Warum kauft Facebook Moves? Was hat Myfitnesspal mit der Integration einer Schrittzählerfunktion in seiner Plattform vor. Die Strategie ist klar. Das, was bislang Gadgets wie Fitbit oder Jawbone leisten, sind Nischendienstleistungen. Diese werden aber auf Dauer nach meiner Meinung keinen Bestand haben. Denn sie bedienen eine Nische, die früher oder später von den Standarddevices abgedeckt werden wird, die jeder mit sich trägt. Smartphones und intelligente weil nicht so sehr eingeschränkte Smartwear Devices wie z.B. zukünftige Smartwatches. Die werden dann neben Telefonie und Navigation auch Fitnesstracker, Walkman und vieles mehr sein. Dann ist kein Platz mehr am Handgelenk für noch ein Device.
Die Smartwatch mit Standalone Fitnessfunktion. Sie deckt viel mehr ab als nur eine Nische.Nischenprodukt mit nur noch kurzer Zukunft. Der „Single Usage“ Fitnesstracker
Insofern halte ich die Hersteller reiner Fitnesstracker für eine aussterbende Branche. Entweder, sie integrieren sich in smartere Wearables, oder sie erweitern ihre eigene Hardware um diverse weitere Funktionen.
Große Player wie Samsung haben es mit der Integration von Sensoren für Puls, für Höhenmessung, für Schrittmessung gezeigt. Es bedarf keines weiteren Gadgets oder vielmehr. Es ist wünschenswert, wenige Gadgets zu nutzen.
Ich habs ja nicht so mit der Fitness. Wenn ich es irgendwie schaffe, mich dazu zu motivieren, jogge ich 2-3 mal die Woche. Ins Büro fahre ich mit dem Fahrrad und zwar auch im Winter und Aufzüge vermeide ich nach Möglichkeit.
Das war es dann aber auch schon mit meinem Fitnessprogramm. Deshalb war ich etwas misstrauisch, als ich das Jawbone UP zum testen bekam. Ein Armband soll mich zu mehr Fitness motivieren? Und meinen Schlaf überwachen und mich besser wecken soll es auch können?
Klingt komisch, aber nach etwa einem Monat, in dem ich das Jawbone UP Tag UND Nacht getragen habe kann ich sagen, ja, es funktioniert.
Und zwar sogar sehr gut. Zum einen sieht das Armband unauffällig aber sehr stylisch aus. Damit sinkt schon mal die Hemmschwelle, es dauernd zu tragen. Zum anderen funktioniert sowohl die Schrittzählung als auch die Schlafüberwachung sehr gut.
Nachdem ich es jetzt knapp über einen Monat getragen habe, sieht es noch immer wie neu aus und die Kappe über dem Audiostecker hält auch noch sehr gut. Wofür einen Audiostecker werdet ihr fragen. Nun, damit wird das Armband mit dem Smartphone synchronisiert.
Auch nach 4 Wochen dauerndem Tragens sieht das Armband noch aus wie neu.
Denn das ganze läuft nur in Kombination mit einem Smartphone auf dem die Daten gesichert werden. Die App ist dabei sehr gut gestaltet und ermöglicht zudem auch, die eigenen Essgewohnheiten zu erfassen. Parallel werden Fitnesstipps eingeblendet und man bekommt einen schönen Überblick über die eigenen Ergebnisse.
Die Daten werden übersichtlich aufbereitet und präsentiert.
Für die Schlafüberwachung wird das Armband durch Druck auf einen Knopf in den Nachtmodus versetzt. Nun zeichnet es Bewegungen auf, die normalerweise auf einen nicht so tiefen Schlaf schließen lassen. Zusätzlich kann man sich dann über einen Vibrationsalarm wecken lassen, der einen genau dann weckt, wenn man in einer eher flachen Schlafphase ist. Also gebe ich als Zeitfenster 7 Uhr an, so versucht mich das Armband innerhalb eines Vektors zu wecken, wenn ich gerade in flachem Schlaf liege.
Das klappt sehr gut und ich fühle mich tatsächlich fitter, wenn ich so geweckt werde.
Alles in allem kann ich sagen, das Armband lohnt sich, wenn auch der Preis nicht gerade günstig ist.
Ich wage aber zu behaupten, dass wir hier eine Übergangstechnologie sehen, denn das, was im Moment noch in einem extra Armband versteckt wird, dürfte früher oder später in die Smartwatches der Zukunft wandern. Erste Konzepte hierzu habe ich ja bereits vorgestellt. Bis wir hier aber ausgereifte Konzepte sehen werden, die auch preislich attraktiv sind, gehe ich noch von ca 2-3 Jahren aus. Der Trend zum Quantified Self bekommt aber definitiv durch solche Lösungen wie Jawbone UP an Fahrt.
Die Widgets von runtastic bieten auch einen guten Überblick über das laufende Training
Ja, ich fahre Rad. Aber ich jogge auch. Zum Teil, weil ich selbst gemerkt habe, dass ich irgendeinen Ausgleich brauche aber auch auf ärztliche Anordnung (Befehl würde ich nie sagen), weil bei mir doch ziemlich viele Stressoren auf die Gesundheit geschlagen hatten.
Aber ich wäre nicht der Geek, der ich nun mal bin, wenn ich nicht auch hier neben dem reinen Laufequipment auch das technische Drumherum genau studiert hätte.
Es gibt diverse Apps rund um Gesundheit und Fitness in den diversen App Stores. Deshalb ist diese Auswahl auch nicht repräsentativ sondern soll eher aufzeigen, mit was ich so im Moment unterwegs bin, und was diese Apps zu leisten vermögen.
Außen vor bleibt zusätzliche Hardware, die z.B. noch den Blutdruck misst oder auch den gesamten Tagesablauf aufzeichnet. Für mich ist es immer wichtig, so wenig wie möglich an zusätzlichen Gadgets zu benötigen, denn wenn ich jogge, will ich nicht noch zusätzliches Equipment tragen müssen.
Hier meine Liste von Apps, die ich selbst einsetze oder eingesetzt habe und noch ein paar Quellen, wo man weitere Informationen finden kann.
Primär arbeite ich mit der runtastic App, da sie für mich alles bietet, was ich brauche und zudem sehr elegant und auch mit dem Gamification Aspekt gut in die sozialen Netze eingebunden ist. So kann man sich von seinen Freunden während eines Laufes anfeuern lassen, erhält genaue Statistiken über das eigene Training und kann sich mit seinen Freunden messen.
[appbox googleplay screenshots com.runtastic.android]
Zusätzlich habe ich aber auch noch die runtastic Pulsmesser App installiert, da mich ein Brustgurt beim Laufen stört, ich aber schon gerne zumindest meinen Puls vor und nach dem Lauf erfasse. Das ganze funktioniert mit der Kamera und dem Blitzlicht des Smartphones und bei Tests stimmten die Werte verblüffend genau.
Gelegentlich verwende ich auch die Schrittzähler App von Runtastic, aber das nur sporadisch.
[appbox googleplay screenshots com.runtastic.android.pedometer.lite]
Eine alternative Software ist Noom, die aus Cardiotrainer entstanden ist. Diese App legt den Fokus aber mehr auf die Gewichtskontrolle und/oder das Abnehmen. Dazu kann man neben den eigentlichen Trainingseinheiten auf sehr einfache Art erfassen, was man täglich zu sich nimmt, und erhält zusätzlich von einem „Coach“ Tipps und Aufgaben. In der freien Version funktioniert das schon recht gut, wirklich effizient wird das ganze aber erst durch ein kostenpflichtiges Abo.
Auch runtastic kostet in der Premiumversion einen jährlichen Beitrag, dann kann man seine Trainingseinheiten genauer auswerten und auch die Social Media Funktionen sind deutlich ausgeweitet.
Ein Nachteil von Noom besteht darin, dass die ganze App weitestgehend in englischer Sprache läuft, dafür ist aber der dort integrierte Schrittzähler sehr gut und die App betreut mich quasi während meines ganzen Tages mit Tipps, Erinnerungen und Auswertungen.
[appbox googleplay screenshots com.wsl.noom]
Ähnlich wie das Kalorienzählen bei Noom funktioniert es auch bei „MyFitnessPal“. Diese App ist vor allem interessant, wenn man zugleich mit runtastic arbeitet, da diese Apps sich mit dem MyFitnessPal Account verbinden lassen und somit in die Überwachung des Kalorienverbrauchs mit einfließen.
Bei meiner anfänglichen Recherche nach guten Trainingsapps bin ich dann auf der Seite shop-apotheke.com noch auf die App Workout Trainer gestossen. Die werde ich wohl noch einem genaueren Test unterziehen, denn sie sieht auf den ersten Blick sehr interessant aus. Man kann dort eingeben, wie man mit welchem Ziel trainieren will und erhält dann Tipps und Anleitungen für Trainingseinheiten. Die Anleitungen sind dabei mit Fotos hinterlegt, so daß man sich ein richtig gutes Bild davon machen kann, wie man trainieren soll.
Es gibt noch diverse andere Trainingsapps im Play Store und auch bei Apple. Was ich festgestellt habe, selbst hier lohnt es sich, wenn man das ganz ernsthaft betreiben will, auf die kostenpflichtigen Versionen umzusteigen und zudem sollte man sich auch hier klar sein: Wer englisch kann ist klar im Vorteil.
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