Ein Fahrraddynamo, der auch ein Smartphone lädt

Die Konstruktion, ausführlich erklärt

Die Idee an sich ist ja nicht neu. Schon die CT berichtete und beschrieb eine solche Konstruktion. Aber jetzt gibt es das „für den Rest von uns“ der nicht so elektrotechnisch begabt ist:

Das ganze passt an jedes Rad, beinhaltet neben der Ladefunktion noch Beleuchtung und kann mit einem eingebauten Akkupack die Beleuchtung noch bis 2 Stunden nach Stillstand weiter versorgen.

Ein absolutes „haben will“ von meiner Seite! Natürlich gibt es ähnliche Geräte, die sich aber bislang hauptsächlich auf Räder mit Nabendynamo konzentrierten, wohingegen diese Lösung für jedes Rad funktioniert und gleichzeitig auch noch die Fahrradbeleuchtung integriert.

Leider ist das ganze noch nicht direkt in Deutschland käuflich erwerbbar, ich hoffe aber, dass das bald auch einen deutschen Vertriebspartner findet, denn die Idee finde ich einfach genial. Zudem bietet der Hersteller Bikeconsole.com auch noch Halterungen fürs Smartphone, so daß man das Smartphone zum Beispiel als dauerhaften Radcomputer und/oder Radnavi einsetzen kann.

Damit lässt sich das Fahrrad zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder nach hause aufladen.

 

 

 

 

Die technischen Daten:

  • Passt an jedes Speichenrad
  • Lädt alle Geräte auf, die über USB ladbar sind
  • Energiegenerator und Beleuchtung integriert
  • 3W 5.0V DC Output.
  • Mobiltelefone werden in 2-3 Stunden vollständig geladen.
  • Geringer Widerstand beim Laden, kein Widerstand, wenn abgeschaltet.
  • Wirkung beginnt bei 5 kmh. volle Kapazität bei  20 kmh
  • 1W Front LED mit intergrierten Linsenoptik
  • 2 S/B LED Rücklicht.
  •  700mAh Li-ion Batterie betreibt die Beleuchtung noch 2 Stunden nach Stillstand.
  • Beleuchtungswinkel anpassbar.
  • Fernbedienung für Lichtschalter
  • Witterungsbeständig.

 

Das ultimative Gadget für den Vortragenden: Der Genius Presenter Ring

Der Ring Presenter MIT Laser Pointer (Quelle: Genius)

Endlich mal wieder ein Produkt, das mich schon fasziniert, bevor es am Markt verfügbar ist. Bislang gab es von Genius bereits die Genius Ring Maus mit Daumen-Touch Control Sensor
.

Jetzt hat der Hersteller aber das Design weiter verfeinert und, man lese und staune auch noch einen Laserpointer integriert, damit wurde aus der Ring-Maus der Ring-Presenter: Sollte dieses Gadget auf den Markt kommen, wäre das mit Sicherheit Thema einer Rezension: Wer hat Interesse, ein Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen? 😉

Innovation ist wie Pilzezüchten

Dieser Vergleich klingt vielleicht auf den ersten Blick merkwürdig. Aber Pilze zu züchten und Innovation voranzutreiben hat schon Gemeinsamkeiten.

Was ich immer wieder beobachtet, gelernt und selbst erlebt habe ist, dass Innovation, so sie wirklich innovativ und nicht nur evolutionär verändernd sein soll, grosse Freiheitsgrade braucht.

Wenn hinter dem Innovator zu Beginn schon das Management steht, mit Terminen und Kosten droht und als Bedenkenträger für die Akzeptanz funktioniert, dann wird keine Innovation statt finden, dann wird maxinmal bestehendes modifiziert.

Innovation soll immer auch ablösen, bzw. ganz neu erfinden. Und dafür Bedarf es der Möglichkeit, gesetzte Rahmen auch ein Mal zu verlassen. Die grössten Innovationen entstehen nicht nach einem vorgegebenen Projektplan sondern in der Freiheit, nicht auf irgendwen sonst hören zu müssen, eine Idee, so verrückt sie klingen mag verfolgen zu dürfen.

Und ganz wichtig, Innovation muss es auch erlaubt sein, komplett zu scheitern. Alle grossen Erfinder hatten eine Vielzahlv on Misserfolgen zu verkraften, bevor die wirkliche Innovation zu Tage trat.

Unternehmen wie Google haben das erkannt und bieten deshalb entsprechende unreglementierte Freiräume innerhalb des Arbeitsalltags an. Und das ist ein weiterer Aspekt, der wichtig für Innovation innerhalb des Unternehmens ist. Wer nicht die Freiräume während der Arbeitszeit bekommt, aber hochgradig innovativ denkt, wird sich früher oder später vom Arbeitgeber entkoppeln und im schlimmsten Fall Innovation außerhalb und wie die Pilzzucht versteckt und im Dunkeln weitertreiben.

Und durch den technologischen und gesellschaftlichen Wandel und dessen zunehmende Beschleunigung gilt auch ein weiteres Argument nicht mehr:

Mein Unternehmen muss nicht so innovativ sein. Da sage ich klar FALSCH. Wir leben zunehmend in einem Wirtschaftsumfeld, in dem auch bedingt durch die sozialen Netze die Firmen und ihre Produkte austauschbar werden. Schon heute fällt es mir schwer, z.B. auf der Autobahn ein Fahrzeug von Hersteller a vom Fahrzeug der gleichen Klasse von Hersteller b zu unterscheiden.

Hier gilt es für JEDEN innovative Konzepte zu entwickeln, die das Unternehmen und seine Produkte oder Dienstleistungen herausstechen lassen.

Die Innovation, die ich in meinem Unternehmen versäume, geschieht früher oder später bei der Konkurrenz. Wir sind nicht mehr durch die Produkte, sondern durch den Service und das Image verschieden. Und hier braucht es innovative Konzepte, um diese Unterschiede auch in Zukunft zu pflegen und auszubauen.

Alter Wein in neuen Schläuchen: Microsoft Omnitouch wurde schon 2009 präsentiert vom MIT Media Lab

Na, Microsoft, so innovativ, wie ihr euch da geriert, seid ihr nun wirklich nicht.
Eure ach so moderne Oberfläche Omnitouch ist doch schon recht alt und unter dem Namen sixthsense schon 2009 vom MIT Medialab leicht abgewandelt vorgestellt worden.

Das Original: The sixthsense

Und die Kopie: Omnitouch

Das einzig innovative ist wohl die Position auf der Schulter.
Aber wenns von Microsoft ist, muss es ja innovativ sein.

Spielen, Innovation und der Schaden durch Wirtschaftsstudenten

Warum sind wir mittlerweile in vielen IT Bereichen weniger innovativ als Copycats? Nun, vieles hängt sicher damit zusammen, dass bei uns neue Internet Unternehmen oft von Wirtschaftsstudenten gegründet werden. Da geht es dann nicht darum, dass etwas völlig neues entwickelt wird, da soll nicht Technologie vorangebracht werden, nein, da geht es ums Geld verdienen.

Ich glaube schon lange nicht mehr wirklich an den angeblichen Innovationsstandort Deutschland. Es ist ein Ingenieursstandort, wo bestehendes verfeinert wird, im Auftrag von Erbsenzählern, deren primäres Ziel nicht die Verbesserung des Produkts oder gar, Gott bewahre eine Verbesserung des Lebensumfelds der Gesellschaft ist, sondern der eigene Profit. Man sieht das sehr gut an mieser Qualität von Zügen, die an die Bahn geliefert werden, von Stromkonzernen, die lieber Schrottreaktoren des Profit wegens weiter betreiben, als innovative neue Energiekonzepte zu erforschen und generell daran, dass wir Hochschulen und Forschung immer mehr nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten messen und damit der Grundlagenforschung, die nicht nach rein wirtschaftlichen Interessen trachtet immer mehr das Wasser abgraben.

Immer mehr Forscher wandern ins Ausland ab, immer mehr hochqualifizierte suchen neue Herausforderungen bei den Nachbarn. Warum ? Weil bei uns die Manager und Bürokraten und ja,leider auch die Bankmanager viel mehr über Innovation entscheiden als die Technologen, die um Machbarkeit und Möglichkeit wissen.
Noch gelten wir als Innovationsstandort, aber meiner Ansicht nach sind wir das schon längst nicht mehr und halten nur eine Fassade wie einst die potemkinschen Dörfer aufrecht, damit man in die deutsche Wirtschaft weiterhin investiert. Wirkliche Innovation wandert längst ab. Wir müssen wieder den Ingenieuren, den Technikern, den Informatikern die Macht zur Innovation geben, statt Revision, Rechn ungswesen und Shareholdervalue über die Weiterentwicklung unserer Technik unserer Online und Offline Welt entscheiden zu lassen. Die grössten Innovationen entstanden durch Menschen, die nicht nach Gewinn strebten, sondern nach Verbesserung, Erleichterung und ja nach Spass.

Der Spass muss zurück in die Technik, lassen wir uns nicht den Spass von geldgeilen Bürokraten verderben. Die besten Entwicklungen sind aus Spass aus Freude am Experimentieren entstanden. Genau das aber treiben erbsenzählende Wirtschaftwissenschaftlich verdorbene Managementfuzzis uns immer mehr aus. Wer ROI und Shareholder Value für wichtiger als Erneuerung, Weiterentwicklung hält, wer Oberflächen und Software mit den Techniken von heute, oder noch schlimmer von gestern entwickeln lässt, wer sich damit brüstet, keinen Computer zu brauchen, oder kein Smartphone, der ist weder besonders intelligent noch modern. Er ist lediglich ein Dinosaurier von gestern, der sein eigenes Aussterben zur Kunst stilisiert.

Lassen wir uns den Spass am Spiel, am Experiment nicht verbieten. Technik ist da, um genutzt zu werden, auch und gerade für Dinge, für die sie ursprünglich nicht vorgesehen war. Der grösste Antreiber für die Entwicklung neuer PC Hardware sind die immer detailreicheren Spiele. Der grösste Antreiber für die Entwicklung im Internet sind die kreativen Köpfe, die die Möglichkeiten der Vernetzung und der sozialen Netzwerke ausloten.

Deutschland mag ein Ingenieursland sein. Innovationsland kann man es nur noch immer eingeschränkter nennen. Und daran sind auch die Ackermänner der deutschen Wirtschaft und die Hundte schuld, die Profit vor Innovation, Wirtschaft vor Gesellschaft stellen.
Noch…… denn, vielleicht war occupywallstreet erst der Anfang. Vielleicht braucht es auch ein occupyeconomy und occupybusiness. Damit wieder die Wirtschaft für den Menschen und nicht länger der Mensch für die Wirtschaft da ist. Damit wieder 99% relevant sind, nicht länger 1%.

Update: Interessant, dass passend zum Thema Motivation und Spielen gerade ein passender Artikel aufgetaucht ist: Das Wall Street Journal berichtet: Latest Game Theory: Mixing Work and Play

In memoriam Steve Jobs: Ein Teil meiner eigenen IT-Geschichte ist tot

Steve Jobs ist tot. Auch wenn manche Zyniker in meinem Umfeld jetzt lachen werden. Ich bin erschüttert. Mit Jobs bin ich gross geworden. Seine Geräte habe ich Jahre lang genutzt, ja sie haben mich durch einen grossen Teil meines Studiums und meiner Zeit bei IBM begleitet (bei IBM nicht ohne eine gewisse Ironie). Ich besaß einen der ersten Apple Newton 100 in Deutschland, für den ich auf einem der ersten Apple Powerbooks mit Farbdisplay entwickelt habe.
Und ich habe Apple immer für die Company gehalten, die am besten begriffen hat, worum es in der Branche eigentlich geht. Hardware und Software für nicht ITler zu bauen. Die letzten Monate, die Klagen und Streitereien, ich kann es immer noch nicht mit dem Bild der Company unter einen Hut bringen, das massgeblich durch Jobs und seine Innovationen geprägt wurde. Auch wenn mit dem letzten IPhone Release irgendwie die Innovationskraft eine Pause einzulegen scheint. Apple war immer ein Antreiber, selten ein Getriebener was neue Produkte, neue Ideen angeht, und gerade in den letzten Jahren hat Apple das massgeblich einem Mann zu verdanken, Steve Jobs.

Für mich das beste Zitat von ihm und etwas, das ich mir immer versuche zu Herzen zu nehmen, weil es sehr wahr ist:

“Your time is limited, so don’t waste it living someone else’s life. Don’t be trapped by dogma – which is living with the results of other people’s thinking. Don’t let the noise of other’s opinions drown out your own inner voice. And most important, have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary.” – Steve Jobs

Und eine Mahnung an all jene Menschen, denen Geld vor Moral, Gewinn vor Ethik geht. Ich HOFFE, dass wir an Wallstreet und Frankfurter Börse keine einbrechenden Aktien erleben werden. Alles andere wäre unmoralische Leichenfledderei. Obwohl ich eigentlich nichts anderes von den Finanzjoungleuren erwarte, die mit Geld spielen, statt wirklich zu arbeiten.

Und was ich jedem empfehle: Seht euch die Commencement Speech von Jobs an der Stanford University an. Da stecken einige tiefe Wahrheiten drin.

Man mag Jobs gemocht oder gehasst haben, kaum einer hat die IT Branche so verändert und den normalen User so in den Mittelpunkt gestellt, wie er.

Thanx for „thinking different“ Steve Jobs

In memoriam.
 

Roterfaden Taschenbegleiter in A4 und A5

A5 und A4 nebeneinander
Links A5 in Leder mit 4 Klammern für die Planung, rechts A4 in Tanzboden mit drei Klammern für Notizen, Zeitschriften und sonstiges in A4, das nicht geknickt werden darf.

Jetzt ist die Ausstattung komplett. Neben meinem A5 Taschenbegleiter in Leder kam jetzt auch noch der A4 Taschenbegleiter aus Tanzbodenmaterial. Tanzboden ist ein Material, das speziell für den Belag von Balletträumen etnwickelt wurde und deshalb besonders strapazierfähig ist. Dennoch fühlt es sich erstaunlich gut an.

Zeitmagazin aber auch andere Zeitschriften passen perfekt. Ebenso ein Block und Klarsichtfolien (A3 mit Knick in der Mitte)

 

Die Verarbeitung ist wie auch schon beim A5 Exemplar tadellos. Ich habe auch diesen individuell zusammengestellt, diesmal innen mit Filz und einer an mich als

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Wie man sieht mit drei Innentaschen und für Linkshänder optimiert.

Linkshänder angepassten Aufteilung.

 

Er hat drei Klammern und eine große Tasche vorne für ein Klemmbrett oder einen Block.  Vorne deshalb, weil ich so als Linkshänder besser damit arbeiten kann!

Danke dem ganzen Roterfaden.de Team für die tolle Arbeit und den persönlichen Service.

 

Und auf das neue Klemmbrett bin ich schon gespannt!

Wer ein individuelles Geschenk sucht, oder wer sich intelligent organisieren möchte, ohne sich an starre Ringsysteme oder feste Bücher zu binden, dem kann ich Taschenbegleiter nur dringend empfehlen. Sie sind einfach etwas besonderes mit dem #hach Faktor.

Nie habe ich meine Zeitschriften so elegant transportiert wie jetzt. Zeitmagazin, Spektrum der Wissenschaft, Der Skeptiker, alle passen sie hervorragend in den Begleiter und werden durch die Klammer sicher gehalten, ohne dass sie irgendwie beschädigt würden.

 

 

 

 

 

Oben mit eigenen Lesezeichen, unten sieht man das Lesezeichen, das bei neueren Modellen mitgeliefert wird.
Auch die Zahl der Klammern lässt sich variieren. Oben mit 4 Klammerpaaren, unten mit drei.