Die Bloggerin Susanne Popp bloggte von den Drohungen und Massnahmen gegen sie, weil sie auf Unstimmigkeiten in der Fanseite von Weleda aufmerksam machte.
Dann heute abend der Höhepunkt mittels folgendem Tweet:“@susannepopp: Der Stich ins Wespennest bei #Facebook. Ich bitte um Veröffentlichung, bin bei Facebook momentan gesperrt http://t.co/89vRppTn “
Soll hier eine kritische Bloggerin mundtot gemacht werden, weil sie Betrügereien auf einer Fanpage aufgedeckt hat? Streut die Story, das darf so nicht stehen bleiben, es geht hier um das Recht auf freie Meinungsäußerung und um BETRUG! Streut die News, übt Druck aus, so geht man nicht mit Bloggern um!
Hmm, da steht im Übrigen: Im Einklang mit Mensch und Natur… Mensch sollte Weleda wohl besser streichen!
Update: Interessant auch die Reaktionen nicht nur auf Susannes Artikel sondern auch hier auf meinen. Erstens, Ja, Susanne ist nicht mehr gesperrt bei Facebook. Gott sei Dank. Aber viel symptomatischer die Reaktionen. Befürworter schrieben sehr gelassen, wenig polemisierend, dafür wurde ich selbst auch von anonymen Postern beschimpft und bespamt. Zunächst wollte ich sperren und löschen, hab mir dann aber gedacht, ne, dokumentier besser das Niveau, das hier herrscht. Wer nicht den Mut hat, mit echter Adresse und mit Klarnamen zu posten, der braucht letztlich von mir nicht zu erwarten, dass ich ihm glaube oder ihn ernst nehme. Diese Form der Klarnamenpflicht finde ich gut. Will ich ernst genommen werden mit meiner Kritik, dann muss ich auch den Mut haben, dazu als Person zu stehen. Denn ich stehe auch als Blogger dazu, diesen Artikel geschrieben zu haben, der offensichtlich nicht als das begriffen wurde, was er eigentlich war: Eine Kritik daran, wie mit jenen umgegangen wird, die als Blogger direkt aktiv sind und vielleicht auch mal Fehler bei der Recherche machen. Mag Susanne in manchem über das Ziel hinausgeschossen sein.Die bösen, niveaulosen und zum Teil regelrecht agressiven Reaktionen zeigen vor allem eins. Schöpferisch, inhaltlich tätig werden wenige. Dumm kommentieren tun viele.
Ein Phänomen, das ich immer wieder beobachte, sobald eine interessante Technologie aus den Kreisen der Early Adopter in den Mainstream übergeht.
Früher waren die Kommentare zu Apps in Androids App Store und in Apples App Store inhaltlich relevant, es wurde beschrieben, was die Programme können, was nicht.
Heute lese ich immer häufiger Kommentare wie ….“ROTZ!! Bockmist! Wer braucht den Sch….“ Liebe Neuuser, die ihr euer Benehmen offenbar aus dritter Hand erlernt habt. Solche Bewertungen bringen nicht weiter und interessieren uns auch nicht. Zumal ihr oft genau diese Bewertungen bei Programmen hinterlasst, deren Funktion und Bedienung ihr mit eurem geistigen Niveau offensichtlich zu erfassen nicht in der Lage wart. Also bitte, haltet es doch mit Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Klappe halten.
Ein normales Spiel, aber mit Kommentaren, die nicht wirklich hilfreich sind.
Denn leider beweisen auch viele der „beliebteste Apps“ Rankings in beiden App Stores, daß das allgemeine intellektuelle wie geschmackliche Niveau der Nutzer von Smartphones geradezu inflationär abstürzt, wenn ich sehe, dass irgendwelche Furzapps und sonstige sinnbefreite „Holzhammerspassapps“ bei den beliebtesten Downloads immer weiter vorne mitspielen.
Und für mich ist das wieder mal mehr der Beweis, dass etwas, nur weil es die Mehrheit tut noch lange nicht richtig sein muss. Kommentare auf RTL und anderer Unterschichtensender Niveau, darauf kann ich gerne verzichten. Ich wäre neben Addblock Plus auch noch für einen Filter den ich, die Aufgabe berücksichtigend, für den ich ihn einsetzen wurde „Prolblock Doppelplus“ nennen würde.
Mein "individueller" Arbeitsplatz als Blogger und Autor, ob er so auch im Büro aussehen dürfte? Ich glaube nein.... Schade...
Immer wieder gerate ich in Diskussionen, wie man richtig zu arbeiten hat. Da wird Getting Things Done propagiert, oder der leere Schreibtisch, da fordert der Chef, dass man ihm regelmässige ToDo Listen vorlegt, weil er einem nicht glaubt, dass der digitale Assistent das für einen erledigt (nein kein Witz, mir vor einiger Zeit selbst passiert). Man bekommt die optimale Höhe des Tisches, des Lichts, des Monitors vorgeschrieben (wobei sich das oft von Jahr zu Jahr ändert, abhängig davon, welche wissenschaftliche Sau gerade durch die pseudowissenschaftlichen Medien getrieben wird). Auch verschiedenste Tipps, wie man seinen EMail Eingang am besten sortiert, werden gegeben (wobei es bereits Studien gibt, die behaupten, die Sortierung würde nur Arbeitszeit kosten. Aber vielleicht gehört das bei manchem zum Prinzip? Ordnung schaffen, um auf eine sozial anerkannte Art zu prokrastinieren?? )
Ich sage, der optimale Arbeitsplatz ist derjenige, den ich nach MEINEN Bedürfnissen gestalten kann. Bei mir ist dieses Bewußtsein schon deshalb so ausgeprägt, weil ich als Linkshänder quasi permanent mit schlecht eingerichteten Arbeitsumgebungen zu kämpfen habe. Egal wo ich bin, egal was ich bediene, ich muss es zunächst für mich als Linkshänder umbauen. Dazu kommt noch, dass ich relativ gross bin und eine sehr gute Nahsicht habe. Also steht bei mir alles sehr viel höher und ich schätze auf den Display kleine Schriften. Auch dafür habe ich schon das eine oder andere „Wie kannst du so bloss arbeiten“ geerntet. Da frage ich mich dann immer, wie anders? Das ist meine optimale Einstellung, die ich im Laufe der Jahre gefunden habe. Aber nein, es muss so sein, wie es der Standard vorgibt. Dabei trifft der Standard meist nur wenige wirklich.
Ich war schon immer auch elektronisch organisiert, eine Arbeitsmethode, die mir lange Zeit Unverständnis und Misstrauen eingebracht hat.
Auch was die Hardware angeht, plädiere ich für ein weitgehenderes „Bring you own device„. Meine Termine organisiere ich schon seit über 15 Jahren nicht mehr auf Papier sondern elektronisch. Allerdings kann ich meinen privaten und meinen beruflichen Kalender, gerade weil es zwei getrennte Infrastrukturen sind nicht synchronisieren. Das bedeutet einen permanenten Doppelaufwand, will ich private Familien- und berufliche Termine koordinieren.
Wir sollten gerade in Zeiten, in denen uns die Technik so viele Möglichkeiten zur individualisierten Zusammenarbeit bietet, endlich das Individuum auch als Arbeitgeber mehr in seinem Arbeitsumfeld beachten. DEN optimalen Arbeitsplatz für ALLE gibt es nicht, es gibt nur den Arbeitsplatz, den sich jeder nach seinen Bedürfnissen optimal einrichtet. Und bitte, kommt mir nicht mit diesen „Effektiv Arbeiten in 24 Stunden“ oder „So schaffen Sie mehr, in weniger Zeit“ Ratgebern. Die machen, wenn man sie so anwendet, wie es manche Autoren oder auch Chefs sich vorstellen, die ihren Untergebenen diese Bücher angedeihen lassen, das ganze nur noch schlimmer. Denn wer kann denn eigentlich sicher sein, dass seine Methode für andere ebenso gut funktioniert. Ich habe schon hinreichend viele Studien und Gegenstudien erlebt um zu wissen, dass der beste Entscheider für die eigene Produktivität man selbst ist. Ich zum Beispiel brauche einen persönlichen Arbeitsplatz, der nicht einfach nur kalt und funktional ist, andere wiederum wollen nichts was sie stört.
Lasst uns effektiver und effizienter arbeiten, in dem wir alle so arbeiten, wie es für das Individuum am besten ist.
Die Lese- und Recherche Ecke mit an meine grösse individuell angepasstem Lesepult und einem kleinen Ausschnitt meiner BibliothekDer Schreibtisch mit Miniserver für meine EBooks und Wetterstation (ja, mich interessiert auch Wetterkunde und Astronomie) und allem, was ich für die IT lastige Arbeit brauche. Ja, auch ein Mikroskop gehört dazu, schon, um mit den Kindern die Natur zu erforschen.
Wir erinnern uns: Bianca Gade, einer der kreativen Köpfe in meinem Umfeld, deren Ideen ich immer sehr schätze rief zur Blogparade. Wir sollten beschreiben, wie wir uns unseren Arbeitsplatz der Zukunft vorstellen.
Ich hab jetzt im Nachklang noch mal meinen privaten Arbeitsplatz als Blogger, Autor und Wissenschaftler abfotografiert. Denn ich denke, ich bin nicht nur Arbeitnehmer, sondern arbeite auch, wenn ich mich mit Themen auseinandersetze, die mich weiterbringen, mir neue Einsichten liefern oder zu Blogbeiträgen führen. Dazu gehört Recherche, Experimente und Analyse dazu. Und dazu brauche ich einen kreativen, inspirierenden Arbeitsplatz.
Insgesamt haben 23 Blogger haben mitgemacht und ihre Beiträge veröffentlicht.
Jetzt gibt es wie versprochen auch ein EBook von den Ergebnissen.
Danke Bianca für diese Aktion: Die passt perfekt zum Jamcamp, bei dem ich zu genau diesem Thema eine Breakout Session halten werde mit dem Titel: „Workplace of the future now“.
Die Ergebnisse sind wirklich sehr lesenswert, bilden sie doch ein breites Spektrum an verschiedenen Sichten und Herangehensweisen ab. Blindee Euphorie ist bei dem Thema nicht zu finden aber sehr viele sehr differenzierte Sichten. Oder um es im Duktus von Twitter zu formulieren: #ilike
Steve Jobs ist tot. Auch wenn manche Zyniker in meinem Umfeld jetzt lachen werden. Ich bin erschüttert. Mit Jobs bin ich gross geworden. Seine Geräte habe ich Jahre lang genutzt, ja sie haben mich durch einen grossen Teil meines Studiums und meiner Zeit bei IBM begleitet (bei IBM nicht ohne eine gewisse Ironie). Ich besaß einen der ersten Apple Newton 100 in Deutschland, für den ich auf einem der ersten Apple Powerbooks mit Farbdisplay entwickelt habe.
Und ich habe Apple immer für die Company gehalten, die am besten begriffen hat, worum es in der Branche eigentlich geht. Hardware und Software für nicht ITler zu bauen. Die letzten Monate, die Klagen und Streitereien, ich kann es immer noch nicht mit dem Bild der Company unter einen Hut bringen, das massgeblich durch Jobs und seine Innovationen geprägt wurde. Auch wenn mit dem letzten IPhone Release irgendwie die Innovationskraft eine Pause einzulegen scheint. Apple war immer ein Antreiber, selten ein Getriebener was neue Produkte, neue Ideen angeht, und gerade in den letzten Jahren hat Apple das massgeblich einem Mann zu verdanken, Steve Jobs.
Für mich das beste Zitat von ihm und etwas, das ich mir immer versuche zu Herzen zu nehmen, weil es sehr wahr ist:
“Your time is limited, so don’t waste it living someone else’s life. Don’t be trapped by dogma – which is living with the results of other people’s thinking. Don’t let the noise of other’s opinions drown out your own inner voice. And most important, have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary.” – Steve Jobs
Und eine Mahnung an all jene Menschen, denen Geld vor Moral, Gewinn vor Ethik geht. Ich HOFFE, dass wir an Wallstreet und Frankfurter Börse keine einbrechenden Aktien erleben werden. Alles andere wäre unmoralische Leichenfledderei. Obwohl ich eigentlich nichts anderes von den Finanzjoungleuren erwarte, die mit Geld spielen, statt wirklich zu arbeiten.
Und was ich jedem empfehle: Seht euch die Commencement Speech von Jobs an der Stanford University an. Da stecken einige tiefe Wahrheiten drin.
Man mag Jobs gemocht oder gehasst haben, kaum einer hat die IT Branche so verändert und den normalen User so in den Mittelpunkt gestellt, wie er.
am 10. und 11. November findet im Deutschen Technikmuseum das Symposium www.wissen-und-macht.com – Die neue Freiheit im Internet?“ statt. Mit dabei ist netzpolitik.org Betreiber Markus Beckedahl, WikiLeaks Co-Gründer Daniel Domscheit-Berg, die Sprecherin des Chaos Computer Clubs Constanze Kurz u.v.m.
Anmelden zur Veranstaltung kann man sich direkt auf der Webseite. Für mich leider etwas zu weit weg aber sicher für viele in der Nähe eine interessante Sache schon alleine der Teilnehmer wegen.
Ein interessantes Konzept, das ich schon auf der re:publica 2011 kennengelernt hatte und das nun auf dem Stuttgarter Barcamp eine eigene Session bildete ist „Collaborative Consumption“. Mittlerweile zu einer bedeutsamen Bewegung angewachsen geht es dabei darum, Dinge nicht mehr nur für sich zu „konsumieren“ sondern auch zu teilen.
Ein Beispiel, das dies sehr schön illustriert ist jenes, vom Bild, das ich aufhängen will. Dazu benötige ich ein Loch für einen Dübel und dafür wiederum eine Bohrmaschine. Reflexartig würden nun diejenigen, die noch keine Bohrmaschine besitzen sagen, nun, dann kaufe ich mir eben eine, kann ich eh immer wieder mal brauchen.
Und genau da liegt der Irrtum. Studien besagen, dass ein Bohrer durchschnittlich nur 11 Minuten IM JAHR überhaupt genutzt wird.
Die Idee nun: Ich brauche eigentlich nicht den Bohrer, sondern das Loch in der Wand. Also warum nicht den Bohrer leihen, und damit nicht konsumieren. Das ist in manchen Bereichen heute schon realisiert (ich kann mir diverse Werkzeuge bei den meisten Baumärkten auch leihen), wird aber von der breiten Masse nicht angenommen.
Warum ist das so? Nun, wir leben nach wie vor in einer Konsumgesellschaft und definieren uns genau dadurch. Wir wohnen in Wohnungen, die wir kaum sehen, kaufen Dinge, die wir nicht brauchen um Leute zu beindrucken, die wir nicht leiden können.
Viele Menschen zum Beispiel könnten sehr gut auf ein eigenes Auto verzichten, wollen das aber nicht, da das Auto immer noch, wenn auch mit absteigender Tendenz, als Statussymbol gilt.
Sehr offensichtlich wird dies in den Management Etagen, wo extrem häufig dicke, viel zu grosse und unnötig teure Fahrzeuge in den Fuhrparks stehen, weil man das als Manager nun mal so macht. Weil es ja schlimm aussieht, wenn der Manager mit einem Smart käme oder zumindest einem Mittelklasse Auto.
Ähnliches, und da muss ich mich ganz klar auch an die eigene Nase fassen, gilt für unsere IT Branche. Wer nicht das neueste Gadget hat, der gilt als rückständig, uninformiert. Und die Industrie lebt gerade von diesem Drang zum neuen. Kaum ist das Tablet XY Version 1 auf dem Markt, wird schon das Tablet XY 2.0 angekündigt. Natürlich hat das neue so viele notwendige Features, dass man es sich unbedingt anschaffen muss. (Und bevor hier jemand lästert, auch ich befreie mich selbst nicht von diesem Vorwurf).
Aber hier liegt auch ein Problem in der Argumentation. Bislang wird dieses ganze Konzept noch viel zu sehr mit dem „Gutmenschen“ Dünkel versehen. Entweder, ich verzichte und teile, oder ich bin „schlecht“.
Nun kann man nicht einfach sagen, verzichte auf jeden Besitz und die Welt wird gerettet. Es geht meiner Ansicht nach viel mehr um einen bewussten Konsum. Jeder darf auch etwas besitzen, darf etwas nicht nur brauchen, sondern auch „wollen“. Aber das sollte stets eine bewußte Entscheidung sein, die aus mir selbst heraus motiviert ist. Ich interessiere mich für elektronische Devices und kaufe sie deshalb, nicht weil Kollege X oder Freund Y dieses oder jenes Gerät hat. Aber wir haben uns in der Familie zum Beispiel AKTIV dazu entschlossen, dass uns ein Fahrzeug reicht. Wir leben auf dem Land, deshalb ist es sehr schwer, ganz ohne Auto auszukommen, aber ich kann, auch bedingt durch unsere Wahl des Wohnorts, mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, und tue das auch im Winter.
Unser Garten bietet viel, was man teilen kann.
Collaborative Consumption hat noch einen weiteren Aspekt, der heutzutage in einer stark individualisierten Welt eher ins Hintertreffen geraten ist.
Gegenseitiges Vertrauen ist die Grundlage für eine funktonierenden „kollaborativen Konsum“. Das funktioniert mit nicht statusträchtigen Dingen recht gut, so haben wir in unserer Nachbarschaft, in der eigentlich jedes Haus auch noch einen Gemüsegarten hat, uns derart koordiniert, dass jeder seinem Nachbarn von dem, was er im Überschuss hat, etwas abgibt.
Aber warum zum Beispiel sind Car Sharing Angebote immer noch nicht in der breiten Masse angekommen.
Viele Fahrzeuge stehen die meiste Zeit des Jahres in der Einfahrt oder Garage. Aber als Statussymbol will man nicht auf sie verzichten.
Zudem besteht oft die Angst, wenn ich etwas teile, macht der andere das womöglich kaputt oder gibt es mir nicht mehr.
Hier sehe ich das grosse Potential von Sharing Plattformen, die dann nicht nur das Teilen von Dingen übernehmen, sondern zum Beispiel auch allen Teilnehmern gegen eine geringe Gebühr eine Versicherung anbieten. Zudem können hier auch Bewertungssysteme eingeführt werden, die ähnlich der Bewertungen bei Amazon oder bei Tippplattformen dann vertrauenswürdige Tauschpartner mit Punkten belohnen.
Was sich aber meiner Ansicht nach zuerst wandeln muss, und da haben natürlich so ziemlich alle grossen Konzerne etwas dagegen. Reiner Konsum muss unschick werden. Wer nur noch konsumiert darf nicht mehr als Trendsetter angesehen werden. Use it, reuse it, recycle it ist als Konzept immer noch eher etwas für die „komischen“ Geeks, Nerds und Ökos.
So lange aber in den Schulen und Elternhäusern dieses Konzept nicht vorgelebt wird, so lange ich mich immer noch rechtfertigen muss, warum unser Vorgarten nicht teuer gepflegt aussieht, sondern eher wie ein Abenteuerspielplatz für Kinder (Was er auch ist, deshalb gehen mir die ganzen versteckten Andeutungen auch am… na ihr wisst schon) und so lange die Industrie immer noch Produkte anbietet, die weder reparierbar sind, noch dauerhaft nutzbar, so lange muss man immer wieder und mit grosser Penetranz darauf drängen, dass auch in den Chefetagen ein Umdenken, weg vom immer mehr, immer mehr, hin zu nachhaltiger Produktion und zu einer serviceorientierten statt einer verbrauchsorientierten Wirtschaft einsetzt.
Wir alle besitzen heute schon viel zu viele Dinge und ich wage zu behaupten, dass zwei drittel aller Dinge, die wir in unseren Haushalten lagern, völlig unnötig sind.
Jeder von uns muss umdenken, aber es ist ein valides Konzept, Konsum zu hinterfragen und wieder mehr auf den Tausch und die gegenseitige Hilfe zu setzen.
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