Unser Roboterstaubsauger, ein Fazit nach mehreren Monaten

Zunächst: Ja unser Roboterstaubsauger von Klarstein ist immer noch im Einsatz, allerdings zumeist bei mir im Büro. Denn meine Frau konnte sich nicht so ganz mit ihm anfreunden. Zum einen bleibt er doch an der einen oder anderen Stelle hängen, da manchmal die Höhe der Möbel nicht so ist, dass er problemlos unten durch passt. Zum anderen sollte man ihn für einen normal großen Raum doch mind. 45 Minuten laufen lassen. Deshalb reinigt er die Haupträume nur gelegentlich. Aber wenn er saugt, dann sorgfältig, so kann man wirklich sagen, dass er, sofern er jede Stelle erreichen kann auch wirklich ordentlich reinigt. Letztlich muss man zwei Dinge beachten. Es sollten keine Hindernisse im Weg sein, auf denen er sich festfahren kann (hohe Kanten oder große Kabelberge) und alle Möbel sollten entweder so hoch sein, damit er darunter passt oder er sollte dagegen fahren können, um sie zu erkennen. Wir haben z.B. ein Sofa im Wohnzimmer, das fast exakt der Höhe des Staubsaugers entspricht, so daß er hin und wieder darunter hängen bleibt.

Dadurch kann er aber nicht kaputt gehen, denn er erkennt, wenn er irgendwo hängen bleibt, und schaltet sich in einen Wartemodus, und piept dann um Hilfe (ja, wirklich). Der Absturzschutz an kannten funktioniert dagegen hervorragend, wir haben das ausgiebig im Flur getestet.

 

 

Anbei ein kleiner Film während seiner heutigen Saugtour im Büro, das er übrigens im Verhältnis zu einem normalen Staubsauger, wenn auch hörbar so doch deutlich leiser reinigt.

Der Spykee Roboter bekommt selbstgemachte „Muskeln“ aus Gummibändern


Einfache Lösung, grosse Wirkung. Mit den Gummibändern können Spykees Arme Objekte tragen.

Manchmal sind die einfachsten Lösungen die besten. Da der Spykee Roboter zwar Arme besitzt, die sich aber ob der geringen Stabilität nicht für den Transport von Objekten eigenen, habe ich kurzerhand den Armen mittels Gummibändern Muskeln verpasst. Abhängig von der Zahl der Gummibänder und deren Dicke lassen sich die Muskeln sogar regulieren.
Damit kann der Spykee zumindest leichtere Objekte tatsächlich in den Armen halten, ohne sie gleich wieder zu verlieren.

Mit "Gummimuskeln" kann der Roboter doch durchaus Objekte transportieren.

Der Klarstein Cleanrazor Staubsaugroboter im Praxistest

Der Saugroboter dockt selbständig an die Ladestation an. Nachdem er vollständig geladen ist, setzt er die Reinigung fort.

Als Robotergeek war für mich die Anschaffung eines Staubsaugerroboters nur eine Frage der Zeit und des Budgets.
Die Zeit war nach den letzten Tests, die ich studiert hatte nun gekommen, und jetzt fand ich auch einen Staubsaugroboter, der nicht sofort das Haushaltsbudget sprengt. Für ca. 180 Euro ist der Klarstein Cleanrazor Staubsauger Roboter  zu haben.
Man bekommt dafür einen Staubsaugroboter mit Wischmob Funktion, der zum einen mittels Berührungssensor und zusätzlich mittels Abstandssensor Hindernisse erkennt und ihnen ausweicht. Über einen weiteren Sensor in Fahrtrichtung erkennt der Cleanrazor zusätzlich „Abgründe“ und verhindert so den Sturz eine Treppe hinunter.
Der Roboter ist in schwarz gehalten mit einem Sensor und einem integrierten Tragegriff. Im Gegensatz zu den deutlich teureren Staubsaugerrobotern kartographiert er das zu saugende Gebiet nicht, deckt aber dennoch anhand verschiedener Fahralgorithmen recht gut den Raum nach ca. 30 Minuten ab. Erkennt der Sauger, dass sein Akku zur Neige geht, sucht er selbständig die Ladestation und dockt sich dort an. Mit dem Roboter wird auch noch eine Fernbedienung geliefert, mit der der Roboter ferngesteuert werden kann und ein Infrarotsender, der eine unsichtbare Sperrlinie in den Raum zieht, so daß man das Gebiet, das der Sauger abfahren soll, nochmals virtuell abgrenzen kann. Die Bedienung ist sehr einfach, auch die Entnahme des Staubbehälters (es gibt keinen Staubbeutel) gestaltet sich sehr einfach.


Der Sauger in Aktion

Nach mehreren Versuchsfahrten zeigt sich eine gute Saugleistung, und dank der kleinen Besen an einer Seite des Saugers deckt der Cleanrazor auch Ecken gut ab. Natürlich hat der Roboter nicht die Saugleistung eines großen Handstaubsaugers, aber er kann einen Raum dennoch recht gut reinigen, und dürfte bei regelmässigem Einsatz die Häufigkeit des großen Reinemachens deutlich verringern.

Die vier kleinen "Besen" führen Staub aus Ecken dem Sauger zu.
Die unsichtbare Barriere begrenzt den Bereich, in dem der Sauger agiert zusätzlich und ist im Lieferumfang mit enthalten.

Zusätzlich bietet der Cleanrazor die Möglichkeit, einen Timer zu programmieren, der zum einen eine gewisse Saugdauer einstellt, zum anderen auch eine Startzeit ermöglicht, so daß man den Sauger z.B. immer zur selben Zeit, z.B. wenn man zur Arbeit geht, der Sauger automatisch starten kann.

Alles in allem bietet der Cleanrazor für den Preis eine sehr gute Leistung. Sicher gibt es Sauger, die auch den Raum kartographieren und noch andere Funktionen bieten. Aber der Cleanrazor erfüllt die ihm gestellte Aufgabe sehr gut und ist für den Preis einfach ein unschlagbares Angebot.

Automatisches Andocken an die Ladestation

 

Spykee, der WLAN Roboter, den man auch übers Internet steuern kann.

Als KIler (KI=künstliche Intelligenz) mit einem speziellen Interesse für Robotik konnte ich einem Sonderangebot nicht wiederstehen, das irgendwo zwischen Spielzeug und ernsthafter Anwendung schwankt:

Spykee in einer seiner Aufbaumöglichkeiten. Die Arme haben keine Funktion aber Kamera und Micro sowie Lautsprecher funktionieren sehr gut.

 

Spykee ist ein Roboter, der über WLan ins Hausnetz eingebunden und dann sowohl im lokalen WLan als auch übers Internet ferngesteuert werden kann. Zu den spannenden Features gehören eine Internetfähige Webcam, ein Micro und Lautsprecher, so daß der Roboter auch quasi als VOIP Telefon fungieren kann.

Der Roboter wird zerlegt geliefert und kann in drei Konfigurationen zusammengebaut werden. Der Zusammenbau gestaltet sich dabei recht unkompliziert, da der Roboter auf Raupen fährt ist die ganze Konstruktion recht robust. Die Arme, die man montieren kann sind leider funktionslos und wohl dem guten Design geschuldet. Letztlich hat man es mit einem Raupenfahrzeug  mit Kamera zu tun.

Das spannende ist aber, dass man den Roboter ins WLan einbinden und dann übers Internet steuern kann. Zusätzlich gibt es APPs fürs IPhone und für Android, so daß auch dort das Bild der Roboterkamera sichtbar ist und man über das Micro und den Lautsprecher kommunizieren kann.

Quasi so etwas wie ein günstiger Überwachungsroboter für zu hause.

Der Roboter wird an einer eigenen Ladestation geladen, die er auch selbständig ansteuert, wenn die Batterieleistung zu gering wird.

Der Roboter wird zerlegt geliefert. Irgendwie fühlt man sich schon an Lego Mindstorms erinnert.

Insgesamt für den Preis von knapp 200 Euro z.B. bei Megagadgets  (ok, ich hab deutlich weniger bezahlt, aber ich sagte ja auch- Schnäppchen)  ein interessantes „Männerspielzeug“, das man in eingeschränktem Maße auch als Heimüberwachung nutzen kann.(die Kamera ist fix und lässt sich nicht direkt per Fernsteuerung verstellen, lediglich durch Drehung des ganzen Roboters)

Auf jeden Fall eine sehr interessante Anwendung und da das Betriebssystem des Roboters Open Source und frei herunterladbar ist, gibt es auch schon eine Community, die fleißig programmiert und erste Variationen des Grundsystems anbietet.

Insofern auch etwas für den Hardware Hacker.

Langsam nimmt das Ganze Gestalt an.


 

 

 

 

 

 

 

NXTDroid: Android Smartphone Lagesensor als Mindstorms Roboter Fernsteuerung

Es gibt doch immer wieder coole Entdeckungen: So zum Beispiel die APP NXTDroid für Android Smartphones.

Damit lässt sich der Lego Mindstorms Roboter via Bluetooth fernsteuern, in dem man den Lagesensor des Android Smartphones als Steuerung nutzt. Kippen nach vorne, Bewegung nach vorne, kippen nach hinten, Bewegung nach hinten, kippen nach Rechts, Rechtsdrehung, nach Links, Linksdrehung.

Einfach und sehr genial, die Kinder und der Herr Papa haben damit viel Spass.

Im ersten Video steuert mein jüngster Sohn, im zweiten meine Tochter den Roboter mit dem Samsung Galaxy Tab.

Einfach eine klasse Idee von Lego!