Mein Fundstück der Woche: Aus der Reihe, rein aus Spaß, aber cool. Minion und R2D2 aufblasbar und fernsteuerbar

r2d2_
Jau, da schlägt das Herz sowohl des Geekpapas als auch der Geek Kinder höher.
minion
Pipoi. RC Pipoi

Bei meinen Recherchen über interessante Gadgets und verrückte Fundstücke stolpere ich manchmal schon über interessante Quellen. So fand ich vor ein paar Tagen doch tatsächlich einen aufblasbaren und fernsteuerbaren Minion und einen ebensolchen R2D2 neben anderen fernsteuerbaren Sachen bei OTTO. Hätt ich nicht erwartet.

Und jetzt das, was mich daran eigentlich positiv überrascht hat, nachdem sich mein Geekkind in mir wieder beruhigt hatte. Es ist nicht Otto direkt, die das vertreiben, aber sie kooperieren mit Partnern, die Waren auf eigenen Namen und eigene Rechnung aber auf der Plattform von OTTO anbieten. Insbesondere das finde ich eine gute Sache, da mir das Programm solcher Versender früher immer als sehr eingeschränkt auf wenige Marken in Erinnerung war. Andererseits sind aber Versandhäuser wie Otto für mich immer schon (vermutlich auch schon durch das Erleben meiner Eltern, die dort bestellten) eine vertrauenswürdige Instanz gewesen. Und das kann eben solchen Drittanbietern nur gut tun, unter dem Dach einer bekannten Versandmarke ihre Produkte vertreiben zu können.

Ich habe dann mal ein wenig weiter gestöbert im Kontext fernsteuerbarer Dinge und bin über ein ganzes Füllhorn von Sachen gestolpert.
Respekt OTTO, gut gemacht, hier auf diesem Wege den Kunden eine breitere Palette anbieten zu können. Freut mich, dass es offensichtlich auch bei den klassischen Versendern Querdenker gibt. OTTO ist mir ja schon in der Vergangenheit mehrfach positiv aufgefallen, was seine Social Media Aktivitäten angeht.
Ich denke, ich werde neben meinem zentralen Versender Amazon doch häufiger auch mal bei OTTO vorbeischauen. Auch wenn er dann nur Plattform ist, so etwas kann für eine Marke mehr bewirken, als das Silodenken, alles nur selbst vertreiben zu wollen.

Manchmal ist es einfach gut, Grenzen weiter zu denken und nicht nur Versandhändler, sondern auch Plattformanbieter zu sein.
Gefällt mir, vor allem, weil es mal nicht aus den USA als Firmensitz angeboten wird, sondern von einer deutschen/europäischen Company.

Mehr davon. Und eindeutig mein Fundstück der Woche. Sowohl mit Blick auf den Geekfaktor als auch mit Blick auf die ganze Rahmenstory.

Oh, und noch direkt zur Webseite: Positv, wie aufgeräumt und dezent das ganze wirkt. Und vor allem, wie schnell das alles lädt. Denn eines nervt insbesondere bei der Produktrecherche ganz besonders. Lange Ladezeiten und überladene Produktseiten.

Und ja, da kommt jetzt mit Sicherheit auch „Boaaah, wer braucht denn das?“ Brauchen? Wer spricht hier von brauchen? Hier geht es um Plain Fun! Aber Spaßverweigerer gibts ja immer. Mir gefallen die beiden auf jeden Fall!

 

 

Getdigital wird wegen der Begriffe „Geek Nerd“ abgemahnt. Der Wahnsinn geht weiter

Geek und Nerd sind  ja nun nicht wirklich Begriffe, die ich für schützenswert halte. Um so irrsinniger ist, was jetzt die Firma  Trade Buzzer UG treibt. Sie hat sich die Begriffe schützen lassen, vertreibt wohl unter dem Label einige wenige Sachen bei EBay. Haupteinnahmequelle sollen aber wohl Abmahnungen werden. So ist Getdigital, DEM Online Shop für Geeks und Nerds der, wenn niemand anders diese Begriffe auch verdient hat eine Abmahnung wegen der Verwendung eben dieser Begriffe ins Haus geflattert.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich dieses Vorgehen gelinde gesagt für eine Frechheit halte und hoffe, dass im nun wohl folgenden Gerichtsverfahren der Richter die Herren und Damen von Trade Buzzer ordentlich zusammenfaltet finde ich es schon ein starkes Stück, dass solche Begriffe wie Geek und Nerd, die schon seit langem im Alltagssprachschatz existieren, plötzlich schützenswert sind. Zudem erdreistet man sich, eine Abmahngebühr von sagenhaften 1531,90 EUR zu erheben. Übrigens geht der Irrsinn noch viel weiter. Googlet man nach dieser Firma, so hat sie sich auch den Namen Sheldon Cooper sichern lassen. Ein Schelm, der abzockböses dabei denkt.

Die ganze Geschichte könnt ihr im Blog von GetDigital nachlesen. Trade Buzzer wünsche ich einen Shitstorm, der sich gewaschen hat!

Interessant ist übrigens auch, das die Firma bei EBay wohl erst seit August diesen Jahres aktiv ist! http://www.ebay.de/usr/tradebuzzer

Die Gadgetliste zum Barcamp Stuttgart #bcs6

Auf vielfachen Wunsch liste ich hier mal die Gadgets auf, die wir Mathias Stumpf (@powron) und ich (@bicyclist) dort präsentiert haben. Ergänzt noch um den Link zur Pebble Smartwatch. Eine Liste weiterer Smartwatches findet ihr oben in der Menüleiste

wpid-IMG_20130922_112359.jpg
Nicht alle Gadgets, aber viele

1) LeapMotion Controller https://www.leapmotion.com/

und das erste Notebook mit integriertem Leapmotion Controller: http://www8.hp.com/us/en/ads/new-products/envy-17-leap-motion.html

2) Bluetooth Tastatur


zum ersten: http://shop.elecom-europe.com/faltbare-bluetooth-tastatur-deutsches-layout.html 

zum zweiten für IPad: http://www.amazon.de/dp/B008OCT7FA

und zum dritten http://www.amazon.de/Perixx-PERIBOARD-805-Faltbare-Bluetooth-Tastatur/dp/B009GIPKWA

3) Tablet Halterungen:

zum ersten http://www.mobilefun.de/39597-griffin-arrowhead-universale-smartphone-und-tablet-halterung.htm

zum zweiten http://www.mobilefun.de/36174-padpivot-nst-universal-tablethalterung-fuer-unterwegs.htm

und fürs Auto: http://www.kenu.com/products/airframe

4) Gadgetjacken von Scottevest

Hersteller: http://www.scottevest.com/

Bestellbar aus den USA über am besten über ThinkGeek (dran denken, es kommt meist noch Zoll dazu)

5) Das Aufsteckmikrophon für IPhone & Co. http://www.rodemic.com/mics/ixy

6) Pebble Smartwatch:  http://getpebble.com/

7) Der Stift, der Text aufzeichnet und punktgenau wiedergeben kann sowie digitalisieren: http://www.livescribe.com/de/

wpid-IMG_20130922_112334.jpg
Ein leuchtendes Beispiel für die Verwendung eines Arduino

8) Der Lautsprecher, der mit NFA (Near field Audio) arbeitet: http://www.amazon.de/iFrogz-Boost-Smartphones-integriertem-Lautsprecher/dp/B007CU56X2

9) NFC Tag Starterkit: http://www.amazon.de/NFC-Tag-Starterkit-12-Tags/dp/B008FWIU0W

10) Der Impulse Controller für Smartphones und Tablets: http://impulsecontroller.com/

11) Der Mausring: http://www.amazon.de/GENIUS-GmbH-Ring-Presenter-Black/dp/B007BBD5YE

12) Rolltastatur: http://www.amazon.de/LogiLink-Tastatur-Flexibel-Wasserfest-weiß/dp/B0027LTVQ4

13) Solarladepanel: http://www.amazon.de/Aurora-Solarladegeräte-Handys-iPhone-MP3-Player/dp/B0049U3GQC

14) Die Arduino Jacke mit LEDs: http://www.trafopop.com/

Ganz großes Dankeschön allen Beteiligten für ihre Beiträge. Wer interessante Gadgets kennt, gerne an mich senden ich mache dann ggf. eine weitere Liste mit Lesertipps auf 😉 Bin da immer an neuen spannenden Dingen interessiert.

Zwei Jacken von Scottevest, Smartwear für den Geek!

scottvest
Sitzt perfekt und gibt ordentlich warm. Die Scottevest Revolution Plus

Meine Frau nennt mich immer den Taschenfetischisten. Meine Jacken können, wahrscheinlich bedingt durch mein Geekbekenntnis nie genug Behältnisse für meine Gadgets haben.

Das stellte mich bislang immer vor zwei Herausforderungen. Entweder, die Jacke hatte genug Taschen, aber dann sah ich voll bestückt wie aufgebläht aus. Oder die Jacke saß sehr gut aber dann waren die Taschen sehr begrenzt.

Schon vor einiger Zeit hatte ich von Scottevest gehört, mich aber bislang immer gescheut, bei denen zu bestellen, weil sie nur aus den USA liefern. Doch dann nahm Thinkgeek.com zum einen die Jacken in Spezialversionen, die mir extrem passend erschienenen.

Zunächst interessierte mich die Tropiformer, da es noch schön warm war und mir eine Übergangsjacke und etwas leichtes für den Sommer fehlte. Die Tropiformer ist so geschnitten, dass man Kragen und Ärmel ganz leicht abnehmen kann, das sie nur mit starken Magneten an der Weste gehalten werden. (Keine Sorge, die Magnete sind nicht so stark, dass sie irgendein Gadget beeinflussen könnten, lediglich Träger von Herzschrittmachern sollten die Jacke zur Sicherheit nicht tragen).

1183_sev_tropiformer_x-ray
Ein Blick in die Tropiformer Jacke mit insgesamt 22 Taschen.

Ich entschied mich für die graue Version, da mir die anderen irgendwie zu bunt waren. ThinkGeek lieferte die Jacke in sagenhaften 3 Tagen direkt aus den USA vor unsere Haustür. Eine stramme Leistung und auch jetzt, als ich mir eine neue Winterjacke anschaffen musste (trottelig wie ich bin, hab ich meine alte Jacke irgendwo vergessen), kam ich wieder auf ThinkGeek/ScottEvest zurück und deren Revolution Plus Jacke, wie sie bei ThinkGeek heißt. Die gabs dann auch in meiner Lieblings“farbe“ schwarz. Ebenfalls nach drei Tagen war die Jacke da.

Was lässt sich nun über beide Jacken sagen.

Zunächst ja, man kann wirklich Unmengen an Gadgets in den Jacken unterbringen, ohne dass es von außen auch nur im Geringsten auffällt. Ich habe das mit meinem Dell Latitude 10 in der Tablet Tasche und Ersatzakku sowie Note 2 auf der anderen Seite versucht. Zum einen fühlte es sich nicht so an, wie bei normalen Jacken, die dann doch einen ganz schön runterziehen. Zum anderen war von außen absolut nicht zu erkennen, was ich da bei mir trage.

Die Verarbeitung beider Jacken ist sehr gut. Sie sitzen eher etwas weiter (was sinnvoll ist, wenn man wirklich was mitnehmen will) man sollte, wenn die Maße grenzwertig sind immer zur größeren Nummer greifen.

Die Revolution Plus bietet zusätzlich eine gut verarbeitete wärmende „Dämmung“ und sitzt ebenso wie die Tropiformer absolut bequem.

scottjacketxray
Hier kann man recht gut sehen, was so alles in der Revolution Plus Platz hat.

Auch wenn ich meine Zweifel wegen des Kragens der Tropiformer hatte, der ja nur mit Magneten fixiert ist,  muß ich sagen, funktioniert hervorragend.

Das einzige Mal, wo ich die Magnete merkte war, als ich mich mit der Jacke an eine Eisenlehne angelehnt habe. Da spürte man kurz ein Rucken, da die Magnete natürlich an der Lehne leicht hafteten 😉

Die Tropiformer bietet sagenhafte 22 Taschen, darunter eine für eine Trinkflasche!, für ein Tablet, ein Smartphone, Brille, Kugelschreiber, und hat ein eingebautes „System“ um Kopfhörer im Kragen der Jacke zu verstecken und so baumelte Kabel zu vermeiden. Zusätzlich lässt sich die Jacke so klein machen, dass sie in die auf der Rückseite befindliche Tasche passt und dann nur noch ein kleines Packet darstellt.

Die Revolution plus wiederum bietet sogar 26 Taschen, beide haben sogenannte Clear Touch Taschen, in denen man durch eine Art Folie das Display des Geräts in der Tasche sehen UND bedienen kann und beide bieten oben erwähntes Personal Area Network (PAN), also eine Art eingebauter Kabelkanäle, damit man Kabel von Tasche zu Tasche führen kann.

 

Anbei zwei Videos, die sehr schön zeigen, was sich so alles in den Jacken unterbringen lässt, ohne das es von außen wirklich sichtbar wird.

Ich kann die Jacken von ScottEvest uneingeschränkt empfehlen und sie sind definitiv den etwas höheren Preis wert.

 

 

Tablethalterung extrem. Wenn der eigene Oberschenkel zum Tablettisch wird

IMG_20130806_093159
Auch diese Halterung lässt sich auf mehr als eine Art verwenden.

Nein, das ist kein Verleser. Es gibt wirklich eine  Tablethalterung, die als ein Feature die Befestigung auf dem Oberschenkel hat. Und das kann sinnvoller sein, als so manch einer denkt (wenn es auch definitiv extrem geekig aussieht).

Die Halterung hat mir mobilefun.de zur Verfügung gestellt im Rahmen meiner Testreihe zu Halterungslösungen für das Aufstellen oder Befestigen eines Tablets.

Sie ist von PadPivot und sieht schon wenn nicht in Verwendung sehr interessant aus.

Neben der klassischen Einsatzmöglichkeit als Stütze für den Schreibtisch (auch hier wie bei der vor kurzem vorgestellten Halterung sind zwei Positionierungen möglich) bietet die Halterung die Möglichkeit, das Tablet an den Oberschenkel zu schnallen (!!).

wpid-IMG_20130814_102659.jpg
Mit Hilfe eines flexiblen Bandes lässt sich die Halterung auch am Schenkel fixieren.

Klingt zunächst ziemlich albern, aber wenn man sich bestimmte Szenarien vorstellt, macht das ganze doch wieder Sinn. Was mir spontan einfiel: Eine Vorlesung mit wenig Platz auf den Klapptischen. Ein Vortrag in einem nur bestuhlten Raum. Zu hause auf der Couch.

Das ganze sieht schon ziemlich merkwürdig aus, funktioniert aber extrem gut und wenn man erst mal über den Anblick hinweg gekommen ist, ist diese Art der Nutzung eines Tablets durchaus angenehm.

Aber auch wenn man nicht unbedingt sein Tablet auf den Oberschenkel schnallen will, bietet die Halterung viele verschiedene und praktische Möglichkeiten, sein Tablet auf dem Schreibtisch aufzustellen Und wird sie nicht benötigt, so kann man das ganze sehr platzsparend zusammenfalten und hat somit stets eine Tabletstütze dabei.

wpid-IMG_20130814_102037.jpg
Auch auf den Tisch lässt sich die Stütze stellen und damit das Tablet auf verschiedene Arten aufrecht positionieren.

Um das Tablet auf der Halterung zu fixieren ist eine adhäsive Platte angebracht. Hier kann es sein, dass bei Tablets, die eine aufgeraute Oberflache haben (ich denke hier zum Beispiel an das Asus Transformer TF300T mit der riffeligen Rückenseite)diese Platte Probleme bereitet, aber das ganze funktioniert immer noch als aufrecht gestellte Stütze. Lediglich auf die Funktionalität, das Tablet ans Bein zu schnallen sollte man aus Sicherheitsgründen dann verzichten.
Alles in allem eine sehr geekige und interessante Lösung, die durch die hohe Flexiblität besticht. Der Preis ist zwar auf den ersten Blick ganz schön happig aber dafür erhält man eine leichte und universell einsetzbare Lösung , die vom Smartphone bis zum 10 Zoll Tablet alle Geräte sauber abstützt.

 

wpid-IMG_20130814_102917.jpg wpid-IMG_20130814_103031.jpg wpid-IMG_20130814_103017.jpg

Wie feiert ein Geek eigentlich Weihnachten

weihnachtsbaum Nachdem Dorothee, eine liebe Kollegin von mir zur „Weihnachtsritual“ Blogparade aufgerufen hatte und mein Ruf als „Geek“, als Fan alles technisch/wissenschaftlichen mir ja nicht nur bei den Freunden des Bausparfuchses voraus eilt, will ich hier mal kurz erzählen, wie Weihnachten mit einem Geek Papa so abläuft.

Nun, manches ist anders als bei anderen, das gebe ich zu, aber vieles ist auch bei uns Geeks zu hause ganz traditionell.

 

Natürlich werden bei uns auch Plätzchen gebacken, und das übernimmt meine Frau, da ich in unserer Familie eher das Talent zum Kochen denn zum Backen besitze. Aber auch die Kinder machen mit und so haben wir eigentlich jedes Jahr um die Weihnachtszeit Unmengen an selbst gebackenen Plätzchen.

plaetzchen
Auch jeder Advent wird ganz traditionell mit Adventskranz, stimmungsvoller Musik und Weihnachtsgebäck begangen.

Nun gut, der Herr Papa zückt dann schon mal das Smartphone, um passende Adventsgrüße live vom Adventstisch in die Welt zu twittern. Und ja, die Weihnachtsmusik kommt schon mal etwas rockiger daher, als gewöhnlich.

Überhaupt ist für mich die Vorweihnachtszeit auch eine verstärkte Social Media Zeit. Denn dann macht es besonderen Spaß, mit den zum Teil doch recht weit entfernt wohnenden Freunden und Bekannten Erlebnisse auszutauschen und sich gegenseitig mit weihnachtlichen Stimmungsbildern zu versorgen.

(Bis heute sind meine Frau und ich so mit einer guten Freundin eng verbunden, die mittlerweile in Seattle lebt und dort bei einem relativ großen Softwarekonzern arbeitet 😉 )

Adventskalender sind ein eigenes Kapitel. Mit drei Kindern muss man einerseits jedem einzelnen gerecht werden, ohne dann eine Neiddebatte auszulösen. Und natürlich haben die Geek-Eltern auch den gewissen Ehrgeiz, einen besonderen Adventskalender zu zaubern. So bekamen unsere Kinder im letzten Jahr neben dem traditionellen Schokoladenadventskalender (nein, keiner mit irgendwelchem Öl drin)  einen Lego Star Wars Kalender, da sie da gerade alle begeisterte Star Wars Fans waren. In diesem Jahr nun haben Mutter und Vater in einer gemeinsamen Suchaktion im Internet einen wirklich spannenden Adventskalender mit einem Tankstellenset inklusive fernsteuerbaren Tanklastzuges aufgetan. Und das auch noch in einem Maßstab, der zum Heiligabend auch für die traditionell aufgebaute Modelleisenbahn verwendet werden kann. Oft ist das Ritual an sich ein klassisch weihnachtliches, aber die Ausführung ist klar durch den Geek-Papa beeinflusst.

 

Denn an Heiligabend ist vieles bei uns, wie bei anderen Familien auch. Der Baum wird morgens aufgestellt und während meine Frau ihn eher klassisch mit einer Kugelfarbe, Strohsternen und Lametta schmückt, sind der Papa und die Kinder aus dem Wohnzimmer verbannt. Erst wenn das Glöckchen klingelt, dürfen wir dann zur Bescherung kommen.

Uns erwartet dann auch ein Baum mit echten Kerzen, wobei natürlich die ganze Pracht nur kurz wärt, und spätestens, wenn mit hektischen Aktivitäten beim Geschenke auspacken zu rechnen ist, werden die echten Kerzen gelöscht und – ganz Geek- die LEDs angeschaltet.

 

klavier

Dann wird auch tatsächlich noch gesungen und da unsere Kinder alle drei Klavierstunden haben, bekommen Mama und Papa dann auch noch etwas auf dem Klavier vorgespielt.

Ich lese danach noch eine möglichst spannende und amüsante weihnachtliche Geschichte vor und erst dann beginnt die Bescherung.

Eigentlich wird auch erst jetzt das ganze wieder geekig. Denn natürlich orientieren sich so manche der Wünsche an dem, was der Papa so über das Jahr an Dingen findet, oder was die drei bei ihren Internetausflügen selbst entdecken. Das kann dann ein fernsteuerbarer Hubschrauber sein, oder ein Micro mit Boxen, um die neuesten Erklärvideos für YouTube adäquat vertonen zu können. Und natürlich ist das im Vorfeld die große Aufgabe für mich. Im Internet zu recherchieren, nicht nur ob der Wunsch erfüllbar ist, sondern auch, ob er auch finanzierbar ist und vor allem auch den Qualitätsansprüchen des Geeks entspricht. Die beiden Weihnachtsfeiertage gehören dann ganz den Großeltern, wobei natürlich die Familie auch dann nicht ganz offline geht, es aber doch sehr genießt, bekocht zu werden und die zwei Feiertage im Kreise der erweiterten Familie zu genießen.

 

Mein Bekenntnis zum Geektum

Meine „Einstiegsdroge“ der Commodore VC 20

Die Geeksisters, Bloggerinnen, die sich zu ihrem Geektum öffentlich bekennen, haben zur Blogparade aufgerufen. Da ich ja nicht nur nach eigener Definition ein Geek of all trades bin, sondern auch in meinem Umfeld dergestalt verschrien bin, fällt es mir sehr leicht, hier mitzumachen.

Gefordert war, drei Fragen zu beantworten:

 

Mein Blogger- und Geekarbeitsplatz

 

 

1. Was macht Dich zum Geek?
Zum einen habe ich Computerlinguistik und Künstliche Intelligenz studiert und schon damals diverse Programmiersprachen kennengelernt. Zudem fasziniert mich jeglich Form elektronischen Gadgets, seien es Roboter, Smartphones, PCs etc. Bei uns zu hause läuft eine Wetterstation mit Internet Anschluß, wir haben mehrere Webcams mit Internet Zugang zur Hausüberwachung und sogar einen kleinen über das Internet fernsteuerbaren Roboter. Und auch im Bereich Social Media tummle ich mich sehr aktiv und versuche hier, den nicht Social Media affinen Menschen die Möglichkeiten zu vermitteln. Ich bin regelmässiger Kunde bei Versendern wie „Getdigital“ und liebe es auch mal völlig sinnbefreite, aber extrem spaßige Gadgets zu testen und/oder zu kaufen. Mein Kaffetassenwärmer oder der USB Yoda sind in meinem Umfeld legendär. Und mit manchem meiner Blogbeiträge zu diversen Gadgets habe ich auch schon nachweislich andere Geeks angesteckt.

 

Und natürlich findet sich in meiner Bibliothek die übliche Auswahl an Büchern, die man als Geek einfach gelesen hat: Gödel, Escher, Bach. Tolkien, Pratchett, Douglas Adams to mention just a few. Und ja, ich lese sie digital, mit meinem EBook Reader. Oft, während unser Staubsaugerroboter gerade mein Büro sauber macht 😉

 

Parallel interessiere ich mich für die Arbeitswelt der Zukunft und arbeite im Nebenberuf als Vortragender und Trendforscher. Should be enough by now 😉

2. Wie bist Du zum Geek geworden?
Begonnen hat es Mitte der 80 Jahre als ein Freund mich mit zu einer Informatik AG schleppte. DER TRS-80 war meine Einstiegsdroge, dem bald ein VC20 folgte, auf dem ich mehrere Spiele programmierte und auch verkaufte. Damit finanzierte ich mir meinen ersten selbstbezahlten Computer einen AMIGA 1000. Ich denke, das war mein Einstieg und ich habe dann konsequent das Thema weiterverfolgt was letztendlich zu meinem Studium führte und dazu, dass ich bis heute in der Softwareentwicklung bzw. Planung arbeite und final beim Online Marketing gelandet bin, wo ich mich unter anderem um Social Media kümmere.

 

Der Geek in mir bricht sich Bahn…

3. Wie wirkt sich Dein Geektum auf Dein Leben aus?
Ich wage zu behaupten, dass ich durch mein Geektum meinen Beruf und damit meine Berufung gefunden habe. Zudem habe ich eine Unmenge interessanter und spannender Menschen kennengelernt, bin selbst zu einer „gewissen Prominenz“ in der Social Media Szene gelangt und habe viel gelernt und lerne auch jeden Tag weiterhin.

Und zum Teil habe ich mein Geektum auch an meine Kinder

Eine Variante meines typischen Blogger/Geek Büros für unterwegs.

weitergegeben, denn im Gegensatz zu manchem Kritiker finde ich, ein Geek zu sein hat viele gute Seiten. Wenn man es schafft, über die Ignoranz und das Belächelt werden der Umwelt hinwegzusehen. Denn Geek sein heißt für mich auch, mehr Dinge zu durchschauen, als andere, mehr zu können und allgemein offener für neues zu sein. Ich bin chronisch neugierig und zukunftsorientiert.

Und das ist auch gut so.

Wenn es eine neue Technik, ein neues Gadget gibt,werde ich oft befragt, ob es sich lohnt oder was dahinter steckt. Und oft passiert es mir, dass ich mit meinem neuen „Spielzeug“ belächelt werde, das ja eh kein Mensch braucht. Und etwa ein Jahr später rennt die mehr als die Hälfte meiner Freunde und/oder Bekannten genau mit diesem Gadget rum. Konflikte gibt es eigentlich nur, wenn die Analoger mir Digitalo nicht gönnen, dass ich dank Tablet, Notebook und Smartphone für mich weitestgehend auf Papier verzichte. Oder wenn sie immer noch meinen, man würde mich per Telefonanruf oder SMS bzw. EMail am besten erreichen. Dabei ist für mich der momentan einfachste Kanal Instant Messaging oder wahlweise Twitter. Alles andere kommt eher unter ferner liefen. Und wenn ich eine Idee, ein Gadget, ein Konzept für wirklich gut halte, dann brenne ich dafür. Und das kann für mein Umfeld manchmal schon anstrengend sein, weil ich dann eine gewisse Evangelisierungsneigung zeige und meine Energien genau auf diese Idee, dieses Konzept lege.Und dann gilt, wie Queen schon so schön treffend sang: „Don’t stop me now, cause I am having a good time!“

 

 

Die „Fußmatte“ mit Statement: Nicht verfügbar für dich.

Ich hoffe, die beschlipsten und beanzugten Vertreter können auch lesen 😉
Kein dünnes Schlabberteil sondern dicke Borsten

Manchmal finden sich Geek-Gadgets, die gerade optimal in die Zeit passen. Wer von uns regt sich nicht über die endlos scheinende Zahl von Seiten bei YouTube auf, die „in diesem Lande nicht verfügbar sind“. Aber das kann man jetzt auch zu hause haben. Mit der Fußmatte von GetDigital.

Zu lesen ist auf ihr: „Dieser Bewohner ist für dich nicht verfügbar. Das tut mir leid.“ und das bekannte Gesicht, das auch bei YouTube Videos erscheint. Technisch gesehen, lässt sich über die Matte nicht viel sagen, außer, dass sie ihren Zweck voll erfüllt. Es handelt sich nicht um eine dünne Matte sondern das ganze dürfte mindestens 2 cm hoch sein. Verarbeitung und aussehen sind gut, auch die Schrift lässt sich gut erkennen. Aber was natürlich vor allem zählt: Der Fun Faktor. Bin schon auf die ersten Kommentare gespannt, die Matte erwartet jetzt die ersten Besucher bei uns vor der Haustür.

Und sie dient auch ein wenig zur geektypischen Selektion. Immer wieder spannend zu sehen, wer den Gag versteht und wer fragend davor steht.

Auf jeden Fall ist der Preis für die Matte gerechtfertigt, sie ist gut verarbeitet und dürfte mit Sicherheit eine ordentliche Zeit lang ihren Dienst verrichten.

Klare Kaufempfehlung für den YouTube genervten Geek.

Was ich noch nicht testen konnte ist, ob die Matte auch antiGEZ Kontrolleure funktioniert. Oder Zeugen Jehovas? Oder beanzugte und beschlipste Vertreter? Aber auf jeden Fall dürfte sie für all diese Gruppen ein klares Statement setzen!

 

 

Da hilft auch kein ProxyTube mehr. Wenn wir nicht da sind, sind wir nicht da.