Die neuen Apps von Android Kitkat 4.4 jetzt schon herunterladbar

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Bildquelle: Droid Life

Wie nicht anders zu erwarten, haben sich die findigen Hacker unter anderem von XDA Developer auf die verfügbaren Codes des neuen Android 4.4 gestürzt und bereits die neuen Apps extrahiert. Diese sind herunterladbar sofern man in seinem Smartphone die Installation von Software aus unsicheren Quellen erlaubt. Hier sei aber jedem angeraten, sobald er dass freigibt dennoch irgendeine Form von Virenschutz zu installieren. Zwar sind die Quellen rund um die XDA Developer sicher, aber man weiß ja nie. Ich habe mir zwar nicht alle installiert, aber den neuen Launcher, die EMail App (die jetzt im Look and Feel der bereits angepassten GMail App gleicht) und natürlich auch Google Search, das mir jetzt auch die Einstellung erlaubt, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, habe ich installiert und sie laufen auf meinem Galaxy Note 3 problemlos.

 

 

 

 

 

Auf Droid Life findet sich eine schöne Übersicht, welche Apps verfügbar sind und wie man sie bekommt: Anbei direkt die Links:

Die Süddeutsche wird noch mobiler. Neue App für Android und IOS

Es gibt im Moment nur wenige Printmedien, die ich wegen ihrer journalistischen Arbeit noch sehr schätze. Neben ZEIT, Brand Eins und Cicero ist dies auch die Süddeutsche, die bereits seit einiger Zeit mobil lesbar war, aber bislang nicht wirklich optimal. Nun präsentiert die Süddeutsche eine neue App, die neben Tablets von Android und IOS nun auch Smartphones bedient. Das besondere dabei: Die Zeitung passt sich an das betreffende Display an und bleibt nicht, wie sonst so oft nur als PDF Ausgabe herunterladbar, die dann meist an den kleinen Displays der Smartphones scheiterte.

Damit setzt die Süddeutsche konsequent auf die moderne, mobile und meist Smartphone zentrierte Leserschaft, ein Schritt, den ich nur begrüssen kann.

„Wir stellen die Süddeutsche Zeitung und das SZ-Magazin als digitale Ausgaben von nun an nicht nur auf Tablets,
sondern auch auf Smartphones zur Verfügung und kommen damit auch dem Wunsch vieler Leser nach“, sagt der
stellv. Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, Wolfgang Krach.

Die neue App ist ab sofort verfügbar und nach meinem ersten Eindruck wirklich gelungen.

Zum Start der neuen App können sich alle Interessierten einen kostenfreien, 14-tägigen Testzugang anlegen (endet
automatisch). Alle Informationen dazu findet ihr unter: www.sz.de/app

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Wenn einer eine Reise plant: Umfangreiche App Tipps für alles rund um den Urlaub

Achtung: Längerer Artikel, dafür mit einem umfassenden Überblick über empfehlenswerte Apps für den nächsten Urlaub

Dieses Jahr wird wieder ein Familienurlaub geplant. Der hat natürlich bei Vater, Mutter und drei Kindern ganz andere Rahmenbedingungen. Und für mich bedeutet das, dass ich doppelt froh bin, wenn mich mein Smartphone hier von der Planung bis zum Urlaub dabei unterstützt.

Nachdem ich mir über die Seite Holiday Insider erste sehr gute Tipps zur App Ausstattung meines Smartphones geholt hatte (sehr schön zum Beispiel der Toilettenfinder. Eine App, über die ich zunächst gelacht, angesichts von drei Kindern aber nach kurzem Nachdenken doch genickt und einen durchaus hohen Nutzwert attestiert habe), hab ich nochmal etwas tiefer gegraben und liefere hier eine Zusammenstellungen von Anwendungen, die ich durchweg für den nächsten Urlaub empfehle, schon weil ich sie fast alle auch auf meinem Smartphone habe und nutze. Oh, und für alle, die ihre Urlaubsplanung lieber direkt am PC machen ist Holiday Insider sicher auch interessant, da man dort auch, wie bei diversen anderen Plattformen nach Ferienhäusern und Ferienwohnungen suchen kann. Das ist gerade für Familien mit Kindern interessant, für die es oft problematisch ist, in einem Hotel zu übernachten.

Der Play Store von Google bietet mittlerweile ein breites Füllhorn an Apps, aus denen ich hier mal diejenigen vorstellen möchte, die sich für mich in der Vergangenheit als sehr nützlich erwiesen haben. Die Liste wird keine kurze sein, aber ich denke,  jeder der an die Planung eines Urlaubs geht, freut sich über die eine oder andere Anregung.

Alles beginnt mit einer guten Planung. Natürlich gibt es diverse Anwendungen auch für den PC, aber ich gehe mir mal davon aus, dass ich alles via Smartphone oder Tablet erledigen möchte.

Da wäre zunächst die Buchung. Alles beginnt hier für uns mit der Herausforderung, dass zwei Erwachsene und drei Kinder untergebracht sein wollen. Also erst einmal nach einer Unterkunft gesucht. Wir planen dieses Jahr einen Urlaub irgendwo an der Küste. Deshalb schränkt sich die Suche auf den hohen Norden ein. Diverse Apps bieten hier die Möglichkeit, nach Unterkünften zu suchen.

Ich verwende persönlich gerne die Apps von HRS Hotelsuche, dort lassen sich sehr viele Rahmenparameter einstellen. Für diejenigen, die eher spontan reisen sei wiederum Justbook empfohlen, eine App, die gerade auch die Last Minute Angebote findet und vor Ort nach freien Zimmern am aktuellen Tag sucht. Auch Trivago und expedia.de bieten entsprechende Apps an, alles wiederum eine Frage des Geschmacks.

Für Individualisten sei aber auch airbnb genannt bzw. couchsurfing. Wobei airbnb eher in Richtung Vermietung privater Wohnungen oder Häuser geht, wohingegen man bei couchsurfing im wahrsten Sinne des Wortes minimal eine Couch angeboten bekommt. Beides jedoch adäquate Angebote, wenn primär der Schlafplatz wichtig ist, oder man jenseits der gängigen Touristenmöglichkeiten übernachten will. Airbnb bietet zudem zum Teil sehr exklusive Angebote wie eine private Yacht oder besondere Lofts oder Häuser.

Da wir mit drei Kindern aber eher etwas „günstig aber gutes“ mit vollem Service suchen, ist für uns auch die neue App von Center Parcs interessant (Eine Urlaubsform, die wir wirklich nur für Familien mit noch kleineren Kindern empfehlen und auch nur deshalb überhaupt in Betracht ziehen, aber es ist einfach angenehm, wenn man selbst bei schlechtem Wetter immer eine Beschäftigung in der Nähe hat). Nachdem lange Zeit nur die Buchung und Information über die Webseite möglich war, bietet Center Parcs mittlerweile auch eine eigene App an. Zwar muss man immer noch über die Webseite buchen, aber die App bietet diverse Informationen rund um den Park und ermöglicht zudem die Buchung von Zusatzangeboten.
Nachdem der Ort und die Reisezeit geklärt und gebucht sind, gilt es ein Programm für die Zeit des Urlaubs zusammenzustellen (sofern man nicht die ganze Zeit mit drei quängelnden Kindern verbringen will, die permanent fragen: „und was machen wir heute?“)

Hier gibt es diverse Anwendungen, die zum Teil sehr ausführlich über regionale Angebote informieren. So kann ich neben den bereits in den Google Maps und bei Google Now erhältlichen Informationen jedem nur zusätzliche Anwendungen wie  qype, yelp oder meinestadt.de ans Herz legen. Welche davon man nutzt ist Geschmackssache, alle bieten Informationen über zum Beispiel Hotels, Apotheken, Restaurants, Ladengeschäfte aber auch Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote in der Urlaubsregion an. Der große Vorteil. Ist die App aufs Smartphone geladen, kann man sich eine Umkreisauskunft geben lassen, die speziell die Angebote auflistet, die sich im nahen Umkreis des Urlaubsortes befinden. So konnten wir zum Beispiel bei einem kleineren Unfall schon mal den nächstgelegenen Kinderarzt lokalisieren oder eine nahe Apotheke, haben aber auch  schon kleinere Museen oder Sehenswürdigkeiten entdeckt, die in den Reiseführern gar nicht oder nur sehr spärlich beschrieben waren. Etwas ganz besonderes ist hier Wikitude, da hier augmented reality mit verschiedenen Datenbanken verbunden wird, um so einen interaktiven Reiseführer zu generieren. Sehr empfehlenswert, einfach ausprobieren.


 

Nun gilt es, die Anreise zu planen. Auch hier bieten sich für unterschiedliche Nutzergruppen eine Vielzahl verschiedener Apps an, die das Anreiseleben leichter machen.
So gibt es den Klassiker der deutschen Bahn, der neben Fahrplanauskunft auch die Buchung und für Smartphones (Achtung, kein  Tablet benutzen, hier zicken einige Kontrolleure mächtig rum, die App sei  nur für Smartphones gedacht) eine elektronisches Ticket der Bahn. Zudem lassen sich mit einer weiteren App auch die Leihfahrräder der Bahn buchen, ebenso über die App Flinkster Car-Sharing Fahrzeuge. Um über alle Nah- und Fernverkehrsverbindungen auf dem Laufenden zu bleiben, empfehle ich sehr die App Öffi, die wirklich umfassende Fahrpläne bis hin zu Busfahrplänen und das bundesweit bietet.

flinc – Flexible Fahrgemeinschaft zur Arbeit from flinc on Vimeo.

Wer selbst mit dem Auto fährt und auch mal jemanden mitzunehmen bereit ist, dem lege ich flinc.org ans Herz, einen integrierten Mitfahrservice, der nach Eingabe einer geplanten Fahrtstrecke auf dieser Strecke potentielle Mitfahrer anzeigt und auf Wunsch auch die Vermittlung übernimmt. Vorteil: Man hat eine gewisse Sicherheit und kann, so der Mitfahrer dazu bereit ist, auch noch zumindest eine Spritbeteiligung bekommen. Eine besondere Navigationssoftware ist waze, denn hier werden die Kartendaten von den Nutzern interaktiv als eine Art Crowdsourcing aktualisiert und verifiziert und man kann in einer Art social game auch noch Punkte sammeln. Nett gemacht und manchmal aktueller als so manches kommerzielle Produkt.


Auch wer mit dem Flugzeug verreist, kann auf einige sehr interessante Apps zurückgreifen. So zum Beispiel Flightradar Pro oder Flighttrack, mit denen es möglich ist, einen bestimmten Flug (Flighttrack) oder am Himmel gefundene Flugzeuge zu verfolgen, aber auch zum Beispiel über Verspätungen des Abflugs kann man sich informieren lassen. Hier empfiehlt es sich, im Appstore auch mal nach Apps der Fluggesellschaft zu suchen, mit der man zu fliegen gedenkt. So bietet z.B. die Lufthansa eine App an, aber auch andere Apps wie Flughafen Flugstatus Verfolgung bieten die Möglichkeit, auch über Verspätungen informiert zu werden. Auch sehr interessant, falls man von Freunden oder Angehörigen zum Flughafen gebracht wird, damit die am Rückreisetag auf dem Laufenden bleiben, wann man denn nun wirklich ankommt und nicht Stunden auf dem Flughafen verbringen müssen.

Interessant für die gesamte Reiseplanungen sind Apps wie TripAdvisor oder TripIt, die eine Zusammenfassung der gesamten Reisedaten ermöglichen, an bestimmte Termine erinnern können und zudem zentral alle Informationen zur Reise, vom Hotel über geplante Besuche bis zu den An- und Abreiseinformationen zentral sammeln können. Zudem bieten sie, wie  die meisten anderen Apps die Möglichkeit, die Freunde über die Social Media Plattformen über Status bzw. Informationen zur Reise zu informieren.

Ist man letztlich vor Ort, hilft bereits die bei allen Android Smartphones verfügbare Google Map sehr weiter, wenn man sich vor Ort orientieren muss. Und glaubt mir, alle die behaupten, sie kämen besser ohne Navi zurecht, haben mehr Angst vor der Technik als dass sie wirklich besser mit Karte operieren. Fällt mir jedes Mal wieder auf, wenn vor mir irgendein Fahrzeug herzuckelt, gefährliche Manöver ausführend und man deutlich erkennt, der kennt sich nicht wirklich aus. Oder wenn ein Auto vor einer der großen Stadtkarten an den meisten Einfahrten größerer Städte steht und der Fahrer oder die Fahrerin verzweifelt versucht, auf der Karte zu finden, wohin sie denn nun muß. Dass man dadurch die Orientierungsfähigkeit verliert, stimm zumindest für mich nicht, im Gegenteil. Da ich mich durch  die Anweisungen des Navi ganz auf den Verkehr und die Umgebung konzentrieren kann, fahre ich sicherer und kann mir zudem das eine oder andere Gebäude oder den einen oder anderen markanten Wegpunkt einprägen,so daß ich meist nach der Ankunft bereits den Weg hin und zurück auch ohne Navi kenne.
Zudem ist es einfach für die ganze Familie ein viel entspannterer Urlaub, wenn man sich einfach ins Auto setzt, dem Navi das gewünschte Ziel nennt und dann einfach losfahren kann, ohne sich große Gedanken machen zu müssen, ob man den Zielort auch findet).

Wer mit der Bahn anreist und am Zielort ein Taxi benötigt, dem kann ich aus eigener überragend positiver Erfahrung die App MyTaxi empfehlen, in  den meisten größeren Städten kann man hier, ohne die nervenden Taxizentralen direkt ein Taxi anfordern, erfährt nicht nur den Namen des Taxifahrers sondern auch, wann das Taxi ankommen wird und kann sogar auf einer Karte die Anfahrt verfolgen. Zudem verdienen die Taxifahrer, die dieses System   nutzen mehr an mir, als diejenigen, die auch noch regelmässig an die Taxizentralen zahlen müssen. Aus eigener Erfahrung in Berlin, Hamburg und Stuttgart benötigt ein Taxi vom Ruf bis es an meinem Standort ankommt ca. 1-5 Minuten, so nicht gerade ein Großevent alle Taxis bindet. Das schnellste was ich erlebt habe war ein Taxiruf, als wir im Restaurant gerade bezahlten. Bis  wir aus dem Restaurant bis zur Straße gelaufen waren, stand das Taxi schon bereit.

Neben den Reisevorbereitungen und der Anreise bietet sich das Smartphone natürlich auch im Urlaub auch für diverse Funktionen an, die man sonst zusätzlich mitnehmen müsste.
Allen Geocaching Fans sei c:geo ans Herz gelegt, dass nicht nur alles bietet, die man von einem guten Geocaching Programm verlangen kann, sondern sich auch noch in die sozialen Netzwerke gut integriert. Diverse Anwendunge bieten zudem Wanderkarten für den Offline Gebrauch an. Wer sich etwas für Flora und Fauna am Urlaubsort interessiert, dem kann ich unter anderem die Software Birds Pro empfehlen, der neben den wichtigsten Daten zu verschiedenen Wildvögeln auch Audiobeispiele der Vogelstimmen bietet oder auch die Anwendung: iForest– Bäume und Sträucher, die es ermöglicht, diverse Strauch- und Baumarten anhand verschiedener Merkmale zu bestimmen.
Alle, die Interess an gutem Essen und Foodporn gleichermaßen haben, die dürfte Foodspotting interessieren, eine App, die es erlaubt, nicht nur das Essen eines Restaurants zu kommentieren, sondern auch um ein Foto ergänzen. Mittlerweile ein recht umfangreiche Datenbank, die es nicht nur erlaubt, die Bewertungen eines Restaurants zu sehen, sondern direkt einen Eindruck von der Darreichung der dort angebotenen Speisen zu bekommen.

Wer generell die Urlaubsfotos gerne teilt, dem sei als Alternative zum weithin bekannten Instagram eyeem ans Herz gelegt, eine sehr schöne Foto Community, die umfangreiche Bildbearbeitungsmöglichkeiten ebenso bietet, wie ein gutes Kategorisierungssystem und die Möglichkeit, die geschossenen Bilder in diversen Social Media Plattformen zu teilen.
Natürlich kann man auch direkt auf Google zurückgreifen und dort die Autouploadfunktion aktivieren, die die Bilder, die mit dem Smartphone geschossen werden, direkt auf Google+, natürlich privat markiert hochlädt. Will man zu einem bestimmten Event Bilder sammeln, so kann man dies ganz einfach lösen, indem man zu dieses Event bei Google+ anlegt und zum passenden Zeitpunkt auf dem Smartphone in den Partymodus wechselt. Von da an werden alle Bilder, die mit dem Smartphone erstellt werden direkt dem Event zugeordnet.

Um beim Erstellen der Bilder mehr Möglichkeiten (wie z.B. Zeitrafferaufnahmen bzw. verschiedenste Effekte) nutzen zu können, empfehle ich die wirklich sehr gute App Camera Zoom FX, die ein Füllhorn an Möglichkeiten zur Bildbearbeitung und Korrektur bietet.

Wer wiederum Bilder noch am Urlaubsort entwickeln lassen und Papierabzüge zum Beispiel an die Großeltern schicken lassen möchte, sollte sich die Cewe Smartphoto App ansehen. Mit ihr kann man von Bildern auf dem Smartphone direkt Abzüge bestellen, oder was vielleicht noch interessanter ist, von einem Bild eine Postkarte erstellen lassen, die dann auch direkt an einen Empfänger versandt werden kann.

Soweit mein Überblick, ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, das sind aber alles Apps, die ich auch selbst in Verwendung habe und die ihre Funktionalität bereits im realen Anwendungsfall auf die eine oder andere Art gezeigt haben.
Möglicherweise gibt es einen Folgeartikel, wenn die diesjährige Urlaubsplanung erfolgreich abgeschlossen und der Urlaub hinter uns liegt. Bis dann, gute Planung und erholsame Ferien, wann auch immer diese sein mögen. Und denkt dran. Der frühe Bucher kriegt den Rabatt 😉

Können wir überhaupt noch ohne Smartphone leben?

Wieder mal ne provokative Frage, die ich mir so nie stellen würde. Denn wenn mir etwas das Leben erleichtert, und auch wenn das manch einer bezweifeln mag, für mich persönlich tut das Smartphone genau das, dann werde ich einen Teufel tun, genau das abzuschaffen.

Aber nichts desto trotz lohnt es, einen Blick darauf zu werfen, wofür Menschen ihr Smartphone so einsetzen und was genau die wichtigsten Features sind.

Genau das hat Simyo mal wieder in einer ihrer berühmt/berüchtigten Infografiken gemacht, die ich ganz gelungen finde (außerdem weiß ich ja auch, dass ein Bild oft mehr als tausend.. aber lassen wir das..)

 

Wie Apps das Leben erleichtern!

Meine momentanen Spieleempfehlungen für Android Tablets

Neulich las ich einen schönen und wirklich treffenden Satz im Netz: „Es ist nicht so, dass wer alt wird nicht mehr spielt sondern wer nicht mehr spielt alt wird.“

 

Insofern dürfte ich noch zu den ganz Jungen gehören, denn neben meiner Leidenschaft fürs Lesen spiele ich auch ganz gerne das eine oder andere Computerspiel. Mittlerweile wieder etwas häufiger, da die Tablets und Smartphones wirklich gute „Casual Games“ liefern, also Spiele, die man ganz kurz mal für ein paar Minuten spielen kann, oder sich gleich länger damit befassen zu müssen.

 

Hier möchte ich nun einige meiner aktuellen Favoriten dieses Genres vorstellen:

 

Ganz oben steht für mich im Moment dabei „GrannySmith“, ein sogenanntes „Physics game“, bei dem man die liebenswerte Oma „Granny Smith“ über einen Parcour leiten muss, während sie den jungen Apfeldieb verfolgt und versucht, möglichst alle Äpfel vor dem Junge einzufangen.

Das Spiel ist ausgesprochen liebenswert programmiert, mit sehr schöner Comic Grafik, die Zwischensequenzen, die den gefahrenen Kurs nochmals wiederholen, sind in einer schönen auf alt gemachten Videosequenz zu sehen.

Das Spiel bietet wirklich dauerhaften Spielspaß, zumal später auch andere Figuren dazu kommen und die Parcours und Rätsel sich nach und nach steigern. Da gibt es Gebläse, Seilbahnen, Schaukeln etc. über die Granny Smith ins Ziel gelangen muss. Für mich im Moment meine Nummer eins.

Granny Smith kostet im Play Store zur Zeit 1,05 Euro.

 

 

Auch wenn ich, das können meine Freunde und die Familie bestätigen eher zu den gemäßigten Fahrern gehöre, finde ich das eine oder andere Rennspiel doch ganz amüsant.

Zur Zeit die beste Grafik hat für mich dabei Asphalt 7 von Gameloft. Hier wirken die Wagen sehr liebevoll gezeichnet, die Strecken sind sehr abwechslungsreich und man kann diverse Upgrades und andere Fahrzeuge erlangen, wenn man entsprechend viele Siege eingefahren hat. Da das ganze in verschiedene Rennevents eingeteilt ist, kann man auch das eine oder andere Rennen mal zwischendurch bestreiten. Zur Zeit ist Asphalt 7 im Play Store für 0,79 Euro ein wahres Schnäppchen.

 

 

 

Wer es actionreicher liebt, dem empfehle ich einen Blick auf Backstab HD, ebenfalls von Gameloft. Man fühlt sich stark an Assassins Cree erinnert, wenn man beobachtet, wie der Hauptprotagonist in dieser Geschichte den Verrat an ihm rächt. Neben den üblichen Kampfsequenzen kann man auch Gebäude erklettern und sich von Dach zu Dach weiterhangeln (klingt schon sehr nach Assassins Creed oder). Die Grafik in 3D ist sehr gut gelungen und auch die Rätsel sind zwar anspruchsvoll, aber nicht zu schwierig. Lediglich die Steuerung ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da man beim Klettern schon sehr genau den virtuellen Cursor auf dem Bildschirm bedienen muß, um in die gewünschte Richtung zu klettern. Leider gehört Backstab zu den recht teuren Apps, verspricht aber langen Spielspaß für 5,49 Euro.

 

 

 

Wer es lieber beschaulicher mag, und ein Freund von Planen, Hegen und Pflegen ist, dem lege ich die Sims FreetoPlay ans Herz. Hier kann man das bekannt Sims Spiel in einer Free to Play Version nutzen. Natürlich kommt man schneller im Spiel voran, wenn man gelegentlich die inApp Käufe nutzt, aber prinzipiell lässt sich das Spiel auch ganz ohne nutzen. Die Entwickler ergänzen immer wieder neue Möglichkeiten und man erlebt speziell auf dem Tablet eine liebevoll gemachte Simulation, die immer neuer Herausforderungen bietet. Die Sims Freetoplay ist im Play Store kostenlos verfügbar.

 

Ich bin großer Fan des japanischen Brettspiels GO. Auch hierfür bietet die Android Plattform einige Anwendungen an, auch kostenlose, die zum Teil eine erstaunliche Qualität erreichen.

Im Moment ist bei mir Gobandroid installiert, das eine für mich ausreichende Spielstärke bietet und kostenlos im Play Store verfügbar ist. Auch einige Schachanwendungen gibt es, hier finde ich die kostenpflichtige App Shredder am besten, die aus dem bereits sehr bekannten PC Schachprogramm abgeleitet ist und viele Features bietet, unter anderem sogar eine automatische Spielstärkenanpassung anhand der bereits gespielten Partien. Shredder kostet im Play Store 5,99 Euro.

 

 

Für mich das größte Highlight der letzten Zeit ist allerdings: Bards Tale in der Tegra Version. Zwar über 3 GByte groß aber jedes Byte lohnt sich. Tolle Grafik, epischer Humor und eine liebevolle Ausarbeitung von Landschaft un Charakteren versprechen über 30 Stunden Spielspaß. Dazu eine hervorragende Vertonung mit amüsanten Liedern (es handelt ja von einem Barden).

Und als kleines Goodie gibt es das erste Bards Tale tatsächlich auch noch zum Herunterladen für Android innerhalb der App. Die weiteren Teile sollen im Lauf der Zeig auch noch folgen.

Im Moment man absolutes Lieblingsspiel, erhältlich im PlayStore für 4,56 Euro und jeden Cent wert:

 

End of summer sales im Google Play Store, es lohnt sich!

Wenn ihr im Moment nach  im  Google Play Store“End of summer sales“ sucht, werdet ihr einige 0,69 Euro Schnäppchen finden und einige Apps, die zumindest stark reduziert sind. Darunter solche Highlights wie N.O.V.A. 3 – Near Orbit…,
Modern Combat 3: Fallen NationGangstar Rio: City of Saints und Anwendungen wie SwiftKey 3 oder Star Chart. Vorbeischauen lohnt sich definitiv und vermutlich werden noch so manche Apps ergänzt werden.

 

#Simyotour: Spass mit #Ipad2 und Apps, die nächste Überraschung

Da ich am Wochenende nicht jenseits meiner eigenen WLan Versorgung unterwegs bin, habe ich beschlossen, mir zunächst mal die Apps Infrastruktur Apples zu Gemüte zu führen. Bislang den Android Store gewöhnt, bin ich natürlich gespannt, was der Apple AppStore so alles bietet. Zunächst, was ich schon auf meinen Android Geräten nutze, finde ich auch für das IPad. Einiges allerdings nur in einer IPhone Version, die dann auf dem IPad doch ziemlich lächerlich aussieht, und durch das Zooming auch nicht wirklich besser wird.

Dafür fällt mir auf. Es gibt einiges an hochwertigerer Software, so finde ich hocherfreut Sid Meiers Pirates, eines der Spiele, die ich in meiner Jugend leidenschaftlich gespielt habe (und fragt jetzt bitte nicht nach dem zu Grunde liegenden Zeitvektor beim Wort Jugend) .

Erste Tests von IPad und Galaxy Tab (das „noch“ legale erste Galaxy Tab)

Auch die sonstigen Apps lassen mich eins erkennen. Es gibt vieles auf  beiden Plattformen, aber oftmals sind die IOS Versionen liebevoller gemacht. So bietet wetter.com bei beiden Plattformen die vergleichbaren Informationen. Allerdings bietet die IPad Version zusätzlich Earth TV, die Karten sind schön blätteranimiert und auch sonst sind kleine Details einfach besser gelöst. Design bei den Apps? Hier hat nach ersten Tests das IPad klar die Nase vorn. Allerdings hängt das auch mit dem Vorsprung Apples zusammen, was den App Store angeht. Erste wirklich gute Apps sind auch bei Google zu finden, das meiste sieht aber leider nur schnell kopiert aus.

Dann die Bücher, installieren des Kindle, installieren des eBookS Readers von Libri und schon habe ich meine Bibliothek wieder im Zugriff. Auch hier die gleiche Erkenntnis wie bei Android: Die Funktionen sind vergleichbar, allerdings ist vieles bei den nativen IPad Apps liebevoller. Die Seiten blättern wirklich, die Übersichten klarer und grafisch aufbereitet. Man erkennt, dass die Oberfläche auch für die Apps sehr stark aus einem Guss ist.

 

 

Was mich allerdings am meisten begeistert, und da blutet mir mein Android Fan Herz: Die Reaktionszeiten der einzelnen Apps auf dem IPad sind einfach traumhaft. Tippen und es ist offen, ich muss nicht auf irgendwelche Apps warten, die erst sekundenlang nachladen müssen. Und bevor der geneigte Leser mir jetzt den Vorwurf macht, klar, dein Android Tablet ist voll mit Apps und das IPad2 leer. Nein, ich habe versuchsweise im Moment knapp 100 (!!!) Apps auf IPad2 installiert. Lasttest muss auch Last haben. Aber auch wenn ich zwischen diversen Apps hin und her wechsle, keine Verzögerung. Dagegen erlebe ich bei Android immer wieder, dass nach einer gewissen Laufzeit die Apps hakeliger starten, manchmal Sekunden bis zum App Wechsel vergehen.

Bislang macht das IPad eine ausgesprochen gute Figur. Was mich weiterhin stört ist, dass es keine Startseite mit Widgets gibt, die ich für ungemein praktisch halte. Das Gewicht des IPad2 ist auch erstaunlich hoch für das dünne Design, da liegt das Galaxy Tab deutlich angenehmer in der Hand. Zudem lässt sich der 7 Zoll Formfaktor deutlich besser nutzen um z.B. ein EBook zu lesen. Und last but not least ist die Kamera des Galaxy Tabs deutlich besser und hat zudem einen Blitz und ich kann MicroSD Erweiterungen nutzen.

Nächster Schritt: Eine Arbeitswoche, bei der ich 90 Prozent der Zeit auf UMTS angewiesen bin. Dann wird sich zeigen, wie belastbar das Netz von Simyo/ePlus in meiner Region ist und wie gut das IPad mit mobiler Datenübertragung umgeht. Erste Lasttests (unten nochmal der Screenshot) sahen aber schon vielversprechend aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Javaforum Stuttgart 2011 #jfs2011 Live Blogging Vortrag 4

Vortrag 4:

Java in der Cloud – Aktuelle Möglichkeiten und Entwicklungen

Was ist die Cloud?
Infrastructure as Service
Virtuelle Server, vergleichbar mit Virtualisierung

Manage Everything yourself
Player sind z.B. Amazon Webservices
VMWare
Platform as a Service
Virtual App Server
werden meist von den Providern gemanagt.
Skalierung wird vom Anbieter gemanagt.
Beispiele Cloudfoundry oder Google App Engine

Software as a service

Software aus der Cloud meist ebenso relevant für User wie Entwickler
Beispiele: Salesforce
Google Mail

Cloud Modelle:

Public -> Für die Öffentlichkeit verfügbar

Private -> Nur für eine Organisation verfügbar

Community -> Für mehrere Organisationen verfügbar

Hybrid -> Kombination verschiedener Modelle

Warum Cloud überhaupt machen

Public Cloud: Zahl nur, was du brauchst
Billige Art, Lastspitzen zu behandeln
Transparentes Kostenmodell

Private Cloud:
Besser Verwendung der Ressourcen
Kosten können abgerechnet werden
Der nächste Schritt nach der Virtualisierung

Business Agility
Deployment von Anwendungen per Maus Klick
Testumgebungen sehr einfach und günstig. Zahlen nur beim Testen.
Die Anwendung skaliert automatisch

Werner Vogels (CTO Amazon) sagt: Ihre Ingenieure brauchen 70% der Zeit für Skalierbarkeit und Technologie-> Deshalb Cloud

Plattform der Zukunft
Ausfallsicherheit, Automatische Verteilung, neue Computer einzurichten wird trivial
Günstige Systeme mit hoher Verfügbarkeit und Datenhaltungssicherheit
Sieht so aus wie Google, Amazon, Facebook

Wie sieht das für den Java Entwickler aus

Wie gehe ich mit Lastspitzen um? Ich brauche mehr App Server Instancen
Nach dem Peak müssen sie auch wieder gestoppt werden
Elastic Scaling als Stichwort
Was der Entwickler am Ende hat:
Eine Werkzeug, das eine Anwendung nimmt und daraus eine VM erzugt, mit der gesamten nötigen Infrastruktur.
Diese kann dynamisch hoch und runter skalieren.

Wir benötigen Werkzeuge zur Installation der Software
Die Infrastruktur verwalten
Benutzer einrichten

Tools sind z.B. Puppet, Chef etc.
Quasi eine Factory für VMs
Für lokale Installationen existiert „Vagrant“
Vorteile: Sehr flexibel
Arbeitet für jetwede Infrastruktur und Anwendung
Arbeitet auf komplexen Installationen mit versch. Komponenten
Verschiedene Anwendungen können auf verschiedene Knoten deployt werden.

Aber noch besser geht es:

Anwendung auf einer PaaS Umgebung also Plattform as a Service deployen
Vorteil: Nützlicher, da ein Server sowieso installiert werden müssten
Automatische Skalierung
Zusätzliche Dienste im Angebot

Aber:
Weniger flexibel
Vordefiniertes Entwicklungsmodell
Lernkurve für das Programmiermodell
Existierender Code ggf. schwer zu migrieren.

Mogliche PaaS Plattformen
Google App Engine
Java Unterstützung aber sehr restriktive Umgebung mit Java Classes White List
Fokus auf NoSQL

Begrenzung der startbaren Applikationen
Limit auf Antwortzeit (30sec)
Kein Zugriff auf OS oder Server

Daher wurden spezielle Frameworks entwickelt
(Gaelyk for Groovy)

Aber besser laut Vortragendem

Amazon Elastic Beanstalk

Basierend auf der EC2 Infrastruktur
plus Auto Scaling und S3
Dazu Linux, OpenJDK und Tomcat

Zur Zeit im Betatest im Osten der USA
Es gibt Eclipse Plugin
Es unterstützt Versionsverwaltung für Applications, sowie Elastic Scaling
Einfaches Monitoring ist eingebaut
Detailierte Kontrolle über die Umgebung ist möglich.
Zugang aufs OS und Tomcat Logs

Spring basierte Demoanwendung ist vorhanden und es existiert ein Relational Database Service (RDS) für enterprise scale MySQL und andere Amazon Web Services
Skalierungseinheit 1 VM = 1 Server

Weiterer Ansatz
VMWare Cloud Foundry
Open Source Projekt bei GitHub unter der Apache2 Lizenz

Sehr neu, noch ohne kommerzielle Angebote

Kann Ruby, Java und Node.js laufen lassen
Verschiedene Frameworks werden unterstützt
Kann überall gehostet werden, wird von der Community erweitert, z.B. Support für Erlang, PHP, Python

Es existiert ein Eclipse Plugin
Es unterstützt elastic scaling…. Ok, man kann es bauen.
Aehnlich normalen EJB Umgebungen mit Tomcat und MySQL
Läuft auf ubuntu
es teilen sich n Server eine virtuelle Maschine, damit geht die Skalierung feingranularer.
Angebotene Dienste sind
RDB Service
Key Value Store
Document Store
Messaging Service
Mehr kommt
Es gibt auch eine API zum Erstellen der eigenen Services

Zusammenfassend
Cloud wird aus drei Gründen kommen: Kosten, Business Agility, Platform of the Future
Google App Engine Pionier aber veraltet

Amazon Beanstalks: Standing on the shoulde of Giants

Cloudbees: Für Entwickler

Spannend scheint CloudFoundry: Open Source mit einer grossen aktiven Community, lauffähig auf ubuntu!