Fazit des 1. Barcamps Heilbronn. Ein herausragender Auftakt

Als ich die Ankündigung gelesen habe, war klar, da muss ich hin. Das erste Barcamp in Heilbronn, so nahe. Als kleines Bloggerexperiment kombinierte ich das ganze dann noch mit einer Anreise per Fahrrad und Bahn und muss im Nachhinein sagen, auch wenn ich nur einen Tag dabei sein konnte. Ein extrem gelungener Start. 2/3 Barcamp Neulinge, die dennoch relativ schnell den Mut fanden, eigene Sessions anzubieten. Viele neue Gesichter einige altbekannte (Gelle @HubertMayer ;)).

Die Organisation hatte sich da aber auch einen guten Berater rangeholt mit Jan Theofel. Von der Lokation im Steinbeiss Haus der Fachhochschule über die top Versorgung mit Essen und Trinken bis hin zu sehr schönen und großzügigen Sessionräumen, da stimmte einfach alles. Und wie sie es dann auch noch geschafft haben, dieses herausragende Wetterchen an Land zu ziehen. Heilbronner Geheimnis vermute ich. Die Anreise mit dem Rad war dank direkter Bahnverbindung und der mittlerweile sehr guten Ausstattung Heilbronns mit radfahrerfreundlichen Wegen ein Klacks.

Ich hatte diverse Sessionideen mit im Gepäck, hab mich dann aber auf eine Einführung in Twitter und Blogs, mein Lieblingsthema „Arbeitswelt der Zukunft“ und eine spannende Session gemeinsam mit Stefan zum Thema Lego Mindstorms beschränkt.

Interessant war aber auch die Session über Google Glass und Hubert Mayers Outdoor (!! Hach wat ein Wetterchen, sagte ich das schon) zur Monetarisierung von Blogs, in der es wirklich spannend zur Sache ging.

Ja, definitiv, die Entscheidung, nach Heilbronn zum ersten Heilbronner Barcamp (#bchn14) anzureisen war wirklich gut. Ein ganz großes Dankeschön allen, die an der Organisation beteiligt waren, die mitgewirkt haben und natürlich auch allen Sponsoren, die wie bei jedem guten Barcamp ein wichtiger Bestandteil sind, ermöglichen sie es doch, sich ein Wochenende mit spannenden Themen und interessanten Menschen auszutauschen und alte Kontakte zu pflegen, aber auch neue zu knüpfen. Mein besonderer Dank auch allen die in meinen Sessions dabei waren und so interessiert und aktiv mitgewirkt haben.

Eins weiß ich schon heute, beim nächsten Heilbronner Barcamp bin ich wieder dabei. Und dann wohl auch beide Tage, denn das werde ich mir rechtzeitig blockieren.

Mein Gesamtfazit. Es hat sich sehr gelohnt, und wer es noch nicht wußte: In Heilbronn und dem Umland gibt es nicht nur Menschen, die den Barcamp Spirit haben sondern auch eine sehr aktive und innovative IT Szene. Klingt vielleicht für die Großstädter komisch. Ist aber so. Aber wir aus dem Heilbronner und Hohenloher Raum haben einen Vorteil. Wir haben auch noch ne tolle Umgebung 😉 Eat this, Ballungszentrum.

Allen,die heute noch auf dem zweiten Tag des Barcamps waren noch spannende Sessions, interessanten Austausch und wir sehen uns hoffentlich im nächsten Jahr in Heilbronn und davor vielleicht auf dem einen oder anderen Barcamp wieder.

Heilbronn rockt. Big time!

Hier auch noch ein paar eigene Eindrücke vom Barcamp im Bild:

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Und noch jemand hat gerockt und rockt auch heute noch: 

Alle Sponsoren, die es möglich gemacht haben, das Barcamp in zu veranstalten. Ohne euch wäre das ganze nicht möglich gewesen. Dafür ein ganz großes Dankeschön und ein Kompliment für so viel ponsoren, die geholfen haben, die Barcamp Idee nach

Innovationsgeist an:

Platin-Sponsoren

TDS AG

TDS Informationstechnologie AG – www.tds.fujitsu.com

Bechtle direct GmbH
Bechtle Managed Services AG – www.bechtle.com

Kreissparkasse Heilbronn
Kreissparkasse Heilbronn – www.sparkasse-heilbronn.de

Gold-Sponsoren

gravima GmbH Agentur für Gravitationsmarketing
gravima GmbH – Agentur für Gravitationsmarketing – www.gravima.de

Silber-Sponsoren

AFI
AFI – P.M. Belz Agentur für Informatik GmbH – www.afi-solutions.com

econsor GmbH
econsor GmbH – www.econsor.de

PORTOLAN Commerce Solutions GmbH
PORTOLAN Commerce Solutions GmbH – www.portolancs.com

SIC! Software GmbH
SIC! Software GmbH – www.sic-software.com

Förderer

smart businessIT
smart businessIT Initiative – www.smartbusiness-it.de

Hochschule Heilbronn
Hochschule Heilbronn – www.hs-heilbronn.de

Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer GmbH & Co KG
Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer GmbH & Co KG – www.distelhaeuser.de

Darüber hinaus wird das Barcamp 2014 von den Sponsoren der Hochschule Heilbronn unterstützt:

Seeberger GmbH
Seeberger GmbH – www.seeberger.de

Teusser Mineralbrunnen Karl Rössle GmbH & Co KG
Teusser Mineralbrunnen Karl Rössle GmbH & Co KG – www.teusser.de

WMF AG
WMF AG – www.wmf.de

Die Gadgetliste zum Barcamp Stuttgart #bcs6

Auf vielfachen Wunsch liste ich hier mal die Gadgets auf, die wir Mathias Stumpf (@powron) und ich (@bicyclist) dort präsentiert haben. Ergänzt noch um den Link zur Pebble Smartwatch. Eine Liste weiterer Smartwatches findet ihr oben in der Menüleiste

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Nicht alle Gadgets, aber viele

1) LeapMotion Controller https://www.leapmotion.com/

und das erste Notebook mit integriertem Leapmotion Controller: http://www8.hp.com/us/en/ads/new-products/envy-17-leap-motion.html

2) Bluetooth Tastatur


zum ersten: http://shop.elecom-europe.com/faltbare-bluetooth-tastatur-deutsches-layout.html 

zum zweiten für IPad: http://www.amazon.de/dp/B008OCT7FA

und zum dritten http://www.amazon.de/Perixx-PERIBOARD-805-Faltbare-Bluetooth-Tastatur/dp/B009GIPKWA

3) Tablet Halterungen:

zum ersten http://www.mobilefun.de/39597-griffin-arrowhead-universale-smartphone-und-tablet-halterung.htm

zum zweiten http://www.mobilefun.de/36174-padpivot-nst-universal-tablethalterung-fuer-unterwegs.htm

und fürs Auto: http://www.kenu.com/products/airframe

4) Gadgetjacken von Scottevest

Hersteller: http://www.scottevest.com/

Bestellbar aus den USA über am besten über ThinkGeek (dran denken, es kommt meist noch Zoll dazu)

5) Das Aufsteckmikrophon für IPhone & Co. http://www.rodemic.com/mics/ixy

6) Pebble Smartwatch:  http://getpebble.com/

7) Der Stift, der Text aufzeichnet und punktgenau wiedergeben kann sowie digitalisieren: http://www.livescribe.com/de/

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Ein leuchtendes Beispiel für die Verwendung eines Arduino

8) Der Lautsprecher, der mit NFA (Near field Audio) arbeitet: http://www.amazon.de/iFrogz-Boost-Smartphones-integriertem-Lautsprecher/dp/B007CU56X2

9) NFC Tag Starterkit: http://www.amazon.de/NFC-Tag-Starterkit-12-Tags/dp/B008FWIU0W

10) Der Impulse Controller für Smartphones und Tablets: http://impulsecontroller.com/

11) Der Mausring: http://www.amazon.de/GENIUS-GmbH-Ring-Presenter-Black/dp/B007BBD5YE

12) Rolltastatur: http://www.amazon.de/LogiLink-Tastatur-Flexibel-Wasserfest-weiß/dp/B0027LTVQ4

13) Solarladepanel: http://www.amazon.de/Aurora-Solarladegeräte-Handys-iPhone-MP3-Player/dp/B0049U3GQC

14) Die Arduino Jacke mit LEDs: http://www.trafopop.com/

Ganz großes Dankeschön allen Beteiligten für ihre Beiträge. Wer interessante Gadgets kennt, gerne an mich senden ich mache dann ggf. eine weitere Liste mit Lesertipps auf 😉 Bin da immer an neuen spannenden Dingen interessiert.

Barcamp Stuttgart, Tag 1 und 2 im Liveblogging

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Das leibliche Wohl kommt auf jeden Fall nicht zu kurz.

21. Sept. 9:45 Uhr:Wie schon in den Vorjahren wieder ein sehr gut besuchtes Barcamp. Und schön, dass auch  wieder sehr viele neue Gesichter anwesend sind. Nach der Vorstellungsrunde, die dieses Mal sagenhaft schnell von statten geht, geht es an die Sessionplanung. 10 Räume sind geboten, also deutlich mehr als im Vorjahr, uns gehört für Verpflegung und Sessions dieses Mal auch das Erdgeschoss. Und wieder verblüfft mich die Vielzahl an Teilnehmern mit ganz unterschiedlichen Interessen. Da treffen Literaten auf Hacker, Geeks auf Kulturschaffende. Das verspricht einen intensiven und regen Austausch.

12:30: Die ersten zwei Sessions halte ich selbst zu Smartwear und Quantified Self und es entspinnt sich ein hochinteressanter und intensiver Austausch jenseits von rein technischen Gedanken auch über ethische und gesellschaftliche Implikationen. Dann mein heimlicher Favorit des heutigen Tages, die Gadget Session von Thomas Christink (nachdem wir wieder ausgesprochen lecker verköstigt wurden). Es geht hauptsächlich um die Pebble und deren Funktionalität, das Publikum scheint sehr interessiert. Kurz wird dann auch noch das Nike Fuelband vorgestellt und wir beschließen ob der noch nicht präsentierten Gadgets, am nächsten Tag eine weitere Session zum Gadget Schauen anzubieten.

Was man immer wieder feststellen muss. Ein Barcamp ist eine fantastische Chance, den eigenen Tellerrand weiträumig zu verlassen. Neben reinen Hackersession wird über Kultur, Gesellschaft oder Arbeitswelt diskutiert. Und immer wieder bilden sich jenseits der eigentlichen Sessions kleine Grüppchen, die ein zuvor diskutiertes oder ganz neues Thema aufgreifen und parallel eine improvisierte Session veranstalten. Und dabei kommt natürlich, und auch dafür steht das Barcamp Stuttgart, das leibliche Wohl nicht zu kurz. Dieses Mal in ganz besonderem Maße durch ein #tasteup mit Whiskey und ein #sweetup in dem verschiedene Süßwaren präsentiert werden und sich Foodblogger treffen.

Wer wissen will, was am Samstag die Themen waren, findet das Timetable unter http://list.barcamp-stuttgart.de/sa.html

Wenn irgendwer die wirklich kreativen Köpfe, die wirklichen Vordenker treffen will, dann sollte sie oder er auf ein Barcamp gehen.

14:30: Das zeigt sich auch in der Session zur Arbeitskultur, die vom Moderator zunächst mit der Ausgabe von Gummibärchen eröffnet wird. Die Frage nach der Kultur stellt sich in verschiedenen Punkten. Wo arbeiten wir, müssen wir alle an einem Ort sein. Wie kommt man in einen Austausch? Die Frage, die sich stellt, ist die Frage nach Effizienz. Wie arbeiten Menschen gut zusammen? Wenn zu viele Freiheitsgrade bei der Arbeitszeit und der Lokation bestehen, kann durchaus ein Problem entstehen, da sich ggf. manche nicht mehr sehen, die eigentlich den persönlichen Kontakt bräuchten.

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Ein elementarer Programmpunkt: Die Vorstellung der Sessions und die Planung.

Was ich in der Session für mich merke und mitnehme. Es geht nicht immer um Präsenz und feste Arbeitszeiten, aber es benötigt auch eine Kultur des Miteinanders, ganz frei zu arbeiten kann eher hinderlich sein. Eine Arbeitskultur, die von der Zusammenarbeit lebt, braucht auch Präsenz. Wichtiger als der völlige Freiheitsgrad ist ein sinnvoller Konsens in der Gruppe, ohne alle Beteiligten über einen Kamm zu scheren. Also die Gruppe unterstützen und dabei die eigene Arbeitsmethodik dennoch leben dürfen. Interessant ist, dass offensichtlich das Format eines Barcamps langsam auch in den Unternehmen ankommt und dass scheinbar auch größere Firmen mittlerweile begriffen haben, dass es nicht darum gehen darf, Mitarbeiterressourcen 100% auszulasten, sondern gemeinsame Ziele zu erreichen und dafür den Mitarbeitern mehr Freiheitsgrade zu ermöglichen. Ein amerikanisches Unternehmen verwendet hierfür unter anderem Fitbit Motiontracker, deren Ergebnisse dann auch innerhalb des Hauses geteilt werden können und so die allgemeine Gesundheit fördern. Die Frage hierbei ist, ob wir endlich begreifen, dass wir die Menschen als Individuen sehen müssen.

Große Gruppen in Unternehmen sind unnatürlich, sie müssen unbedingt heruntergebrochen werden. Und kleinere Gruppen sollten autonomer agieren dürfen. Das Gesamtfazit klingt für mich positiver als die vorherigen Male, denn es scheint doch auch in den großen und zum Teil sehr klassisch hierarchischen Unternehmen ein Umdenken einzusetzen.

19:30 So, und gerade habe ich noch eine geschmackliche Offenbarung erlebt, Lakritze aus Island präsentiert von Lakritzplanet. Oh myyyy god, der ist ja so lecker. Mit Salmiaksalz ummantelter Lakritz. Ein Gesichtszuentgleiser ohne gleichen aber auch ohmnomnomnom. Und die beiden kennen sich wirklich aus. Das war kulinarisch wirklich was ganz besonderes. Merken: Lieber wenig süßes und dafür hochwertig, die Geschmacksnerven werden es euch definitiv danken!#

21:00 Das absolute Geschmackshighlight des Abends ist das #tasteup, hier gibt es insgesamt 10 wirklich gute Single Malts zu verkosten, und letztlich gewinnen recht klar der 16. jährige Lagavulin und ein Ardbeg. Glücklich, voll neuer Informationen und ja, ich gebe es zu, auch etwas angeheitert geht es ins Hotel, denn auch der nächste Tag will noch erlebt werden.

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Lakritz in allen Variationen, die beiden vorderen Schalen beinhalten mit Salmiaksalz umhüllte schwarze und braune Lakritze. Meine persönlichen Favoriten.

22. Sept: 09:30  Und damit kommen wir zu Tag zwei, der natürlich wieder rituell mit einem vorzüglichen Frühstück und absolut leckerem Kaffee eröffnet wurde.  Aufgrund des großen Interesses für Gadgets werden wir heute wohl noch ein weiteres Meet and Greet für Gadgets halten.

Frühstück ist aber erst mal Prio eins um gestärkt in die Sessions zu gehen.

10:15 Sessionplanung dieses Mal nir ein Vorschlag pro Person, damit auch noch die neuen dazu kommen.

Baby 2.0 eine gute Session darüber, wie man mit Kind und Internet umgehen sollte.

Interessantes Phänomen an Tag 2: Erstaunlich viele Sessions zu Entspannung , neue Arbeitsmodelle, neue Lebensmodelle.

14:00 Die Session Kind 2.0 entwickelt sich sehr spannend, primär geht es darum, ob Bilder von Kindern gepostet werden können. De facto gehen in auch nur der leichtesten Form zweideutige Bilder nicht, ob man ganz gewöhnliche Bilder von Kindern in der Öffentlichkeit postet, ist eher eine Ermessenssache.

Wichtig auch hier, es gilt sich die Chancen und Risiken bewußt zu machen, was geht ist das, was im öffentlichen Raum geht. 23Snaps, quasi als geschlossener Raum, um gerade das Bedürfnis des Mitteilens in der Familie zu pflegen. Wichtig ist, das Bewußtsein zu schärfen nicht alles zu verbieten. Und es sollte stets das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen. Auch das Thema Foren und Überinformation wird thematisiert. Foren sind oft auch Quell von Fehlinformationen. Dem Instinkt zu trauen ist wichtig.

Zum Abschluß bleibt mir als Fazit nur, es hat sich unglaublich gelohnt. Viele inspirirende Gespräche, bekannte Gesichter und neue Leute, spannende Themen kennengelernt. Einfach ein riesengroßes #hach allen Sponsoren, Helfern und natürlich Jan Theofel für ein weiteres sehr gelungenes Barcamp Stuttgart.

 

 

 

 

Lifeworkcamp Tag 1: Viele neue Menschen und viele neue Gedanken

Marga und Jan bei der Eröffnung

Das erste Lifeworkcamp in Stuttgart. Irgendwo konnte ich mir einerseits nicht wirklich etwas darunter vorstellen, ich schwankte zwischen, oh klasse genau mein Thema und hoffentlich wird das kein esoterisches Happening.

Aber nein, es ist eine hochspannende Mischung aus Menschen geworden, die sich auf die eine oder andere Art mit der Bedeutung von Arbeit, ihrer Integration in das Leben und der vernünftigen „Balance“ zwischen zu viel und zu wenig befassen. Es waren erfrischend viele neue Menschen da, die offen zugaben, noch keinerlei Barcamp Erfahrung zu haben, die sich aber schon nach Minuten völlig in die Gemeinschaft der Camper integrierten. Viele neue Themen und Impulse habe ich mitgenommen. So dank einer Session von Barbara Fischer-Reineke neue Wege, Burn Out vorzubeugen und für sich Ziele und Lebensinhalte jenseits von 9-17 Uhr zu definieren. Zudem kristallisierte sich heraus, dass auch die nur noch auf eine Kultur der Spitzenleistung fixierte Gesellschaft mit für den Druck verantwortlich ist, da oft die Spitzenleistung von gestern zum Normalzustand von heute erklärt wird. Und auch die von vielen so propagierte Fehlerkultur ist oft nicht mehr als ein Lippenbekenntnis, das in den Unternehmen in Wirklichkeit nicht gelebt wird.

Fotoprotokoll der Schlagworte aus der Burn Out Präventionssession

Schön auch, das Frank Hamm mich dankenswerterweise bei meiner Session unterstützt hat in der es darum ging, wie man die Informationsflut bändigt, wobei das grundlegende Prinzip der Mut zur Lücke und zum konsequenten Löschen ist.

Von Jan und Marga wurden wir rundum gut umsorgt, wie schon vom Barcamp Stuttgart bekannt war die Verpflegung herausragend, wenn auch die Kaffeebecher etwas klein geraten waren, was ich aber durch meine Fördererkaffetasse kompensieren konnte.

Und der Abend wurde beschlossen  mit meiner allerersten Werwolf-Session, die mir sehr großen Spaß gemacht hat. Ich bin auf jeden Fall….infiziert 😉

 

Barcamp Stuttgart Tag 2

Auch Tag zwei bot viele interessante Sessions und guten Erfahrungsaustausch. Hervorzuheben unter anderem die Session zu Hochsensibilität, einem Thema von dem ich selbst betroffen bin und das hier endlich mal nicht aus der Sicht einer Erkrankung sondern aus der Sicht eines Talents besprochen wurde. Denn Hochsensibilität bietet auch viele Chancen. Danke hier an Ulrike Hensel, die, obwohl zum ersten Mal überhaupt bei einem Barcamp dabei gleich den Mut hatte eine, wie ich finde sehr gut gelungene Session zu halten.

Auch sehr interessant war die Session für Blogging Einsteiger unter anderem mit  @AnneKraemer, in der „alte Hasen“ Tipps und Tricks für den Start eines Blogs gaben.

Einige wichtige Punkte: Dein Blog ist dein Wohnzimmer, du hast Hausrecht.

Wer sich unflätig benimmt darf gesperrt werden.

Nicht zu viele Gedanken übers Schreiben machen. Einfach tun.

Wer sich einen Titel für seinen Blog überlegt, sollte stets auch beachten, werde ich über das Thema, das ggf. im Titel steckt auch in 5 Jahren noch bloggen wollen. Generell ist es ratsamer, etwas allgemeingültigere Blogtitel zu vergeben.

Gute Blogger schreiben primär für sich selbst und denken nicht permanent darüber nach, was andere lesen wollen.

Dann am Nachmittag noch für mich als Gadgetfreak ein besonderes Highlight: Die Outdoor Session zur AR Drone 2.0.

Anstelle diese hier ausführlich zu beschreiben, habe ich ein kleines Video mitgeschnitten, das vermutlich besser einen Eindruck vermittelt, was wir zu sehen bekamen.

Auch für das leibliche Wohl wurde sehr gut gesorgt!

Mein Fazit der beiden Tage: Es war wieder ein herausragendes Event, viele neue Leute durfte ich kennenlernen und altbekannte Bloggerkollegen wiedertreffen. Und da dieses Mal mein Arbeitgeber die Bausparkasse mit dem Bausparfuchsblog auch Sponsor war, konnte ich das ganze auch aus der Sicht eines Sponsors erleben.

Hier war auch die Session zum Thema Barcamp-Sponsoring sehr interessant, in der wir ausgiebig über Motivation und Rolle von Sponsoren disktuierten und vor allem auch drüber nachdachten, wie man barcampfremde Unternehmen auf die Idee und die Möglichkeiten eines Barcamps aufmerksam machen kann. Ein wichtiges Fazit war: Wer als Sponsor nicht nur zahlt, sondern auch präsent ist und idealerweise auch eine nicht werbliche Session veranstaltet, kommt bei den Teilnehmern mit Sicherheit besser an, als ein anonymer Zahler. Vielen Dank an @jantheofel für ein herausragendes Barcamp, das vom Essen, über die Räumlichkeiten bis hin zu Besonderheiten wie Massage, Yoga und Kinderbetreuung wirklich keine Wünsche offen ließ. Und auch als Sponsorenvertreter habe ich mich sehr positiv aufgenommen gefühlt und möchte noch mal allen Teilnehmern der „Corporate Blogging WTF?“ Session sehr für die vielen Inputs und Stimmungsbilder danken. Es ist schön, wenn man auch im Corporateumfeld nicht im luftleeren Raum bloggt, sondern ehrliches Feedback bekommt.

Wenn nicht wirklich schwerwiegende Dinge wie eine Weltuntergang dagegen sprechen, bin ich wieder dabei beim #bcs6

Und nach dem Barcamp ist natürlich vor dem Barcamp. Jetzt bin ich gespannt auf die Premiere des Life-Work-Camps, das ebenfalls in Stuttgart und von @jantheofel ausgerichtet wird.

Und hier noch ein Film, den die Drone aufgenommen hatte, während wir ihr beim Fliegen zuschauten;)

Barcamp Stuttgart Tag 1

 

 

 

 

Unsere Session „Corporate Blogging WTF?“

Schon legendär ist das Barcamp Stuttgart für viele Aspekte. Da wäre die Super Orga zu nennen, die von Jan und einem klasse Team geleistet wird. Esskultur bewirtete uns wieder mit herausragenden Leckereien und bei einer Rekordteilnehmerzahl von ca. 260 war dennoch genug Platz für diverseste Sessions. Auch ich hielt, diesmal auch in meiner Rolle als Freund des @Bausparfuchs eine Session „Corporate Blogging WTF?“, um mir direkte Inputs der Teilnehmer zu Sinn und Unsinn von Corporate Blogging zu holen.

Fazit dazu: Corporate Blogs sind so etwas wie das Rückenmark einer guten Social Media Strategie. Wichtig ist es, die Gesichter hinter dem Blog zu präsentieren und nich ein Blog als reines Verkaufsinstrument zu sehen.

Jan eröffnet das Barcamp offiziell

Aber auch die anderen Sessions waren hoch spannend. So hatten wir einige interessante Diskussionen in der Lifer-Work Session, Ich lernte, dass EMail noch lange nicht tot ist, aber oft falsch verwendet wird (I call it cc Trolling) und wir wunderten uns gemeinsam über die merkwürdige Strategie von Twitter, die man auch: „Was interessieren uns die User“ nennen könnte.

An dieser Stelle ein großes Lob an die Orga, die uns hervorragend bewirtete und umsorgte.

Und auch die Kinderbetreuung war ein Highlight, das dafür sorgte, dass dieses Mal mehr Jungbarcamper anwesend waren als je zuvor. Auch mit Massagen und Yoga wurden die Teilnehmer, so der Wunsch bestand versorgt und last but not least können wir alle seit diesem Barcamp auch etwas für den guten Zweck tun. Alle Überschüsse, die evtl. anfallen sollten, zusammen mit den Spenden, die hoffentlich auch heute noch in die Spendenbox fließen werden kommen einer Berufsschule in Afrika zu gute und zwar, dank der Auswahl durch Jan, nicht geschmälert durch Verwaltungskosten sondern vollumfänglich.

Jetzt wartet Tag 2 auf mich und ich bin gespannt, welche Themen heute auf den Tisch kommen werden. Auf jeden Fall habe ich schon eine Sache entdeckt, die mich sehr interessiert. Es ist wieder eine AR-Drone da. Diesmal Version 2.0.

Mal schauen, ob das ein neuer Gadgetwunsch von mir wird…

 

Ein Rückblick auf drei Tage re:publica. Es war „awesome“

The final Royal Revue. Time to say goodbye

Im ICE auf dem Weg zurück in die digitale Diaspora ergibt sich hinreichend Zeit und Muse, einen Rückblick auf drei Tage re:publica zu bloggen.

Das grundlegende Fazit. Es war awesome. Die neue Location „Station“ bot viel mehr Raum und dank der genialen Monobloc Stühle bildeten sich recht schnell Sitzgruppen. Gut gemacht auch die Steckdosenplätze auf den beiden „Affenfelsen“. So war der Bedarf an Mehrfachsteckdosen dieses Mal deutlich geringer als auf der letztjährigen re:publica.

Die Sessions waren für mich in diesem Jahr nicht der primäre Fokus, vielmehr wollte ich diverse Twitterer meiner Timeline endlich (wieder) live treffen und es ergaben sich wunderbare teils sehr philosophische Diskussionen zu meinen Forschungs- und Beratungsthemen „Social Media Implementierung in Unternehmen“ und „Arbeitsplatz der Zukunft“. Danke hier unter anderem @karstenslife, @babsannette, @faltmann, @jkorten, @chiliconcharme, @lao_tse @snoopsmaus und viele weitere  für viele neue Ideen, Impulse und die Anregung zu einem Rant über die Monetarisierung von Blogs, aus der möglicherweise im nächsten Jahr eine eigene Session entsteht.

Dank auch an @fwhamm für einen wundervoll philosophischen Diskurs, der sich in einem weiten Raum von Gedankenwelten bewegte und der mich wieder zu meinen für  mich relevanten Themen zurückgeführt hat.

Spannend war in diesem Jahr auch, für einen Tag das Orgateam als Actioner zu unterstützen und bei der Akkreditierung und später als „SD Kartenbote“ für die Kameraleute der Stages 2 und 5 zu helfen. Damit bekommt man einen intensiven Blick hinter die Kulissen und kann erst wirklich einschätzen, welcher große Aufwand hinter dieser Veranstaltung steckt und den die Gäste nur anhand dessen sehen, dass alles reibungslos läuft (über das WLan schweigen wir besser 😉 )

Sessions, die für mich neben unglaublich vielen neuen Kontakten und möglicherweise auch dem einen oder anderen Berater oder Coaching Auftrag neue Impulse gebracht haben:  Die immer wieder empfehlenswerte Session zu rechtlichen Fragen beim Bloggen von Udo Vetter, die Twittersession und @regsprecher im Interview, einfach schon deshalb weil sie unterhaltend UND informativ waren. die Final Royal Revue, die unter anderem @manumarron und mich zu einem Nachfolgeevent mit dem geheimnisvollen Hashtag #ttt inspiriert hat (Markus and Johnny, expect something awesome).

Etwas enttäuschend die Session zur Monetarisierung von Blogs, weil wieder mal nur sehr kurzsichtig über Affiliate und Bannerwerbung gesprochen wurde und Reichweite wieder mal vor Relevanz gestellt wurde. Daher auch mein Rant, weil ich da einige Entwicklungen deutlich anders sehe und auch dahingehend berate.

Und natürlich der Abschlußabend with real virtual #Tassebier, vielen guten Gesprächen, der Idee für das Transgender Twitter Theater und ein neues barcamp zum Thema Arbeitsplatz der Zukunft.

Nächste Schritte werden die Erarbeitung eines Thesenpapiers zur Arbeitswelt der Zukunft sowie mehrere remixes für die Initiative humanrightslogo.net sein, die ein wirklich gutes Logo zu Menschenrechten entworfen hat, das dank creative commons ausdrücklich remixed werden darf und soll. Zudem werde ich diese Idee ebenso wie die Wikimedia Initiative in unsere regionalen Schulen zu tragen suchen.

Und lasst but not least:

Die re:publica 2013 ist bereits eingeplant, I’ll be back.