G-tag von Gigaset Elements, damit nichts mehr verloren geht

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Während vermutlich die Mehrzahl der Nutzer von Gigaset Elements auf weitere Komponenten für die Elements Reihe warten kommt der Hersteller still und leise mit einem neuen Produkt um die Ecke, das direkt nichts mit Elements zu tun hat.

Auf den zweiten Blick könnte G-tag, so der Name aber sehr wohl eine interessante Ergänzung der Produktfamilie rund um Elements darstellen.G-tag ist ein weiterer Vertreter der Bluetooth Tracker, die verhindern sollen, dass man wichtige Dinge vergisst oder nicht mehr findet. In einem ersten Schnelltest funktionierte das ganze gut, lediglich die Bluetooth Verbindung schien manchmal auch bei großer Nähe abzubrechen wurde aber auch von alleine wieder aufgebaut.

Vorstellbar wäre zum Beispiel eine Verbindung der Elements Produkte oder anderer Dienste via IFTTT. Leider geht das im Moment noch nicht.

G-tag ist etwa so groß wie ein einklappbarer Autoschlüssel und wird via QR Code mit der G-tag App verbunden. Dazu lädt man sich die App, die für Android und IOS verfügbar ist, auf sein Smartphone und fügt das Tag hinzu, indem man es zum QR Code  Scan in ein kleines Rechteck auf dem Bildschirm legt.
Getestet habe ich das mit dem Note 4 und hier funktionierte die Kopplung problemlos.
Das Produkt geht jetzt in den Alltagstest und wird dann nochmal bewertet.
an kann dann noch einen Namen vergeben und mehrere Tags gruppieren.wpid-wp-1424513230833.jpg

Sehr viel mehr ist nicht zu tun und hat man Bluetooth aktiviert erhält man von der Anwendung wahlweise einen Alarm bei zu weiter Entfernung zum Tag oder bei neuer Kopplung des Tags. Zusätzlich wird mittels einer Art Zielscheibendarstellung und mit einem Begriff die Distanz zwischen tag und Smartphone angezeigt.
Bislang hält sich für mich persönlich der Mehrwert in Grenzen, bei Einbindung von z. B. IFTTT kann ich mir aber einige spannende Anwendungsfelder vorstellen.

Kompatibel sind die G-tags mit
iPhone 4s, iPad3, iPod touch (5 Gen oder neuer), mit iOS 7 oder neuer.
Android Smartphones mit Bluetooth® 4.0 oder höher, mit Android 4.4.2 oder neuer.
Bluetooth Low Energy.

Wer http://www.g-tag.me besucht kann Reisen im Wert von bis zu 6.000 EURO gewinnen.

G-tag gibt es aktuell nur im Onlinehandel– am besten kauft man direkt im Gigaset Onlineshop, da hier versandkostenfrei bestellt werden kann.

Wer weitere Infos möchte kann Gigaset auch auf Facebook folgen. (http://www.facebook.com/gigaset)

 

Anbei noch die Pressemitteilung zum Launch, die weitere Details beschreibt:

Statistisch gesehen verschwendet man circa 38 Tage seines Lebens damit, nach Schlüsseln zu suchen und Frauen suchen ganze 107 Tage nach den unterschiedlichsten Dingen in ihren Handtaschen.
Eine Menge verlorener Zeit, die Gigaset ab Februar mit einer neuen Innovation zurückschenkt – G-tag.

G-tag ist ein Bluetooth-basierter Beacon der neuesten Generation, der Gegenstände, die mit ihm versehen werden, sucht, im Blick behält und wiederfindet. Dinge, die einem wichtig oder lieb und teuer sind, sollen schließlich nicht verlorengehen. Das gilt für Schlüssel oder Laptops genauso wie für‘s Haustier, dessen Halsband mit G-tag markiert werden kann. 

Erfunden, um zu finden

Die Innovation im Bluetooth-Markt bietet neben seiner Kernfunktion, dem Suchen oder besser gesagt: dem Finden, noch weitere nützliche Funktionen mit Alltagstauglichkeit.

Eine Ortungsfunktion, mit deren Hilfe sich zum Beispiel ein in einer fremden Stadt geparktes Auto ohne Probleme auffinden lässt.
Eine Listenfunktion, die einen beim Verlassen des Hauses, daran erinnert, alles Wichtige für die Arbeit dabeizuhaben. Oder auch eine Alarmfunktion, die sich meldet, sobald ein markierter Gegenstand die Reichweite des Smartphone Bluetooth verlässt.

Technologie auf der Höhe der Zeit

Sämtliche Funktionalitäten von G-tag werden durch die kostenlose Gigaset G-tag App ermöglicht, die auf Mobil-Endgeräten ab Android 4.4.2 oder iOS 7 zu installieren und anschließend spielend einfach zu bedienen ist. Die Basis hierfür bildet Bluetooth 4.0, das permanent eine Verbindung zu beliebig vielen G-tags hält.
Dank des geringen Energieverbrauchs dieser Bluetooth-Generation erreicht die eingebaute Batterie eine Laufzeit von bis zu ein Jahr.

Danach kann sie – anders als bei vielen marktüblichen Wettbewerbsprodukten – unkompliziert ausgetauscht werden. Ein klarer Vorteil für Verbraucher und Handel.

„Einen Schlüssel verlegen oder wichtige Unterlagen für einen Termin vergessen – das kann schnell mal passieren. Um unseren Kunden das zu ersparen, haben wir den G-tag entwickelt“, sagt Oliver Diener, Head of Convenient Living bei Gigaset. „Suchen. Überwachen. Finden. Erinnern. Alarmieren. Alles in einem einzigen kleinen Gerät. Und dann noch ganz einfach steuerbar per Smartphone und eigener App. Das gibt nicht nur Sicherheit, das spart eine Menge Zeit.

Denn auch wenn ein einzelner Suchvorgang nur wenig Zeit kostet, belegen Statistiken, dass aus Sekunden ganz schnell Minuten, Stunden oder Tage werden. G-tag ist da, um das zu verhindern.“

Smart in Leistung, Bedienung und Farbe 

Gigaset G-tag ist kompatibel mit Android Smartphones2 ab Softwareversion 4.4.2, die zusätzlich über Bluetooth 4.0 verfügen, sowie mit Apple-Produkten ab Generation iPhone 4s, iPad 3, iPad mini 1 oder iPod touch 5 (Softwareversion iOS 7). Dank der Bluetooth 4.0 Technologie verfügt G-tag über eine Reichweite von bis zu 30 Metern. Die Gigaset G-tag App kann kostenlos bei Google Play oder dem iTunes Store heruntergeladen werden.
Sie ist  nutzerfreundlich gestaltet, einfach zu installieren, und ebenso einfach zu bedienen. Damit G-tag sich optimal in den Alltag einfügt, gibt es ihn in den Farben Schwarz, Weiß, Rot, Grün und Orange sowie in unterschiedlichen Packungsgrößen.
Gigaset G-tag ist ab Februar 2015 im Gigaset Onlineshop sowie im Fachhandel zum Preis von 19,99 Euro (1er-Pack), 49,99 Euro (3er-Pack) sowie 79,99 Euro (5er-Pack) erhältlich.

Der Mugen Powerakku im Praxiseinsatz

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Eine Verdopplung der Akkukapazität des Note 4 verspricht der neue Powerakku von Mugen mit 6640mAh Kapazität .  Das ganze verpackt in einem durchaus eleganten Gehäuse. Natürlich bleibt das Note 4 damit nicht so schlank wie mit der original Batterie. Aber wer sich für einen erweiterten Akku entscheidet ist sich dessen durchaus bewusst.

An der Verarbeitung des Akkus gibt es nichts zu kritisieren, im Gegenteil. Die abgerundete Form wirkt elegant und kaschiert die dicke recht gut. Durch das neue Batteriecover wird das Gerät mehr als doppelt so dick. Ein Fakt, den man in Betracht ziehen sollte. Der Akkudeckel ist abgerundet, was dafür sorgt, dass das Note 4 dennoch gut in der Hand liegt und trotz des höheren Gewichts fühlt es sich immer noch gut in der Handhabung an.

Ein kleines extra stellt die Stütze dar, die sich auf der Rückseite ausklappen lässt.
Damit kann man das Smartphone in einem sehr angenehmen Winkel aufstellen, um zum Beispiel einen Film zu sehen.
Sehr positiv ist, dass sowohl NFC als auch drahtloses  Aufladen des Akkus weiterhin funktionieren. Damit hat Mugen zwei für mich in den Powerakku integriert, die auch sehr gut funktionieren.

Die Rückseite wirkt wie Leder und passt sehr gut zum Gerät. Die Kamera ist durch den dickeren Akku etwas versenkt,  die Qualität der Aufnahmen leidet dadurch nicht, aber die Kamera ist so besser vor Kratzern geschützt.

Natürlich muss man sich hier im klaren sein, dass mit diesem Akku keine der üblichen Cases oder auch Taschen mehr funktionieren,  was aber generell für extra starke Akkus gilt. Andererseits gefällt mir die abgerundete Form des Powerakku, so dass ich persönlich nichts vermisse.

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Praktisches kleines extra ist die Stütze im Gehäuse

Wer darauf angewiesen ist, dass sein Note 4 auch bei intensiver Nutzung einen ganzen Tag durchhält , dem kann ich den Mugen empfehlen. Er ist zwar keine Design Schönheit aber funktionell und bringt ein Note 4 auch bei ernsthafter Nutzung durch den Tag. Auch mit dem dicken Akku lässt sich das Note 4 gut in einer Hosentasche verstauen, trägt dann aber ordentlich auf.

Durch die gelungene Balance von Größe, Kapazität und Design kann ich all jenen, die darauf angewiesen sind, dass ihr Smartphone auf jeden Fall einen Tag durchhält den Akku auf jeden Fall empfehlen.

Zu viele Plattformen, zu wenig Mehrwert

Gerade schrieb die Wirtschaftswoche in ihrem Blog vom Jahr der Entscheidung für Foursquare. Aber ich sehe nicht nur Foursquare in der Rechtfertigungsfalle.

Soziale Netzwerke, auch wenn uns die Kritiker oft anderes suggerieren wollen, sind vor allem dazu da, uns zu vernetzen und uns damit auch das Leben etwas einfacher zu machen.

Doch sobald ich auf zu vielen Plattformen präsent sein muss, kippt hier der Nutzen ins Gegenteil. Zumal ich, wenn ich eine Plattform wirklich sinnvoll nutzen möchte auch eine große Zahl derer erreichen will, die mir wichtig sind.

Auch wenn neue Plattformen wie Ello bessere Nutzererlebnisse versprechen, so lange die Mehrheit meiner beruflichen wie privaten Kontakte dort nicht aktiv ist, rechnet sich für mich der Aufwand nicht. Zumal ich nicht auf diversen Plattformen aktiv sein will.

Außerdem ist ein entscheidender Faktor, wie gut ich die Plattformen zeitversetzt bedienen kann, insbesondere in meiner Rolle als Blogger.

Da ich meinen Blog nicht tagsüber mit Content befülle, sondern dies in der Regel Abends auf der Couch passiert, brauche ich Technologien, die es mir ermöglichen, meine Artikel zeitversetzt zu veröffentlichen UND zu bewerben. Und hier gibt es eben nicht für alle Plattformen, sondern meist nur für die großen Player gute Tools.

WordPress erlaubt mir z.B. zeitversetzte Veröffentlichungen mit Verlinkungen in Google+, Facebook und Twitter. Ebenso kann ich via Buffer Artikel abends sammeln, die dann in den nächsten Tagen über Plattformen wie LinkedIn, Xing, Twitter, Facebook und Google+ gestreut werden.

Solche Features bieten neue Plattformen meist nicht, so daß ich hier manuell Content einpflegen müsste, wozu mir die Zeit aber zu schade ist.

Und ich denke, hier zeigt sich auch das Problem eines Dienstes wie Foursquare, zwar checke ich dort häufig ein, denn das geht quasi binnen ein paar Sekunden. Aber auf die Plattform aktiv um dort zu sehen, wer eincheckt und was dort geschrieben wird, das tue ich höchste selten.

Damit hat aber der Dienst ein Problem, denn womit soll er dann Geld verdienen, wenn seine Nutzer ihn nur indirekt nutzen und quasi nichts von den eigentlichen Inhalten der Plattform sehen.

Es bleibt spannend, welche der neu gestarteten Plattformen die nächsten Jahre überdauern werden und welche verschwinden. Bis dahin ist für mich weiterhin der Hauptfokus Twitter, Facebook und Google+ um mich und meinen Blog zu vermarkten.

Was bringt das Jahr 2015 technologisch?

2014 war ein Jahr, in dem sich zumindest zwei Dinge etabliert haben. Wearables und Smartwatches. Dagegen mussten die Tablets Marktanteile abgeben und oh Wunder, die Notebooks konnten zum Schluss wieder bei den Verkaufszahlen dazugewinnen.

Dieser Trend wird sich vermutlich in 2015 fortsetzen, wobei ich das grösste Potential bei etwas leistungsstärkeren Chromebooks sehe. Dort werden wir den Einzug stärkerer Prozessoren und 4GB RAM als neuen Standard erleben.

Bei den Smartphones ist 2015 5,5 Zoll der neue Standard für die Bildschirmgrösse, die Auflösung wird bei 2560×1440 Pixeln (Quad-HD-Auflösung) als Standard liegen und auch bei Android wird jetzt auf mehr Hardware 64bit laufen.

Die Wearables werden an Funktionsumfang zunehmen oder verschwinden. Vermutlich werden wir in 2015 bei den Smartwatches eine Marktbereinigung erleben. Entweder, die Uhren werden im Funktionsumfang deutlich ausgeweitet und bieten weit mehr Stand alone Features an (Schrittzähler, GPS, MP3 Player, Navigation ggf.auch 3g) oder sie werden vom Markt verschwinden. Insgesamt rechne ich mit einer Konsolidierung beim Wearables Markt, die beiden Kategorien Fitnesstracker und Smartwatches werden auf Dauer verschmelzen.

Bei den Tablets wird sich der Markt weiter bereinigen und ein Großteil der neu verkauften Geräte wird von Hybriden abgedeckt, die sowohl Note/Netbook als auch Tablet sind und eine Dockingstation mit Tastatur gleich mitliefern.

Und zu guter Letzt gehe ich davon aus, dass 2015 das Jahr sein wird, in dem sich entscheidet, ob der neueste Anlauf zum Smart Home gelingen wird. Dabei wird nicht die Verfügbarkeit der Hardware der entscheidende Faktor sein, sondern die Zusammenarbeit unterschiedlicher Systeme. Abosysteme werden meiner Ansicht nach keinen Erfolg haben, denn warum soll ich für eine Hardware und für einen Netzdienst parallel zahlen? Hingegen werden immer intelligentere Basisstationen auf den Markt kommen, die in ihrem Funktionsumfang bald in die Nähe von Homeservern rücken werden.

So viel zu meinem Ausblick für 2015. Mal sehen, was am Ende des Jahres davon wirklich eintrat.

Das Fernsehen ist tot, lange lebe der Fernseher

Vielfach wurde schon postuliert, dass früher oder später der Multimedia-PC den Fernseher im Wohnzimmer ersetzen werde. Aber ich behaupte, auch in 10 Jahren werden wir noch Fernseher haben. Vermutlich werden diese so flach sein, dass man sie an die Wand tapezieren kann. Und sie werden auch weiterhin Filme, Nachrichten, Dokumentationen liefern. Denn nicht jeder will die ganze Zeit an einer Tastatur sitzen. Es gibt auch so etwas wie ein Recht auf „Berieselung“.

Was ich aber sicher glaube ist, dass wir uns vom linearen Fernsehen, so wie wir es heute kennen verabschieden werden. Die heutigen Sender werden entweder verschwinden, oder sich zu Produktionsfirmen wandeln, die über Abo bzw. Streaming Portale ihren Content bereitstellen.

Schon heute schauen wir immer häufiger nonlinear via Videostreaming oder digitaler Aufzeichnung. Und in Zukunft bescheinige ich dem Fernsehen den gleichen Effekt, wie wir ihn heute beim Radio erleben und beim Kauf von Musik. Beide werden zunehmend von Streaming Diensten abgelöst.

Sicher wird sich der Fernseher der Zukunft intelligenter zeigen als heute, aber ich behaupte, er wird nicht den PC oder Notebook ersetzen sondern maximal Spielekonsole und Tablet. Auch in Zukunft gibt es einen großen Bedarf an einfach zu konsumierenden Inhalten. Und auch in Zukunft wird der Fernseher der zentrale Medienwiedergabeort in Wohnung oder Haus sein. Aber er wird ergänzt um Gaming Angebote, 3D Filme und wer weiß, vielleicht doch tatsächlich irgendwann durch holografische Projektionen. Der „Fernseher“ wird bleiben.

Das Fernsehen als Instanz, die linear und zeitgebunden konsumiert wird nicht.