Von Totholzfetischisten und Digitalallergikern

Tarnungen von links nach rechts. Tarngehäuse für ein Tablet mit 10 Zoll , Tarnung für Smartphone oder 7 Zoll Tablet, Tarnung für Smartphone (in diesem Fall echter Totholzorganizer meiner Frau, aber Smartphone getestet 😉 ) alle drei von Roterfaden.de

 

Bevor ich gleich mit Beschwerden bombardiert werde. Dieser Artikel ist zwar in der Erläuterung meiner Arbeitstechniken ernst gemeint, aber zwecks angenehmerer und unterhaltsamerer Lesbarkeit mit einem guten Quäntchen Ironie unterfüttert.

 

Es ist schon knapp 9 Jahre her, da hatte ich meinen ersten Kontakt mit Totholzallergikernfetischisten. Mir wurde damals in einem „Mitarbeitergespräch“ vorgeworfen, ich würde mich schlecht organisieren, da man von  mir keine Todo Listen sehen würde, ich aber dauernd mit diesem „Spielzeug“ (ein PDA von HP) rumspielen würde.

Unnötig zu erwähnen, dass meine Erklärung, ich würde meine Todo Liste (wie ich es schon lange vorher getan hatte) auf dem digitalen Assistenten führen auf taube Ohren stieß. Nein, im Gegenteil, wie ein kleines Kind wurde ich dazu verdonnert, meine Todo Liste auf Papier zu führen und jede Woche vorzulegen. Na ja, das tat ich dann.. Besser gesagt, ich schrieb ein paar wenige Kernaufgaben meiner viel umfangreicheren digitalen Todo Liste auf Papier, von denen ich wusste, dass sie beeindruckend wirkten, aber in der Erledigung mit hoher Sicherheit in der nächsten Woche erledigt waren. Schwupps, war man mit mir zufrieden, obwohl ich an meiner Arbeitsorganisation kein Jota geändert hatte.

Ein Beispiel für die „Tarnung“ meines Transformer Tablets. Immer am Mann, wenn ich Termine plane, Mindmaps erstellen oder Dokumente aus der Cloud mit mir führen will, aber unauffällig in digitalallergiebedrohten Meetings und bei Totholzfanatikern

Nachdem ich mich eine Zeit lang (viel zu lange im Nachhinein) persönlich angegriffen gefühlt hatte, wurde mir letztlich klar, nicht ich habe ein Problem, ich war auf eine ganz besondere Form einer Allergie gestossen. Den Digitalallergiker, der meist in Verbindung mit einem gewissen Totholzfetischismus auftaucht. Deutliche Symptome: Eine Liebe zu allem aus Papier, häufiges Klagen über diese furchtbaren Computer und diesen ganzen digitalen Kram, den „man ja überhaupt nicht brauche, man habe früher ja auch ohne gearbeitet“. Seitdem erlebe ich dieses Phänomen immer wieder, selbst heute in Zeiten des Blackberry Fetischismus in Managementetagen noch immer. Stets, wenn ich Unternehmen oder Mitarbeiter im Bereich der digitalen Arbeitsorganisation oder im Umgang mit Social Media coache, stosse ich auf die gleichen Symptome der Digitalallergie. Während der eine oder andere bereits in der Gegenwart angekommen ist, muss ich in Beratungen und Coachings sehr sensibel mit den auch anwesenden Digitalallergikern umgehen. Man erkennt sie sehr deutlich an Äußerungen wie: „Diesen ganzen Kram brauche wir nicht“ oder auch „seit es dieses Werkzeug X oder Y gibt, wird alles nur noch komplizierter“.

Mittlerweile bin ich oft in einer anderen Rolle unterwegs, nämlich der des „externen Beraters“ oder „Coaches“ und habe als Aufgabe oft, eine kritsche Gruppe von „Totholzfetischisten“ mit nur wenigen digital affinen Teilnehmern vom Nutzen digitaler Endgeräte und den Potentialen von Social Media Vernetzung zu überzeugen.

Die Herausforderung hier besteht darin, zum einen für die bereits in der digitalen Welt Angekommenen Verständnis zu fördern und die Akzeptanz dafür zu steigern, dass man nicht nur dann arbeitet, wenn man das auf Papier tut. Gleichzeitig gilt es auch das Verständnis dafür zu schärfen, dass es tatsächlich normal sein kann, eine EMail auszudrucken, etwas mit Handschrift hinzuzufügen um diese EMail dann per Hauspost oder FAX! zurückzusenden.

Und in Zeiten von Social Media muss ich meine Beratung oft noch um den Aspekt ergänzen, dass es durchaus auch beruflich sinnvoll sein kann, auf Twitter oder Facebook präsent zu sein, und das es definitiv nicht so ist, dass Facebook von Geheimdokumenten aus Unternehmen und peinlichen Partybildern nur so strotzt. Das scheint eine neue Form der Digitalallergie zu sein und sie ist leider immer noch weit verbreitet.

Klinge ich ironisch? Mag sein, bei manchen Digitalallergikern, vor allem bei denen, die es, zum Beispiel weil sie im Online Umfeld oder der IT arbeiten besser wissen müssten, kann ich nur innerlich schmunzeln. Aber man muss die Digitalallergiker ernst nehmen, denn nur wenn man deren Akzeptanz, oder wenigstens das widerwillige Tolerieren erreicht hat, werden neue Projekte zum Erfolg führen.

Auch Bücher, Zeitungen und Zeitschriften gibts bei mir meist digital. Einfach handlicher.

Und zumindest in einem Punkt kann ich oft überzeugen, nämlich wenn es darum geht, wie ich mit der vor allem für Totholzfetischisten, die meist nur das Lesen einer Tageszeitung gewohnt sind überwältigenden Flut von zumeist digitalen Informationen umgehe. Wenn diese dann erfahren, dass für mich der Morgen ebenfalls mit dem Lesen einer Zeitung, nämlich meiner für mich persönlich aus verschiedenen  Feeds zusammengestellten persönlichen Tageszeitung (für die Digitalen meiner Leser: Feedly ist der Kern, der Google Reader der Lieferant) beginnt, und ich meist insgesamt knapp 30-45 Minuten dafür brauche, dann aber bereits neue Artikel selektiert, neue Themen für den Blog gefunden, einige spannende Artikel via Buffer für meine Follower und Leser vorbereitet habe, dann können selbst die härtesten Gegner nicht leugnen, dass es offensichtlich auch den einen oder anderen praktischen Aspekt gibt.

Doch auch dann endet das ganze meist mit „also ich bleib bei meiner Zeitung aus Papier, die ist viel besser.“. Spätestens dann zeigt sich, dass das Licht am Ende des Tunnels noch seeeehr weit entfernt ist.Das ist auch der Grund, warum ich oft, vor allem wenn ich im Teilnehmerkreis Digitalallergiker vermute, meine elektronischen Helfer tarne. Mein engeres Umfeld kennt meine Pseudoschutzhüllen, die oft wirklich nicht mehr als das sind, da ich kaum noch ernsthaft auf Papier arbeite, schon, weil mir das spätere Übertragen ins digitale Format viel zu umständlich ist. Aber dafür sehen meine Tarnkappen für meine digitalen Todo Listen und Notizen zumindest businessgerecht und elegant aus. Frei nach dem  Motto: „If you can’t beat them, join them.“

Wir erleben letztlich einen Paradigmenwechsel, der aber erst dann wirklich vollzogen ist, wenn die Generation derer, die mit der Digitalisierung aufgewachsen sind, auch in den Entscheiderpositionen angekommen ist. Bis dahin wird es immer noch Bedenkenträger geben, Menschen, die in tradierten Arbeitsweisen und Denkmustern verhaftet sind. Und man muß sie mitnehmen, integrieren, sonst scheitern innovative Projekte oder Änderungen in den Arbeitsmethodiken schon im Ansatz. Idealerweise identifiziert man einige der Meinungsbilder mit ausgeprägtem Totholzfetischismus und erreicht hier zumindest eine gewisse Akzeptanz. Dann hat man bereits den Samen der Innovation in das Unternehmen oder das Team getragen.

Und für alle, die wissen wollen, wie ich mich denn  nun organisiere, hier die Liste meiner Werkzeuge:

Google Calendar, Drive und Mail,

dazu Toodledo für die Todos,

DGT GTD Getting Things Done Client auf Smartphone und Tablet, der mit Toodledo synchronisiert,

und für „all those Office things“ Libre Office auf dem PC und QuickOfficePro auf dem Tablet

Oh, und immer etwas beschriebenes Papier und den einen oder anderen Ausdruck „zur Tarnung“.

That’s it

Update: Ganz vergessen, den Anstoß zu diesem Artikel gab der Artikel von @luebue: „Das ist jetzt nicht privat

 

Social Media im Unternehmen: Holt euch die Szene für diesen Fulltime Job

Social Media, kein Phänomen, das sich in „Social Media beruflich“ und „Social Media privat“ konsequent trennen lässt.

Nestle Australien hat gerade wieder mit einem kleinen Shitstorm zu kämpfen. Ohne es zu ahnen startete das Unternehmen eine   Facebook Page für KitKat  auf der auch ein in einem Bärenkostüm steckender Mann zu sehen ist. Was Nestle dabei nicht bedachte, der Mann im Bärenkostum hat große Ähnlichkeit mit Pedobär, einer Figur, die immer dann eingesetzt wird, wenn ein Foto gezeigt wird, bei dem der Eindruck eines pädophilen Inhaltes entstehen könnte. Entstanden ist diese Figur in 4chan.

Hier zeigt sich die Wichtigkeit, nicht nur ein Social Media Team einzusetzen, sondern bei der Auswahl der Mitarbeiter darauf zu achten, dass diese auch aktiv in Social Media unterwegs sind und auch weiterhin die Freiräume haben, Social Media auch jenseits der direkten Bezüge zum Unternehmen zu beobachten. Denn was hinter Pedobär steckt ist ein Meme, also ein begrifflicher oder semantischer Zusammenhang, der sich nur demjenigen wirklich erschließt, der sich mit den Gepflogenheiten der Community wirklich auskennt, der die Kanäle beobachtet, die Trends versteht und Teil der Social Media Sozialisierung ist. Social Media macht man nicht von 9-17 Uhr. Social Media ist Teil eines Lebensstils, der sich weniger um Hierarchien oder tradierte Gepflogenheiten kümmert als dass er neue Trends beobachtet und die Rituale und Meme der Social Media Welt selbst lebt und ein Teil davon ist.

Ich empfehle, bei jedem Mitarbeiter, der für Social Media Aufgaben gesucht wird tatsächlich auf seine Relevanz in der Szene zu achten. Erste Hinweise können Dienste wie Empireavenue, Klout, Kred oder Peerindex liefern. Ebenso ist es, zu beobachten, ob derjenige nur auf den Hauptkanälen aktiv ist bzw. diese kennt oder ob er auch mit neuen Plattformen oder Memen etwas anfangen kann. Wer Social Media beruflich ausüben will, darf nicht in den Kategorien beruflich oder privat denken. Social Media weicht genau diese Grenzen massiv auf.

Das wäre nicht passiert, wäre die Social Media Welt ernsthaft beobachtet und und „gelebt“ worden. (Quelle: gutjahr.biz)

Aktuell gibt es hierzu ein weiteres  trauriges aber leider auch gutes Beispiel dafür, wie ein Umgang mit Social Media, der mehr auf Gewinn und Kostensparen ausgelegt wurde, als auf ernsthaften Umgang mit der Community komplett nach hinten losgehen kann. Das Attentat in einem Kino in den USA während der Vorstellung des neuen Batman Filmes wurde zum Trending Topic auf Twitter unter dem Hashtag #aurora. Was dann geschah, lässt sich am besten im Blog von Richard Gutjahr verfolgen. In aller Kürze: Eine Versender von Bekleidung sprang auf das vermeintlich neutrale Hashtag an und machte Werbung für Bekleidung mit dem Namen Aurora, völlig ignorierend, dass es sich beim #aurora Hashtag um das Hashtag zum Attentat in den USA handelte. Und musste dann auch noch eingestehen, dass es sich nicht selbst um seine Social Media Kanäle kümmerte, sondern diese sogar noch outgesourct hatte. Typischer Fall von einen wichtigen Kommunikationskanal nicht ernst genommen. Hier müssen so manche Marketing und Vertriebsmenschen noch sehr umdenken. Hinaustrompeten von Werbebotschaften wird immer weniger funktionieren. Es geht vieles deutlich in Richtung bilaterale Kommunikation. Und wer dies nicht beherrscht, den wird der Markt direkt durch die Kunden abstrafen.

Es ist ratsam einen kleinen Kreis einzusetzen, der sich wirklich und ausschließlich mit allem rund um die Social Media Kanäle des Unternehmens befasst. Denn Social Media, wenn es in allen Facetten ernst genommen wird IST ein Fulltime Job.

Richard Gutjahr bringt es in seinem Blog sehr gut auf den Punkt:  Ein soziales Netzwerk ist mehr als nur ein Marketing-Werkzeug. Ähnlich wie unsere menschliche Kommunikation, transportiert es neben der reinen Sach-Information Werte, Haltungen und Beziehungsbotschaften. Ein Tweet und sein Kontext sagen mehr als 140 Zeichen.

 

 

 

Samsung kündigt neues Galaxy Device für den 15. August an.

Folgende Verlautbarung hat Samsung an große Blogs und die Presse gegeben:

SAVE THE DATE
August 15, 2012
10:00AM EST
Please join Samsung Electronics America for a major announcement and unveiling of the newest GALAXY device. An exclusive press conference will take place where full details will be disclosed.
An invitation with details will follow soon.
Thank you.

Klingt für mich nach entweder dem Samsung Galaxy Note 2 oder dem Galaxy Note 10.1

auf jeden Fall dürfte der 15. August spannend werden.

Apple muß in England „Samsung hat das IPad nicht kopiert“ Anzeigen schalten

Wie die BBC berichtet, hat der Richter, der schon die Klage von Apple gegen Samsung zurückgewiesen hatte, dass das Galaxy Tab das Design des IPads gestohlen habe jetzt angeordnet, dass Apple in englischen Zeitungen Anzeigen schalten muß, in denen das Unternehmen aussagt: „Samsung hat das Design des IPads nicht kopiert“. Das hat was von der Intro von Die Simpsons, wo Bart an die Tafel immer wieder Sätze schreiben soll, weil er etwas verbrochen hat.

Der Richter hatte die Klage von Apple mit den Worten zurückgewiesen, das Galaxy Tab sei nicht so „cool“ wie das IPad. Nun, dann gebt mir mehr uncoole Geräte 😉

Ich will gar nicht offline sein, oder, die Angst der anderen vor Veränderung

Was hört man heute (noch) sehr oft? Na, ich komme ohne das aus. Klar, aber warum?

Gefunden in der ZEIT: „Der falsche Traum vom  offline sein„. Treffender Artikel, denn ich denke, wer heutzutage noch ernsthaft behauptet, es wäre ein Gewinn, offline zu sein, der hat nicht wirklich gelernt, mit dem Medium „Online“ umzugehen. Auch ich bin nicht permanent online, aber meine Geräte sind es. Es geht darum, auch bereit zu sein, eine neue Kulturtechnik zu erlernen, sich sowohl mit dem negativen ALS AUCH mit dem positiven der neuen Technologie auseinanderzusetzen. Der Buchdruck, der Webstuhl, Das Auto, der Fernseher. Alles Technologien, die eine zuvor bedeutsame Technologie ablösten und von vielen verdammt wurden, die sich damit brüsteten, darauf verzichten zu können. Im Rückblick aber erscheint bei vielen Protesten heute albern, was damals als Begründung herangezogen wurde.

Für mich liegt der eigentliche Grund von vielen, Aussagen wie: „Ich brauche dieses ganze neumodische Zeug nicht“ oder „ist doch alles nur Spielerei“ darin, dass man durch die Distanzierung und das Abwerten des neuen in eine scheinbare Position der Stärke gerät. „Seht mich an, ich bin so gut, ich brauche dieses Online sein nicht“.

Doch spätestens, wenn die Generation, die das Medium als gegeben angenommen hat, zum Meinungsbildner wird, wirkt die gesamte Ablehnung meist nur noch peinlich oder gar lächerlich. Ich erinnere mich gut an die vielen Freunde aus meinem Umfeld, die mich für mein Mobiltelefon belächelten und mir klar machen wollten, dass diese Spielerei doch völlig überflüssig wäre. Die gleichen sind es aber, die man heute wenn überhaupt nur noch über ihr Smartphone (ja, nicht Mobiltelefon, sogar eine noch größere Spielerei) erreichen kann.

Jede neue Technologie muss sich so lange rechtfertigen, bis sie als normal empfunden wird. Dabei täte uns allen etwas mehr Offenheit neuem gegenüber sehr gut. Sonst hängen uns bald jene ab, die keine so großen Probleme mit Veränderung haben.

Und eins muß uns allen klar sein. Veränderung ist Teil des Lebens, aber sie wird in Zukunft häufiger und unausweichlicher kommen.

Und im übrigen, was ist daran so überraschend, wenn sich im Gehirn durch häufigeres Online sein etwas verändert. Ich würde wetten, dass hat es auch getan, als man zum ersten Mal mit schnellen Autos fahren konnte, ein bewegtes Bild in Farbe im Fernsehen sehen konnte, die erste  Dampfmaschine genutzt werden und damit Arbeitsabläufe verändert werden konnten. So überraschend das für manchen Wissenschaftler sein mag. Der Mensch ist anpassungsfähig. Und nur weil sich etwas verändert, muss das nicht schlechter sein. Das wäre mit Verlaub auch wenig sinnführend, sich hier nicht anzupassen. Denn wir lernen ja schließlich von der Evolution: „Survival of the fittest“ heißt nicht, „überleben des Stärkeren“ sondern des „best  ANGEPASSTEN!“

McDonalds Mitarbeiter bedrohen Träger einer digitalen Brille

Wie Dr. Steve Mann, der seit Jahren eine fest an seinen Kopf montierte digitale Brille trägt berichtet, wurde er während seines Urlaubs beim Besuch eines McDonalds Restaurants bedroht, es wurde versucht, die Brille gewaltsam zu entfernen und letztendlich wurde er mit physischer Gewalt aus dem Restaurant geworfen! Dabei benötigt Steve Mann die Brille auf Grund einer Sehbehinderung. Die ärztliche Bescheinigung für die Notwendigkeit der Brille wurde offensichtlich von einem der Mitarbeiter zerrissen.
Ungeklärt ist, warum der Angestellte von McDonalds so reagierte und ob die Burgerkette dem Geschädigten die Reparatur seiner digitalen Brille zahlt, auf die er angewiesen ist. Das gute daran. Die Angestellten, die ihn dergestalt bedrohten, wurden von der Brille automatisch aufgenommen und als sie kaputt ging, wurden die entsprechenden letzten Bilder gesichert, so dass es zumindest Aufnahmen der Attackierer gibt:

Die Angreifer aus dem Restaurant wurden durch die Brille fotografiert, und die Bilder gespeichert, als sie durch den Angriff kaputt ging.

Office 365 Customer Preview verfügbar

Heute war es soweit. Steve Ballmer präsentierte die ersten Eindrücke von Office 365. Schlüsselfeatures unter anderem: Das gesamte Office ist auch touchbasiert und mit Stift bedienbar. So kann man durch Powerpoint Präsentationen wischen, auch vergrössern und verkleinern geht. Zudem hat Powerpoint jetzt einen Presenter Mode, bei dem auf dem zweiten Schirm eine spezielle Ansicht mit Vorschau auf die nächste Folie und die Notizen erscheint.

Excel bekommt einige neue Features, so eine automatisierte Spaltenfüllfunktion namens Flash Fill, bei der intelligent anhand der eingegebenen Zellreferenzen der Rest ausgefüllt wird. Excel kann nun auch die für die eingegebenen Daten besten Visualisierungen empfehlen.

Daneben gibt es noch OneNote, das natürlich wie alle anderen Anwendungen vollständig Touch bedienbar ist. Wie man es von Microsoft kennt, wird alles auch Stifteingaben unterstützen, so daß man in allen Anwendungen auch digitale Annotationen oder Markierungen einbinden kann.

Word bietet jetzt einen Reader Mode, in dem die Texte entsprechend dem Endgerät aufbereitet werden, und der ein wenig an Instapaper erinnert.

 

Mit Office 365 wir das Cloud Prinzip zuende gedacht, so daß man auf allen Endgeräten die gleichen Dokumente mit sich führt, angepasst an Device und Bildschirmformat.

Ebenso sind Skype und Yammer intergriert, somit auch Social Services die sich nahtlos in die Systeme eingebunden. Insbesondere Outlook profitiert davon, denn nun sind nicht nur Adressen und EMails sondern auch die Kontakte aus sozialen Netzen zusammengeführt und an einem Ort verfügbar sind, inklusive aller Updates.

Das ganze sieht erstaunlich vielversprechend aus und auch das Design wurde grunderneuert und wirkt aufgeräumter und strukturierter.

Wer das ganze bereits testen will, kann dies durch Download der englischen Consumer Preview tun.

 

Microsoft kündigt eine weitere Präsentation von Neuem an. Ist es Office?

Heute abend 21 Uhr unserer Zeit wird Steve Ballmer laut einem Media Alert wieder neues von Microsoft präsentieren.

Wir dürfen gespannt sein, es könnte sich sowohl um neue Informationen zu Office im Kontext von Windows 8 handeln, möglich wären aber Neuigkeiten rund ums Mobile Geschäft. Die größten Wetten dürften aber auf die Ankündigung von Office 15 und dessen Featureliste laufen.

Wir dürfen gespannt sein. Wer heute abend noch nichts vor hat, kann ja beim Broadcast, der übrigens auch in Deutsch erfolgen wird vorbeischauen.