Es gibt sie noch, die gelungenen, überraschenden, lehrreichen und dennoch extrem unterhaltsamen Spiele.
Und manchmal kommen sie aus einer sehr unverhofften Ecke.
So hat aktuell Arte eine wunderbare Spielidee umgesetzt, in der man in einem Jump and Run als ein Doppelpunkt durch die Geschichte der Schrift reist. Der Name des Spiels: Type:Rider (ja, der Doppelpunkt ist ebenso wie das Wortspiel Absicht)
Features:
•• 10 Levels, die jedes Mal eine andere typografische Epoche umfassen
•• Atemberaubende Landschaften und beeindruckende Soundwelten
•• Packende Stimmungen
•• 3 Spielarten: intuitiv, virtueller Joystick und per Neigung ihres Devices
•• Historische Archive und Kunstwerke
Dabei wandern die beiden Punkte durch verschiedene Parcours, die mit schönen Bildern hinterlegt sind und bei denen Buchstaben in verschiedenen Schriftarten auf manchmal recht verrückte Art den Hindernisparcour bilden.
Klingt merkwürdig? Mag sein, aber ich finde, es ist ein extrem gelungenes Spiel, das nicht nur spannend ist, sondern auch ästhetisch einiges zu bieten hat. Aber seht selbst:
Immer wieder habe ich das Problem, dass mir ein längerer Text nur als PDF vorliegt, ich aber Word Format brauche. Um das zu lösen, habe ich in der Vergangenheit des öfteren kostenlose PDF Converter genutzt, die aber meist nicht das Ergebnis lieferten, das ich mir wünschte.
Direkt beim Konvertieren lassen sich die PDFs auch entschlüsseln
Und was die ersten Tests bislang zu Tage gefördert haben, überzeugt mich auf der ganzen Linie. Fußnoten passen, die Formatierung ist in Ordnung und auch die Umwandlungszeiten sind sehr gut. Für ein 100 seitiges Dokument braucht das Tool nach Angaben des Herstellers knapp eine Minute und meine Tests konnten das auch mit etwas komplexeren Dokumenten bestätigen. Selbst einen Härtetest mit einem über 1000 Seiten starken Dokument hat der Konverter gemeistert.
Dabei ist die Bedienung denkbar einfach. Laden des PDF in den Converter und los gehts. Spannend hier, man kann zum einen auch verschlüsselte PDFs, so man den Schlüssel hat direkt entschlüsseln und konvertieren und kann eine ganze Serie von PDFs in Word umwandeln durch den Batch Modus.
So ist es ganz einfach geworden, Texte aus PDFs sauber formatiert zu übernehmen oder ein eingebettetes Bild mitsamt darum formatiertem Text zu extrahieren.
Insgesamt überzeugt mich der PDF to Word Converter auf ganzer Linie, weil er für mich das wichtigste Problem gelöst hat. Endlich bekomme ich konvertiere Word Dateien, die auch dem Format des Originals entsprechen.
Ein Tässchen Kaffee ist das maximale, zu was es reicht, wenn man mehrere PDFs im Batch konvertiert.
Eine klare Kaufempfehlung. Wondershare werde ich weiter beobachten, das ist schon das zweite Produkt, das mich überzeugt hat. Auch wenn Facebook den Daumen nicht mehr mag. Für mich ein klares Daumen hoch!
Das Böse ist erfolgreich…Oder ist der Erfolg böse? Oder bilden wir uns das eigentlich nur ein?
Zunächst war es Microsoft, dann Apple, nun Samsung und/oder Google, auch Facebook steht unter direktem Beschuß. Von wem? Von den Medien und uns Nutzern. Irgendwie ist es immer das gleiche Phänomen. Solange ein Unternehmen der Underdog ist, kann es relativ frei agieren, Dinge ermöglichen oder Einschränken, ohne das darüber von seinen Kunden/Gläubigen viel Aufhebens gemacht wird. Aber wehe, das Unternehmen erdreistet sich, erfolgreich zu sein, gar Marktführer zu werden.
Irgendwo gibt es da eine magische Grenze, wenn ein Unternehmen die überschreitet, dann kann es sich des uneingeschränkten Hasses und der potentierten Trollerei seiner einstmaligen Fans gewiß sein.
Oder wie anders ist es im Moment zu erklären, dass Samsung, einst der Liebling der Android Nutzer und der tapfere Underdog im Kampf gegen Apples Smartphone und Tablet Übermacht, kaum , dass Marktführerschaft erreicht ist, ein Flut von Beschimpfungen über sich ergehen lassen muss.
So wird das Unternehmen für eFuse gerügt, eine elektronische Sicherung, die anzeigt, ob ein Gerät modifiziert wurde (genauer gerootet) und die man dazu verwenden kann, die Ursache eines Fehlers auch damit zu klären, dass ggf. aufgedeckt wird, dass der Kunde am Gerät unprofessionell herumgepfuscht hatte.
Man könne sein Gerät damit nicht mehr rooten, ohne die Garantie zu verlieren (und? wer rootet verliert IMMER die Garantie, nur lässt es sich halt bisher nicht nachweisen) bzw. noch größeres Drama: RegioLock.
Damit will Samsung verhindern, dass Geräte aus Ländern, in denen sie günstiger verkauft werden in Massen exportiert werden und dann den dortigen Markt kaputt machen. Ist vielleicht nicht die feine englische Art aber ein vernünftiger Schritt im Blick eines Unternehmens, das mit seinen Produkten Gewinne machen will (was ja an sich für viele offensichtlich schon an ein Verbrechen grenzt… Bei Marktführern)
Auch hier ist das ganze eher ein Sturm im Wasserglas, denn erste Kunden berichten bereits, dass die Angaben von Samsung wohl DOCH stimmten, dass man lediglich eine gewisse Zeit eine SIM Karte aus der Region, in der das Gerät erworben wurde nutzen muss, danach kann man ohne Probleme ausländische Karten verwenden.
Aber man möge mal in die Foren oder die Kommentare zum Note 3 bei Samsung sehen. Schrieb dort jemand über „diese böse Firma, und dass er nie wieder Samsung kaufen werde“ erntete dieser einvernehmliches Schulterklopfen. Gemäßigtere Stimmen wurden gleich in die Nähe der bösen Hydra Großkonzern zugeordnet und im nettesten Fall eben als minder intelligent dargestellt.
Ähnliche Geschichten ließen sich auch über andere erfolgreiche Konzerne berichten, man möge nur mal ein wenig nach Google googlen 😉
Ich finde es schon interessant, dass man irgendwann scheinbar dem Wahn verfällt, ein erfolgreiches Unternehmen verlöre automatisch den Verstand, wolle die Weltherrschaft an sich reißen und dann die gesamte Menschheit unterjochen.
Samsung ist ein Unternehmen wie viele andere, Apple und Google ebenso. Wir nutzen deren Dienste, weil sie uns helfen. Und wir sollten endlich etwas mehr nachdenken, bevor wir erfolgreichen Unternehmen beständig bösen Willen und die Diktatur über die Welt vorwerfen. Keinem Unternehmen ist damit geholfen, wenn es auf einem Markt gegen die Interessen der Kunden agiert. Ich wette, die eFuse Sicherung in neuen Samsung Geräten wird in den allerwenigsten Fällen überhaupt zum Garantieverlust führen. Der Regiolock wird problemlos entsperrt und einige wenige werden so lauthals krakelen, wie sie nur können. Bis ein anderes Unternehmen erfolgreich ist, dann haben wir den nächsten Superschurken.
Darauf dürften die Star Wars Fans und die Retro Gamer lange gewartet haben. Man kann jetzt auch in Deutschland das Aufbauspiel Tiny Death Star herunterladen, das im liebevollen Retro Look den Bau des Todessterns auf amüsante Art simuliert.
Das ganze Spiel ist im Look der Spiele aus den 80ern gehalten und man baut quasi einen Turm mit immer neuen Etagen verschiedener Art wie Shops, Freizeit und Wohneinheiten. Im Prinzip ist Tiny Death Star eine Wirtschafts- und Aufbausimulation, die vor allem auch für den Casual Gamer interessant ist, da sie im Hintergrund weiter läuft und man auch „Geld verdient“ wenn man nicht aktiv spielt.
Wem Spiele wie Game Developer Story oder Tiny Tower gefallen, der sollte Tiny Death Star mal ausprobieren.
Die Technik fand und finde ich spannend, die hinter den Stiften von Livescribe steckt. In der neuesten Iteration sieht der Stift zwar noch stylischer aus, aber was die Technologie angeht, ist er ein Rückschritt. Die Idee der Version zwei, sich via WIFI direkt mit dem Netz zu verbinden und so Notizen UND Sprachdaten im Netz ablegen zu können (Stichwort Evernote) empfand ich als brilliant.
Iteration 3 hat für mich aber einen Denkfehler. Nun nimmt nicht mehr der Stift die Sprache auf, sondern dazu muss ich ihn mit einem Tablet oder Smartphone via Bluetooth koppeln.
Nun war für mich der spannende Aspekt aber gerade, dass ich kein Device extra brauche, um digitale Notizen machen zu können. Der neue Stift ist insofern technologisch für mich nicht mehr attraktiv, denn wenn ich schon ein Smartphone mit mir führen muss, warum dann nicht gleich eines mit Notizfunktion (Stichwort: Mein Note 3) oder wenns mehr Platz sein soll, ein Tablet mit Stiftfunktion.
Hier geht man meiner Ansicht nach einen Irrweg, denn anstelle den Stift an sich aufzuwerten entfernt man eine Schlüsselkomponente und lässt diese „unkontrolliert“ über Smartphones erledigen, die bekanntermaßen von ganz unterschiedlicher Aufnahmequalität sein können.
Sicher wird sich auch für diesen Stift ein Markt finden, aber ich kann hier nur wärmstens empfehlen, sich Version 2 in der WIFI Variante anzusehen. Das ist der Stift, wie ich ihn als optimal empfinde.
Vor knapp einem Monat, direkt zum Start kam das Note 3 bei mir an. Zuvor gab es schon Aufruhr wegen des Regio lock und dann auch noch wegen möglicher Probleme mit einer elektronischen Sicherung gegen Rooten. Darauf möchte ich aber nicht näher eingehen, darüber wurde schon vortrefflich im Netz gestritten und mittlerweile dürfte den meisten klar sein, dass weder eFuse noch Regio lock so schlimm sind, wie anfangs dargestellt.
Aber zum Device selbst. Ich habe die 32GByte Variante in schwarz über O2 erhalten. Wer die technischen Daten möchte, es gibt im Netz einige Datenblatter, hier nur mal der Link zu Samsung.
Einige grundlegende Spezifikationen sind:
Full HD Display, 5,7 Zoll: 1.920 x 1.080 Pixel
Prozessor: 2,3 GHz Quad-Core-Prozessor
Micro SD Slot bis 64GB.
Wechselakku mit 3.200 mAh Kapazität Sprechzeit 21 h, Standby 430 h
Bluetooth 4.0, LTE
Kamera 13 MP Auflösung hinten 2MP vorne
Diverse Pen Funktionen.
Das Note 3 ist mit 168 Gramm leichter als das Note zwei, das 181,6 g wiegt.
Links das Note 3, rechts das Note 2
Während das Note 2 die Maße 151 mm × 81 mm × 9,45 mm hat, liegen diese beim Note 3 bei 151.2 x 79.2 x 8.3 Millimeter somit ist das Note 3 trotz des größeren Bildschirms de facto kleiner geworden, was vor allem an dem geringeren Rahmen um das Display liegt.
Im Alltag stelle ich fest, dass ich nun den Stift noch deutlich häufiger nutze, als ich das schon beim Note 2 getan habe. Viele sinnvolle Funktionen ermöglichen es, das Smartphone tatsächlich wie einen Notizblock zu verwenden. Und durch die Schrifterkennung, die sich jetzt durch alle Anwendungen zieht, kann man auch mit Handschrift Text erfassen, der dann digitalisiert und verarbeitet wird.
Das Note 3 hat wie das Galaxy 4 diverse Sensoren verpasst bekommen, so dass man neben den bekannten Bewegungssensoren auch noch Temperatur und Luftdruck erfassen kann. Das ist zumindest eine nette Ergänzung, wenn ich es auch nur für meine Fitnessaktivitäten bislang sinnvoll nutzen kann.
Viel spannender ist der verbaute Snapdragon 800 Quadcore Prozessor von Qualcomm, der mit 2,3Ghz getaktet dem Note 3 nochmal einen deutlichen Performanzboost verpasst. Da ruckelt nichts und selbst komplexe 3d Spiele lassen sich in höchster Auflösung ohne Ruckler nutzen und auch sonst fühlt sich das System performant an. Da ruckelt wirklich nix.
Das Display ist brilliant mit den bekannten, manchmal fast zu brillianten Farben, die sich aber dank entsprechender Settings anpassen lassen.
Die Touchwiz Oberfläche wirkt mittlerweile stimmig, wenn ich auch gleich den aviate Launcher installiert habe, da mich dessen neue Feature interessierten.
Der Lautsprecher ist von der Rückseite nach unten gerutscht, was ein Gewinn für Musik und Spiele ist, allerdings auch dazu führt, dass man ihn ggf. beim Halten verdeckt.
Das Note 3 hat USB 3.0 verpasst bekommen, es braucht sich aber hier niemand Sorgen zu machen, dass etwaige Ladegeräte mit Micro USB 2.0 nicht mehr funktionieren, denn diese sind weiterhin mit dem Note 3 kompatibel. Lediglich PCs, die USB 3.0 anbieten können hier eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit mit dem beigelegten USB Kabel liefern.
Die Bloatware hält sich in Grenzen und lässt sich auch deinstallieren, ansonsten sind die von Samsung bekannten speziell auf den Pen abgestimmten Anwendunge wie S Note,S Planner beigefügt.
Sowohl WLan als auch GPS funktionieren bei mir tadellos und auch die von manchen angemäkelte Hitzeentwicklung bei 3d Spielen konnte ich nicht nachvollziehen. Das Gerät wurde auf der Rückseite maximal warm.
Ach ja, die Rückseite. Auch wenn manche immer noch über das Plastik meckern, mir gefällt die Lösung mit dem angedeuteten Leder sehr gut, da sie die Rückseite sehr viel griffiger macht und das ganze sehr edel, in schwarz schon fast konservativ wirken lässt.
Die Laufzeit hat sich bei mir bei normaler Nutzung (hin und wieder Status prüfen, Mail abfragen, gelegentlich im Web surfen und auf dem Weg zur Arbeit und zurück Musik hören) bei ca 12 Stunden eingependelt, mit Sicherheit wird das noch besser, auch , wenn ich die Nutzung und die Einstellungen noch etwas optimiere.
Ich mache mittlerweile die meisten Fotos mit meinem Smartphone und da kann das Note 3 wirklich brillieren. Über die 13MP Kamera brauche ich wenig zu verlieren, allerdings finde ich die Ergänzungen in der Kamerasoftware genial. So kann man in Aufnahmen von mehreren Personen jeweils pro Person das „beste Gesicht“ auswählen bzw. in einer Szene Personen, die durchs Bild laufen, ausblenden.
Alles in allem kann ich nur sagen, wer sich für den Formfaktor Phablet begeistern kann, der kann im Moment kein besseres Smartphone finden, als das Note 3.
Anbei noch ein paar Beispielbilder, die ganz gut zeigen, was die Kamera des Note 3 leisten kann.
Am 14. Dezember wird etwas passieren, was eher selten ist, wenn man mit Software von Google arbeitet. Das Augmented Reality Spiel Ingress und dessen Client Software verliert dann ihren Beta Status. Damit kann jeder mit einem (Android-) Smartphone ab dann auch ohne Einladung dabei sein.
Das Spiel war vor knapp einem Jahr als Closed Beta gestartet und hatte es durchaus zu einiger Resonanz auch in den Medien gebracht.
Mit dem Ende des Beta Status wird die Frage drängender werden, was nach Level 8, dem bislang höchsten Level, den ein Ingress Spieler erreichen konnte. Wir dürfen gespannt sein, was sich Google und dessen Tochter Niantic Labs noch ausdenken werden.
Im Moment läuft noch eine Kampagne namens #13magnus, die weltweit in bestimmten Städten Agenten zusammenbringt, um gemeinsam gegeneinander anzutreten. Im Spiel gibt es zwei Fraktionen, die Enlightened und die Resistance, die um die Herrschaft über sogenannte Portale kämpfen. Wer mer zum Spiel wissen will, dem sei das EBook „How not to suck at Ingress“ ans Herz gelegt, das trotz des englischen Titels das Spiel in Deutsch sehr gut erklärt. Übrigens, wer mich im Spiel sucht, meine Agenten ID lautet @bicyclist und ich bin Enlightend Level 7.
Als kleines Goodie für alle Spieler, die schon länger dabei sind, wird es mit dem Ende des Beta Status für alle Spieler, die bis dahin Level 5 erreicht haben, den Founders Badge geben.
Und wieder ein interessantes Kickstarter Projekt. Makerswarm will die vielen elektronischen Geräte, die über das Netz kommunizieren auf möglichst einfache Art miteinander verbinden um so einen intelligenten Schwarm verschiedenster Geräte zu erreichen. Dabei ist es egal, ob es sich dabei um einen Roboter, ein Smartphone, ein Tablet oder andere Heimvernetzungsgeräte handelt. Die Plattform bietet hier eine einfache, grafisch aufgebaute Programmierung, die vom Prinzip der Visualisierung von Ein- und Ausgängen einzelner Sensoren ausgeht.
Die vernetzten Geräte werden Hive genannt und man kann in solch einem Hive zum Beispiel einen Sensor eines Android Smartphones über ein anderes im Hive befindliches Smartphone ansprechen und abfragen. Ebenso kann, wie in einem der unten angehängten Videos eindrucksvoll vorgeführt wird, zum Beispiel eine AR Drone über einen Sphero 2.0 Ball gesteuert werden.
Ich finde, eine spannende Sache, denn viele Sensoren im Haus „vegitieren“ still vor sich hin, obwohl sie durchaus sinnvoll genutzt werden könnten.
Ein Aspekt, der mir hierbei insbesondere gefällt ist, dass damit auch Kinder quasi spielerisch an die Programmierung herangeführt werden können und dabei noch miteinander und mit ihren Devices interagieren. Das macht Programmierung auch im spielerischen zu dem, was sie heute schon lange ist, eine kommunikative Tätigkeit, die Kooperation, Abstimmung und Zusammenarbeit verlangt.
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