Mein Vortrag zu Work Life Integration beim Meet and Chill am 22. Sept.

Als Mitglied des Vereins Connect-IT wurde ich eingeladen, einen Vortrag beim Meet and Chill am 22. September zu halten. Die Einladung hab ich natürlich gerne angenommen und werde über mein aktuelles Hauptthema referieren: Here and There and Everywhere: Work Life Integration.

Da für mich die enge Verzahnung von beruflichem und privatem Leben gelebter Alltag ist, will ich mit dem Vortrag einen Ausblick darauf geben, wie sich diese Entwicklung für den Alltag aller auswirkt, wie Unternehmen hier agieren  und reagieren sollten und warum ich die Entwicklung, wenn vernünftig und richtig  begleitet für sehr positiv halte.… den ganzen Text lesen

Ist moderne Telearbeit etwa doch ein Irrweg?

Evgeny Morozov, ein von mir sehr geschätzter Autor veröffentlichte vor kurzem in der FAZ seine Sicht auf die Telearbeit unter dem Titel „Telearbeit könnte Ihre Work-Life-Balance ruinieren„.

Zunächst war ich versucht, zu protestieren, aber bei genauem Studium des Artikels muss ich Morozov zustimmen. Denn was er als Befürchtung aufzeigt hat durchaus korrekte Schlussfolgerungen als Basis.

Morozov geht davon aus, und so wird es heutzutage durchaus noch vielfach gehandhabt, dass in Unternehmen die Möglichkeit der Heimarbeit eingeführt wird, aber immer noch mit dem alten Kontrollanspruch einer hierarchischen Verwaltung, die Mitarbeiter kontrollieren muss, damit sie etwas tun.… den ganzen Text lesen

Fast die Hälfte interessiert nicht, ob ihr Chef sie wertschätzt!

Interessante Auswertungen, die der Stern da präsentiert: Wie auch immer man es lesen will, die Hälfte interessiert sich nicht dafür, ob der Chef sie wertschätzt, gleiches gilt für die Kollegen, aber immerhin 80% finden das im familiären Umfeld wichtig. Ziehen wir jetzt noch die Standardantworten ab, so finde ich dieses Bild gerade im Hinblick auf solche Themen wie Burnout oder Work Life Balance/Integration hochspannend. Denn es scheint eine Abkopplung des Lebenssinns der Menschen vom Beruf zu geben.… den ganzen Text lesen

Der Unterschied zwischen Mitarbeiter und Mitunternehmer, Flexibilität 2.0 braucht Freiheit 2.0

Wie oft höre ich in Chats und Gesprächen über die Arbeitswelt der Zukunft die Argumentation: Wir würden ja flexiblere Modelle anbieten, aber unsere Mitarbeiter wollen das gar nicht.

Dazu fallen mir immer zwei Fragen ein. Zum ersten: Haben Sie Ihre Mitarbeiter gefragt? Und haben Sie richtig gefragt?

Wenn ich anbiete, keine Zeit mehr zu erfassen, und dann aber die gesamte restliche Arbeitsorganisation beim Alten lasse wäre jeder Mitarbeiter töricht, der sich auf dieses Spiel einlassen würde, das für sie oder ihn lediglich nach unbezahlten Überstunden schmeckt.… den ganzen Text lesen

Wer keine Zeit hat, plant vielleicht nicht genug?

Bin wieder auf einen interessanten Artikel gestossen:

10 Ways to Find More Time in Your Schedule .

Da tauchen einige wirklich gute Punkte auf. Am wichtigsten finde ich:

1. Meetings ablehnen. Mag schwer fallen, aber ist auch richtig und wichtig. Wenn ich in einem Meeting nur dabei bin, ohne dass ich etwas beitragen kann oder es für mich wichtige Infos gibt, dann sollte ich erst gar nicht hingehen.

4. Plane Erholung: Wichtig deshalb, weil es oft gar nicht mehr zur Erholung kommt, da für diese am Schluss des Tagesplanes keine Zeit mehr bleibt.… den ganzen Text lesen

Wir werden immer schneller. Warum eigentlich?

Es fällt zunächst bei Stuttgart 21 auf. Der Grund für den Umbau ist die Beschleunigung des Bahnverkehrs, deretwegen jetzt Gegner und Befürworter in einer eskalierenden Stimmung sich gegenüberstehen.
Aber noch an anderen Stellen resultieren viele Probleme nicht aus der Langsamkeit eines Prozesses, sondern aus der immer höheren Beschleunigung.

Der Burn Out ist ein Kennzeichen der Beschleunigung in der Arbeitswelt. Immer mehr, in immer kürzerer Zeit erledigen, dabei wird aber immer weniger auf Rythmen und für den einzelnen angenehme Arbeitsgeschwindigkeit geachtet.… den ganzen Text lesen

Der Januskopf der Arbeitswelt. Geschäftssmartphones im Urlaub und Verbot des privaten im Beruf

Arbeitssucht: Wenn das Smartphone zur Jobfessel wird titelt ZEIT ONLINE und offenbart damit, wie janusköpfig die heutige Arbeitswelt geworden ist. Da wird gerichtlich abgesegnet, dass ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer das private Telefonieren während der Arbeit verbieten darf. Aber ich habe bislang noch kein Urteil gefunden, dass dem Arbeitnehmer erlaubt, seinem Arbeitgeber zu verbieten, ihm ein Smartphone auch mit nach hause zu geben. Insofern halte ich diese ganze Arbeit/Privat Debatte so lange für sehr verlogen, so lange nicht die Arbeitgeber auch akzeptieren, dass die Zeit des Arbeitnehmers als Lohnsklave, der nur und ausschliesslich für seine Arbeit im Büro zu sein hat, endlich vorbei sein muss.… den ganzen Text lesen

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