Wenn Angry Birds LAUT werden. Ein etwas anderer Lautsprecher

Es gibt Gadgets, die sind sinnvoll. Es gibt Gadgets, die sind amüsant. Aber beides in einem, das ist mir schon eine Rezension wert.

Neulich beim Stöbern in den unendlichen Weiten des Zubehörs bei mobilefun.de stieß ich auf den folgenden komischen Vogel:

20140208_15124720140208_15143320140208_153300

bird
Spätestens jetzt ist der eigentliche Zweck des komischen Vogels zu erkennen.

Dahinter verbirgt sich aber nicht nur ein Angry Bird, sondern auch ein Lautsprecher, und nicht der schlechtesten einer. Denn wenn man den oberen Teil des Kopfes dreht, dann offenbart sich ein all zu bekanntes Innenleben.

Diese Boxen haben wir alle schon gesehen, deshalb brauche ich vermutlich über die erstaunliche Klangqualität trotz kleiner Maße und ungewöhnlicher Form nichts zu verlieren. Hab das ganze unter anderem an meinem Lieblingsort für solche Tests, beim Baden ausprobiert und mit dem witzigen Vogel lässt sich das Badezimmer wirklich gut und klanglich ansprechend beschallen. (Und nein, der Lautsprecher ist nicht wasserfest, aber der Vogel ist ja auch an sich wasserscheu und stand ausreichend weit weg 😉 )

Wie bei diesen kleinen Boxen üblich findet man neben der Anleitung und dem Ladekabel, mit dem sich der Akku des Lautsprechers an jedem USB Port aufladen lässt auch noch eine kleine Stofftasche für den Transport. 

Allerdings kann man den Vogel auch ohne große Sorge direkt in die Tasche packen. Am Boden befindet sich eine Möglichkeit, das kurze eingebaute Audiokabel sauber zu verpacken. Das ist auch einer der ersten Punkte, die mir positiv aufgefallen sind. Das ganze ist nicht nur amüsant gemacht, sondern auch bis ins Detail durchdacht. Ein KURZES Lautsprecherkabel ist integriert (längere Lösungen kriegt man meist nach dem ersten Mal nie wieder so schön am Gerät verstaut, wie sie bei der Auslieferung waren). Zusätzlich aber auch noch ein Audio IN, so dass man auch mit längeren Kabeln arbeiten kann. Eine blaue LED zeigt an, wenn der Lautsprecher angeschaltet ist und ein Standard Mini USB Port sorgt für den Ladeanschluss. Last but not least finden sich Ein-Aus Schalter und Lautstärkeregler an der Seite der Box.

20140209_155147
USB Anschluß für Aufladen und Audio In für längere Audiokabel
20140209_155029
Der Lautstärkerregler und ein sehr praktisches und gut zu verstauendes kurzes Anschlußkabel an den Audioausgang von z.B. einem Smartphone
20140209_154955
An/Aus LED und Einschalter. Hier kann man auch sehr gut sehen, wie gut sich das kurze Audiokabel verstauen lässt.

Natürlich erfuhr der süße Vogel ein lautstarkes Hallo von der ganzen Familie, die bekennende Angry Birds Spieler sind. Vermtulich werde ich den Vogel demnächst nicht mehr so schnell sehen, wenn er im Einsatz vo

Für diese Art von Lautsprecher liegt der Preis bei 26,99 Euro und wer weiß, wie viel n Kinderzimmer zu Kinderzimmer wandert.

vergleichbare Lautsprecher kosten, der wird mir zustimmen, dass der Preis mehr als fair ist. Oh, und wer den roten Vogel nicht leiden kann, es gibt bei mobilefun.de noch einige andere Angry Birds 😉

Für mich ein klare Kaufempfehlung. Vor allem für Eltern, die ein besonderes Geschenk für ihre Kinder (oder sich selbst) suchen, für Angry Birds Fans und für bekennende Geeks wie mich.

Smartwatches, da war doch schon mal was?

1779156-40Beim Recherchieren über neue Smartwatches bin ich auf eine Uhr gestossen, die man gut als einen der Vorläufer der Pebble Smartwatch bezeichnen könnte.

Genauer gesagt geht es um die TEXAS INSTRUMENTS – EZ430-CHRONOS-868 Uhr, die man unter anderem bei Farnell beziehen kann. Ja Moment, werden jetzt viele sagen, das ist doch eine Fitness-Uhr. Richtig, aber zum einen, die meisten aktuellen Smartwatches haben ebenfalls einen Fokus auf Fitnessfunktionen und zum anderen. Wenn man sich mal genauer mit dem Artikel befasst, stellt man schnell fest, dass diese Uhr sich bereits programmieren läßt. Und wenn man wiederum beobachtet, worüber bei den Smartwatches neben dem Darstellen von auf dem Smartphone eingegangenen Nachrichten meist berichtet wird, dann sind das die Fitnessfunktionen.

Die aktuellen Smartwatches unterscheidet von Uhren wie der EZ430 oder anderen Sportuhren meist, dass sie nur in Zusammenhang mit einem Smartphone funktionieren. Bzw. wenn sie alleine arbeiten, dann auf der Basis eines Smartphone Kerns, wie z.B. die Uhr von Pearl. Und natürlich das andere Display. Wobei man hier auch immer drüber nachdenken sollte, welche Anwendungen man nutzen möchte. Denn gerade bei Wearable Devices sollte man immer auch an das Anwendungsfeld denken. Die eierlegende Wollmilchsau wird mit Sicherheit, wenn überhaupt dann noch ein paar Jährchen auf sich warten lassen. Ich sehe in der Zukunft eher kleine, energiesparende und vor allem günstige Wearable Sensoren und Tracker, die zu bestimmten Zeiten mit dem Smartphone, Tablet oder PC synchronisiert werden.

Was ich hier aber eigentlich sehr spannend finde ist die offene Architektur der EZ430. Man kann die Uhr umprogrammieren, und hat somit eine Plattform, um jenseits bisheriger Anwendungen der Uhr auch noch andere Funktionen zu nutzen.

Natürlich lässt sich die Chronos nicht direkt mit der Pebble vergleichen, schon wegen des anderen Ansatzes und der anderen Zielgruppe. Aber was ich spannend finde ist die Tatsache, dass unabhängig von Smartphones bereits vor Jahren darüber nachgedacht wurde, verschiedenste Funktionalitäten am Handgelenk zu tragen. Und gerade für Hacker dürfte die doch ausgesprochen günstige Chronos inklusive Entwicklerkit (bei Farnell im Moment für 57,76 Euro zu haben) durchaus interessant sein.

Fundstück der Woche: Ein ganz besonderer Muff

cc131eb5b621e020de8daeedaa7ecbf6_large

Manchmal findet man bei Kickstarter auch Projekte, wo man sich fragt, ist das nun genial, irre oder einfach nur was für Geeks.
So bei dem Projekt Tahka, einem ganz speziellen Muff für die kalte Jahreszeit. Der Grundgedanke an sich ist dabei so simpel wie brilliant. Man nehme das Muff Konzept, ergänze es um ein Sichtfenster und schon hat man ein Behältnis, in dem man das Smartphone in der kalten Jahreszeit verwenden kann. Immerhin wissen wir ja, dass Smartphones und insbesondere deren Batterien mit extremen Temperaturen nicht so gut zurecht kommen. Und die kanadischen Initiatoren der Kickstarter Kampagne leben schließlich in einer Region, in der es durchaus mal deutlich unter 0 Grad Celsius kalt werden kann.

Alleine, ob ich wirklich mit so etwas um den Hals rumlaufen möchte. Ich weiß es nicht. Nichts desto trotz läuft die Unterstützungskampagne bei Kickstarter und von den benötigten 20.000 kanadischen Dollar, um das Produkt wirklich in Serie zu produzieren sind von 9 Backern bislang knapp 490 Dollar bereitgestellt worden. Das ganze läuft noch 25 Tage und wer so etwas haben möchte sollte dort seinen Beitrag leisten. Wie gesagt, ich kann es mir nicht wirklich vorstellen, so etwas zu nutzen, aber die Idee an sich hat schon was.

Und ein Anwendungsfeld kann ich mir sehr gut vorstellen. Ingress Spieler, denn jetzt, wo die Wintersaison kommt, möchte man ja doch weiterhin um die Portale kämpfen. Und in so einen Muff würde neben dem Smartphone auch noch ein fetter 10.000 mA Akku passen 😉

 

 

 

Aber seht selbst in folgendem Video:

Clicc, der modulare Solarakku, der sich dem Bedarf anpassen lässt

cliclite_sky_600x600
Das Starterkit mit Akku und Solarmodul. Richtig sinnvoll wird es mit sechs Solarmodulen, dann lässt sich ein Smartphone aufladen.

Eine so geniale wie simple Idee. Warum nicht die Möglichkeit bieten, je nach Bedarf (Solar-)strom zuzuschalten, um unsere allgegenwärtigen Gadgets zu laden.

Genau das leistet Clicc Das Clicc-System  besteht aus einem Akku mit bescheidenen 450 mAh, der mit einem USB-Anschluss ausgestattet ist. Damit lassen sich Kleingeräte aufladen, natürlich nicht wirklich viel. Jetzt kommt aber der Trick: Der Akku bietet einen Steckplatz für eine kleine Solarzelle in einem Kunststoffrahmen, die etwa 4 x 4 x 0,4 cm groß ist. Das Akkumodul wiegt 35 Gramm. Wer will, kann rund um dieses Modul weitere Solarmodule anklicken, das ganze sieht etwas aus wie ein Puzzle aus Solarzellen.
Neben der Nutzung als Akku und Ladegerät hat das Gadget auch noch eine Taschenlampe eingebaut und kann somit auch als Notlampe fungieren.
Die Panel sind anpassbar, so daß das ganze auch wunderbar als Werbegeschenk fungieren kann.

Die monokristallinen Solarzellen haben eine Effizienz von 22% . 3 Cliccs produzieren 0,5 Watt; 6 Cliccs produzieren 1 Watt. Das entspricht dem
Verbrauch eines Smartphones bei aktiver Benutzung (Telefonieren, Internet).

Die Preise sind recht ansehnlich, und lassen das ganze als durchaus gute Idee erscheinen:

ClicLite + Clicc “Sky” kosten 36,00 Euro ein Dreierpack zusätzlicher Module 19,50 Euro

 

 

 

Gadgets, die mit Gadgets sprechen. Wohin führt der smarte Weg?

 

CameraZOOM-20130602142026963
Eine smarte Watch ist nur dann Smart, wenn sie auch ohne zweites Gerät funktioniert.

Die Smartwatch ist in aller Munde (bis sie an aller Arm ist,wird es sicher noch ein Weilchen dauern). Wir haben Bewegungssensoren, die überwachen,wie viele Schritte wir tun, wann und wie wir schlafen und vieles mehr.

Doch wird das letztlich ein nachhaltiger (Buzzword) Erfolg?

Das hängt von einigen wichtigen Faktoren ab.

Zum einen ist den Herstellern dringend angeraten, die Gadgets nicht zu dummen Erweiterungen anderer Gadgets zu machen. Die Galaxy Gear von Samsung zeigt, dass hier manche noch vollkommen in die falsche Richtung denken. Es ist zwingend wichtig, dass jedes Gadget zwar prinzipiell mit jedem anderen Gadget reden kann, um echtes und gutes Quantified Self Gefühl zu erzeugen.

Aber wenn mal ein Gerät ausfällt, oder nicht dabei ist darf nicht das ganze Netz von Sensoren plötzlich stumm bleiben. Uhren wie die von Pearl oder die OMate bieten auch ohne Smartphone diverseste Funktionen an, und auch die Fitness Armbänder funktioneren unabhängig und liefern die Daten via Synchronisation.

Zudem sollten die Hersteller den Designfaktor nicht unterschätzen, aber auch vor lauter Designverliebtheit nicht vergessen, die Geräte auch mit sinnvollen Funktionen auszustatten. Dazu sollte man auch die Kunden befragen, denn bei so manchem „smarten“ Device fragt man sich schon, wer zum Teufel will die angebotenen Funktionen denn wirklich?

Machbarkeit ist kein Grund, etwas auch einzubauen. Es muss auch wirklich Sinn machen. Letztlich ist auch Google Glass noch mit einigen Denkfehlern behaftet, denn will der „normale Konsument“ wirklich eine Brille aufhaben, die so auffallend als Gadget erkennbar ist? Bzw. will er sie überhaupt, erkennt er die Möglichkeiten und Potentiale? Denn nicht jede gute Technik wird auch angenommen, und das manchmal auch deshalb, weil die Potentiale gar nicht erkannt wurden.

Und was ich für extrem wichtig halte sind Standards für Schnittstellen, seien dies physikalische wie USB Ports oder virtuelle wie die Austauschprotokolle. Wenn ich bei 3 Gadgets drei unterschiedliche Ladekabel brauche und mit drei unterschiedlichen Protokollen umgehen muss, dann ist das nicht wirklich ergonomisch, sinnvoll oder gut für Kunde und Entwickler.

 

Die Gadgetliste zum Barcamp Stuttgart #bcs6

Auf vielfachen Wunsch liste ich hier mal die Gadgets auf, die wir Mathias Stumpf (@powron) und ich (@bicyclist) dort präsentiert haben. Ergänzt noch um den Link zur Pebble Smartwatch. Eine Liste weiterer Smartwatches findet ihr oben in der Menüleiste

wpid-IMG_20130922_112359.jpg
Nicht alle Gadgets, aber viele

1) LeapMotion Controller https://www.leapmotion.com/

und das erste Notebook mit integriertem Leapmotion Controller: http://www8.hp.com/us/en/ads/new-products/envy-17-leap-motion.html

2) Bluetooth Tastatur


zum ersten: http://shop.elecom-europe.com/faltbare-bluetooth-tastatur-deutsches-layout.html 

zum zweiten für IPad: http://www.amazon.de/dp/B008OCT7FA

und zum dritten http://www.amazon.de/Perixx-PERIBOARD-805-Faltbare-Bluetooth-Tastatur/dp/B009GIPKWA

3) Tablet Halterungen:

zum ersten http://www.mobilefun.de/39597-griffin-arrowhead-universale-smartphone-und-tablet-halterung.htm

zum zweiten http://www.mobilefun.de/36174-padpivot-nst-universal-tablethalterung-fuer-unterwegs.htm

und fürs Auto: http://www.kenu.com/products/airframe

4) Gadgetjacken von Scottevest

Hersteller: http://www.scottevest.com/

Bestellbar aus den USA über am besten über ThinkGeek (dran denken, es kommt meist noch Zoll dazu)

5) Das Aufsteckmikrophon für IPhone & Co. http://www.rodemic.com/mics/ixy

6) Pebble Smartwatch:  http://getpebble.com/

7) Der Stift, der Text aufzeichnet und punktgenau wiedergeben kann sowie digitalisieren: http://www.livescribe.com/de/

wpid-IMG_20130922_112334.jpg
Ein leuchtendes Beispiel für die Verwendung eines Arduino

8) Der Lautsprecher, der mit NFA (Near field Audio) arbeitet: http://www.amazon.de/iFrogz-Boost-Smartphones-integriertem-Lautsprecher/dp/B007CU56X2

9) NFC Tag Starterkit: http://www.amazon.de/NFC-Tag-Starterkit-12-Tags/dp/B008FWIU0W

10) Der Impulse Controller für Smartphones und Tablets: http://impulsecontroller.com/

11) Der Mausring: http://www.amazon.de/GENIUS-GmbH-Ring-Presenter-Black/dp/B007BBD5YE

12) Rolltastatur: http://www.amazon.de/LogiLink-Tastatur-Flexibel-Wasserfest-weiß/dp/B0027LTVQ4

13) Solarladepanel: http://www.amazon.de/Aurora-Solarladegeräte-Handys-iPhone-MP3-Player/dp/B0049U3GQC

14) Die Arduino Jacke mit LEDs: http://www.trafopop.com/

Ganz großes Dankeschön allen Beteiligten für ihre Beiträge. Wer interessante Gadgets kennt, gerne an mich senden ich mache dann ggf. eine weitere Liste mit Lesertipps auf 😉 Bin da immer an neuen spannenden Dingen interessiert.

Zwei Jacken von Scottevest, Smartwear für den Geek!

scottvest
Sitzt perfekt und gibt ordentlich warm. Die Scottevest Revolution Plus

Meine Frau nennt mich immer den Taschenfetischisten. Meine Jacken können, wahrscheinlich bedingt durch mein Geekbekenntnis nie genug Behältnisse für meine Gadgets haben.

Das stellte mich bislang immer vor zwei Herausforderungen. Entweder, die Jacke hatte genug Taschen, aber dann sah ich voll bestückt wie aufgebläht aus. Oder die Jacke saß sehr gut aber dann waren die Taschen sehr begrenzt.

Schon vor einiger Zeit hatte ich von Scottevest gehört, mich aber bislang immer gescheut, bei denen zu bestellen, weil sie nur aus den USA liefern. Doch dann nahm Thinkgeek.com zum einen die Jacken in Spezialversionen, die mir extrem passend erschienenen.

Zunächst interessierte mich die Tropiformer, da es noch schön warm war und mir eine Übergangsjacke und etwas leichtes für den Sommer fehlte. Die Tropiformer ist so geschnitten, dass man Kragen und Ärmel ganz leicht abnehmen kann, das sie nur mit starken Magneten an der Weste gehalten werden. (Keine Sorge, die Magnete sind nicht so stark, dass sie irgendein Gadget beeinflussen könnten, lediglich Träger von Herzschrittmachern sollten die Jacke zur Sicherheit nicht tragen).

1183_sev_tropiformer_x-ray
Ein Blick in die Tropiformer Jacke mit insgesamt 22 Taschen.

Ich entschied mich für die graue Version, da mir die anderen irgendwie zu bunt waren. ThinkGeek lieferte die Jacke in sagenhaften 3 Tagen direkt aus den USA vor unsere Haustür. Eine stramme Leistung und auch jetzt, als ich mir eine neue Winterjacke anschaffen musste (trottelig wie ich bin, hab ich meine alte Jacke irgendwo vergessen), kam ich wieder auf ThinkGeek/ScottEvest zurück und deren Revolution Plus Jacke, wie sie bei ThinkGeek heißt. Die gabs dann auch in meiner Lieblings“farbe“ schwarz. Ebenfalls nach drei Tagen war die Jacke da.

Was lässt sich nun über beide Jacken sagen.

Zunächst ja, man kann wirklich Unmengen an Gadgets in den Jacken unterbringen, ohne dass es von außen auch nur im Geringsten auffällt. Ich habe das mit meinem Dell Latitude 10 in der Tablet Tasche und Ersatzakku sowie Note 2 auf der anderen Seite versucht. Zum einen fühlte es sich nicht so an, wie bei normalen Jacken, die dann doch einen ganz schön runterziehen. Zum anderen war von außen absolut nicht zu erkennen, was ich da bei mir trage.

Die Verarbeitung beider Jacken ist sehr gut. Sie sitzen eher etwas weiter (was sinnvoll ist, wenn man wirklich was mitnehmen will) man sollte, wenn die Maße grenzwertig sind immer zur größeren Nummer greifen.

Die Revolution Plus bietet zusätzlich eine gut verarbeitete wärmende „Dämmung“ und sitzt ebenso wie die Tropiformer absolut bequem.

scottjacketxray
Hier kann man recht gut sehen, was so alles in der Revolution Plus Platz hat.

Auch wenn ich meine Zweifel wegen des Kragens der Tropiformer hatte, der ja nur mit Magneten fixiert ist,  muß ich sagen, funktioniert hervorragend.

Das einzige Mal, wo ich die Magnete merkte war, als ich mich mit der Jacke an eine Eisenlehne angelehnt habe. Da spürte man kurz ein Rucken, da die Magnete natürlich an der Lehne leicht hafteten 😉

Die Tropiformer bietet sagenhafte 22 Taschen, darunter eine für eine Trinkflasche!, für ein Tablet, ein Smartphone, Brille, Kugelschreiber, und hat ein eingebautes „System“ um Kopfhörer im Kragen der Jacke zu verstecken und so baumelte Kabel zu vermeiden. Zusätzlich lässt sich die Jacke so klein machen, dass sie in die auf der Rückseite befindliche Tasche passt und dann nur noch ein kleines Packet darstellt.

Die Revolution plus wiederum bietet sogar 26 Taschen, beide haben sogenannte Clear Touch Taschen, in denen man durch eine Art Folie das Display des Geräts in der Tasche sehen UND bedienen kann und beide bieten oben erwähntes Personal Area Network (PAN), also eine Art eingebauter Kabelkanäle, damit man Kabel von Tasche zu Tasche führen kann.

 

Anbei zwei Videos, die sehr schön zeigen, was sich so alles in den Jacken unterbringen lässt, ohne das es von außen wirklich sichtbar wird.

Ich kann die Jacken von ScottEvest uneingeschränkt empfehlen und sie sind definitiv den etwas höheren Preis wert.

 

 

Tablethalterung extrem. Wenn der eigene Oberschenkel zum Tablettisch wird

IMG_20130806_093159
Auch diese Halterung lässt sich auf mehr als eine Art verwenden.

Nein, das ist kein Verleser. Es gibt wirklich eine  Tablethalterung, die als ein Feature die Befestigung auf dem Oberschenkel hat. Und das kann sinnvoller sein, als so manch einer denkt (wenn es auch definitiv extrem geekig aussieht).

Die Halterung hat mir mobilefun.de zur Verfügung gestellt im Rahmen meiner Testreihe zu Halterungslösungen für das Aufstellen oder Befestigen eines Tablets.

Sie ist von PadPivot und sieht schon wenn nicht in Verwendung sehr interessant aus.

Neben der klassischen Einsatzmöglichkeit als Stütze für den Schreibtisch (auch hier wie bei der vor kurzem vorgestellten Halterung sind zwei Positionierungen möglich) bietet die Halterung die Möglichkeit, das Tablet an den Oberschenkel zu schnallen (!!).

wpid-IMG_20130814_102659.jpg
Mit Hilfe eines flexiblen Bandes lässt sich die Halterung auch am Schenkel fixieren.

Klingt zunächst ziemlich albern, aber wenn man sich bestimmte Szenarien vorstellt, macht das ganze doch wieder Sinn. Was mir spontan einfiel: Eine Vorlesung mit wenig Platz auf den Klapptischen. Ein Vortrag in einem nur bestuhlten Raum. Zu hause auf der Couch.

Das ganze sieht schon ziemlich merkwürdig aus, funktioniert aber extrem gut und wenn man erst mal über den Anblick hinweg gekommen ist, ist diese Art der Nutzung eines Tablets durchaus angenehm.

Aber auch wenn man nicht unbedingt sein Tablet auf den Oberschenkel schnallen will, bietet die Halterung viele verschiedene und praktische Möglichkeiten, sein Tablet auf dem Schreibtisch aufzustellen Und wird sie nicht benötigt, so kann man das ganze sehr platzsparend zusammenfalten und hat somit stets eine Tabletstütze dabei.

wpid-IMG_20130814_102037.jpg
Auch auf den Tisch lässt sich die Stütze stellen und damit das Tablet auf verschiedene Arten aufrecht positionieren.

Um das Tablet auf der Halterung zu fixieren ist eine adhäsive Platte angebracht. Hier kann es sein, dass bei Tablets, die eine aufgeraute Oberflache haben (ich denke hier zum Beispiel an das Asus Transformer TF300T mit der riffeligen Rückenseite)diese Platte Probleme bereitet, aber das ganze funktioniert immer noch als aufrecht gestellte Stütze. Lediglich auf die Funktionalität, das Tablet ans Bein zu schnallen sollte man aus Sicherheitsgründen dann verzichten.
Alles in allem eine sehr geekige und interessante Lösung, die durch die hohe Flexiblität besticht. Der Preis ist zwar auf den ersten Blick ganz schön happig aber dafür erhält man eine leichte und universell einsetzbare Lösung , die vom Smartphone bis zum 10 Zoll Tablet alle Geräte sauber abstützt.

 

wpid-IMG_20130814_102917.jpg wpid-IMG_20130814_103031.jpg wpid-IMG_20130814_103017.jpg