändern

 

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Die Regel fürs Einschalten und fürs Ausschalten ist definiert.
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Dieses Jahr haben wir die Weihnachtsbeleuchtung mittels Plug und Regeln ein- und ausgeschaltet.

Über die App lässt Plug sich direkt ansteuern, oder via Regeln kontrollieren.

Bei Button handelt es sich um einen Schalter, dessen Schaltpositionen sich als Teile von Regeln verwenden lassen, um zum Beispiel Plug an- oder auszuschalten. Ebenso lassen sich die verschiedenen Überwachungsmodi umschalten. Falls man mehrere Button einbindet, gibt es für den Schalter selbst verschiedenfarbige Aufsätze, so dass sich die einzelnen Schalter gut unterscheiden lassen. Einzig störend ist, dass Button bei jeder Schaltung ein akustisches Signal abgibt, was ihn für ruhige Umgebung etwas störend wirken lässt. Er ist eine sinnvolle Ergänzung für Kontexte, in denen man nicht mal eben das Smartphone zur Hand hat bzw. um zum Beispiel beim Verlassen der Wohnung die Alarmanlage mit einem Knopfdruck „scharf“ zu schalten.

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Mit Button lassen sich verschiedene Funktionen von Gigaset Elements steuern

Siren wiederum kann in den Alarm bei Einbruch mit integriert werden und gibt dann ein sehr lautes Sirenensignal wieder. Wie auch die anderen Sensoren lässt sich Siren sehr einfach via App und Basisstation koppeln. Und das Alarmsignal ist LAUUUUTTTT!

Insgesamt ergänzen die neuen Sensoren das System nahtlos. Vor allem Plug hatte ich lange vermisst, denn damit lassen sich nun auch Geräte im Haus via Events aus dem Überwachungssystem ansteuern. So kann man z.B. bei Ankunft zuhause Lampen oder Elektrogeräte aktivieren. Button wiederum erlaubt es, einfache Aktionen schnell und ohne Smartphone App auszulösen, wie eben das Anschalten der Steckdose Plug via Schalter.

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Die Kamera kann an der Wand montiert aber auch einfach nur aufgestellt werden.

Mit den neuen Sensoren wird Gigaset Elements immer mehr zu Lösung sowohl für die Überwachung des Zuhauses, als auch für die intelligente Ansteuerung von Geräten im Haus.

Für jeden, der in einer Mietwohnung lebt, ist Gigaset eine der einfachste und unproblematischsten Lösungen, eine Alarmanlage und eine begrenzte Hausautomatisierung zu realisieren. Die Sensoren werden mit Klebeplatte und Halterung an die Türen oder Fenster geklebt, die Kamera kann aufgestellt oder an die Wand geschraubt werden und Plug lässt sich an jeder Standardsteckdose nutzen. Somit kann man bei einem Umzug das ganze System problemlos mitnehmen und hinterlässt keine Spuren.

Nun bin ich auf weitere Sensoren gespannt, ideal fände ich immer noch einen Rauchmelder.

 

 

 

 

Knights of Pen & Paper 2 im Schnelltest


Endlich ist es soweit und der Nachfolger des sehr erfolgreichen Knights of Pen & Paper ist im AppStore und im PlayStore verfügbar.

Knights of Pen and Paper 2 knüpft nahtlos an den Erfolg des ersten Teils an. Allerdings wurde die Grafik verfeinert, ohne dabei auf den Retro Charakter zu verzichten.

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Immer noch der Retro Stil aber doch deutlich verfeinert und mit viel liebe zum häufig witzigen Detail

Wieder werden die Spieler zu Pen&Paper Mitspielern einer Spielrunde und können verschiedene Aufträge erledigen.

Der erste Test lief auf einem Note 4, einem Lenovo Tablet und einem Moto G. Alle drei Installationen liefen dabei flüssig und ohne Probleme.

Die Steuerung ist die gleiche wie schon im ersten Teil geblieben, auch das Kampfsystem funktioniert nach dem altbekannten Schema, wurde aber um einige Möglichkeiten erweitert. Ebenso kann man nun deutlich mehr Zusatzfähigkeiten erlernen, verbessern und einsetzen. Nicht gespart haben die Entwickler am versteckten Humor und vielen Zitaten aus anderen Spielen oder Fantasy Filmen. Das Spiel ist in verschiedenen Sprachen spielbar, so auch in Deutsch, wobei hier noch an der einen oder anderen Stelle Übersetzungen fehlen, die aber aus meiner Erfahrung bald nachgeliefert werden.

Das Spiel an sich wurde unter anderem um Rassen erweitert, neue Orte und neue Monster warten auf den Spieler.kopp2-packshot

Wer Spass an Pen und Paper Games hat findet mit Knights of Pen & Paper 2 eine vergnügliche Fortsetzung des ursprünglichen Spiels gespickt mit vielen Zitaten und noch mehr Humor. Das Spiel ist mit 4,99 Euro nicht eines der günstigsten aber der Spielspass und der Humor rechtfertigen meiner Ansicht nach diesen Preis. Wer also schon den ersten Teil mochte wird an Knights of Pen&Paper 2 wiederum seine wahre Freude haben.

Speziell die liebevolle Geschichte, die vielen Details und die Möglichkeiten, sich wie im echten Pen&Paper eine Gruppe aufzubauen und auf verschiedenste Abenteuer zu gehen, bürgen für langen Spielspass.

[appbox googleplay com.paradoxplaza.kopp2]

 

Kopfhörer, Lautsprecher und mein Hang zu Bluetooth

Auch wenn Bluetooth als Übertragungsstandard schon mehrfach tot gesagt wurde, finde ich das immer noch sehr praktisch für die Anbindung insbesondere von Audio Hardware an Smartphone oder auch Tablet.

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Der Boombrick von Olixar. Oben kann man die Regler für Lautstärke, vor und zurückspringen und für die Freisprecheinrichtung erkennen.

Von Mobilefun.de wurden mir zwei neue Audio Devices für Tests zur Verfügung gestellt, die Firma Olixar bietet einen Bluetooth Kopfhörer und einen Bluetooth „Boombrick“ Lautsprecher an. Olixar war mir zuvor noch kein Begriff, insofern war ich gespannt, welche Qualität mich da erwarten würde.

Zunächst also der Olixar Boombrick. Nichts weltbewegendes was das Design angeht, aber stabil, gut verarbeitet und mit ein paar netten Add Ons. So kann man die Box auch als Freisprecheinrichtung fürs Telefon verwenden und über die Box die eingespielten Songs ansprechen.

Die Klangqualität der Box überzeugt mich dabei auf Anhieb. Der Bass wirkt klar und präsent ohne zu sehr zu dominieren, auch die Höhen klingen für die Dimensionierung der Box sehr gut. Zum Aufladen des integrierten Akkus kann man ein klassisches Micro USB Kabel verwenden, zusätzlich ist auch  noch ein Audiokabel beigelegt, so dass man auch Geräte ohne Bluetooth über die Box nutzen kann.

Die Box ist alles in allem eine sehr gute Anschaffung, wenn man mit dem Klang von Smartphone oder Tablet nicht zufrieden ist. Zwei Lautsprecher sind eingebaut, so dass sogar so etwas wie Stereo Feeling (natürlich nur eingeschränkt ob der kompakten Bauweise der Box) rüberkommt.

Nun zu den Olixar X2 Pro Bluetooth Kopfhörern ebenfalls von Olixar.

Sie sind via Bluetooth UND via Audiokabel nutzbar (etwas, das ich so sehr selten vorgefunden habe). Dafür liegt dem Kopfhörer ein Audiokabel bei, mit dem man ebenso wie bei der Box auch Geräte nutzen kann, die selbst nicht über Bluetooth verfügen.

Der Klang ist sehr voll und präsent, es macht Spass, mit den Kopfhörern Musik zu hören. Zudem sind die Ohrmuscheln selbst für meine nicht gerade kleinen Ohren groß genug. Angesteuert wird alles über Knöpfe an der Seite der Bügel, für mich eine angenehmer Positionierung als die, die ich bei anderen schon erlebt habe, wo die Knöpfe direkt auf den Hörmuscheln positioniert waren. Ebenso wie die Lautsprecher kann man auch über die Kopfhörer Telefonate führen.

Der Kopfhörer ist faltbar und lässt sich in der Größe variieren, wobei hier Menschen mit kleinem Kopf evtl. nicht ganz passende Einstellungen erreichen werden. Für mich war die Variabilität in Ordnung.

kopfhoerer2 kopfhoerer3 kopfhoerer4Nettes zusätzliches Feature der Kopfhörer ist integriertes NFC, womit sich die Kopfhörer sehr einfach mit NFC fähigen Geräten koppeln lassen. Und ich habe beide Geräte auch an meinem Amazon FireTV getestet. Beide arbeiten auch damit wunderbar zusammen.

Sowohl die Box als auch die Kopfhörer sind von Verarbeitung und Klangqualität auf jeden Fall empfehlenswert und gerade für den Preis wirklich zu empfehlen. Die Kopfhörer erhält man bei mobilefun.de für 33,99 Euro, die Box für 26,99 Euro. Damit sind die beiden Geräte auch preislich wirklich attraktiv.

Flow Home: Ein neuer Launcher mit Fokus auf Soziale Netze

Immer wieder mal interessiere ich mich für neue Oberflächenkonzepte für mein Smartphone. Einer meiner Favoriten ist und bleibt Aviate wegen der dynamischen Anpassung an Tageszeit und Ort.

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Aber da ich ein sehr Social Media affiner Mensch bin, gleichzeitig aber nicht dauernd auf den verschiedenen Plattformen surfen will, finde ich das Konzept von Flow Home sehr spannend. Dieser Launcher ersetzt den bekannten Widget basierten Homescreen in der jetzigen Beta völlig durch einen Stream mit den letzten Beiträgen der sozialen Netzwerke. Im Moment kann man dort Tumblr, Twitter, Facebook und Instagram versammeln, ich hoffe, auch Google+ wird noch hinzugefügt.

Das ganze kommt in einem sehr eleganten Kacheldesign daher, das ein wenig an Windows Phone oder oder Blinkfeed von HTC erinnert.
Zusätzlich gibt es auch hier ein Shortcut Menü und die bekannte Übersicht installierter Apps. Die Shortcuts werden dabei in einem eleganten Halbkreis präsentiert.

Was das Design angeht, hat es mir der Launcher, der im Moment in der closed Beta über einen Invite getestet werden kann durchaus angetan. Ich werde ihn wohl über die Feiertage mal aktiv lassen und sehen, ob er alles für mich abdeckt, was ich brauche.

Die Entwickler haben schon verschiedene Erweiterungen wie Widgets in Aussicht gestellt, ich bin gespannt, wie sich dieser Launcher weiter entwickeln wird. Es bleibt abzuwarten, inwieweit noch zusätzlich Features ergänzt werden, so könnte ich mir durchaus noch andere Inputströme wie SMS, Mail etc. vorstellen. Denn eigentlich will ich möglichst alle Eingangskanäle auf einen Blick haben.