Fundstück des Monats: Ein junges, unglaubliches Talent

Dieses Video verbreitet sich wie ich meine zu Recht im Netz wie ein Lauffeuer. Und was man der kleinen Lady anmerkt, sie hat es aus eigenen Stücken gemacht und viel Freude daran. Einfach fantastisch. Für mich mein Fundstück des Monats.
Und nein, das ist kein Playback, die junge Dame singt live!

 

 

Und hier das ganze Video, allerdings natürlich in holländisch, die Übersetzung findet sich in den Kommentaren.

Den letzten fressen die Kunden. Die Inflation der Musikportale

Manchmal wundere ich mich, wieso jemand eine Geschäftsidee startet. Schon lange gibt es Dienste wie Spotify, Simfy, ITunes. Aber die Konkurrenz ist nicht müde, immer neue Musikportale aus dem Boden zu stampfen. Jüngstes Beispiel gefällig? XBox Music (ein Dienst, den ich schon immer für etwas absurd hielt, denn das letzte, was ich an meiner XBox machen will, ist Musik hören) bietet nun auch Apps für Apple und Android an.

Mal ganz von den Ressentiments abgesehen, die Apple und Android User Microsoft entgegenbringen. Noch ein Musikdienst? Seriously? Ich habe schon einen und ich gehe mal davon aus, die Mehrzahl derer, die musikaffin ist ebenso. Warum also soll ich  mir noch eine App auf meine Device laden?

Für CDs, die ich wirklich „besitzen“ (sprich deren MP3s ich auch überall offline nutzen möchte) bietet mir Amazon seinen Cloud Dienst an und hat mir netterweise meine Käufe der Vergangenheit gleich digitalisiert. Alles andere, was man nur mal ab und zu hören möchte, kann man ja über Spotify bereits hervorragend machen. Die Apple Fraktion wird sowieso bei ihrem ITunes bleiben.

Wieder mal beweißt Microsoft, dass sie im Moment vor allem ein Talent haben. Das des zu spät kommens. Ich kann schon hören, wie da im Top Management sicherlich wieder die Gedankengänge waren. „Was die anderen machen, könnnen wir alles besser. Wartet nur,wenn wir unseren Dienst präsentieren, der ist besser, schneller, bunter.“ Ja sicher but: Who cares?

 

 

Ist Musik die gemeinsame Sprache von Mensch und Tier? Ein beeindruckender TED Talk

Peter Gabriel , Neil Gershenfeld, Diana Reiss und Vint Cerf, gemeinsam auf der Bühne, mit einer beeindruckenden Vision von Musik, dem Internet und einer möglichen gemeinsamen Kommunikationsplattform von Menschen und Tieren. Eine Vision in der Entstehung, die ich faszinierend finde und weiter beobachten werde. Der Trick ist immer der gleiche. Jenseits bekannter Pfade denken, Menschen ignorieren, die behaupten, das gehe nicht und querdenken. Für mich sind solche Fragen, solche Forschungen viel tiefgehender, viel wichtiger als all diese irrsinnige Rüstungsforschung. Wir definieren uns nicht durch unsere Existenz oder unsere angebliche Überlegenheit sondern durch unsere Kultur, unseren Umgang miteinander und während ich diesen Talk sehe erkenne ich die Bedeutung auch dessen, wie wir mit der Natur und unseren Mitlebewesen umgehen. Man erkennt den Wert eines Menschen daran, wie er mit denen umgeht, die ihm keinen Nutzen bringen. Leider ist dieser Satz wahr und bedeutet für viele Menschen, ihr eigener Wert ist sehr gering, da sie nur jemanden wertschätzen, der Ihnen einen Nutzen bringt.

Die Biennale würdigt Ultrashort Clips mit eigener Kategorie

Teilnehmer des weltweit ersten Vine/ Instagram Contests können ihre Videobeiträge in zwei Kategorien einreichen:

#B3expandednarration (03. September bis 03.Oktober) und #B3live (30. Oktober bis 03. November).

Die neue B3 Biennale des bewegten Bildes, die vom 30. Oktober bis 3. November 2013 in Frankfurt und der Region RheinMain stattfindet, startet den weltweit ersten Vine/Instagram Contest »B3 Ultrashort – First worldwide Video-App Contest«. Dies gab nun im Rahmen der Ausstellungseröffnung »Dreh Dein Ding!« im Museum für Kommunikation Frankfurt der Leiter der B3 Biennale, Prof. Bernd Kracke, bekannt: »Die B3 Biennale stellt Perspektiven für das bewegte Bild und innovative Erzähltechniken vor. Mit B3 Ultrashort fordern wir die »Digital Natives« auf, uns zu zeigen, welches künstlerische Potential im Umgang mit Video-Apps steckt. Die kreative Herausforderung besteht hier gerade in der extremen Begrenzung von Zeit und in der Unmittelbarkeit des Mediums.«

Das Leben ist kurz – ultrakurz. B3 gibt nun allen Freunden des bewegten Bildes – von Filmstudierenden über Social-Media-Aktivisten bis zu erfahrenen Regisseuren – die Möglichkeit, in wenigen Sekunden Großes zu erzählen und dafür ausgezeichnet zu werden.

Der B3 Ultrashort – First worldwide Video-App Contest findet in zwei Kategorien statt:

#B3expandednarration und #B3live.
Eine Jury wird aus den eingegangenen Beiträgen die besten Videos prämieren. Der jeweils erste und zweite Platz werden mit Preisgeldern in der Höhe von 600 Euro beziehungsweise 300 Euro ausgezeichnet.

Mitglieder der Jury sind:

Frédéric Boyer (Künstlerischer Leiter des
Tribeca Film Festival, New York)

Eva Paulitsch und Uta Weyrich (Künstlerinnen,
»Dreh Dein Ding – das Handyfilmprojekt
« im Museum für Kommunikation)

Prof. Bernd Kracke (Präsident der Hochschule
für Gestaltung Offenbach, Leiter der
B3 Biennale)

#B3expandednarration
Die Kategorie #B3expandednarration verschreibt sich dem Leitthema der ersten Biennale, »Expanded Narration. Das neue Erzählen«. Das Festival widmet sich den veränderten und erweiterten Erzählformen, die durch technologische Innovationen und eine fortschreitende Medienkonvergenz alle Arten des bewegten Bildes betreffen. Die Videobeiträge von #B3expandednarration sollen innovative Erzähltechniken im Bereich
Social Media präsentieren: in Form von ganz unterschiedlichen, ungewöhnlichen und faszinierenden, aber immer nur wenige Sekunden langen Geschichten. Einreichungen
sind vom 03. September bis 03. Oktober möglich.

#B3live
Die Kategorie #B3live fordert die Besucher der B3 Biennale des bewegten Bildes auf, ihre Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse während des Festivals, vom 30. Oktober bis zum 03. November, live und vor Ort festzuhalten – in Momentaufnahmen oder im Zeitraffer, ausschnittweise oder episodenhaft,im Zentrum oder in der Peripherie. Letzter möglicher Tag der Einreichungen ist der 03. November (15 Uhr), auch der letzte Tag der ersten Biennale.

Instagram vs. Vine

Instagram und Vine, das sind sogenannte Mobile Apps, Anwendungssoftware für Smartphones und Tablet-Computer. Im April 2013 hat der Internetkonzern Twitter die Video-Sharing-App Vine auf den Markt gebracht, die es ermöglicht, Videos zu drehen und über die sozialen Netze Twitter und Facebook auszutauschen. Die Aufnahmefunktion erlaubt es, Sequenzen ohne nachträglichen Schnitt aneinander zu reihen, das fertige Video hat einen Länge von 6 Sekunden. Die Begeisterung war und ist groß: Nach knapp drei Monaten konnte Vine 13 Millionen Benutzer verzeichnen, Tendenz steigend.

Im Juni 2013 zog Facebook nach und führte für seinen Foto-Sharing-Dienst Instagram auch eine Videofunktion ein, die sich an Vine orientiert. Unterschiede sind, dass Instagram-Videos bis zu 15 Sekunden lang sein und unterschiedliche Filter verwendet werden können. Zudem laufen die Videos nicht im Loop.

Unter den Nutzern und Liebhabern dieses neuen Formats finden sich zunehmend auch Filmemacher, die mit den Video-Apps unter künstlerischen Gesichtspunkten laborieren. Früh erkannt hat das Frédéric Boyer, Jurymitglied des B3 Ultrashort – First worldwide Video-App Contest und künstlerischer Leiter des Tribeca Film Festivals, New York. Er hat Anfang des Jahres mit der #6SECFILMS Vine Competition einen zusätzlichen
Wettbewerb ins Programm des Tribeca Film Festival genommen und über 400 Einreichungen erhalten.

B3 Ultrashort – First worldwide Video-App Contest macht sich nun zu einem weiteren Schauplatz im Kampf der Giganten Twitter und Facebook, indem es neben Vine-Videos auch jene von Instagram im Wettbewerb zulässt.
Wer die Schlacht für sich entscheidet und welche beeindruckenden Geschichten in wenigen Sekunden erzählt werden können, darf mit Spannung erwartet werden. Auf den Social Media Kanälen der B3
Biennale, auf Facebook und Twitter, werden ab Anfang September tägliche Updates erscheinen und ausgewählte Videobeiträge veröffentlicht. Reinschauen lohnt sich.
Detaillierte Informationen zu den Modalitäten des B3 Ultrashort – First worldwide Video-App Contest finden sich auf www.b3biennale.com .

B3 Biennale des Bewegten Bildes 2013
Die B3 Biennale des bewegten Bildes wird in diesem Jahr erstmals ausgetragen. Unter dem Motto »Expanded Narration. Das neue Erzählen« findet sie vom 30. Oktober bis 03. November 2013 in Frankfurt und der Region
RheinMain statt. Ziel der Biennale ist es, interdisziplinär und genreübergreifend eine breit angelegte Allianz für das bewegte Bild zu schaffen. In drei Modulen, dem Festival, dem Parcours und dem Campus, bietet
die Biennale eine internationale Plattform für den Diskurs und die Vernetzung von Film- und Fernsehmachern, Künstlern, Designern, Wissenschaftlern, Technologieanbietern und Nachwuchstalenten.
Veranstalter der B3 Biennale des bewegten Bildes ist die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA).

Träger sind das Land Hessen mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK). Die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) sowie die Stadt Frankfurt am Main. Die B3 wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL). Der B3 Parcours wird gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Die große Weltentaucher Schatzsuche Tag 4

Gasse_nUnd auch heute wieder könnt ihr, wenn ihr gut aufpasst einen Buchstaben für das Weltentaucher Gewinnspiel finden. Es gelten die Teilnahmebedingungen.

Interview mit Jolanda

Es ist ein Montag und die Sonne scheint, als ich mich in ein Café setze, um Jolanda zu treffen. Jolanda – für viele von Ihnen wird dieser Name nun ein Begriff sein, für wiederum andere nicht. Jolanda spielt im zweiten Teil der Weltentaucher-Legende eine der Hauptrollen und zählt zu den Lieblingsfiguren der Autoren. Normalerweise lehnt Jolanda jede Form von Befragungen oder Interviews ab. Umso mehr freue ich mich, dass sie sich anlässlich der großen Weltentaucher-Schatzsuche bereiterklärt hat, mir ein kurzes Interview zu geben.

Mittlerweile sind es dreißig Grad, Jolanda hat sich bisher um eine Viertelstunde verspätet. Ich hoffe, sie kommt noch. Da der zweite Weltentaucher-Teil kurz vor der Veröffentlichung steht und viele ihr Bild bereits auf dem Cover gesehen haben, hat sie Angst, sie wird auf der Straße erkannt. Zu mir sagte sie in dem kurzen Telefonat nur »Sie erkennen mich schon« und hat aufgelegt. Ich bin gespannt.

Gerade, als ich mir meinen zweiten Kaffee bestellen will, kommt Jolanda in das Café. Sie hat ihr Haar mit einem dünnen Tuch umhüllt, das ihr Gesicht zudem ein bisschen verschleiert. Sie will nicht erkannt werden. Zielstrebig setzt sie sich zu mir.

 

 

»Guten Tag, Jolanda«, begrüße ich sie. »Ich hoffe, du hast gut hierher gefunden?«

Jolanda reagiert nicht, sondern winkt der Kellnerin zu.

»Was darf ich ihnen bringen?«, erkundigt diese sich höflich.

»Einen schwarzen Kaffee und eine Apfelsaftschorle.« Jolanda rückt ihr Tuch auf dem Kopf zurecht und lehnt sich entspannt nach hinten.

»So, jetzt können wir anfangen.« Sie schenkt mir ein Lächeln. Ich zücke mein Notizbuch und das Aufnahmegerät, drücke die Play-Taste, doch als ich es auf den Tisch legen will, schüttelt sie den Kopf.

»Keine Aufnahmen. Nur schriftlich«, ermahnt sie mich und ich verstaue das Gerät zurück in meiner Tasche, ein wenig angefressen.

»Gut, dann nur schriftlich.« Ich schiebe meine Kaffeetasse zur Seite, um mehr Platz für meinen Notizblock zu haben, tippe mit dem Stift auf dem Papier.

»Ich schlage vor, ich stelle einfach die Fragen und du antwortest mir. Ich schreibe es auf und verarbeite es dann zu einem schönen Interview.«

Sie nickt. Ich fahre fort.

»Seitdem du in dem zweiten Teil der Weltentaucher-Legenden eine Hauptrolle spielst, hat sich dein Leben verändert. Das hast du mir jedenfalls am Telefon gesagt. Kannst du uns vielleicht erzählen, inwiefern sich diese Rolle auf deinen Alltag auswirkt?«

Jolanda wendet keine Sekunde ihren Blick von mir ab. Sie überlegt, ich erkenne es an den Grübchen in ihren Mundwinkeln.

»Es ist als würde ich auf einmal ein ganz anderes Leben führen. Vorher habe ich einfach mit meiner Familie gelebt, meine Aufgaben erledigt und das war‘s. Ich bin durch Rom gefahren, habe Besorgungen gemacht. Und nun? Seitdem das Cover raus ist, glaube ich ständig, dass mich jemand verfolgt. Es ist schrecklich. Aber irgendwie auch rührend.«

»Du spielst im zweiten Teil die Begleiterin von Acadius. Acadius selbst durften wir bereits im ersten Teil als jungen, strebsamen Alchemisten kennenlernen, der so manchem Leser unsympathisch war. Hier auf dieser Welt würde man sagen, er kann ein richtiges Arschloch sein. Wie hast du Acadius kennengelernt?«

Noch nie zuvor hatte Jolanda jemand die Frage nach Acadius gestellt. Ich sehe, wie ihre Augen zucken und sie nervös die Beine übereinander schlägt.

»Nun«, beginnt sie, doch sie wird von der Kellnerin unterbrochen, die ihr ihre Getränke bringt. Sie wartet, schiebt die Tassen penibel nebeneinander.

»Ich mag Acadius. Sehr sogar. Er ist mir auf den 180 Seiten ein guter Freund geworden. Damals, als ich ihn am Strand aufgefunden habe, da war er so klein. So zerbrechlich. Und auch wie er sich in dieser Welt bewegt hat … Wahrscheinlich hatte ich einfach nur keine Vorurteile. Die Studenten an seiner Universität allerdings schon. Sie wussten ja, dass er etwas Besonderes sein musste, wenn er als Sechzehnjähriger noch aufgenommen wird.«

Ich schreibe so schnell ich kann mit.

»Du hast es schon angesprochen: In dieser Welt kennt Acadius sich nicht aus. Wie gut hat er sich schon eingelebt?«

Jolanda rührt mit dem Löffel in einem Kaffee herum, in dem es nichts zum Rühren gibt.

»Ganz gut. Er macht sich. Ich helfe ihm, wo ich kann.«

Knappe Antwort. Ich merke, dass sie nicht über Acadius reden will. Mit Sicherheit hat sie von der Autorin Anweisungen bekommen, was sie sagen darf und was nicht. Nur verständlich, immerhin soll die Spannung nicht vor Veröffentlichung des Buches genommen werden.

»Ihr seid auf der Suche, habt ihr denn schon gefunden, was ihr braucht?«

Eine völlig aus dem Zusammenhang gerissene Frage.

»Nein.« Kühl. Ich merke, wie die Distanz zwischen uns wächst.

»Jetzt wo die Schreibarbeit an dem zweiten Teil beendet ist, wird dein Leben da leichter? Kannst du in deinen alten Trott zurückkehren?«

Sie lässt den Löffel fallen.

»Das wird man nie wieder können. Die Autorin hat unser Leben umgeschrieben. Es sind Freunde von mir verunglückt, es sind neue Menschen hinzugekommen, wie soll ich da noch das gleiche Leben führen können wie vorher?«

Ich erkenne eine Träne in ihren Augenwinkeln.

»Eine Frage noch, dann gehe ich wieder.«

Sie trinkt ihren Kaffee in schnellen Zügen. Die Apfelschorle folgt. Es wird ihr zu viel, offensichtlich.

»Wirst du in einem weiteren Weltentaucher-Teil auftauchen?«

Sie zögert keine Sekunde.

»Ja, aber nicht in Teil 3 und 4. Die Autorin lässt uns eine kurze Verschnaufpause. Teil 5 und 6 gehören dann wieder uns.«

Sie steht auf und geht. Lässt mich alleine mit noch mehr Fragen im Kopf als vorher.

Weiter gehts bei

1. Juli 2013 »Diese verdammte Pflanze« -Acadius‘ Tagebucheintrag bei Jessica Wagner auf ihrer Bücherkiste http://www.jessisbuecher.blogspot.de 

2. Juli 2013 Exklusive Leseprobe der zweiten Weltentaucher-Legende auf dem Weltentaucher-Blog http://www.weltentaucher.net

Blogger schenken Lesefreude und auch mein Blog macht mit

blgger schenkenEine klasse Aktion die da im  mittlerweile über 980 Blogger versammelt hat, die am Welttag des Buches, dem 23. April ein Buch aus ihrem Bestand verlosen wollen. Und auch mein  Blog ist mit dabei, mit dem Buch „2052. Der neue Bericht an den Club of Rome„.randers Eine tolle Idee, um auf den Tag des Buches aufmerksam zu machen und wieder mehr Menschen zum Lesen anzuregen.Morgen dann mehr dazu.

Und was mich angeht. Ja, ich bin bekennende Leseratte, nicht nur für mein Blog, sondern auch zur Unterhaltung. Ich schätze alles von J.R.R. Tolkien und Douglas Adams. Aber auch philosophisches von den Klassikern wie Kant und Wittgenstein bis zur Moderne und hier besonders Gunter Dueck lese ich gerne und nutze es als Inspiration für eigene Artikel und Gedanken.

 

Zusätzlich begeistere ich mich für die Plattform „Blogg dein Buch“ eine Initiative des Verlages epidu.de, auf der Blogger und Verlage zusammenkommen. Blogger, um interessante neue Bücher zu rezensieren und Verlage, um geeignete Rezensenten für ihre Bücher zu finden. Das heißt aber nicht, dass nur positive Rezensionen gewünscht sind. Vielmehr ist hier ein ehrlicher Austausch am Laufen, der den Verlagen vorab auch schon ermöglicht einzuschätzen, wie erfolgreich ein Autor werden könnte.

Und letztlich finde ich, es gehört zum Handwerkszeug eines guten Bloggers einfach dazu, dass er gerne und viel liest, schon weil ein guter Blogbeitrag mit Wissen, mit Fakten unterlegt ist und je mehr dazu gelesen, recherchiert wird umso besser.

Was das Internet mit Andy Warhol zu tun hat

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Mein eigenes T-Shirt zu meinem Blog, auch so eine Sache, die erst mit der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung für jeden erschwinglich wurde

Es gibt von Andy Warhol die berühmte These, dass heutzutage jeder für 15 Minuten ein Star sein könne. Das hat er aber noch zu Zeiten geäußert, als Internet/Social Media und die Digitalisierung kein Thema waren.

Was mich heutzutage fasziniert sind die Möglichkeiten, die wir alle mittlerweile haben, uns künstlerisch auszudrücken. Und dabei denke ich noch nicht einmal an die vielfältigen Onlinegalerien von Bildern teilweise erstaunlicher Qualität aber geschossen von „Amateuren“ oder selbstgemachtem,  sondern schlicht auch daran, das eigene Kunstwerk auf Leinwand zu bringen. Es gab eine Zeit, in der ich intensiv Ölmalerei betrieben habe. Dabei haben mich immer die möglichst realistischen Bilder anderer Künstler fasziniert. Und das eine oder andere Mal habe ich mir gewünscht, da ich auch gerne fotografierte, eine Möglichkeit zu haben, eines meiner Bilder auf Leinwand zu bannen.

Das alles ist heutzutage kein Thema mehr: In Zeiten von Internet und Digitalisierung gibt es diverse Dienste, die Fotos auf  Tassen, Tellern, T-Shirts oder eben auch auf Leinwand anbieten. Schöne Erinnerungen auf Leinwand zu bannen ist mittlerweile für jeden möglich, wenn man sich auf entsprechenden Online Portalen  anmeldet, die einem eine Leinwand mit dem eigenen Foto darauf binnen kurzer Zeit liefern können, oder eine Tasse oder……….

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Natürlich werden jetzt wieder einige meckern, das habe ja nix mit Kunst zu tun. Richtig, aber mal ehrlich, wie oft haben wir alle schon diese unsäglichen Baumarktfotorahmen gesehen, auf denen zum hundertausendsten Mal Marylin Monroe, das Empire State Building oder irgendeine Naturszenerie zu sehen war. An sich schöne Bilder, aber in der Verviefältigung langweilig. Da finde ich es viel spannender, eigene gelungene Fotos auf Leinwand zu ziehen und aufzuhängen. Oder als Kalender zu verschenken. So kann man sich tatsächlich auf Leinwand verewigen, etwas, das vor kurzem noch nur unter großem Aufwand möglich war. Oder man entwirft sich das eigene, ganz individuelle T-Shirt. Damit kann jeder quasi sein eigener Künstler und Galerist werden. (Wobei mich hier mal interessieren würde, ob mir jemand sagen kann, wie die rechtliche Situation ist, wenn ich ein eigenes Foto auf Leinwand ziehen lasse. Darf ich es dann als mein Kunstwerk verkaufen? Mein Bauchgefühl sagt ja).

Oder nehmen wir nur die Möglichkeiten, heute relativ einfach ein eigenes Buch zu veröffentlichen. Dank eBook Readern und Publishern wie epidu.de oder epubli.de kann jeder zum Autor werden, jeder ein Buch entweder in der klassischen gedruckten Form oder als EBook veröffentlichen. Auch hier ist der Prozess der Erstellung durch die Digitalisierung extrem vereinfacht worden, und es gilt nur noch, ob das Publikum das Buch auch mag.

Jeder Mensch ein Künstler. In gewissem Sinne macht die Digitalisierung das erst richtig möglich. Und wie gelungen die Kunst ist, nun, das liegt wie schon seit Anbeginn der Kunst im Auge des Betrachters.

 

 

Dieter Hildebrandt, Crowdfunding und Stoersender

Dieter Hildebrandt unterstützt ein Crowdfunding Projekt von Stefan Hanitzsch? Das klingt nicht nur spannend, das ist es auch. stoersender.tv plant, im nächsten Jahr auf Sendung zu gehen mit einem Programm auf Sendung zu gehen, aber lassen wir die Initiatoren selbst zu Wort kommen, Zitat:

Eine Spielwiese für Störenfriede, die sich nicht abfinden wollen – das ist der Störsender.

stoersender.tv will nächstes Jahr 20 Mal ein TV-Magazin produzieren, in dem Dieter Hildebrandt regelmäßig auftritt.

Extremisten nimmt der Störsender aufs Korn, Politiker auf den Arm. Gestört wird durch diese Kampagnenplattform jeder, der sich dafür aufdrängt. Und zwar von Allen.
Und jeder kann dank startnext Teil der Idee werden. Dazu einfach unten auf die Info klicken. Ich bin dabei, ihr auch?