Der ZeroLemon 10000 mAh Akku mit Roughcase für das Note 3

wpid-20131223_113206.jpg wpid-20131223_113137.jpg wpid-20131223_113243.jpg wpid-20131223_113059.jpg wpid-20131223_112957.jpg wpid-20131223_113220.jpg wpid-20131223_113029.jpgwpid-20131223_113116.jpgNun ist er da. Nachdem er noch ein  Weilchen beim Zoll wegen fehlender Rechnung auf mich wartete habe ich heute den ZeroLemon 10000 mAh Akku abgeholt und gleich ein Unboxing und einen ersten Eindruck gedreht. Nach den Feiertagen gibt es dann noch einen intensiveren Erfahrungsbericht.

 

 

wpid-20131223_113038.jpg

 

 

 

Update: Hab den Akku jetzt ca. 1 Woche im Einsatz und bei starker Nutzung des Note 3 (also auch mal ein 3d Spiel) hält das Note 3 locker einen Tag durch, bei normaler Nutzung reicht

der Akku jetzt für mindestens 2 1/2 bis 3 Tage.

Ein paar weitere Informationen finden sich in meinem Testbericht:

Der ultimative Smartphone Schutz Spigen Tempered Glas

spigen
Spigen Tempered Glas. Für mich der Geheimtipp, wenn es um wirkungsvollen Displayschutz geht.

Wer sich ein Smartphone anschafft, und dabei auch etwas auf die Qualität und die Feature achtet, gibt schnell mal ein paar hundert Euro aus. Da wäre es sehr ärgerlich, würde das Smartphone bei einem Sturz zu Bruch gehen. Das lässt sich aber ohne Schutzhülle kaum vermeiden. Mit einem Case, bei mir zum Beispiel dem Armourdillo Hybrid Case, einer Kombination aus einer flexiblen Softshell und einer harten Plastikkomponente, die auch Stürze aus größerer Höhe übersteht. Zusätzlich hat das Case noch einen Kickstand, so dass man es sehr bequem quer aufstellen kann, um z.B. einen Film zu sehen. Durch die Zwei Komponenten kann man zudem wählen, ob man nur die „Softshell“ verwenden will, oder, zum Beispiel in rauherem Gelände noch den harten Plastikmantel zusätzlich einsetzt. Damit ist das Smartphone schon mal vor Stürzen weitestgehend geschützt und Kratzer und Stösse werden vom Case aufgefangen.

Was aber, wenn das Smartphone auf die Displayseite fällt. Hier hilft normalerweise nur  ein Schutzdeckel, der aber in der täglichen Verwendung eher hinderlich ist. Will man keinen Deckel, so ist man normalerweise auf Schutzfolien angewiesen, die aber meist nur vor Kratzern schützen und keinen echten Aufprallschutz bieten. Anders bei dem Produkt von Spigen namens Spigen SG Glas.t Slim Tempered. Dabei handelt es sich um ein dünnes Glas, das mit einer Splitterschutzfolie durchzogen ist, und so auch das Display schützt. Es existieren im Netz diverse Droptest Videos, die zeigen, wie gut das Glas vor Stürzen auch aus größerer Höhe schützt.

Im Gegensatz zu Folien lässt sich das Glas sehr gut aufbringen, man muss nur auf eine staubfreie Umgebung achten, weshalb das Testvideo auch im Badezimmer gedreht wurde, nachdem die Dusche die Luft eine Zeit lang „befeuchtete“. Dadurch kann man Staubpartikel weitestgehend vermeiden.

Die im Film noch sichtbaren Blasen verschwanden nach einigen Minuten ebenfalls. Nur große Blasen sollte man mit dem beigefügten Schaber entfernen, mein Note 3 ist mittlerweile mit dem Schutzglas bestückt und man muss es wissen um zu erkennen, dass dort ein Glas aufgebracht ist. Neben dem Schutz gegen Kratzer und Stürze hat die oleophobe Oberfläche noch zwei weitere Vorteile. Zum einen ist sie stark schmutz- und fettabweisend und lässt sich, sollte doch etwas Schmutz darauf gelangen, sehr schnell reinigen. Zum anderen fühlt sie sich in der Bedienung deutlich angenehmer an als das Original Displayglas oder eine Folie.

Ich bin mit diesem Schutz, wenn auch mit ca. 30 Euro deutlich teurer sehr zufrieden, da ich damit einen Rundumschutz für mein Smartphone besitze, der auch das Glas vor stürzen sehr gut schützt.

Anbei noch mein Unboxing und Montagevideo und ein weiteres Video, in dem das Glas bei einigen Droptests einer Härteprobe unterzogen wurde. Die im Montagevideo zum Schluß noch sichtbaren Luftblasen verschwanden nach weiteren knapp 5 Minuten völlig, so dass das Glas praktisch unsichtbar auf dem Smartphone aufliegt und fast nicht erkennbar ist. Lediglich der Home Button ist etwas tiefer eingelassen, was Spigen aber dadurch löst, dass sie noch Aufkleber für den Home Button in schwarz, weiß und orange mitliefern, die ihn wieder erhabener und plan mit dem Glas machen.
Mein Unboxing und die Anbringung.

Droptest eines IPhones mit Spigen Cover und Spigen Tempered Glass

Und abschließend noch eine Success Story eines IPhone 5 Besitzers, dessen Smartphone tatsächlich heruntergefallen ist und nur dank des Schutzglasses nicht kaputt ging.


 

 

Ich bin doch nicht online. Wie man offline online bleibt

wpid-IMG_20131103_180936.jpg
Dank Selbstadaption stellt sich mein Smartphone automatisch auf die Gegebenheiten von Tageszeit und Aufenthaltsort ein.

Oft schon wurde ich gefragt, wie ich die Zeit finde, den ganzen Tag zu posten. Lächelnd muss ich dann meist erst mal aufklären, dass nicht ich das bin, sondern meine Werkzeuge. Die wichtigsten sind hier für mich mein Blog und Buffer. Im Blog vorbereite ich meine Artikel und plane die Veröffentlichung ein. Meist natürlich am Tag, idealerweise zur Frühstücks- oder Mittagspause meiner Leser.

Parallel dazu sammle ich bei meinen abendlichen Recherchen interessante Artikel und Links und schiebe die in Buffer, ein Tool, das es mir erlaubt, Fundstücke zeitversetzt zu posten, so dass über den folgenden Tag immer wieder Postings von mir erscheinen.

Damit kann ich in Ruhe arbeiten, und schaue nur hin und wieder nach, wenn mich eine wichtige Nachricht erreicht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Schlüsselbegriff. Denn das entscheide ich nicht aktiv, sondern ich nutze Filter für EMail Konten und Termine. So bekomme ich nur für die Themen einen Alarm auf  meinem Smartphone, die wirklich relevant sind.

Die Filterwege sind recht technisch, aber mittlerweile gibt es auch von Unternehmen erste Konzepte, wie man sein Smartphone dynamisieren kann, so dass es tages- wie ortsabhängig verändert arbeitet.

Ich zum Beispiel nutze Aviate als Launcher (noch in einer closed Beta), der mich abhängig von Standort und Uhrzeit mit einem speziell angepassten Homescreen begrüsst.

IMG_20130916_200705
Der Filter für die wichtigen Informationen. Nur was hier auf dem Smartwatch Display landet, ist auch wirklich wichtig.

Zusätzlich nutze ich seit kurzem als EMAil Client mailbe.at, zwar noch im Beta Stadium aber schon sehr vielversprechend, da die Software durch linguistische Analyse und KI Technologien Mails vorsortiert, thematische Bezüge herstellt und auch Präferenzen entdeckt.

Meine ToDos verwaltet any.do ein hervorragender ToDo Manager, der mich täglich an meine heute anstehenden Aufgaben erinnert, mich sie kurz einplanen lässt und somit aktiver Mahner für Aufgabenerledigung ist.

Nachrichten lese ich weder aus der Zeitung noch sehe ich sie im Fernsehen, ich lasse mir eine Zusammenstellung meiner wichtigsten Quellen als Digitale Zeitung jeden Morgen von Feedly präsentieren.

Somit ist mittlerweile für mich nicht mehr der PC oder das Tablet sondern alleine mein Note 3 Smartphone zentrale Planungsschaltstelle, die mich proaktiv an Termine erinnert, Notizen mit Stift sogar in Handschrift und inklusive Schrifterkennung erlaubt und dank intelligenter Assistenzsysteme aktiv unterstützt anstatt von mir passives permanentes Nachsehen zu verlangen.

Der Punkt ist nicht, ob wir uns von Technik versklaven lassen, der Punkt ist eigentlich, wie wir die Technik möglichst optimal zu unserem eigenen Nutzenverwenden können. Oder als ganz einfache Frage, ob ich etwas nutzen soll oder nicht. Macht es mir mein Leben leichter, oder komplizierter?

Und noch ein bedenkenswerter Punkt. Automatisierung lohnt natürlich auch nur dann, wenn sie mir wirklich bei hohen Planungsaufwänden die Arbeit erleichtert. Für ein oder zwei ToDos pro Woche oder den einen oder anderen Termin genügt auch zur Not ein Blatt Papier oder beim Smartphone der Standardkalender. Ich habe hier speziell beschrieben, wie bei komplexen Anforderungen möglichst effektiv gearbeitet werden kann.

 

[appbox googleplay com.tul.aviate]

[appbox googleplay com.anydo]

[appbox googleplay de.exb.mailbeat]

[appbox googleplay com.devhd.feedly]

Der Smarty Ring, es geht noch kleiner als eine Smartwatch

smarty-ring-1-540x304
Quelle: Smarty/Indiegogo

Wer glaubte, schon eine Smartwatch sei für eine sinnvolle Nutzung zu klein, der wird wohl auch den Smarty Ring nicht interessant finden. Denn damit wollen die Initiatoren der Indiegogo Kampagne, die mit großem Erfolg über 140000 Dollar von den zunächst gewünschten 40000 Dollar erhielt einen Ring auf den Markt bringen, der wie eine Smartwatch Informationen des Smartphones auf einem Display am Ring darstellt. Mit der aktuellen Finanzierung dürfte dieses Ziel gesichert sein und der  Ring Mitte nächsten Jahres erscheinen.

Was die Akkulaufzeit von einem Tag angeht, kann ich mir das nur vorstellen, wenn keinerlei Nachrichten auf dem Display erscheinen. Denn da kein E-Ink Display verbaut wird, dürfte die Anzeige schon ordentlich an der Batterie saugen, die nur 22mAh haben soll. Wir werden sehen, welche der Versprechen wirklich gehalten werden können.

 

Die Evolution des Papierfliegers. Der Propeller für den Flieger 2.0

Auf Kickstarter ist wieder mal eine sehr interessante Idee gestartet, die schon in den ersten Tagen ihr Finanzierungsziel weit übertroffen hat.

Die Rede ist von Powerup 3.0 einem kleinen Motor, den man an einen beliebigen gefalteten Papierflieger montieren kann und in damit steuern.

Das ganze ist so simpel wie genial. Man steuert den Flieger mit seinem Smartphone (im Moment noch nur mit IOS, aber bei dem abzusehenden Erfolg der Kampagne wohl auch für Android 3.0) und der Lagesensor übernimmt die Steuerung.

Vermutlich wird hier der Knackpunkt die Faltung des Papierflieger sein. Der muss, davon gehe ich aus, bereits in sich eine gute Aerodynamik haben, damit das Steuern auch Spass macht. Für den angestrebten Preis aber auf jeden Fall eine tolle Idee, die man bei einem Betrag von 30$ plus 20$ für den Versand nach Europa bereits sein eigen nennen kann.

 

871ce6d36514866d7634b8ae19d08a5a_large
Bildquelle: Kickstarter/Powerup Toys

 

a1170b0117be6d236c891df647ea23f4_large
Bildquelle: Kickstarter/Powerup Toys

 

 

f44b02d89f02b2aa31116202a2533835_large
Bildquelle: Kickstarter/Powerup Toys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Computer zum Selbst Zusammenbauen. Auch für Kinder: Projekt Kano

Das nenne ich mal eine klasse Idee, um auch Kinder an die Informatik und den Computer sinnvoll heranzuführen.

Auf der Basis des Raspberry Pi will das Kickstarter Projekt Kano einen Computer zur Verfügung stellen, den jeder zusammenbauen kann und der für kleines Geld den Einstige in die Informatik ermöglicht. Als Betriebssystem kommt KanoOS zum Einsatz, eine Variante von Debian Linux. Im Kano Paket steckt folgendes:

1 – Kano Books, illustrated and intuitivecfff2dce494db65cb35681f8e1a61cb7_large2 – Kano OS and Levels on 8GB SD card
3 – DIY Speaker
4 – Raspberry Pi Model B
5 – Kano Keyboard Combo
6 – Custom case
7 – Card mods and stencils
8 – Stickers!
9 – Cables: HDMI*, Mini-USB
10 – Smart power plug (all region pins available)
11 – WiFi powerup

 

 

Ich halte das für eine tolle Idee, auch mit Blick auf Schulen, die so auf einfache Art Informatikwissen vermitteln können, das über das übliche „wie bediene ich Word und Excel“ hinaus geht.

Und wer bereit ist, einen bestimmten Betrag zu investieren, der erhält nicht nur ein komplettes Set, sondern unterstützt auch noch die „Kano Academy“ die dann einem Kind einen Kano kostenlos zur Verfügung stellt, frei nach dem Prinzip, get one, give one for free.

Wie ich finde, wieder mal eine gute Initiative, die sich das Beklagen von Ingenieursnachwuchs bzw. den Mangel an IT Bildung in unseren Schulen spart und statt dessen die Initiative ergreift und etwas sinnvolles anbietet.

Unterstützenswert und von mir bekommt Kano eine ganz besondere Empfehlung.

 

 

Wider den Meetingwahn, ein ergänzender Rant

Es besteht eine Unkultur in deutschen Büros. Die der vielen Meetings. Ganz egal, worum es geht, erst mal wird ein möglichst großer Kreis eingeladen, um über ein Thema zu diskutieren, das man hätte oftmals zwischen Tür und Angel bilateral, oder in einem sinnvoll ausgewählten Kreis klären können.

Für alle, die sich in Meetings beklagen, dass andere „auf ihrem Smartphone rumspielen“ oder aus dem Fenster starren und ihren ach so salbungsvollen Weisheiten nicht lauschen gebe ich mal folgendes zu bedenken:   Dass sich Menschen ablenken lassen, hängt auch viel damit zusammen, dass tendenziell zu häufig und zu viele Menschen in Meetings eingeladen werden. Wenn ich im Meeting thematisch nur kurze Zeit beitragen kann, langweile ich mich den Rest der Zeit. Das fällt nur nicht so auf, wenn ich dann in meinen Block irgendwelche Bildchen male, wenn ich ein Smartphone benutze, geht jeder gleich erst mal von „Spielzeug“ aus. Da stimmt aber im Grundsatz dann erst mal was mit der Meetingkultur nicht.

Leider sitzen in zu vielen Meetings Menschen, die eigentlich was besseres vor haben und gar nicht dabei sein müssten, nur, weil sich wenige dann wichtig vorkommen, wenn ein großer Kreis ihnen lauscht. Zeigt dann jemand, dass er eigentlich gar nicht dabei sein müsste, gibts erst mal dialektische Haue.
Lasst in Zukunft  Smartphone oder Tablet am Schreibtisch oder in der Tasche (Smartwatch ;P), dann müssen die Leute halt damit leben, dass  dann weder ein Kalender dabei ist, noch Notizen gemacht werden, denn auf Papier Notizen zu machen, damit man sie später extra digitalisieren muss ist  blöd. Aber Gott sei Dank werden in solchen Meetings die Wichtigkeit der Anwesenden und die Aussagen häufig in einem Protokoll niedergelegt. Und wo nicht, war auch das Meeting nicht wichtig.

Oder kurz gesagt: Wenn es euch ärgert, dass andere gelegentlich auf ihr Smartphone starren, statt euern Eingebungen zu lauschen.Ladet in Zukunft nur noch diejenigen ein, die permanent an euren Lippen hängen oder akzeptiert, dass in großen Runden nicht jeder zu jeder Zeit aufmerksam sein muss. Und vor allem. Kümmert euch um euren Shize.

Ach und noch was, wenn ich schon mal wieder am ranten bin. SPART EUCH EURE ÄRGERLICHEN MASSEN CC Mails.

Update: Falls die Frage aufkommen sollte: Sprichst du da aus eigener Erfahrung und hast du Tipps, wie es besser geht,  kann ich Gott sei Dank sagen. Nein und Ja, es gibt zwar auch bei uns Meetings, aber sowohl die Zeit wird gut genutzt, als auch der Kreis stets gut gewählt. Aber in Diskussionen habe ich schon so manche Schreckensgeschichte gehört. Zwei Punkte, die in meinem Umfeld praktiziert werden, um Dinge im Rahmen zu halten: Es werden Meetingzeiten stets eingehalten, wenn nötig lieber ein Folgemeeting geplant. Und der Kreis wird so gewählt, dass möglichst nur wirklich am Thema Beteiligte auch teilnehmen. Zur Not wird selektiv für eine gewisse Zeit eingeladen. Das ist überhaupt der beste Trick. Und dabei nicht vergessen, jemanden zu benennen, der explizit auf die Zeit achten soll und ggf. Signal geben darf, so man nicht als Meetingleiter selbst die Zeitgrenzen überwachen kann (kann in hitzigen Diskussionen nämlich schon mal passieren)