Wenn einer eine Reise plant: Umfangreiche App Tipps für alles rund um den Urlaub

Achtung: Längerer Artikel, dafür mit einem umfassenden Überblick über empfehlenswerte Apps für den nächsten Urlaub

Dieses Jahr wird wieder ein Familienurlaub geplant. Der hat natürlich bei Vater, Mutter und drei Kindern ganz andere Rahmenbedingungen. Und für mich bedeutet das, dass ich doppelt froh bin, wenn mich mein Smartphone hier von der Planung bis zum Urlaub dabei unterstützt.

Nachdem ich mir über die Seite Holiday Insider erste sehr gute Tipps zur App Ausstattung meines Smartphones geholt hatte (sehr schön zum Beispiel der Toilettenfinder. Eine App, über die ich zunächst gelacht, angesichts von drei Kindern aber nach kurzem Nachdenken doch genickt und einen durchaus hohen Nutzwert attestiert habe), hab ich nochmal etwas tiefer gegraben und liefere hier eine Zusammenstellungen von Anwendungen, die ich durchweg für den nächsten Urlaub empfehle, schon weil ich sie fast alle auch auf meinem Smartphone habe und nutze. Oh, und für alle, die ihre Urlaubsplanung lieber direkt am PC machen ist Holiday Insider sicher auch interessant, da man dort auch, wie bei diversen anderen Plattformen nach Ferienhäusern und Ferienwohnungen suchen kann. Das ist gerade für Familien mit Kindern interessant, für die es oft problematisch ist, in einem Hotel zu übernachten.

Der Play Store von Google bietet mittlerweile ein breites Füllhorn an Apps, aus denen ich hier mal diejenigen vorstellen möchte, die sich für mich in der Vergangenheit als sehr nützlich erwiesen haben. Die Liste wird keine kurze sein, aber ich denke,  jeder der an die Planung eines Urlaubs geht, freut sich über die eine oder andere Anregung.

Alles beginnt mit einer guten Planung. Natürlich gibt es diverse Anwendungen auch für den PC, aber ich gehe mir mal davon aus, dass ich alles via Smartphone oder Tablet erledigen möchte.

Da wäre zunächst die Buchung. Alles beginnt hier für uns mit der Herausforderung, dass zwei Erwachsene und drei Kinder untergebracht sein wollen. Also erst einmal nach einer Unterkunft gesucht. Wir planen dieses Jahr einen Urlaub irgendwo an der Küste. Deshalb schränkt sich die Suche auf den hohen Norden ein. Diverse Apps bieten hier die Möglichkeit, nach Unterkünften zu suchen.

Ich verwende persönlich gerne die Apps von HRS Hotelsuche, dort lassen sich sehr viele Rahmenparameter einstellen. Für diejenigen, die eher spontan reisen sei wiederum Justbook empfohlen, eine App, die gerade auch die Last Minute Angebote findet und vor Ort nach freien Zimmern am aktuellen Tag sucht. Auch Trivago und expedia.de bieten entsprechende Apps an, alles wiederum eine Frage des Geschmacks.

Für Individualisten sei aber auch airbnb genannt bzw. couchsurfing. Wobei airbnb eher in Richtung Vermietung privater Wohnungen oder Häuser geht, wohingegen man bei couchsurfing im wahrsten Sinne des Wortes minimal eine Couch angeboten bekommt. Beides jedoch adäquate Angebote, wenn primär der Schlafplatz wichtig ist, oder man jenseits der gängigen Touristenmöglichkeiten übernachten will. Airbnb bietet zudem zum Teil sehr exklusive Angebote wie eine private Yacht oder besondere Lofts oder Häuser.

Da wir mit drei Kindern aber eher etwas „günstig aber gutes“ mit vollem Service suchen, ist für uns auch die neue App von Center Parcs interessant (Eine Urlaubsform, die wir wirklich nur für Familien mit noch kleineren Kindern empfehlen und auch nur deshalb überhaupt in Betracht ziehen, aber es ist einfach angenehm, wenn man selbst bei schlechtem Wetter immer eine Beschäftigung in der Nähe hat). Nachdem lange Zeit nur die Buchung und Information über die Webseite möglich war, bietet Center Parcs mittlerweile auch eine eigene App an. Zwar muss man immer noch über die Webseite buchen, aber die App bietet diverse Informationen rund um den Park und ermöglicht zudem die Buchung von Zusatzangeboten.
Nachdem der Ort und die Reisezeit geklärt und gebucht sind, gilt es ein Programm für die Zeit des Urlaubs zusammenzustellen (sofern man nicht die ganze Zeit mit drei quängelnden Kindern verbringen will, die permanent fragen: „und was machen wir heute?“)

Hier gibt es diverse Anwendungen, die zum Teil sehr ausführlich über regionale Angebote informieren. So kann ich neben den bereits in den Google Maps und bei Google Now erhältlichen Informationen jedem nur zusätzliche Anwendungen wie  qype, yelp oder meinestadt.de ans Herz legen. Welche davon man nutzt ist Geschmackssache, alle bieten Informationen über zum Beispiel Hotels, Apotheken, Restaurants, Ladengeschäfte aber auch Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote in der Urlaubsregion an. Der große Vorteil. Ist die App aufs Smartphone geladen, kann man sich eine Umkreisauskunft geben lassen, die speziell die Angebote auflistet, die sich im nahen Umkreis des Urlaubsortes befinden. So konnten wir zum Beispiel bei einem kleineren Unfall schon mal den nächstgelegenen Kinderarzt lokalisieren oder eine nahe Apotheke, haben aber auch  schon kleinere Museen oder Sehenswürdigkeiten entdeckt, die in den Reiseführern gar nicht oder nur sehr spärlich beschrieben waren. Etwas ganz besonderes ist hier Wikitude, da hier augmented reality mit verschiedenen Datenbanken verbunden wird, um so einen interaktiven Reiseführer zu generieren. Sehr empfehlenswert, einfach ausprobieren.


 

Nun gilt es, die Anreise zu planen. Auch hier bieten sich für unterschiedliche Nutzergruppen eine Vielzahl verschiedener Apps an, die das Anreiseleben leichter machen.
So gibt es den Klassiker der deutschen Bahn, der neben Fahrplanauskunft auch die Buchung und für Smartphones (Achtung, kein  Tablet benutzen, hier zicken einige Kontrolleure mächtig rum, die App sei  nur für Smartphones gedacht) eine elektronisches Ticket der Bahn. Zudem lassen sich mit einer weiteren App auch die Leihfahrräder der Bahn buchen, ebenso über die App Flinkster Car-Sharing Fahrzeuge. Um über alle Nah- und Fernverkehrsverbindungen auf dem Laufenden zu bleiben, empfehle ich sehr die App Öffi, die wirklich umfassende Fahrpläne bis hin zu Busfahrplänen und das bundesweit bietet.

flinc – Flexible Fahrgemeinschaft zur Arbeit from flinc on Vimeo.

Wer selbst mit dem Auto fährt und auch mal jemanden mitzunehmen bereit ist, dem lege ich flinc.org ans Herz, einen integrierten Mitfahrservice, der nach Eingabe einer geplanten Fahrtstrecke auf dieser Strecke potentielle Mitfahrer anzeigt und auf Wunsch auch die Vermittlung übernimmt. Vorteil: Man hat eine gewisse Sicherheit und kann, so der Mitfahrer dazu bereit ist, auch noch zumindest eine Spritbeteiligung bekommen. Eine besondere Navigationssoftware ist waze, denn hier werden die Kartendaten von den Nutzern interaktiv als eine Art Crowdsourcing aktualisiert und verifiziert und man kann in einer Art social game auch noch Punkte sammeln. Nett gemacht und manchmal aktueller als so manches kommerzielle Produkt.


Auch wer mit dem Flugzeug verreist, kann auf einige sehr interessante Apps zurückgreifen. So zum Beispiel Flightradar Pro oder Flighttrack, mit denen es möglich ist, einen bestimmten Flug (Flighttrack) oder am Himmel gefundene Flugzeuge zu verfolgen, aber auch zum Beispiel über Verspätungen des Abflugs kann man sich informieren lassen. Hier empfiehlt es sich, im Appstore auch mal nach Apps der Fluggesellschaft zu suchen, mit der man zu fliegen gedenkt. So bietet z.B. die Lufthansa eine App an, aber auch andere Apps wie Flughafen Flugstatus Verfolgung bieten die Möglichkeit, auch über Verspätungen informiert zu werden. Auch sehr interessant, falls man von Freunden oder Angehörigen zum Flughafen gebracht wird, damit die am Rückreisetag auf dem Laufenden bleiben, wann man denn nun wirklich ankommt und nicht Stunden auf dem Flughafen verbringen müssen.

Interessant für die gesamte Reiseplanungen sind Apps wie TripAdvisor oder TripIt, die eine Zusammenfassung der gesamten Reisedaten ermöglichen, an bestimmte Termine erinnern können und zudem zentral alle Informationen zur Reise, vom Hotel über geplante Besuche bis zu den An- und Abreiseinformationen zentral sammeln können. Zudem bieten sie, wie  die meisten anderen Apps die Möglichkeit, die Freunde über die Social Media Plattformen über Status bzw. Informationen zur Reise zu informieren.

Ist man letztlich vor Ort, hilft bereits die bei allen Android Smartphones verfügbare Google Map sehr weiter, wenn man sich vor Ort orientieren muss. Und glaubt mir, alle die behaupten, sie kämen besser ohne Navi zurecht, haben mehr Angst vor der Technik als dass sie wirklich besser mit Karte operieren. Fällt mir jedes Mal wieder auf, wenn vor mir irgendein Fahrzeug herzuckelt, gefährliche Manöver ausführend und man deutlich erkennt, der kennt sich nicht wirklich aus. Oder wenn ein Auto vor einer der großen Stadtkarten an den meisten Einfahrten größerer Städte steht und der Fahrer oder die Fahrerin verzweifelt versucht, auf der Karte zu finden, wohin sie denn nun muß. Dass man dadurch die Orientierungsfähigkeit verliert, stimm zumindest für mich nicht, im Gegenteil. Da ich mich durch  die Anweisungen des Navi ganz auf den Verkehr und die Umgebung konzentrieren kann, fahre ich sicherer und kann mir zudem das eine oder andere Gebäude oder den einen oder anderen markanten Wegpunkt einprägen,so daß ich meist nach der Ankunft bereits den Weg hin und zurück auch ohne Navi kenne.
Zudem ist es einfach für die ganze Familie ein viel entspannterer Urlaub, wenn man sich einfach ins Auto setzt, dem Navi das gewünschte Ziel nennt und dann einfach losfahren kann, ohne sich große Gedanken machen zu müssen, ob man den Zielort auch findet).

Wer mit der Bahn anreist und am Zielort ein Taxi benötigt, dem kann ich aus eigener überragend positiver Erfahrung die App MyTaxi empfehlen, in  den meisten größeren Städten kann man hier, ohne die nervenden Taxizentralen direkt ein Taxi anfordern, erfährt nicht nur den Namen des Taxifahrers sondern auch, wann das Taxi ankommen wird und kann sogar auf einer Karte die Anfahrt verfolgen. Zudem verdienen die Taxifahrer, die dieses System   nutzen mehr an mir, als diejenigen, die auch noch regelmässig an die Taxizentralen zahlen müssen. Aus eigener Erfahrung in Berlin, Hamburg und Stuttgart benötigt ein Taxi vom Ruf bis es an meinem Standort ankommt ca. 1-5 Minuten, so nicht gerade ein Großevent alle Taxis bindet. Das schnellste was ich erlebt habe war ein Taxiruf, als wir im Restaurant gerade bezahlten. Bis  wir aus dem Restaurant bis zur Straße gelaufen waren, stand das Taxi schon bereit.

Neben den Reisevorbereitungen und der Anreise bietet sich das Smartphone natürlich auch im Urlaub auch für diverse Funktionen an, die man sonst zusätzlich mitnehmen müsste.
Allen Geocaching Fans sei c:geo ans Herz gelegt, dass nicht nur alles bietet, die man von einem guten Geocaching Programm verlangen kann, sondern sich auch noch in die sozialen Netzwerke gut integriert. Diverse Anwendunge bieten zudem Wanderkarten für den Offline Gebrauch an. Wer sich etwas für Flora und Fauna am Urlaubsort interessiert, dem kann ich unter anderem die Software Birds Pro empfehlen, der neben den wichtigsten Daten zu verschiedenen Wildvögeln auch Audiobeispiele der Vogelstimmen bietet oder auch die Anwendung: iForest– Bäume und Sträucher, die es ermöglicht, diverse Strauch- und Baumarten anhand verschiedener Merkmale zu bestimmen.
Alle, die Interess an gutem Essen und Foodporn gleichermaßen haben, die dürfte Foodspotting interessieren, eine App, die es erlaubt, nicht nur das Essen eines Restaurants zu kommentieren, sondern auch um ein Foto ergänzen. Mittlerweile ein recht umfangreiche Datenbank, die es nicht nur erlaubt, die Bewertungen eines Restaurants zu sehen, sondern direkt einen Eindruck von der Darreichung der dort angebotenen Speisen zu bekommen.

Wer generell die Urlaubsfotos gerne teilt, dem sei als Alternative zum weithin bekannten Instagram eyeem ans Herz gelegt, eine sehr schöne Foto Community, die umfangreiche Bildbearbeitungsmöglichkeiten ebenso bietet, wie ein gutes Kategorisierungssystem und die Möglichkeit, die geschossenen Bilder in diversen Social Media Plattformen zu teilen.
Natürlich kann man auch direkt auf Google zurückgreifen und dort die Autouploadfunktion aktivieren, die die Bilder, die mit dem Smartphone geschossen werden, direkt auf Google+, natürlich privat markiert hochlädt. Will man zu einem bestimmten Event Bilder sammeln, so kann man dies ganz einfach lösen, indem man zu dieses Event bei Google+ anlegt und zum passenden Zeitpunkt auf dem Smartphone in den Partymodus wechselt. Von da an werden alle Bilder, die mit dem Smartphone erstellt werden direkt dem Event zugeordnet.

Um beim Erstellen der Bilder mehr Möglichkeiten (wie z.B. Zeitrafferaufnahmen bzw. verschiedenste Effekte) nutzen zu können, empfehle ich die wirklich sehr gute App Camera Zoom FX, die ein Füllhorn an Möglichkeiten zur Bildbearbeitung und Korrektur bietet.

Wer wiederum Bilder noch am Urlaubsort entwickeln lassen und Papierabzüge zum Beispiel an die Großeltern schicken lassen möchte, sollte sich die Cewe Smartphoto App ansehen. Mit ihr kann man von Bildern auf dem Smartphone direkt Abzüge bestellen, oder was vielleicht noch interessanter ist, von einem Bild eine Postkarte erstellen lassen, die dann auch direkt an einen Empfänger versandt werden kann.

Soweit mein Überblick, ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, das sind aber alles Apps, die ich auch selbst in Verwendung habe und die ihre Funktionalität bereits im realen Anwendungsfall auf die eine oder andere Art gezeigt haben.
Möglicherweise gibt es einen Folgeartikel, wenn die diesjährige Urlaubsplanung erfolgreich abgeschlossen und der Urlaub hinter uns liegt. Bis dann, gute Planung und erholsame Ferien, wann auch immer diese sein mögen. Und denkt dran. Der frühe Bucher kriegt den Rabatt 😉

Dieter Hildebrandt, Crowdfunding und Stoersender

Dieter Hildebrandt unterstützt ein Crowdfunding Projekt von Stefan Hanitzsch? Das klingt nicht nur spannend, das ist es auch. stoersender.tv plant, im nächsten Jahr auf Sendung zu gehen mit einem Programm auf Sendung zu gehen, aber lassen wir die Initiatoren selbst zu Wort kommen, Zitat:

Eine Spielwiese für Störenfriede, die sich nicht abfinden wollen – das ist der Störsender.

stoersender.tv will nächstes Jahr 20 Mal ein TV-Magazin produzieren, in dem Dieter Hildebrandt regelmäßig auftritt.

Extremisten nimmt der Störsender aufs Korn, Politiker auf den Arm. Gestört wird durch diese Kampagnenplattform jeder, der sich dafür aufdrängt. Und zwar von Allen.
Und jeder kann dank startnext Teil der Idee werden. Dazu einfach unten auf die Info klicken. Ich bin dabei, ihr auch?



Offene Kommunikation, oft nichts weiter als ein frommer Wunsch.

Es ist schon fast ein geflügeltes Wort. Jeder möchte sie, der Chef von seinen Mitarbeitern, der Freund, der Partner. Offene Kommunikation, Kritikbereitschaft, das ist doch wirklich etwas erstrebenswertes. Leider ist für mich aktuell der nicht fertig werdende Flughafen in Berlin, der Stuttgarter Bahnhof oder auch die Elbphilharmonie ein mehr als deutliches Indiz dafür, dass so etwas in der Realität oft wirklich nicht mehr als ein frommer Wunsch ist.

Warum klappt das in Wirklichkeit so gut wie nie? Warum haben so viele Menschen so große Probleme damit, sei es, offene Kommunikation aktiv zu betreiben oder ein offenes Wort anzunehmen?
Weil wir es eigentlich nie gelernt haben und noch wichtiger, weil es in der Kultur gar nicht verankert ist. Man muß sich nur mal Veröffentlichungen von Unternehmen durchlesen. Da wird sich dann in beiderseitigem Einvernehmen getrennt, wenn das offene Wort eigentlich bedeuten würde, er wurde gefeuert, weil er nicht das gemacht hat, was wir ihm sagen.

Da wird von Mitarbeitern Eigenverantwortung eingefordert, die dann im nächsten Schritt sofort durch permanente Kontrollen, auszufüllende Tabellen und Powerpoint Folien konterkariert wird.
Woran liegt das? Ich denke, ein sehr wichtiger und oft unterschätzter Faktor ist die Person. Die kommt ja im Beruf eigentlich nicht vor, oder hat wirklich jemand das Gefühl, dass er als Persönlichkeit angestellt wurde? Richtig, nein, wir sind als Arbeitskraft eingekauft worden, die je nach Unternehmen mal mehr mal weniger von ihrer eigenen echten Persönlichkeit präsentieren darf (im Zweifel immer weniger, weil was heute noch positiv ist, sobald man nach abzubauenden Humanressourcen sucht gleich negativ ausgelegt werden kann). Da greift dann auch das Problem der nicht ausgesprochenen Kritik. Klar, wer offen Mißstände aufdeckt, der ermöglicht so die Korrektur. Aber leider hängen Mißstände oft auch mit Personen zusammen. Und gerade wenn der Mißstand in der Hierarchie begründet liegt, wird nicht der Mißstand behoben, sondern oft der darauf Hinweisende abgestraft. Denn es gibt eine große Diskrepanz zwischen der eingeforderten offenen Kommunikation und der Realität.

Wieder kann man den Flughafen Berlin als Beispiel nehmen. Von den unteren Hierarchieebenen wurde lange vor dem Stopp schon eine rote Ampel für den Eröffnungstermin gemeldet, die aber seltsamerweise beim Aufsichtsrat dann maximal gelb war. Woher kam das? Was war denn so schlimm daran? Nun, ich denke, da haben die Managementebenen, die ja alle noch Karriere machen wollten, einfach Angst gehabt, dass das, was der direkte Vorgesetzte nicht hören will, wenn gemeldet zum Ende der Karriere führen könnte. Offene Kommunikation? Vergiss es, das melden, was der Chef hören will ist oft angesagt. Wir werden sicher noch ein paar weitere Verzögerungen in Berlin erleben, denn offen werden auch die nächsten Humanressourcen nicht kommunizieren. Aber karrieresichernd.

Ich erlebe es in Gesprächen immer wieder, dass nur erfolgreich abgeschlossene Projekte zu einer guten Beurteilung im Jahresgespräch führen. „So, Herr Maier, sie haben also Aufgabe A nicht komplett abgeschlossen, das gibt dann eine drei“. Mal ganz abgesehen davon, dass derartige Jahresgespräche doch sehr stark an die Schule erinnern und die unguten Erinnerungen aus Zeugnisvergaben wieder wecken, was sicher auch nicht gerade zu einer positiven Motivation führt. Wer sagt denn, dass das Scheitern der Aufgabe nur an der Person hing. Gute Vorgesetzte analysieren hier die Hintergründe und erkennen auch, dass ein gestopptes Projekt möglicherweise im Gesamtkontext sinnvoll war. Wenn aber die Erfolge des Vorgesetzten aus den erfolgreich abgeschlossenen Projekten seiner Mitarbeiter, oder aus den erreichten Zahlen des Vorjahres abgeleitet werden und dies unreflektiert geschieht, weil ja die Zahlen nur auf Papier kumuliert in den Hierarchieebenen nach oben gegeben werden, dann wird auch der zuallerunterst in der Unternehmensnahrungskette befindliche, oft unter Stress und Weitergabe des Drucks an seine Kollegen versuchen, die Zahlen zu erreichen oder zumindest so weit zu schönen, dass das rot zuallermindest in ein warmes gelb verwandelt wurde.

Denn sicher, im Gespräch wird dann oft gesagt, das konnte ja nicht abgeschlossen werden, da ja Situation a oder b dagegen sprach. Aber mal ehrlich: Da bleibt meist ein kleines Minus im Hinterkopf, da hat ein Mitarbeiter dann, wenn man sich später daran erinnert, ein Projekt halt doch nicht so abgeschlossen, wie man sich das wünschte. Und es gehört ein großes Maß an Selbstsicherheit dazu, hier dann die eigentlich wichtige Rolle als Führungskraft einzunehmen und zunächst mal pro Mitarbeiter zu denken.

Gerade im Moment, da von allen Seiten Krisenstimmung produziert wird, ist jede negative Nachricht oft schon so etwas wie ein stiller Alarm. Und leider erlebe ich noch immer viel zu oft, dass insgeheim davon ausgegangen wird, dass Mitarbeiter, so man sie nicht ständig kontrolliert und durch Tabellen ihren Arbeitsfortschritt verfolgt, stinkfaul sind und sich den Tag mit Nichtstun vertreiben. (Eigentlich ja ein Menschenbild, dass mich schaudern lässt aber warum wird immer noch so viel an Aufwandserfassung getrieben, wenn doch letztendlich nur das abgelieferte Ergebnis zählt? Dazu aber mehr in anderen Beiträgen meines Blogs, in denen ich mich mit der Arbeitswelt der (positiven) Zukunft auseinandersetze)

Wir fordern von uns und unseren Mitmenschen, Kollegen, Untergebenen offene, ehrliche Kommunikation. Aber viel zu oft strafen wir dann diejenigen, die wirklich offen kommunizieren dafür ab. Und das perfide daran. Meist nicht direkt im Moment des offenen Kommunizierens. Nein, oft wird erst Monate oder gar Jahre danach nachgetreten.

Hier wäre ein extrem fruchtbarer Punkt anzusetzen, wenn gefragt wird, wie man Überlastung, Burn Out und Dienst nach Vorschrift verhindern kann. Und hier wäre auch der Punkt, an dem Großprojekte wie Stuttgart 21, Die Elbphilharmonie oder der Berliner Flughafen sicher Millionen wenn nicht Milliarden hätten sparen können. Wenn es WIRKLICH eine Kultur offener Kommunikation gegeben hätte. Und auf eines wette ich. Mit Sicherheit war in der Kommunikation der Führungskräfte stehts von vertrauensvoller, partnerschaftlicher und offener Kommunikation die Rede. Dafür lassen sich mit Sicherheit auch diverse Präsentationen finden. Aber wurde es auch gelebt. Wie wir sehen können, offensichtlich nicht.

Man sollte aber jetzt nicht den Fehler machen, die Schuld nur bei den Arbeitgebern zu suchen. Auch durch polemisierende Verdächtigungen oder ebenfalls durch jede Menge Vorurteile ist auch viel von Seiten der Arbeitnehmer bzw. deren Vertreter an offener Kommunikation nicht mehr möglich. Denn wenn ich stets mit dem Hintergedanken an Diskussionen gehe, dass Arbeitgeber doch immer nur das schlechteste für ihre Angestellten wollen, dann kann kein fruchtbarer Diskurs entstehen.

This Isn’t the Petition Response You’re Looking For | die coolstmögliche Antwort auf die Todesstern Petition

Das weiße Haus hat die Petition zum Bau eines Todessterns erwartungsgemäß abgelehnt, aber mit extrem viel Stil. Unter https://petitions.whitehouse.gov/response/isnt-petition-response-youre-looking findet man folgenden Text:
Zitat:

„OFFICIAL WHITE HOUSE RESPONSE TO
Secure resources and funding, and begin construction of a Death Star by 2016.

This Isn’t the Petition Response You’re Looking For

By Paul ShawcrossThe Administration shares your desire for job creation and a strong national defense, but a Death Star isn’t on the horizon. Here are a few reasons:

The construction of the Death Star has been estimated to cost more than $850,000,000,000,000,000. We’re working hard to reduce the deficit, not expand it.

The Administration does not support blowing up planets.

Why would we spend countless taxpayer dollars on a Death Star with a fundamental flaw that can be exploited by a one-man starship?

However, look carefully (here’s how) and you’ll notice something already floating in the sky — that’s no Moon, it’s a Space Station! Yes, we already have a giant, football field-sized International Space Station in orbit around the Earth that’s helping us learn how humans can live and thrive in space for long durations. The Space Station has six astronauts — American, Russian, and Canadian — living in it right now, conducting research, learning how to live and work in space over long periods of time, routinely welcoming visiting spacecraft and repairing onboard garbage mashers, etc. We’ve also got two robot science labs — one wielding a laser — roving around Mars, looking at whether life ever existed on the Red Planet.

Keep in mind, space is no longer just government-only. Private American companies, through NASA’s Commercial Crew and Cargo Program Office (C3PO), are ferrying cargo — and soon, crew — to space for NASA, and are pursuing human missions to the Moon this decade.Even though the United States doesn’t have anything that can do the Kessel Run in less than 12 parsecs, we’ve got two spacecraft leaving the Solar System and we’re building a probe that will fly to the exterior layers of the Sun. We are discovering hundreds of new planets in other star systems and building a much more powerful successor to the Hubble Space Telescope that will see back to the early days of the universe.

We don’t have a Death Star, but we do have floating robot assistants on the Space Station, a President who knows his way around alight saber and advanced (marshmallow) cannon, and the Defense Advanced Research Projects Agency, which is supporting research on building Luke’s arm, floating droids, and quadruped walkers.We are living in the future! Enjoy it. Or better yet, help build it by pursuing a career in a science, technology, engineering or math-related field.

The President has held the first-ever White House science fairs and Astronomy Night on the South Lawn because he knows these domains are critical to our country’s future, and to ensuring the United States continues leading the world in doing big things.

If you do pursue a career in a science, technology, engineering or math-related field, the Force will be with us! Remember, the Death Star’s power to destroy a planet, or even a whole star system, is insignificant next to the power of the Force.

Paul Shawcross is Chief of the Science and Space Branch at the White House Office of Management and Budget“.
Na? Was wohl Angela Merkel geantwortet hätte?

Vom Irrtum der Richtigkeit. Warum vieles, was gut gemeint ist, nicht gut gemacht ist.

Man sieht es immer wieder. Da wird, mit den besten Vorsätzen etwas zu verbessern eine Maßnahme aufgesetzt, und wenn man nach einer gewissen Zeit nach hakt, ist eigentlich alles entweder beim alten geblieben, oder gar noch schlechter geworden.
Das gilt insbesondere bei Maßnahmen, die das Verhältnis von Mitarbeitern untereinander oder von Mitarbeitern gegenüber ihren Vorgesetzten betrifft. Bei verschiedenen Gesprächen und Interviews mit Mitarbeitern meiner Klienten fiel mir immer wieder auf, dass zwar eine Kultur des Verbesserungswesens existierte, meist aber Kritik an komplexen Prozessen nicht zu Vereinfachung sondern oft nur zu einer höheren Bürokratie führte.  Auch eigentlich gut gemeinte Maßnahmen zum Beispiel zur Weiterentwicklung des Mitarbeiters scheitern oft an  Machtstrukturen oder an Ressentiments gegenüber Veränderung.

Wir müssen uns klar werden. Oft braucht es keine Veränderung im Unternehmen, sondern lediglich die ernsthafte, konsequente UND ehrliche Umsetzung bereits bestehender Maßnahmen. Und die Kompetenz dafür an der richtigen Stelle. Wer Projekte leitet, leitet auch Menschen an.

Leider wird viel zu oft angenommen, dass alles, was vernünftigerweise angeordnet und eingeführt wird, auch von allen richtig umgesetzt wird. Und hier behaupte ich, das stimmt in maximal 50% der Fälle.

Viele beschränken sich aber auf das beständige Ausfüllen von Tabellen. Und viel zu oft wird Kritik gar nicht gewünscht, oder woher kam es denn wohl, dass zwar auf den unteren Ebenen des Flughafenprojekts schon lange alle Ampeln auf Rot standen, während der Aufsichtsrat immer noch maximal ein Gelb sah? Weil oft zwar gesagt wird, wir wollen offene Kommunikation. Aber wer  das dann wirklich ernst nimmt, hat meist leider immer noch mit negativen Konsequenzen zu leben und wer die Karriereleiter (oder besser, wie es von außen
tatsächlich aussieht, das Hamsterrad) nach oben will, der sollte um Gottes Willen nichts liefern,was sein Chef nicht hören will. Wir glauben, wir wären hier weiter. Sind wir aber nicht.

So lange in deutschen Führungsebenen immer noch  Angst und Druck als Führungsinstrument, und wenn auch nur bei ganz wenigen verwendet werden, werden die oberen Chefetagen NIEMALS die Wahrheit über ihr Unternehmen kennen. Wenn sie Glück haben, geht DENNOCH alles gut. Wenn das Schiff aber zu sinken beginnt, können sie sicher sein, die Mannschaft ahnte das schon lange…. aber sie wagte nicht mehr, etwas zu sagen.

Literaturempfehlung:

„Ich arbeite in einem Irrenhaus“, „Ich arbeite immer noch in einem Irrenhaus“ und die Kolumne in der ZEIT von Martin Wehrle

„Why work sucks and how to fix it.“ von Cali Ressler und Jody Thompson

Warum Menschen mit Behinderungen nicht behindert sind.

Immer wieder habe ich den Eindruck, dass wir zwar eine Gesellschaft sind, die -Achtung Buzzword- Inklusion fördern will, aber dann die Inkludierten doch wieder nicht wirklich ernst nimmt.

Dabei sehe ich hier ganz klar völlig andere Aspekte. Viele Menschen mit Behinderung können sich im Alltag hervorragend zurechtfinden, ja sie haben für sich ganz spezielle Strategien entwickelt, die ihnen den Alltag erleichtern. Und da genau liegt auch das Potential. Jeder, der mit einer „Behinderung“ lebt, hat für sich gelernt, über den Tellerrand zu blicken, klassische Lösungen zu hinterfragen, den Status Quo nicht zu akzeptieren.

Direkt aufgefallen ist mir das am genialen Raul Krauthausen, der unter anderem für so brilliante Ideen wie wheelmap.org verantwortlich zeichnet. Ja, er hat die Glasknochenkrankheit, ja er sitzt im Rollstuhl, aber so what? Gerade aus diesem scheinbaren Defizit entstanden brilliante Ideen, die zum Beispiel im Falle von wheelmap.org nicht nur Rollstuhlfahrern zu Gute kommen, auch jede Mutter mit Kind oder jeder ältere Mensch, der nicht mehr so gut laufen kann ist dankbar über die Information.

Wir sollten sehr vorsichtig mit dem Begriff „behindert“ umgehen. Gerade in einer Welt, die immer mehr körperliche Defizite durch Technologie ausgleichen kann, haben Behinderungen in vielen Bereichen geringere Auswirkungen als früher.

Ein weiteres für mich bedeutsames Beispiel ist die wunderbare @einAugenschmaus alias Julia Probst, die zwar gehörlos als Twitterin, Lippenleserin und Fussballfan bei Live Übertragungen twittert, was z.B. Trainer sagen.

Ich denke, wir sollten uns mehr Gedanken über unseren Blick auf „Behinderung“ machen, das ist für mich die eigentliche Inklusion.
Ein bisschen hatte ich den Eindruck, dass es schon funktioniert hat bei den Paralympics in London, wo mehr über die Leistungen als über die Behinderungen der Sportler berichtet wurde.
 

 

Netzgemüse, eine Leseempfehlung für verantwortungsbewußte UND moderne Eltern

Netzgemüse, ein Buch für Eltern, die nicht nur verbieten, sondern kompetent erziehen wollen

Ja, Manfred Spitzer regte und regt mich auf. Als Wissenschaftler, weil er mit extrem unwissenschaftlichen Verhaltensmustern Diskussionpartner niederbrüllt, als „Digital Resident“, weil ich nicht nur ob der Gefahren, sondern auch ob der Chancen des Netzes weiß. So geht es aber wohl nicht nur mir, sondern auch Tanja und Johnny Haeusler, die mit „Netzgemüse: Aufzucht und Pflege der Generation Internet
„ein Buch auf den Markt gebracht haben,  das wirklich aus der Sicht von Eltern berichtet, die zwar durchaus technologisch verständiger sein mögen als der Durchschnitt und vor allem als ein Herr Spitzer, die aber andererseits mit den gleichen erzieherischen Fragen zu kämpfen haben wie wir alle, die wir als Eltern zwischen verbieten und erlernen, zwischen der Angst vor dem Schmutz im Netz und dem Wissen ob der intellektuellen und kreativen Möglichkeiten hin und her gerissen sind.

Von Chat über Facebook bis hin zu Youtube präsentieren die Haeuslers nicht nur die Grundlagen der Dienste, ohne dabei zu sehr ins technische abzurutschen, sie stellen sich auch den Fragen nach dem korrekten Umgang, nach der Dosierung des Mediums. Und immer wieder zeigen sie, das Medienkompetenz durchaus und unbedingt ein wichtiges Thema ist. Und das es manchmal gar so ist, dass die „Jugend“ mehr Medienkompetenz aufweist, als wir ihr landläufig zutrauen.

Wer auch immer Kinder hat, die ins Alter kommen, in dem der Wunsch nach einem Smartphone, einem Facebook Account oder dem Zugang zum Internet generell sich stellt, und wer nicht so dumm ist, sein eigenes Unwissen darüber mit einem strengen Verbot zu kaschieren (was ja schon zu unserer Zeit eher die Attraktivität des Verbotenen gesteigert hat), dem kann ich „Netzgemüse“ nur dringend empfehlen.

Und ganz nebenbei schreiben Tanja und Johnny auch noch in einem sehr lesbaren und amüsanten Schreibstil.

Danke euch zwei für dieses längst überflüssige Buch. Ihr solltet es Manfred Spitzer schenken. Aber das wird er ja nicht lesen. Passt ja nicht in sein Weltbild 😉

Alle anderen aber, die sich der Zukunft stellen wollen, die nicht nur aus einer Position der Schwäche, der Vorurteile und der Angst erziehen möchten, holt euch dieses Buch, es wird euch ein guter Begleiter sein, um gemeinsam mit euren Kindern die unglaublichen Möglichkeiten des Netzes zu entdecken,ohne die Gefahren zu ignorieren!

Samsung S-Voice und Vlingo liefern Daten an die US Homeland Security!? Update: Wohl eher nicht!

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Spionieren neuere Samsung Smartphones durch Vlingo, das in S-Voice steckt den Nutzer im Namen der Homeland Security aus?

Wie Jörg Voss ja schon Anfang des Jahres entdeckt hatte, sandte die Software von Vlingo, die Sprachkommandos auf Smartphones interpretiert unaufgefordert an das Department for Homeland Security in die USA und spionierte damit die Nutzer aus.

Vlingo scheint daraus nicht wirklich gelernt zu haben, oder wird von den US Behörden immer noch zur Datenweitergabe gezwungen, denn wie Jörg jetzt erneut feststellte, sendet die Software S-Voice, die auf diversen Samsung Smartphones installiert ist und das Original von Vlingo weiterhin Daten an Reverse DNS Server der Homeland Security.

Bin gespannt, ob Samsung dazu Stellung bezieht. Das könnte sich zu einem ausgewachsenen Shitstorm entwickeln, denn so kann man nicht mit den Nutzern umspringen.

Interessant wäre jetzt auch noch, welche Smartphones sonst noch an die Homeland Security Daten senden, denn es ist zu vermuten, dass es sich hierbei nicht um ein Inselphänomen handelt. Und damit meine ich nicht nur Apple, sondern generell alle Smartphones, die Internet Zugriffe nutzen.

Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte zuallererst auf S-Voice und/oder Vlingo verzichten. Und generell sollte mal genauer geprüft werden, wohin die ganze installierte Software Daten sendet.

 

Update: Mobilegeeks hat da wohl noch etwas tiefer recherchiert, scheint sich schlicht um einen etwas schrägen Humor eines Admins zu handeln, denn die Domainnamen der reverse Proxies können nach Belieben eingerichtet werden, die betroffenen Server gehören offensichtlich NICHT der Homeland Security sondern Vlingo: Doch wohl eher nur Scherze eines Admins: