To Chromebook or not to Chromebook, der Versuch einer Antwort

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Mit dem Chromebook bei der Arbeit. Bloggen, Recherchieren, auch begrenzt Bildbearbeitung geht damit gut.

Angeblich verkaufen sich Chromebooks wie das Acer C720 (mein Testgerät) im Moment in den USA wie geschnitten Brot. Was ist also dran, an diesen ultraportablen Notebooks mit ChromeOS? Wer kann sie nutzen, wer sollte die Finger davon lassen?

Zunächst, wer sollte die Finger davon lassen. Wer aktuelle High End Spiele spielt, wer komplexe Programme entwickelt oder aufwändige Filme schneidet, für den sind Chromebooks absolut nichts. Sie beruhen auf dem Prinzip der „Cloud“ das heißt, die meisten Anwendungen arbeiten im Chrome Browser. Bedingt kann man zwar offline arbeiten, um zum Beispiel Dokumente zu erstellen oder Musik zu hören. Aber das volle Potential eines Chromebooks benötigt eine Online Verbindung.

Und last but not least: Wenn ihr besondere Hardware nutzt, auch dann die Finger von einem Chromebook lassen, zumindest als einziges Gerät. Denn Drucken läuft über Googles Cloud Print, alle andere Hardware ist in der Erkennung ein Glücksspiel und so etwas wie Nachinstallation von Treibern gibt es unter ChromeOS nicht. Dafür kann man sich bei Nachrichten wie erst vor kurzem bezüglich einer Sicherheitslücke im Internet Explorer gelassen zurücklehnen, denn jedwede Updates laufen automatisch ab und das gesamte System ist durch die zugrundeliegende Linuxbasis ausgesprochen sicher. (100% sicher gibt es nicht, aber wem schreibe ich das)

Denn die Speicherkapazität der internen Festplatte ist äußerst spärlich. Mein Test-Chromebook, ein Acer C720 bietet gerade mal 16GB Solid State Kapazität. Mehr sollte man eigentlich aber auch nicht brauchen, denn wie gesagt: Alles passiert eigentlich online.

Ansonsten ist das Acer Chromebook aber gut ausgestattet, 2 GB Ram reichen völlig für eine sehr flüssige Performanz, An Schnittstellen sind SD Karten Slot, 2mal USB, HDMI, Audio In und Audio Out vorhanden. Es werkelt ein Intel Celeron 2955U mit 1,4GHz in diesem Chromebook und als Grafikkarte findet Intel HD Verwendung. Der matte Bildschirm hat eine Diagonale von 11.6 Zoll und löst mit 1366×768 Pixeln auf.

Als Akkulaufzeit gibt Acer bis zu 8 Stunden an, in der Realität habe ich zumindest 5-6 Stunden bei intensiverer Nutzung erreicht.

20140614_191102 20140614_191916Das Chromebook wiegt knapp 1,2 Kilo und ist nach dem Einschalten in knapp 3-5 Sekunden voll einsatzbereit.

Wer den Chrome Browser schon kennt, der wird sich gleich zu hause fühlen und aus dem Store lassen sich diverse Anwendungen nachinstallieren. Das Grundprinzip dabei ist aber immer. Alles passiert im Browser. Man kann auf Vollbild wechseln und hat dann fast den Eindruck eines normalen Notebooks aber im normalen Modus wird für jede Anwendung ein eigener Reiter, oder wenn man die Shift Taste benutzt ein extra Browser Fenster mit der Anwendung.

Was die Performanz angeht funktioniert alles ausgesprochen flott, selbst etwas anspruchsvollere 3D Browsergames laufen gut. Das erste, was man wohl installieren wird, sind die Office Werkzeuge von Google, wer auf Microsofts Office nicht verzichten mag, kann auf deren Online Versionen zugreifen.

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Alternative, wenn mehr Offline Funktionalität gefragt ist und man auch noch ein Tablet möchte. Das Acer Switch 10 mit Windows 8

Wofür ist nun ein Chromebook geeignet? Dokumente bearbeiten, Bilder verwalten, im Netz surfen, all das geht problemlos und schnell. Wer also vieles bereits heute online nutzt, der sollte sich den Chromebook mal ansehen, denn selten bekommt man für so wenig Geld so viel Funktionalität.

Und wer noch nicht weiß, ob ein ChromeOS wirklich alles abdeckt, was man benötigt, der kann, sofern er Zugriff auf einen Windows 8 Rechner hat, ChromeOS fast komplett ansehen. Dazu muss nur der neueste Chrome Browser im Windows 8 Modus gestartet werden, wodurch er das Look and Feel von ChromeOS fast vollständig nachstellt.

Mein persönliches Fazit als Entwickler, Blogger und Autor. Als Zweitgerät (wenn man denn ein Zweitgerät braucht) oder für Menschen, die viel online UND viel unterwegs sind, und dann nur Texte, Musik und im Netz surfen brauchen ist ein Chromebook eine sinnvolle Anschaffung. Power-User, die schon heute nichts mehr unter einem I7 kaufen, sollten die Finger von Chromebooks lassen. Ich finde einen Chromebook zwar spannend, finde aber für meine Bedürfnisse einen Tablet Hybriden wie das Acer Switch 10 interessanter, da ich hier auch noch viele Offline Funktionen habe, all meine Hardware damit zusammenspielt, ich ein Tablet und einen Ultrabook habe und ja, wenn auch nur für kleinere Projekte. Es läuft auch Eclipse darauf.

Wobei ich natürlich sagen muss, dieses Chromebook katapultiert mich auch wieder direkt in meine Studienzeit, als die meisten Rechner dumme Terminals waren für die großen Bleche an der Uni, mit denen wir dann richtig programmieren und rechnen kommen. Also quasi: Been there, done that.

Und, was natürlich nicht zur Nachahmung empfohlen wird, außer, ihr wisst sehr genau, was ihr tut: Dank der Software Crouton kann ich auf dem Chromebook vollparallel auch ubuntu laufen lassen und das in einer hervorragenden Geschwindigkeit!

 

Zerolemon 10000 mAh Akku für das Note 3 mit Toughcase, Erfahrungsbericht

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Ganz oben das Zerolemon Case mit Extra Akku, darunter das Note 2 mit Otterbox Defender Case und ganz unten das UAG Case

Pünktlich einen Tag vor Heiligabend war er bei mir eingetrudelt. Der Zerolemon Akku mit 10.000 mAh Leistung und einem kompletten Toughcase für den Outdoor Einsatz. Ein erstes Unboxing Video hab ich direkt erstellt und versprochen, von meinen Erfahrungen über die Feiertage mit diesem Batteriemonster zu berichten.

Erste Erkenntnis, die scheinbar manche Reviewer überraschte, die aber bei einer solchen Akkudimension zu erwarten ist. Das Gerät wird schwerer und unhandlicher. Mit Akku und Case bringt das Note 3 jetzt satte 350 Gramm auf die Waage.

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Der Akku ist ein echtes Schwergewicht. Wer sich darüber aufregt, hat aber das Prinzip nicht verstanden 😉

Dafür ist das Smartphone aber auch absolut sicher verpackt. Ein unbeabsichtigter Falltest aus 1,5 m Höhe bei einer Geburtstagsparty zeigte noch nicht mal eine Schramme am Gehäuse.

Und die Folie, die das Display zusätzlich schützt und in das Case verbaut ist, dürfte eine echte Displayschutzfolie sein, denn bislang konnte ich keinerlei Kratzer auf der Folie feststellen und die Bedienung des Smartphones funktioniert fast ebenso gut wie gänzlich ohne Folie.

Was mich gänzlich überzeugt ist die Laufzeit. Bei normaler Nutzung meinerseits und das bedeutet, dass das Smartphone fast ständig beschäftigt ist, auch wenn ich es nicht aktiv nutze, um Nachrichten zu aggregieren und mich auf dem Laufenden zu halten, erreiche ich eine Laufzeit von 3 Tagen und mehr. Nutze ich es intensiv, mit häufigem Anschalten, komme ich auf immerhin 1 1/2 Tage und auch mit einer intensiven Spielesession mit Gangster Vegas, einem anspruchsvollen 3D Spiel steht der Akku nach 6 Stunden immer noch auf 57 %.

Für mich eine absolute Kaufempfehlung, ich hoffe, das Case mit Akku ist bald in Europa verfügbar, denn der Import aus den USA gestaltete sich doch recht umständlich, auch dank des deutschen Zolls, der das Paket nicht weiterg

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Selbst mit Bildschirmschutzoverkill in form eines Spigen Glass und der Folie des Tough Cases ist der Bildschirm noch immer farbbrilliant und gut ablesbar.
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Auch nach einem ganzen Vormittag Gangstar Vegas spielen liegt der Akku noch bei über 50 Prozent. Ohne Zusatzakku hätte das Note 3 hier bereits die Flügel gestreckt.

ab, weil eine Rechnung außen am Paket fehlte (die übrigens da war, nur nicht als solche erkannt worden, weil nur in Englisch 😉

Ansonsten sind noch die gute Verarbeitung, die genaue Passform zu erwähnen und die sinnvollen weil haltbaren und bedienbaren Abdeckungen für Audio, Stift und USB. Selbst an einen Gürtelclip, der gleichzeitig als Quickstand fungieren kann, hat ZeroLemon gedacht.

Für knapp 60 Dollar ist der Akku bei www.zerolemon.com zu haben. Für alle, die mit dem hohen Gewicht und dem dreimal so dicken Gehäuse leben können die ultimative Lösung,wenn man häufiger längere Zeit von jeglicher Auflademöglichkeit abgeschnitten ist….. Oder wenn man leidenschaftlicher Ingress Agent ist 😉

Gehe ich jetzt in irgendeinen Elektronikstore, kann ich beim Zubehör für mein Note 3 nur milde lächeln. Ein Kauf und ich habe von der Extrapower bis zum ultrastarken Schutz vor Sturz oder Schmutz alles, was ich brauche.

Für meine Zwecke bekommt das Zerolemon Tough Case mit 10000 mAh Akku 5 von 5 Punkten, denn besser geht es nicht, wenn man alles in einem will.

 

Terraria – Die 2D Spielwelt kommt zurück

Heute ein Gastbeitrag von Jan Hauck, 14. Jahre, der euch das Spiel Terraria vorstellt und es dem sehr bekannten Minecraft gegenüberstellt:

 

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Terraria bietet wie Minecraft einen Netzwerkmodus

Die Hersteller von dem 2D Spiel Terraria sind „Re-Logic“. Terraria ist eine Art Minecraft nur mit viel mehr Action. Terraria hat außerdem viel mehr Erze, daher auch mehr Craftingmöglichkeiten.
Aber was ich persönlich am besten finde ist, dass es Magie gibt, wie z.B. Zauberbücher, Stäbe
oder Flügel, mit denen man Fliegen kann. Es gibt natürlich noch viel mehr solche Fähigkeiten, wie z.B. der Doppelsprung, Flossen, … . Im Gegensatz zu Minecraft kann man sein eigenes Dorf bauen.
OK, man denkt jetzt, dass man das in Minecraft auch kann, ja kann man aber in Terraria ziehen NPC`s (non Player Charakters) ein, die dir was verkaufen. Dadurch kommt auch ein Geldsystem ins Spiel.

So ich habe jetzt sehr viel gutes für Terraria gesagt aber wenig gutes über Minecraft. Das will ich jetzt mal ändern denn es gibt natürich auch schlechte Dinge in Terraria. Soviel ich weiß finden viele es doof, dass es in 2D programmiert ist.

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Auch Magie ist möglich

Es ist aber eigentlich auch egal denn es gibt eigentlich nichts daran auszusetzen, da es eigentlich nur Vorteile hat: Jeder der Minecraft kennt weiß, dass man sich nicht direkt nach unten oder oben graben sollte, da man nie weiß was kommt, wenn man aber 2D Grafik hat, sieht man alles um sich herum. Außerdem hat er Spieler einen besseren überblick und kann sich nicht so schnell wie in Minecraft verlaufen. Man hat ja nur 2 Richtungen. Wenn ihr da anderer Meinung seit, dann könnt ihr die ja als Kommentar schreiben. Ein weiterer Punkt ist jetzt für die, die gerne schöne Häuser bauen, denn man kann in Terraria keine Treppen oder Leitern bauen, die auch die NPC`s benutzten können. Das finde ich sollte man beheben.

Ich persönlich finde das Spiel echt SUPER und würde es jedem weiterempfehlen, der das Mittelalter, die Magie und das bauen liebt.

Terraria hat eine 1+ verdient.

 

 

 

jan

Jan Hauck ist 14. Jahre alt und geht aufs Gymnasium Sankt Michael in Schwäbisch Hall. In seiner Freizeit begeistert er sich für Computerspiele, spielt gerne mit Freunden im Freien und fährt gerne Fahrrad. Dieses ist die erste Rezension eines Computerspiels, es sind aber noch weitere geplant.

 

 

 

Verfügbar ist Terraria für PC, Android, Playstation 3 und XBox zum Preis von ca. 19 Euro für die PC/Konsolen Version und knapp 4 Euro für die Android Version[appbox googleplay com.mojang.minecraftpe]

[appbox googleplay com.and.games505.Terraria]

 

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Gebäude in Terraria werden auch von NPCs bewohnt

 

Review: Nexus 5 – viel Smartphone für wenig Geld

Nexus 5 Rückseite
Rückseite meines Nexus 5

Im folgenden ein Gastbeitrag von David Redelberger : Danke David für diesen super Bericht:

Vor zwei Wochen bin ich vom Samsung Galaxy S3 auf das Nexus 5 umgestiegen. Auch wenn ein Bericht natürlich nie abschließend sein kann, kann ich sagen, dass das Nexus 5 momentan eins der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse auf dem Smartphone-Markt hat.

Das S3 ist ein sehr gutes Smartphone und ich hatte keinen zwingenden Grund, es zu wechseln. Allerdings wäre es Zeit gewesen, es mal wieder neu aufzusetzen, um unnötige Apps zu entfernen und die Performance zu steigern. Da ich jetzt aber auch schon über anderthalb Jahre damit unterwegs bin und ein Bekannter zufällig unbedingt das S3 gebraucht kaufen wollte, habe ich die Gelegenheit genutzt (außerdem bin ich ja Techniknerd 😉 ). Das Anschlusssmartphone meiner Wahl wäre eigentlich das Galaxy Note 3 gewesen, was ich aus einigen Gründen nicht gewählt habe, worauf ich am Ende dieses Artikels nochmals eingehen möchte.

Allgemein Ich habe also das Nexus 5 (weiß, 32 GB) gekauft, nachdem ich schon länger das Nexus 7 (2012) benutze und so die „Nexus-Experience“ bereits erfahren hatte. Zu den technischen Spezifikationen gibt es hier eine hilfreiche Übersicht von Google selbst, wenn man zum Punkt „technische Daten“ navigiert. Die sind als erster Anlaufpunkt ganz hilfreich, aber technische Daten sagen ja oft nur sehr wenig für die Alltagsnutzung aus.  

Design Ich bin kein Mensch, der besonders viel Wert auf Design legt. Das ist immer die Stelle, wo deutlich wird: Smartphones sind in erster Linie immer noch Werkzeuge, vor allem um auf vielfältige Weise online zu gehen. Von daher gefällt mir das Design auf einer nüchternen Ebene, vor allem die Materialwahl. Bei der Debatte Alu vs. Polycarbonat bin ich jemand, der nicht pauschal irgendetwas verteufelt, sondern vom Gefühl in der Hand entscheidet. Das Nexus 5 hat eine relativ rutschfeste Rückseite und sieht wertig aus. Da ich aber fest davon überzeugt bin, dass um ein Smartphone eine Hülle gehört (gerade bei den Preisen), ist das Material kein allzu wichtiger Aspekt. Ich habe gleich ein Gummicase in schwarz gekauft für den ersten Schutz, schaue mich aber weiterhin nach einem guten Flipcase und anderen Farben um. Auf der Vorderseite fällt der Telefonlautsprecher auf, der sich nicht ganz optimal in die schwarze Oberfläche einfügt. Sehr gut gefällt mir hingegen die LED, die im Vergleich zum S3 relativ dezent ist, nicht zu aufdringlich, aber trotzdem auf eine Benachrichtigung hinweist. Auch die Unterbringung auf dem unteren Teil der Vorderseite finde ich sehr gelungen, weil sie dort nicht unter anderen Elementen des Smartphones untergeht.

Nexus 5 Vorderseite
Vorderseite meines Nexus 5

Display Das Display ist ohne Übertreibung mit das beste, das ich je benutzt habe. Es ist unglaublich klar, hat eine gute Helligkeit und eine der Touchscreen ist sehr exakt. Im Vergleich zum AMOLED-Screen sind die Farben tatsächlich wie erwartet etwas weniger satt und intensiv, aber ich habe mich schnell umgewöhnt. Das Display führt auf jeden Fall dazu, dass ich beispielsweise YouTube auch wieder öfters mal auf dem Smartphone statt auf dem Tablet konsumiere, weil einerseits die Screengröße angenehm zum Schauen ist und andererseits das Anschauen auf dem Display echt Spaß macht.

Sound Was leider tatsächlich einer der wenigen echten Minuspunkte ist, ist die Soundqualität des Lautsprechers. Für mein Gefühl klingt der Sound etwas blechern, es fehlen Höhen und es hallt ein wenig. Das gilt zumindest bei niedriger Lautstärke, wenn die Lautstärke auf sehr laut eingestellt ist, fallen die Soundprobleme nach meinem Gefühl weniger stark ins Gewicht. Der Sound beim Telefonieren hingegen ist prima und auch bei angeschlossenem Headset treten keine Probleme beim Telefonieren, Musik hören usw. auf. In anderen Berichten wird hier der Software für die beschriebenen Probleme die Schuld gegeben – ist das der Fall, sollte Google schleunigst nachbessern.

leuchtende LED auf der Unterseite
Leuchtende LED auf der Vorderseite

Akku Der Akku des Nexus 5 ist nicht leider nicht ohne weiteres wechselbar. Er soll zwar zu Reparaturzwecken relativ leicht zu entnehmen sein, aber echt nicht „mal eben so“, was ich bei meinem S3 sehr geschätzt habe, für welches ich mehrere interne Wechselakkus hatte (bei einem Preis von ca. sieben Euro ein ziemlicher Nobrainer). Da ich aber auch Ingress-Spieler der 1. Stunde bin, habe ich mehr Ende letzten Jahres auch einen externen Akku von Anker gekauft und ein mögliches Akkuproblem damit weitgehend abgehakt für alle meine Devices. Gerade für Tech-FreundInnen und Menschen, die tatsächlich dauerhaft auf ihr Smartphone oder Tablet angewiesen sind, kann ich eine Investition in einen solchen nur empfehlen. Externe Akkus sind nicht teuer, aber viel wert. Ansonsten bleibt zu sagen, dass der interne Akku gut bemessen ist und ich mit einer Akkuladung des Nexus 5 besser über den Tag komme als beim S3. Trotzdem ist nach spätestens 9-10 Stunden Ende, je nachdem, wie viel ich im Labor tagsüber zu tun habe, auch schon etwas früher. Keine Erfahrungen gemacht bisher habe ich mit kabellosem Aufladen, da die Preise der Ladegeräte dafür für meinen Geschmack die Funktion nicht rechtfertigen. Wenn jemand von euch das anders sieht oder einen Tipp für einen günstigen Wireless Charger hat, freue ich mich sehr über einen Hinweis.

Speicher Das Nexus 5 gibt es mit 16 GB oder 32 GB internem Speicher, einen Kartenslot für eine Micro SD gibt es nicht. Das finde ich sehr schade, denn es ist kein Problem, einen solchen einzubauen und gibt dem/der UserIn die einfache, aber sehr wertvolle Freiheit über die Speicherkapazität selbst zu entscheiden. Die Argumentation, dass ein fehlender Kartenslot userfreundlicher ist, da der

Beispielbild Nacht
Beispielbild bei Nacht

Speicherort von z.B. Bildern eindeutig festgelegt ist, habe ich nie nachvollziehen können. Wie auch immer, es gibt ihn leider bei Nexus Geräten nicht und wird ihn wohl auch in Zukunft nicht geben. Davon abgesehen finde ich es gut, dass die 8 GB Variante des Nexus 4 gegen eine 32 GB Version des Nexus 5 ausgetauscht wurde. Wer viele Bilder mit dem Smartphone macht, wird das zu schätzen wissen, und 8 GB sind vorm Hintergrund von aufwändigen Apps heutzutage ein schlechter Scherz. Von den 32 GB des Nexus 5 bleiben noch 26.8 GB zur Benutzung, der Rest ist bereits durch das Betriebssystem belegt.

Kamera Zur Kamera gab es im Vorfeld viel zu lesen. Ich finde sie nicht so schlecht, wie viele andere schreiben, würde sie aber trotzdem genauso eher im Mittelfeld einordnen. Das liegt vor allem am etwas zu langsamen Autofokus und der nicht ganz so tollen Bildqualität bei Nacht. Die Farben scheinen bei fehlendem Licht unreal dargestellt zu werden und das Bildrauschen erhöht sich. Generell wird wohl die Helligkeitseinstellung softwareseitig nicht ganz so gut justiert worden sein. Der Bildstabilisator dagegen macht seinen Job ganz gut und auch die Kamerasoftware ist vor einiger Zeit funktional auch deutlich aufgebessert worden bei Stock Android. Da ich gern und viel bei Instagram poste, freue ich mich auch über die Möglichkeit, Full HD Bilder zu machen. Die Kamera gibt insgesamt also ein gemischtes Bild ab, aber auch hier könnte ein Update viele Kritik neutralisieren, da die Probleme bei der Software liegen. Abschließend habe ich hier einige Beispielbilder beigefügt.

OS/Leistung In Punkto Schnelligkeit hat mich das Nexus 5 einfach nur verblüfft. Alles geht flüssig und schnell. Das S3 hatte mich durch Project Butter beim Jelly Bean-Update schon überrascht mit der Verbesserung der Geschwindigkeit (beim Switchen zwischen den Screens beispielsweise). Beim Nexus 5 merkt man selbst dazu nochmal einen deutlichen Unterschied. Ob das an Android KitKat oder am Nexus 5 oder

Beispielbild Spielplatz
Beispielbild

vielleicht sogar an beidem liegt, vermag ich nicht zu beurteilen, aber es ist ein riesiger Pluspunkt. Überhaupt ist KitKat eine Wonne. Ein sehr cleaner Look und ein nochmal weiter aufgebohrtes Google Now machen es sehr angenehm.

Fazit Was spricht nun abschließend für das Nexus 5, wenn ich doch eigentlich das Note 3 besser finde? Nun, neben den nicht wenigen Punkten, die ich als positiv vermerkt habe, vor allem der finanzielle Aspekt: Wir reden hier von einem Oberklasse-Smartphone mit (Neu-)Preis eines Mittelklasse-Smartphones. Natürlich ist es bei manchen Eigenschaften nicht ganz optimal, aber bei dem Preis lässt sich da gut und gerne darüber hinwegsehen. Wäre das Note 3 günstiger in der Anschaffung, dann wäre ich nochmal zum Überlegen gezwungen gewesen, aber der studentische Geldbeutel hat leider nicht viel Spielraum. Natürlich sind auch die direkten Updates von Google bei der Nexus-Reihe ein Argument. Die Entscheidung wurde weiterhin noch vereinfacht durch den im Abschnitt Speicher angesprochenen Punkt, dass Google glücklicherweise auf größeren internen Speicherplatz gesetzt hat als beim Nexus 4.

Mir wären 16 GB definitiv zu wenig gewesen. So bin ich glücklich mit meinem jetzigen Device, weil ich, wie im Titel angedeutet, sehr viel Smartphone für vergleichsweise wenig Geld bekommen habe. Auch die genannten Kritikpunkte sind Leiden auf hohem Niveau, denn die Kamera reicht für meine Zwecke mehr als aus und die Soundprobleme fallen bei der Nutzung nur wenig ins Gewicht. Wenn Google, wie versprochen, das Update nachliefern, gibt es fast nichts mehr, wo man bei dem Preis noch nachbessern könnte. Schon so muss sich das Nexus 5 keinesfalls vor anderen Devices im Highend-Bereich verstecken. Vielleicht steige ich dann beim nächsten Mal wieder auf ein Device der Samsung Galaxy Reihe um, wenn es das Geld zulässt. Der Launch des Moto G hat ja gezeigt, dass auch mit nochmal deutlich weniger Geld ein gutes Smartphone erworben werden kann. Ich werde das Release vom Galaxy S 5 und Note 4 auf jeden Fall gespannt verfolgen, ebenso wie all die andere spannende Technik, die wir im Jahr 2014 zu sehen bekommen.

Beispielbild Wolken
Beispielbild

Meine Frage an euch: was haltet ihr vom Nexus 5 und wie hättet ihr euch an meiner Stelle entschieden? Wenn ihr selbst ein Nexus 5 besitzt, was sind eure Tipps bezüglich kabellosem Ladegerät und Flipcase?

Über den Autor: David Redelberger ist leidenschaftlicher Nerd und bekommt bei Social Media und Technik leuchtende Augen. Online als davidfromkassel immer auf der Suche nach spannenden Artikeln und Trends, studiert er richtigen Leben Nanostrukturwissenschaften an der Universität Kassel und verbringt momentan viel Zeit am Schreibtisch und im Labor für seine Bachelorarbeit. Wenn er sich mal nicht mit Chemie beschäftigt oder in den sozialen Medien unterwegs ist, verbringt er seine Zeit gern mit Politik, netten Leuten oder einem guten Buch. Er ist auf Google+, Instagram, Facebook und Twitter zu finden.

Mein erster Monat mit dem Note 3.

wpid-IMG_20131103_180936.jpgVor knapp einem Monat, direkt zum Start kam das Note 3 bei mir an. Zuvor gab es schon Aufruhr wegen des Regio lock und dann auch noch wegen möglicher Probleme mit einer elektronischen Sicherung gegen Rooten. Darauf möchte ich aber nicht näher eingehen, darüber wurde schon vortrefflich im Netz gestritten und mittlerweile dürfte den meisten klar sein, dass weder eFuse noch Regio lock so schlimm sind, wie anfangs dargestellt.

Aber zum Device selbst. Ich habe die 32GByte Variante in schwarz über O2 erhalten. Wer die technischen Daten möchte, es gibt im Netz einige Datenblatter, hier nur mal der Link zu Samsung.

Einige grundlegende Spezifikationen sind:

Full HD Display, 5,7 Zoll: 1.920 x 1.080 Pixel
Prozessor: 2,3 GHz Quad-Core-Prozessor
Micro SD Slot bis 64GB.
Wechselakku mit 3.200 mAh Kapazität Sprechzeit 21 h, Standby 430 h
Bluetooth 4.0, LTE
Kamera 13 MP Auflösung hinten 2MP vorne
Diverse Pen Funktionen.

weitere Kamerafunktionen: Auto, Schönes Porträt, Bestes Foto, Best Face, Sport, Sound & Shot, Drama, Animiertes Foto, HDR, Radierer, Panorama, 360°-Aufnahme, Golf
Face-Tagging
Gesichtserkennung
Bildstabilisator
Geo-Tagging

Das Note 3 ist mit 168 Gramm leichter als das Note zwei, das 181,6 g wiegt.

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Links das Note 3, rechts das Note 2

Während das Note 2 die Maße 151 mm × 81 mm × 9,45 mm hat, liegen diese beim Note 3 bei 151.2 x 79.2 x 8.3 Millimeter somit ist das Note 3 trotz des größeren Bildschirms de facto kleiner geworden, was vor allem an dem geringeren Rahmen um das Display liegt.

Im Alltag stelle ich fest, dass ich nun den Stift noch deutlich häufiger nutze, als ich das schon beim Note 2 getan habe. Viele sinnvolle Funktionen ermöglichen es, das Smartphone tatsächlich wie einen Notizblock zu verwenden. Und durch die Schrifterkennung, die sich jetzt durch alle Anwendungen zieht, kann man auch mit Handschrift Text erfassen, der dann digitalisiert und verarbeitet wird.

Das Note 3 hat wie das Galaxy 4 diverse Sensoren verpasst bekommen, so dass man neben den bekannten Bewegungssensoren auch noch Temperatur und Luftdruck erfassen kann. Das ist zumindest eine nette Ergänzung, wenn ich es auch nur für meine Fitnessaktivitäten bislang sinnvoll nutzen kann.
Viel spannender ist der verbaute Snapdragon 800 Quadcore Prozessor von Qualcomm, der mit 2,3Ghz getaktet dem Note 3 nochmal einen deutlichen Performanzboost verpasst. Da ruckelt nichts und selbst komplexe 3d Spiele lassen sich in höchster Auflösung ohne Ruckler nutzen und auch sonst fühlt sich das System performant an. Da ruckelt wirklich nix.
Das Display ist brilliant mit den bekannten, manchmal fast zu brillianten Farben, die sich aber dank entsprechender Settings anpassen lassen.
Die Touchwiz Oberfläche wirkt mittlerweile stimmig, wenn ich auch gleich den aviate Launcher installiert habe, da mich dessen neue Feature interessierten.
Der Lautsprecher ist von der Rückseite nach unten gerutscht, was ein Gewinn für Musik und Spiele ist, allerdings auch dazu führt, dass man ihn ggf. beim Halten verdeckt.
Das Note 3 hat USB 3.0 verpasst bekommen, es braucht sich aber hier niemand Sorgen zu machen, dass etwaige Ladegeräte mit Micro USB 2.0 nicht mehr funktionieren, denn diese sind weiterhin mit dem Note 3 kompatibel. Lediglich PCs, die USB 3.0 anbieten können hier eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit mit dem beigelegten USB Kabel liefern.
Die Bloatware hält sich in Grenzen und lässt sich auch deinstallieren, ansonsten sind die von Samsung bekannten speziell auf den Pen abgestimmten Anwendunge wie S Note,S Planner beigefügt.

Sowohl WLan als auch GPS funktionieren bei mir tadellos und auch die von manchen angemäkelte Hitzeentwicklung bei 3d Spielen konnte ich nicht nachvollziehen. Das Gerät wurde auf der Rückseite maximal warm.
Ach ja, die Rückseite. Auch wenn manche immer noch über das Plastik meckern, mir gefällt die Lösung mit dem angedeuteten Leder sehr gut, da sie die Rückseite sehr viel griffiger macht und das ganze sehr edel, in schwarz schon fast konservativ wirken lässt.

Die Laufzeit hat sich bei mir bei normaler Nutzung (hin und wieder Status prüfen, Mail abfragen, gelegentlich im Web surfen und auf dem Weg zur Arbeit und zurück Musik hören) bei ca 12 Stunden eingependelt, mit Sicherheit wird das noch besser, auch , wenn ich die Nutzung und die Einstellungen noch etwas optimiere.

Ich mache mittlerweile die meisten Fotos mit meinem Smartphone und da kann das Note 3 wirklich brillieren. Über die 13MP Kamera brauche ich wenig zu verlieren, allerdings finde ich die Ergänzungen in der Kamerasoftware genial. So kann man in Aufnahmen von mehreren Personen jeweils pro Person das „beste Gesicht“ auswählen bzw. in einer Szene Personen, die durchs Bild laufen, ausblenden.

Alles in allem kann ich nur sagen, wer sich für den Formfaktor Phablet begeistern kann, der kann im Moment kein besseres Smartphone finden, als das Note 3.

 

Anbei noch ein paar Beispielbilder, die ganz gut zeigen, was die Kamera des Note 3 leisten kann.

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Angry Birds Star Wars II ist verfügbar für Android und IOS

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Sie sind zurück, und die dunkle Seite der Macht ist diesmal auch dabei 😉

Unsere Familie ist Fan der Angry Birds Serie, und zumindest teilweise auch von Star Wars. Um so mehr freuten wir uns gestern, als im Android Play Store Angry Birds Star Wars II zur Verfügung stand. Für günstige 93 Cent kann man dabei nicht viel falsch machen. Die Animationen sind ausgesprochen liebevoll geworden und auch die Umsetzung der Charaktere in die Schweine und Vogel“kugeln“ wirkt klasse.

Wie gewohnt gilt es, die Gebäude und Bauten der Schweine zum Einsturz zu bringen, um sich für den Diebstahl der Eier zu rächen. Das macht wirklich sehr viel Spass und es sind einige sehr schöne neue Ideen dazugekommen.

Sehr viel mehr will ich gar nicht verraten, nur, dass ihr euch ein wenig Zeit einplanen solltet, da ihr mit Sicherheit nicht so schnell aufhören wollt, wenn ihr Angry Birds Star Wars II mal angespielt habt.

Ein weiteres nettes Schmankerl bringt die Realität zumindest teilweise mit ins Spiel. In einer Kooperation mit Hasbro wurden die sogenannten „Telepods“ eingeführt. Das sind kleine Figuren, die durch das halten von die Kamera des Smartphones mit ins Spiel integriert werden. Dadurch werden die Figuren ins Spiel übernommen und können dann ebenso verwendet werden. Das ist natürlich auch weiterhin durch InApp Käufe möglich.

[appbox googleplay screenshots com.rovio.angrybirdsstarwarsii.premium]

 

Tablethalterung extrem. Wenn der eigene Oberschenkel zum Tablettisch wird

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Auch diese Halterung lässt sich auf mehr als eine Art verwenden.

Nein, das ist kein Verleser. Es gibt wirklich eine  Tablethalterung, die als ein Feature die Befestigung auf dem Oberschenkel hat. Und das kann sinnvoller sein, als so manch einer denkt (wenn es auch definitiv extrem geekig aussieht).

Die Halterung hat mir mobilefun.de zur Verfügung gestellt im Rahmen meiner Testreihe zu Halterungslösungen für das Aufstellen oder Befestigen eines Tablets.

Sie ist von PadPivot und sieht schon wenn nicht in Verwendung sehr interessant aus.

Neben der klassischen Einsatzmöglichkeit als Stütze für den Schreibtisch (auch hier wie bei der vor kurzem vorgestellten Halterung sind zwei Positionierungen möglich) bietet die Halterung die Möglichkeit, das Tablet an den Oberschenkel zu schnallen (!!).

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Mit Hilfe eines flexiblen Bandes lässt sich die Halterung auch am Schenkel fixieren.

Klingt zunächst ziemlich albern, aber wenn man sich bestimmte Szenarien vorstellt, macht das ganze doch wieder Sinn. Was mir spontan einfiel: Eine Vorlesung mit wenig Platz auf den Klapptischen. Ein Vortrag in einem nur bestuhlten Raum. Zu hause auf der Couch.

Das ganze sieht schon ziemlich merkwürdig aus, funktioniert aber extrem gut und wenn man erst mal über den Anblick hinweg gekommen ist, ist diese Art der Nutzung eines Tablets durchaus angenehm.

Aber auch wenn man nicht unbedingt sein Tablet auf den Oberschenkel schnallen will, bietet die Halterung viele verschiedene und praktische Möglichkeiten, sein Tablet auf dem Schreibtisch aufzustellen Und wird sie nicht benötigt, so kann man das ganze sehr platzsparend zusammenfalten und hat somit stets eine Tabletstütze dabei.

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Auch auf den Tisch lässt sich die Stütze stellen und damit das Tablet auf verschiedene Arten aufrecht positionieren.

Um das Tablet auf der Halterung zu fixieren ist eine adhäsive Platte angebracht. Hier kann es sein, dass bei Tablets, die eine aufgeraute Oberflache haben (ich denke hier zum Beispiel an das Asus Transformer TF300T mit der riffeligen Rückenseite)diese Platte Probleme bereitet, aber das ganze funktioniert immer noch als aufrecht gestellte Stütze. Lediglich auf die Funktionalität, das Tablet ans Bein zu schnallen sollte man aus Sicherheitsgründen dann verzichten.
Alles in allem eine sehr geekige und interessante Lösung, die durch die hohe Flexiblität besticht. Der Preis ist zwar auf den ersten Blick ganz schön happig aber dafür erhält man eine leichte und universell einsetzbare Lösung , die vom Smartphone bis zum 10 Zoll Tablet alle Geräte sauber abstützt.

 

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Testbericht: Leawo Video Converter HD

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Es gibt fast kein Format, das man nicht nutzen kann. Hier das Menü von möglichen Android Konvertierungen, das sogar spezielle Formate für bestimmte Android Geräte vorsieht!

Gerade mit verschiedenen mobilen Endgeräten (Smartphone, Tablet, Notebook) gibt es die unterschiedlichsten Anforderungen an Filmformate und Dateigröße.

Da wir dieses Jahr wieder eine längere Autofahrt in den Urlaub planen, und der Wagen mittlerweile mit Halterungen für die Tablets der Familie ausgestattet ist, lag nichts näher, als für die ganzen Geräte einen Satz von Filmen vorzubereiten. Allerdings ist zumindest bei den beiden Nexus Tablets der Speicher begrenzt und auch für die anderen wollte ich nicht große Datenspeicher mitnehmen. Auftritt Leawo Video Converter HD.

 

Die Dateien um die es ging hatte ich in bester Qualität ausgelesen, so dass ich mit Sicherheit mehr als einen Speicherstick gebraucht hätte um die Familienfilme mitzunehmen, die auf der Fahrt gezeigt werden sollten.

Die ganzen Konvertierungsmöglichkeiten dieses Programms aufzuzählen wäre relativ sinnlos, man kann sagen, so gut wie alles, was es zu konvertieren gibt, geht auch. Speziell für meine Aufgabe finde ich aber die Möglichkeiten, in Android Mobile Formate zu konvertieren spannend. Insbesondere, da sich die Konvertierung auch noch auf spezielle Android Devices (mein Note 2 war zu meiner Freude auch dabei) optimieren lässt.

Das klappt auch sehr gut und dank der klaren und gut strukturierten Oberfläche ist das ganze einfach zu bedienen.

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Auch ein zu dunkler oder zu leiser Film lässt sich dank der Bearbeitungsmöglichkeiten noch „retten“

Neben dem reinen Konvertieren kann man die Filme in begrenztem Maße auch noch bearbeiten bzw. sogar in 3D umwandeln. Natürlich sollte man hier keine Wunder erwarten, ein Film der „2D“ gedreht wurde wird natürlich nicht in brilliantem 3D erscheinen aber in begrenztem Maße kann man selbst dann noch eine gewisse Wirkung erzielen.

Es lassen sich auch mehrere Filme nacheinander konvertieren und zudem kann man Filme auch während der Konvertierung zusammenführen. Ich werde mal schauen, wie groß der Herr der Ringe, Extended Edition als ein zusammengeführtes File wird.

Die Größe der Datei hängt stark vom Ausgabeformat, der gewünschten Qualität und dem Ausgangsmaterial ab, es lassen sich aber schon stark verkleinerte Dateien erzeugen, die gerade auf den kleineren Smartphone Displays dennoch sehr gut aussehen.

Ich habe versuchsweise meine Herr der Ringe Filme konvertiert und bin bei allen 6 Teilen (Doppel DVDs, die ich zuvor gerippt hatte) auf knapp 5,5 GB gekommen. Wohlgemerkt, die Quelle waren meine Original DVDs, also die Quelle deutlich jenseits der 5 GB pro TEIL!

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Es lassen sich mehrere Filme nacheinander mit entweder dem gleichen oder jeweils einem eigenen Format konvertieren. Nach der Konvertierung kann man die Filme zudem zu einer großen Datei zusammenfügen.

Und die Ausgabequalität lässt sich sehr gut regeln. Am besten ist, man experimentiert mit kürzeren Filmen etwas, um die beste Balance aus Qualität und Größe der Ausgabedatei für sich zu finden. Die Möglichkeiten der Bearbeitung beziehen sich vor allem auf die Aufwertung des Ausgangsmaterials durch Veränderung von Kontrast und Helligkeit, oder was ich bei mir gut anwenden konnte, durch Nachregelung der Tonspur.

 

Fazit: Für alle, die immer mal wieder Filme für unterwegs vorbereiten, oder das eine oder andere YouTube Video mobilfähig offline bereitstellen wollen ist der Leawo Video Converter HD eine wirklich gute Wahl. Das Programm ist sehr einfach in der Bedienung und bietet ein wahres Füllhorn an Ein- und Ausgabeformaten. Mit € 34.95  ist die Software, die es für PC und MAC gibt zwar nicht billig, bietet aber einen unglaublichen Konvertierungsumfang und durch die verschiedenen Möglichkeiten der sehr einfachen Nachbearbeitung ist es eine Kaufempfehlung für jeden, der sicher und sorglos Videokonvertierung für verschiedene Formate betreiben will.

 

Alle unterstützte Formate und Geräte (laut Leawo Homepage)

Unterstützte Ausgabegeräte:
iPod, iPod Touch 4, iPhone, iPhone 4, iPad, iPad 2, Apple TV, Apple TV 2, PSP, PS3, Wii and DS, Mobile Phones, BlackBerry, Windows Mobile, Android Mobile, Dell Axim, Pocket PC, HP iPAQ, Archos AV500, Archos AV700, iRiver PMP, Zune, Xbox
Eingangsformate
HD Video AVCHD, MOD/TOD, MTS/M2TS
Video WMV, ASF, AVI, RMVB, FLV, RM, MOV, QT, MP4, M4V, DV, 3GP, 3G2, DAT, MPG, MPEG, VOB, FLV, F4V, MKV, NUT, NSV, DVR
Audio AAC, AC3, AIFF, AMR, M4A, MP2, MP3, OGG, RA, AU, WAV, WMA, MKA, FLAC
Ausgangsformate
HD Video HD ASF, HD AVI, HD MP4, AVC, HD TS, HD TRP, HD MPEG-2, HD MOV, HD VOB, HD WMV
Video ASF, AVI, DV, VOB, FLV, MOV, MP4, RMVB, MPG, TS, DAT, WMV, MKV, DPG, 3GP, 3G2, XVID
Audio AAC, AC3, AIFF, AMR, M4A, MP2, MP3, OGG, RA, AU, WAV, WMA, MKA, FLAC
Bilder JPEG, PNG, BMP

 

Und hier noch das Instagram Video unserer „Autohalterungsinstallation für lange Fahrten“ 😉

Die Halterung ist von Wicked Chili und erste Tests haben ihre Alltagstauglichkeit auch auf holprigen Strecken bereits unter Beweis gestellt.