Blogparade: Dein Tablet Computer

Und wieder ruft der Ostwestf4le zu einer interessanten Blogparade auf: Es geht um den Tablet Computer, den man besitzt. Hier also meine Fakts zu meinen Tablets, ja , ich habe zwei.

  1. Welchen Tablet-Computer besitzt du?
    Ich besitze das Samsung Galaxy Tab 7 und das böse Samsung Galaxy Tab 10.1

    Links das Galaxy Tab 7, rechts das "böse" Galaxy Tab 10.1
  2. Seit wann besitzt Du das Tablet?
    Das Galaxy Tab 7 besitze ich seit Februar 2011, das Galaxy Tab 10.1 seit Mitte September 2011
  3. Wie  sieht Dein Homescreen aus (Screenshot)?

    Der Titelscreen mit den Widgets für den Kalender, meine GTD Todo Liste und der aktuellen Wetterprognose. Die Widgets sind für mich einer der grossen Vorteile von Android.
  4. Wie viele Homescreens sind mit Apps belegt?
    Keine zur Gänze, auf den Homescreens von Android nutze ich die Widgets, davon habe ich 4 Homescreens
  5. Wie viele Apps hast Du auf Deinem Gerät installiert?
    Etwa 270
  6. Was gefällt Dir an Deinem Tablet am besten?
    Beim 7 Zoll das handliche Format, beim 10.1.  dass es meinen Netbook vollständig ersetzt und ich damit auch gut Text erfassen kann, bei beiden die Homescreens mit den Widgets und die offene und kostenlose Entwicklungsumgebung und bei beiden die Geschwindigkeit und die hohe Auflösung (beim 10.1 sage und schreibe 1280×800 also mehr, als mein Netbook)
  7. Was stört Dich an Deinem Tablet?
    Nichts
  8. Stelle Deine Lieblings-App vor!
    Bei beiden habe ich mehrere Lieblingsapps. MyTaxi, Picplz, Plume und Tweetcaster, Footfeed  sowie Friendcaster sind hier die am häufigsten verwendeten.
  9. Wie viel hast du für Apps ausgegeben?
    Weniger als 50 Euro gesamt.


Wir leben mit dem Fetisch Papier.

Ich bin Informatiker und als solcher schmerzt es mich stets, wenn die digitalen Möglichkeiten, auch jene, die nicht nur die Arbeit vereinfachen sondern auch Ressourcen schonen nicht genutzt werden.

Als Autor und Blogger benötige ich schon seit langem kein Papier mehr.

Einer der grössten Fetische hier ist immer noch Papier und dessen scheinbarer Eindruck von intellektueller Tätigkeit. Erst vor ein paar Tagen wieder passierte es mir, dass ich darauf angesprochen wurde, was ich denn da auf meinem Tablet herumspielte. Ich sparte mir die Erklärung, ich machte dort meine Notizen, denn ich weiß: Ernsthaft im Büro arbeitet auch heute nur der, der auch offensichtlich mit Unmengen von Papier umgeht. Wer in der Konferenz nur mit Tablet sitzt, wird nicht ernst genommen, weil er in den Augen der im Gestern lebenden die Sache nicht ernst nimmt.
Wichtig ist stets, eine elegante Schreibmappe mitzuführen, und dazu einen teuren Stift. Gebrauchen muss man beides nicht, alleine schon die demonstrative Präsenz von beidem auf dem Konferenztisch strahlt Seriosität aus. Dabei ist es eigentlich heutzutage nur dumm, noch Papier in rauhen Mengen zu verschwenden. Da werden Foliensätze nicht nur ausgedruckt, nein, wenn nicht jeder Teilnehmer der Sitzung noch eine Kopie erhält, gilt der Leiter der Sitzung als schlecht vorbereitet. Da bringt jeder Teilnehmer nochmals einen AUSDRUCK der Einladung mit oder es werden in Schulungen die gesamten Schulungsunterlagen in Papierform zur Verfügung gestellt, als habe man noch nie etwas von Email und PDF gehört.

Elektronische Kalender werden am Arbeitsplatzpc geduldet, aber jährlich werden grosse Wandkalender, kleine Tischkalender, Taschenkalender und diverse andere Arten von Kalendern in rauhen Mengen gekauft, verteilt, verschenkt und dann doch nicht genutzt.

Meine Brücke in die digitale Welt, wenn ich zum analogen Papier gezwungen bin. Der Livescribe Pulse, der Notizen sofort digitalisiert und sie mir somit als PDF zur Verfügung stellt.

Ich arbeite schon seit einigen Jahren inoffiziell so weit es geht nur noch digital. Aber gezwungenermaßen muss man sich immer wieder dem Diktat der Papierfetischisten unterordnen. Dafür habe ich eine Brücke gebildet. Dank der genialen Stifte von Livescribe ist es möglich, trotz scheinbarer Notizen auf Papier die gesamten Unterlagen sofort digitalisiert bereit zu stellen und in Kombination mit Notebook sogar den Text digitalisieren zu können.

Wir leben alle noch mit vielen überkommenen Ritualen, weil wir offensichtlich alle noch sehr viel Angst vor Erneuerung vor Wandel haben. Wir könnten das papierlose Büro schon längst haben, wenn sich nur mehr Menschen im Morgen bewegen würden und nicht stets im Gestern leben wollten, wo ja alles ach so viel besser war.

 

Wenn ich mir überlege, ich müsste all die Unterlagen, die ich im Laufe der Zeit für ein Projekt ansammle, gerade für meine Blogartikel in Papierform mit mir herumschleppen, graut es mir davor. Das meiste meiner Recherchetexte und Textentwürfe wird mittlerweile mittels Evernote und Wuala/Google Docs in der Cloud gehalten und wird nie auf Papier verewigt. Das wäre für mich eine ungeheuerliche Ressourcenverschwendung. Und bei so manchem einem beinahe meterhohen Ausdruck eines Programmlaufs schüttelt es mich. Das alles ist Papier, das einmal oder zweimal angesehen und dann in den Papiermüll gegeben wird.
Eigentlich eine ungeheuerliche Geld- und Ressourcenverschwendung.
Aber man hängt halt an seinem Fetisch.

Mein Wunsch für die IT der nächsten Generation? Macht sie sexy!

Was ist es, das Apple und seinen Erfolg auszeichnet? Und warum ist Apple für „echte“ IT Geeks oft ein rotes Tuch?

Eine Zeitung sollte auch auf einem Tablet ein "bekanntes" Interface haben, selbst wenn sie dynamisch erzeugt wird.

Weil die Geräte einfach „schön“ sind. Und zwar nicht nur, was die Hardware angeht, sondern auch die Software ist verspielter. Bücher blättern wirklich um. Scrollen läuft mit dem sogenannten Rubberband Effekt, also mit physikalischem Feedback.

Das ist es, was bis heute noch nicht bei allen Entwicklern angekommen ist. Der Durchschnittskunde ist KEIN ITler. Er will ein Gerät, das einfach funktioniert und dessen Bedienung er nicht erst intensiv erlernen muss. Und genau das hat Apple perfektioniert. Als ich das Simyo IPad2 Testgerät das erste Mal in Händen hielt, war mein erster Test folgender: Kann ich das IPad2 auch bedienen ohne eine Zeile der Bedienungsanleitung gelesen zu haben.

Und ja, das geht. Auch bei den erfolgreichen Android Tablets funktioniert genau das. Wenn wir  also in Zukunft Software und Hardware entwickeln, sollte endlich auch klar werden, dass die Entwickler nicht nur ihre tollen Algorithmen  im Auge haben sollten sondern mindestens ebenso viel Gewicht auf eine elegante, ansprechende und einfach zu bedienende Oberfläche gelegt werden muss. Ich erinnere mich an meinen Manager in meinen Tagen bei der IBM. Dort war  ich im Bereich interaktive Oberflächen für Lernsysteme tätig und er sagte stets. „Ob die Antwort auf eine Frage an das System von echten Menschen kommt, die sie irgendwo eintippen oder vom Computer ist dem Kunden letztlich egal. Wichtig für ihn ist, wie sieht die Schnittstelle aus.“ Recht hatte und hat er.

Wobei natürlich die Optimierung vor der Interface Software nicht halt macht. Es müssen auch  neue Konzepte her, mit den Geräten an sich zu interagieren. Noch immer wäre die angenehmste Form die gesprochene Sprache. Aber hier gibt es noch immer einige entscheidende Schritte zu machen, bevor solche Systeme die breite Masse erreichen dürfen.

Gestensteuerung ist ein anderer denkbarer Weg, wenn dieser auch vielleicht nicht in jedem Kontext sinnvoll ist. Schon die Anzugträger, die mit Bluetooth Headset im Ohr scheinbar mit sich selbst redend durch Parks oder Bürofluchten marschieren bewirken oft eher ein müdes bedauerndes Lächeln. Was erst, wenn plötzlich wild gestikulierende Menschen durch ebendiese Parks marschieren.

Tablets zwingen zu ganz neuen Interfaces und könnten der Start einer Zuwendung zur eigentlich wichtigen Nutzerschnittstelle werden.

Wir haben uns meiner Ansicht nach in den letzten Jahren viel zu wenig um die eigentlich wichtige Komponente jeder IT gekümmert, um die Schnittstelle. Aber die Tablets mit ihrem neuen Bedienkonzept zwingen quasi zum Umdenken. Und meiner Ansicht nach ist das noch lange nicht das Ende der Entwicklung.  Wir fangen gerade erst an.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lenovo stellt Android Tablets mit Android 3.1 vor.

So muss ein Tablet aussehen, das mir gefallen könnte. Speziell die Hülle/Tastatur-Lösung und die Dockingstation finde ich ausgesprochen gelungen. Aber seht selbst. (Ist die Businessausführung für um die 600 Euro). Es scheint sich herauszukristallisieren, was ich schon vermutet hatte. Die Tablets werden früher oder später die Netbooks ersetzen. Aber nur, wenn sie wie das Businesstablet von Lenovo mit einer SINNVOLLEN und gebrauchsgerechten Tastatur geliefert werden. Aktuell ist das erste der beiden Videos meine Tabletempfehlung für die nächsten Monate.

Und ein zweites Tablet seht ihr hier im Unboxing: (Quasi die Consumer Version) Preis voraussichtlich 399 Euro.

Archos kündigt neue Tablets an und diese sind nicht nur preislich attraktiv

Wie Taschen-PC.de berichtet, kündigt Archos für September diesen Jahres zwei neue Tablets an, die nicht nur durch eine herausragende Ausstattung mit Android Honeycomb 3.1 brillieren. So werden die Tablets mit einem UMTS Stick geliefert, der komplett im Gehäuse verschwindet, parallel aber auch an einem Netbook oder Notebook betrieben werden kann. Wie ich finde ein sehr gutes Konzept und wenn es jetzt noch um eine Dockingstation mit Tastatur ergänzt wird, dürfte ASUS mit seinem Transfomer Pad einen grossen Konkurrenten haben, zumal die Preise mit 249 Euro für das 8 Zoll und 299 für das 10 Zoll Tablet mit 16GB SD Speicher unschlagbar günstig sind, vor allem wenn man bedenkt, das modernste Dual Core Prozessoren verbaut werden. (Wobei man natürlich noch beachten sollte, dass die Tablets ca. 50 Euro teurer werden, wenn man den UMTS Zugang nutzen will, da der Stick als Zubehör extra anzuschaffen ist!)

Es wird aber definitiv spannend. Sollten die Tablets tatsächlich halten, was unten angehängte Pressemitteilung in Bezug auf die Hardware verspricht, dürfte sich nicht nur bei den hochpreisigen Tablets vom Kaliber eines Xoom oder Transformer einiges tun. Mit dieser Ausstattung sehe ich sie auch als wirklich gelungene niedrigpreisige Alternative für alle, die bislang die Anschaffung eines IPads wegen des Preises scheuten.

 

Anbei die Pressemitteilung von Archos:

 

ARCHOS präsentiert mit der neuen “G9″-Range sehr schnelle Tablets

Die Highlights der ARCHOS “G9″ Tablet Features:
derzeit schnellster 1.5 GHz Dual Core Prozessor, Honeycomb 3.1, Zugriff auf
den Android MarketTM, 1080p HD-Video, 3G-Unterstützung, mit 250 GB Seagate
Festplatten die größte Speicherkapazität bei Tablets.

ARCHOS, vielfach ausgezeichnet für seine technologischen Innovationen und
Pionier im Tablet-Markt, präsentiert mit der neuen Tablet-Range eine
konkurrenzlose Kombination aus Rechenleistung und Speicherkapazität: Die
neuen ARCHOS Tablets verfügen über OMAP 4 Prozessoren mit ARM Cortex
Dual-Core A9 Technologie und 1.5 GHz Taktung sowie Seagate-Festplatten mit
einer Speicherkapazität von 250 GB.

Die beiden Tablets “ARCHOS 80 G9″ mit 8 Zoll Display und “ARCHOS 101 G9″ mit
10,1 Zoll Display sind mit AndroidTM 3.1 Honeycomb*, der aktuellsten
Android-Version ausgestattet. Die ARCHOS “G9″ Tablets bieten, neben der
Google Suite für mobile Apps, auch einen Zugang zum Android MarketTM mit
über 200.000 Applikationen – darunter Spiele, Bücher, Social Media und
Nachrichten. Mit Honeycomb ermöglichen die “G9″ Tablets mobiles Surfen im
Internet, sowie uneingeschränkte Kommunikation und Nutzung von
Applikationen.

Darüber hinaus bietet ARCHOS mit einem Stick eine einzigartige 3G-Lösung für
die “G9″ Tablets: Der ARCHOS 3G-Stick ist ein, auf die “G9″ Tablets
angepasster, Standard-Stick für Laptops. In allen “G9″ Tablets ist
serienmäßig ein Einschubschacht für den Stick vorhanden. Einfach die
Abdeckung auf der Geräterückseite des Tablets entfernen und den “G9″ Stick
hineinschieben. Der Stick fügt sich nahtlos in das Gehäuse ein und wird
sofort vom “G9″ Tablet erkannt.

Zudem liefert die “G9″ Tablet-Range folgende Innovationen:

Die schnellsten Tablets
Die “G9″ AndroidTM Tablets von ARCHOS sind dank ihres 1.5 GHz Dual Core
OMAP4 Prozessors rasend schnell: Aktuell gängige Android Tablets basieren
zumeist auf einem langsameren 1 GHz Dual Core nVidiaTM Tegra 2TM Prozessor.

Dank des 1.5 GHz Dual Core Prozessors verfügen ARCHOS “G9″ Tablets über 50%
mehr Rechenleistung.

Multimedia in HD auf dem Tablet oder dem TV
Für bestmöglichen Multimedia-Genuss beherrschen die ARCHOS “G9″ Tablets die
1080p H264 High Profile Videodecodierung bei 60 Fps, ein Vorteil gegenüber
den aktuellen Standard-Tablets mit 720p H264 High Profile Videodecodierung.

Außerdem setzt ARCHOS eine eigene Multimedia App Suite für die breite
Unterstützung von Codecs, Formaten und Untertiteln ein.

Metadaten von Filmen und Fernsehserien werden automatisch heruntergeladen,
sogar Videodateien werden automatisch nach Titel, Schauspieler, Regisseur,
Serien und Episoden geordnet für optimales HD-Entertainment.
Die ARCHOS “G9″ Tablets verfügen über einen Mini HDMI-Ausgang, so wächst
dank Bildschirmsynchronisation das Android-Tablet auf TV-Größe und auf dem
Fernseher werden sogar Filme mit 1080p dargestellt.
3G bei Bedarf – mit dem patentierten 3G-Stick von ARCHOS

ARCHOS bietet mit dem patentierten 3G-Stick eine einzigartige 3G-Lösung für
die “G9″ Tablets: Der ARCHOS 3G-Stick ist ein, auf die “G9″ Tablets
angepasster, Standard-Stick für Laptops. In allen “G9″ Tablets ist
serienmäßig ein Einschubschacht für den Stick vorgesehen. Der Vorteil dieser
Lösung ist, dass der ARCHOS-Stick nicht nur für das Tablet, sondern auch für
jedes Laptop oder Netbook genutzt werden kann.

Video zum 3G-Stick unter:

http://www.archos.com/products/gen9/feat_3g_ready.html?country=de&lang=de

Mit diesem innovativen, optionalen USB 3G-Stick entfällt die Entscheidung
zwischen WiFi- und 3G-Tablet. Für unter 50 Euro kann der Nutzer sein Tablet
oder Notebook bei Bedarf mit dem ARCHOS “G9″ 3G-Stick aufrüsten, während ein
Upgrade auf 3G für die meisten Tablets durchschnittlich mit mehr als 100
Euro zu Buche schlägt.

In den ARCHOS “G9 3G-Stick” passt jede Standard-SIM-Karte. Geliefert wird
der ARCHOS “G9 3G-Stick” mit der optionalen ´ARCHOS Connect SIM Karte´.
Diese Karte ermöglicht bezahlbares, flexibles Surfen – ab Aktivierung kann
der Nutzer kostenlos für einen begrenzten Zeitraum testsurfen. Guthaben für
diese Karte kann einfach online vom “G9″ Tablet oder vom Notebook aus
gekauft werden. Alternativ kann der ARCHOS “G9″ 3G-Stick mit einer
beliebigen – bereits vorhandenen SIM-Karte – mit bestehendem Datenvertrag1
genutzt werden.

Top Leistung, bester Preis

Während die Einstiegskosten beim Mitbewerb bei 499 Euro liegen, ist ein
ARCHOS 8 Zoll Tablet bereits ab günstigen 249 Euro und ein 10 Zoll Tablet ab
299 Euro zu haben.
Die “G9″ Tablets von ARCHOS sind herausragend innovativ mit
leistungsstarken, schnellen Prozessoren, der einzigartigen 3G-Lösung, einem
Optimum an Multimedia-Genuss und maximaler Speicherkapazität für
Festplattenmodelle mit 250 GB Seagate HDD.

So bietet ARCHOS mit den “G9″ Tablets extrem leistungsfähige Geräte und
große Speicherkapazitäten zu günstigen Preisen – ein großer Vorteil der
ARCHOS Internet Tablets.

Die beiden Tablets “ARCHOS 80 G9″ und “ARCHOS 101 G9″ sind ab Ende September
2011 im Handel verfügbar und werden auf der IFA in Berlin erstmalig in
Deutschland zu sehen sein.

Zwei Tablets für den digitalen Lifestyle: “ARCHOS 80 G9″ and “ARCHOS 101 G9″
Das “ARCHOS 80 G9″ – das portable Tablet mit 8 Zoll Display im 4:3 Format.
Perfekt für unterwegs: Surfen im Web und die Darstellung von eBooks mit
einer Auflösung von 1024×768.

Das “ARCHOS 101 G9″ – das große Tablet für komfortablen Honeycomb-Genuss.
250 GB Speicherkapazität bieten genügend Platz für 50 Stunden Full HD mit
1080p auf dem 10.1 Zoll 1280×800 Display im 16:10 Format.

1 Verfügbarkeiten variieren je Land
*Certification in process, pending final approval by Google

 

Der mobile UMTS Hotspot Huawei e585, Unboxing und Test

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Die Box ist deutlich größer als der Hotspot
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Obenauf liegt der MIFI Hotspot etwa so groß wie zwei Streichholzschachteln

Ein UMTS Stick aber mittlerweile doch einige mobile Endgeräte. Das verlangt nach einer endgeräteunabhängigen Zugangslösung zu UMTS. Schon im letzten Jahr fand ich die Technologie des MIFI (Mobile WIFI) sehr interessant, damals erschienen mir die Geräte aber noch sehr teuer. Mittlerweile liegt ein qualitativ hochwertiger MIFI Hotspot aber bei ca. 100 Euro. Dennoch wollte ich zunächst mal testen, wie diese Geräte aktuell funktionieren, wie sie zu konfigurieren sind und wie sie sich im täglichen Einsatz schlagen.

Grund genug, sich den Huwai E585 Mobile Hotspot mal genauer anzusehen. Vorgestern nun kam der MIFI Hotspot bei mir an und im folgenden will ich ein wenig von den ersten Erfahrungen im Hinblick auf Konfiguration und Nutzung des Hotspots berichten.

Basis dieses Test war eine UMTS Karte von O2, mit einer 5 GB Flatrate, die ich bislang in einem UMTS Stick genutzt hatte und mit der ich nun den MIFI Hotspot nutzen wollte. In der Box finden sich neben dem Akku ein USB Steckdosenanschluss, ein USB Kabel und eine

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Unter einer Pappklappe die Anleitungen, Netzteil, Akku und USB Kabel

 

USB Kabel-Verlängerung sowie die üblichen Unterlagen (Garantie, Kurzanleitung und, und das fand ich sehr schön, ein Kartenstapel, der Schritt für Schritt die Installationd es Gerätes beschrieb, die aber sehr intuitiv, und – und das war mir besonders wichtig – komplett betriebssystemunabhängig erfolgt. Zunächst also den Akku eingelegt und den WIFI Hotspot angeschaltet. Das Display ist ein OLed Display, das nach dem Einschalten divers Informationen darstellt, unter anderem die Empfängsstärke, die Übertragungsgeschwindigkeit (GPRS, UMTS, HSDPA) den Batterieladestand, welches Netz genutzt wird, wie viele Daten bereits übertragen wurden und wie lange die Verbindung besteht. Zunächst also die SIM Karte aus dem USB Stick entnehmen und in den MIFI Router einstecken, dann den Akku, verschließen und fertig. Damit mir nicht mitten in den Tests die Batterie schlapp macht, wurde natürlich gleich das gerät ans Netz gehängt, dabei viel mir auf, dass der Stecker der gleiche ist, den auch mein HTC Desire, die Kodak Playsport und ander mobile Devices verwenden. Insofern brauche ich nicht viele verschiedene Kabel mitschleppen. Eine schöne Sache, wenn ich mir auch einen klassischen mini USB Port gewünscht hätte. Die Konfiguration des gesamten Devices erfolgt im Web Browser (und hier ist nicht ein IE erforderlich, wie bei manch anderen Wireless Geräten) und nach Eingabe von 192.168.1.1 landet man auf der Konfigurationsoberfläche des Routers. Diese ist sehr intuitiv, die erste Abfrage verlangt die PIN der SIM Karte, damit sich der Router mit dem Internet verbinden kann. Ist diese eingegeben, kann man den Router nach seinen Wünschen konfigurieren. Schön ist, dass der Router standardmaessig mit WPA2 läuft, die notwendigen Zugangsdaten sind innen im Gerät auf einem Aufkleber hinterlegt, sowie ein zweites Mal auf einer Karte in der Box. Die Zugangsdaten habe ich natürlich als erstes geändert (Regel 1: Niemals einen Router mit den Werkseinstellungen betreiben!)

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Batteriefach mit SIM Karten Slot

 

Nun würde ich noch gerne mehr über die Konfiguration schreiben, muss aber gestehen. DAS WARS. Es ist wirklich sehr einfach, den Router einzurichten. Das Gerät an sich ist sehr handlich, sieht elegant aus (zwar nicht unbedingt ein wichtiges Kriterium aber da die halbe Welt auf Geräte nur wegen des „coolen“ Designs abfährt wohl auch ein Faktor) und kinderleicht zu bedienen. Interessant allerdings noch. Es gibt einen Slot für eine Micro SD Karte. Damit kann man den Router auch mit einem „kleinen“ Netzwerklaufwerk bestücken, was gerade für den Anschluß mehrerer Endgeräte interessant sein kann um auf Dokumente und Medien gemeinsam zugreifen zu können.

Mein Fazit, ein sehr gutes Gerät, sehr einfach in der Installation und bis zu 5 WLan Endgeräte lassen sich über den Hotspot betreiben. Ich freue mich schon auf den ersten Ausflug mit anderen Bloggern und Geeks in unserem Bus, wo ich dann mobiles Internet im Auto anbieten kann (Ja, der Geek, der Geek, ich weiß). Noch ein paar interessante Rahmendaten zu dem Device. Der MIFI Router läd auch dann noch, wenn an ihm die maximale Zahl von fünf WLan Geräten genutzt werden. Die Oberfläche ist mit Windows, MAC und Linux nutzbar. Weitere Daten:

Tiefe  (mm) 14.1
Höhe (mm) 95.5
Breite (mm) 49
Gewicht (g) 90
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Der Micro SD Slot, die Kapazität der Karten geht bis 32GByte
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Der Stromanschluß
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Begrüssung beim ersten Start
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Zunächst die Abfrage nach der PIN und damit der Zugang ins Internet
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Danach das Quick-Setup für die weitere Konfiguration. Der Hotspot kann aber Out of the Box betrieben werden. Die Änderung der Zugangsdaten ist aus Sicherheitsgründen dennoch sehr empfehlenswert

Fazit: Für jeden, der mobil mehr als ein WLan fähiges Device ohne eigenen 3G Zugang betreiben will ist meiner Ansicht nach der MIFI Hotspot die optimale Lösung. Klein, leicht, und mittlerweile (zumindest bei EBay 😉 ) auch recht günstig zu haben.

 

UPDATE: Gerade ist der erste Laufzeittest durch. Er hat insgesamt knapp 6 Stunden bei permanenter Nutzung sowohl des UMTS als auch eines WIFI Zugangs. Wobei das die erste Aufladung des Akkus war, ich gehe noch von einer deutlich besseren Laufzeit nach 3-4 Aufladungen aus.
Wer eine gute Übersicht über aktuelle mobile Surftarife sucht, sollte sich mal bei Mobil-Surfen umsehen.

Don’t feed the hype. Die „Fachpresse“ schreibt immer wirrer.

Manchmal kann ich über unsere angebliche Fachpresse nur den Kopf schütteln.

Wir erinnern uns. Die EBook Reader  kamen auf, weil man feststellte, dass die damals schon verfügbaren EBooks auf den LCD Displays oder Röhrenmonitoren einfach unangenehm zu lesen waren und die Augen anstrengten. Mit E-Ink gab es endlich eine Displaytechnologie, die an das angenehme Lesegefühl eines Buches heran kam.

Und jetzt lese ich Schlagzeilen, die behaupten, Tablets (LCD Displays) wären der Untergang der EBooks. Liebe Fachpresse, setzen 6. Entweder, ihr werdet mittlerweile für solch markige Marketingsprüche bezahlt, oder euer Gedächtnis hat eine Speicherfähigkeit, die über wenige Tage nicht hinausgeht. Wenn ich ein Buch lesen will, will ich ein Buch lesen. Ich will nicht im Hintergrund dauernd über eingehende Mails informiert werden oder permanent irgendwo hin surfen, wo im Buch verlinkt wurde. Wobei ich hier von Unterhaltungsliteratur, Belletristik spreche. Fachbücher sind ein anderes Thema, aber der Massenmarkt besteht nun mal aus Unterhaltungsliteratur. Aber da finde ich immer noch, schlägt ein günstiger (unter 50 Euro) jedes Tablet. Meines Erachtens sind nicht die EBook Reader , sondern die Tablets die Nische. Ich habe selbst einen Convertible PC. Aber eigentlich nutze ich ihn zu 95% als Netbook, weil ich einfach nicht nur konsumiere, sondern auch damit arbeite. Und dafür will ich einfach eine vernünftige Tastatur. Und fürs Lesen will ich VOR ALLEM ein gutes, angenehmes und augenfreundliches Display. Also eben KEIN LCD Display.

Das Tablet ist NICHT die Lösung liebe Verleger

In der Süddeutschen war heute zu lesen: Die iPad-Illusion „Tablet-Computer sollen die Zeitungsbranche retten, weil Nutzer Geld für Nachrichten zahlen. Doch eine Zwischenbilanz zeigt: Der Traum könnte sich als Chimäre entpuppen. “

Damit meint die Süddeutsche, daß die erwarteten glorreichen Umsätze mit Zeitungsapps offensichtlich doch nicht so eintreffen wie erwartet. Nun denn. Analysieren wir die Gesamtsituation doch mal ganz ehrlich. Zum einen. Im Gegensatz zum EBook Reader ist ein IPad ein MULTIMEDIA Device. Mit herkömmlichen reinen Print- und Bildapps kommen die Verlage da nicht weit, denn es gibt ja auch noch Video, Audio UND Spiele. Und ich wage zu behaupten, daß für die meisten Käufer des IPads und ähnlicher Devices das Gerät definitiv kein Arbeitsgerät ist. (Es sei denn, es gehört hauptsächlich Konsumption zur Arbeit des Besitzers). Sobald ich selbst Texte verfassen oder aktiver auf Twitter oder Facebook unterwegs sein will, brauche ich eine Tastatur oder zumindest eine schnelle und effiziente Eingabemethode.

Zum anderen wird der Markt in diesem Jahr meiner Ansicht nach nicht so explodieren, wie manche das erwarten. Denn der erste Hype ist durch, ich kenne bereits einige Nutzer, die desillusioniert von ihren Tablets wieder zu Notebooks und Smartphones umschwenken, denn ein Tablet ist nun mal kein Arbeitsgerät, mal ein paar Nischen ausgenommen.

Außerdem, sooo günstig ist eine Zeitung auf dem App auch nicht, selbst wenn sie günstiger angeboten wird. Denn das Lesegerät ist inital sehr teuer. Und da es sich um ein technisches Gerät handelt ist die Lebenszeit begrenzt und durch den Hypefaktor limitiert, so daß in mind. 2-3 Jahren das Nachfolgegerät kommen muss. Nun hat der typische Tablet Nutzer aber auch noch Smartphone und Notebook, die auch in regelmäßigen Rhythmen ersetzt werden müssen. Alles in allem, je mehr Gadgets man besitzt ein um so teurerer Spaß.

Und einer der schönen Seiteneffekte des Webs ist ja, daß ich mir meine Nachrichten aus verschiedenen Quellen zusammenstellen kann. So lange die Verleger immer noch ganze Zeitungen im Abo anbieten, werde ich mich hüten, mich digital nur an eine Zeitung zu binden. Dann doch lieber der breiter gestreute Dienst, den ich über einen RSS Feed beziehe.

Sicher, Tablets werden weiterhin am Markt bestehen. Aber auch hier ist der Hype bald vorbei, und dann werden wir alle merken, daß ein Tablet weder ein Smartphone, noch einen Notebook ersetzt und somit als weiterer Ausgabeposten wohlüberlegt sein will. Ich nutze zur Zeit „noch“ einen gebrauchten Tablet PC, der aber bei weitem häufiger mit Tastatur, als nur als reines Tablet genutzt wird. Und er wird mit Sicherheit nicht durch einen weiteren oder gar ein Tablet ersetzt werden. Wohlgemerkt, es geht mir NICHT um die Sinnhaftigkeit von Touchscreens. Aber als alleinige Eingabemöglichkeit finde ich sie schon bei Smartphones gerade noch tolerierbar, da ich auf einem Smartphone eher keine längeren Texte schreiben werde.

Letztlich empfand und empfinde ich günstige (also ca. 50 Euro teure) EBook Reader immer noch als die bessere Alternative, da hier das Leseerlebnis angenehmer und das Budget bei weitem nicht so strapaziert ist!