Der European Inventor Award 2014, eure Stimme zählt

Social_MediaDen „European Inventor Award“ gibt es schön länger initiiert durch das Europäische Patentamt würdigt der Preis herausragende Erfindungen. Doch 2014 wird der Preis auf breitere Beine gestellt. Ihr, die Öffentlichkeit könnt mitbestimmen, wer den Preis bekommen soll. Bislang waren so disruptive Erfindungen dabei wie Bluetooth, das LCD Display oder auch WLan. Man sieht also, dem Preis geht es nicht nur um Innovation, sondern um Disruption, um Entdeckungen , die nicht nur technologisch, sondern auch gesellschaftlich etwas bewegt haben.

Die Kategorien, in  denen Preise ausgelobt werden sind:

Industrie: Herausragende und erfolgreiche Technologien, die von großen europäischen Firmen patentiert wurden.

KMUs: Herausragende Patente kleiner und mittelständischer Unternehmen

Forschung: Für Innovatoren, die an Universtäten oder Forschungslabors arbeiten

Lifetime Award: Preis für einen europäischen Innovator, der über einen längeren Zeitraum aktiv war

Non-European Countries: Für Innovatoren, die außerhalb der EU gearbeitet haben, aber ein europäisches Patent angemeldet haben.

Dieses Jahr kann nun auch die Öffentlichkeit mit abstimmen. Um das ganze noch etwas attraktiver zu gestalten, lobt dabei das Europäische Patentamt für zwanzig zufällig ausgewählte Teilnehmer einen Preis aus. Sie erhalten eine Wasserstoffzellen Akkus, mit denen ein Smartphone auf innovative Art geladen werden kann.

Zudem lohnt es sich schon deshalb, bei der Abstimmung mitzumachen, da das Europäische Patentamt für jede abgegebene Stimme 0,25 Euro an die Aktion Child Vision spendet, die es sich zur Aufgabe macht, inspiriert durch den European Inventior Award Finalisten 2011 Joshua Silver selbst anpassende Brillengläser durch ein in Schulen basiertes Verteilungsprogramm in den Entwicklungsländern bereitzustellen.

Insofern werde ich auf jeden Fall diese Aktion mit meinem Blog weiter begleiten, da ich zum einen die Idee sehr gut finde, die Öffentlichkeit in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen, zum anderen auch die Spendenaktion für eine sehr gute Sache halte.

Und letztlich befasse ich mich in meinem Blog genau mit solchen Innovationen, die nicht nur technisch etwas verändern, sondern eben auch insbesondere die Gesellschaft verändern und das im positiven Sinne.

Also macht mit, es lohnt sich in mehrfacher Hinsicht.

 

 

 

Schnell, billig, gut , gelogen. Warum so vieles scheitert

Magischesdreieck
Das berühmte magische Dreieck. Oft gelehrt, noch häufiger ignoriert.

Die Elbphilharmonie, Stuttgart 21, der Berliner Flughafen. Warum werden Projekte nur immer teurer als geplant, haben diverse Mängel und dauern länger, als jemals vorgesehen.

Meines Erachtens ist daran vor allem eines schuld (und das ist wichtig, denn das ist es ja, was der deutsche Manager/Politiker/Bürger wissen will, nicht etwas die Lösung, Gott bewahre, nein, wer ist schuld).

Die mangelnde Akzeptanz von Auftraggebern/Kunden/Konsumenten, dass man das berühmte Dreieck aus schnell, billig und gut immer nur an zwei Seiten bekommt.

Wenn ich bei einem Projekt verlange, dass es zu einem fixen Termin fertig ist, und das in guter Qualität, muss ich bereit sein, mehr zu zahlen, ggf. auch noch etwas extra im Projektverlauf, falls und davon kann man eigentlich immer ausgehen, unvorhergesehene Probleme auftauchen.

Lasse ich den Termin offen, nehme ich Druck aus der Geschichte so dass man oft mit mehr Überlegung schon an die Planung gehen kann und solche Probleme frühzeitig erkennt, was dann wieder die Kosten senkt. Und will ich das ganze billig haben, dann kann ich nicht erwarten, dass die Qualität stimmt, vor allem wenn ich dann noch Zeitdruck produziere.

Letzteres gilt auch für viele andere Branchen. Wenn ich die Innovationszyklen von Produkten immer kürzer mache, dabei noch möglichst niedrige Preise haben will, dann leidet zwangsläufig die Qualität.

Das wird den BWL-Studenten zwar (so hoffe ich zumindest) in ihren Vorlesungen vermittelt, aber in der Realität werden offensichtlich die einfachsten Wahrheiten auf dem Altar des Profits und des Aufstiegs auf der Karriereleiter geopfert. Denn wer, der von seinem Vorgesetzten eine Aufgabe bekommt, die alle drei Seiten des Dreiecks gleichzeitig bedient, wird schon widersprechen, wenn er im Unternehmen oder der Organisation noch aufsteigen will. Ja, ich weiß, das wird offiziell doch gefordert, Charakterstärke blablabla. Aber das sind oft nur hohle Phrasen und wenn es hart auf hart kommt, dann gilt das Rechthaben des Stärkeren. Herr Medohrn mit seinem Managerverschleiß und den immer peinlicheren neuen Ankündigungen (selbst der Postillion amüsiert sich und uns bereits köstlich) ist da nur ein Beispiel.

Wir leben in einer Welt, die gerade in der Wirtschaft im Moment voller Lügen und Selbstlügen ist. In der man die offensichtlichsten Fehler nicht zuzugeben bereit ist, nicht umsteuern will und stehts mit den immer wiederkehrenden Totschlagargumenten vom „Markt der das so will“, „den Kunden, die das nicht verstehen würden“, und „den Arbeitsplätzen, die dann verloren gehen“ faselt. Forscht man aber nach, dann gilt keines dieser Argumente wirklich. Es gibt genug Unternehmen, die mit einer nachhaltigen, langsamen, und qualitativen Strategie erfolgreich sind (Vaude, Miele und quasi als Optimum im Moment @manomama, wo sogar noch der Mitarbeiter wie ein fühlender und denkender Mensch behandelt wird, Gott bewahre, das geht doch gar nicht 😉

Ich denke, wenn der Öffentlichkeit hinreichend kommuniziert wird, warum etwas wie lange dauert, wenn dann auch noch die Pressesprecher und Topmanager es sich sparen, das neue Produkt anzukündigen mit Releasetermin, bevor man überhaupt wirklich die echte Projektdauer abschätzen kann, dann hätte die Elbphilharmonie vielleicht nicht so viel gekostet, wäre S21 vielleicht anders gelöst worden und der Flughafen Berlin vielleicht bereits ohne Baumängel fertig. Aber es ging ja nie um das Produkt, den Bau, die Planung. Es ging gerade bei diesen Großprojekten um Profilneurosen, das setzen eines Denkmals für sich selbst und vermutlich um sehr viel mehr Geld, als die Öffentlichkeit weiß. Qualität war da nicht das Thema, wenn schon, dann schnell und billig. Und dass das auf Kosten der Qualität und damit indirekt der Zeit geht. Nun, wir sehen es als Mahnmal in Stuttgart, Berlin und Hamburg und sicher noch in vielen anderen Städten oder bei vielen anderen Produkten, die zurückgerufen werden mussten, geflopt sind oder den Markt nie erreicht haben.

Wir sollten endlich begreifen, dass wir wieder Druck rausnehmen müssen, wollen wir weiterhin die berühmte deutsche Qualität liefern. Denn ist der Ruf erst ruiniert lebts sich zwar ungeniert aber auch erfolglos.

Ein Gerät, zwei Preise. Ein anderer Blick auf den Nexus 4 Preis.

Im Moment ist die Welt der Android Nutzer gespalten. Und zwar in diejenigen, die ein Google Nexus 4 für 349 Euro kaufen können, und diejenigen, die den Preis von LG zahlen müssen, der 599 Euro zahlen muss, weil er nicht die Gunst eines nativen Play Store hat.

Warum ist das so? Zur Zeit schimpft die Community auf LG und sagt Ihnen eine extrem negative Sympathiekurve voraus, doch ich mahne zur Ruhe.

Überlegen wir mal kurz: Worüber haben sich alle bereits beim Nexus 7 gewundert? Richtig, über den extrem niedrigen Preis. Wie kam der zustande? Nun, durch Verzicht auf bestimmte Features mögen jetzt die meisten sagen. Aber ich wage zu behaupten, auch durch Verzicht auf einen Großteil des Gewinns durch einen solchen Preis.

Denn sind wir mal ehrlich. 349 Euro für ein solches Gerät? Würden wir diesen Preis in einem Online Shop finden, würden durchaus einige von uns sehr misstrauisch. Hier aber wird dann nur auf LG gewettert. Dabei vermute ich, dass das ganze sicher auch ein Deal zwischen Google und LG war. Und der gilt halt nur für die Märkte, wo man das Nexus 4 über den Store erwerben kann.

Was ich viel spannender finde: Wie wird der Preis sich darstellen, wenn das Nexus 4 in deutschen Elektronikketten verkauft wird? Auch 349 Euro? Oder wird es das Nexus 4 gar nicht offline geben? Die Sache bleibt spannend aber wir sollten uns alle auch vor Augen halten dass der Preis von 349 Euro kein wirklich repräsentativer Preis ist.  Es ist ein Google Play Store Preis. Und sicher auch ein Preis der einere bestimmten Konkurrenz Marktanteile abgraben soll.

Ich glaube nicht, dass die Preise für Smartphones auf breiter Front purzeln werden. Wir werden günstigere Geräte sehen, das ist sicher. Und möglicherweise wird LG auch den Preis für Retailer nochmals senken. Aber seien wir ehrlich. 349 Euro für ein Smartphone dieser Güte? Da zahlt irgendwer drauf, und es ist sicher nicht Google.

Also bitte wieder mal. Etwas mehr Gelassenheit. LG ist nicht automatisch „The evil empire“ nur weil es andere Preise verlangt. Es mag für das Marketing sehr unglücklich sein. Aber grundlos entsteht dieser höhere Preis nicht.

 

Archos kündigt neue Tablets an und diese sind nicht nur preislich attraktiv

Wie Taschen-PC.de berichtet, kündigt Archos für September diesen Jahres zwei neue Tablets an, die nicht nur durch eine herausragende Ausstattung mit Android Honeycomb 3.1 brillieren. So werden die Tablets mit einem UMTS Stick geliefert, der komplett im Gehäuse verschwindet, parallel aber auch an einem Netbook oder Notebook betrieben werden kann. Wie ich finde ein sehr gutes Konzept und wenn es jetzt noch um eine Dockingstation mit Tastatur ergänzt wird, dürfte ASUS mit seinem Transfomer Pad einen grossen Konkurrenten haben, zumal die Preise mit 249 Euro für das 8 Zoll und 299 für das 10 Zoll Tablet mit 16GB SD Speicher unschlagbar günstig sind, vor allem wenn man bedenkt, das modernste Dual Core Prozessoren verbaut werden. (Wobei man natürlich noch beachten sollte, dass die Tablets ca. 50 Euro teurer werden, wenn man den UMTS Zugang nutzen will, da der Stick als Zubehör extra anzuschaffen ist!)

Es wird aber definitiv spannend. Sollten die Tablets tatsächlich halten, was unten angehängte Pressemitteilung in Bezug auf die Hardware verspricht, dürfte sich nicht nur bei den hochpreisigen Tablets vom Kaliber eines Xoom oder Transformer einiges tun. Mit dieser Ausstattung sehe ich sie auch als wirklich gelungene niedrigpreisige Alternative für alle, die bislang die Anschaffung eines IPads wegen des Preises scheuten.

 

Anbei die Pressemitteilung von Archos:

 

ARCHOS präsentiert mit der neuen “G9″-Range sehr schnelle Tablets

Die Highlights der ARCHOS “G9″ Tablet Features:
derzeit schnellster 1.5 GHz Dual Core Prozessor, Honeycomb 3.1, Zugriff auf
den Android MarketTM, 1080p HD-Video, 3G-Unterstützung, mit 250 GB Seagate
Festplatten die größte Speicherkapazität bei Tablets.

ARCHOS, vielfach ausgezeichnet für seine technologischen Innovationen und
Pionier im Tablet-Markt, präsentiert mit der neuen Tablet-Range eine
konkurrenzlose Kombination aus Rechenleistung und Speicherkapazität: Die
neuen ARCHOS Tablets verfügen über OMAP 4 Prozessoren mit ARM Cortex
Dual-Core A9 Technologie und 1.5 GHz Taktung sowie Seagate-Festplatten mit
einer Speicherkapazität von 250 GB.

Die beiden Tablets “ARCHOS 80 G9″ mit 8 Zoll Display und “ARCHOS 101 G9″ mit
10,1 Zoll Display sind mit AndroidTM 3.1 Honeycomb*, der aktuellsten
Android-Version ausgestattet. Die ARCHOS “G9″ Tablets bieten, neben der
Google Suite für mobile Apps, auch einen Zugang zum Android MarketTM mit
über 200.000 Applikationen – darunter Spiele, Bücher, Social Media und
Nachrichten. Mit Honeycomb ermöglichen die “G9″ Tablets mobiles Surfen im
Internet, sowie uneingeschränkte Kommunikation und Nutzung von
Applikationen.

Darüber hinaus bietet ARCHOS mit einem Stick eine einzigartige 3G-Lösung für
die “G9″ Tablets: Der ARCHOS 3G-Stick ist ein, auf die “G9″ Tablets
angepasster, Standard-Stick für Laptops. In allen “G9″ Tablets ist
serienmäßig ein Einschubschacht für den Stick vorhanden. Einfach die
Abdeckung auf der Geräterückseite des Tablets entfernen und den “G9″ Stick
hineinschieben. Der Stick fügt sich nahtlos in das Gehäuse ein und wird
sofort vom “G9″ Tablet erkannt.

Zudem liefert die “G9″ Tablet-Range folgende Innovationen:

Die schnellsten Tablets
Die “G9″ AndroidTM Tablets von ARCHOS sind dank ihres 1.5 GHz Dual Core
OMAP4 Prozessors rasend schnell: Aktuell gängige Android Tablets basieren
zumeist auf einem langsameren 1 GHz Dual Core nVidiaTM Tegra 2TM Prozessor.

Dank des 1.5 GHz Dual Core Prozessors verfügen ARCHOS “G9″ Tablets über 50%
mehr Rechenleistung.

Multimedia in HD auf dem Tablet oder dem TV
Für bestmöglichen Multimedia-Genuss beherrschen die ARCHOS “G9″ Tablets die
1080p H264 High Profile Videodecodierung bei 60 Fps, ein Vorteil gegenüber
den aktuellen Standard-Tablets mit 720p H264 High Profile Videodecodierung.

Außerdem setzt ARCHOS eine eigene Multimedia App Suite für die breite
Unterstützung von Codecs, Formaten und Untertiteln ein.

Metadaten von Filmen und Fernsehserien werden automatisch heruntergeladen,
sogar Videodateien werden automatisch nach Titel, Schauspieler, Regisseur,
Serien und Episoden geordnet für optimales HD-Entertainment.
Die ARCHOS “G9″ Tablets verfügen über einen Mini HDMI-Ausgang, so wächst
dank Bildschirmsynchronisation das Android-Tablet auf TV-Größe und auf dem
Fernseher werden sogar Filme mit 1080p dargestellt.
3G bei Bedarf – mit dem patentierten 3G-Stick von ARCHOS

ARCHOS bietet mit dem patentierten 3G-Stick eine einzigartige 3G-Lösung für
die “G9″ Tablets: Der ARCHOS 3G-Stick ist ein, auf die “G9″ Tablets
angepasster, Standard-Stick für Laptops. In allen “G9″ Tablets ist
serienmäßig ein Einschubschacht für den Stick vorgesehen. Der Vorteil dieser
Lösung ist, dass der ARCHOS-Stick nicht nur für das Tablet, sondern auch für
jedes Laptop oder Netbook genutzt werden kann.

Video zum 3G-Stick unter:

http://www.archos.com/products/gen9/feat_3g_ready.html?country=de&lang=de

Mit diesem innovativen, optionalen USB 3G-Stick entfällt die Entscheidung
zwischen WiFi- und 3G-Tablet. Für unter 50 Euro kann der Nutzer sein Tablet
oder Notebook bei Bedarf mit dem ARCHOS “G9″ 3G-Stick aufrüsten, während ein
Upgrade auf 3G für die meisten Tablets durchschnittlich mit mehr als 100
Euro zu Buche schlägt.

In den ARCHOS “G9 3G-Stick” passt jede Standard-SIM-Karte. Geliefert wird
der ARCHOS “G9 3G-Stick” mit der optionalen ´ARCHOS Connect SIM Karte´.
Diese Karte ermöglicht bezahlbares, flexibles Surfen – ab Aktivierung kann
der Nutzer kostenlos für einen begrenzten Zeitraum testsurfen. Guthaben für
diese Karte kann einfach online vom “G9″ Tablet oder vom Notebook aus
gekauft werden. Alternativ kann der ARCHOS “G9″ 3G-Stick mit einer
beliebigen – bereits vorhandenen SIM-Karte – mit bestehendem Datenvertrag1
genutzt werden.

Top Leistung, bester Preis

Während die Einstiegskosten beim Mitbewerb bei 499 Euro liegen, ist ein
ARCHOS 8 Zoll Tablet bereits ab günstigen 249 Euro und ein 10 Zoll Tablet ab
299 Euro zu haben.
Die “G9″ Tablets von ARCHOS sind herausragend innovativ mit
leistungsstarken, schnellen Prozessoren, der einzigartigen 3G-Lösung, einem
Optimum an Multimedia-Genuss und maximaler Speicherkapazität für
Festplattenmodelle mit 250 GB Seagate HDD.

So bietet ARCHOS mit den “G9″ Tablets extrem leistungsfähige Geräte und
große Speicherkapazitäten zu günstigen Preisen – ein großer Vorteil der
ARCHOS Internet Tablets.

Die beiden Tablets “ARCHOS 80 G9″ und “ARCHOS 101 G9″ sind ab Ende September
2011 im Handel verfügbar und werden auf der IFA in Berlin erstmalig in
Deutschland zu sehen sein.

Zwei Tablets für den digitalen Lifestyle: “ARCHOS 80 G9″ and “ARCHOS 101 G9″
Das “ARCHOS 80 G9″ – das portable Tablet mit 8 Zoll Display im 4:3 Format.
Perfekt für unterwegs: Surfen im Web und die Darstellung von eBooks mit
einer Auflösung von 1024×768.

Das “ARCHOS 101 G9″ – das große Tablet für komfortablen Honeycomb-Genuss.
250 GB Speicherkapazität bieten genügend Platz für 50 Stunden Full HD mit
1080p auf dem 10.1 Zoll 1280×800 Display im 16:10 Format.

1 Verfügbarkeiten variieren je Land
*Certification in process, pending final approval by Google

 

1und1 und das (Android) Tablet. Das günstige Device zum DSL Vertrag, das macht mehr Sinn!

Ja, so kann ich mir die Sache mit den Tablet PCs schon eher vorstellen. Als vollwertiger Notebook Ersatz taugen sie ja eh nicht. Ebensowenig als Ersatz für einen Netbook mit Tastatur. Letztlich ist das optimale Einsatzgebiet eines Tablets (neben dem Angeben im Zug und auf Konferenzen) der Einsatz auf der Couch zum Couchsurfen. Und da macht ein Bundle mit einem Internet Provider quasi als Abopaket ähnlich dem Mobilfunk Sinn.
So verwundert es mich auch nicht, dass United Internet für Juli ein eigenes Tablet im Bundle mit einem DSL Vertrag anbietet. Damit erhält man ein Device zu einem halbwegs realistischen Preis (es ist von deutlich günstiger als das IPad) die Rede und es wird ganz klar die Zielgruppe bedient, die sowieso am ehesten ein Tablet einsetzen würde. Technisch eher unbedarfte, dafür aber auf Bequemlichkeit fokussierende Couch Surfer. Das ist jetzt nicht negativ gemeint sondern zeigt mir eher, dass da irgendwer sich die Zielgruppe mal ganz genau angesehen hat. Denn sobald ich professionell mit einem Tablet arbeiten will, stosse ich an Grenzen wie fehlende Tastatur, unbequeme Handhabung (es sei den, ein Ständer ist mit eingebaut) und mangelnde Variabilität. Ich hoffe ja, United Internet bringt ein Android Tablet MIT usb und Videokamera, mit SD Karten Slot und offener Installation.
Aber da wird es für mich wirklich spannend. Denn ein Tablet für knapp 600 Euro, das ist was für Fanboys und Geeks. Ein Tablet um die 150-200 Euro, ggf. im Bundle mit nem DSL Vertrag umsonst. Das ist das Tablet „for the rest of us“…