Vorstellung: Lenovo IdeaPad U510 Ultrabook

Gastbeitrag:

Ein Ultrabook ist eine Mischung aus Netbook und Subnotebook. Es siedelt sich preislich zwischen diesen beiden Vertretern an und liegt auch bei der Aufgabenverteilung dazwischen. Für schnelle Aufgabenerledigung im Internet und das Arbeiten mit Office ist es bestens gerüstet. Darüberhinaus können jedoch auch hardwareintensivere Programme betrieben werden. Das neue IdeaPad U510 Ultrabook von Lenovo kann mit folgender Ausstattung auftrumpfen:

 

  • Intel Core i7-Prozessor
  • Auflösung: 1366 x 768 Pixel
  • 16 : 9 Format
  • 8GB DDR3 Arbeitsspeicher
  • 15,6 Zoll Display
  • Windows 8 Betriebssystem
  • Nvidia GeForce 625M Grafikkarte mit 1Gigabyte Speicher

·      Ethernet LAN 10/100 Mbit, Bluetooth 4.0, WLAN

·      HD-Webcam mit 720p

·      Gewicht 2,2 Kilogramm

Mit dieser CPU und auch der Grafikkarte ist das Ultrabook zahlreichen Anforderungen, vom Surfen im Internet, über das Verwenden gängiger Programme, bis hin zu arbeitsintensiveren Verrichtungen, gewachsen. Das IdeaPad gehört somit der oberen Kategorie der Ultrabooks an.

Die unterschiedlichen Varianten des Ultrabooks

Das Produkt ist in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Diese unterscheiden sich z.B. bei der Größe der Festplatten. Diese kann mit 500 oder 750 Gigabyte oder auch mit 1 Terabyte beziffert sein. Auch eine SSD kann mit 24 oder 32 GB verbaut werden. Der Preis schwankt je nach Ausstattung zwischen 699 und 949 Euro. Das Produkt ist ab diesem Monat im Handel erhältlich.

Mit moderner Ausstattung und dem neuesten Betriebssystem aus dem Hause Microsoft braucht sich das Lenovo Ultrabook nicht zu verstecken. Es ist sowohl für den privaten Gebrauch, als auch für die Arbeit sehr nützlich. Die unterschiedlichen Modelle laufen unter folgenden Bezeichnungen:

  • MBM62GE für 699 Euro
  • MBM66GE für 799 Euro
  • MBM64GE für 949 Euro

Damit ist für jeden Kunden eine Variante konfiguriert, die den persönlichen Bedürfnissen oder den aktuellen Voraussetzungen in finanzieller Hinsicht entspricht.

Eil: Apple verklagt nachträglich Steinzeitmenschen wegen Faustkeil

Ja, jetzt gehts weiter mit dem Patentierwahn des Obsthändlers.

Apple hat in den USA ein Patent für ein keilförmiges Notebook zugesprochen bekommen, das schon weit vor dem Macbook Air existierte aber durch das Air prominent wurde. Damit dürfte dann auch bald jeder Ultrabookhersteller mit Klagen der Patentanwaltstrolle von Apple überzogen werden. Leute, tut mir leid, aber langsam hab ich die Faxen dicke. Das ist nicht mehr tolerierbar, das ist Patenttrollen um die nicht US-amerikanische Konkurrenz zu schädigen. Diese ganzen Patente werden immer belangloser. Ich erwarte demnächst Patente auf die Linie, den Pfeil, den Begriff „Luft“ (air) Licht und Dunkel (Beleuchtung des Bildschirms), die Taste (hat ja NUR Apple erfunden) etc.

Ja Beate, ich rante wieder, aber es ist langsam nicht mehr schön, welche Patente hier angenommen werden, und im Moment muss ich sagen, nutzt Apple das aus wie kein anderer. So etwas fördert nicht Innovation, es verhindert sie, weil Firmen finanziell und personell mit hirnlosen Patentstreitigkeiten beschäftigt sind, anstelle neue Technologien zu entwickeln. Natürlich kann man Apple rein rechtlich nichts vorwerfen, aber es wird wirklich Zeit, hier der Trivialpatentierung einen Riegel vorzuschieben.

Immerhin scheint man in England mittlerweile zu hinterfragen, welche Schwachsinnspatente hier Anwendung finden sollen. HTC hat in einem Rechtstreit gegen Apple wegen des Slide to Unlock Patents gewonnen. Erste Richter stellen wohl wieder Gerechtigkeit über Recht.

 

Aber eigentlich ist das, was Apple und andere mit dem Patentieren anrichten nur lächerlich gegen die Patente, die sich gegen die Gesundheit des Menschen richten. So wurde bereits versucht, Gene, die Brustkrebs AUSLÖSEN können, zu patentieren, damit man eine Marktführerschaft in der Diagnose und Therapie hat (und somit auch den Markt und die Preise beherrschen kann). Dagegen ist das Patenttrollen von Apple nur lächerlich. Hier geht es um die Gesundheit von Frauen, und hier hört der Spaß wirklich endgültig auf. Es wird definitiv Zeit, aktiv in die Diskussion zu gehen, was überhaupt patentierbar sein darf. Sonst enden wir bald in einer Welt, in der nichts mehr ohne Patentklagen geht.

Das Tablet wird das Schicksal des Netbooks teilen

Tablets sind eine tolle Erfindung. Aber wie erst kürzlich in einer Studie veröffentlicht wurde, sind sie NICHT mobil, (siehe Grafik)

Und eines sagt mir die Entwicklung in Richtung Ultrabooks. Das Tablets werden ein ähnliches Schicksal erleiden, wie es  schon den Netbooks beschieden ist.

Sie werden nicht vom Markt verschwinden, aber der Hype, den IPad und Co. zur Zeit auslösen, wird bald abflauen. Ich vermute den Zeitpunkt Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres.

Denn eins erkenne ich in meinem Umfeld immer deutlicher. Früher oder später fallen den meisten Nutzern zwei Dinge auf:

a) The keyboard is missing… seriously. So lange ich das Tablet nur als Konsumgerät nutze, vermisse ich die Tastatur nicht. Aber spätestens beim Verfassen einer Mail oder eines Textes ist für viele die Schmerzgrenze erreicht, wo sie sich früher oder später wieder eine Tastatur wünschen.

b) Es ist nicht portabel (siehe Grafik). Klar, ein 7 Zoll Gerät geht gerade, aber das ist eigentlich nicht wirklich ein sinnvolles Tablet, und ein 10 Zoll Gerät ist schon wieder so „portabel“ wie ein Notebook, aber will ich denn beides mitnehmen? Und wenn ich länger mobil unterwegs bin, reicht mir dann nicht eigentlich mein Smartphone für die schnelle Info PLUS mein Notebook für richtiges Arbeiten?

Und noch extremer gedacht, eigentlich reicht für die meisten Unterwegs Nutzungen sogar eines der neueren Smartphones mit großem Display (woher sonst kommt der Zuspruch für das Samsung Galaxy Note?)

Letztlich ist das Tablet ein weiteres Device, wie ich ja schon mehrfach im Blog angesprochen habe. Und mit der langsamen Migration der Notebooks hin zu Ultrabooks sind auch die Notebooks leicht und schnell einsetzbar. Insofern sehe ich die Tablets in ca. 3-4 Jahren als Nischenprodukt ähnlich den Netbooks von heute. Sicher mit einer Berechtigung aber weit jenseits des Hypes, den sie im Moment noch erfahren.

Also nicht falsch verstehen, aber die Euphorie im Moment wird sich meiner Ansicht nach noch maximal ein halbes Jahr bis ein Jahr halten, danach werden die Ultrabooks zum neuen Hype und wer weiß, was danach kommt?

Lenovo zeigt die Zukunft der Tablets und Ultrabooks in einem Gerät

Das Lenovo Ultrabook Yoga mit Windows 8. Quelle: Anandtech

Das Ideapad Yoga, das Lenovo vorgestellt hat, zeigt für mich, wohin sich Tablets und Notebooks in der Zukunft entwickeln werden. Der erste Versuch von Microsoft mit den Convertibles war wie schon so oft in der Branche zu früh, da weder die Touchscreen Technologie ausgereift genug war, noch die Batterielaufzeit. Aber was Lenovo jetzt auf der CES vorgestellt hat, ist für mich Richtungsweisend und das, was ich unter dem Begriff „Rückbau der Gadgetvielfalt“ schon länger erwartet habe. Für mich sollte sich die Hardwareausstattung für alle auf zwei Geräte beschränken. Ein Smartphone, kompakt und funktional fürs überall hin mitnehmen und einen Notebook/Tablet Hybriden, gerne auch Ultrabook Formfaktor, für die „Arbeit am PC“. Oh, und nach den ersten Informationen, die ich zu Windows 8 habe, sieht sogar das neue OS recht vielversprechend aus, zumal nun die Oberfläche dank Metro tatsächlich Touch geeignet ist, ohne die Features eines klassischen PC Os zu verlieren. Somit quasi ideal geeignet für einen Hybriden.

Aber seht selbst: