Baden Württemberg verbietet Lehrern Facebook nicht so richtig aber dann doch

Oh je, da hat wohl jemand Angst vor diesem Neuland, zu dem alle Internet sagen. Wie der Spiegel berichtet untersagt das Baden Württembergische Kultusministerium Lehrern jegliche dienstliche Kommunikation in den Sozialen Netzen. (Wer es nicht glaubt, hier gibts das Machwerk zum Nachlesen)

Statt ins Kurrikulum Social Media und Medienkompetenz aufzunehmen, verbietet man den Lehrern mal lieber gleich jede dienstliche Kommunikation. Ganz großes Kino. So etwas nenne ich ewig gestrig. In Zeiten, in denen sich so ziemlich jeder einigermaßen affine Mensch über Facebook austauscht, verabredet und chattet, sollen gerade diejenigen, die unsere Kinder zu mündigen Bürgern erziehen sollen in dem Netz, das Lebensraum der Jugend geworden ist, nicht agieren dürfen, außer auf privater Basis. Ach. Und wie sieht da bitte schön die Trennung aus? Muss ich dann jegliche Anfragen von Schülern ignorieren? Die Augen zu machen, wenn ein Schüler etwas entsprechendes postet, denn auf die etwaige Untauglichkeit des Posts darf ich als Lehrer ja nicht hinweisen, nur als Privatperson. Aber wenn es sich um ein schulisches Thema… Ach lassen wir das. Bescheinigen wir unseren Politikern einfach wieder ein Mal, was wir schon lange wissen. Von der digitalen Welt haben sie aber auch wirklich so gar keine Ahnung.

Dazu fällt mir nur noch ein: Kultusministerium, setzen, sechs. Und das poste ich auch auf Facebook. Und ich hoffe, dass die Schule meiner Kinder diesen Blödsinn einfach als das nimmt, was er ist. Ein weiteres weltfremdes Verbot ewig gestriger, das mit der Realität nichts, aber auch gar nichts zu tun hat.

Das Latitude 10 Tablet als Entwicklergerät. Und es geht doch.

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Mit Maus und USB Keyboard wird das Tablet zum Subnotebook. Ergänzt man dann noch HDMI bleiben keine Wünsche mehr offen.

Natürlich ist ein Tablet kein optimales Gerät, um darauf größere Projekte zu entwickeln. Aber dank des HDMI Ausgangs und des Dual Core Atom Prozessors kann ich tatsächlich sagen: Ja, man kann damit auch als Entwickler arbeiten.

Meine beiden Testprogramme waren die Java Entwicklungsumgebung Eclipse und das Android Developer Studio.

Beide ließen sich ohne Probleme installieren und was mich am meisten verblüffte. Man konnte recht vernünftig damit arbeiten. Einen echten Entwickler PC kann das Tablet natürlich nicht ersetzen, aber gerade für unterwegs reicht die Performanz des Tablets allemal. Um vernünftig programmieren zu können habe ich hier natürlich das Gerät um einen Mini USB Hub, die Bluetooth Tastatur und eine USB Funkmaus ergänzt. Damit hat man schon fast einen kleinen  Notebook vor sich. Wer es dann auch noch hochauflösend will, was bei den aktuellen IDEs durchaus Sinn macht, kann via HDMI auch noch einen externen Monitor anschließen und dann das ganze in Full HD genießen (Die Spitze der Dekadenz war übrigens ein Test auf dem heimischen Breitbildfernseher. Da wächst die IDE plötzlich in ungeahnte Dimensionen 😉 )

Für Java Entwicklung in großem Stil taugt das Dell Latitude 10 Tablet natürlich nicht. Aber um unterwegs ein paar Entwicklerexperimente zu machen oder an kleineren Codefragmenten zu arbeiten reicht sowohl die Performanz als auch die Ausstattung auf jeden Fall.

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Wer keine Performanzwunder erwartet, kann ganz ordentlich mit Eclipse auf dem Tablet arbeiten.

Was aber noch viel angenehmer ist. Dank des wirklich guten Bildschirms eignet sich das Tablet auch sehr gut als mobile Entwicklerbibliothek. Da ich Fachbücher mittlerweile bevorzugt digital kaufe und auch gelegentlich eine Zeitschrift, ist das Tablet, auch wegen des Formfaktors 10.1 Zoll ideal als Bibliothek für Fachliteratur zum Mitnehmen. Und da hier auch ein vollwertiger Browser läuft, brauche ich mir keine Gedanken zu machen, ob die eine oder andere Online Bibliothek auch wirklich läuft. Via Kindle oder wahlweise einen der anderen verfügbaren EBook Reader lassen sich alle gängigen Formate auf dem Tablet lesen. Insofern ein gutes Werkzeug für den mobilen Einsatz, wenn man es sich sparen möchte, großes Equipment mit sich zu schleppen.

Und für meine Arbeit als Blogger und Autor ist das Latitude 10 Tablet wahrlich 100% geeignet. Damit macht es unterwegs richtig Spaß, da ich kaum Gewicht bei mir habe und dennoch wie an einem vollwertigen Notebook arbeiten kann.

Microsoft hat mit der Kacheloberfläche für meinen Geschmack einen guten Schritt getan. Lediglich die immer wieder notwendige Rückkehr zum alten Desktop stört das Gesamtbild. Das ist wohl auch das Hauptproblem jeglicher Windows basierter Tablets. Entweder wird das OS zu stark beschnitten (Windows RT kann ich als OS nicht wirklich ernst nehmen) oder das Design der Anwendungen ist nicht durchgängig Tablet-tauglich und es gibt somit sozusagen einen digitalen Medienbruch zwischen Tablet und klassischer Oberfläche. Für mich mit meinen besonderen Anforderungen ist das nicht wirklich störend. Aber der Standardnutzer könnte hier vor die Wahl gestellt sicher schnell zu einem besser optimierten Tablet von Google oder Apple greifen.

Insofern bin ich gespannt auf den Update auf Windows  8.1, der ja im August kostenlos erfolgen soll und damit auch auf meinem Latitude 10 ankommen wird. Ich kann nach diesen etwas über drei Wochen auf jeden Fall sagen. Mich hat das Gerät überzeugt, als mobiles Arbeitstier, das auch mal etwas mehr leisten kann, als reine Tablet Systeme.

Weitere Erlebnisse und Erfahrungen werden hier immer mal wieder folgen.

 

 

Das Jawbone UP nach mehreren Wochen im Dauereinsatz

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Ich habs ja nicht so mit der Fitness. Wenn ich es irgendwie schaffe, mich dazu zu motivieren, jogge ich 2-3 mal die Woche. Ins Büro fahre ich mit dem Fahrrad und zwar auch im Winter und Aufzüge vermeide ich nach Möglichkeit.

Das war es dann aber auch schon mit meinem Fitnessprogramm. Deshalb war ich etwas misstrauisch, als ich das Jawbone UP zum testen bekam. Ein Armband soll mich zu mehr Fitness motivieren? Und meinen Schlaf überwachen und mich besser wecken soll es auch können?

Klingt komisch, aber nach etwa einem Monat, in dem ich das Jawbone UP Tag UND Nacht getragen habe kann ich sagen, ja, es funktioniert.

Und zwar sogar sehr gut. Zum einen sieht das Armband unauffällig aber sehr stylisch aus. Damit sinkt schon mal die Hemmschwelle, es dauernd zu tragen. Zum anderen funktioniert sowohl die Schrittzählung als auch die Schlafüberwachung sehr gut.

Nachdem ich es jetzt knapp über einen Monat getragen habe, sieht es noch immer wie neu aus und die Kappe über dem Audiostecker hält auch noch sehr gut. Wofür einen Audiostecker werdet ihr fragen. Nun, damit wird das Armband mit dem Smartphone synchronisiert.

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Auch nach 4 Wochen dauerndem Tragens sieht das Armband noch aus wie neu.

Denn das ganze läuft nur in Kombination mit einem Smartphone auf dem die Daten gesichert werden. Die App ist dabei sehr gut gestaltet und ermöglicht zudem auch, die eigenen Essgewohnheiten zu erfassen. Parallel werden Fitnesstipps eingeblendet und man bekommt einen schönen Überblick über die eigenen Ergebnisse.

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Die Daten werden übersichtlich aufbereitet und präsentiert.

Für die Schlafüberwachung wird das Armband durch Druck auf einen Knopf in den Nachtmodus versetzt. Nun zeichnet es Bewegungen auf, die normalerweise auf einen nicht so tiefen Schlaf schließen lassen. Zusätzlich kann man sich dann über einen Vibrationsalarm wecken lassen, der einen genau dann weckt, wenn man in einer eher flachen Schlafphase ist. Also gebe ich als Zeitfenster 7 Uhr an, so versucht mich das Armband innerhalb eines Vektors zu wecken, wenn ich gerade in flachem Schlaf liege.

Das klappt sehr gut und ich fühle mich tatsächlich fitter, wenn ich so geweckt werde.

Alles in allem kann ich sagen, das Armband lohnt sich, wenn auch der Preis nicht gerade günstig ist.

Ich wage aber zu behaupten, dass wir hier eine Übergangstechnologie sehen, denn das, was im Moment noch in einem extra Armband versteckt wird, dürfte früher oder später in die Smartwatches der Zukunft wandern. Erste Konzepte hierzu habe ich ja bereits vorgestellt. Bis wir hier aber ausgereifte Konzepte sehen werden, die auch preislich attraktiv sind, gehe ich noch von ca 2-3 Jahren aus. Der Trend zum Quantified Self bekommt aber definitiv durch solche Lösungen wie Jawbone UP an Fahrt.

 

 

 

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Leisure Suit Larry ist auf Android zurück

larryNa das ist ja mal eine Ankündigung, die mich prompt in meine studentischen Tage zurückkatapultiert.

Der berühmt berüchtigte Leisure Suit Larry (NSFW) ist wieder zurückk und man kann jetzt auf Android seine Abenteuer wieder erleben.

Noch ist das Programm im „Anfangsstadium“ weshalb es mit einigen Android Geräten noch Probleme geben kann und die Entwickler bitten darum,  sich direkt zu melden, statt die Software gleich abzuwerten.

Dass ich das Programm auf meinem Smartphone probieren werde ist Ehrensache, da stecken viel zu viele schöne Erinnerungen an lange Spielabende drin 😉
[appbox googleplay screenshots com.replay.LeisureSuitLarry]

Microsoft ist noch nicht tot

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Auf einem Tablet (im Bild das Dell Latitude 10 mit Bluetooth Tastatur/Hülle) macht die Kacheloberfläche nicht nur Sinn, sondern Spaß. Aber eben nicht auf Non-Touch Geräten

Aber es riecht komisch. So könnte man formulieren, wie man den Konzernumbau interpretieren könnte.

Im Moment teste ich ein Windows 8 Pro Tablet von Dell und ich muss sagen, auf Tablets gefällt mir die Kacheloberfläche sehr gut.

Aber da ist auch das Problem. Warum hat man unbedingt auch für den Desktop die Kachel als Nutzerparadigma eingeführt. Es war doch abzusehen, dass man sich damit all jene Nutzer verprellt, die eben noch kein Touchscreengerät haben. Oder die einfach so weiterarbeiten wollen, wie bisher. Windows ist kein mobiles OS, man hätte hier entweder ein komplett neues System einführen müssen oder zumindest zwei Varianten, die sich jeweils innerhalb einer Distribution abhängig vom Endgerät einstellen lassen. Windows 8 in der jetzigen Form ist aber für die meisten Kunden weder Fisch noch Fleisch. Wer ein Tablet nutzt, wird mit den Kacheln zufrieden sein, fragt sich aber, warum es nicht bei allen Anwendungen klappt (der Wechsel in eine nicht Metro Anwendung ist nach der klaren und angenehmen Nutzererfahrung unter Metro oft sehr… gewöhnungsbedürftig)

Auch die „Idee“ mit Windows Surface war nicht wirklich durchdacht. Schon die verkrüppelte Windows Starter Version für die Netbooks war eher ein Reinfall. Da hätte man draus lernen können.

Mein Fazit: Mir macht die Arbeit auf meinem Dell Latitude Tablet Spaß. Aber jedes Mal, wenn ich eine der Anwendungen starte, die eben nicht Metro Style haben, dann muss ich mit schmalen Fensterrahmen leben, mit Programmen, deren Menüs und Buttons eben NICHT für Touch optimiert sind. Hier wäre eine Lösung sinnhafter gewesen, die via Automatismus hier den Stil der Windows-Anwendung vergrößert.

Windows hat leider seine besten Tage hinter sich. Wagt Microsoft hier nicht größere Veränderungen im Design und in der gesamten Philosophie kann es durchaus sein, dass das Windows OS in ein paar Jahren Geschichte ist. Dann riecht Microsoft nicht mehr nur komisch, dann sind sie wirklich tot. Noch gibt es eine Chance für einen Paradigmenwechsel. Bei der Marktmacht von Apple und Google bleibt Microsoft aber nicht mehr viel Zeit.

Und was man auch nicht unterschätzen darf: Die Konkurrenz drängt auf das originäre Gebiet von Microsoft, den Desktop. Gerade die Hybrid Tablets lassen sich immer besser auch als „Notebook“ Ersatz nutzen. Hier gewinnt, wer als erster das alle Plattformen durchdringende Gesamtkonzept anbietet. Und mein Eindruck hier ist, dass Apple hier mittlerweile in der Führung ist, dicht gefolgt von Google und Microsoft den beiden Konkurrenten eher hilflos hinterherrennt.

 

Der „Ich mache das schon 20 Jahre, ich kenne mich aus“ Irrtum

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Den Wandel akzeptieren du musst.

Einer der beliebtesten Irrtümer in der heutigen Zeit, und das explizit nicht nur im Beruf ist die „Ich mache das schon so lange, so stimmt das“ Regel.

Wir leben in einer Gesellschaft, die sich mittlerweile permanent wandelt. Technologien, die gestern noch modern waren sind heute veraltet. Und was die meisten nicht beachten, das gilt mittlerweile ebenso für das eigene Wissen, die eigenen Erfahrungen. Was gestern noch korrekt gehandelt war, kann heute bereits falsch sein.

Wir müssen beständigen Wandel als Teil unserer Kultur akzeptieren. Nicht, weil wir uns immer schneller ändern müssten, aber weil wir beständig fragen sollten: Ist mein Tun von gestern heute noch opportun? Muss ich meine Sichtweise auf die Dinge ändern?

Und was ganz wichtig ist, wir sollten uns auch beständig, schon mit Blick auf das eigene Leben fragen: Was kann ich weglassen, das ich früher getan habe? Welche Rituale sollten überdauern, denn wir alle brauchen Rituale um Struktur in unser Leben zu bekommen. Aber Rituale um der Rituale willen sollten hinterfragt werden.

Das heißt nicht, dass unser Leben dadurch komplizierter werden muss. Oft hilft es schon sich zu sagen: Gut ist gut genug ;).

Ein absolut wichtiger Punkt ist bei all dem Wandel, sich bewusst zu machen, dass Perfektion bei beständigem Wandel nicht nur anstrengend sondern geradezu kontraproduktiv sein kann. Denn wenn man etwas perfekt machen will, hält man sich oft viel zu lange bei der Sache auf. Wichtig ist oft, es so gut zu tun, wie es notwendig ist. Das bedeutet auch, dass tiefgehende Expertise in einem Gebiet oft nicht mehr sinnhaft ist, wenn dieses Gebiet zu speziell ist oder schon heute absehbar, dass sich Gegebenheiten wandeln werden. Ich lerne nicht mehr eine Programmiersprache und versuche diese so tief als möglich zu beherrschen. Ich sollte mir die Prinzipien der Programmierung aneignen, um gegebenenfalls auf eine andere Sprache umsteigen zu können.

Das ist eines der grundlegenden Dinge, die ich auch meinen Kindern zu vermitteln versuche. Nicht die eine Sache tiefgehend zu beherrschen sondern die zu Grunde liegenden Prinzipien gelernt zu haben, um auch wenn sich das Gebiet wandelt, das Prinzip zu verstehen ist Schlüssel dazu, auch in einer sich ändernden Umwelt zu bestehen.

Angry Birds Star Wars 2 kommt am 19. September und wird Hasbro Telepods Sammelfiguren unterstützen

Angry Birds Star Wars II soll würdiger Nachfolger von Angry Birds Star Wars werden, einem großen Erfolg für Rovio. Beim Nachfolger sind mehr Charaktere geplant, zudem kann der Spieler in Kooperation mit Hasbro deren sogenannte Telepods verwenden, kleine REALE Sammelfiguren,um dem Spiel weitere Charaktere hinzuzufügen. Wie das genau funktionieren wird ist noch nicht bekannt, es gibt aber bereits ein erstes Teaser-Video. Insgesamt darf man sich wohl auf 30 neue Charaktere freuen, unter anderem auch einen Wookie und einen Joda Vogel.

 

 

Erst die Arbeit, jetzt das Vergnügen. Das Dell Latitude 10 Tablet als Entertainment Maschine

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Das Dell Latitude 10 liefert am HDMI Ausgang satte Full HD Auflösung!

Nein, ich hab nicht versucht, rechenintensive 3D Games auf das Dell Latitude zu bringen. Bei einem Dual Core Atom Prozessor ist doch etwas mehr Vernunft die Wahl der Stunde.

Aber immerhin gibt es einiges an guten Spielen im Windows Store und so fanden Angry Birds Star Wars, Adera, Beyond Ynth, Star Wars Pinball und Pylon ihren Weg aufs Tablet. Dazu noch Spotify und natürlich ein paar Filme. Alle Spiele laufen sehr flüssig und die Farben sind dabei klar und intensiv. Speziell Adera hat mich, einen leidenschaftlichen Adventuregame Spieler der sich noch gerne an Monkey Island oder Day of the Tentacle erinnert mit seiner stimmigen Atmosphäre und den schönen Rätseln in seinen Bann gezogen. Aber auch das etwas an Spiele wie Diablo erinnernde Pylon laufen gut und bringen dank der 1366×768 Auflösung eine stimmige und klare Darstellung.

Und ich muss sagen. Wenn man weiß, wo bei einem Atom Prozessor die Grenzen liegen, kann man auch ein Business Tablet durchaus für die Unterhaltung nutzen. Was mich komplett von den Socken gehauen hat. Als ich das Tablet an unseren Full HD Flachbildfernseher angeschlossen habe (wir erinnern uns, es besitze einen HDMI Ausgang) lieferte das Tablet doch tatsächlich satte 1920×1080 Pixel Auflösung! Und das auch noch mit einer wirklich guten Performanz. Nun noch die Bluetooth Tastatur auf den Couchtisch, Maus daneben und schwubs ist der Fernseher ein riesiger Computermonitor. So kann man tatsächlich Full HD Filme via Tablet sehen. Und Angry Birds in Full HD ist auch nicht zu verachten (ok, das mit dem Touch wird bei einem „normalen“ Fernseher schwierig, aber erst mal war es ja ein Test des Prinzips).

Das Tablet liefert auch Stereo Audio, hier ist der Klang aber etwas mager, da relativ wenig Bass dabei. Für Spiele reicht es allemal, aber Spotify habe ich dann doch lieber mit einem angeschlossenen externen Lautsprecher genutzt.

Auch meine Comicsammlung von Comixology lässt sich auf dem Tablet wunderbar betrachten, zumal der Bildschirm sehr farbbrilliant und extrem winkelstabil ist. Was ich als XBox Gamer sehr schön finde ist die enge Verzahnung von Windows 8 und XBox Live. So werden erreichte Spielstände synchronisiert und ich kann sogar via Tablet sehen, wer gerade was an der XBox spielt. Für einen Vater dreier ebensolcher Geeks wie der Herr Papa ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Fazit: Ja, das Dell Latitude 10 ist primär ein Business Tablet. Aber dennoch muss man nicht auf ein gutes Stück Entertainment verzichten. Und dass das Tablet mir, trotz einer nativen Auflösung von 1.366 x 768 am HDMI Ausgang full HD liefert hat mich doch sehr überrascht und begeistert.

Jetzt wird das ganze bald auf einige Reisen mitgenommen und darf beweisen, wie gut es sich unterwegs als mobiles Büro schlägt bzw. auf der Urlaubsreise als Entertainment Maschine für die Jugend. Durch das robuste Gehäuse und die schützende Ummantelung (auch das Display steht leicht unter dem gummierten Rahmen, so daß gefühlt hier ein doppelter Schutz besteht) habe ich was den Transport angeht den Eindruck, dass das Tablet wirklich für die Mitnahme auf Reisen geplant wurde. Liegt ja auch nahe, bei einem Business Tablet 😉