Dieter Hildebrandt, Crowdfunding und Stoersender

Dieter Hildebrandt unterstützt ein Crowdfunding Projekt von Stefan Hanitzsch? Das klingt nicht nur spannend, das ist es auch. stoersender.tv plant, im nächsten Jahr auf Sendung zu gehen mit einem Programm auf Sendung zu gehen, aber lassen wir die Initiatoren selbst zu Wort kommen, Zitat:

Eine Spielwiese für Störenfriede, die sich nicht abfinden wollen – das ist der Störsender.

stoersender.tv will nächstes Jahr 20 Mal ein TV-Magazin produzieren, in dem Dieter Hildebrandt regelmäßig auftritt.

Extremisten nimmt der Störsender aufs Korn, Politiker auf den Arm. Gestört wird durch diese Kampagnenplattform jeder, der sich dafür aufdrängt. Und zwar von Allen.
Und jeder kann dank startnext Teil der Idee werden. Dazu einfach unten auf die Info klicken. Ich bin dabei, ihr auch?



Blogparade: Mein liebstes Möbelstück

Mein liebstes Möbelstück, mein eigenes Lesepult

Wieder hat mein „Chef“ der @bausparfuchs zur Blogparade aufgerufen. Und wieder ist es ein Thema, bei dem ich, natürlich außer Konkurrenz gerne mitmache. Es geht ums liebste Möbelstück. Das ist bei mir ganz einfach. Es ist mein Stehpult. Als bekennender Bücherwurm haben mich schon sehr früh die Stehpulte fasziniert, die oft in Filmen auftauchten, wenn das Zimmer eines Studiosus oder eines Biblophilen gezeigt wurde.
So eins wollte ich auch. Aber, leider, leider, mit 1.96m Körpergröße war es schwer, etwas passendes zu finden. Da mein Vater aber Drechsler ist und auch sonst sehr gut mit Holz umgehen kann, war schnell klar, er baut mir eins. Das ist nun bereits über 25 Jahre her und das Stehpult hat schon diverse Umzüge mitgemacht. Aber ich habe es immer noch und bin sehr stolz darauf. Es ist nicht nur ein Pult sondern unter einer Klappe habe ich auch genug Stauraum für diverse Schreibutensilien und Papiere. Zunächst in schwarz gehalten habe ich es irgendwann weiß umlackiert, aber es ist immer noch mein treuer Begleiter bei meinen literarischen Reisen und ich nutze es mittlerweile sogar als Pult für diverse Videos, die ich für meinen Blog produziere.

Überhaupt gibt es so einige Gegenstände, die mein Vater mir aus Holz gezaubert hat. Seinen Drechsel- und Holzbearbeitungskünsten verdanke ich einen massiven, schönen Kleiderständer, diverse Schalen und Kerzenständer und als andere Kinder nur gekauftes Holzspielzeug bekamen, hat er mir meine Wunschflugzeuge aus Holz selbst gebastelt. Legendär der Doppeldecker mit funktionierendem Propeller und funktionierenden Rädern.
Danke Papa, für mein Lesepult, dieses wunderschöne Unikat, ich werde es für immer in Ehren halten.

Ach, und das mir das Pult etwas bedeutet, dürfte auch jedem aufgefallen sein, der den Header meines Blogs genauer betrachtet. Auch dort ist es verewigt….

Blogparade mein schönstes Weihnachtsbuch

Der Blog „Ein Ostwestfale im Rheinland“ ruft auf zu einer Blogparade, in der wir Blogger unser Lieblingsweihnachtsbuch vorstellen sollen.

Für mich eine ganz einfache Entscheidung. Die Briefe vom Weihnachtsmann von J.R.R. Tolkien, die er an seine Söhne in der Rolle des Weihnachtsmanns geschrieben hat. Jedes Jahr gab es zu Weihnachten Post, mal kurz, mal ausführlich, mal mit vielen Bildern, mal knapp gehalten aber immer liebevoll und mit der deutlichen Handschrift eines Sprachliebhabers mit einer Leidenschaft für gute Geschichten. Dabei bauen die Briefe oft aufeinander auf und auch der Polarbär, ein Helfer des Weihnachtsmanns kommt zu Wort.

Tolkien nutzt seine Sprachbegabung um hier sehr atmosphärisch seinen Kindern Geschichten rund um den Nordpol und den Weihnachtsmann zu erzählen. In der Neuauflage wurden viele Zeichnungen Tolkiens ergänzt und schon alleine wegen dieser Zeichnungen lohnt es sich, einen Blick in dieses besondere Weihnachtsbuch zu werfen. Und nein, man muß kein Tolkien Fan sein, um gefallen an den Geschichten zu finden.

Das Buch gibt es im Moment bei Klett-Cotta in einer sehr schönen Hardcover Ausgabe, die ich jedem nur ans Herz legen kann.

 

 

 

 

 

Google startet weltweites Augmented Reality game ingress

Noch gibt es wenig genaue Informationen. Auf www.ingress.com kann man bereits einen Film über das Game sehen, das bislang nur mit einem Invite Code gestartet werden kann.
Es handelt sich allem Anschein nach um eine Art Agentengeschichte, die aber mit Augmented Reality Elementen arbeitet.
Ich habe mir bereits meinen Invite Code angefordert und werde genaueres berichten, sobald der Code angekommen ist.

Update: Der Invite Code ist da. Heute Abend beginnt mein erster Auftrag. Ich halte euch auf  dem Laufenden.

Erzählungen interessieren sich nicht für ihr Medium

Immer wieder diese Diskussionen über das Ende des gedruckten Buches und den Siegeszug des EBooks. Dabei ist das ganze nur ein Nebenkriegsschauplatz, der hauptsächlich von denjenigen geführt wird, die im EBook und dem vermeintlichen Hang der „Community“ zur Raubkopie das Ende des Buches aufziehen sehen. Für mich ein großer Trugschluß. Auch in Zeiten des EBooks kaufe ich immer noch Bücher. Sowohl gedruckt als auch in digitaler Form. Denn mir sind die Geschichten wichtig, und ein gutes Buch lässt mich nach den ersten Seiten bereits vergessen, ob ich es gerade in elektronischer oder papierner Form lese. Wenn eine Geschichte nur in der Totholzform funktioniert, wenn ich mich nur dann in eine Erzählung richtig vertiefen kann, wenn ich sie papieren vor mir habe, dann ist die Geschichte für mich abhängig vom Trägermedium. Und da kann dann etwas nicht stimmen. Denn spätestens wenn ich weiter abstrahiere und mir Gedanken über die vorgelesene Form, sei es in einer realen Lesung, sei es als Audiobook mache, sollte klar werden, dass eine gute Erzählung in sich selbst existiert. Einer guten Geschichte ist es vollkommen egal, ob sie nun digital oder analog transportiert wird.Wichtig ist, dass sie transportiert wird.

Einzig schön an der ganzen digitalisierten Literaturwelt  ist, dass ich zum ersten Mal die Chance habe, in direkte Interaktion mit Autoren und Verlagen zu kommen und dank Initiativen wie der von Hilke Gesa Bußmann oder Epidu und Bloggdeinbuch als Leser deutlich mehr Einfluß und Meinungskraft zu erlangen als bislang.
Ich werde auch weiterhin auf Papier und dennoch auch auf elektronischem Wege lesen. Einen Wunsch habe ich aber: Ich möchte die Wahl haben, ohne ein Buch zwei Mal kaufen zu müssen. Ich wünsche mir, dass bei jedem Hardcover die Möglichkeit eingeschlossen ist, das Buch auch als EBook zu bekommen, ohne Aufpreis, eben weil ich das Buch in physikalischer Form bereits besitze.
Dann hätten sich in meiner literarischen Welt digitale und analoge Präsentationsform versöhnt und das eine könnte in Harmonie mit dem anderen existieren.

Letztlich weiß doch jeder, der ein Buch als Hörbuch genießt oder sich einen Roman in der Bibliothek ausleiht, dass es mehr um den Inhalt gehen sollte, weniger um die physikalische Darreichungsform. Es gibt natürlich wie überall auch hier Ausnahmen, schon weil die Welt eben nicht schwarz oder weiß, hü oder hott, analog oder digital ist, sondern aus vielen Zwischentönen besteht. Aber wer mehr über EBook versus Papierbuch diskutiert als um die Qualität der Literatur und die Möglichkeiten der Veröffentlichung und Interaktion der Autoren jenseits klassischer Verlage, der lenkt von der eigentlichen Herausforderung und Chance ab. Der Demokratisierung des Leseprozesses durch eine direkte Auswahl ohne den Vorselektierer Verlag. Neue Plattformen wie Goodreads oder Lovelybooks bieten hier orientieren. Aber das essentiell neue ist, dass man als Autor viel mehr Chancen und Möglichkeiten hat. Und ich habe schon einige sehr gute Geschichten als EBook gefunden, die ich ganz ohne klassische Verlage gefunden habe.

Zuschauen bei der Entstehung eines Romans

Literatur kann auf vielen Wegen entstehen, einen ganz neuen Ansatz verfolgt Silvia Hartmann

Ein interessantes neues Projekt läuft gerade bei Google in den Google Docs.

Die Autorin Silvia Hartmann schreibt ihren neuen Roman „The Dragon Lords“ live im Netz und alle können zusehen.  Möglich ist das, weil sie den Roman in Google Docs verfasst und die Leserechte freigeben hat: Dazu sagt Google:

Fantasy author Silvia Hartmann is reinventing the editorial process by letting her readers follow along as she drafts her new novel – The Dragon Lords – in a public Google document. Hartmann started writing last week, and has already drafted 20 chapters.

Read the story so far and follow along to find out how it ends:http://goo.gl/Bb6bF

Wie ich finde, eine brilliante Idee, um dem Leser den Entstehungsprozess eines Romans direkt vor Augen zu führen.

Discovering Dad. Ein spannendes Webprojekt!

Ich bin bekennender Monty Python Fan und auch die anderen Filmprojekte von Terry Gilliam habe ich immer sehr geschätzt. Um so mehr gespannt bin ich auf das, was Discovering Dad wohl bald der Netzgemeinde präsentieren wird. Terry Gilliams Tochter öffnet sein immenses Archiv an historischem Material und lässt die Netzgemeinde daran teilhaben. So werden wir im Laufe der Zeit sicher einige tolle Fundstücke aus der Arbeit des Monty Python und Filmemachers Terry Gilliam erleben können.

 

Ich freue mich drauf, hier schon ein paar Postings. Ein Vorbeischauen auf der Seite lohnt immer.

Quelle: Discovering Dad
Quelle: Discovering Dad