Nach Quelle nun Neckermann. Warum hat der Versandhandel solche Probleme. Nun, meines Erachtens nach hängt das Problem damit zusammen, dass nicht genug quergedacht wird in den Unternehmen. Dass man lieber den Status Quo mißt und optimiert, als sich beständig dem Wandel zu stellen und neues zu wagen. Wer mit dem Ausfüllen von Excel Tabellen und dem verbessern bestehender Modelle mehr als 100% beschäftigt ist, hat keine Luft mehr für neue Gedanken.
Wer sich nicht aktiv für die Entwicklungen am Markt interessiert, sondern lediglich gelegentlich wenn auch noch genug Geld da ist mal eine Agentur Trendforschung betreiben läßt, wird früher oder später von der Dynamik des Netzes abgehängt. Denn das Netz agiert unbürokratisch und oft chaotisch. Man muß am Puls der Trends im Netz sein, nicht der Trends der eigenen Branche. Gerade im Handel gilt dieses Paradigma. Verkaufsmodelle von heute können morgen schon längst obsolet sein. Wie Steve Ballmer die Verkaufszahlen des Iphones gnadenlos unterschätzt hatte, so haben offensichtlich diverse Entscheider die Relevanz des Internets für den Handel komplett unterschätzt, die Resultat sieht man jetzt und sie kommen vor allem dem Online Handel zu gute.
Und ebensowichtig ist auch die Akzeptanz von Mißerfolgen. Wer alles immer 100% haben will, wer immer danach fragt, ob dies oder jenes auch wirklich relevant ist, der wird ziemlich sicher DEN relevanten Trend verpassen, der im sein Geschäftsmodell untergräbt. Das heißt nicht, dass ein Unternehmen Millionen für scheinbare Trends rauswerfen soll. Aber am Puls der Zeit bleiben, beobachten und gelegentlich mal auch ein Experiment wagen, das rate ich jedem.
Nur wer rechtzeitig den Trampelpfad sieht, ist dabei, wenn daraus die Autobahn wird.
Man trifft sie in Talkshows, liest sie in einschlägigen Magazinen: Die Experten zu einem Thema. Dabei sollte man eines immer im Hinterkopf behalten. Man kann sich nicht zum Experten „ausbilden“ lassen.
Der Titel Experte ist of willkürlich gewählt und steht keineswegs in einem Zusammenhang mit dem Wissen der Person. Viele der sogenannten Experten sitzen einfach in der passenden Ebene eines Unternehmens oder haben innerhalb einer Peer Group die größte Klappe. Wirkliches Wissen nachzuweisen ist heutzutage oft gar nicht mehr gefragt. Hauptsache, der oder diejenige sondert in den entsprechenden Medien eine möglichst eindeutige oder kontroverse Position ab.
Leider ist dieser Pseudoexperte auch in vielen Bereichen schon in die Beraterhirne eingesickert. Da wird nicht mehr nach den wirklichen Hintergründen oder Fragestellungen in Unternehmen geforscht, sondern einfach angelernte Plattheiten abgesondert.
Eines der schönsten Beispiele sind die sogenannten Social Media Experten, die jedem, der sie fragt oder nicht fragt einreden wollen, er oder sie oder das Unternehmen müsse ins Internet/auf Facebook/auf Twitter/sich umstrukturieren/Leute rauswerfen.
So jemanden sollte man am besten gleich rauswerfen oder wenn er einen ungefragt belästigt ignorieren. Ohne fundierte Analyse wird ein wahrer Experte zu überhaupt nichts raten. Und wer ein wirklicher Experte ist, wird auch dann mit Schwarzweißmalereien sehr vorsichtig sein. Denn jedes Unternehmen, jede Person, jeder Sachverhalt muss neu geprüft werden.
Wir sollten weniger auf die scheinbaren Experten von außen hören, die mehr große Klappe als großes Wissen haben und mehr auf die stillen Experten, die täglich mit dem Thema arbeiten, und die meist, wertvoll aber unerkannt, im eigenen Unternehmen sitzen. Wie oft schon habe ich erlebt, dass erst ein externer Berater das initiieren konnte, was die Mitarbeiter schon seit langem forderten. Weil man halt den eigenen Leuten oft weniger zutraut als externen Pseudofachleuten, die von der Materie des Unternehmens oft kaum Kenntnis haben aber ein Portfolio an Plattheiten und Gemeinplätzen zu bieten haben.
Ein Ordnungssystem, das individuell für den Kunden angepasst werden kann und auch ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt
Eine hochspannende Webseite ist http://www.leaplocal.org/. Dort bietet sich die Möglichkeit, auf Reisen mit lokalen Reiseführern in Verbindung zu treten, die sich nicht nur mit der Region WIRKLICH auskennen sondern auch noch die regionale Wirtschaft zu unterstützen.
Das ist für mich schlicht einer der vielversprechendsten Trends im Moment. Regionale Dienste über das Internet einer großen Masse verfügbar zu machen. Was Firmen wie manomama oder roterfaden bereits als Vermarktungsweg nutzen, streut jetzt auch in die Tourismusbranche. Anstelle eines Pauschaltourismus, bei dem man wie viele andere rationell aber nicht unbedingt individuell und schon gar nicht speziell auf die Region abgestimmt durch Tourismusgebiete geschleust wird, kann man sich bei leaplocal mit lokalen Dienstleistern verbinden, die sich mit der Region auskennen und oft auch ein deutlich nachhaltigeres Unternehmenskonzept vertreten.
Meiner Ansicht nach bietet das Netz hier auch dem kleinen Händler, Produzenten oder Dienstleister vor Ort die Möglichkeit, seine Produkte und Services global anzubieten und damit gänzlich neue Märkte zu erschließen.
@manomama betont nicht nur den Profit, sondern will auch ökologisch und sozial produzieren. Die Kundschaft findet sich und ist begeistert.
Ohne die sozialen Netzwerke und das Internet wäre ich nie im Leben auf die Produkte von manomama oder roterfaden aufmerksam geworden, die ich heute sehr schätze und bei denen ich gerade wegen der Differenzierung ihrer Produkte durch Aspekte wie Nachhaltigkeit, Wertigkeit und soziale Aspekte auch so etwas wie ein Stammkunde und Evangelist geworden bin.
Und spannend auch, welche neuen Microverdienste jenseits von HartzIV und Ein Euro Jobs entstehen. So kann man bei http://campinmygarden.com/ seinen eigenen Garten als Campingmöglichkeit anbieten. https://flinc.org/ wiederum führt Fahrer und Mitfahrer zusammen, auch hier kann man sich das Mitnehmen vergüten lassen und bei http://www.tamyca.de/ kann man seinen eigenen Privatwagen vermieten, also quasi privates Car Sharing bzw. private Autovermietung.
Es zeigt sich, jenseits von großen Konzernen und Profitdenken entstehen kommerzielle Netzwerke unter Privatpersonen, bei denen die Hilfe an erster Stelle steht, bei denen man wieder im lokalen Umfeld Dienstleistungen finden kann bzw. seine eigenen Skills jenseits von Skillprofilen im Unternehmen anbieten kann.
Mein Bloggerfreund, der Bausparfuchs ruft zur Blogparade, die passend zur Kampagne der Bausparkasse „Dein wichtigster Ort der Welt“ lautet. Hmm, nachdem mir zunächst die üblichen Plattitüden zum „wichtigsten Ort der Welt“ eingefallen waren (Wherever I lay my hat, that’s my home oder auch, wo immer ich mich ins Internet einwählen kann) wurde mir sehr schnell klar, dass für mich der wichtigste Ort der Welt sehr viel mit Freiheit zu tun hat. Freiheit, zu tun und zu lassen, was man will, ohne permanent auf sein Umfeld Rücksicht nehmen zu müssen. Der Ort, an dem man sich zurückziehen kann, wenn man von allem zu viel hat, wenn man Ruhe braucht. Es ist der Ort, an dem ich mit meiner Familie leben kann und wir uns wohl fühlen.
Und im Moment ist das für uns unser Haus. Ich habe lange Zeit nicht geglaubt, jemals ein eigenes Haus zu besitzen, aber nachdem unser zweites Kind auf der Welt war, wurde uns immer klarer, dass wir Freiräume für sie schaffen wollten. Wir wollten nicht dauernd darauf achten müssen, dass sie keinen Lärm „wegen der Nachbarn“ machen. Sie sollten draußen unbeschwert toben können, ohne permanent auf alles und jeden Rücksicht nehmen zu müssen.
Da ergab es sich durch einen glücklichen Zufall, dass wir tatsächlich in dem kleinen Ort, der nur wenige Minuten von meinem Arbeitgeber, der Bausparkasse entfernt lag, ein Haus fanden, das genau unseren Wünschen entsprach und entspricht. Mit Garten für die Selbstversorgung (eigene Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Zucchini, Himbeeren, Kirschen uvm.). Gelegen in einer Sackgasse, so dass die Kinder auch auf der Straße vor dem Haus Fahrradfahren lernen konnten. Mit großer Garage, damit das Auto vor Wind und Wetter geschützt ist, und mit Kachelofen, der uns unabhängiger von Ölpreisen macht. Und natürlich mit einer Distanz zu meinem Arbeitsplatz, die mir die Fahrt dorthin mit dem Fahrrad erlaubt.
Gleichzeitig muss dies aber nicht bis auf alle Zeit unser endgültiges zuhause sein. Es passt perfekt für unsere 5 köpfige Familie mit diversen Haustieren. Aber wer weiß, wie es mal sein wird, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Wir haben eins schon bald für uns festgelegt. Wir binden uns nicht ewig. Die eigenen vier Wände müssen auch zum Lebensmodell passen. Denn der wichtigste Ort der Welt, und das ist für mich, da bin ich ganz offen konservativ ist mein zuhause, in dem ich selbst bestimmen kann, wie ich lebe. Die Freiheit, mich eben nicht nach den anderen richten zu müssen, meinen eigenen Lebensstil zu pflegen habe ich nirgends so sehr, wie im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung.
Übrigens läuft dieser Blogparadenbeitrag außer Konkurrenz. Schließlich ist der Bausparfuchs ja irgendwie auch mein „Chef“. Und ja, ich hab mir das Haus auch mit einem Bausparvertrag von Schwäbisch Hall finanziert. Denn mal ganz ehrlich. Wie glaubwürdig wäre ich denn, wenn ich zwar den Fuchs und sein Unternehmen unterstütze, aber die Produkte nicht gut fände. Ich stehe zu und hinter dem Prinzip Bausparen. Ich weiß, dass das andere anders sehen. Aber auch das ist ein Teil der persönlichen Freiheit, die eigene Meinung UND die der anderen gelten zu lassen.
Für mich sind die eigenen vier Wände, gemeinsam mit meiner Familie bewohnt der wichtigste Ort der Welt. Und als Blogger gibt es darin noch einen besonderen Ort: Meinen Bloggerarbeitsplatz. Ein Foto davon könnt ihr unten sehen.
Des Blogger, Autors und Beraters wichtigster Ort der Welt. Mein Homeoffice. Eingerichtet, so dass ich mich wohl fühle, denn dann arbeite ich kreativ am besten.Ein ganz kleiner Auszug meiner Bibliothek, für mich auch ein wichtiger Bestandteil meines wichtigsten Orts der Welt, dass er viele Bücher, viel Hirnnahrung bietet. Ich bin vielleicht kein großer Planer und chaotisch in meinem Arbeitsstil. Aber mit dem richtigen Umfeld entstehen daraus für mich die besten und kreativsten Ideen, die mir schon so manchen großen Erfolg eingebracht haben.
Alle sprechen über Bruttoinlandsprodukt und Return of Investment. Dabei gibt es bereits erste Regierungen, die diesen rein wirtschaftlichen Wert hinterfragen und auch erste Unternehmen wirtschaften nicht alleine nach dem ROI Prinzip.
Was mir im gesamten momentanen Wirtschaftsdenken fehlt, ist der Return of Happiness, der Zufriedenheitsfaktor innerhalb eines und mit einem Unternehmen. Dieser Index wäre zwar deutlich schwerer zu erstellen, aber weitaus umfassender, nachhaltiger und ehrlicher. Denn er würde auch einschließen, wie das Unternehmen mit seinen Kunden umgeht. Ob es alleine auf Gewinne abzielt oder auch nachhaltig wirtschaftet. Ob seine Produkte gut für Mensch und Umwelt sind. Und natürlich auch, ob seine Mitarbeiter glücklich, zufrieden und gesund sind.
Aber wahrscheinlich gibt es diesen Index einfach deshalb nicht, weil dann die überwiegende Mehrheit der momentanen Unternehmen,und hier vor allem der Großkonzerne gnadenlos durchfallen würde. Greenwashing ist NICHT greenthinking. Vertrauensarbeitszeit ist nicht eregebnisorientierte Arbeit. Gewinnmaximierung für die Shareholder ist nicht Nutzen erbringen für die Allgemeinheit.
Wir sollten nicht versuchen, die bisherigen Meßmethoden zu optimieren. Wir sollten sie in Frage stellen und nach neuen, umfassenderen Betrachtungsweisen suchen.
Unternehmerinnen wie @manomama oder Banken wie die GLS machen es vor, dass es mehr gibt, als den ROI. Aber leider sind das immer noch Einzelfälle, die Mehrheit redet sich mit dem Globalisierungszwang heraus.
Und das muß nicht zwangsläufig heißen, dass solche Unternehmen keine Gewinne mehr machen. Ich bin sogar der festen Überzeugung, dass solche Unternehmen längerfristig erfolgreicher sind, weil die Kunden und Mitarbeiter loyaler zu ihnen sind.
Wir dürfen nicht vergessen, dass diejenigen, die die aktuelle Krise mit verschuldet haben, immer noch in den gleichen Positionen sitzen und mit den gleichen Denkmustern des Profits und der Humanressource weiterwursteln. Und auch in Bildung und Erziehung besteht das hauptsächliche Denken darin, wie der arbeitsfähige Mensch dem Arbeitsmarkt zugeführt werden kann und der nicht mehr arbeitsfähige möglichst kostengünstig ver- bzw. entsorgt. Klingt hart, ist aber leider so. Denn schon die Bezahlung und die Wertigkeit mancher Berufe zeigt dies. Ich wage zu bezweifeln, dass der Staat einen Rettungsschirm für das marode Gesundheitssystem einführen wird, aber Banken, die nichts für die Gesellschaft leisten, außer am Geld der Kunden zu verdienen, dürfen vom Steuerzahler gerettet werden.
Aber wie lange noch, denn wir als Verbraucher können etwas ändern. Dazu kann ich nur nochmals das Video „The story of change“ empfehlen:
Nun sollte man das ganze nicht gleich wirklich als Katastrophe sehen, sondern vielmehr als Chance. Als eine Möglichkeit, gerade die High-Performer, wie sie so schön im neudeutschen Managementsprech heißen, also die Leistungsträger zu halten. Denn diese sind immer weniger bereit, nur ihre Leistung bereitzustellen und dafür oft nur fremdgesteuert als Befehlsempfänger agieren.
Diese Leistungsträger sind zudem oft auch nicht bereit, sich in starre, traditionelle Machtgefüge einzubringen, in denen die Karriere oft durch Beziehungen und Sichtbarkeit bestimmt wird.
Sie wollen sich mit ihren Talenten verwirklichen, und da das in unserer starren, prozessorientierten und optimierten Zeit leider viel zu selten möglich ist (denn die meisten Prozesse werden optimiert, wo sie vielleicht besser ganz abgeschafft werden sollten, weil überflüssig), suchen sich diese Menschen ihre „Erfüllung“, ihre Bestätigung jenseits des 9-17 Uhr Jobs. Zumal sie in vielen Firmen auch noch in starre Korsette von Zeiterfassung und permanenter Leistungsrückmeldung gezwungen werden. Wir bewegen uns, ich wiederhole es immer wieder gerne, hin zu einer Gesellschaft von mehrheitlich Wissensarbeitern, und nur, weil es auch immer noch Handwerk und Dienstleistung gibt, den Wissensarbeitern ihre ganz eigenen Arbeitsweisen und Arbeitsmodelle abzusprechen, ist extrem kurzsichtig. Gerade in der Wissensarbeit zählt nicht die Zeit, sondern das Ergebnis.
Dort ist oft wichtiger, effektiv das richtige zu tun, als die Dinge zwar richtig zu tun, aber nicht die richtigen, die zielführenden Dinge, sondern die, die man „schon immer so gemacht hat“.
Gerade in der heutigen aufs Messen von Leistung fixierten Gesellschaft, drohen genau jene auszubrennen, die für die Arbeit brennen, die was sie tun mit Freude und Leidenschaft tun. Die ständig wachsenden Burn Out Fälle sind für mich hier nur ein Indiz. Oft bleibt den Menschen nur die Wahl, sich entweder komplett aus dem verbrennenden Prozess oder Unternehmen auszuklinken, oder zum „Downshifter“ zu werden. Aber damit verlieren Unternehmen gerade die entscheidenden Know How Träger, und demotivieren durch immer höheren Druck, der oft zwar ausgehalten aber nicht abgebaut werden kann. Bis zum Punkt des Burn Out.
Wir sollten endlich einen Schritt zurück tun und die Geschwindigkeit der Arbeitswelt den Menschen anpassen, statt zu versuchen, die Menschen immer schneller arbeiten zu lassen. In der Ruhe liegt die Kraft. Selten war es so wichtig, sich solche banalen aber richtigen Sinnsprüche immer wieder vor Augen zu führen, wie heutzutage, wo viele Menschen Gesundheit und Privatleben der immerwährenden Beschleunigung opfern.
Es ist weder das Internet, noch die Menge an Information, die die Menschen streßt. Es ist die Beschleunigung des Berufslebens, also dessen, woran die Existenz hängt. Mach mit oder fall raus. Dieses Credo gilt leider immer noch im ewig beschleunigenden Arbeitsleben. Und immer mehr fallen raus oder wenn sie die Erkenntnis rechtzeitig haben, klinken sich, z.B. durch Downshifting auf ihre Art aus dem idiotischen, unvernünftigen und krank machenden Hamsterrad aus. Sie mögen in den Unternehmen für die im alten Denken verhafteten als „Faulenzer“ als nicht an Karriere interessierte gelten. Sie sind aber die eigentlich intelligenten Mitarbeiter, weil sie für sich erkannt haben, dass Leistung auf Dauer nur geht, wenn die Flamme zwar brennt, aber nicht auf höchster Stufe.
Und hier steckt auch das, was mich eigentlich bewegt, mich mit den Arbeitsmodellen der Zukunft zu befassen. Ich erhoffe mir einen Trend zur Nachhaltigkeit, auch im Umgang mit der eigenen Arbeitskraft. Das kann aber letztendlich am besten nur dann funktionieren, wenn der Mitarbeiter Freiheitsgrade hat, wie sie heute für viele undenkbar sind. Ja, der Mitarbeiter muß Mitunternehmer werden. Aber er muß dann in Konsequenz auch mit sich selbst und seinen Ressourcen so haushalten lernen, dass er brennt, aber nicht verbrennt oder erlöscht.
Schwierig, aber kulturell denkbar, wenn wir Arbeit und Leistung in der Gesellschaft neu bewerten, wenn wir uns von der Leistung = Arbeit*Zeit verabschieden.
Wir erinnern uns: Ilse (Ent-)Aigner wetterte gegen Facebook wegen bedenklichen Datenschutzverhaltens. So sagte sie in einem Interview mit der Zeit„Bei Facebook sehe ich viele Fragezeichen“.Und es ist genau die Regierung zu der sich die liebe ?? Frau Aigner auch zählt, die jetzt, auf Druck von Lobbyverbänden den Einwohnermeldeämtern Adresshandel erlaubt. Denn nichts anderes ist es, was nun in einem Gesetz versteckt mal wieder am Bürger vorbeigeschleust werden soll. Ihr ärgert euch über Bürger, die euch beschimpfen und mit Shitstorms überziehen? Wer so regiert und so Lobbyabhängig geworden ist, hat es nicht anders verdient. Tut mir leid, aber mein Mitleid hält sich in fast nicht mehr meßbaren Grenzen! Tja Frau Aigner, bei Ihnen und ihren Regierungskollegen sehe ich eigentlich schon keine Fragezeichen mehr sondern Ausrufezeichen der Wut.
Gehts noch? Facebook beschimpfen aber selbst genau so handeln? Da wird Wasser gepredigt und nicht nur Wein, sondern sogar Champagner genippt. Vermutlich von den Lobbyverbänden gestiftet. Respekt, für so dreist hätte ich unsere Regierung nicht gehalten.
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