Organisation mit Pfiff: Die Roterfaden Taschenbegleiter

Zugegeben, ich hatte schon immer ein Faible für intelligente Ordnungssysteme. Aber jetzt hab ich meinen speziellen Favoriten gefunden.

Der Taschenbegleiter sammelt Zettel, Notizen, Quittungen schnell und effektiv an einem Ort

Der Taschenbegleiter von roterfaden . Entstanden aus einer Design Diplomarbeit bieten die Taschenbegleiter eine einfache wie geniale Methode, beliebige Zettel aber auch Terminkalender oder Notizhefte variabel und flexibel mitzunehmen. Durch drei Klammern werden beliebige Zettel im Taschenbegleiter festgehalten, und gleichzeitig dient die Klammer als Lesezeichen.

Das ganze ist Handarbeit und lässt sich auf der Seite von roterfaden mit verschiedenen Farben, Materialien, aber auch unterschiedlicher Anzahl an Innentaschen und Klammern indivdualisieren. Zudem kann man als Krönung der Individualisierung auch eine eigene Stickerei einbinden lassen.

Schöne Verarbeitung, Liebe zum Detail und das gewitzte Klammersystem sind die Markenzeichen der hochwertigen Taschenbegleiter

Auch in Zeiten, in denen vieles digital erledigt wird, sind die Taschenbegleiter eine extrem sinnvolle Lösung, da sie quasi als Sammelbecken für all die verbliebenen losen Blätter, Notizen und Zettel dienen. Es gibt die Taschenbegleiter in den Formaten A4, A5 und A6.

Gerade jetzt so kurz vor Weihnachten ein schönes Geschenk, das in Deutschland in Handarbeit hergestellt wird und Ordnung ins Chaos so mancher Tasche bringen wird. Auch hier gilt, es ist nicht ganz billig, aber die Handarbeit, die Produktion in Deutschland und der hohe Individualisierungsgrad rechtfertigen den Preis, der bei knapp 49 Euro startet und dann entsprechend dem Maß an Individualisierung steigt.

Und auch der Service von roterfaden ist vorbildlich, man erhält zu jeder Frage eine Antwort und kann auch Sonderwünsche direkt mit den Mitarbeitern abklären. Mein Taschenbegleiter wird mit einer kleinen Stickerei versehen sein. Meinem Lieblingszitat von Albert Einstein und meinem Lebensmotto: „Viel mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben….“

Und dennoch gibts es auch noch nicht elektrifizierte, schöne Dinge, die nützlich sind und einem das Leben erleichtern können.

Und hier noch ein Promovideo, das das Prinzip sehr gut zeigt:

Update: läuft auch als Beitrag zur Blogparade Wo gibt es gute Weihnachtstipps im Netz

Die Generation Y pfeift auf Hierarchien. Aber nicht nur die!

Die Computerwoche titelt: „Die Generation Y: Weg mit den Hierarchien„. Und ich muss sagen, nicht nur die Generation Y, also die nach 1980 Geborenen pfeifen darauf. Wenn ich mir ansehe, wie hoch das Durchschnittsalter der Nutzer von Plattformen wie Facebook und Twitter ist (jenseits der 30) dann kann ich nur sagen, wir sind bereits mitten im Wandel und es gibt bereits eine immer grösser werdende Zahl von Arbeitnehmern, die schon lange jenseits der Hierarchien arbeiten.

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Geht mein Blog im Januar offline?

Die Novellierung des Jugendmediendienstestaatsvertrags (JMStV) scheint alle Instanzen zu passieren. Sollte dies wirklich der Fall sein, werde ich sämtliche von mir betreuten Domains sowie meinen Blog vom Netz nehmen. Auf Grund des hohen Aufwandes und der unsicheren Rechtslage frage ich mich, ob ich in diesem Land unter solchen Bedingungen noch den Aufwand treiben soll.

Erste Blogs gehen schon offline und wer weiß, wie das ganze sich noch weiter auswirken wird. Abmahnwellen sind auf jeden Fall schon mal wieder vorprogrammiert.

Ich hoffe jetzt noch darauf, dass irgendwo in diesem Lande Vernunft herrscht (in der Politik ja offensichtlich nicht).  Den von mir betreuten Vereinen mit ihren Homepages werde ich auf jeden Fall empfehlen, bis auf weiteres auf einen Internet Auftritt zu verzichten.

Danke liebe Politiker für diesen Akt von höchster Inkompetenz. So vernichtet man Meinungsfreiheit und verjagt das kreative Potential der Blogger und Internet Community endgültig aus Deutschland.

Und noch grösseren Dank ihr lieben Grünen für das Abschalten des eigenen Verstandes zu Gunsten des Fraktionszwangs. Ihr wundert euch über politikverdrossene Bürger?

Ich nicht mehr.

Gute Nacht Deutschland.

Stress in der IT. Das Tabu, über das man besser nicht spricht

Techannel hat einen Artikel neu veröffentlicht, der schon 2009 richtig war und heute noch nichts an Brisanz verloren hat: „Stress im Job: Das Leiden der IT Mitarbeiter„.

Es gibt verschiedene Aspekte, wobei ich hier einen Aspekt kritisieren muss, der in dem Artikel empfohlen wird. Es sollen in den Meetings die Stresslevel der einzelnen Mitarbeiter thematisiert werden. Das setzt aber stehts einen vernünftigen, toleranten und am Menschen orientierten Umgang voraus. Und genau hier hapert es in der IT. Oft sind gerade die dort tätigen Mitarbeiter nicht gerade die Ausgeburten an sozialer Kompetenz. Sich über die Leistung oder die Probleme des anderen lustig machen gehört ebenso dazu, wie ein harter Konkurrenzkampf und die Furcht, nicht zu den Topperformern zu gehören.

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Männer, die Klamotten kaufen

Keine nervige Plastikstrippe sondern echte Schnur, und auf dem weißen Zettel haben "meine Schneider" unterschrieben. Danke euch zwei: Tolle Arbeit!

Eigentlich bin ich nicht der Typ, der sehr viel Wert auf Mode legt. Aber die Idee von @manomama, das hat sicher der eine oder andere bereits gemerkt, gefiel mir von Anfang an. (Und mittlerweile feiert @manomama schon das erste sehr erfolgreiche und mit vielen Auszeichnungen bedachte erste Jahr ihres Bestehens. Mögen noch viele folgen)

Handgefertigte Kleidung, nach ökologischen und sozialen Kriterien hergestellt, nicht nur mit dem Profit im Kopf.
Nun ja, ich hab schon ein wenig gezögert, aber dann war das Team um @manomama so gemein, diesen tollen Parka anzubieten!
Da konnt ich dann doch nicht mehr nein sagen.
Heute nun kam die Lieferung, nach nur 4 Tagen an.

Man bedenke: Der Parka wurde nach meinen Maßen geschneidert, also kein Produkt von der Stange.

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Tim Berners-Lee warnt vor dem Web der Inseln. Und die Gefahr ist gross

In einem vielbeachteten Essay hat Tim Berners-Lee im Scientific American vor einer Inselbildung durch die Begehrlichkeiten von Social Media Plattformen wie Facebook aber auch durch die Aufkündigung der Netzneutralität durch Mobilfunkdienstleister gewarnt. Und er hat recht. Alleine der jüngste Zensurfall bei Facebook zeigt, wie dominant die grossen Plattformen geworden sind, wie sehr sie unsere Rezeption des Netzes kontrollieren. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht die Infrastruktur, die durch die grossen Dienstleister bereitgestellt wird, mit dem gesamten Netz verwechseln. Denn so paradox das klingen mag. Fokussieren wir uns zu sehr auf die grossen Plattformen, so schränken wir unsere Vernetzung und die damit verbundene Freiheit wieder ein. Plötzlich sind nur noch die Kontakte sichtbar, die auch auf Facebook sind, plötzlich interessieren sich die User nur noch für die Videos, die von einer breitbandig angebundenen Plattform schnell gestreamt werden.

Gerade deshalb sind für viele Netizens im Moment evtl. solche Ansätze wie Diaspora interessant, die genau das wollen, die Wahlfreiheit im Netz wieder herstellen und die Dominanz einzelner Marken zu brechen.
Das Netz gehört nicht den Konzernen und Plattformen, das Netz gehört uns allen, die wir uns darin bewegen. Das dürfen wir nicht vergessen und uns auch nicht wegnehmen lassen.

Facebook, Lamebook und ein Aktionsaufruf

Die Zeit berichtet aktuell:
Facebook schmeißt Konkurrenten raus .
Um selbst nicht in die Schusslinie des grossen Zensors zu kommen werd ich hier mal zur Sicherheit mit einem Alias arbeiten: „Gesichtsbuch“ 😉
Was ist geschehen? Die Satireseite Lamebook scheint offensichtlich den grossen Zensor „Gesichtsbuch“ an einer empfindlichen Stelle getroffen zu haben. Der Daumen nach unten passt wohl nicht ins super Saubermann Bild von „Gesichtsbuch“.
Was lernen wir daraus? Wir dürfen uns nicht abhängig machen von nur einem Portal. Denn so gewinnt ein Dienst die Informationshoheit und beginnt genau das zu verwirklichen, was unser aller Regierung so gerne hätte. Eine Zensurinfrastruktur, in der nur noch das zu lesen ist, was dem grossen Zensor „Gesichtsbuch“gefällt.
Aktuell habe ich eine Statusmeldung mit dem Begriff Lamebook abgesetzt und sie ist (noch) nicht zensiert aber wer weiß, ob es nach der ersten kurzen Zensurwelle nicht noch eine zweite geben wird? Oder vielleicht ein anderes Thema, das „Gesichtsbuch“ nicht in den Kram passt? Kritik an den ganzen Müllspielen, die Timelines verstopfen?
Oder an den enervierenden Werbeeinblendungen und seltsamen Empfehlungen?
Zudem wurde Lamebook wegen Markenrechtsverletzung verklagt. Danke „Gesichtsbuch“, danke Mr. Suessungsmittelerhebung, dass hier mal wieder eine marktdominierende Plattform ihr hässliches Gesicht zeigt.
Die Netzgemeinde merkt sich das!
Inzwischen hat „Gesichtsbuch“ sich entschuldigt und festgestellt, dass man da wohl einen Fehler gemacht hat. Wirklich? Oder war man nur peinlich berührt davon, daß man die Zensur nicht unbemerkt durchziehen konnte? Und wann wird das nächste Mal versucht, unliebsame Beiträge zu zensieren? „Gesichtsbuch“ I do not buy your excuse.
Wie wäre es eigentlich mal mit etwas Lamebook Galore? Warum posten wir nicht einfach alle mal bei jeder Statusmeldung noch einen Link zu Lamebook. Streisand Effekt reloaded.

Qualität, Handarbeit und …. Das Internet ! @manomama und roterfaden

Ökologisch und sozial verantwortlich produziert manomama

Neue Wege bieten neue Chancen. Genau das hat sich wohl Sina Trinkwalder gedacht, als sie ihr Label manomama ( so findet man sie auch auf  Twitter unter dem Nick @manomama) gründete.

Der Herren Rollkragenpulli in der Farbgebung Vampire, andere Farben sind ebenso möglich wie Sondergrössen.

Ziel: 100% ökologisch 100% sozial 100% transparent zu produzieren. Und die Idee schlug ein wie eine Bombe. Durch geschickte Nutzung der Möglichkeiten des Social Web verbreitete sich die Kunde von hochwertiger Kleidung, die sowohl ökologisch als auch sozialverträglich produziert wird. Echte deutsche Handarbeit. Nicht Gewinn, sondern Kundenorientierung als oberste Priorität, gleichwohl aber auch ein soziales Arbeitsumfeld mit gerechter Bezahlung. Geht nicht? Blödsinn.

Der Erfolg gibt ihr recht. Selbst Prominenz wie Thomas D. zählt zu ihren Kunden.

Und ich auch. Weil es einfach ein gutes Gefühl ist, qualitätiv hochwertige, gesunde Kleidung zu tragen, die auch noch fair produziert ist.

Wer mehr wissen will von diesem tollen Label, gehe einfach auf www.manomama.de oder folge Sina auf Twitter unter ihrem Pseudonym @manomama. Natürlich ist manomama auch auf Facebook vertreten.

Wer sagt, papierne Ordnung wäre out, hat roterfaden noch nicht kennengelernt

Aber noch ein zweites Label hat meine Aufmerksamkeit erregt. www.roterfaden.com, die Produzenten eines genialen Organisationssystems, des sogenannten Taschenbegleiters. Eigentlich nur eine Außenhülle mit 6 oder acht Klammern innen kann der Taschenbegleiter neben Notizheften auch alle Arten von Zetteln sicher aufnehmen.

Und auch hier ist der Kunde König. Es ist möglich, sich auf der Seite www.roterfaden.com seinen ganz persönlichen Taschenbegleiter zusammenzustellen, inklusive persönlicher Stickerei. Und auch hier gilt: 100% deutsche Handarbeit, fair produziert. Noch eine klare Empfehlung für alle, die auf hohe Qualität wert legen.

Ich bin begeistert darüber, daß es offensichtlich nicht nur einen Markt für hochwertige, fair und bei manomama auch so weit irgend möglich ökologisch produzierte Produkte gibt. Nein, zudem bietet das Internet durch die soziale Vernetzung via Twitter, Facebook und co. ungeahnte Möglichkeiten, Kunden auf sich aufmerksam zu machen und stellt eine neue und viel effizentere Form von Mundpropaganda dar.

Hier die Tanzbodenversion des Taschenbegleiters. Diese Hülle ist sehr strapazierfähig.

Zufriedene Kunden, die bloggen, twittern oder auf Facebook kommentieren bieten eine direkte Informationsquelle. Und Sina hat darauf sogar noch eins draufgesetzt. Es gibt die manomama Treffs, bei denen ähnlich dem Tupperprinzip, ausgebildete manomamas oder auch manopapas direkt die Produkte vorführen, Maß nehmen und individuell beraten.

Faszinierend, welch neue Geschäftmodelle sich im Netz plötzlich realisieren lassen. Und extrem beruhigend zu wissen, daß es noch Unternehmer(Innen) gibt, die nicht nur nach dem Gewinn gieren, sondern sich auch ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewußt sind. Weiter so. Mehr davon!